6,50DM 52Ös 6,50 sfr
D 0 G ' 7
[-Volgliak-}:7:}
2.Jahrgang,
[P] VW I-TOE-Te]
INTERNATIONAL
Aıss DAS MAGAZIN FÜR AKTIVE PC-ANWENDER
» Das bringt Starwriter 3.0
» Wordstar-Werkstatt
16 Farben mit
CGA-Karten
Nachbrenner:
Inboard 386/PC
Messen,
Steuern,
Regeln:
» Grundlagen
BET leid] Bilel-],
dien Druckerport
TextMaker auf dem Vormarsch!
TextMaker setzt sich durch. Immer mehr PC-Besitzer schwören auf dieses Textprogramm.
Kein Wunder: Was TextMaker bietet, läßt so manches Hochpreis-Produkt vor Neid erblassen.
TextMaker
Für Profis und Einsteiger gleichermaßen. TextMaker paßt sich Ihrem Wissensstand an. Bevorzugen Sie Pulldown-
Menüs zur Texteingabe oder ziehen Sie Funktionstasten vor? Oder arbeiten Sie lieber mit einem WordStar-kompatiblen
Befehlssatz? TextMaker unterstützt alle diese Editiermethoden.
Cursor Löschen Block Suchen Platte Drucken Fenster Optionen Weiteres
Urcenar LIRLERER, LISTERER Warussre Lern Werssags L/PPFRER, Leren
Prme—geite 1=Zeile Spalte —
Textfiaker auf dem Vormarsch!
Textllaker setzt sich durch. Immer
1 mehr PC-Besitzer schwören auf die:
Kein Wunder: Was Textlaker bietet, läpt so manches Hochpreis-Produkt
ee Neu! Version 1.1
2 Txtpron” Jetzt auch Unterstützung der Hercules-Karte.
s
t vor Neld e
«
Ab sofort Steuerung auch mit der Maus und neue Befehle.
alien : Auch auf 3,5”-Disketten lieferbar.
«
für Profis und Einsteiger gleichermapen. Textllaker part sich Ihren Wissensstand«
'hen Sie Funktionsta:
Pulldoun-t abe oder ziel
Hi
jerüs zur Texteing
einem WordStar-kompatiblen Befchlasatz? Toxtitaker unterstüt,
jen vor? Oder arbeit
'zt alle diese Editie«
Einige der Vorzüge von TextMaker:
Neun Textfenster
Textgröße nur durch RAM begrenzt
Integrierter Druckerspooler
26 Tastaturmakros für Texte und Befehle
Hilfstexte auf Knopfdruck
Rechnen im Text mit26 Variablen
Adressenverwaltung und Serienbrieffunktion
Phonetisches Suchen: Mayer? Meier? Maier?
Die UNDO-Taste rettet bis zu 32000 Zeilen
Layout auf dem Bildschirm zeigen
Drucken auf Bildschirm: kursiv, fett, unterstrichen ...
Frei wählbarer Zeilenabstand
Integrierter Dateimanager
Zwischendurch DOS-Befehle eingeben
Einblendbare ASCII-Tabelle
Stichwortverzeichnisse, Inhaltsverzeichnisse und Fußnoten
AutomatischeTextsicherung in beliebigen Zeitabständen
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Für IBM-PC und Kompatible mit mindestens 256 KByte RAM
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David
gegen
Goliath
Einige große Namen der Softwarebranche haben in den
letzten Jahren gehörig Federn lassen müssen. Unterneh-
men, deren Produkte jahrelang den Standard im Bereich
der professionellen Software markierten, sind beinah ins
Aus abgerutscht. Andere wiederum stagnieren oder ver-
kommen zu reinen Marketing-Unternehmungen ohne Ent-
wicklungsabteilung. Derartige Tendenzen sind um so be-
fremdlicher, als die Absatzzahlen im PC-Markt gerade in
den letzten 12 Monaten schwindelerregende Höhen er-
reicht haben. Keine andere Geräteklasse hat auch nur im
entferntesten solche Zuwachsraten zu verzeichnen, wie
die Klasse der IBM-kompatiblen PCs.
Woher also, so fragt man sich, kommt es, daß einige ange-
sehene Softwarehäuser gewisse Absatzprobleme haben
oder Wachstumsraten deutlich unterhalb des Branchen-
durchschnitts hinnehmen müssen? Einen ersten Hinweis
zur Beantwortung dieser Frage erhält man, wenn man sich
etwas näher mit der Software-Branche beschäftigt.
Da gibt es einen kleinen, aber erlesenen Zirkel von Anbie-
tern, der ohne Frage einen Meilenstein der Software-Ent-
wicklung gesetzt hat. In diesem Zirkel ist man unter sich.
Neulinge, die aufgenommen werden wollen, müssen eini-
ge strenge Prüfungen ablegen: Beispielsweise dürfen sie
ihre Software auf gar keinen Fall unterhalb von 1000 Mark
anbieten, und wenn, dann muß durch entsprechende
Werbung unmißverständlich klargestellt werden, daß es
sich nur um »Low-Cost-Einstiegsversionen« ohne Support
handelt. Andernfalls bestünde ja die Gefahr, daß man die-
se preiswerte Software wirklich verkauft.
An Werbung ist allenfalls Image-Werbung im Stern oder
Spiegel gestattet, reine Verkaufsanzeigen gelten dagegen
als »degoutant«. Gelockert wurden allerdings in letzter
Zeit die Kopierschutz-Bestimmungen. Es können jetzt
auch Software-Anbieter in den elitären Kreis aufgenom-
men werden, die vom Anwender nicht verlangen, erst
eine Originaldiskette einzulegen, ehe er das Programm
von der Festplatte starten kann. Nicht alle Zirkel-Mitglie-
der sind von dieser Verwahrlosung der guten Sitten aber
wirklich begeistert.
So weit wäre die Software-Welt ja noch in Ordnung gewe-
sen, wenn nicht vor einiger Zeit bereits einige kleine, aber
nicht auf den Mund gefallene Davids gegen die Goliaths
der Branche angetreten wären. Das Rezept dieser Davids
4'88 DOS
Editorial
ist so einfach wie wirkungsvoll: Man nehme ein Standard-
Produkt eines großen Herstellers, verbessere die Lei-
stungsdaten, erhöhe den Bedienungskomfort und biete
das Ganze etwa 1000 Mark unter dem Goliath-Verkaufs-
preis an. Dann rührt man kräftig die Werbetrommel und
sagt dem Anwender, was das Produkt alles kann. Norma-
lerweise verkauft man so monatlich deutlich mehr, als
beim Hochpreis-Produkt jährlich möglich ist.
Das alles ist noch einfach. Jetzt kommt der Trick: Das ver-
diente Geld gibt man für die Entwicklung neuer Produkte
aus. Was, so einfach ist das? Jawohl, so einfach ist das. Im
Gegensatz zu Goliath, der neue Produkte vielfach nur ein-
kauft, sich also auf das Marketing beschränkt, legt David
beim Entwickeln noch selbst Hand an. Und im Gegensatz
N Goliath hat David auch das Verkaufen noch nicht ver-
ernt.
Doch mittlerweile bahnt sich schon wieder eine neue Ten-
denz an, die von allen PC-Anwendern ganz sicher einhel-
lig begrüßt wird.
Zumindest einige der ganz Großen in der Branche haben
David offenbar über die Schulter geschaut und bringen
mittlerweile preiswerte Software, die die volle Leistung
bietet. Und entwickeln. Und verkaufen.
(Volker Everts)
Inhalt
4
Aktuelles:
dBase-kompatible Datenbank
Perfekter Datenschutz mit Intralock
| S Text sichern =52
24-Nadel-Drucker von Citizen
68000er-Prozessor und OS/9 auch für den PC AINSUHLTKE : >
h ‚‚ndei einem Textprogr tig, daß der Benutzer bei Bedarf
Von Basic nach Pascal Der Star Writer kennt sarten der Textverarbeitung. Im P
Im Gegensatz zu den Wo Layout nämlich nicht immer für d
: Die Layout-Angaben ent darüber, in weiviele Spalten der
Phoenix aus der Asche Ebenso wie der Star Wr /r Layoutdatei rechnet, erwartet e
Die ASCIHI-Tabelle und 2 chenrechner (über eine Funktionst
Die Anzeige des Directories läßt sich in fast jeder Situation in ein Bildschirmf
Eine weitere Besonderheit, die es In dieser Form nur beim Star Writer gibt, ist
‚‚zSchlagwort- und Inhaltsverzeichnisse schaffen Übersicht
” = ‚‚nDie Funktionen »Stichwortverzeichnis« und »Inhaltsverzeichnis« wenden sich an
Textverarbeitung L Ebenfalls ähnlich wie einen norsalen Textblock bindet der Star Writer Grafiken i
Die integrierte Rechtschreibungskorrektur überprüft Ihre Texte auf Rechtschreibf
Die Wordstar-Werkstatt ‚‚Ztar Writer PC 3.0: Die voll grafikfählge Textverarbeitung
‚‚n Nun aber zu einen weiteren Schwuckstück des Star Writers: dem integrierten 6
Bunt gemischt aus aller Welt
Die Word 4.0-Werkstatt 26 h ; 2
Mit dem Star Writer 3.0 gibt es ein neues Textverarbeitungssy-
Marktübersicht Textverarbeitung 32 stem einer hohen Leistungsklasse. Der Preis bleibt aber mit 398
Mark in der alten Klasse. Eine Herausforderung für die Konkur-
renz.
Messen, Steuern, Regeln: N
Messen, Steuern, Regeln 34
- Grundlagen
Parallel-Schnittstelle als Ein-/Ausgabeport 40
- Schnittstellenprogrammierung
Robotersteuerung per PC 44
Ab sofort finden Sie
- Roboterbausätze von Fischertechnik
alle Listings der DOS
International mit ei-
ner Checksumme ab-
gedruckt. Wie Sie mit
C:
Jeder gegen jeden: Quick C, Turbo C, Zorlite C 48 dieser Angabe Fehler
— Vergleichstest beim Eintippen ver-
meiden, lesen Sie auf
Hardware: S. 138
Ein Nachbrenner für den PC 54
- Intel Inboard 386/PC
Star LC-10 58
- das i-Tüpfelchen einer Druckerlegende
Toshiba P 3215L 60
- Luxusdrucker der Mittelklasse
Bastelei:
Einbau eines zweiten Diskettenlaufwerks 62
Doppelte Taktfrequenz fast zum Nulltarif 63
Digital-Joystick am Druckerport 63
Software:
Viel Textverarbeitung für wenig Geld 64
- Access Word
Star Writer 3.0: 66
- Das Textsystem der Superlative
Public Domain:
Wo ist die Datei? 126
— Whereis und Search
Auch mit Ihrem PC können Sie Roboter oder Modelleisenbahnen
Einsteiger: steuern. Wie das funktioniert, ist in der Theorie nur schwer zu
verstehen. Mit Fischertechnik lernen Sie auch im heimischen
Wohnzimmer die Faszination dieser Technik kennen.
So kaufen Sie einen Lowcost-PC 71
- Hilfe beim Kauf S.44
DOS 4'88
“ Kurse:
hbort Read Write eXi File dit
A edit new file
| Load AuRE a Pack’ den Tiger in das RAM (Teil 2) 76
BEE VEERAL Ich ea - Assembler-Kurs
Hinchude <stdfo.h+ Irite to u” Speicherresidente Programme selbstgemacht (Teil 3) 84
Kinclude <do * ı| Directoru
eine Buf hang dir Mehr Erfolg mit dBase II und III (Teil 5) 106
union REGS Reg JS shel
int nn 5li* wit Alt-X E h
ER Werkstatt:
{+ 110)
ae ee ne Die Open Access II-Werkstatt 110
double x°7.90,972.9876; ee Programmaufrufe aus Turbo Pascal 114
char buf EEE. char buffertB0],»fgets();«
print£("\n Test läuft !\n printf("\n Test läuft An");« = =
Ti Tricks:
Schleife 160060 _. 1, 1eere Schleife 100800 m PB &
EEE Koi tzczi00000:1.0:+ Tips & Tricks für Programmierer 120
) a1 sek_aus(1);* -Help 75-Zoom F6-Edit
Die DOS-Trickkiste 130
Drei C-Compiler im Vergleich: Wer wird das Rennen machen? Utilities:
Wie die Programme aus den Startlöchern gekommen sind, lesen
Sie in dem Vergleichstest auf Geprüfte Eingabe 138
S.48 - Prüfsummenprogramm
Programmierung des Tastaturpuffers unter Turbo Pascal 144
Mit »SPack« Daten komprimiert 146
Grafik:
Der Toshiba P 3215 L
bietet eine ganze CGA statt EGA: 16 Farben auf der CGA-Karte 148
Reihe interessanter
Merkmale. Lesen Sie SForth:
den Testbericht auf
S. 60 System-Vocabulary für SForth 152
Spiele:
... und wenn Sie nicht mehr weiter wissen ... 160
- Spiele-Corner
Jagd auf roter Oktober 168
Superstar Ice Hockey 169
Kobayashi Naru 170
DFU:
Thomas Van-derbild 172
- oder Big Mailbox-Business
Einmal Sysop und zurück 174
Mailbox-Test
- Turbobox aus Hamburg 176
- Snoopy aus Essen 176
Rubriken:
Editorial 3
DOS-Forum 16
— Leserfragen und -antworten
Praxis Dr. Disk 100
.- Rätsel-Ecke
DOSsier A 127
- dBase II, III und III Plus im Überblick
\ R Ne _ DOS-Tip - die aktuelle Produktanzeige 101
\
y xt Bu = Einkaufsführer 173
a BP Kleinanzeigen 178
—_e Inserentenverzeichnis 180
Mit einer Steckkarte von Intel machen Sie aus Ihrem Computer ei- Impressum 180
nen richtig rasanten Renner. Vorechan 182
5.54
488 DOS 5
Aktuelles
Struktur andern
Komprimieren
' Neu indexieren
EFON (Satz 1 aus 3)
Bild 1. Komfortable Benutzeroberfläche statt Datenbank-Program-
mierung
dBase-kompatible Datenbank
Nach Textverarbeitung (»Star Writer«) und Tabel-
lenkalkulation (»Star Planer«) stellt Star Division
zur Cebit nun noch ein relationales Datenbanksy-
stem vor. Das unter dem Namen »David« entwickel-
te System bearbeitet dBase-Dateien, bietet aber an-
stelle umständlicher Programmierung den Komfort
einer mausbedienten Benutzeroberfläche.
David ist funktions- und da-
tenkompatibel zu dBase II,
bietet also prinzipiell alle
Möglichkeiten, die auch mit
dBase III zu realisieren sind.
Dabei operiert David mit dem
Original-dBase-Datenformat.
Unter David erzeugte Daten-
banken lassen sich also auch
in dBase-Applikationen be-
nutzen und Sie können na-
türlich umgekehrt vorhande-
ne umfangreiche dBase-Da-
tenbestände schnell und
komfortabel bearbeiten.
Im Gegensatz zu dBase, das
in erster Linie eine Daten-
bank-Programmiersprache
ist, kommt David ohne Pro-
grammierung aus. Der An-
wender wählt die gewünsch-
ten Funktionen einfach per
Maus oder Tastatur aus über-
sichtlichen, komfortabel zu
bedienenden Pulldown-Me-
nüs aus (Bild 1). Anstatt sich
also zur Abfrage einer be-
stimmten Information mit
Programmiersprache und Re-
portgenerator herumzuschla-
gen, klickt der David-An-
wender einfach einige Menü-
punkte an, und schon hat er
die gewünschten Informatio-
nen am Bildschirm.
Vor diesem Hintergrund
wird die Aussage von Star
Division-Geschäftsführer
Marco Börries zu David ver-
6
ständlich: »Wir freuen uns
über jedes dBase-Produkt,
das Ashton Tate verkauft.
Wir freuen uns auch über je-
den dBase-Clone, den andere
Anbieter verkaufen. Denn
wir haben David.« In der Tat
ist David ein optimales Hilfs-
mittel für den schnellen Zu-
griff auf dBase-Datenbanken.
Die überwiegende Mehrzahl
der dBase-Benutzer sind
eben Anwender und keine
Programmierer. In den mei-
sten Fällen arbeiten dBase-
Anwender mit fertigen Ap-
plikationen, also mit dBase-
Programmen. Was aber,
wenn plötzlich bestimmte,
außergewöhnliche Anforde-
rungen an die Applikation
gestellt werden? In solch ei-
nem Falle gab es bisher nur
zwei Möglichkeiten: Erstens
die gewünschten Informatio-
nen mühsam im dBase-Di-
rektmodus zusammmenzu-
stellen oder die Applikation
in fehlerträchtiger Kleinar-
beit entsprechend zu erwei-
tern.
Mit David wird das alles viel
einfacher: Der Anwender ar-
beitet nach wie vor mit seiner
dBase-Applikation. Für
schnelle Abfragen und kom-
fortable zusätzliche Informa-
tionszusammenstellung
kommt dann allerdings Da-
vid zum Einsatz. David ist
——— pl ID Filelanger —
Eingabe Abfrage Anzeige Ausgabe Optionen Macros
bung:
r_ Feldname Feldtyp
Länge Dez
Prüfung
ändern
Bild 2. Datenmasken können vom Anwender sehr einfach defi-
niert werden
weit mehr als der bekannte
dBase-Assistent. David ist
ein eigenständiges, relationa-
les Datenbanksystem, das al-
lerdings über komfortable
Pulldown-Menüs gesteuert
wird und somit auch Nicht-
Programmierern Zugang zu
den vielfältigen Funktionen
von dBase IN bietet.
Natürlich braucht man dBase
IN nicht, wenn man mit Da-
vid arbeiten will. David läßt
sich auch als völlig eigen-
ständiges Datenbanksystem
einsetzen. Es bietet speziell
dafür geschaffene Funktio-
nen wie beispielsweise den
sehr komfortablen Bild-
schirmmasken-Generator.
Damit stellen Sie sich ganz
einfach die gewünschten
Eingabemasken am Bild-
schirm zusammen, indem
Sie mit dem Cursor frei über
die Bildschirmfläche fahren
und an den entsprechenden
Stellen die einzelnen Mas-
kenbestandteile eintragen. So
stellen Sie sich völlig frei
Ihre Bildschirmmaske zu-
sammen, mit der Sie dann
anschließend arbeiten (Bild 2).
Wie unter dBase IN üblich,
können mehrere Arbeitsda-
tenbanken gleichzeitig geöff-
net und miteinander ver-
knüpft werden. Auch das In-
dizieren, Sortieren und Se-
lektieren von Daten
funktioniert wie unter dBase
II, nur eben über das An-
klicken von Menüpunkten
anstelle der Befehlseingabe.
Obwohl dBase-Programme
unter David nicht laufen
(und auch nicht notwendig
sind) gibt es dennoch eine
einfache, aber sehr effiziente
Methode der Automatisie-
rung komplexer Befehls-
abläufe. David stellt ein aus-
geklügeltes und sehr lei-
stungsfähiges System von
Tastaturmakros zur Verfü-
gung. Über dieses Makrosy-
stem lassen sich alle Arbeits-
abläufe automatisieren und
per Tastendruck starten. Ta-
staturmakros können beliebig
erweitert und editiert wer-
den. Zusätzliche Kontroll-
strukturen der Makrosprache
machen aus David ein Sy-
stem, das kaum noch Wün-
sche hinsichtlich Flexibilität
und Anwenderfreundlichkeit
offen läßt.
Für den Preis von 398 Mark
erhält man ein komplettes
Datenbanksystem, das in der
Leistung durchaus mit dBase
III vergleichbar ist, aber mit
einem Bruchteil des unter
dBase nötigen Aufwands be-
dient werden kann. David ist
ein äußerst nützliches Hilfs-
mittel für jeden dBase-An-
wender und insbesondere für
die Anwender compilierter
dBase-Applikationen so gut
wie unverzichtbar, um direk-
ten Zugriff auf die gespei-
cherten Daten zu haben. Dar-
über hinaus ist es ein eigen-
ständiges, sehr komfortables
und leistungsstarkes Daten-
banksystem für jeden PC-An-
wender, der größere Daten-
mengen zu verwalten hat.
Das dBase-Dateiformat sorgt
in jedem Falle für den größt-
möglichen Grad an Daten-
kompatibilität. David ist so-
mit ein wahrer Geniestreich,
fast unverzichtbar sowohl für
Datenbank-Anwender, die
bereits mit dBase arbeiten,
als auch für solche, die nicht
mit dBase arbeiten.
(ev)
Info:
Star Divison, Postfach 2830,
2120 Lüneburg, Tel.:04131/70090
DOS 4'88
im Handumdrehen Anschluß an die Zukunft:
Der FUJITSU-Einbaurahmen ist die Brücke
von Ihrem XT/AT zum Standard-Betriebssystem
von morgen, 05/2!
=, Den Übergang dorthin kön-
1SIe sich jetzt (leicht) sichern,
Sie Ihre Daten im PS/2 For-
] Tzeichnen.
en Sie einfach Ihr 5 1/4"
laufwerk gegen ein PS/2
8
S
ni
©
{=}
5 1/4" Rahmen mit
3 1/2" FUJITSU Floppy-Laufwerk —
zwei Welten in einem Gehäuse.
Aktuelles
Bild. Das System Intralock schützt Ihre vertraulichen Daten vor
unberechtigtem Zugriff
Perfekter Datenschutz
mit intralock
Mehr und mehr wird der PC
auch für die Verarbeitung
vertraulicher Daten einge-
setzt, so daß sich zunehmend
die Frage nach einem wirksa-
men Schutz dieser Daten
stellt. Das Abschließen eines
PC allein reicht beispielswei-
se nicht aus, um dessen Fest-
platte vor dem Zugriff durch
Unbefugte zu schützen.
Schon ein Kreuzschlitz-
Schraubendreher in Stan-
dardgröße und eine Büro-
klammer befähigen jeden
nicht ganz ungeschickten
Zeitgenossen, diesen ver-
meintlichen Schutz durch
Kurzschließen des Schlüssel-
schalters zu umgehen. Einen
sicheren Datenschutz bietet
hingegen Interlog mit dem
System Intralock/1. Das Sy-
stem Intralock/1 besteht aus
einer PC-Steckkarte, einem
elektronischen Sicherheits-
schlüssel in Form eines klei-
nen grauen Kästchens und
der für den Betrieb des Intra-
lock-Systems notwendigen
Software.
Die Intralock-Software kann
in Zusammenarbeit mit der
Steckkarte auf Wunsch ein-
zelne Dateien oder die ge-
samten Daten eines Datenträ-
Bild. Der Farbdrucker Citizien HQP 40 erlaubt den Anschluß von
Schrift-Steckmodulen
24-Nadel-Farbdrucker von Citizien
Mit dem HQP 40 stellt Citi-
zien einen weiteren Punkt-
matrixdrucker vor, der mit
einem 24-Nadel-Druckkopf
8
arbeitet. Das Besondere am
HOQP 40 ist jedoch, daß
der Drucker im Grafik- und
Schönschriftmodus
gers (beispielsweise einer
Festplatte) verschlüsseln. Die
Verschlüsselung der Daten
übernimmt ein Mikroprozes-
sor auf der Steckkarte, so daß
der Vorgang für den Anwen-
der unsichtbar abläuft. Beim
Verschlüsseln eines Datenträ-
gers muß dieser allerdings
zuvor bei installiertem Intra-
lock-System neu formatiert
werden.
Um die verschlüsselten Da-
ten wieder lesen zu können,
ist das Entschlüsseln not-
wendig. Dafür sorgt ebenfalls
der Mikroprozessor auf der
Intralock-Steckkarte.
Auch ein mehrfaches Ver-
schlüsseln ist möglich. In
diesem Fall müssen die Da-
ten natürlich auch wieder
mehrfach entschlüsselt wer-
den. Das Ver- und Entschlüs-
seln von Daten ist jedoch nur
mit dem elektronischen Si-
cherheitsschlüssel möglich,
der zu diesem Zweck an ei-
ner Buchse der Intralock-
Steckkarte angeschlossen
sein muß.
Der Sicherheitsschlüssel ent-
hält einen nichtflüchtigen
56-Bit-Speicher, der bei der
Installation von Intralock/1
mit einer Codenummer ver-
sehen wird. Diese Codenum-
mer wird nur einmal wäh-
rend der Installation des In-
tralock-Systems angezeigt, so
daß sie vom Anwender no-
tiert und weggeschlossen
werden kann. Falls einmal
ein Sicherheitsschlüssel ver-
lorengeht, kann beim Her-
steller unter Angabe der Co-
(360 Punkte pro Zoll) mit bis
zu sieben Farben drucken
kann, und damit auch für
den professionellen CAD-Be-
reich geeignet ist. Der
Drucker kostet zusammen
mit Farbkit und Farbband,
das vom Anwender selbst in-
stalliert wird, 1696 Mark.
Die Zuführung von Endlos-
papier erfolgt beim HQP 40
über einen integrierten
Schub-Traktor. Der Einzug
von Einzelblättern über Frik-
tion ist ebenfalls serienmä-
Rig. Wahlweise können auch
ein bis zwei Schächte für den
Einzelblatteinzug montiert
werden.
Eine parallele und eine se-
rielle Schnittstelle sowie ein
großzügiger Druckpuffer mit
einer Speicherkapazität von
24 KByte gehören zur Grun-
dausstattung beim HQP 40.
Die Druckgeschwindigkeit
des HQP 40 beträgt im Draft-
Modus 200 Zeichen pro Se-
denummer ein passender
Schlüssel nachbestellt
werden.
Wird beim Entschlüsseln ein
Sicherheitsschlüssel verwen-
det, der die falsche Code-
nummer enthält, so entsteht
beim Entschlüsselungs-Vor-
gang nur Datenmüll.
Die Installation von Intra-
lock/1 ist denkbar einfach.
Sie müssen lediglich die
Steckkarte in einen freien
Steckplatz des PC stecken,
den Sicherheitsschlüssel an
deren freie Buchse anschlie-
ßen und das Programm
»enckey« starten. »enckey«
initialisiert die Steckkarte
und erzeugt eine 56 Bit lange
Zufallsnummer, die einmal
angezeigt und in dem ange-
schlossen Sicherheitsschlüs-
sel gespeichert wird.
Beim Verschlüsseln der Da-
ten verwendet Intralock/1
übrigens einen Algorithmus
nach dem Datenverschlüsse-
lungsstandard, wie er vom
ANSI (American National
Standards Institute) und NBS
(National Bureau of Stan-
dards) definiert wurde. Die-
ser Standard gilt in der Fach-
welt als sehr sicher und nur
mit aufwendigen Mitteln zu
knacken.
Das System Intralock/1 ist bei
einem Preis von etwa 990
Mark eine preiswerte und be-
queme Alternative zur Auf-
bewahrung von Disketten im
Panzerschrank. (ma)
Info: Interlog, Postfach 2210,
Grabenweg 30, 8240 Schönau am
Königssee, Tel. 08652/3545
kunde, bei Korrespondenz-
qualität 132 Zeichen pro Se-
kunde und im Schönschrift-
Modus 66 Zeichen pro Se-
kunde.
Der HQP 40 emuliert auf
Wunsch die Druckermodelle
Epson LQ und IBM-Proprin-
ter. Diabolo- und Qume-
Emulationen können mit ei-
ner Steckkarte nachgerüstet
werden.
Für den HQP 40 sind auch
fünf Schriftarten auf scheck-
kartendünnen Steckmodulen
verfügbar, alle Schriften las-
sen sich in Pica oder Elite in
variablen Gestaltungsmodi
(verbreitert, komprimiert,
fett, kursiv, proportional
etc.) ausdrucken. Die Garan-
tie für den HQP 40 beträgt -
wie bei Citizien üblich -
zwei Jahre.
(ma)
Info: Henschel + Stinnes, Ismaninger
Str. 52, 8000 München 80,
Tel. 089/474010
DOS 4'88
Die Careen-Steckkarte von LP
Elektronik erweitert den PC
um einen Motorola-Prozessor
68000, der mit schnellen 16
Bild. Die Gareen-Karte erweitert den PC um einen 68000-Prozessor
und erlaubt den Ablauf des Betriebssystems OS/9
68000-Prozessor und OS/9
auch für den PC
chern von Daten stehen 512
KByte Arbeitsspeicher und
64 KByte statisches RAM,
u Datenfernübertragung ]
mit FTZ-Zulassung
Nur bei uns erhältlich:
DFÜ-Paket 21/23 für die gängigen Rechnersysteme
bestehend aus:
— Akustikkoppler dataphon s21/23d
(300, 600, 1200/75, 1200/1200 Baud halbduplex mit unserer
KERMIT-Anpassung)
— KERMIT-Kommunikationsprogramm mit ausführlicher deutscher
Anleitung
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Einzelpreise für Akustikkoppler
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für PC nur 268,— DM
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dataphon s21/23d nur 578,— DM
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Händleranfragen erwünscht!
Geschäftszeiten: Mo-Do 9-13, 15- 18.30 Uhr, Fr 9-13 Uhr
KRITISCHER
COMPUTERTECHNIK
Andreas Krischer, Noppiusstraße 19
5100 Aachen, Telefon (0241) 32896
4’88 DOS
MHz getaktet ist. Zum Spei-
das batteriegepuffert ist, zur
Verfügung, so daß sein Inhalt
beim Ausschalten nicht ver-
lorengeht.
Die Steuerlogik der Careen-
Karte befindet sich in einem
speziellen Gate Array. Ferner
ist die Steckkarte mit je einer
parallelen und seriellen
Schnittstelle, einem Inter-
rupt-Controller und einem
Timer ausgestattet.
Das Wichtigste ist jedoch das
Unix-ähnliche Multitasking-
Betriebssystem OS/9, das ein
Standard-Betriebssystem für
Computer auf Basis des
68000-Prozessors darstellt.
OS/9 ist im Lieferumfang der
Careen-Karte enthalten und
kommt auf fünf 5 1/4-Zoll-
Disketten zusammen mit
zwei dicken Handbüchern,
die in stabilen Kartonschu-
bern Platz finden, ins Haus.
Leider fehlen auf den
OS/9-Disketten brauchbare
Beispielprogramme für die-
ses Betriebssystem, so daß
sich der Kauf der Careen-Kar-
te nur für diejenigen Anwen-
der lohnt, die Zugang zu
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nen zum Versand gebracht Fordern Sıe unverbindlich unser kostenloses Gesamtprogramm an!
Sam
Aktuelles
OS/9-Software haben.
Mit der Careen-Karte im PC
ist der gemeinsame Betrieb
von OS/9 und MS-DOS pro-
blemlos möglich. Einerseits
läßt sich während der Arbeit
mit dem Computer einfach
zwischen MS-DOS und OS/9
hin- und herschalten, und
zum anderen können beide
Betriebssysteme auch gleich-
zeitig ablaufen, indem OS/9
unter MS-DOS als Task im
Hintergrund läuft.
Die Careen-Karte eignet sich
nach Aussage des Herstellers
als Steuer- und Rechenein-
heit für den Bereich Messen,
Steuern, Regeln und als Basis
eines PC-gestützten Softwa-
re-Entwicklungssystems für
Motorola-Prozessoren. Trau-
rig stimmt allerdings der
hohe Preis der Careen-Karte:
6805 Mark.
(ma)
Info: LP Elektronik GmbH,
Ettishofer Str. 10c, 7987 Weingarten,
Tel. 0751/52327
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10
Aktuelles
Von Basic
nach
Turbo Pascal
Das automatische Überset-
zungsprogramm P-Tral kon-
vertiert Basic-Programme,
die mit Basica oder GW-Basic
geschrieben wurden, in unter
Turbo Pascal 3.0 lauffähige
Pascal-Programme. Die Li-
stings 1 und 2 zeigen ein Bei-
spiel für einen solchen Über-
setzungsvorgang.
Bei den meisten Basic-Pro-
grammen sind allerdings
noch zusätzliche Vorarbeiten
notwendig, ehe eine ein-
wandfreie Übersetzung mög-
lich wird. Dies liegt nicht an
P-Tral, sondern an allgemei-
nen Strukturunterschieden
zwischen Basic und Pascal.
Pascal ist bekanntlich deut-
lich restriktiver als Basic,
was sich natürlich in der
Übersetzung niederschlägt.
So können beispielsweise
Programme, die Goto-Sprün-
ge zwischen Unterprogram-
men oder vom Unterpro-
gramm ins Hauptprogramm
enthalten, nicht übersetzt
werden. Andere Probleme
sind die unter Basic übliche
dynamische Dimensionie-
rung von Arrays und die Ver-
wendung von Feldbezeich-
nern bei Direktzugriffs-Da-
teien.
Immerhin bietet das Pro-
gramm eine gute Grundlage
für die Übersetzung von Ba-
sic nach Pascal, wo immer
dies notwendig werden
könnte. Für den Preis von
420 Mark ist allerdings das
englische Handbuch mit ein-
seitig kopierten Seiten und
Schnellhefter-»Bindung«
doch etwas mager.
(ev)
Info: Ingenieur-Büro Köhler,
An den Postwiesen 13,
6000 Frankfurt 90
10 REM ERATOSTHENES SIEVE PRIME NUMBER PROGRAM
20 SIZE = 8190
30 DIM FLAGS(8191)
40 PRINT "Only 1 iteration"
50 COUNT = O0
60 FOR I = O0 TO SIZE
70 FLAGS(I) = 1
80 NEXT I
90 FOR I = 0 TO SIZE
=
I
100 IF FLAGS(I T
110 PRIME = I + 3
120 K = I + PRIME
130 IF K > SIZE THEN 170
140 FLAGS(K) = O
150 K=K + PRIME
160 GOTO 130
170 COUNT = COUNT + 1
180 NEXT I
190 PRINT COUNT;" Primes"
Listing 1. Ein Beispiel-Programm in Basic...
Z
O THEN 180
+
{ Translated from BASIC program SIEVE }
PROGRAM sieve(input, output);
{ ERATOSTHENES SIEVE PRIME NUMBER PROGRAM }
LABEL
10, 20, 30;
VAR
count, i, k, prime, size : real;
flags : ARRAY [0..8191] OF real;
PROCEDURE initialize;
BEGIN
count := 0; i :=0; k:=0;
size := 0;
fillchar(flags, sizeof(flags), chr(O));
END;
prime := 0;
BEGIN
initialize;
size := 8190;
writeln('Only 1 iteration’');
count := 0;
i :=0;
REPEAT
flagslround(i)] := 1;
i:=i+tb;
EN
UNTIL i > size;
i :=0;
REPEAT
IF flagslround(i)] = O THEN
GOTO 30;
prime := i +ti +3
k := i + prime;
10:
IF k > size THEN
GOTO 20;
flagslround(k)] := 0;
k :=k + prime;
GOTO 10;
20:
count := count + 1;
30:
i:=i+l;
UNTIL i > size;
write(count);
writeln(’ Primes');
D.
Listing 2. ...und die Übersetzung in Pascal
DOS 4'88
Hochzeit der Originale
Die original Super EGA HiRes'M von TIM.
Mit den längst bekannten Vorzügen
dieser Graphikkarte und der Super-Auf-
lösung von 800x600 Punkten für hohe
Ansprüche, z. B. im Desktop-Publishing
mit GEMTM,
Der original GEM Desktop Publisher'M von
Digital Research. Ermöglicht leicht und
schnell die Kombination von Text und Gra-
phik im WYSIWYG, für Briefe, Broschüren
oder Dokumentationen. Enthält GEM
Desktop Ver. 2.2 mit allen Treibern für die
Super EGA HiResTM,
GEM GraphTM, das fast schon klassische
Programm zur Erstellung hochwertiger
Geschäftsgraphiken. Balken-, Säulen-,
Torten- und Drei-D-Diagramme, Landkar-
ten und Symbol-Darstellungen. GEMTM mit
voller Maus-Unterstützung macht selbst
Präsentationsgraphik zum Vergnügen.
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Aktuelles
Bild 1. Die Phoenix-Benutzeroberfläche erinnert an MS Windows
Phoenix aus der Asche
Benutzeroberflächen für MS-
DOS oder für die Bedienung
spezieller Programme sind
nicht neu. Mit Fug und Recht
darf aber gesagt werden: Ein
Programm wie Phoenix, das
die Bedienung des PC durch
Pulldown-Menüs, Fenster-
technik und Mausunterstüt-
zung zum Kinderspiel
macht, gab es noch nie.
Pünktlich zur Cebit-Messe ist
Star Division mit seiner sen-
sationellen MS-DOS-Benut-
zeroberfläche am Markt.
Phoenix arbeitet im Textmo-
dus des PC und ist daher im
Gegensatz zu Benutzerober-
flächen wie GEM oder Win-
dows rasend schnell. Von der
äußeren Erscheinung her ist
Phoenix sehr stark an das Mi-
crosoft-Konzept der »zeichen-
orientierten Fenster-Funktio-
nen« (»ZOFF«) angelehnt,
wie es bei den Compilern der
Quick-Serie und bei Micro-
soft Works verwirklicht ist.
Gleichzeitig sind wesentliche
Gestaltungs- und Bedienungs-
elemente von MS Windows
integriert. Wer also etwa mit
Quick C oder mit Windows
arbeitet, der hat keinerlei
Probleme beim Umstieg auf
Phoenix. Noch entscheiden-
der aber ist natürlich der um-
gekehrte Aspekt: Wer Phoe-
nix einsetzt, der hat eine ein-
heitliche Oberfläche auch bei
den Produkten der Microsoft
Quick-Serie und bei Micro-
soft Works. Steht dann ir-
gendwann einmal der Auf-
stieg zu Windows oder gar zu
0OS/2 ins Haus, dann braucht
man nicht viel umzulernen:
Phoenix wird fast genauso
bedient wie Windows oder
OS/2. Auch optisch ist die
Anlehnung an das Windows-
Konzept offensichtlich
(Bild 1).
Die eigentlichen Leistungen
von Phoenix sind sehr viel-
fältiger Natur. Zunächst ein-
mal bildet Phoenix eine sehr
komfortable MS-DOS-Benut-
zeroberfläche. Die Bedienung
erfolgt idealerweise mittels
einer Maus, alternativ läßt
sich aber jede Funktion auch
per Tastatur aufrufen. Alle
MS-DOS-Befehle stehen da-
bei zur Verfügung. Sie kön-
nen unter Phoenix also ganz
normal arbeiten, Disketten
formatieren und kopieren,
Dateien verschieben, anse-
hen oder löschen. Das Ganze
läuft aber nicht über um-
ständlich einzugebende Be-
Luxus-PC für 2000 Mark
Bei einen Preis von 1998
Mark ist das PC-Modell von
SKD ungewöhnlich üppig
ausgestattet. Zwei 5 1/4-Zoll-
Diskettenlaufwerke, eine
Hercules-kompatible Grafik-
12
karte, je eine parallele und
eine serielle Schnittstelle,
ein Gameportadapter zum
Anschluß eines Analog-Joy-
sticks, eine batteriegepufferte
Uhr und ein mit 640 KByte
en
E
3
SIE
SARTSERSER
HBEFABLHIRTFEESEN
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help page 28Main
Window help pag
e 24 A Main Hin
dow help page 38
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page 3äflain Hin
daw help page 3%
Main Window help
0 A On N LO een On
noBe>s0M
61 69 6E
79 61 67
29 57 69 GE
Bild 2. Der kombinierte Text/Hex-Editor ist ein nützliches Hilfs-
mittel
fehle mit diversen Parameter-
angaben ab, sondern ge-
schieht durch Anklicken ei-
nes Menüpunktes in einem
Pulldown-Menü.
Darüber hinaus stellt Phoe-
nix eine Vielzahl zusätzli-
cher Funktionen zur Verfü-
gung, die unter MS-DOS di-
rekt nicht vorhanden sind.
Hervorzuheben ist hier der
integrierte Full-Screen-Edi-
tor, der mit einem Hex-Editor
kombiniert ist. Je nach Be-
triebsart dieses Editors kön-
nen Sie Textdateien ansehen,
bearbeiten und neu schreiben
oder binäre Daten, beispiels-
weise Com-Programme, als
Hexdump listen und in die-
ser Form bearbeiten (Bild 2).
Wem das nicht reicht, der
kann direkt vom Pulldown-
Menü aus den MS-DOS-De-
bugger aufrufen. Weiterhin
ist es mit Phoenix möglich,
sämtliche Dateiattribute zu
manipulieren. Sie können
Dateien verstecken, zu Sy-
stemdateien erklären, mit ei-
nem Schreibschutz versehen
und die Dateiparameter ab-
fragen. Auch das Ändern von
Datei-Datum und Datei-Uhr-
zeit ist kein Problem.
Phoenix kann darüber hinaus
natürlich jedes beliebige aus-
führbare Programm starten.
voll ausgebauter Arbeitsspei-
cher gehören zur Grundaus-
stattung. Zusätzlich ist im
Lieferumfang ein Monoch-
rom-Monitor (amber) enthal-
ten. Doch damit nicht genug,
auch die Geschwindigkeit
des SKD-PC kann sich sehen
lassen, denn sein
Dazu klicken Sie einfach den
Namen des entsprechenden
Com-, Exe- oder Bat-Pro-
gramms an. Besonders inter-
essant macht Phoenix aber
die Möglichkeit, häufig be-
nötigte Anwendungen (wie
etwa die Textverarbeitung,
die Datenbank oder eine Pro-
grammiersprache) direkt im
Pulldown-Menü zu installie-
ren. Parameterangaben und
Voreinstellungen für den
Aufruf geben sie in Zukunft
also nur noch ein einziges
Mal, eben bei der Installa-
tion, an. Anschließend kön-
nen Sie Ihre wichtigsten Pro-
gramme wie andere Phoenix-
Kommandos durch einfaches
Anklicken eines Menüpunk-
tes starten.
Phoenix ist ab 15.3.88 für 99
Mark erhältlich. Angesichts
des mehr als günstigen Preis-/
Leistungsverhältnisses und
des durchdachten, vielfälti-
gen Leistungsangebotes die-
ser Benutzeroberfläche emp-
fiehlt sich dieses nützliche
Hilfsmittel jedem PC-Anwen-
der uneingeschränkt. Phoe-
nix sollte zur Serienausstat-
tung jedes PC gehören.
(ev)
Info:
Star Division, Postfach 2830,
2120 Lüneburg,
Tel.:04131/70090
8088-Prozessor arbeitet mit
einer umschaltbaren Taktfre-
quenz von 4,77 oder schnel-
len 10 MHz.
(ma)
Info: SKD EDV-Beratung,
Karl Harald Meyer, Bahnhofstr. 9,
8602 Wachenroth, Tel. 09548/8281
DOS 4'88
DM 2995.-
20 MHz, 2 MB RAM bestückbar, Phoenix-Bios, Option
(mathem. Coprozessor), 32 Bit Expansionsslot, Multi-
layertechnik, O-Waitstate, 7 DMA-Kanäle, 16 Interrupts,
Norton Sys-Info 23.0 (20/24 MHz-Version auf Anfrage)
\
Testzitat - Datawelt: (Auszug)
Einen Computer von HORNET kann man
unbesorgt kaufen, auch wenn die
Oberhausener eine recht kleine Firma sind
Wie schon der HORNET XT, den wir in
einer früheren »Datawelt« unter die Lupe
genommen haben, gefiel uns der AT 1
ausgesprochen gut. |
u Intel-kompatibel, EMS-fähig,
12 MHz-Version, 39 5
0-kByte-Bestückung ab DM —
ALR-Motherboard, 512 kB RAM (auf 2 MB be-
stückbar, on Board), 6/8 MHz, TEAC 1,2 MB
Disk-Drive, 20 MB Harddisk, AT-03 MF-Tastatur,
Monochrom-Graphic-Printer, parallel-serielle
Schnittstelle. 3 4A 9 5
DM j—
r . 3 = I ALR Motherboard 2 MByte 1245.- DM e
DM - 14 + (618 MI, Priner Batterie, Serial TurpgiBaere, TO.MbE 222: DM
en I j ALR Motherboard 2 MByte 1345.- DM | Floppy-Contr. (4 Dr.) 95.- DM
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Monochrom-Monitor 14 Zoll auf Schwenkfuß incl. Monochrom- (OM2 MHz. Printer, Batere, Serial) MA ee Fahr
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le H (Betriebssystem) Pa} - 15‘
Grafik-Karten betrieben werden (CGA, 60!MB Streamer 95 DM en?
EGA, MDA, AGC, PGC, VGA usw.), (inel. Controller u. Software) ao?
6000 Character (132 col. x 45 rows on a
. . | ü gen?
8 x 8 dot matrix), Horizontal-Frequenz RC E
15-38 kHz SC
om 995- \ a
Aktuelles
Bunt gemischt
aus aller Welt
Unter diesem Motto brin-
gen wir monatlich interes-
sante Neuigkeiten aus der
Computerbranche; Kurio-
sitäten, Zitate, Erfolge und
Flops und Forschungser-
gebnisse mit oder ohue
Einfluß auf die Computer-
technologie der Zukuntft,
Diesmal hat die Fachpres-
se wieder besonders fest
zugelangt, allen voran die
Briten, Commodore Com-
puting International (CCI)
scheint die Januar- mit der
April-Ausgabe verwech-
selt zu. haben, Unsere Aus-
züge daraus sind nur ein
kleiner Teil des kreativen
Chaos. Das vermutlich
größte Glanzstück der Zei-
tungsbranche lieferte
»Yow Computer« mit ei-
ner Ausrede. Aber lesen
Sie selbst.
Der Clou mit dem variableu
Hanptgewinn, so nennt man
in der britischen Metropole
bereits den neuesten Marke-
ting-Trick der Firma Rulefor-
mat aus Cambridge. Compu-
terspiele, die durch hohe Ge-
winne (für denjenigen, der
als erster die Lösung meldet)
locken, haben bisher für so
manche Firma einen großen
Finanzverlust bedeutet. Ver-
kauft sich das Spiel nicht,
sind irgendwann die bis zu
20000 Pfund Sterling trotz-
dem fällig. Der Bonus für die
Lösung des netten Abenteu-
erspiels »The Travel Game«
hängt von den Verkaufszah-
len des Spiels ab. Der garan-
lierte Mindestgewinn beträgt
5000 Pfund (Ständ 10. Okto-
ber) und erhöht sich durch
jedes verkaufte Exemplar um
1 Pfund. Erste Lösungen er-
wartet der Hersteller frühe-
stens Mlitte 1988.
Quelle: Your Computer Januar '88 und
Anzeigen In englischen Sonntagszei-
tungen Mitte Dezember '87
Die schwarze Liste wird klei-
ner Microprose’s Hubschrau-
ber-Kampt-Simulation
»Gunship«, das von der Bun-
14
desprüfstelle für jugendge-
fährdende Schriften auf den
Index gesetzt wurde, ist jetzt
Pos sEohen: Microprose
hofft, daß ihre anderen Pro-
dukte nach Gesprächen mit
der Prüfstelle ebenfalls aus
der geschäftsschädigenden
Liste entfernt werden. Dazu
gehören auch das U-Boot-
»Silent Service« und »F-15
Strike Eagle«. Zu letzterem
kommentierte »Your Compu-
ter« lakonisch: »In Libyen
läuft das Geschäft mit dem
Strike Eagle auch nicht gera-
de gut«. Wer sich noch erin-
nert: Passend zum USA-An-
griff auf Libyen kam ein ge-
ändertes Handbuch zu die-
sem Programm heraus, mit
dessen Hilfe man den poli-
tisch umstrittenen Akt nach-
vollziehen konnte.
Quelle: Your Computer Januar 'B8 und
eigene Recherchen
Ein mikrosköpisches Modem
kommt von »Digital Matrix«
(West Midlands, England).
Das wohl kleinste Modern
der Welt heißt »Datatronics
Discovery 1200P pocket mo-
deme und ist nur 2,5x5 In-
ches groß. Es verfügt über ei-
nen Standard-RS232D-An-
schluß, wird von einer ein-
zelnen 9-Vult-Batterie
gespeist und paßt in jede
Hemdtasche, Das 1200F ist
ein Hayes-kompatibles Mo-
dem und somit wie üblich
nicht für den deutschen
Markt zugelassen.
Quella; Your Compuler Januar '88,
Info: Digital Matrix,
Tel.:0044/21/704 13-99
Die »dümmste« Ausrede, die
jemals eine (Computer)-Zeit-
schrift für die Verspätung ei-
nes Textes hatte, stammt
auch aus der Januar-Ausgabe
von »Your Computers: »Wir
müssen uns entschuldigen,
daß die Gewinner des Jeff-
Minter-Wettbewerbes aus der
August- Ausgabe nicht veröf-
fentlicht wurden, Der Grund:
Die Liste wurde von einem
von Jetf’s Lamas gefressen.
Glücklicherweise hat das
Tier die Liste auf natürli-
chem Wege wieder zurückge-
geben. Unser Team indiani-
scher Fährtensucher hat die
Namen schließlich wieder
entziftert«, Jeff Minter mag
dem einen oder anderen
CGamputerfreak ein Begrift
sein: Schon seit dem europä-
ischen Einstieg in den Spie-
lemarkt programmiert er im-
mer wieder Spiele, in denen
Lamas, Kamele, Schafe und
ähnliches Getier das zentrale
Thema sind.
Quelle: Your Computer Januar 'B8
Grundlagen aus dem 19.
Jahrhundert für einen
schnellen Supercomputer
Der mit NASA-Geldern fi-
nanzierte Navier-Sto-
kes-Computer würde an der
Princeton-Universität für
spezielle NASA-Anwendun-
gen entwickelt. Die Parallel-
architektur basiert auf der Ar-
beit zweier Mathematiker aus
dem 19. Jahrhundert und
schlägt in einigen Anwen-
dungen sogar die »Cray«. Das
Besondere an der Architektur
ist die Art und Weise, wie
die Verbindung der einzel-
nen 32-Bit-Bausteine je nach
Problemstellung umgeschal-
tet werden kann. Dies ge-
schieht automatisch und in-
nerhalb einer 50-Milliardstel-
Sekunde. Damit ist ein neu-
er, vielversprechender
Schritt in der Technik der Pa-
rallelcomputer getan,
Quelle:CCi Januar 'BB
Das größte Wörlerbuch der
Welt ist im Computer der EG-
Kommunikationszentrale in
Luxemburg untergebracht,
Das System verfügt über
mehr als 400000 Wörter und
Phrasen in acht europäischen
Sprachen — monatlich kom-
men 2000 Worte hinzu. Über
das englische Netz »Micro-
link« ist jetzt das Dictionary
auch für jedermann zugäng-
lich.
Quelle: GC Januar '88, Info: Microlink,
Tel.! 0044/61/456 83 83
Ein praktisches kleines Ding
ist der transportable Drucker-
puffer eines deutschen Her-
stellers; Statt übermäßig lan-
ge Kabel zu verlegen,
schließt man einfach den
32KByte-Speicher an die
Centronics-Schnittstelle des
Computers an. Das batterie-
ERBUMERE RAM füllt man
urch »Ausdruckene und
steckt den Puffer dann an ei-
nen beliebigen Drucker, der
den Text darm auf das Papier
arugt: Dieser transportable
Spafs soll etwa 300 Mark ko-
sten,
Info, Wiesemann & Theis GmbH,
Winchenbachstr. 35, 5600 Wuppertal 2,
Tel: 0202/50 50 77
Zeit ist (nicht mehr) das
Wichtigste in der Computer-
branche Zumindest er-
wecken die Aktivitäten eini-
ger Firmen diesen Anschein.
Die Versicherungsagentur
Sturge Hold achat vor zwei
Jahren begonnen, ihre Soft-
ware neu zu organisieren,
Das gesamte Projekt künnte
zehn Jahre dauern - der mit
Beratern abgeschlossene Ver-
trag enthält kein Fertigstel-
lungsdatum. Die Beratungs-
firma Andersen, die bereits
30 Leute nur für dieses Pro-
jekt abgestellt hat, hilft bei
der Implementierung eines
Systems für IBMs DB2-Daten-
bank auf einem Mainframe.
Die Kosten gehen vermutlich
in die Millionen (Pfund!),
Nochmals Versicherungs-
wirtschaft; Die britische Sun-
Life-Versicherung investiert
etwa 30 Millionen Pfund, um
das Programm »CCA« und
ein spezielles IBM-3090-
Mainftrame zum Laufen zu
bringen. Die halbe Software
ist bereits fertig, arbeiten
kann man damit aber erst
nach Lieferung der zweiten
Hälfte — irgendwann im
nächsten Jahr, Sun-Life;
»Wenn alles funktioniert,
wird die Software sensatio-
nell sein!«, Nicht ganz so op-
Gmistisch der Kommentar
der CC]: »30 Millionen und
acht Jahre... Wir hoffen für
euch, daß es sensationell
funktionieren wirde!
Quelle CCI Januar '88
Yeecehhh! damit brachte ein
Computerfreak unter der Ab-
teilung »Opinion« (Meinung)
eines Heimcomputer-Maga-
zins seine Abscheu zur Per-
sonal Camputer World Show
(PCW) zum Ausdruck. Laut
Aussage vieler Zeitschriften
sei die britische Softwarein-
dustrie erwachsen geworden,
und jetzt »solid Sndsiche, so-
lide und reich. Diese Mei-
nung teilte der Autor auf an-
dere Weise: »Yeah. Solid like
constipation. Rich and hype,
marketing claptrap, unorigi-
nal licensing, deals and be-
suited business-people...«.
»Constipationzx übersetzen
wir lieber nicht (vorsichtig
umsthrieben ist es sein miß-
glückter Gang aufs Ort-
chen«.), »claptrap« und »un-
original« sprechen wohl für
sich.
Quelle: GCl Januar '88
Der Computer mit eigebauter
Waschmaschine, Schnorchel
für Unterwasser-Anwen-
dung... und vielem mehr, ist
die neueste Kreation der in-
lischen CCI, Kater Felix.
Der zusätzliche Mikrowellen-
berd zum Einbau in das Ge-
häuse dient übrigens dem
Wiederaufkochen (k)alter
Software. Desweiteren ver-
fügt der Computer über eine
8/16/32/64/127/242,5-
Bit-Architektur, die jedes Bit
einzeln — natürlich in Sil-
berpapier verpackt — liefert.
Umtausch ausgeschlossen.
Alle Geräte werden D.O.A.
(Dead on Arrival) geliefert
Gefunden in CCI Januar ’86
(Manfred Kohlen/as)
DOsS 4'88
A GE EB RE ER Em
sogtne FI PREISWERTE QUALITÄTSSOFTWARE
KERNING-HP-FONTS u. arb.
auch auf PCs mit 256k RAM,
LASER-SET, das professionelle
Desktop Publishing Paket ist Ihre
Alternative zu den hohen Foto-
satzkosten. Leicht zu erlernen,
da Sie Ihre bisherige Textver-
arbeitung weiter verwenden
können. LASER-SET verfügt
über Funktionen, welche Sie bei
diesem Preis kaum für möglich
gehalten hätten: Automatisches
od. einstellbares Kerning (Unter-
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Leserkontakt
Damit das DOS-Forum
noch interessanter und ak-
tueller werden kann, bit-
ten wir Sie, die folgenden
Punkte zu beachten, mit
denen Sie der Redaktion
die Arbeit erleichtern:
— Geben Sie bei Proble-
men mit Hard- oder
Software bitte genau
an, mit welcher Geräte-
ausstattung und wel-
chem Programm Sie ar-
beiten.
— Schreiben Sie Ihren Na-
men und Ihre Adresse
vollständig nicht nur
auf den Umschlag, son-
dern auch auf das An-
schreiben.
- Wenn Sie auf eine Zu-
schrift im DOS-Forum
antworten, geben Sie
bitte unbedingt die ent-
sprechende DOS-Aus-
gabe und den Namen
des Fragestellers an.
Herzlichen Dank!
(as)
Standards helfen allen...
..hieß das Editorial der DOS
International Ausgabe 2/88.
Es hat mir gefallen, und ich
möchte Sie bitten, das fol-
gende nicht als Kritik, son-
dern als zusätzliche Informa-
tion zu verstehen: Sie haben
ja recht positiv über unsere
Bemühungen um die Softwa-
re-Entwickler berichtet, aller-
dings darauf verwiesen, daß
es sich »aber nur um System-
software, bitte schön« hande-
le, was solche Unterstützung
angeht. Das trifft nicht ganz
zu, unsere Vorstellungen ge-
hen weiter.
1) Heißestes Thema 1987 und
wohl auch in den kommen-
den Jahren ist MS-OS/2, das
heißt, unsere vorrangigen Be-
mühungen im Rahmen des
Microsoft Instituts sind, zu
allererst OS/2 Programmier-
kurse anzubieten. Zu Sy-
stemsoftware gehört aller-
dings weit mehr: nicht nur
16
| DOS-Forum
SER
| Das DOS-Forum dient Ihrem Gedanken- und
austausch, liebe DOS
haben Sie Gelegenheit, Ihre Meinung zu ak- R
uellen En! cklungen : zu äußern und Fragen
oftware zu stellen. Hier finden
ıg bei den kleinen und großen
des PC-Alltags, und hier können
oßen Gemeinde der PC-Anwen-
Selbstverständlich werden alle Briefe an das
DOS-Forum von der Redaktion aufmerksam
Seseraklier gelesen und entweder individuell oder im
Rahmen des Forums beantwortet. Vielleicht
haben Sie auch Antworten oder Ergänzungen
zu den hier abgedruckten Problemen? Dann
freuen wir uns über Ihre Zuschrift.
Schreiben Sie an das
nd Programmierer in Verbindung DOS-Forum, Redaktion DOS International,
Elfenstr. 40, 8000 München 83.
OS/2 Lan Manager, Presenta-
tion Manager und was immer
sonst an »Application Pro-
grams Interface« (API) Kom-
ponenten für die Anwen-
dungssoftware-Entwicklung
notwendig scheint, sondern
auf der MS-DOS-Seite auch
Windows (Tool Kit) und die
zu MS-DOS und MS-OS/2 ge-
hörenden Programmierspra-
chen. All diese »Bausteine«
helfen Software-Entwicklern
(auch) in Deutschland, An-
wendungsprogramme zu ‚er-
stellen und sind damit Ge-
genstand unserer Trainings-
bemühungen für Software-
Entwickler,
2) Damit nicht genug: Sy-
stemsoftware ist auch der
kürzlich angekündigte OS/2
SQL Server, das Server Da-
tenbanksystem für PC-Netze
unter OS/2 Lan Manager
und/oder IBM Lan Server.
Als offene Entwicklungsum-
gebung für Datenbankanwen-
dungen ebenfalls ein »API«,
für das wir Entwicklertrai-
ning und Unterstützung an-
bieten werden.
3) Das ist aber auch noch
nicht alles: Im Rahmen der
fortschreitenden Standardi-
sierung der Systemarchitek-
tur, ausgehend von der Hard-
ware, über das Betriebssy-
stem und seine Zusatz- und
Erweiterungskomponenten
im Netzwerk- und Daten-
bankbereich, werden im zu-
nehmenden Maße auch bis-
her als Standardapplikatio-
nen bezeichnete Programme
zu Profi-Entwicklungswerk-
zeugen. Frühe Ansätze hier-
zu waren die »Keystroke-Ma-
kro«-Eigenschaften etwa in
Multiplan oder Lotus 1-2-3.
Mit Excel für Windows ist
aus meiner Sicht ein neues
»Zeitalter der Programmie-
rung« eingeläutet (entschul-
digen Sie bitte die starken
Marketing-Worte, aber ich
glaube, dafür eine echte
Rechtfertigung anbieten zu
können):
Excel bietet Applikationsent-
wicklern eine Programmier-
umgebung zur Herstellung
vertikaler Anwendungssoft-
ware mit der gleichen grafi-
schen Benutzerschnittstelle,
wie sie Excel selber auch hat.
Mit anderen Worten: Excel
kann man auch als einen
speziellen Windows Tool Kit
für Anwendungsentwickler
sehen, die eben nicht auf der
Systemebene mit der Ent-
wicklung von Anwendungs-
software starten möchten
(oder nicht können, zum Bei-
spiel aus Zeit- oder finanziel-
len Gründen), sondern auf
eine in der Systemarchitektur
wesentlich höher liegende
Schnittstelle aufsetzen möch-
ten. Aus meiner Sicht ist dies
für viele Software-Entwickler
gerade in Deutschland die
einzige Chance, sich dem
Trend zu Software mit grafi-
scher Bedieneroberfläche
überhaupt anschließen zu
können (Zeit- und Kapitalbe-
darf!). Denn Programmierun-
gen für Macintosh, Windows
und Presentation Manager ist
bisher Spezialisten vorbe-
halten.
Dieses Konzept der Applika-
tionssoftware mit Program-
mierumgebung ist unser Kon-
zept für die Zukunft und
nicht nur ein »Einzelgänger«.
Hiermit machen wir ganz
konkret Applikations-
Know-How für Softwareent-
wickler zugänglich und dem-
entsprechend werden wir -
im Fall Excel - auch ab dem
zweiten Quartal Excel-Ent-
wicklertraining anbieten,
Christian Wedell,
Geschäftsführer Microsoft
Deutschland
Adreßverwaltung selbst-
gemacht..
.„.hat einigen Lesern viele
Schwierigkeiten gemacht.
Als erstes tauchte da der Feh-
ler mit den abgeschnittenen
Zeilen auf. Aber damit nicht
genug: Es waren ein paar
weitere kleine »Fußangeln«
in diesem Listing enthalten,
die wir nun an dieser Stelle
endgültig beheben möchten:
1) Der Menüpunkt »E« been-
det nicht nur die Eingabe des
aktuellen Datensatzes, son-
dern auch das Programm.
Wenn weitere Adressen ein-
gegeben werden sollen, wäh-
len Sie statt »E« mit »O« das
Optionen-Menü und gehen
dort mit »N« zur nächsten
freien Adresse.
2) Das Options-Menü verlas-
sen Sie mit »A« für »Adresse
ändern«, dann sind Sie wie-
der im Eingabemenü.
3) Zur korrekten Bearbeitung
von Telefonnummern muß es
natürlich in der Zeile 1170
des Listings nicht
»TELEFFONS$« heißen, son-
dern richtigerweise
»TELEFONS«
4) Das gleiche gilt für die
Zeile 1070, wo es statt
(falsch) »SWWohnort$« na-
türlich »SWohnort$« heißen
muß!
Herzlichen Dank an Herrn
Wolfgang Fliedner, der die-
sen lästigen Fehler aufge-
deckt hat.
Wer kennt »keybgr«?
Ich habe ein Problem mit
dem Tastaturtreiber »key-
bgr«. Die beiden Akzentzei-
chen bewirken keine Cursor-
bewegung; es sei denn, man
fügt einen Vokal hinzu, wo-
bei dann Sonderzeichen ent-
stehen. Nun kommen in den
meisten Texten aber kaum
Akzentzeichen vor. Viel öfter
könnte ich das normale Apo-
stroph-Zeichen gebrauchen.
Gibt es einen Patch für »key-
bgr«, damit aus diesen soge-
nannten »Dead Keys« ganz
normale Tasten wie bei der
amerikanischen Tastatur
werden?
H.L. Philips
Die Antwort darauf kann
man in jedem DOS-Hand-
buch unter »keybxx« nachle-
sen. Dort steht: Die amerika-
nische Tastatur wird durch
Drücken der Tastensequenz
[Ctrl] + [Alt] + [F1] aktiviert,
DOS 4'88
genauso wieder deaktiviert.
Ein Patchen ist also überflüs-
sig. Man muß lediglich be-
achten, daß YundZnach
US-Norm liegen. Der »backs-
lash« ist dann auch wieder
ohne den ASCII-Code »Alt
92« erhältlich. Was die Ak-
zente betrifft, so unterliegen
diese auch der US-Norm, nur
liegen sie anders. Allerdings
ist das Apostroph (CHR$[39])
auch da. Die Akzente kann
man auch mit der »Spa-
ce«-Taste unterlegen. In Ba-
sic ersetzen diese den Befehl
»Tem«.
Werner Rieck
Das Problem mit den selten
verwendeten Akzentzeichen
im Tastaturtreiber »keybgr«
kann so einfach wie wir-
kungsvoll gelöst werden.
Wünscht man anstelle der
Akzente, die immer in Kom-
bination mit Vokalen zustan-
de kommen, das normale
Apostroph, so kombinieren
Sie die Akzenttaste mit der
Leertaste. Zwar bleibt damit
die Akzenttaste ein »Dead
Key«, eine aufwendige Ände-
rung des Tastaturtreiber ent-
fällt jedoch. Hier beweist
sich wieder die Regel: Versu-
che zunächst die Möglichkei-
ten des Systems voll auszu-
schöpfen, bevor du eine Än-
derung vornimmst! Ich den-
ke, solange die Lösungen
nicht zu bedienerunfreund-
lich sind, kann man damit ar-
beiten.
Klaus Sommer
Bei der »keybgr«-Version zu
MS-DOS 3.2 braucht man
keinen Patch, um einzelne
Akzente zu schreiben. Durch
Tippen der Akzenttaste in
Verbindung mit der Leertaste
wird automatisch ein Apo-
stroph erzeugt, solange kein
Vokal der Akzenttaste folgt,
und auch wenn sich der Cur-
sor zunächst nicht bewegt.
Drückt man die Shifttaste
und die Akzenttaste, passiert
das gleiche, nur daß ein
»Gravis« () erscheint. Sollte
dies nicht funktionieren,
weil die Tastatur inkompati-
bel ist, kann die Funktions-
taste auch mit einem Prompt-
Befehl belegt werden:
prompt$e[0;65;39p$n$g
(F7 = Apostroph)
prompt$e[0;66;96p$n$g
(F8 = Gravis)
Dabei steht »$e« für den Esca-
pe-Code, »0;65« (Hex 4100)
ist der Tastaturcode für »F7«,
und »$n$g« am Ende, gibt es
den normalen Prompt mit
488 DOS
Laufwerk und »>«. Eine an-
dere Möglichkeit wäre auch,
den ASCII-Code direkt einzu-
geben: Man hält die Alt-Taste
gedrückt und tippt auf dem
Ziffernfeld den Code ein, das
heißt [Alt] + [39] für das Apo-
stroph und [Alt] + [96] für
Gravis. Weitere Artikel zu
Prompts finden Sie in DOS
International 11/87.
O’Neil V. Som
Fremdmonitor am
Schneider PC 1512
Ist es möglich, an den
Schneider PC 1512 einen Mo-
nitor einer anderen Firma
anzuschließen, wenn ich die
Zentraleinheit über ein exter-
nes Netzgerät betreibe, und
wo erhält man ein passendes
Netzgerät?
Wolfgang Hoch
Ein externes Netzgerät ist ei-
gentlich nicht erforderlich,
denn Sie können den Origi-
nal-Monitor des Schneider
PC weiterhin als Netzgerät
benutzen. Allerdings bietet
Vortex, Falterstr. 51-53 in
7101 Flein, ein externes
100-Watt-Schaltnetzteil für
den Schneider PC an.
Mit dem Anschluß eines
Fremdmonitors an den
Schneider PC 1512 wird es
schon schwieriger, denn der
Monitoranschluß an der Zen-
traleinheit dieses PC ist nicht
genormt, so daß Sie sich ei-
nen speziellen Adapter ba-
steln müssen. Unseres Wis-
sens ist ein solcher Adapter
im Handel leider nicht er-
hältlich.
Beim Schneider PC 1640 ist
der Anschluß eines Fremd-
monitors dagegen überhaupt
kein Problem, denn die Zen-
traleinheit dieses PC besitzt
eine genormte 9polige
DSUB-Buchsenleiste.
Computer an Sonder-
schulen
In unserem Berufsbildungs-
zentrum arbeiten wir seit vie-
len Jahren mit dem Jugend-
amt der Stadt Frankfurt für
die Durchführung von berufs-
vorbereitenden und -ausbil-
denden Maßnahmen zusam-
men. Da in vielen Ausbil-
dungsbereichen bereits Com-
puter und damit verbundene
Technologien eingesetzt wer-
den, sind wir der Meinung,
daß auch Sonderschulabgän-
ger an diese Technik heran-
geführt werden sollten. Wer
kann mir bei der Zusammen-
Leserkontakt
stellung von geeigneter Soft-,
Hardware und Buchprogram-
men für diese Bildungsstufe
behilflich sein? Für Ratschlä-
ge an folgende Anschrift
wäre ich dankbar:
Berufsbildungszentrum, z. Hd. Herrn
G. Dickel, Gutleutstraße 110, 6000
Frankfurt/M.
DFÜ zwischen zwei ver-
schiedenen Computer-
typen?
Ist Datenfernübertragung
zwischen zwei unterschiedli-
chen Computern (zum Bei-
spiel PC - C64) möglich?
Jürgen Latterkordt
Welche Kriterien sind zu be-
achten, wenn zwei verschie-
dene Computer (IBM mit
Sinclair oder C64) miteinan-
der verbunden werden? Wel-
che Hard- oder Software wird
dazu benötigt?
Albert Schulz
Sidekick auf EGA-AT?
Ich habe in einer Zeitschrift
gelesen, daß es einen Patch
geben soll, mit dem man Si-
dekick auf einem AT mit
EGA-Karte laufen lassen
kann. Leider habe ich trotz
eifrigem Nachfragen unter
Bekannten auch keine nähe-
ren Informationen erhalten
können. Vielleicht hat ein
Leser einen Tip parat?
Gerd Kupper
PC-Key-Draw im EGA-
Modus
Zum Bericht über PC-
Key-Draw in der DOS 1/88,
Seite 76: Es sind Versionen
von PC-Key-Draw auf dem
Markt, die sowohl auf einem
EGA-Monitor einsetzbar
sind, als auch eine Microsoft-
Maus unterstützen. Darüber
hinaus ist das Programm mit
einem speziellen, vom Autor
des Programms (Ed Kidera)
entwickelten Zusatzpro-
gramm auch auf einer Hercu-
les-Karte lauffähig.
Werner Esser
Der PC glasklar —
ScreenSaver (1/88)
Die Routine zur Dunkelta-
stung des Bildschirms funk-
tioniert nicht bei allen Rech-
nern wie beschrieben. Je
nach verwendetem Bild-
schirm ist die Portadresse un-
terschiedlich. Die angegebe-
ne Adresse gilt für die CGA-
Karte. Für die Hercules-
Fortsetzung Seite 20
12 MHz Profi-ATs
und
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Innovatives Engagement und der Wille
zur Spitzenleistung sind Voraussetzung,
um bereits heute Qualitätsansprüche von
morgen zu realisieren. Wir von STAR-
DIVISION sind uns dieser Tatsache bewußt
— und der damit verbundenen Heraus-
forderung. Unsere Software-Entwickler
erarbeiten deshalb stets kreative Gesamt-
lösungen, die höchsten individuellen
Ansprüchen gerecht werden.
Kein Wunder also, daß alle STAR-
DIVISION-Programme ihre Anwendung
sowohl unter professionellen Bedingungen
bei härtesten Leistungsanforderungen als
auch im nichtkommerziellen Bereich fin-
den. Über 35000 verkaufte STAR-DIVISION-
Programme sind der überzeugende Beweis
für unseren Qualitätsstandard, der welt-
weit zu den höchsten zählt.
Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich
um das Textverarbeitungs-Programm
„Star-Writer PC’, das Tabellenkalkulations-
Programm „Star-Planer PC”, das Finanz-
Management-Programm „‚Business-Star PC’
oder die kurz vor ihrer Vollendung
stehenden Programme „Datenbank und
„Geschäftsgrafiken’’ handelt. Zudem steht
die Umsetzung der Programme auf das
neue Betriebssystem 0/2 beziehungs-
weise BS/2 vor ihrem erfolgreichen
Lu. FEN GES SEE AR,
ERtREDLICHE
= Neues in
Abschluß. Schon jetzt aber können Sie
alle STAR-DIVISION-Programme auch auf
3 '/ Zoll-Disketten erwerben.
Symbol unserer auf Partnerschaft aus-
gerichteten Firmenphilosophie ist die
kostenlose „‚STAR-DIVISION-Kundenbe-
treuung'” für die registrierten Benutzer
unserer Programme. Ihnen gewähren wir
schnell und unbürokratisch Hilfe, falls bei
der Anwendung eines unserer Programme
wider Erwarten ein Problem auftritt.
Damit aber die Schnittstelle zwischen
Anwender und Computersystem sich von
Anfang an so unkompliziert wie möglich
gestaltet, haben wir bereits vorgesorgt:
mit deutschsprachigen Handbüchern, die
durch ihren didaktischen Aufbau von der
ersten Seite an überzeugen. Sie garantie-
ren nicht nur dem Computer-Profi, son-
dern auch dem Newcomer ein optimales
Arbeiten — und leisten damit einen ent-
scheidenden Beitrag zum sicheren Erfolg.
Star-Writer Pr
Das Textsystem
‚für alle Fälle
Das Textprogramm Star-Writer PC 3.0
zählt zu den modernsten, leistungsstärk-
sten und ausbaufähigsten Textprogram-
men der Welt. Die extreme Bedienungs-
freundlichkeit und der übersichtliche
Programmaufbau des Star-Writer PC ge-
währleistet auch einem Einsteiger den
raschen Aufstieg in die höheren Sphären
der professionellen Textverarbeitung.
Star-Writer PC bietet zudem unzählige
Extras, die nichts extra kosten: Proportio-
nalschriften im Blocksatz und Feinaus-
gleich (Microspacing) beispielsweise. Oder
EM»:
NACHRICHT
E
ÜR ALLE
PC-ANWENDER
Sachen PC-Software
Variationen im Schriftschnitt (fett,
kursiv ...). Außerdem können Sie mit
dem Star-Writer PC eine Seite in bis zu
fünf Spalten aufteilen und diese mit
unterschiedlichen Kopf-, Fuß-, Außen- und
Bundabständen positionieren. Das Setzen
fester Tabulatoren wie rechte, linke, zen-
trierte und Dezi-Tabs, erfolgt ebenfalls per
Menü. Je nach Wunsch lassen sich diese
dann in Zentimeter, Spalten oder Inch
definieren.
Selbstverständlich stehen Ihnen dar-
über hinaus noch viele andere Funktio-
nen zur Verfügung: eine Fußnoten- und
Endnotenverwaltung sowie das Markieren,
Verschieben, Kopieren, Suchen, Ersetzen
und Löschen von einzelnen Zeichen,
Wörtern und Textblöcken. Sogar das
gleichzeitige Bearbeiten von bis zu sieben
Texten in unterschiedlichen Fenstern ist
kein Problem.
Star-Writer PC 3.0 eröffnet vielfältige
Möglichkeiten, das Zusammenspiel von
Text und Grafik optimal zu gestalten.
16 verschiedene Seitenlayouts und
32 Absatzlayouts beispielsweise sind in
einem Textdokument erlaubt. Mit dem
integrierten Snapshot-Programm können
Sie beliebige Fremdgrafiken ablichten und
diese dann in einen Text einbauen.
Große Arbeitserleichterungen verspre-
chen auch die programmierte deutsche
Silbentrennung, die mit einem Grund-
wortschatz von 120000 Wörtern ausge-
stattete Rechtschreibkorrektur und die
Funktion zur automatischen Erstellung
von Stichwort- und Inhaltsverzeichnissen.
Es ist unmöglich, alle Funktionen von
Star-Writer PC an dieser Stelle aufzuzäh-
len. Deshalb sollten Sie ausführliches In-
formationsmaterial mit
dem INFO-COUPON 398 BEER,
anfordern. B
KB ET UND
Star-Planer Pr
Das deutsche .
Die Leistungsfähigkeit unseres Star-
Planer PC sucht unter Kalkulations-
Programmen seinesgleichen. Das
Tabellenkalkulations-Programm von STAR-
DIVISION verfügt über ein elektronisches
Arbeitsblatt, eine Datenbank und ein
Grafik-Programm im selbständigen Modus.
Darüber hinaus ist Star-Planer PC Files-
und Makro-kompatibel zu Lotus 1-2-3,
Version 1A — dem Standard in Sachen
Tabellenkalkulation. Somit steht außer
Frage, daß Star-Planer PC alle Funktionen
beherrscht, die eine professionelle
Tabellenkalkulation voraussetzt: Ein-
fügen, Löschen, Radieren, Benennen, For-
matieren, Justieren, Transferieren, Analy-
sieren, Kopieren... Ein weiterer von den
vielen bislang nicht aufgezählten Vortei-
len: Das unglaublich preisgünstige Star-
Planer PC-Programm ist nicht kopier-
geschützt und läßt sich somit auch
problemlos auf der
Festplatte Ihres Perso-
nal-Computers in- 29 S ”
stallieren.
Business-StarP/n
Business-Star PC ist ein zukunftsorien-
tiertes, modulares Büro-Organisations-
Programm, mit dem Sie alle Arbeiten
N El. SCH
OL
x -— gie
schnell und sicher ausführen können, die
für eine moderne Finanzbuchhaltung und
Fakturierung unverzichtbar sind.
Ein weiterer Vorteil unseres Pro-
gramms gegenüber anderen Programmen
ist die einzigartige Benutzerführung. Ein
Höchstmaß an Übersichtlichkeit und
Funktionalität ist die erfreuliche Folge.
Und da wir Business-Star PC als modu-
lares und dadurch ausbaufähiges Pro-
grammpaket angelegt haben, das sich aus
den Grundmodulen „‚Finanzbuchhaltung’,
„Fakturierung‘' und beispielsweise dem
Zusatzmodul „Offene Posten-Verwaltung’
zusammensetzt (weitere Module runden
das Programm in Zukunft ab), sind auch
Bedienung und Funktionstastenbelegung
in den einzelnen Programmteilen identisch.
Business-Star PC macht somit im
Handumdrehen aus Ihrem IBM-kompa-
tiblen PC ein hochmodernes und ebenso
kommunikationsfähiges EDV-System, das
auch in Zukunft hält, was es schon jetzt
verspricht: multifunk-
tionale Leistungs- 910 a;
ab 9
stärke.
MAN.E OO BEN
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Bitte schicken Sie mir
weitere Informationen über
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FX 1000
LQ 500
LQ 2500+
LO 850
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EX 800
EX 1000
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Tel. (0 71 61) 5 28 89
darüber);
Intelligente Index/
Registerherstellung
ECOINDEX
Herstellung von Stichwort-
verzeichnissen, Indizes, Sach-
und Personenregistern
Im Unterschied zu anderen
Textverarbeitungen ‚„liest"
ECOINDEX das fertige
Dokument selbständig durch
und erstellt einen „Vorschlag”
für einen Index, der mit
speziellen Editierfunktionen
schnell und einfach modifiziert
werden kann.
ECOINDEX verarbeitet alle und
beliebig viele ASCil-Textdateien,
also auch eine ganze Daten-
basis aus vielen Dokumenten;
ECOINDKX verarbeitet auch
Dateien von Text-
verarbeitungssystemen wie
WordStar (von MicroPro) und
MS-WORD (von Microsoft);
ECOINDEX kann auch auf
Fotosatz „gerechneten” Text
verarbeiten.
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ECO Institut, Postfach 1158,
D-8417 Lappersdorf
Telefon (0941) 82509
20
Leserkontakt
Karte muß die Adresse in
Zeile 21 und 32 auf
$3B8 geändert werden. Er-
wähnenswert ist noch, daß
die erste Eingabe von der Ta-
statur bereits verarbeitet
wird. Dies ist bei den mei-
sten Programmen dieser Art
nicht der Fall, hier wird mit
dem ersten Zeichen zunächst
nur der Bildschirm wieder
aktiviert.
Wolfgang Timm
Schnittmuster mit dem
PC?
Ich suche ein Programm, mit
dem ich am Bildschirm Be-
kleidung entwerfen kann und
das mir das dazugehörige
Schnittmuster ausgibt. Wer
kann mir Angaben über die
Leistungsfähigkeit, den Preis
und den Vertrieb machen?
Jürgen Scholücke
Easy nicht »easy«?
Ich will auf meinem Schnei-
der PC 1512 das Textverar-
beitungsprogramm Easy ver-
wenden. Leider will mein PC
dieses Programm nicht la-
den. Wer kann mir weiter-
helfen?
Karl-Heinz Wulfert
Doppelte Tastenbele-
gung verschwunden?
Auf meinem Bondwell BW 8
(MS-DOS) sind die doppelt
belegten Cursor-Tasten
(PgUp, PgDn, Home, End)
unter Word nicht mehr ver-
fügbar. Gibt es für dieses Pro-
blem eine Rettung durch ei-
nen speziellen Tastatur-
treiber?
H. Wünsche
Turbo Pascal mit Grafik-
karten?
1)Ich möchte unter Turbo
Pascal die Hercules-Grafik-
karte ansprechen. Wie kann
ich das realisieren?
Martin Bauer
2)Wie kann ich die Schneider
PC 1512 Spezial-Farbgrafik
(16 Farben; 640x200 Punkte
Auflösung) von Turbo Pascal
aus ansteuern?
Michael Bradze
3)Mein Epson PC ist mit ei-
ner MGA-Karte ausgestattet.
Wie kann ich unter Turbo
Pascal Grafiken programmie-
ren, die die Hercules-
Betriebsart ansprechen?
Michael Meining
Drucker-Modus ändern
Mein MX80-Drucker schaltet
auf den Befehl »mode
1pt1:132« hin lediglich auf
Schmalschrift um. Leider
bleiben aber 80 Zeichen pro
Zeile erhalten. Wo kann ich
den Hex-String 1pt1:132 än-
dern, um die richtigen Hex-
Codes zum Drucker zu
senden?
Breßer
Syntaxprobleme bei
Variablenbezeichnungen
in Locomotive Basic?
Ich arbeite mit einem Schnei-
der PC 1512 mit einer Spei-
chererweiterung auf 640 KBy-
te. Nun stellt sich mir folgen-
des Problem: Bei komplizier-
ten Rechenvorgängen, zum
Beispiel der Lösung von Glei-
chungssystemen auf der Ba-
sis irgendwelcher Algorith-
men, stürzt der Computer ab.
Eine vorgegebene Fehlerbe-
handlungsroutine wird gar
nicht beachtet. Sowohl bei
der Arbeit mit indizierten
Variablen (wohldimensio-
niert etc.) wie a(1), b(2) ... als
auch bei der Verwendung ei-
gentlich erlaubter Variablen-
namen wie »k4« oder »m3«
kann sich ein Systemabsturz
in der Verarbeitung längerer
Terme ergeben. Geht man der
Fehlerursache nach, so stellt
man fest, daß bei Termbe-
rechnung der Form
s=m(3)*k(4)-m(2)*k(1)
für »s« der Wert »- ad-E+ 1«
oder » - ec - ae- entstehen
kann. Damit erfolgt bei der
Weiterverarbeitung ein
Systemabsturz ohne jede Ein-
griffsmöglichkeit und ohne
Fehlermeldung. Allerdings
ist genügend freier Speicher
vorhanden. Zerlegt man je-
doch das Problem zum Bei-
spiel in Einzelschritte wie
s=m(3)*k(4)
und
s=s-m(2)*k(1)
so wird die Rechnung an-
standslos ausgeführt. Wer
kennt Syntaxbeschränkungen
für solche Fälle? Gibt es er-
kennbare Regeln eines solchen
Rechnerverhaltens? Ich bin je-
denfalls überfragt.
Gerd Schneider
Grafikbefehle des
GW-Basic
Ich arbeite mit einem PC/XT
mit einem RESO-BIOS 3.24.
Bisher funktionierte eine
CGA-Emulation nur teilweise
oder gar nicht. Nun möchte
ich aber die Grafikbefehle
des GW-Basic (mit einer Her-
cules-Karte) nutzen. Kennt je-
mand ein Programm, das
diese Vorzüge hat, und das
mit dem gleichen BIOS ar-
beitet?
Peter Mattern
Reset-Taster für Sanyo
MBGC 16 Plus?
Mein Sanyo MBGC 16 Plus mit
20 MB Festplatte und ATS
Graphics Solution Bild-
schirmkarte hat leider keinen
Reset-Taster. Nun wollte ich
einen Taster nach DOS-An-
leitung (11/87) einbauen. Da
der Computer aber keinen
8284-Taktgenerator besitzt,
griff ich auf die zweite be-
schriebene Möglichkeit zu-
rück, die aber daran scheiter-
te, daß die Videokarte dann
nicht mehr richtig arbeitete.
Wer kann mir eine andere
Alternative nennen, damit
ich doch noch zu einem Re-
settaster komme? Wo kann
ich einen Schaltplan für mei-
nen Rechner beziehen?
Holger Severin
MS-Windows auf dem
Siemens PC-D
Als Besitzer eines Siemens
PC-D interessiere ich mich
für einige Programme unter
GW-Basic. Leider gibt es be-
kanntlich Unterschiede zwi-
schen dem GW-Basic von
Siemens und dem von IBM.
Da ich gern zeichne, habe ich
mir MS-Windows für meinen
PC zugelegt. Wie kann ich
nun von »paint.exe« erstellte
Dateien in GW-Basic laden
(zum Beispiel mit »bload«)?
Ist es überhaupt möglich,
und wenn ja, wie? Geht dies
auch in beide Richtungen?
Thomas Edel
EMS-kompatibles Above-
Board unter MS-Win-
dows?
Ich habe meinen AT mit ei-
ner Speichererweiterung auf-
gerüstet, die Intel/Lotus-kom-
patibel sein soll. Der zusätz-
liche Speicher wird durch ei-
nen mitgelieferten Treiber
über »config.sys« initiiert
und läuft dann sowohl mit
Microsofts »ramdisk.sys« als
auch mit Cache-Program-
men. Das Problem: Ich möch-
te den zusätzlichen Speicher-
raum direkt unter MS-Win-
dows nutzen. Wenn ich je-
doch den Windows-Treiber
DOS 4'88
»emm.at« (nach Handbuch-
anweisung) als »ernm.sys« in
die »config.sys«-Datei einbin-
de, erhalte ich nach dem Sy-
stemstart die Meldung, daß
eine Parameterangabe erfor-
derlich sei. Mit welchem Pa-
rameter muß ich nun
»emm.sys« versehen? Wie
muß EMS 4.0 mit Windows
2.0 konfiguriert werden?
Carl Schnurr
Taktfrequenzen
Was ist der Unterschied zwi-
schen dem Mikroprozessor
8088 und dem 8088-2?
Johannes Seiler
Der 8088-2-Prozessor ist für
eine Taktfrequenz von 8 MHz
geeignet.
Taiwan-XT mit V30?
Um meinem Taiwan-XT mit
8088-Prozessor (8 MHz) zu
noch mehr »Dampf« zu ver-
helfen, liebäugle ich mit dem
Einbau eines NEC V20-Pro-
zessors. Kann man eventuell
auch einen V30 einsetzen?
Rainer Leißner
Dies ist nicht möglich, da der
V30-Prozessor nur zu
8086-Prozessoren kompatibel
ist.
Toshiba Laptop mit NEC
V30?
Mein Toshiba T2100 ist mit
einem 80C86-Prozessor aus-
gerüstet. Ich möchte diesen
gern gegen einen NEC V30
austauschen. Hat jemand
schon Erfahrungen mit einem
solchen Austausch gemacht?
Hartmut Obermann
Datenmix aus unter-
schiedlichen Pro-
grammen?
Kann man die Ausgabe eines
Programms an den Drucker
komplett, das heißt mit allen
Steuerzeichen etc., in eine
Datei umleiten, so daß diese
Datei später ohne die Softwa-
re ausgegeben (type) oder mit
anderen Dateien kombiniert
werden kann. Hiermit ließen
sich die Texte und Grafiken
verschiedener Programme
zusammen ausdrucken. Es
geht hierbei um kommerziel-
le Software (Desktop, PC-
Write, Chiwriter...), das
heißt, es ist kein Eingriff in
die Ausgaberoutinen des Pro-
gramms möglich.
Peter Linak
488 DOS
PC-Programm als
Komponist?
Ich besitze ein Yamaha
PSR-70-Keyboard und möch-
te meine darauf komponier-
ten Lieder mit dem Computer
aufbereiten. Kennt jemand
ein Programm, das meine
Stücke in eine zu bearbeiten-
de Partitur umwandelt und
das Ergebnis an das Keybo-
ard zurücksendet? Welches
Interface benötige ich dazu,
genügt eine serielle Schnitt-
stelle?
Alexander Moll
Probleme mit der Genius
Mouse GM-6 PC
Seit einiger Zeit besitze ich
die Microsoft-kompatible Ge-
nius GM-6 PC Maus, die mit
drei Funktionstasten ausge-
stattet ist. Leider hat diese
Maus den Nachteil, daß bei
jedem Einschalten des Com-
puters eine der drei Tasten
gedrückt werden muß. Ge-
schieht dies nicht, so findet
das aufgerufene Programm,
das die Maus unterstützt, die
angeschlossene Maus nicht.
Kann man die Maus so ver-
ändern, daß diese beim Ein-
schalten des Rechners nicht
immer extra betätigt werden
muß?
Jochen Bauer
Schneider-Maus unter
Microsoft Windows
Für meinen Schneider
PC-1640 möchte ich mir Mic-
rosofts Windows kaufen.
Nun soll aber Windows nicht
mit der Schneider-Maus lau-
fen. Angeblich funktionieren
die angegebenen Maustreiber
nicht. Wer kann mir bei die-
sem Problem behilflich sein?
Rolf Malkmus
Einstiegsschwierigkeiten
in Quick Basic?
Kürzlich kaufte ich mir den
Quick Basic-Compiler von
Microsoft. Folgendes Pro-
blem ergab sich nun: Das Ab-
fragen meiner Maus (eben-
falls von Microsoft) funktio-
niert beim Compiler anders
als beim Interpreter (der Call-
Befehl ist unterschiedlich).
Leider werde ich auch aus
dem Handbuch nicht schlau.
Des weiteren würde ich gerne
eigene Programme schreiben,
die während der Arbeit mit
anderen Programmen im
Leserkontakt
Hintergrund verbleiben. Viel-
leicht weiß ein Leser ein Bei-
spiel für das Abfragen der
Maus und zum Programmie-
ren speicherresidenter Pro-
gramme unter Quick Basic?
Matthias Schietzel
Akku-Probleme beim AT
Bekannterweise ist die Sy-
stemkonfiguration bei AT-
Rechnern auf normalen
RAMs, die mit einem Akku
gepuffert sind. Wenn nun der
Rechner eine längere Zeit
nicht benutzt wird, so ist der
Akku leer, die Konfiguration
ist hinfällig: Es bleibt immer
nur der Weg eines neuen Se-
tup. Dazu folgende Frage:
Kann der Akku (Varta 3/60
DK) zwischendurch mit ei-
nem normalen Ladegerät,
wie es zum Beispiel für Ta-
schenrechner benutzt wird,
geladen werden, oder ist mit
Schäden an der Hardware zu
rechnen? Eine Messung hat
ergeben, daß der Akku 3,88
Volt und 300 mA abgibt und
vom Rechner-Netzteil mit
4,05 Volt und 400 mA gela-
den wird. Ein handelsübli-
ches Ladegerät liefert 4,5
Volt bei 200 bis 500 mA.
Paul Kohler
Welche Grafikkarte hat
der Commodore PC-1?
Ich habe mir für den privaten
Gebrauch einen Commodore
PC-1 mit einem Bildschirm
Typ 76 BM 13/005 gekauft.
Merkwürdigerweise werden
PC-Spiele nicht grafisch dar-
gestellt. Ich habe ein Schach-
spiel, bei dem der Grafikmo-
dus vorgewählt werden muß.
Wähle ich nun den Hercules-
Modus, läuft dieses Spiel
einwandfrei. Meine Frage ist
nun, welche Grafikkarte
mein Computer besitzt? Ich
war bei diversen Händlern,
von denen jeder eine unter-
schiedliche Meinung vertrat.
Bernd Otto
Der PC-1 hat eine sogenannte
AGA-Karte und kann damit
die Hercules- und CGA-Gra-
fik emulieren. Welchen die-
ser Grafikmodi Sie verwen-
den können, hängt von Ihrem
Monitor ab. Ein Schwarz-
weiß-Monitor arbeitet norma-
lerweise nur mit Hercules-
Grafik, für CGA-Grafik benö-
tigen Sie einen speziellen
Farbmonitor.
... make it easy!
Neueste Software-Version von
der COMDEX, USA
PC TOOLS de Luxe
(Neu: Caching, Text, Data-
Recovery, Tuning u.v.m.)
mit dt. Handbuch DM 233,70
COPY II PC
(auch für 3'/2 *)
Kopierprogramm
OPTION BOARD
(auch für 3/2 *)
1 DIR Plus
Benutzeroberfläche
Automenue
Menügenerator
BackEZ
Datensicherung MS-DOS-Format
(auch für LAN u. Floppy-Tape)
dt. Handbuch DM 298,00
PrintQ
Druck-Spooling auf Platte
DM 273,60
DM 111,70
DM 273,60
DM 313,50
DM 199,50
PrintMate
res, Druckersteuerung (vertikal)
DM 210,90
LaserMate
res, Druckersteuerung
f. Laserdrucker
pokiyn Drid e
Desk-Top-Lap-Top, 5" "-3'/ “, ser.
Kommunikation, einschl. Kabel
DM 399,00
DM 313,50
Easy Flow
Flowchart-Generator
REFEREE
Verwaltung res., Software
DM 256,90
DeskSet Pop Up
Multifunktionspr., dt. Hilfstext
DM 188,10
DM 427,50
DESQview 2.0
Multitasking u.v.m. DM 399,00
The DOCUMENTATOR
(Wallsoft) Analyse u. Dokumenta-
tion f. dBase, Clipper, Fox-Base,
dt. Handbuch DM 855,00
SPF/PC 2.0
Editor MVS/TSO (Neu: Split-
Screen, 43/50 Zeilenlänge,
Macros wie TSO 2.2) orig. engl.
DM 701,10
(in Vorbereitung) zus. dt.
Handbuch DM 758,10
KEDIT 3.53
Editor VM/CMS DM 541,50
Pers. REXX 1.6
Interpreter u. Sprache (IBM-SAA)
DM 541,50
GML/PC
(DCF/Script-VS f. Postscript-
Laser) DM a. Anfr.
Fragen Sie ihren Händler oder
direkt:
MCS Werner Kortmann
Wilh.-Reuter-Str. 12
6239 Eppstein
Tel. (06198) 32498
21
Textverarbeitung
Die Wordstar-
Werkstatt
Eine der wichtigsten Aufgaben einer Textverarbei-
tung ist das Verfassen und der Ausdruck von Doku-
menten. Um seinen Text nun in der gewünschten
Form auch auf Papier zu bekommen, muß man alle
Wordstar-Funktionen beherrschen und am besten
noch ein paar zusätzliche Tricks dazu.
Rund ums Drucken geht es in dieser
Wordstar-Werkstatt. Mit dem Pro-
gramm »install« (oder »winstall«, je
nach Wordstar-Version) wird Word-
star für einen bestimmten Druckertyp
installiert (Bild 1). Für 87 verschiede-
ne Drucker lassen sich beispielsweise
bei Wordstar Extra die Einstellungen
direkt anwählen. Darüber hinaus
werden die Einstellungen »Standard-
drucker« und »Standarddrucker mit
Rückschritt« angeboten. Versuchen
Sie es doch einmal damit, sollte Ihr
Druckertyp nicht im Menü zu finden
sein. Verwenden Sie dabei die erste
Einstellung für einen normalen
Drucker, die zweite für einen Drucker
mit Rückschritt (zum Beispiel NLQ).
Besitzern eines Matrixdruckers, der
nicht direkt unterstützt wird, leistet
in der Mehrzahl aller Fälle auch die
Einstellung Epson FX-80 gute Dien-
ste. Die meisten Matrixdrucker arbei-
ten nämlich mit Epson-kompatiblen
Steuercodes.
Nachdem Sie die Einstellung vorge-
nommen haben, drucken Sie am be-
sten erst einmal einen Probetext.
Dazu finden Sie auf der Systemdis-
kette die Datei »print.tst«. Alle Anga-
ben in diesem Beitrag beziehen sich
auf die Version Wordstar Extra 3.45,
lassen sich aber sinngemäß auf so gut
wie alle Wordstar-Versionen übertra-
gen. Nachdem also nun der richtige
Drucker eingestellt ist, steht dem
Drucken nichts mehr im Wege.
Die Handbücher zu Wordstar erläu-
tern die üblichen Gestaltungsmerk-
male einer Textverarbeitung wie
Fettdruck, Kursivdruck, etc. ausrei-
chend und sind den meisten Word-
star-Anwendern bekannt. Der Voll-
ständigkeit halber sehen Sie die da-
zugehörigen Control-Befehle in Ta-
belle 1 aufgeführt.
Über die normalen Befehle hinaus
gibt es ein paar kleine »Kunstgriffe«,
die die Gestaltung optimieren. So un-
terstreicht der Befehl [Ctrl-PS] nur
Zeichen, aber keine Leerstellen. Es
22
Bild 1. Drucker-Installation mit Wordstar
gibt nun zwei Wege, auch die Leer-
stellen zu unterstreichen. Zum einen
können Sie die Leerstellen zwischen
Wörtern mit der Taste »Unterstrei-
chen« (Minuszeichen mit Shift-Taste)
ausfüllen. Dieses Verfahren hat je-
doch den Nachteil, daß die Unterstri-
che von [Ctrl-PS] als ganz normale
Zeichen behandelt werden. Die Un-
terstreichfunktion von Wordstar ver-
sucht also, diese Zeichen nochmals
zu unterstreichen, wodurch die be-
treffenden Unterstriche plötzlich im
Fettdruck erscheinen. Diesen Effekt
umgehen Sie natürlich, wenn Sie vor
und nach jeder Leerstelle wieder
[Ctrl-PS] drücken. Allerdings ist die-
ses Verfahren natürlich etwas müh-
sam und unübersichtlich.
Die Gestaltung der Seite
sorgt für repräsentatives
Aussehen
Es gibt aber eine brauchbare Alterna-
tive hierzu. Es handelt sich dabei um
den Befehl [Ctrl-PP]. Nach der Zeile,
die unterstrichen werden soll, fügen
Sie einfach eine komplette Zeile mit
Unterstreichzeichen ein, die durch
[Ctrl-PP] über die vorhergehende Zei-
le gedruckt wird, und schon haben
Sie das gewünschte Ergebnis.
Um die Zeichenbreite zu verändern,
bietet Wordstar mehrere Methoden
an. Um zwischen 10 und 12 Zeichen
per Inch (cpi) umzuschalten, dienen
die Befehle [Ctrl-PA] für 12 cpi und
[Ctrl-PN] für 10 cpi. Reicht diese
Möglichkeit nicht aus, kann man
noch auf den Punktbefehl ».cw« zu-
rückgreifen. Auf ».cw« folgt eine
Zahl, die die Zeichenbreite in Einhei-
ten von einem 1/120 Inch bestimmt.
Geben Sie zum Beispiel ».cw10« an,
so haben die Zeichen einen Abstand
von 1/12 Inch zueinander.
Den Zeilenabstand können Sie mit
der Sequenz ».lh« beeinflussen. Wie
beim Zeichenabstand folgt auch hier
eine Zahl, die nun aber den Abstand
zwischen zwei Druckzeilen in Ein-
heiten von 1/48 Inch angibt. Die nor-
male Einstellung entspricht dabei der
Sequenz ».1h&«.
Wichtige Stilelemente bei der Gestal-
tung einer Seite sind Kopf- und Fuß-
zeilen. Gehen Sie bei der Gestaltung
wie folgt vor: Im Funktionsmenü von
Wordstar drücken Sie zunächst [D],
um einen Text auszuwählen. Geben
Sie auf die Frage nach dem Dateina-
men den Namen des Textes ein, den
Sie drucken möchten. Nach dem La-
den des Textes fügen Sie mit [Ctrl-N]
am oberen Rand eine Leerzeile ein.
Der Text für die Kopfzeile muß mit
der Kennzeichnung ».he« beginnen.
Mit dem Befehl [Ctrl-PS] wird die
Zeile unterstrichen (siehe weitere Er-
läuterungen oben).
Eine weitere Leerzeile wird für die
Fußzeile benutzt. Der Kennzeich-
nung ».fo« folgt der Text für die Fuß-
zeile. Hinter der Kennzeichnung soll-
te die Anweisung [Ctrl-K] stehen, um
die Seitennummern bei ungeraden
Ziffern rechts, bei geraden Ziffern
links zu drucken. Das Zeichen » #«
ist das Symbol für die Seitennummer
und kann wahlweise in der Kopf-
oder in der Fußzeile verwendet
werden.
Auch Form- und Serienbriefe
sind mit Wordstar kein Pro-
blem
Um mit Serienbriefen zu arbeiten, ge-
ben Sie als erstes den Grundtext ein.
Der Grundtext enthält den Brieftext,
der in allen Briefen gleich sein soll.
Die variablen Daten, die später indi-
viduell in den Briefen eingefügt wer-
den, geben Sie mit sogenannten
Platzhaltern ein. Die Platzhalter er-
setzt Wordstar beim späteren Druck
automatisch durch die entsprechen-
den Daten.
Schreiben Sie den gewünschten Text
genauso wie einen normalen Brief.
Speichern Sie den Text beispielswei-
DOS 4'88
Textverarbeitung
| [cirtp. en
5 P-Return] Zeile überdrucken Fl
tri- ; & i
[Gtri-PA] Eliteschrift ein # eldnamenbegrenzung in Steuersequenzen
[Otrl-Pej Seitennummer
ieh Fettdruck ein/aus Kommentar
rI-PC .cs _ Bildschirm lö
er Er Druck unterbrechen .cW ae
r | h Inıeren
Doppeldruck ein/aus S Mailmerge-Datei definieren
R ] Anwöndertunktion e Eines einer Meldung am Bildschirm
tri-PF R zeile
[Otrl . Phantomleerzeichen ‚he _Kopfzeile
a ] Phantomlöschzeichen " ae dafnlaren
trI-PH] L ‚op eitennumerierun: ü
& L K : g unterdrück:
Kari ztes Zeichen überdrucken .pa Seitenvorschub a
Tabulator pl Seitenlänge in Zeilen
A .pn j
[Ctri-PJ] Zeilenvorschub n N Tee
[otrkPLj . Variablen definieren
£ Seitenvorschub .SV Variable setzen
trl- j
3 | PN] Pica-Schrift ein Tapas 2. Wichtige Steuersegqu
3 enzen fü f ;
PO) Hartes Leerzeichen Ordatar quenzen für den Serienbriefdruck mit
Otrl-
2 I-PQ] Anwörderfunktion ..Datei:Etikett Dateina
tri-PR] A = Im
nwenderfunkti gen i
are ; unktion 4 ‚pl16 Se wird unterdrückt
R A n i i i
[Ctri-PT] nterstreichen ein/aus ‚mt? zahl kann nen BRESLE Zen Di Zellektärı-
Exponentdruck ein/aus .mb6 EL RT OB R REN
[Gtrl-PV] Indexdruck ein/a .df formi.dat et ist auf sechs Zeilen eingestellt
ER, us RER TR I hr er Datei, die die Variablen enthält
Anwenderfunktion 2 meusame ran: FUSS BOT DarBraptze
Ctri-PX ‚plz,ort,anrede
[ ] Durchstreichen ein/aus Ananas,
[Ctri-PY] Su &strasse&
weite Druckfarbe ein/aus er
Tabelle 1 „.Dateiende
. Control-Befehle für den Druck mit Wordstar T
abelle 3, Steuers
i equenz für den Etike >
ttendruck auf Endlospapier
Tarko
paper 40
Di zeigt Sourcecode, Variablen-
Der einzige werte, Moschinencode, Call-
symbolische Debugger - Frames und mehr in bis zu zehn
für TURBO Pascal V 2/3/4! frei konfigurierbaren Fenstern
Installation für TURBO-Pascol 2.0, 3.0 und 4.0 WY unterstützt alle I!} Grafik-Modi
in einem Poket (Hercules, CGA, EGA, VGA)
wird entweder voll in das TURBO-Entwicklungs- kann mit zwei Bildschirm-Adop-
system integriert oder kann als StandAlone- tern gleichzeitig arbeiten
Version auch COM und EXE-Files beorbeiten spezieller 386-Modus erlaubt
Nutzung der 80386-Debug-
Ark Engine 1.0
Der DeskTop-Manager im Pascal-Source-Code!
vollständiger DeskTop-Manager mit folgenden
Modulen: Cut & Poste, Notizblock, ASCI-Tafel, Kar-
teikasten, DOS-Funktionen, Monitor, Calculator,
Printer-Setup, Kalender, Terminverwaltung
und mehr
Ef alle Module wer
den fix und fertig zum Kompilieren
im TURBO-Pascal-Source gelieten.
& die Module baven auf einem Kernel-Modul auf, das arbeitet voll symbolisch auf Pascal- und
u. a. schnelle Windows, kontextsensitive Hilfe, DOS- Moschinen-Ebene register
Calls’und mehr zur Verfügung stellt. WW auch als symbolischer Debugger für Assembler WB kann optional mit PullDown-
und C geeignet Menuoberflöche installiert
werden
IH die gesamte Interruptsteverung
sowie die Behondlung von Video/
Tostatur- IO und mehr wird genau
im Source und in der Dokumenta-
tion erläuter!
die einzelnen Module können
ohne weiteres durch eigene
Module ersetzt werden
Er oder in eigene Applikationen inte-
griert werden (z. B. Colculator
oder Kalender)
lieferbar für TURBO-Pascal 3.0
und 4.0
[H Programm und Dakumentation vollständig in
deutsch, Demo erhältlich
Brkomplett als COM-File und mit ollen Sourcen
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Upgrade von TSD 2.0 möglich,
(\ von TURBO 4.0
488 DOS
23
Textverarbeitung
se unter dem Namen »Text1«. Dann
fertigen Sie über das Funktionsmenü
ein Duplikat mit der Taste [D] an. Das
Duplikat sichern Sie unter irgendei-
nem anderen Namen, beispielsweise
»text_dup«. Mit [Ctrl-N] fügen Sie
am Anfang des Briefes eine Leerzeile
ein (noch vor der Kopfzeile) und in
diese Zeile tragen Sie »..da-
tei:text__dup« ein. Die beiden füh-
renden Punkte kennzeichnen die Zei-
‘ le für Wordstar als Kommentar. Die
Zeile erscheint dadurch zwar am
Bildschirm, wird aber nicht mit aus-
gedruckt und hat auch sonst keine
Wirkung. Es handelt sich nur um
eine Gedächtnisstütze für Sie selbst,
damit Sie den Originaltext zu Ihrem
Serienbrief später auch jederzeit rich-
tig zuordnen können.
Der Eintrag ».op« in einer darauffol-
genden Leerzeile schaltet die automa-
tische Seitennumerierung ab. In der
dritten Leerzeile geben Sie mit ».df
form1.dat« den Namen der Datei an,
die die einzufügenden Daten enthält.
Die nächste Zeile beinhaltet die Va-
riablen, die verwendet werden sol-
len. Diese Eintragung könnte so aus-
sehen:
.TV nummer, vorname,name,strasse,pl2,
ort,anrede
Nummer steht dabei für die laufende
: Nummer des Datensatzes. Jetzt setzen
Sie die Variablen in &-Zeichen einge-
schlossen (zum Beispiel »&name&«)
an den entsprechenden Stellen im
Text ein.
‚df adr.dat
.TV nummer, vorname, name, strasse, plz,ort,anrede
.sv datum, 7. Februar 1988
&vorname& &name&
&strasse&
&plz& &ortk
München, den &datum&
Sehr geehrte&anrede& &name&,
Nach Lektüre der Wordstar-Werkstatt in der neuesten Ausgabe der
DOS International bin ich nun in der glücklichen Lage, mit Ihnen,
sehr geehrte&anrede& &name&, auf diesem heute nicht mehr
ungewöhnlichen Wege des Serienbriefes zu kommunizieren.
Gerne würde ich das Schreiben von Serienbriefen, das mir
inzwischen zu einem Herzensanliegen geworden ist, noch weiter
ausdehnen.
Vielleicht könnten daher Sie, geehrte&anrede& &name&,
mich bei allen Ihren Freunden und Bekannten in &ort& als
serienmäßigen Briefeschreiber weiterempfehlen.
mit freundlichen Grüßen
Martin Merge
.pa
. Bild 2. Die Steuerdatei für einen Serienbrief
24
Zum Abschluß der Bearbeitung wird
in die letzte Zeile des Briefes der
Punktbefehl ».pa« eingefügt, um
Wordstar mitzuteilen, jeden Brief auf
einer neuen Seite beginnen zu lassen.
Tabelle 2 gibt Ihnen nochmals einen
Überblick über die wichtigsten Be-
fehle beim Zusammenstellen von Se-
rienbriefen.
Jetzt müssen Sie noch die Datei mit
den Textvariablen anlegen. Die An-
gaben für jeweils einen Brief werden
mit [Return] abgeschlossen. Ein ent-
sprechender Datensatz sieht zum Bei-
spiel wie folgt aus:
1, Thomas, van Toom, Elfenstraße 40,
8000, München 83, r Herr
In dieser Art und Weise können Sie
beliebig viele Adressen erfassen.
Wordstar ersetzt die
Datenbank
Wichtig ist nur, daß die Reihenfolge
der einzelnen Felder in jeder Zeile
gleich bleibt. Fehlt einmal ein Feld,
dann tragen Sie an der betreffenden
Stelle auch nichts ein, setzen aber
dennoch ein Komma. Nach getaner
Arbeit wird die Datei mit den Varia-
blen unter dem Namen »form1.dat«
gesichert. Um die Formbriefe jetzt
auszudrucken, wählen Sie aus dem
Funktionsmenü die Option [M], die
die Mailmerge-Funktion aufruft. Auf
die Frage nach der Datei, die ge-
Marktplatz 13
8000 München
ausdehnen.
Martin Merge
druckt werden soll, geben Sie in un-
serem Beispiel »text __dup« ein. Ein
Druck auf [Esc] startet den Druck für
alle angegebenen Adressen. Für den
Fall, daß Sie einen Stop nach den
einzelnen Seiten wünschen, drücken
Sie [Return] und beantworten die an-
schließende Frage mit |J]. :
Bild 2 zeigt ein Beispiel für einen Se-
rienbrief als Mailmerge-Steuerdatei,
Bild 3 das versandfertige Ergebnis.
Was nun noch fehlt, ist eigentlich
nur noch die Unterschrift und natür-
lich der Adreßaufkleber. Die Unter-
schrift müssen Sie der Individualität
halber schon selbst einfügen, beim
Adreßaufkleber jedoch steht Ihnen
Wordstar wieder hilfreich zur Seite.
Wenn Sie Selbstklebeetiketten mit
Adressen beschriften wollen, legen
Sie wieder einmal eine neue Datei
an. Die Datei für unser Beispiel nen-
nen Sie der Einfachheit halber »Eti-
kett«. Die Datei sollte in etwa wie die-
jenige in Tabelle 3 aussehen.
Die durch diese Datei definierten
Werte entsprechen Etiketten, die 16
Zeilen hoch sind. Der Anfangsab-
stand ist mit sieben, der Endeabstand
mit sechs Zeilen definiert. Wenn Sie
die Druckfunktion mit [M] aktivieren,
müssen Sie auf die Frage nach dem
Dateinamen mit »etikett« antworten.
(Christian Rogge/ev)
Michael Stumpfenthaler
München, den 7. Februar 1988
Sehr geehrter Herr Stumpfenthaler,
Nach Lektüre der Wordstar-Werkstatt in der neuesten Ausgabe der
DOS International bin ich nun in der glücklichen Lage, mit Ihnen,
sehr geehrter Herr Stumpfenthaler, auf diesem heute nicht mehr
ungewöhnlichen Wege des Serienbriefes zu kommunizieren.
Gerne würde ich das Schreiben von Serienbriefen, das mir
inzwischen zu einem Herzensanliegen geworden ist, noch weiter
Vielleicht könnten daher Sie, geehrter Herr Stumpfenthaler,
mich bei allen Ihren Freunden und Bekannten in München als
serienmäßigen Briefeschreiber weiterempfehlen.
mit freundlichen Grüßen
Bild 3. Der fertige Serienbrief
DOS 4'88
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den AT wissen wollten: die Entwicklung, die
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum
Vorgänger PC/XT, das Installieren und
Konfigurieren des Systems, die Verwendung
der Betriebssysteme DOS und 05/2, die
Programmierung der Tastatur, die Organi-
sation der Festplatte, alles über Speicher-
erweiterungen, die Unterschiede der ver-
schiedenen Videokarten (MDA, CGA, EGA,
VGA, PGA, Hercules) - kurz, nach der
Lektüre werden Sie wissen, wie ein AT auf-
gebaut ist, wie er arbeitet, wie er erweitert
werden kann und wie Sie ihn am besten
nutzen können. Zahlreiche Abbildungen und
Programmbeispiele verdeutlichen die unge-
sprochenen Thematiken.
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Ihnen den Einstieg. Sie erfahren alles über
die Eigenarten, die Benutzeroberfläche, das
Installieren, die Befehle, das Erstellen von
Batchprogrammen und das Konfigurieren
des Systems durch die Datei CONFIG.SYS.
Aber auch die Programmierer und weiterge-
hend Interessierten kommen nicht zu kurz:
was sind Threads, Prozesse, Semaphoren,
Tasks, Prioritäten und Zeitscheiben, wie wird
unter 05/2 programmiert, was muß beach-
tet werden und was ist neu? So ist zum
Beispiel Multitasking ein Schlagwort, das
sicherlich jeden an 05/2 besonders interes-
siert. Am besten, Sie lesen einfach mal
rein, ins große 05/2-Buch!
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Wissen zum PC wird hier aufbereitet - sei
es über Hardware, BIOS oder DOS. Nicht
nur Lehrbuch, sondern auch Nachschlage-
werk von bleibendem Wert. Ein kleiner
Streifzug durch das über 700 Seiten starke
Werk macht es deutlich: Aufbau der Haupt-
platine, Registersatz des Prozessors, DMA-
Controller, mathematische Coprozessoren,
Hard- und Software-Interrupts, Aufruf von
Interrupts in Assembler, BASIC, Pascal und
C, die Funktionen des DOS, COM- und EXEC-
Funktionen, RAM-Speicherverwaltung, DOS-
Gerätetreiber, Booten des Systems, Zugriff
auf die Festplatte, die Ports des PCs und,
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Know-how aus erster Hand.
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Textverarbeitung —_ 11100111111
Verbesserungen und Meuersngenfl
Yord 4.0 unterstützt nehr Grafikkarten
ser
Korrekturlesen jedes beliebigen Textabschnitts@
Verbesserte Gliederungsfunktion®
Ausschnittsrahmen ausblendbar®
Erstellen von Einzügen nit Hilfe von Tasten?
Änderungen bei der Durchführung von Rechenoperat ionen
Nein(TeilueiseAlle
Normal
JalNein)
(Ja)Nein
12124) +4)
Zoll{Ca)1i8er-Teilung 1Zer-Teilung Punkt
(Ja)Nein
D:\WORD
Wählen Sie bitte eine Dption?
Sei Zei Spi [6]
Bild 1. Das wesentlich erweiterte Zusätze-Menü von Word 4.0
C)
Sy
u
kord 4.0 nerkt sich den zuletzt gewählten Graf iknodus@
Erstellen eines Druckformats anhand eines Beispielst
Fe.
Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses anhand einer Gliederung
Zoomen von Ausschnittentl
Ausgabe von Serienbriefen in eine Datei
Gemeinsame Nutzung von Informationen nit Hilfe von Windous@
Gestaltung der Bildschirmanzeiget
(Ja)Mein
(Sraphik)Text
(Ja)Mein
1,25 ca
c»
3
Formulare
Microsoft Word
Word 4.0 nerkt sich den zuletzt gewählten Graf iknodus
Word 4.0 unterstützt mehr Graf ikkarten
Erstellen eines Druckformats anhand eines Beispiels
Korrekturlesen jedes beliebigen Textabschnitts
Verbesserte Gliederungsfunktion
Zoomen von Ausschnitten
Ausgabe von Serienbriefen in eine Datei
Gemeinsame Nutzung von Inforsationen nit Hilfe von Windous
Gestaltung der Bildschirmanzeige
Ausschnittsrahmen ausblendbar
Erstellen von Einzügen mit Hilfe von Tasten
Änderungen bei der Durchführung von Rechenoperationen
Änderungen bei der Bedienung nit der Maus
Mehr Möglichkeiten bein Drucken
Word 4 unterstützt mehr Drucker
BILDER.TXT
Bild 2. Seitenumbruch und ausgeblendeter Bildschirmrahmen
Die Word 4.0-Werkstatt
In der neuen Version 4.0 von Mi-
crosoft Word sind eine Vielzahl
neuer Funktionen hinzugekom-
men und Änderungen und Ver-
besserungen vorgenommen Wor-
den. Wir zeigen Ihnen in dieser
neuen Folge unserer Word-Werk-
statt, worin sich das neue Word
von der Vorgängerversion unter-
scheidet und was bei Ihrer tägli-
chen Arbeit damit zu beachten
ist.
Umfragen haben ergeben, daß Text-
programme nach wie vor die gefrag-
testen Programme für PCs sind. Das
hat für die Programmschmieden eine
ganz klare Konsequenz: Bereits er-
oberte Marktanteile mit älteren Pro-
grammen lassen sich nur dann auf-
rechterhalten und ausbauen, wenn
sie stets ergänzt und um neue Funk-
tionen erweitert werden. Programme
müssen also interessant für den An-
wender sein. Microsoft hat diese Not-
wendigkeit erkannt und ergänzt sein
in Deutschland gut eingeführtes Pro-
gramm Word laufend weiter. Begon-
nen hat alles mit der Version 1.0.
Jetzt ist Microsoft bei der Version 4.0
angelangt, die die umfangreichsten
Änderungen seit Markteinführung
vorweisen. Und wieder einmal haben
die Programmacher bewiesen, daß
Word nach wie vor zu den Spitzen-
reitern unter den Textprogrammen
zählt und auch in Zukunft zählen
wird.
Nicht nur das Programm wurde ver-
bessert, sondern auch die zugehörige
Programmdokumentation. Berück-
sichtigte das Handbuch bei der Ver-
sion 3.0 die Druckformatvorlagen fast
überhaupt nicht, widmete man die-
sem Thema in der neuen Dokumenta-
tion nun doch ein ganzes 36 Seiten
umfassendes Kapitel. Sicher gäbe es
hierzu noch mehr zu sagen, aber
wozu gibt es die DOS International?
In weiteren Folgen unserer Word-
Werkstatt werden wir uns speziell
mit diesem Problemkreis auseinan-
dersetzen.
Nach dem Start von Word fallen auf
den ersten Blick kaum große Unter-
schiede im Vergleich zur Vorgänger-
version auf. Die auffallendste Neue-
rung ist, daß jetzt die aktuelle Seiten-
und Spaltenposition am linken unte-
ren Bildschirmrand eingeblendet ist
und nach dem Speichern eines Tex-
tes jetzt im rechten, unteren Aus-
schnittsrahmen noch der aktuelle
Textname erscheint. Eine Verbesse-
rung, die sich besonders bei gleich-
zeitiger Bearbeitung von mehreren
Texten (Ausschnitten) vorteilhaft
auswirkt.
Auch in punkto Bedienung hat sich
einiges getan. So lassen sich Menü-
punkte jetzt zusätzlich mit den Pfeil-
tasten ansteuern, das spart Zeit. Im
Hauptmenü wurde der Befehl »Text«
entfernt, denn Word kehrt jetzt aus
den Untermenüs automatisch in den
Textmodus zurück. Dem Umsteiger
von Vorgängerversionen bereitet die-
se Änderung anfänglich Schwierig-
keiten, da er sich einfach einen Ta-
stendruck »zu früh« wieder im Text-
modus befindet und somit uner-
wünschte Eingaben im gerade
bearbeiteten Text erscheinen. Und
noch eine weitere Änderung in der
Bedienung erregt den Unmut des
langjährigen Wordbenutzers: Das ak-
tuelle Inhaltsverzeichnis wird vom
Menüpunkt »Laden« nicht mehr über
die Cursortasten aufgerufen, sondern
über die F1-Taste. Dem Umsteiger
wird wohl in der Anfangszeit oft der
zur Routine gewordene - jetzt aber
falsche - Griff zur Cursortaste unter-
laufen. Warum bei der Überarbeitung
gerade so oft benötigte Funktionen
geändert wurden, ist nicht einzuse-
hen und daher doppelt lästig.
Besonders sinnvoll und zeitsparend
ist die mehrfache Belegung der Funk-
tionstasten, die jetzt in Kombination
mit [Alt] und [Ctrl] wirksam sind. Die
Belegung ist in den Tabellen 1 bis 4
aufgeführt. Auswahllisten werden
Taste/ Erklärung Word Word Taste/ Erklärung Word Word
Kombination V3.0 Vv40 Kombination v3.0 V4.0
(EL) nächster Ausschnitt . . Smiftj[FL letzte Aktion zurücknehmen ° .
[E2) rechnen im Text . . Shıfej[F2 Gliederung Ansicht . .
(F3) Textbaustein aufrufen . . Shaftj[F3 Makro aufzeichnen 0 .
(Fa) Wiederholung . ° Smifejr4 Suche wiederholen . e
(£5) Überschreiben . . (hift]es) Gliederung bearbeiten D .
(F6) Cursor erweitern . e Shift]|F6 Spalte markieren O D
(Fr) vorhergehendes Wort . . Shift]F7 vorhergehender Satz D .
(F&) nächstes Wort . e Shift][F8 nächster Satz . °
LE9) vorhergehender Absatz . . Shiftjrg aktuelle Zeile markieren . ®
F10 nächster Absatz . . Shift]F10) kompletten Text markieren . .
Tabelle 1. Die Funktionstastenbelegung von Word 3.0/4.0
26
Tabelle 2. Die Funktionstasten in Verbindung mit [Shift]
DOS 4'88
jetzt nicht mehr mit einer Pfeiltaste,
sondern mit [F1] am Bildschirm dar-
gestellt. Weiterhin überlappen sich
die Statusmeldungen wie »ÜB« für
Überschreiben und »MA« für Makro
aufzeichnen nicht mehr. Für die An-
zeige steht jetzt in der untersten Bild-
schirmzeile genug Platz zur Verfü-
gung, da die Anzeige des Textna-
mens nun innerhalb des Ausschnitt-
rahmens erfolgt.
Word kann bis zu acht
Textausschniitte gleichzeitig
bearbeiten
Bis zu acht Texte lassen sich mit
Word gleichzeitig bearbeiten. Acht
Textausschnitte bedeuten aber auch,
daß für jeden Text nur wenig Platz
am Bildschirm zur Verfügung steht.
[Ctrl F1] behebt Platzprobleme, in-
dem der aktuelle Ausschnitt auf volle
Bildschirmgröße gezoomt wird. Die
anderen Texte bleiben dann verbor-
gen im Hintergrund. Noch einfacher
geht es mit einer Maus: Einfach die
Nummer des zu zoomenden Textaus-
schnitts anklicken, und schon ver-
schwinden die anderen Texte vom
Bildschirm.
Kritisiert wurde bei Word 3.0 häufig
das unscheinbare Symbol für den
Seitenumbruch nach dem manuellen
oder automatischen Seitenumbruch
(mit »Drucken Umbruch-Seite). End-
lich signalisiert Word eine neue Seite
mit einer deutlich erkennbaren, ge-
punkteten Linie (Bild 1). In Bild 1 ist
das Zusätze-Menü eingeblendet. Es
wurde gegenüber der Version 3.0 we-
sentlich erweitert. Die Neuerungen
im einzelnen:
Menüfarbe: Dieser Menüpunkt ist nur
bei Verwendung einer Farbgrafikkar-
te und eines Farbmonitors wirksam.
Textverarbeitung
BE DESMOBDN_
Suchweg: Di
D:NWORD\WERK . TXT
77 yHhHEEEESSEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE
Nord 4.6-Werkstatt
erner Breuer
D0S International, Word 4.0, Werkstatt
Dies ist die Word-Werkstatt...
Geben Sie bitte Text eint
Bild 3. Mit dem Da- >
tei-Manager lassen
sich Texte schnell
auffinden
DATEI-NANAGER
Grafik- oder Textdarstellung: Um
vom Text- in den Grafikmodus (oder
umgekehrt), umzuschalten, ist es
nicht mehr erforderlich, das Pro-
gramm zu verlassen und neu zu star-
ten. Die zuletzt gewählte Einstellung
wird in der Datei »mw.ini« festgehal-
ten, so daß beim nächsten Aufruf des
Programms mit »word« der zuletzt
gewählte Modus aktiviert wird. Ein
Tip: Wer einen IBM-AT oder einen
Kompatiblen einsetzt, kann nach der
Programminstallation nicht auf die
an den Tastenvorderseiten dargestell-
ten Sonderzeichen zurückgreifen (sie
werden normalerweise mit [Alt Gr]
aufgerufen). Um sie dennoch nutzen
zu können, starten Sie Word einmal
mit »word /k«. Anschließend sind die
sonst nur über Alt-Tastenkombinatio-
nen aufrufbaren Zeichen verfügbar.
Dieser Trick funktionierte auf einem
Peacock Baby-AT.
In die Trickkiste muß man ebenfalls
greifen, wenn der Hercules-Modus
von Word 4.0 aktiviert werden soll.
In diesem Modus lassen sich mit aus-
? Microsoft bord
geblendetem Ausschnittsrahmen bis
zu 86 Zeichen pro Zeile und 41 Zei-
len am Bildschirm darstellen. Dieser
Kleinstschriftmodus ließ sich mit
dem Peacock Baby-AT mit
»word/h/m« einstellen. Der Schalter
»/h« teilt Word mit, daß der Hercules-
Modus aktiviert werden soll und
»/m«, daß) der Monochrom-Modus bei
Verwendung einer EGA-Karte mit 64
KByte und einem Enhanced Color-
Display-Monitor zu wählen ist. Die
Hercules-Karte hat zwar mit der EGA-
Karte nichts gemein, aber zumindest
erreicht man mit diesem Trick die
hohe Textdarstellung.
Ausschnittsrahmen ein- oder aus-
blenden: Bei ausgeblendetem Rah-
men gewinnt man zwei Spalten und
zwei Zeilen (siehe Bild 2).
Zeilennummern: Wahlweise lassen
sich bei Bearbeitung eines Textes
links unten am Bildschirm die Zei-
lennummern einblenden. In Bild 2 ist
diese Option aktiviert.
| Tastey Erklärung Word Word
Taste/ Erklärung Word Word Kombination v3.0 V4.0
Kombination V3.0 Vv40
GE Tabulator setzen o °
Geri]rt Ausschnitt zoomen . Alt][F2 Fußzeile definieren o °
CtrilF2) Kopfzeile bestimmen . Alel[e3 Kopie 0 .
Cerijlfs Einzelschrittmodus für (Alt/[FA Bereichsdefinition ändern 0 .
Makros aufrufen v . Alt][F5) Gehezu Bildschirmseite o O
Cerijes Liste aktualisieren 0 D Alt][F6 Rechtschreibprogramm aufrufen 0 .
Ctrijrs Linien zeichnen o o Altlr7 Darstellungsweise bestimmen
Ctrilf6 nicht belegt o o Druckbild oder normal 0 °
Cerife? Text laden 0 . Alt]FB) Schriftart anzeigen 0 .
Ctrilrs Text drucken o . Altj[Fg Text- oder Grafikmodus
Ctri]ra Seitenumbruch 0 . aktivieren 0 e
Cerıjrıo) Text speichern 0 . Druckformat festhalten 0 .
Tabelle 3. Die Funktionstasten in Verbindung mit [Ctrl]
Tabelle 4. Die Funktionstasten in Verbindung mit [Alt]
Absatz- Word Word
Zeichen- Word Word formatierung V 3.0 V40
formatierung V3.0 Vv40
— Linksbündig Ale]lt Alt]lL
Unterstrichen Alt]lu Aclo Zentriert Alt][z Alt]iz
Doppeit unterstrichen Ale]D Arco Rechtsbündig ANe]R) AIE)R
Durchgestrichen Alt] GulE Blocksatz Alt][B Alt]
Fett IE Alt][F Zweizeilig Ait]lz Ale]
Kursiv Ale][t Atellı) Erste Zeile um einen Tabstopp einrücken Ale][E Alt]lE
Kapitälchen Alt] Ale]k Negativer Erstzeileneinzug (Aitllr) LA1tv)
Verborgener Text Altlls Alt][v Linken Einzug um einen Tabstopp reduzieren Alte) AlejH
Hochgestellt Alcllh Alt]{h Linken Einzug um einen Tabstopp vergrößern 0 Alte
Tiefgestellt Ale][t Alt][T Absatzabstand vergrößern Alt]o A1t][o
Letzte Formatierung wiederholen (Fa) Fa Standard Alt]n Ale]
Standard AltllLeertaste) Alt][Leertaste Letzte Formatierung wiederholen (E2) (ee)
Tabelle 5. Die verschiedenen Zeichenformatierungen
4'88 DOS
Tabelle 6. Die Absatzformatierungen
27
Textverarbeitung _ — ———— — ——————
s 183—
ss 18%
en in eine Datei
”
”
äschirmanzeige
nittsrahmen ausblendbar
on Einzügen nit Hilfe von Tasten
d
as 08
Zeichensymbol: Damit wird die
Strichart bestimmt, mit der Rahmen
und Linien gezeichnet werden.
Kurzinformation: Steht dieser Schal-
ter aufja, wird nach dem Speichern
eines neuen Textes der Datei-Mana-
ger (Bild 3) aufgerufen. Hier kann der
Anwender eine Vielzahl von Informa-
tionen zum Text angeben.
Geschwindigkeit: Hier läßt sich die
Cursorgeschwindigkeit regulieren.
Zulässige Einstellungen liegen zwi-
schen 0 (sehr langsam) und 9 (sehr
schnell).
Der Datei-Manager ist eine
sinnvolle Hilfe beim Verwal-
ten größerer Textbestände
Ergänzungen wurden auch im Biblio-
thek-Menü (Bild 4) vorgenommen.
Neu sind Datei-Manager und Ver-
knüpfen. Der Datei-Manager (Bild 3)
bewährt sich besonders dann bestens,
wenn verschiedene Personen mit
Word an einem Computer arbeiten,
oder wenn das Textprogramm im
Netzwerk installiert ist. Da es schwie-
rig ist, Vereinbarungen über die Ver-
gabe von achtstelligen Textnamen zu
treffen, vereinfacht der Datei-Mana-
ger das Auffinden von Schriftstücken
auch nach längerer Zeit.
Es fallen zum Beispiel in einem Ver-
sicherungsbüro hunderte von indivi-
duellen Briefen an. Wenn ein Schrei-
ben an Alfred Müller und ein anderer
Brief an Hannelore Müller geschrie-
Informationen nit Hilfe von Windous
chführung von Rechenoperationen
Bild 4. Im Biblio-
thek-Menü sind
»Datei-Manager«
und »Verknüpfen«
neu hinzuge-
kommen
ben wird, welche Namen soll man
den Texten geben? »mueller.txt« und
»„mueller2.txt« sind sicher nicht be-
sonders aussagekräftig. Der Datei-Ma-
nager gestattet es, Name und An-
schrift des Empfängers sowie den Na-
men des Sachbearbeiters und diverse
andere Informationen an den Brief
anzufügen. Bei Bedarf lassen sich
dann Briefe anhand der Adresse, des
Sachbearbeiters, der Versionsnum-
mer etc. wieder auffinden.
Ohne jegliche Umwandlung des Da-
teiformats steht es Ihnen frei, mit der
Funktion »Bibliothek Verknüpfen«
Kalkulationstabellen von Microsoft
Excel, Multiplan oder Lotus 1-2-3
ganz oder teilweise in Word-Texte zu
integrieren. Ein teilweises Integrie-
ren ist von benannten Bereichen
möglich.
Ähnlich wie das Integrieren von Kal-
kulationstabellen funktioniert auch
das Einbinden von Grafiken in den
Text. Dazu wird ein verborgen forma-
tierter Code in den Text eingebun-
den. Die Syntax lautet:
.G.C: \grafik \bild.ext,10cm
».G.« ist der Steuercode für Grafik. Es
folgt der Dateiname (gegebenenfalls
mit vorangestelltem Pfad) und die
Höhe des Bildes. Die Höhe wird in
der Maßeinheit angegeben, die im
Zusätze-Menü eingestellt ist. Beim
Ausdruck wird die gewünschte Gra-
fik kombiniert mit Text ausgedruckt.
Allerdings darf es sich nur um ein-
spaltigen Text handeln. Wählen Sie
keinen oder keinen
an der entsprechenden Stelle einen
Leerraum frei.
Für ein übersichtlicheres Erschei-
nungsbild von Tabellen sorgt die
neue Funktion »Format Rahmen« in
Verbindung mit »Format Tabulator
Setzen Vertikal«. Mit diesen Funktio-
nen lassen sich Textteile mit einem
Kasten und mit zusätzlichen vertika-
len Linien versehen. Bild 5 zeigt ein
Beispiel für eine einfache Tabelle.
Auch das manuelle Zeichnen von Li-
nien gestattet Word 4.0. Diese Funk-
tion läßt sich mit [Ctrl + F5] aktivie-
ren und durch erneute Betätigung
wieder ausschalten.
Word 4.0 wurde durch Tasta-
tur-Makros zu einer pro-
grammierbaren Textverar-
beitung
Die wohl wichtigste Neuerung in
"Word 4.0 ist die Makro-Funktion. Sie
dient zum Automatisieren von um-
fangreichen Formatierungen,
Suchen- und Ersetzen-Vorgängen
und komplexen Zusammenführen
von Texten, um nur einige Beispiele
zu nennen. In Word 4.0 werden Ma-
kros in Textbausteinen gespeichert.
Sie lassen sich somit auf eine von
den Textbausteinen her gewohnte Art
und Weise problemlos wiederfinden,
ergänzen oder löschen. Bei Bedarf
können Makros auch Tasten zugeord-
net werden. So läßt sich dann ein
Text mit [Ctrl-F] formatieren und neu
umbrechen oder mit [Ctrl-T] mit Ta-
bulatoren versehen. Fin einfaches
Beispiel für ein Makro zeigt Bild 6.
Es ersetzt sämtliche »man« in norma-
ler Schrift durch »man« in fetter
Schrift, Bei Bedarf läßt sich das Ma-
kro beliebig erweitern und ergänzen.
Sie können Makros auf unterschiedli-
che Weise anlegen. Da wäre zunächst
der integrierte Makro-Rekorder, der
mit [Shift-F3] aktiviert wird. Sämtli-
che Tastenbetätigungen werden an-
schließend gespeichert. Wird [Shift-
F3] ein weiteres Mal betätigt, wird
der Rekorder ausgeschaltet und der
Anwender nach dem Textbausteinna-
men gefragt, unter dem das neue Ma-
kro gespeichert werden soll. Sie ru-
fen es wieder auf und starten es, in-
dem Sie im Textmodus den Makrona-
men eingeben, anschließend [F3]
Cursor b ERS . ER sl op
ka vas ven zulässigen Bildna- betätigen oder Einfügen vom Haupt-
— men, so läßt Word menü aus anwählen.
Nach oben ? 8)
Nach unten Q) @)
Nach links 0) G) Cursormarkierung Word Word
Nach rechts ©) o) erweitern v3.0 v40
Beginn der Zeile Home Home
Ende der Zeile (ns) (End) Wort links En (7
Oberer Ausschnittrand Ctri]Rone) Ctr \]Home) Wort rechts (3) (EB)
Unterer Ausschnittrand Ctrileng) Ctrilleng) Vorhergehender Satz Shife][F7 Ser
Nächster Ausschnitt (Ei) (E) Nächster Satz Shift]F8) Shift][F8
Anfang nächstes Wort o Ctrile Vorhergehender Absatz (Es) (F3)
Anfang vorhergehendes Wort o Ctril» Nächster Absatz (Fıo) (Fıo)
Anfang aktueller Absatz 0 Ctrilt) Aktuelle Zeile Shift]fFa Shift][F9
Anfang nächster Absatz o Ctrile) Kompletten Text Shift][F10) Shift][F10
Textanfang Ctri]Pgup] Ctrifpgun Markierung erweitern ein/aus F6 LF6)
Textende CtrilPgon) Ctri]pgon Spaltenmarkierung ein/aus Shift]F6 Shirt][F6
—
Tabelle 7. Tasten für Cursorbewegungen
28
Tabelle 8. Erweitern der Cursormarkierung
DOS 4'88
MS-DOS
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tägliche Arbeit, die der Autor ausführlich erläu-
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rationsdatei, Festplattensysteme, das Installie-
ren einer RAMDisk und der Editor EDLIN bleiben
ebenfalls keine böhmischen Dörfer. Der Autor hat
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Textverarbeitung
Artikel Bezeichnung
Diskbox
Diskette
Monitor
Tastatur
10,00
2,00
100,00
100,00
Zeichen(Absatz)Bereich
1
Geben Sie bitte den Tastenschlüssel ein!
Sei Ze41 Spi 10] 7
Bild 5. Tabellen wirken übersichtlicher, wenn sie mit einem Rah-
men versehen sind
Optimal nutzen lassen sich Makros,
wenn man sie eigenhändig schreibt,
anstatt über den Rekorder zu gehen.
Es stehen Ihnen dann Befehle zur
Verfügung, die der Makro-Rekorder
nicht unterstützt. Dazu zählen
Schleifen, Kommentare, logische Ab-
fragen etc. Das Speichern erfolgt wie
bei den Textbausteinen.
Möchte man ein Makro manuell ver-
ändern, wählt man vom Hauptmenü
aus »Einfügen«, wählt den entspre-
chenden Makronamen aus und fügt
am Ende das Zeichen »?f« an. An-
schließend läßt sich der Makro-Text
von Word aus ändern und wieder
speichern. Zum Testen eines Makros
empfiehlt es sich, den Einzelschritt-
modus mit [Ctrl-F3] zu aktivieren.
Das schrittweise Abarbeiten eines
Makros erfolgt dann mit [Return]. Der
Anwender wird so auf eventuelle
Fehler aufmerksam gemacht, die er
dann mit den zuvor beschriebenen
Schritten korrigieren kann.
Um ein Makro einer Control-Ta-
sten-Kombination zuzuordnen, fügt
man an den Makronamen die ge-
wünschte Tastenkombination an.
Möchten Sie beispielsweise das in
Bild 6 abgebildete Makro der Tasten-
kombination [Ctrl-K] zuordnen, ge-
ben Sie ihm den Namen
»demot <Ctrlk>«. Wird eine von
Word vorbesetzte Tastenkombination
gewählt, beispielsweise die Funk-
tionstaste [F5], erhält das Makro eine
höhere Priorität als die voreingestell-
Bruttopreise
ESCHE: 2
«KOMMENTAR»
Dieses
fetter Schrift
«EKOMNMENTAR»
<ctri sno>
«WIEDERHOLE 1606»
[1 92:.711242.1.97
<AWUENN Feld =
«EWENN»<tab>
«EUENN»<tab>
«EUENN»
<return?>
<SONST»<alt f>
«
«EW1EDERHOLE>
”
”
“
Microsoft Word Sei Ze?1 Spi (6)
te Funktion. Um die voreingestellte
Funktion dennoch nutzen zu können,
betätigen Sie zuerst [Ctrl-X] und
dann die gewünschte Makrotaste.
Pro Textbausteindatei läßt sich auch
ein Autoexec-Makro einfügen. Es be-
wirkt ein automatisches Ausführen
des Makros nach Aktivierung der ent-
sprechenden Textbausteindatei. Soll
ein Makro grundsätzlich nach Aufruf
von Word ausgeführt werden, bauen
Sie das Makro mit dem Namen »au-
toexec« in der Datei »standard.tbs«
ein.
Druckformatvorlagen lassen
sich bei Word 4.0 viel
einfacher einsetzen als beim
Vorgänger
Verbessert und vereinfacht wurde
auch der Umgang mit Druckformat-
vorlagen. Ihre Definition bereitete
zwar schon in der Version 3 keine
großen Schwierigkeiten, aber ihr Ein-
satz gestaltete sich für viele Anwen-
der doch zu aufwendig und zu kom-
pliziert. Somit kam der Menüpunkt
»Muster« viel zu selten zum Einsatz.
Das ändert sich sicherlich bei der
neuen Version von Word. Um jeder-
mann problemlos den Einsatz dieser
hervorragenden Funktion zugänglich
zu machen, besteht jetzt die Möglich-
keit, Druckformate von bestehenden
Absätzen, Zeichen oder Bereichen
»einzufangen«. Druckformatvorlagen,
«AWENN Feld = "
<leertaste>
KASNLTE FeonononererorenancjenunueuangenanaennsQane]e
Makro ersetzt das Wort man in normaler Schrift durch man in
"Nach-oben”»
<leertaste>
Ja"
«AUENN Feld = "Mein”>
<leertaste>
<AMENN Nichtgefunden»«QUITI>
Ausschnitt Bibliothek Druck Einfügen Format Gehezu Hilfe Kopie
Löschen Muster Quitt Rückgängig Suchen Übertragen Wechseln Zusätze
Bearbeiten Sie bitte Ihren Text oder unterbrechen Sie zum Hauptbefehlsnenü?
7
Nicrosoft Word
Bild 6.Ein einfaches Makro zum Tauschen eines Wortes
richtig eingesetzt, sparen dem Text-
erfasser viel Arbeit.
Wurde beispielsweise die Zeichenfor-
matierung (Tabelle 5), Absatzforma-
tierung (Tabelle 6) und das Setzen
von Tabulatoren manuell vorgenom-
men, kann man das gewählte Format
mit »Format Druckformat Festhalten«
in die Druckformatvorlage einfügen.
Bild 7 zeigt den Vorgang beim Erfas-
sen des neuen Eintrags.
Zeit spart die neue Funktion Suchen
oder Wechseln von Zeichen-, Absatz-
und Druckformaten. Sämtliche unter-
strichenen Wörter durch kursive
Schrift zu ersetzen, erfordert jetzt le-
diglich einige Tastendrücke. Mit
»Format Suchen« oder »Format
Wechseln« lassen sich solche Umstel-
lungen blitzschnell durchführen.
Bei der manuellen Absatzformatie-
rung mit Alt-Tastenkombinationen
(Tabelle 6) gilt jetzt nicht mehr
grundsätzlich der Tabulatorabstand
von 1,27 Zentimeter, sondern zu-
nächst die von Hand gesetzten Tabs.
Wurde in einem Absatz ein Tabulator
bei 3 Zentimeter gesetzt, werden
nach [Alt-Y] sämtliche Zeilen des Ab-
satzes, bis auf die erste, um 3 Zenti-
meter nach rechts eingezogen. Wur-
den im Absatz keine Tabulatoren ge-
setzt, gilt die im Zusätze-Menü (Ab-
stand Tabstopps) vorgenommene
Einstellung. 7
Neu bei Word 4.0 ist auch die Überar-
beitungsfunktion. Sie zeigt, welche
Textpassagen hinzugefügt und wel-
Absätze und Sonderfunktionen Word Word
V3.0 v40
Neuer Absatz e) =) Löschen und Einfügen Word Word ]
Neue Zeile Shift Smrele—) v3.0 V4.0
Neue Seite Cerishifele) (eerilsnirele—)
Neuer Bereich Cere—) trife—) Zeichen links vom Cursor löschen GE) =)
Trennstrich etrı]b) ctrıl-) Markierten Text in den Papierkorb löschen (be1) (De1)
Geschütztern Trennstrich eerijshittle) Ctrijisharel-) Text endgültig löschen Shıft][pe1] Shift][be1)
Geschützter Wortzwischenraum CtrifLeertaste) Ctrijleertaste) Inhalt des Papierkorbs einfügen Ins Uns)
Tabulator +- U«-) Markierung durch den Inhalt des
Sonderzeichen (Ait][code) It][code) Papierkorbs ersetzen i Shift]lins) ShiftlIins)
Nächstes Kennfeld im Formular anspringen {) Ctrife) Textbaustein einfügen oder Makro
Vorhergehendes Kennfeld im Formular ablaufen lassen (£3) EB)
anspringen o Ctrile) Text überschreiben ein/aus (£5) (E5)
Tabelle 9. Absätze und Sonderfunktionen
30
Tabelle 10. Zeichen oder Textteile löschen und einfügen
DOS 4'88
che gelöscht wurden. Bei Bedarf las-
sen sich eventuelle Änderungen zu-
Neue Funktionen?
engen rücknehmen oder in den bestehenden
Se oe missen Text aufnehmen. Bild 7 zeigt ein ein-
» Linien-, Rahnen- und Kasteneinfassung faches Beispiel. Hinzugefügte Texte
* Überarbeitungsfunktion ?
» Zeilennunsern (auf den Bildschirm und in gedruckten Text) sind fett und gelöschte Texte unter-
“ Suchen und Ändern von Formaten £
= | Unschalten zwischen Graf ik- und Textnodus mit LAlt F91 strichen dargestellt. Zum schnellen
2 Auffinden veränderter Texte fügt
” Bedi
= | Verbesserte Bedienung der Neniis Word neben der Druckformatspalte
* a ae Jetzt nit [F11 einen senkrechten Strich ein.
* Der Befehl Text : : :
» Wählen von Befehlen Im Rahmen dieses Beitrags ist es
= Die Anweisungen KONSTANTE und VARIABLE in Serienbriefen nicht möglich, auf sämtliche Neue-
Eee rungen ausführlich einzugehen. Des-
g er alien, el Beitenahıl halb werden in den nächsten Ausga-
„IKT i i Tber- - j
Ausschnitt Bibliothek Druck Einfügen Format Gehezu Hilfe Kopie Bild 7. Mit der Über ben der Word Werkstatt die Themen
Löschen Nuster Quitt Rückyängig Suchen Übertragen Nechseln Zusätze arbeitungsfunktion Makros, Druckformatvorlagen und
Bearbeiten Sie bitte Ihren Text oder unterbrechen Sie zum Hauptbefehlsnenüt B 0. » 0 a. D
sel 2699 Hp 0 7 Microsoft Word wird das Redigieren Textgestaltung in eigenständigen Ar-
erleichtert tikeln behandelt. (Werner Breuer/ev)
Menüs und Befehle Word Word
V3.0 V40
Menübefehle anwählen Leertaste wie Version 3.0
oder zusätzlich
Ie-) 2,0,0,0
oder
Shift] «--)
Option eines Befehls auswählen (Leertaste)
Nächsten Befehl anspringen Ue-)
Rechenfunktionen w W
Vorhergehenden Befehl anspringen Gntlle>) I v 30 v 2°
tlle-)
Liste am Bildschirm darstellen 9,009, ®& Addition + (oderkein + (oder kein
” s oder (Fi) ‚ Operator) Operator)
Letzte Änderung wiederholen Ey) Subtraktion - (oder Zahl - (oder Zahl
Suchvorgang wiederholen Shire]Fs Shifejlrs wisch zwischen
n zwischen ei
Befehl ausführen =) e) runden runden
Befehl abbrechen (Ese) LEsc] Klammern) Klammern)
Hilfeinformationen anfordern Atellz 1:2) Multiplikation j. «
Befehl abbrechen, Befehlsmenü nicht Division 2 /
verlassen Ctrillesc Ctrillesc Prozentrechnung %
Tabelle 11. Bedienung der Word-Menüs Tabelle 12. Rechnen im Text bei Serienbriefdruck
Word Know-How, Fragen und Probleme
Sie arbeiten mit Microsoft Word und haben Probleme mit Druckformatvorlagen, Fußnoten oder Serienbriefen?
Schreiben Sie uns, wo der Schuh drückt. Sie haben eine Lösung zu einem Problem gefunden? Schreiben Sie uns
dann erst recht. In den nächsten Ausgaben unserer Word-Werkstatt werden wir Fragen und Antworten zu Word
abdrucken oder Ihre Anregungen in den folgenden Artikeln berücksichtigen, denn DOS International ist das Ma-
gazin für aktive PC-Anwender. Schreiben Sie an die
Redaktion DOS International, Stichwort Word-Werkstatt, Elfenstr. 40, 8000 München 83
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4'88 DOS 31
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33
4'88 DOS
Messen, Steuern, Regeln
Foto: Volkswagenwerk
Messen, Steuern,
Während der PC in Industrie und
Wissenschaft bereits seit langem
zum Messen, Steuern und Regeln
eingesetzt wird, findet er im
Heimbereich auf diesem Gebiet
nur selten Verwendung. Dabei
können Sie Ihren PC mit ein paar
Grundlagenkenntnissen ohne
großen Aufwand auch für diese
Aufgaben benutzen.
Obwohl als Schlagworte immer wie-
der gebraucht, sind die exakten Be-
deutungen der drei Begriffe »Mes-
sen«, »Steuern« und »Regeln« den
wenigsten, die diese Worte benutzen,
klar. Selbst Fachleute verwechseln
gelegentlich »Steuern« mit »Regeln«,
so daß zuerst an einem praktischen
Beispiel diese Begriffe eindeutig ge-
klärt werden.
Stellen Sie sich vor, Sie wollen mit
Ihrem Privatflugzeug nach Moskau
fliegen. Um nicht vom russischen Ra-
dar entdeckt zu werden, müssen Sie
sehr tief fliegen. Andererseits dürfen
34
Sie nicht zu sehr an Höhe velieren,
weil Sie sonst eventuell höhere Ge-
bäude, Kirchtürme, Hochspannungs-
masten oder ähnliches streifen
könnten.
Ihre ideale Flughöhe beträgt 80 Me-
ter, weil Sie der russische Radar bei
einer Höhe von über 100 Meter ent-
decken würde und Gebäude, Kirchen
sowie Hochspannungsmasten in der
Sowjetunion maximal 60 Meter hoch
sind (zumindest auf Ihrer Flug-
strecke). Aus diesem Grund darf die
maximale Abweichung der Flughöhe
jeweils 20 Meter nach oben und un-
ten betragen.
Sie haben als Pilot also die Aufgabe,
Ihr Flugzeug während des gesamten
Fluges nach Moskau auf einer Höhe
von 80 Metern (Sollwert) zu halten.
Ihre maximale Flughöhe beträgt 100
Meter (oberer Grenzwert) und die mi-
nimale Flughöhe 60 Meter (unterer
Grenzwert).
Um Ihre Flughöhe exakt einzuhalten,
müssen Sie regelmäßig die Anzeige
des Höhenmessers, der durch Ultra-
Regeln
schallmessungen die Flughöhe über
Grund angibt, kontrollieren. Immer
dann, wenn die tatsächliche Flughö-
he (Istwert) mit dem Sollwert von 80
Metern nicht mehr übereinstimmt,
stellen Sie mit dem Steuerknüppel
den Winkel des Höhenruders neu
ein, so daß Ihre Flughöhe innerhalb
der beiden Grenzwerte bleibt. Nur
wenn Ist- und Sollwert geringfügig
differieren (beispielsweise um weni-
ger als 5 Meter), können Sie die Stel-
lung des Höhenruders beibehalten.
Das Beispiel zeigt deutlich, daß das
Messen dem Aufnehmen einer physi-
kalischen Größe (in diesem Fall die
Flughöhe) und das Steuern dem Ein-
stellen einer physiklischen Größe (in
diesem Fall der Winkel des Höhenru-
ders) entspricht.
Doch beim Einhalten der Flughöhe
durch Ablesen des Höhenmessers
und Einstellen des Steuerknüppels
liegt auch bereits ein kompletter Re-
gelkreis vor, wie er in Bild 1 schema-
tisch dargestellt ist. Der Höhenmes-
ser ist das Meßgerät, das die Flughö-
DOS 4'88
he als physikalische Größe auf-
nimmt. Den Sollwert von 80 Metern
haben Sie (hoffentlich) in Ihrem Ge-
hirn fest eingestellt. Als Pilot des
Flugzeugs fungieren Sie selbst als Re-
gler, der den Istwert des Höhenmes-
sers mit dem Sollwert vergleicht und
als Ergebnis dieses Vergleichs eine
Steuergröße in Form der Aufwärts-
oder Abwärts-Bewegung des Steuer-
knüppels an das Höhrenruder weiter-
gibt. Der Steuerknüppel bestimmt als
Steuereinheit wiederum mit seiner
Regelgröße (dem Winkel des Höhen-
ruders) die Flughöhe.
Kurz gesagt entspricht das Regeln
dem Einhalten einer physikalischen
Größe durch Vergleichen eines Meß-
wertes (Istwert) mit dem Sollwert
und einem daraus resultierenden
Steuerimpuls, der den Istwert inner-
halb des oberen und unteren Grenz-
wertes hält.
Für die Arbeitsweise eines
Reglers existieren verschie-
dene Verfahren
Für das Reagieren eines Reglers auf
Sollwert-Abweichungen gibt es ver-
schiedene Verfahren, die sich eben-
falls an dem Beispiel eines Flugzeugs
recht anschaulich erklären lassen.
Weil Ihre Konzentration nach mehre-
ren Stunden Flug nachlassen würde,
schalten Sie, nachdem Sie von der
Ostsee kommend das Gebiet der So-
wjetunion erreicht haben, den Auto-
piloten ein. Der Autopilot ersetzt Ihre
Funktion im Regelkreis, indem er als
Regler die Kontrolle über die Flughö-
he übernimmt.
Der Autopilot mißt bei seiner Akti-
vierung beispielsweise eine Flughöhe
von 65 Metern. Weil diese Flughöhe
sehr nahe am unteren Grenzwert
liegt, kann der Autopilot nun den
Winkel des Höhenruders um einen
großen Betrag verstellen und diese
Stellung so lange beibehalten, bis
wieder eine Flughöhe von 80 Metern
erreicht ist. In diesem Fall spricht
man von einer »Proportionalrege-
lung«, kurz P-Regelung genannt,
weil sich der Grad der Verstellung
des Höhenruders proportional zur
Größe der Abweichung der Flughöhe
vom Sollwert verhält. Das heißt,
Steuergröße
Proportionalregelung
Sollwert
Istwert
test
definiert
|
physikalische
Größe
0 —
REGLER
Regelkreis
physikalischer
Vorgang
Messen, Steuern, Regeln
Steuergröße
Steuereinheit
Regelgröße
Bild 1. So läßt sich ein einfacher Regelkreis schematisch darstellen
weicht die tatsächliche Flughöhe
stark vom Sollwert ab, so wird auch
das Höhenruder stark verstellt, und
weicht die Flughöhe nur geringfügig
vom Sollwert ab, so wird das Höhen-
ruder nur leicht verstellt.
Wenn der Autopilot dagegen den
Winkel des Höhenruders zuerst um
einen großen Betrag verstellt und
dann den Winkel entsprechend zu
der immer geringer werdenden Diffe-
renz zwischen Soll- und Istwert ver-
mindert, handelt es sich um die soge-
nannte »Differentialregelung«, kurz
D-Regelung.
Die dritte Art der Regelung ist die
»Integralregelung«, kurz I-Regelung
genannt, weil hier die Sollwert-Ab-
weichung über den Zeitraum bis zum
Gleichstand von Soll- und Istwert in-
tegriert wird. In diesem Fall würde
der Autopilot bei einer Sollwert-Ab-
weichung den Winkel des Höhenru-
ders kontinuierlich verstellen, bis die
Flughöhe wieder den Sollwert er-
reicht hätte. R
Bild 2 zeigt die drei beschriebenen
Regelungsverfahren. Der Punkt t, be-
zeichnet jeweils die Zeit, zu.der der
Regler die Sollwert-Abweichung fest-
stellt, und t, gibt den Zeitpunkt an,
zu dem Soll- und Istwert wieder
übereinstimmen.
Doch dies sind nur die grundlegen-
den Regelungsarten. Im professionel-
len Bereich werden gewöhnlich
Steuergröße
Differentialregelung
Bild 2. Die drei wichtigsten Regelungsverfahren im Vergleich
488 DOS
Kombinationen aus den drei Rege-
lungsverfahren, die mit PD-, PI- und
PID-Regelung bezeichnet werden,
eingesetzt, weil die P-, D- und I-Rege-
lung jede für sich alleine genommen
Nachteile aufweisen. So arbeitet die
P-Regelung für exakte Regler zu un-
genau, die D-Regelung reagiert ge-
wöhnlich zu heftig auf eine Sollwert-
Abweichung, und die I-Regelung
neigt zum Überschwingen, was eben-
falls die Genauigkeit des Reglers be-
einträchtigt. In der Kombination aus
mehreren Regelungsverfahren wie-
gen sich dagegen diese Nachteile ge-
geneinander auf, so daß sich sehr
präzise arbeitende Regler konstruie-
ren lassen.
Für einfache Regelungszwecke ist so
viel Aufwand jedoch gar nicht nötig.
Im Idealfall können sogar digitale
Komparatoren (Vergleicher), die über
zwei Eingänge einen Sollwert mit ei-
nem Istwert vergleichen und ein digi-
tales Signal ausgeben, einen Regler
ersetzen. Doch dazu später mehr.
Für das Regeln mit dem PC
sind Analog/Digital- und Di-
gital/Analog-Wandler nötig
Wenn ein PC als Regler in einem Re-
gelkreis eingesetzt werden soll, gibt
es ein Problem, denn der Computer
arbeitet mit dem Binärsystem, das
nur die beiden digitalen Werte 0 und
Steuergröße
Integralregelung
35
Messen, Steuern, Regeln
1 kennt, während physikalische Grö-
ßen unendlich viele Zustände anneh-
men können und deshalb analoge
Größen sind.
Damit nun der PC den analogen Ist-
wert, den ein Meßgerät durch Erfas-
sen einer physikalischen Größe lie-
fert, verstehen und interpretieren
kann, ist eine Umsetzung des analo-
gen Signals in ein digitales Signal er-
forderlich. Diese Umsetzung ge-
schieht durch einen Analog/Digi-
tal-Wandler (A/D-Wandler). Die Ar-
beit dieses Bausteins kann man sich
so vorstellen, daß der A/D-Wandler
an den Pegel des analogen Signals ei-
nen Maßstab, vergleichbar einem Li-
neal, anlegt. Der A/D-Wandler liest
den der Amplitudenhöhe entspre-
chenden Wert ab, so wie es auch bei
einem Lineal der Fall ist.
Natürlich läßt sich der Wert des Sig-
nalpegels nicht beliebig genau able-
sen, weshalb sich kleinere Run-
dungsfehler einschleichen können. Je
feiner der Maßstab unterteilt ist, de-
sto genauer ist der Meßwert des Sig-
nals und kann desto exakter in seinen
binären Gegenwert umgesetzt wer-
den. Um bei dem Beispiel mit dem
Lineal zu bleiben: Wenn Sie einen
Gegenstand auf Zehntel Millimeter
genau messen wollen, müssen Sie
statt des Lineals eine Schieblehre ver-
wenden, möchten Sie noch genauer
messen, so benötigen Sie eine Mikro-
meterschraube.
Hat der A/D-Wandler die Höhe der
Signalamplitude vom Maßstab abge-
lesen, so muß er diesen Wert nur
noch in das entsprechende binäre
Äquivalent, das heißt in ein Bitmu-
ster aus den Ziffern 0 und 1, über-
setzen.
1
)
BC 107C h
Temperaturerfassung benutzen
36
10K0 i
8
1 O
Bild 3. Mit einem kleinen Trick läßt sich auch ein Transistor zur
Oft ist jedoch zur Meßwerterfassung
mit dem PC gar kein A/D-Wandler
nötig, weil der Computer nur erken-
nen muß, ob ein bestimmter Schwell-
wert oder Grenzwert erreicht wurde
(ob es zum Beispiel so dunkel ist, daß
das Licht eingeschaltet werden muß),
oder welcher logische Betriebszu-
stand vorliegt (zum Beispiel Gerät
ein- oder ausgeschaltet).
In diesen Fällen reicht bereits der
Einsatz des vorher erwähnten Kom-
parators aus. Ein Komparator ver-
gleicht die an seinen beiden Eingän-
gen liegenden analogen Signale
(Sollwert und Istwert) miteinander
und gibt je nach Ergebnis des Ver-
gleichs das binäre Signal 1 (Span-
nung) oder 0 (keine Spannung) zu-
rück. Der Sollwert wird in der Regel
über ein Potentiometer (regelbarer
Widerstand) fest eingestellt, während
ein Meßfühler das Signal für den Ist-
wert liefert.
Auch im Heimbereich gibt es
Anwendungen für die Meß-
werterfassung
Die Industrie hat mittlerweile Meß-
fühler für fast jede erdenkliche physi-
kalische Größe entwickelt - sei es
die magnetische Flußdichte in metal-
lischen Werkstoffen oder der Moleku-
larabstand in Kristallgittern. Im
Heimbereich ist das Messen von
Temperatur, Helligkeit und Feuchtig-
keit besonders interessant und ein-
fach zu verwirklichen.
Daß das Erfassen von Temperatur,
Helligkeit und Feuchtigkeit auch
ohne teure Spezialbausteine möglich
ist, beweisen die Schaltungen in Bild
blatt geeignet
10 oder
3 bis Bild 5. In Bild 3 wird die Basis-
Emitter-Strecke eines Standard-Tran-
sistors zur Temperaturerfassung be-
nutzt. Mit dem 10-kQ-Potentiometer
läßt sich die Temperatur einstellen,
bei der der Ausgang des Komparators
LM 393 auf den jeweils anderen logi-
schen Zustand (in diesem Fall +5
Volt oder 0 Volt) wechselt.
Bild 4 zeigt eine Schaltung, die über
ein Löschblatt die Feuchtigkeit mißt.
Das Löschblatt hat im trockenen Zu-
stand einen Widerstand von vielen
Megaohm, der bei zunehmender
Feuchtigkeit bis auf 50 kQ sinkt
(funktioniert nicht bei destilliertem
Wasser). Über das 100-kQ-Potentio-
meter läßt sich der Grad der Feuch-
tigkeit einstellen, bei der der Aus-
gang des Komparators seinen logi-
schen Zustand wechselt.
Bild 5 zeigt schließlich einen Hellig-
keitsmeßfühler mit dem Standard-
Fototransistor BP 103. Wird ein weni-
ger empfindlicher Fototransistor be-
nutzt, so ist der Kollektorwiderstand
von 10 kQ gegebenenfalls auf 100 kQ
zu erhöhen. Der 10-kQ-Widerstand
am Eingang 3 des Komparators und
der 1-MQ-Widerstand dienen zur po-
sitiven Rückkopplung und verhin-
dern, daß die Schaltung bei Neonbe-
leuchtung, die im 50-Hertz-Rhyth-
mus flackert, zu schwingen beginnt.
Die Helligkeit, bei der der Kompara-
torausgang seinen Zustand ändert,
läßt sich wieder mit dem 10-kQ-Po-
tentiometer bestimmen.
Weil alle drei Schaltungen mit den
Pegeln der TTL-Signale ( +5 Volt und
0 Volt) arbeiten, lassen sie sich direkt
an Bausteine mit TTL-Eingängen an-
schließen. Sie können also die drei
aufgeführten Schaltungen direkt
Bild 4. Als Meßfühler für Feuchtigkeit ist schon ein simples Lösch-
Bild 5. Hier dient ein Standard-Fototransistor zum Messen der
Helligkeit
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Messen, Steuern, Regeln
nachbauen und beispielsweise über
die Eingänge der parallelen Schnitt-
stelle in Ihrem PC abfragen (siehe
auch entsprechender Beitrag in die-
ser Rubrik). Tabelle 1 listet die in
Frage kommenden Anschlüsse mit
Pinnummer, Portadresse und Bit-
nummer auf.
Ebenso wie der PC im Regelkreis die
analogen Signale eines Meßgerätes in
binäre Werte umsetzen muß, damit er
sie verarbeiten kann, ist auch die
Umsetzung der vom PC errechneten,
digitalen Steuergrößen in analoge
Signale notwendig, weil eine Steuer-
einheit gewöhnlich analoge Steuer-
größen erwartet.
Die Umformung der digitalen Signale
in analoge Signale nimmt ein Digi-
ta//Analog-Wandler (D/A-Wandler)
vor, der einen analogen Signalpegel
erzeugt, dessen Amplitude dem Wert
des vom PC kommenden binären Bit-
musters entspricht.
Für Steuerungszwecke genügt es je-
doch oft auch, ein Gerät (beispiels-
weise eine Heizung oder ein Gebläse)
nur ein- oder auszuschalten. Weil in
diesen Fällen nur zwei verschiedene
Zustände notwendig sind, kann der
PC mit seinen binären Signalen diese
Geräte direkt ansteuern, und der Ein-
satz eines D/A-Wandler erübrigt sich.
Für den Heimbereich ist besonders
das Ansteuern von Leuchtdioden und
Lampen über Transistorstufen, das
Ein- und Ausschalten von Raumbe-
leuchtungen und Großverbrauchern
über Relais und Thyristoren sowie
das Bewegen von Schrittmotoren
durch kurze, binäre Impulse interes-
sant.
Bild 6 und Bild 7 zeigen die Ansteue-
rung von Leuchtdioden, Lampen,
Optokopplern und Relais über Tran-
sistorstufen. Weil die gezeigten
Schaltungen TTL-Signale verarbei-
ten, bereitet es auch hier keine Pro-
bleme, diese Schaltungen nachzu-
bauen und an den Ausgängen der pa-
rallelen Schnittstelle Ihres PC zu be-
treiben. Tabelle 2 listet die acht
Datenbits der parallelen Schnittstelle
mit Pinnummer, Portadresse und Bit-
nummer auf. Um die Ausgabe dieser
Daten zu veranlassen, müssen Sie
nur das Acknowledge-Signal an Pin
10 auf Masse legen.
Wenn Sie nun beispielsweise ein Pro-
gramm schreiben, das eine Lampe
über das Datenbit 0 der parallelen
Schnittstelle einschaltet, sobald der
Ausgang eines Helligkeits-Meßfüh-
lers an Pin 32 (Error) der parallelen
Schnittstelle wechselt, haben Sie Ih-
ren PC in einen binären Helligkeits-
regler verwandelt.
Selbstverständlich können Sie den
gleichen Effekt auch ohne Computer
erzielen, indem Sie den Ausgang des
Komparators in der Schaltung des
Helligkeits-Meßfühlers direkt mit
38
Leuchtdiode
10K0
6V
5W (max.)
Bild 6. Die Ansteuerung von Leuchtdioden und Lampen geschieht über Transistorstufen
Relais
Bild 7. Um Optokoppler oder Relais zu schalten, ist ebenfalls die Ansteuerung über Tran-
sistoren notwendig
dem Eingang der Transistorstufe zur
Ansteuerung der Lampe verbinden.
Doch wie sieht es aus, wenn auch der
Wochentag oder die Tageszeit be-
rücksichtigt werden soll? Es ist zum
Beispiel wenig sinnvoll, Sonntag
abend um 19 Uhr das Licht in einem
Bürogebäude einzuschalten, nur weil
es draußen dunkel geworden ist.
Mit einer leistungsfähigeren Beschal-
tung kann der PC auch den Grad der
Helligkeit einlesen und die Raumbe-
leuchtung über eine Phasenan-
schnittssteuerung dämpfen, Lampen
selektiv schalten, oder Lampen nach-
einander einschalten, um die Leucht-
leistung stufenweise zu erhöhen.
Komplizierte Regelkreise, die ohne
Signal - Pin _Portadresse für LPT1
Error 32 3BDhex
Select 13 3BDhex
Paper Out 12 3BDhex
Acknowledge 10 3BDhex
Busy 11 3BDhex
Portadresse für LPT2
379hex
379hex
379hex
379hex
379hex
Einsatz eines Computers gar nicht
mehr zu bedienen sind (und oft trotz-
dem nicht richtig funktionieren) fin-
den sich in Form von Klimaanlagen
in jedem Firmengebäude. Abhängig
von Außentemperatur, Luftfeuchtig-
keit, Tageszeit, Wochentag und
Raumgröße müssen hier für jeden
Raum die günstigsten Bedingungen
(durch den vorprogrammierten Soll-
wert definiert) geschaffen werden.
Lagerräume müssen beispielsweise
ein kühles und trockenes Klima besit-
zen, während Büroräume bei mittle-
rer Luftfeuchtigkeit angenehm tem-
periert sein sollten. Einsatzgebiete
gibt es viele, und der Computer ist
dabei eine unverzichtbare Hilfe.
(ma)
Portadresse für LPT3 Bit
279hex
279hex
279hex
279hex
279hex
Tabelle 1. Diese Anschlüsse der parallelen Schnittstelle sind für das Einspeisen von TTL-
Signalen geeignet
Pin _Portadresse für LPT1
3BChex
3BChex
3BChex
Signal
3BChex
3BChex
3BChex
3BChex
3BChex
Portadresse für LPT2
378hex
378hex
378hex
378hex
378hex
378hex
378hex
378hex
Portadresse für LPT3 Bit
278hex
278hex
278hex
278hex
278hex
278hex
278hex
278hex
SON POPD-—-O
Tabelle 2. Über die acht Datenbits der parallelen Schnittstelle lassen sich Schaltungen
mit TTL-Eingängen ansteuern
DOS 4'88
ER
EINS
TEEN
N
|| - N
M
al
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Messen, Steuern, Regeln
Parallel-Schnittstelle
als Ein-/Ausgabeport
Obwohl die parallele Schnittstelle des PC sehr vielseitig arbeiten
kann, wird sie fast ausschließlich für den Anschluß eines Druckers
verwendet. Daß man diese Schnittstelle aber auch als Ein-/Ausgabe-
port für eigene Schaltungen benutzen kann, zeigt dieser Beitrag.
Gegenüber der seriellen PC-Schnitt-
stelle, die für den Anschluß verschie-
dener Peripheriegeräte wie Akustik-
koppler, Modem, Maus und Scanner
eingesetzt wird, fristet die parallele
Schnittstelle beinahe ein Schattenda-
sein, denn sie kommt in der Regel
nur für den Anschluß eines Druckers
in Frage. Die daraus resultierende
sprachliche Degradierung zum
»Druckeranschluß« ist ein weiteres
Indiz für die Geringschätzung dieser
Schnittstelle.
Dabei sind die Fähigkeiten der paral-
lelen Schnittstelle weitaus vielseiti-
ger, als es auf den ersten Blick den
Anschein hat. So lassen sich bei-
spielsweise über die Parallel-Schnitt-
stelle nicht nur Daten ausgeben, son-
dern (mit einem kleinen Trick) auch
einlesen. Dadurch ist mit der Paral-
lel-Schnittstelle wie bei der seriellen
Schnittstelle ein echter bidirektiona-
ler Betrieb, das heißt ein Datenaus-
tausch in beide Richtungen, möglich.
Nur bietet die parallele gegenüber
der seriellen Schnittstelle den Vor-
teil, daß ihre Handhabung unkompli-
zierter ist, weil keine festen Daten-
übertragungs-Geschwindigkeiten
und -formate eingestellt werden
müssen.
Aus diesem Grund ist die parallele
Schnittstelle ideal, wenn es darum
geht, selbstgebaute Schaltungen an
den PC anzuschließen und über den
Computer zu steuern. Falls die Paral-
lel-Schnittstelle Ihres PC bereits be-
Ausgang
Ausgang
Ausgang
Ausgang
23 Ausgang
24 Ausgang
25 Ausgang
26 Ausgang
Ausgang
10 . 28 Eingang
11 29 Eingang
12 30 Eingang
13 - Eingang
14 Ausgang
15 Eingang
Ausgang
Ausgang
*Data Strobe (STB)
Data 0 (DO)
Data 1 (D1)
Data 2 (D2)
Data 3 (D3)
Data 4 (D4)
Data 5 (D5)
Data 6 (D6)
Data 7 (D7)
*Acknowledge (ACK)
Bus
y
Paper Out
Select
*Autofeed
*Error
* Initial
*Select Input
Ground (GND)
Die mit einem Stern (*) gekennzeichneten Signale arbeiten mit negativer Logik,
das heißt, sie liegen im aktiven Zustand auf Masse
legt ist, können Sie sich im Fachhan-
del recht preisgünstig eine Steckkarte
mit einer zweiten parallelen Schnitt-
stelle nachkaufen, denn MS-DOS
kann in einem PC bis zu drei Parallel-
Schnittstellen problemlos verwalten.
Eine parallele Schnittstelle wird im
PC über sogenannte Portadressen an-
gesprochen. Die Portadressen für die
erste Parallel-Schnittstelle, kurz als
»1pt1« bezeichnet, liegen im Bereich
von 3BC bis 3BEhex, die Portadres-
sen für die zweite Parallel-Schnitt-
stelle »Ipt2« im Bereich von 378 bis
37Ahex und die Portadressen für
»1pt3« im Bereich von 278 bis
27Ahex.
Über die erste Portadresse (278, 378
oder 3BChex) läßt sich jeweils das
Datenregister, über die zweite Port-
adresse (279, 379 oder 3BDhex) das
Statusregister und über die dritte
Portadresse (27A, 37A oder 3BEhex)
das Steuerregister der parallelen
Schnittstelle ansprechen.
Das Datenregister der Parallel-
Schnittstelle wird dazu benutzt, um
8-Bit-Werte auszugeben. Die Funk-
tion des Datenregisters ist auch zur
Datenübergabe an selbstgebaute
Schaltungen interessant und sollte
daher beibehalten werden.
Über das Statusregister der parallelen
Schnittstelle wird regulär der Zu-
stand der fünf Statussignale »Error«,
»Select«, »Paper Out«, »Acknowled-
ge« und »Busy« abgefragt. Diese
Signale lassen sich über Bit 3 bis Bit
7 einlesen (die Werte von Bit 0 bis Bit
2 sind konstant) und haben folgende
Bedeutung, sofern ein Drucker ange-
schlossen ist:
Bit 3=0: Fehler beim Drucken aufgetreten
(Error)
Bit 4=1: Drucker per »Online« ausgewählt
(Select)
Bit 5=1: Kein Papier vorhanden
(Paper Out)
Bit 6=0: Für nächstes Zeichen druckbereit
(Acknowledge)
Bit 7-0: Drucker ist beschäftigt (Busy)
Wie Sie sehen, sind die Statussignale
nur für einen Drucker notwendig.
Wenn Sie dagegen Ihre selbstgebau-
ten Schaltungen an die parallele
Schnittstelle anschließen möchten,
können Sie die fünf Bit getrost
zweckentfremden, indem Sie sie bei-
spielsweise zum Einlesen von Daten
benutzen. Auf diese Weise können
Sie über das Datenregister der paral-
lelen Schnittstelle Werte bis zur Brei-
te von acht Bit auslesen und über das
Statusregister Werte bis zur Breite
von fünf Bit einlesen.
Das Statusregister der paral-
lelen Schnittstelle läßt sich
zum Einlesen von Daten
zweckentfremden
Über das Steuerregister der parallelen
Schnittstelle lassen sich schließlich
die vier Steuersignale »Data Strobe«,
»Auto Feed«, »Initial« und »Select In-
put« aktivieren. Diese Signale wer-
den über Bit 0 bis Bit 4 angesteuert
und haben folgende Bedeutung, falls
ein Drucker angeschlossen ist:
Bit 0=0: Nächstes Zeichen einlesen
(Data Strobe)
Bit 1=0: Automatisch Zeilenvorschub
ausführen (Auto Feed)
Bit 2=0: Drucker initialisieren
(Initial)
Bit 3=1: Drucker auswählen (Select Input)
13
25
Tabelle. Die Signale der parallelen Schnittstelle im PC
40
leiste
14
Bild 1. Die Pinnumerierung bei der 25poligen SUB-D-Buchsen-
DOS 4'88
Auch diese Signale sind wieder nur
dann interessant, wenn ein Drucker
angeschlossen ist. Ansonsten können
Sie die vier Bit für Ihre eigenen
Zwecke benutzen.
Die Tabelle zeigt die Signale, mit der
die parallele Schnittstelle arbeitet, im
Überblick. Aus Bild 1 wird die Pin-
numerierung der 25poligen SUB-
D-Buchsenleiste, an der die Signale
der Parallel-Schnittstelle zur Verfü-
gung stehen, ersichtlich.
Eine Alternative zur parallelen
Datenein- und -ausgabe ist die seriel-
le Datenübertragung über die Paral-
lel-Schnittstelle des PC. Der Vorteil
dieses Verfahrens ist, daß nicht eine
Unmenge von Daten-, Steuer- und
Statusleitungen für das Ein- und Aus-
lesen der Daten erforderlich ist, son-
dern prinzipiell je eine Datenleitung
pro Übertragungsrichtung ausreicht.
CLOCK DATA
+---------------
|
DECODER
Wie bei jeder seriellen Übertragung,
so ist auch in diesem Fall noch ein
Taktsignal zur Synchronisation von
Sender und Empfänger pro Übertra-
gungsrichtung nötig, und ein drittes
(optionales) Signal zeigt jeweils dem
Empfänger die Verfügbarkeit eines
neuen Datenbit auf der Datenleitung
an (Strobesignal).
Zur seriellen Datenübertra-
gung sind nur zwei bis drei
Signale je Übertragungsrich-
tung notwendig
Damit sind je Datenübertragungsrich-
tung nur zwei bis drei Signalleitun-
gen erforderlich: eine Leitung für die
Daten, eine für den Takt und even-
tuell eine weitere für das Strobe-
signal.
7- SEGMENT
Bild 2. Ein Beispiel für die serielle Ansteuerung einer Schaltung über die Parallel-Schnittstelle
4'88 DOS
Messen, Steuern, Regeln
In der Praxis werden die Daten bei
der seriellen Ausgabe über die Paral-
lel-Schnittstelle per Software in die
serielle Form gebracht, und über das
Datenregister auf eine Datenleitung
gelegt. Eine an der Schnittstelle an-
geschlossene Schaltung kann nun die
auf dieser Leitung eingehenden Da-
tenbits in ein, zwei oder mehrere kas-
kadierte (hintereinandergekoppelte)
Schieberegister übernehmen. Das
Taktsignal, das über eine zweite Da-
tenleitung eintrifft, gibt den Rhyth-
mus für die Aufnahme der Datenbits
in das/die Schieberegister an.
Zur Verdeutlichung dieses Prinzips
ein kleines Beispiel, in dem eine
zweistellige Siebensegmentanzeige
über die parallele Schnittstelle ange-
steuert werden soll. Dazu benutzt
man ein 8-Bit-Schieberegister, das als
Seriell/Parallel-Wandler arbeitet. Das
heißt, die über die Datenleitung ein-
gehenden seriellen Daten werden, ge-
steuert durch das Taktsignal auf der
zweiten Datenleitung, in das Schie-
beregister übernommen und stehen
dann an den acht parallelen Ausgän-
gen des Schieberegisters zur Verfü-
gung. Von dort aus können sie durch
geeignete Hardware weiterverarbeitet
werden - in diesem Fall von zwei
Decodern für je eine Ziffer der Sie-
bensegmentanzeige.
Die Erweiterung der beschriebenen
Schaltung ist denkbar einfach. Soll
die Siebensegmentanzeige beispiels-
weise auf vier Stellen ausgebaut wer-
den, so müssen Sie lediglich ein wei-
teres Schieberegister sowie die bei-
den Segmentanzeigen mit den nöti-
gen Decodern hinzufügen (Bild 2).
Doch das beschriebene Prinzip be-
schränkt sich nicht nur auf die Aus-
gabe von Daten, sondern kann auch
zum Einlesen serieller Daten über die
Parallel-Schnittstelle verwendet wer-
den. Der Hobbybastler wird für seine
Bedürfnisse sicherlich eine Reihe von
praktischen Anwendungsbeispielen
finden.
Zu guter Letzt noch ein Hinweis für
Laptop-Besitzer: Fast alle Laptop-Mo-
delle verwenden aus Gründen der
Platzersparnis hochintegrierte Gate
Arrays, die die Funktionen mehrerer
herkömmlicher Peripherie-Bausteine
des PC in sich vereinen. Da man beim
Entwickeln dieser Bausteine oft eini-
ge Funktionen der parallelen Schnitt-
stelle für überflüssig hielt, wurden in
diesen Fällen bei der Konstruktion
der Gate Arrays einige Schaltungstei-
le der Parallel-Schnittstelle ausge-
spart. Aus diesem Grund trifft ein
Teil der Angaben in diesem Beitrag
auf viele Laptops nicht zu.
(Dieter Adam/Hans-Peter Kröber/ma)
41
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ihm einen Baukasten«, lautet ein
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welt. Gleiches gilt seit Mitte 1987
endlich auch uneingeschränkt für
alle Personalcomputer, die über we-
nigstens eine parallele Schnittstelle
(für Drucker) verfügen. An diese so-
genannte Centronics-Schnittstelle
paßt das Fischertechnik-Interface,
das sowohl acht Schalterstellungen
auf Ein/Aus abfragt als auch zwei
Eingänge auf ihren Eingangswider-
stand hin überprüft.
Auf der Ausgabeseite können bis zu
vier Gleichstrom-Motoren in zwei
Laufrichtungen gesteuert werden.
44
Was man neben dem PC noch dazu
braucht, ist ein Basic-Interpreter. Es
eignen sich sowohl Basica als auch
das bewährte GW-Basic. Die für die
Bausätze notwendigen Programme
befinden sich auf einer beiliegenden
Diskette.
Experimente in Sachen Robotik las-
sen sich gut mit dem Inhalt des Com-
puting Baukastens durchführen. Hier
sind zehn verschiedene Aufgaben
vorgegeben, die natürlich nach eige-
nem Belieben variiert werden dürfen.
Das Angebot umfaßt eine einfache
Ampelanlage, eine Werkzeugmaschi-
ne, einen Materialaufzug, einen An-
tennenrotor, eine Sortieranlage, das
Spiel »Türme von Hanoi, einen
zweiachsigen Teach-In-Roboter, ein
Grafiktablett, einen Plotter und eine
Solarzellen-Nachführung. Mechanik
und Programmierung kommen bei
diesen Modellen etwa gleich stark
zur Geltung. Durch gezielten Zukauf
einzelner Elemente sind den Versu-
chen nur durch den Geldbeutel Gren-
zen gesetzt.
Anders sieht die Sache bei dem Ende
’87 vorgestellten Baukasten Compu-
ting Experimental aus. Bei den Mo-
dellen dieser Reihe steht eindeutig
die Programmierung in Forschung
und Industrie im Vordergrund, weni-
ger die dafür notwendige mechani-
sche Umsetzung.
Auf dem Plan stehen folgende Aufga-
ben: Experimente mit Tastern und
Motoren, Schalten mit Licht, Messen
und Auswerten von Licht, Messen
und Regeln mit Wärme, Robotik in-
klusive Geometrie und Sensorik,
Schildkröte (mit Anflug von künstli-
cher Intelligenz).
Für den, der genau weiß, daß er ei-
nen Roboter mit drei oder vier Ach-
sen steuern will oder einen Plot-
ter/Scanner für seinen PC haben
muß, gibt es Spezialbausätze. Der
Trainingsroboter bewegt sich über
DOS 4'838
drei Achsen und öffnet beziehungs-
weise schließt seine Greifhand. Die
Erfassung der Bewegung geschieht
über Gabellichtschranken (Bild 1),
die ihre Werte an das Programm lie-
fern. Bild 2 und Bild 3 zeigen das
Haupt- und das Steuermenü für den
Trainingsroboter. Dieses errechnet
daraus den Standort und den Befehl,
der nötig ist, um ein gewünschtes
Ziel zu erreichen. Hier arbeiten also
drei Regelkreise quasi gleichzeitig.
Auch ein Teach-In-Programm wird
geliefert. Weiterführende Experimen-
te sind in der Kombination mit dem
erstgenannten Computing-Baukasten
zu erzielen.
Zwei spezialisierte Bausätze
ohne Experimentier-Anima-
tion
Anders verhält es sich beim Bausatz
Plotter/Scanner, der über zwei Ach-
sen mit bipolaren Schrittmotoren ge-
steuert wird. Ein elektromagnetischer
Schreibkopf für den Plotter und (al-
ternativ) ein Lesekopf mit Lampe und
Fotozelle für den Scanner vervoll-
ständigen das Gerät. Eine Positionier-
genauigkeit von 0,5 mm ist ein ak-
zeptables Ergebnis.
Bindeglied zwischen dem PC und der
zu steuernden Einheit ist das Interfa-
ce, dessen Innenleben auf Bild 4 zu
sehen ist. Seine Aufgaben kommen
im folgenden anhand des Blockdia-
gramms (Bild 5) etwas genauer zur
Sprache, weil dieses Interface nicht
nur zur Steuerung von Fischertech-
nik-Modellen, sondern auch zur
Durchführung jeder beliebigen ande-
ren Regelaufgabe hervorragend ge-
eignet ist.
Am linken Rand sind die Verbindun-
gen zur Parallel-Schnittstelle des
Computers, unten die Eingänge und
oben die Ausgänge gezeichnet. Dabei
Bild 1.
Drei Gabel-
lichtschranken
steuern den
Trainingsroboter
fällt die starke Diskrepanz zwischen
den PC-Signalen und den Ein-/Aus-
gabesignalen des Interfaces auf. Den
zehn Ein- und acht Ausgängen ste-
hen nur sieben Datenleitungen ge-
genüber. Das liegt daran, daß eine
parallele Schnittstelle nicht die benö-
tigten achtzehn Signalleitungen lie-
fert. Die wenigen vorhandenen Lei-
tungen müssen deshalb geschickt
mehrfach genutzt werden. Diese
Mehrfachnutzung wird durch Schie-
beregister realisiert. Auf diese Weise
reichen zum Beispiel für die Ausgabe
drei Datenleitungen (Load out, Data
out, Clock). Bei reiner paralleler An-
schlußweise wären dafür acht Daten-
leitungen nötig.
Die Übertragung der acht digitalen
Eingänge E1 bis E8 geschieht ähnlich
komprimiert. Über ein Schieberegi-
ster werden die Werte nacheinander
übernommen, auch wenn nur ein
einziger Eingang abgefragt werden
soll. Bleiben noch die zwei Analog-
eingänge EX und EY. Durch Potentio-
meter oder ähnliche veränderliche
Widerstände wird ein zeitbestimmen-
des Glied gebildet. Ein niedriger Wi-
Messen, Steuern, Regeln
derstand wird so in einen kurzen, ein
hoher Wert in einen langen Impuls
umgesetzt. Bild 6 zeigt das Impuls-
diagramm der Interfaces. Ein Maschi-
nenprogramm stellt die Impulsdauer
durch Vergleich mit den Durchläufen
einer Programmschleife fest. Der er-
mittelte Wert wird an das Basic-Pro-
gramm übergeben. Damit können
nun recht exakt per Potentiometer
Winkel, per Fotozelle Lichtstärken
oder per wärmeempfindlichen Wi-
derstand (Heiß- oder Kaltleiter) Tem-
peraturen festgestellt werden. Die Da-
ten der Eingänge EX und EY sind je-
doch auch stark computerabhängig
(Taktgeschwindigkeit etc.), und des-
halb ist für absolute Messungen ein
Eich-Vorgang unabdingbar, für relati-
ve Werte kann man sich diese Mühe
ersparen.
Das zur Beschleunigung der Basic-
Programme nutzbare (aber nicht un-
bedingt notwendige) Maschinen-
code-Programm wird auf Diskette
mitgeliefert und als Call-Befehl auf-
rufbar ins Basic eingebunden. Hier
die technischen Daten zusammenge-
faßt:
Bild 2.
Das Hauptmenü für den Trainingsroboter
488 DOS
Bild 3. Mit dem Steuermenü geben Sie dem Roboter Bewegungsan-
weisungen
45
Messen, Steuern, Regeln
Blockdiagramm
Bild 4.
Auf der Platine des
Interfaces sind die
einzelnen Bausteine
genau zu erkennen
+-+- ı
Stromversorg
Power supply
LOAD OUT
DATA OUT
DATA I
COUNT IN
CLOCK
TRIGGER Y
TRIGGER X
LOAD IN
Bild 5.Das Blockdiagramm des Interfaces
- 4 Ausgänge für Motoren, Lampen
und Elektromagnete, Polarität
steuerbar, Dauerlast 1 Ampere,
Spitzenlast 1,5 Ampere.
- 8 Eingänge für digitale Signale,
über Taster, Schalter, Relais oder
TTL-Signale ansprechbar und ge-
gen Überspannung geschützt.
- 2 Eingänge für analoge Signale,
die Widerstandswerte der Geber
sollten zwischen 0 und 5 Kiloohm
liegen.
Besonderheiten des Interfaces:
- Überwachung des Datenstroms:
Beim Ausbleiben von Datensigna-
len des PC schaltet das Interface
nach 0,5 Sekunden alle Ausgänge
ab. Die Signalzustände zu diesem
Zeitpunkt bleiben gespeichert.
46
ingabe
Schieberegister
Input
Shiftregister
E 12.37&9'6:.7,8 EX BY:
- Überwachung der Steuersoftware:
Gravierende Syntaxfehler führen
ebenso zur Schnellabschaltung
wie eine zu niedrige Spannung,
etwa durch Überlastung der Aus-
gänge hervorgerufen.
Die erste Begegnung von Computer
und Roboter fand in der Redaktion
zwischen einem Schneider PC 1512
und dem kleinen Teach-In-Roboter
statt.
Übrigens soll hier der Ausdruck Ro-
boter nicht allzu eng ausgelegt wer-
den: Wann ein Roboter diesen Na-
men auch verdient, das entscheidet
die Anzahl seiner sogenannten Bewe-
gungsgrade, also seiner Achsen, um
die er sich »windet«. Wir geben uns
bereits mit zwei Achsen und einem
Elektromagneten beim kleinen Te-
ach-In-Roboter und drei Achsen plus
einer Greifhand beim Trainingsrobo-
ter zufrieden. Für die praktische Pro-
grammierung ist dies auch nicht ent-
scheidend, die Aufgabenstellung ist
prinzipiell bei jeder weiteren Achse
identisch. Es geht immer um die Fra-
ge der relativen Position zur Aus-
gangslage. Zu dieser Positionsermitt-
lung werden Drehungen entweder
mit dem Potentiometer (kleiner Robo-
ter) oder über Gabellichtschranken
(Trainingsroboter) erfaßt. Der »Poten-
tiometerdreh« ist einfacher zu reali-
sieren, läßt aber auf Grund der me-
chanischen Beschaffenheit des Meß-
wertgebers eine maximale Drehung
um 45 Grad zu. Die Treffsicherheit
bei der Wiederholung ist dafür aber
recht groß, und ein im Lernmodus
aufgezeichnetes Arbeitsprogramm
läßt sich stundenlang mit hoher Prä-
zision wiederholen. Und das ist ja
der Sinn eines Roboter.
Schöner wird die Sache, wenn die
Drehung um eine Achse mit einer Ga-
bellichtschranke über einer rotieren-
den Segmentscheibe »gezählt« wird
(Bild 1). Hier gibt es, von mechani-
schen Gründen (etwa Kabellängen)
einmal abgesehen, keine Begrenzung
für Drehungen.
Gabellichtschranken
erhöhen die Freiheit
Pro Achsenumdrehung erzeugt die
Lichtschranke am Trainingsroboter
32 Impulse. Auf dieser Achse sitzt
ein Schneckentrieb. Bei einer vollen
Umdrehung um die Hochachse sind
beispielsweise 3600 Impulse zu zäh-
len, also 1/10 Grad-Schritte realisier-
bar. Von der sogenannten »Home-Po-
sition« ausgehend, die als 0-Position
zur Definition der Ausgangslage gilt,
werden die Bewegungen über drei
Achsen von je einer Lichtschranke
gezählt. Damit läßt sich jede Position
im Bewegungsraum des Roboters
exakt beschreiben und, weitaus wich-
tiger, automatisch ansteuern. Dazu
wird der Roboter lediglich in die de-
finierte Grundposition gefahren und
dann per Programm um die ge-
wünschten Schritte um alle Achsen
bewegt. Ist die Ausgangslage 0:0:0,
so kann die Zielangabe zum Beispiel
1034:255:188 lauten. Müssen auf
dem Weg in die Zielposition Hinder-
nisse umschifft werden, dann wird
einfach eine Zwischenposition einge-
geben, die diese Barriere umgeht. So
ist dann zum Umsortieren von vier
Bauklötzen schnell ein Programm mit
hundert Schritten entstanden. So et-
was kann natürlich auch auf Daten-
träger gesichert und später wieder ge-
laden werden. Als vierter Wert
kommt dann noch die Position der
Greifhand mit »auf« oder »zu« dazu.
Etwas ungenau wird die Angelegen-
heit nur dadurch, daß die Grundposi-
DOS 4'88
tion über Endanschlagstaster vom Ro-
boter selbst ermittelt wird. Die Me-
chanik der Fischertechnik-Modelle
läßt eine hundertprozentige Wieder-
holgenauigkeit nicht zu, und so ist
die Treffgenauigkeit von +/-1mm
nur Theorie. In der Praxis erreicht
man Werte so um die 3 mm, es kön-
nen aber auch schon mal 5 und mehr
sein. Das hängt unter Umständen
auch vom ONDHEEEND, ab. Für einen
PC mit 4,77 MHz Taktfrequenz ist die
Gefahr eines Verzählens größer als
für einen schnellen AT. Dies trifft
auch für den Schneider PC zu, so daß
der Roboter, wenn er leichtsinniger-
weise unkontrolliert gelassen wird,
sich zerlegt. Dank des robusten Inter-
faces und der Unverwöästlichkeit des
Plastikmaterials von Fischer entstan-
den bisher jedoch keine teuren Folge-
schäden.
Computing Experimental mit
Kompatibilitätsproblemen
Für seinen Computing Experimental-
Kasten hat sich Fischertechnik etwas
Neues einfallen lassen: Ein komplet-
tes Maschinencodeprogramm na-
mens »fischer.com« muß vor dem er-
sten Basic-Programmaufruf geladen
werden. Vorab ist diese Software an
den jeweils verwendeten Computer
anzupassen.
Uns gelang es jedoch nicht, die not-
wendigen Schildkröten-Programme
und die grafischen Auswertungen
der Experimente mit Licht und Wär-
me zum Laufen zu bekommen. Ein
Hilferuf per Hotline an Fischertech-
nik brachte auch noch kein Echo, ob-
wohl dort die Unstabilitäten der er-
sten Programmserie dem Kunden
gleich mitgeteilt und Abhilfen in
Aussicht gestellt werden.
Frei nach dem Motto, IBM ist nur mit
sich selbst kompatibel, tut es dann
ein Original XT mit der CGA-Karte
und Basica klaglos. ,
Eine reizvolle Aufgabe ist sicher die
»Schildkröte«, auch gemeinhin als
»turtle« bekannt (Bild 7). Hier rei-
chen die Lernschritte von der einfa-
Impulsdiagramm
Ausgabe CLOCK
Output
Messen, Steuern, Regeln
DArA0Uy. = 12] je TS Te >
LOAD OUT | ]
CLOCK
DATA IN
Digital-Eingabe
Digital Input
WELT
LOAD IN | |
Analog-Eingabe
Analog Input
um CLOCK
mRiseeR ||
COUNT IN Er EEE EHE ER mager
Bild 6. Aus dem Impulsdiagramm ist die Umsetzung eines Wertes in einen Impuls ersichtlich
fischertechnik turtle navigation systen
Dist, 151,8
76 Steps 4563
12:34:56
Light
chen Kurssteuerung über die automa-
tische Kurskorrektur auf eine Licht-
quelle hin bis zum vollautomatischen
Wegsuchen in einem Labyrinth. So
ganz nebenbei und spielerisch wird
sogar vermittelt, wie ein Strichcode
(Barcode) gelesen und ausgewertet
wird. Klebt man so einen Code als
Fahrspur auf den Tisch, so kann die
Bild 7. Die »Schild-
kröte« sucht sich
selbständig ihren
Weg
compass 35
X-Pos -123
Y-Pos 89
Schildkröte daraus fahrbahnbezogene
Schlüsse ziehen und nötige Aktionen
ableiten. Bei dieser Problemstellung
endet das Handbuch und auch dieser
Beitrag, aber sicher noch lange nicht
das Experimentieren mit Fischertech-
nik Computing.
(Manfred-D. Kotting/hi)
488 DOS
Maßgeschneiderte Anwendungen mit...
DELTA om 2.
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Automatische oder freie Gestaltung von Bildschirmmasken
® Hotline Service durch DELTA-Compsoft Deutschland GmbH
dem universellen
Datenbanksystem
Schneider:
Rindermarkt 8 8050 Freising 08161-2877
von
— =
— =
—
cc}
TIL
N
ul
u
1
=
— um
=
—
47
an Erojeet Options NArT j1E dit ün
Compile
roject ptions
Line 1 Col 1 Inse] Compile to OB) D:BENCH.OBS
Make EXE file D:BENCH.EXE
Link EXE file
Make EXE file; This command invokes
Projeet-Make. This item always displays the
name of the .EXE File to be produced; für
example, C:EXAMPLE.EXE. When yau select this
item, it makes the file. The .EXE file name
listed is derived from one of three names, in
the following order:
irectory
jreh dir
tt) the projert file (.PRI) specified in the
Pro ject/Project name menu item or
(2) if no ‚PR) file is specified, the Primary
C file name or /
(3) if no Primary © file is specified, the
name of the last file you loaded into
the Edit window.
9-Main Nenu
i-Help F5-Zoom F6-kdit -Make Fi
Help index *+-Pick topic -60 to topic -Exit Help
Bild 1. Die Art der Turbo C-Benutzeroberfläche kennt man von an-
deren Turbo-Sprachen
Bild 2. Die Texte der Hilfsfunktion von Turbo C sind ausführlich,
aber englischsprachig
Jeder gegen jeden:
Quick C, Turbo C und Zorlite C
Seitdem für den PC leistungsfähi-
ge und zugleich preiswerte C-
Compiler angeboten werden, ge-
winnt diese Programmiersprache
gegenüber Basic und Pascal zu-
nehmend an Bedeutung. Quick C
von Microsoft, Turbo C von Bor-
land und Zorlite C von Zorlite
sind die bekanntesten dieser
preiswerten C-Compiler, doch
welcher ist der beste?
Im Herbst letzten Jahres brachte das
Softwarehaus Borland als Ergänzung
seiner Turbo-Reihe den C-Compiler
Turbo C auf den Markt und bot damit
den ersten, wirklich leistungsstarken
Compiler unter 400 Mark an. Micro-
soft folgte wenig später mit dem
Compiler Quick C, der eine Unter-
menge zu dem professionellen Ent-
wicklungssystem MS-C 5.0 darstellt.
Inzwischen hat auch Zorlite (ehemals
Zorland) mit Zorlite C 2.0 eine neue
C-Compiler-Version vorgestellt, die
erstaunlich günstig angeboten wird
und den Vergleich mit dem Borland-
oder Microsoft-Konkurrenten nicht
zu scheuen braucht. Damit buhlen
nun drei sehr interessante C-Compi-
ler um die Gunst des Käufers. Wo die
Stärken und Schwächen der einzel-
nen Compiler liegen, zeigt unser
Test.
Die Installation der C-Compiler berei-
tet generell keine Schwierigkeiten,
weil alle drei Softwarehäuser auf ei-
nen Kopierschutz verzichtet haben.
Quick wird mit einem speziellen Se-
tup-Programm und Zorlite C mit ei-
48
ner Stapeldatei, die die Installation
übernimmt, ausgeliefert.
Das Setup-Programm von Quick C ist
aufgrund der zahlreichen Parameter,
die wahlweise angegeben werden
können, etwas kompliziert, so daß
eventuell mehrere Anläufe notwen-
dig sind, bevor das Programm den ei-
genen Wünschen entsprechend in-
stalliert ist.
Bei Turbo C ist eine derartige Instal-
lation gar nicht vorgesehen. Anre-
gungen und Tips zum Einrichten des
Compilers auf Diskette oder Festplat-
te sind jedoch im Handbuch über-
sichtlich und informativ dokumen-
tiert.
Turbo C und Zorlite C verlangen als
Minimal-Konfiguration je ein Disket-
tenlaufwerk. Quick C benötigt dage-
gen schon zwei Diskettenlaufwerke
oder ein Diskettenlaufwerk und eine
Festplatte. Ohne eine Festplatte wird
jedoch bei allen drei C-Compilern das
Arbeiten zur Qual, weil ständig die
Disketten zu irgendwelchen Biblio-
theksdateien (»libraries«) gesucht
und ins Laufwerk geschoben werden
müssen.
Das Handbuch zu Zorlite C emp-
fiehlt, eine möglichst große RAM-
Disk für die Bibliotheksdateien ein-
zurichten, um die Geschwindigkeit
beim Compilieren zu erhöhen. Das ist
leicht gesagt, denn der Zorlite-Com-
piler benötigt nur einen freien Ar-
beitsspeicher von 180 KByte. Quick C
und Turbo C verlangen dagegen min-
destens 384 KByte Arbeitsspeicher,
so daß selbst mit vollem Speicheraus-
bau bei der Arbeit an längeren Pro-
grammen kaum Speicherplatz für
eine RAM-Disk übrigbleibt.
Bei allen drei C-Compilern
ist ein voller Speicherausbau
auf 640 KByte empfehlens-
wert
Alle drei Compiler arbeiten aber nur
dann optimal, wenn der Speicher auf
mindestens 512 KByte, besser 640
KByte ausgebaut ist. Zusätzlich soll-
ten alle speicherresidenten Utilities
wie Sidekick oder der Norton Com-
mander entfernt werden, weil sonst
Meldungen in der Art »not enough
memory« an der Tagesordnung sind.
Um Turbo C zu starten, muß in der
MS-DOS-Kommandoebene nur »tc«
eingegeben werden. Es ist aber auch
möglich, nach »tc« den Namen einer
Datei anzugeben, so daß Turbo C au-
tomatisch den Quelltext dieser Datei
lädt und den Editor aufruft. Wird nur
der einfache Aufruf verwendet, so er-
scheint das Turbo-typische Auswahl-
menü, in dem sich die einzelnen Me-
nüpunkte mit den Cursortasten oder
über die sogenannten »hot keys« an-
steuern lassen (Bild 1).
Der Menüpunkt »Options« erlaubt
das Festsetzen einer Reihe von Vor-
einstellungen für den Compiler. So
ist es ohne großartige C-Kenntnisse
möglich, das Speichermodell zu än-
dern, Suchpfade für Dateien einzuge-
ben oder verschiedene Warnungen
für den Compilierungsvorgang abzu-
schalten.
Falls dennoch irgendwelche Fragen
auftreten, hilft die Taste [F1] weiter.
DOS 4'88
N D:NGCNBINNbench.c —
RBEBEDGHRRHRIESIBBEISEISE GE
Open... erhalten der einzelnen Compiler «/
EBENE BZ
double x=7.98,4=2.9876;
char buffer[80],*fgets();
printf("\n Test läuft Min");
|
Schleife 100000 mal w/
Wer allerdings nicht über ausreichen-
de Englischkenntnisse verfügt, für
den sind die Texte der Hilfsfunktion
kaum nützlich (Bild 2). Scheinbar ist
in Turbo C eine echte Hilfestellung
für den deutschen Markt nicht vorge-
sehen. Lediglich die Eigenschaft der
Hilfsfunktion, zu jedem Problem-
punkt das zugehörige Kapitel im
Handbuch anzugeben, erleichtert bei
Schwierigkeiten die Sache ein wenig.
Quick C wird ähnlich wie Turbo C
durch die Eingabe von »qc« in der
MS-DOS-Kommandoebene gestartet.
Auch bei Quick C läßt sich beim Auf-
ruf ein Dateiname mit angeben, so
daß der Quelltext dieser Datei auto-
matisch geladen wird und editiert
werden kann. Die Benutzeroberfläche
von Quick C ist ähnlich wie die Ober-
fläche von Turbo C aufgebaut (Bild 3).
Sie wählen die einzelnen Menüpunk-
te über eine Tastenkombination von
[Alt] und dem Anfangsbuchstaben
des gewünschten Menüpunktes an.
Auch mit den Pfeiltasten, oder sehr
bequem mit einer Maus, lassen sich
die Menüpunkte ansteuern.
Die Hilfsfunktion von Quick
C ist so perfekt, daß ein
Handbuch fast überflüssig
wird
Als wesentlicher Vorteil gegenüber
Turbo C ist bei Quick C der Menü-
punkt »Debug« zu bewerten. Diese
Funktion stellt einen integrierten
Quellcode-Debugger zur Verfügung,
wie er sonst nur in professionellen
Entwicklungssystemen zu finden ist.
Bild 3. Die Benut-
zeroberfläche von
Quick C gleicht
der bewährten
Oberfläche von
Quick Basic
Der Debugger erlaubt das Überwa-
chen von Variablenwerten während
des Programmablaufs, das Setzen von
Breakpoints und vieles mehr.
Die Hilfestellung auf Tastendruck
wurde von Quick C in nahezu opti-
maler Weise gelöst. Auf Wunsch ste-
hen dem Anwender über die F1-Taste
alle wesentlichen Informationen
komprimiert zur Verfügung:
Bedienung des Editors
— Sonderzeichen
Priorität der C-Operatoren
- ASCIH-Zeichensatz
— Escape-Segenzen von C
Formatangaben zu C-Variablen
- Wertebereiche der Variablentypen.
j
Die Krönung der Hilfsfunktion stellt
jedoch die Funktion der Tastenkom-
bination [Shift-F1] dar. Bei Betäti-
gung dieser Tastenkombination er-
scheint ein Menü, in dem 24 Funk-
tionsgruppen für C-Funktionen auf-
geführt sind (Bild 4). Durch
Anwählen einer Funktionsgruppe
lassen sich sämtliche zu dieser Grup-
pe gehörenden Standardfunktionen
des Quick-C-Compilers auflisten, und
bei erneuter Anwahl einer Funktion
erscheint die Funktion mit Syntax
und einer kurzen Beschreibung in ei-
nem Hilfsfenster am oberen Rand des
Bildschirms.
Dieses Hilfsfenster bleibt auf Wunsch
auch während des Editierens eines C-
Programms geöffnet, so daß sich
ständig kontrollieren läßt, ob die ver-
wendete Syntax für einen Befehl der
tatsächlich erforderlichen Syntax ent-
spricht. Bedauerlicherweise sind die
Speichermodell Bedeutung Quick C Turbo C Zorlite C
tiny Maximal 64 KByte für Programmcode und Daten nein ja nein
small Maximal je 64 KByte für Programmcode und Daten ja ja ja
medium Maximal 1 MByte für Programmcode und 64 KByte für Daten ja ja ja
compact Maximal 64 KByte für Programmcode und 1 MByte für Daten ja ja ja
large Maximal je 1 MByte für Programmcode und Daten ja ja ja
huge wie large, jedoch für statische Variablen mit mehr als 64 nein ja nein
KByte
Tabelle 1. Die verfügbaren Speichermodelle von Quick C, Turbo C und Zorlite C
488 DOS
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49
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Preprocessor direcetives 170 - Stream
Compiler pragmas Hath
€ language keywords Memory allocation
Buffer manipulation Miscellaneous
Character class & conversion Process control
Data conversion Searching and sorting
Directory contrel String manipulation
File handling Structures
SZIICH Bystem calls (BI0SI
Hardware control System calls (008)
1/0 —Consale Time
1/0 - Low level file Variable number of arguments
sp] IEPEERTI ER Bea SEE q
IEKEREEERKERBRDDIENEEDEREEFRRTTEERRDTEREDERREBERERERKINN
| omerı
Bild 4. Die Hilfsfunktion von Quick C faßt die Standard-Funktio-
nen in 24 Funktionsgruppen zusammen
Erläuterungen der Hilfsfunktion so-
wie das umfassende Handbuch zu
Quick C nur in englischer Sprache er-
hältlich. Eine deutschsprachige Ver-
sion des Handbuchs ist allerdings in
Arbeit.
Zorlite C verfügt im Gegensatz zu
Quick C über ein recht aufschlußrei-
ches, deutschsprachiges Handbuch.
Um Zorlite C zu aktivieren, ist die
Eingabe von »zed« in der MS-
DOS-Kommandoebene notwendig.
Darauf meldet sich der Editor des C-
Compilers mit einem etwas unüber-
sichtlichen Menü (Bild 5). Lobens-
wert ist die Fähigkeit des Editors,
fläche dar
eher verwirren als unterstützen.
Sobald die Programmierfähigkeiten
und -ansprüche jedoch steigen und
das Standard-Speichermodell für die
eigenen Zwecke nicht mehr aus-
reicht, werden die ersten Schwach-
stellen der Compiler sichtbar. So ist
bei Quick C der Wechsel eines Spei-
chermodells innerhalb der Benutze-
roberfläche praktisch unmöglich. Bei
der Installation des Systems wird
nämlich eine ungefähr 250 KByte
große Laufzeit-Bibliothek (»runtime
library«) eingerichtet, die nur durch
eine neue Installation an ein anderes
Speichermodell angepaßt werden
Bild 5. Bei Zorlite C stellt der Editor die Standard-Benutzerober-
die Verfügbarkeit von Quelltexten zu
gängigen C-Funktionen, wie zum
Beispiel »printf«, »scanf« oder »sy-
stem«, sehr lehrreich. Und spezielle
Unix-Tools wie »wc« und »cat« fin-
den sicherlich auch bei den MS-
DOS-Experten Interesse.
Darüber hinaus sind bei Zorlite C ei-
nige Assembler-Routinen vorhanden,
die in C-Programme integriert, bezie-
hungsweise dazugelinkt werden kön-
nen. Auch der leichte Einstieg in die
Assembler-Programmierung mit dem
Hilfsprogramm »objtoasm«, das den
Objektcode eines C-Programmes in
Texte in verschiedenen Speicherbe- kann. Zwar lassen sich auch für sämt- Schlüsselwort Oulek E Turbo. © Zorlite ©
reichen quasi parallel zu bearbeiten liche Speichermodelle von Quick C EG = = =
und zu übersetzen. Es lassen sich Laufzeit-Bibliotheken vorbereiten, asm nein ae
auch auf einfache Weise Tastaturma- doch benötigt diese ein ganzes Mega- break ja ja ja
kros definieren, die der Programmie- byte auf der Festplatte. ae ER en
rer im Text über die Funktionstasten Bei Zorlite C bedarf es mehrerer Än- char ja ja ja
aufrufen kann. derungen in verschiedenen Installa- rn 3a R E
Wie Quick C und Turbo C besitzt tions-Stapeldateien, um einen Wech- default pr 1a na
auch der Zorlite-Compiler eine Hilfs- sel des Speichermodells durchzufüh- do ja ja ja
funktion (Bild 6). An das Vorbild von ren. Lediglich Turbo C bildet eine ee ee ia 5
Microsoft kommen jedoch weder Zor- rühmliche Ausnahme, denn hier ge- enum ja ja ja
lite C noch Turbo C heran. nügt ein Tastendruck, um im Op- antey nein nein ja
Die drei C-Compiler besitzen allesamt tions-Menü das gewünschte Spei- a ja ja nein
einen Wordstar-kompatiblen Editor. chermodell einzustellen. Tabelle 1 float ja ja ja
Nur kleine Unterschiede zum Vor- zeigt die verschiedenen Speichermo- Rn 2 A 3
bild, die aber nicht weiter von Bedeu- delle, die bei den einzelnen C-Com- Do ja © Er
tung sind, werden gelegentlich pilern zur Verfügung stehen. huge nein ja nein
sichtbar. Bei der Zahl der im Lieferumfang ent- 2 a a n
haltenen Header-Dateien und deren interrupt nein ja nein
Die C-Compiler arbeiten Funktionen bestehen zwischen den ron) ei a I
wahlweikesniteiner Banutze: einzelnen Compilern große Unter- re 1a 1a Ham
“ schiede. Neben den Standardfunktio- register ja ja ja
roberfläche oder kommando- nen zur Arithmetik, Stringbearbei- return ja ja ja
zeilenorientiert tung, Tastaturabfrage etc. bietet jeder nr k ‚s
der drei Compiler weitere Spezial- sizeof ja ja ja
Jeder C-Compiler kann entweder mit funktionen an. Eee ‚a ie ja
0 A ; : ja ja a
der menügeführten, fensterorientier- Zorlite C erlaubt dem Programmierer switch ja ja ja
ten Benutzeroberfläche oder als kom- beispielsweise direkten Zugriff auf typedef ja ja R
mandozeilenorientierte Version ar- den Bildschirmpeicher und stellt unerg ja ja je
beiten. Letztere ist hauptsächlich für Funktionen zur Überwachung einer void ja ja ja
den professionellen Programmierer angeschlossenen Maus bereit. Ein Nele ja ja ja
von Bedeutung, weil die zahlreichen Sound-Paket zur Erzeugung von Tö- pin Bi 5 .
verwendbaren Parameter dieser Ver-
sion den Gelegenheitsprogrammierer
50
nen und Geräuschen rundet das An-
gebot ab. Gerade für C-Neulinge ist
Tabelle 2. Die Schlüsselworte der drei C-
Compiler im Vergleich
DOS 4'88
Assembler-Form ausgibt, ist ein klarer
Pluspunkt für Zorlite C.
Der Lieferumfang von Quick
C enthält eine spezielle
Bibliothek für Grafikfunk-
tionen
Quick C ist speziell für den Zugriff
auf die Daten der Hardwarekonfigura-
tion sowie die Programmierung von
Grafiken geeignet. Eine spezielle Hea-
der-Datei namens »graph.h« enthält
Funktionen, um einzelne Punkte zu
setzen oder Linien, Kreise, Ellipsen
und andere Figuren zu zeichnen. Die-
ses C-Funktionspaket unterstützt so-
wohl den CGA-, EGA- als auch VGA-
Standard. Für Besitzer einer Hercu-
les-Karte sind die Grafikfunktionen
allerdings nicht verwendbar. Ein
Nachteil, der angesichts der weiten
Verbreitung dieser Grafikkarte hof-
fentlich noch behoben wird.
Turbo C kann mit den Grafikfunktio-
nen von Quick C nicht mithalten
(eine Version 1.5 mit Grafikbibliothek
ist allerdings in Vorbereitung). Der
Zugriff auf die Hardwarekonfigura-
tion ist dagegen auch bei Turbo C
möglich. Im Lieferumfang ist ein voll-
ständiges elektronisches Rechenblatt
im Quelltext enthalten, das den Ver-
gleich mit kommerziellen Program-
men nicht zu scheuen braucht. Die
elel=3l=1lir4lfeist: | jelei=zl=1lir4 Tel sh; |
Name: Quick C
Preis: 339 Mark
Voraussetzungen: 384 KByte Arbeitsspei-
cher, PC-DOS/MS-DOS ab Version 2.1, be-
liebige Grafikkarte, zwei Diskettenlauf-
werke oder ein Diskettenlaufwerk und
eine Festplatte
Info: Microsoft Deutschland GmbH, Er-
dinger Landstr. 2, 8011 Aschheim, Tel.
089/461070
Positiv:
- menügeführte, fensterorientierte Benut-
zeroberfläche
- hohe Compilierungsgeschwindigkeit
- schneller Programmcode
- komfortable Fehlerbehandlung
— professioneller Quellcode-Debugger
- Bibliothek mit Grafikroutinen für
CGA-, EGA- und VGA-Karten
— gute Mausunterstützung
— hervorragende Hilfestellung während
des Editierens
— hohe Rechengenauigkeit
- unterstützt Arithmetikprozessor
8087/80287
— direkter Zugriff auf MS-DOS, BIOS und
Prozessorregister
— praktisches Installationsprogramm
- Linker unterstützt Overlays
- kein Kopierschutz
Negativ:
- vernünftiges Arbeiten nur mit 640
KByte Arbeitsspeicher und einer Fest-
platte möglich
- Handbuch nur in Englisch
- Handbuch für C-Einsteiger ungeeignet
488 DOS
9: 1: 1ÄINSERT d’N\ze\bin\bench,c)
Bild 6. Auch Zorli-
te C verfügt über
eine integrierte
Hilfsfunktion
einzelnen Routinen wie das direkte
Schreiben in den Bildschirmspeicher
oder ein zeilenorientierter Editor las-
sen sich bequem in eigene Program-
me integrieren.
Die drei C-Compiler Quick C, Turbo C
und Zorlite C entsprechen mit ihren
Schlüsselwortschätzen allesamt dem
K&R-Standard und bieten darüber
hinaus Erweiterungen, die zumindest
den alten ANSI-Anforderungen genü-
gen. Quick C und Turbo C werden
wahrscheinlich auch die neuen
ANSI-Bestimmungen erfüllen. Tabel-
le 2 zeigt die Schlüsselworte der drei
Compiler im Überblick.
Name: Turbo C
Preis: 397 Mark
Voraussetzungen: 384 KByte Arbeitsspei-
cher, PC-DOS/MS-DOS ab Version 2.0, be-
liebige Grafikkarte, ein Diskettenlaufwerk
Info: Heimsoeth Software GmbH, Fraun-
hoferstr, 13, 8000 München 5, Tel.
089/264060
Positiv:
- menügeführte, fensterorientierte Benut-
zeroberfläche
- hohe Compilierungsgeschwindigkeit
- schneller Programmcode
- komfortable Fehlerbehandlung
- vernünftige Hilfestellung auf Knopf-
druck
- hohe Rechengenauigkeit
- unterstützt Arithmetikprozessor
8087/80287
- direkter Zugriff auf MS-DOS, BIOS und
Prozessorregister
- keine besondere Installation nötig
- exzellentes Handbuch
- viele Speichermodelle möglich
— interessantes Beispielprogramm im
Source-Code
— kein Kopierschutz
Negativ:
- vernünftiges Arbeiten nur mit 640
KByte Arbeitsspeicher und einer Fest-
platte möglich
- Linker erzeugt keine Overl
r erzeug verlays
Auf Wunsch bieten alle drei C-Compi-
ler Unterstützung für den Arithmetik-
prozessor 8087 oder 80287 an. Der er-
weiterte Befehlssatz des 80286-
Prozessor im AT läßt sich dagegen
nur von Quick C und Turbo C nutzen.
Bevor ein C-Progamm compiliert
wird, lassen sich verschiedene Warn-
stufen setzen, So ist es zum Beispiel
möglich, daß der Compiler beim
Übersetzen von Quelltexten entweder
bereits bei kleinen potentiellen Feh-
lerquellen Warnungen ausgibt, oder
aber erst bei schwerwiegenden Pro-
grammiertricks, wie sie nur die C-
Profis verwenden.
jelel=j=1lir4lfejsl:
Name: Zorlite C 2.0
Preis: 199 Mark
Voraussetzungen: 180 KByte Arbeitsspei-
cher, PC-DOS/MS-DOS ab Version 2.0, be-
liebige Grafikkarte, ein Diskettenlaufwerk
Info: CCP Software Entwicklungs GmbH,
Am Grün 54, 3550 Marburg, Tel.
06421/24081
Positiv:
- leistungsstarker Editor
- schneller Programmcode
- Hilfestellung während des Editierens
- hohe Rechengenauigkeit
- unterstützt Arithmetikprozessor
8087/80287
- direkter Zugriff auf MS-DOS, BIOS und
Prozessorregister
— praktisches Installationsprogramm
- verschiedene nützliche Hilfspro-
gramme
- interssante Source-Codes von C-Funk-
tionen
— leistungsfähige Funktionen wie
»sound«, »display«, etc.
— übersichtliches Handbuch
— wenig Speicherplatzbedarf
— kein Kopierschutz
Negativ:
- keine Unterstützung des erweiterten
Befehlsatzes vom 80286-Prozessor
- Linker erzeugt keine Overlays
- gravierender Fehler in Library-Datei
vorhanden
51
C
Quick C besitzt beispielsweise sieben
verschiedene Warnstufen und über-
prüft je nach aktiver Warnstufe
Speicher- und Stapelüberläufe, Zeiger
auf Überschreitung der Grenzwerte
oder die Einhaltung des ANSI-Stan-
dards.
Turbo C erlaubt in diesem Fall eine
wesentlich größere Zahl von Einstel-
lungen für Warnungen. Allerdings ist
fraglich, ob der Anwender die Vielfalt
der möglichen Einstellungen jemals
benutzen wird.
Bei Zorlite C finden Sie dagegen nur
eine einzige Warnstufe, die sich mit
dem Parameter »-w« ein- und aus-
schalten läßt. Diese Lösung ist im
Vergleich zu den beiden anderen
Compilern wiederum etwas zu spar-
sam geraten.
Bei der Compilierungs- und
Link-Geschwindigkeit ran-
giert Zorlite C weit abge-
schlagen
Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei
den C-Compilern auf der Geschwin-
digkeit für das Compilieren und Lin-
ken. Hier liegen die Zeiten von Quick
C und Turbo C etwa auf gleichem Ni-
veau, So benötigt Turbo € für ein
hundertzeiliges Programm knapp drei
Sekunden Compilierungszeil und
nochmals sieben Sekunden zum Lin-
ken, während sich Quick C für das
gleiche Programm beim Compilieren
und Linken jeweils eine Sekunde
mehr Zeit läßt. Dieser Umstand dürfte
bei der praktischen Arbeit mit Quick
C allerdings nicht weiter ins Gewicht
fallen.
Zorlite C rangiert mit.deutlichem Ab-
stand hinter diesen Werten. Dieser C-
Compiler benötigt für die Programm-
übersetzung last doppelt so lange wie
Turbo C, nämlich sieben Sekunden
für das Compilieren und zwölf Se-
kunden zum Linken.
Auch bei der Fehlerbehandlung arbei-
tet Zorlite C etwas umständlich und
für den Anwender wenig hilfreich.
Während Turbo G und Quick C sich
biszu 25 Fehler merken können und
diese in einem gesonderten Fenster
auflisten, muft man bei Zarlite C für
diesen Zweck eine List-Datei anlegen.
Eine Warnung im Zorlite-Handbuch
in bezug auf List-Dateien löst einige
Beunruhigung aus: »Zur Zeit enthält
Zorlib einen gravierenden Febler,
Wenn Sie beim Aufruf keinen Namen
für eine List-Datei angeben, zerstört
Zorlib unter Umständen die File Allo-
cation Table des aktuellen Lauf-
werks.«, heißt es dort lapidar. Da die
FAT (File Allocation Table) jedoch die
Einträge für die Zuordnung der Datei-
namen zu den Dateien auf Diskette
oder Festplatte enthält, ist eine zer-
störte FAT gleichbedeutend mit einem
zerstörten Datenträger. Folglich soll-
52
Zeit
5
Geschwindigkeitsvergleich
DOS International
z
Schleifen Arithmetik Text Diskzugriff
Benchmarktest
BE Quick c 2 DG Turboc [Di] Zonite C
Bild 7, Die Ergebnisse der Benchmarktests aus dem abgedruckten Listing im Vergleich
ten alle Zorlite C-Besitzer diesen Hin-
weis sehr ernst nehmen.
Bei der Erzeugung der ausführbaren
Exe-Programme bestehen hinsichtlich
der Dateigröße bei den einzelnen C-
Compilern einige Unterschiede, So
ergibt die Übersetzung des Dummy-
Programms
main()
N
im Small-Speichermodell für die Exe-
Dateien folgende Längen:
Turba Or 1694 Byte
Quiekt: 2311 Byte
Zorlite 0: 2896 Byte
‘Turbo C ist demnach eindeutiger Sie-
ger in Bezug auf Kompaktheit der
Programme, Der Unterschied bei den
Längen der Exe-Dateien ist auf die
Laufzeitbibliotheken zurückzufüh-
ren, die bei Turbo C bestens optimiert
würden. Bei größeren Programmen
bleiben die aufgeführten Unterschie-
de zwischen den Dateilängen der ein-
zelnen Compiler prozentual gesehen
in etwa gleich,
Den Test auf Rechengenauigkeit ab-
solvierten die drei Compiler mit Bra-
vour. Selbst nach häufigen Wurzel-
ziehen und anschließendem Quadrie-
ren wurde in allen Fällen der Aus-
gangswert wieder erreicht.
Bild 7 zeigt die Ergebnisse einiger
Benchmärktests, die die Stärken und
Schwächen der verschiedenen Ü-
Compiler dokumentieren. Die ver-
wendeten Benchmarktests sind zu-
sätzlich im Listing abgedruckt.
Überraschend bei den Benchmark-
tests ist, daß der beim Übersetzen so
gemütliche Zorlite-Compiler die Kon-
kurrenz teilweise deutlich abhängt.
Beim Diskettenzugriff ist der Zeitvor-
teil besonders auffällig und macht
sich in Programmen, die größere Da-
tenmengen lesen und schreiben,
deutlich bemerkbar.
Zusammenfassend weist keiner der
drei C-Compiler einen schwerwie-
genden Nachteil auf. Unter dem Ge-
sichtspunkt der Benutzerfreundlich-
keit müssen Quick C und Turbo C in
einem Atemzug genannt werden.
Während Quick C mit seiner Hilfe-
stellung ein neues, extrem anwen-
dungsnahes Konzept verwirklicht
hat, kann das Handbuch zu Turbo C
mil Fug und Recht als Standardwerk
der C-Literatur bezeichnet werden.
Leider erreicht Zorlite C dieses hohe
Komfortniveau nicht. Der Editor ist
allerdings ein wahrer Leckerbissen,
wenn man erst seine Fähigkeiten be-
herrscht.
Bei der Übersetzungs- und Ausfüh-
rungsgeschwindigkeit von C-Pro-
grammen sind Quick C und Turbo C
angenehm schnell, während Zorlite C
den Zeitverlust beim Übersetzen
durch die holie Ausführungsge-
schwindigkeit wieder wettmacht. Le-
diglich der bereits erwähnte Hinweis
zu List-Dateien im Zorlite-Handbuch
bereitet etwas Kopfzerbrechen.
Bei den Anschaffungskosten führt
Zorlite C klar mit 199 Mark, doch die
wesentlich mächtigeren Fähigkeiten
von Quick € sind den Preis von 339
Mark voll und ganz wert. Nur Turbo
C scheint mit fast 400 Mark im Ver-
gleich zu den beiden anderen Compi-
lern überteuert.
(Harald Krause/ma)
DOS 4'88
[598] Or: JE [cx3] 35: fortli=1;i<=1000; i++}
A) [Wo4] 36: x=x/(y*2.98)+pi;
[LPH] 1: /* BENCH.C testet Zeitverhalten der einzel [573] 37: sek_aus(3);
nen Compiler */ [000] 38:
[SK8] Zr PA [T86] 39: /* 4. Textausgabe #2
/ [B83] 40: uhr_setz()};
[000] 3: [BTD] 41: forli=1;i<=100;i++) printf("\tDOS-Internat
[TV5] 4: #include <stdio.h> ional");
[c85] 5: #include <dos.h> [T73] 42: sek_aus(4);
[5x4] 6: #define BUFLEN 80 [000] 43:
[3P5] 7: union REGS Register; [ZMC] 44: printf("\nSchleife : %02d:%02dX,sek[1],h
[PG6] 8: int sek[5];int hunl5]: un[1]);
[000] 9: [7PD] 45: printf("\nDiskzugriff: %02d:%02d",sek[2],h
[OF1] 10: main() un[2]);
[v30] II» [DSD] 46: printf("\nArithmetik : %02d:%02d" ,sek[3],h
[2P5] 12: FILE *fpl,*fp2,"fopen(); un[3]);
[372] 13: long i; [AgE] 47: printf("\nTextausgabe: %02d:%02d\n",sek[4]
[c23] 14: float pi=3.14159; ‚hun[4]);
[SS5] 15: double x=7.98,y=2.9876: [x30] 48: )
[U77] 16: char buffer[80],*fgets(): [000] 49:
[INT7] 17: printf("\n Test läuft !\n"): [000] 50:
[000] 18: [9cc] 5l: uhr_setz() /* setzt die Uhrzeit auf 00:00:
[S48] 19: /* 1. leere Schleife 100000 mal */ Sam
[B83] 20: uhr_setz(); [v30] BE: I
[zxX4] 21: for(i=1:i<=100000; i++): [SY4] 53: Register.h,ah=45:
[P73] 22: sek_aus(l); [6T9] 54: Register.h,ch=0;Register.h.cl=0;
[000] 23: [71A] 55: Register.h.dh=0; Register.h.di=0;
[637] 24: /* 2. Datei lesen ca. 45 KB ”/ [YD8] 56: int86(0x21,&Register,&Register);
[B83]) 25: uhr_setz(); [x301 57: )
[KV6] 26: fpl=fopen("datei.C","r"); [000] 58:
[217] 27: fp2=fopen("XXXXAX.KXX","w"): [OWH] 59: sek_aus({i) /* gibt die Sekunden und Hunder
[PS9] 28: while(fgets(buffer,BUFLEN,fpi)!=NULL) dstel zurück */
[ABS] 29: fputs(buffer,fp2); [CM1] 60: int i;
[6T6] 30: felose(fpl);fclose(fp2); [v30] 61: (
[R73] 31: sek_aus(2); [SY4] 62: Register.h.ah=44;
[000] 32: [YD8] 63: int86(0x21,&Register,&Register);
[H36] 33: /* 3. Arithmetik */ [1M6] 64; seklil=Register.h.dh;
[B83] 34: uhr_setz(); [FN6] 65: hunlil]=Register.h.dl;
[X30] 66: }
Listing. Mit diesen Benchmarktests wurden die Geschwindigkeiten der drei Compiler getestet
Maus 139.—
mechanisch MS-
kompatibel an
seriellen
Port anzu-
z schließen.
7 Monate Garantie
Versand erfolgt per NN.
u mi \
Händler: Bitte günstige N
Händlerpreisl. anfordern.
EIS SEI
Hard-, Software
Adelheidstr. 2:16
80386-Hi-Tech ICO ATA 1799,— 100, nm te 6240 Kite
80286-CPU, 6/8/10 MHz, 640 K pay, 380 Keyte Lauer Dolorkarte deutsche (0 01 77) 3041
ICO 386-1 4494.— RAM, Color-Karte, 1,2 MB-Disk, deut- Tastatur, ep An Metallgehäuse im original.
80386 CPU, 20 MHz. 1,2 MB-Lauf- SChe Tastatur Iook:
werk, deutsche Tastatur, serieller, ICO 20MB 1499. —
paralleler Port. ICO AT-20 2599. — Der XT-Profi. Wie ICO 360 jedach mit einer 20 Me-
Der Standard-AT: AT-| m. 20 Mega- YaBvte Festplatte eingebaut.
byte Festplatte. 5
1 4 se Andere XT-Konfigurationen
ItO 386 40 MB 3995. Monachromkarte statt Hin +10.
wie ICO 386-1 jedoch mit einer r __ Extra Drucker-, Serielle-, Game-Port, Uhr +70.-
f schnellen 38mS 40 Megabyte Fest- Ic0 A T 30. mit „2699. — Ahremet (statt 4,77 MHz, VRR:
platte und volle 2 MByte RAM. Höch- Platte. - -
ste Rechenleistung für extreme MD208*Spaan-Karta dir XT 359.—
Anforderung! 1 Sn OWer-aur Dem At z
2 12-MHz-Speed NGA-Karle nn
Monitor Grün 199— + 1 MByte 292.— var) PSI2-Moceh Sokamboihe
(BAS-Anschluß für 12“) (statt der 640 KB) für obige ATs. Die er = An) Een 379.—
299 — 12 MHz vertragen sich durch neuar- Super-EGA-Karte (saoxı00) 289,—
14 Zoll-Monitor (sıw 14°) :
tige Taktanpassungsschaltungen. Genoa kompatibel (XT, AT)
ERA Monitor 0a) 798.— (DSC) auch mit Zusatzkarte. Super-EGA-Karle gooson 200 _ Y
Multisyne-Monitor 1199,— — — ——— _ Genoa kompatibel (XT, AT) :
| AT- Konfiguration en Seriell-Parallel-Karte (xt, ar) 99.-
Ill | || 696. Statt Color-, eine Monokarte + 10.— 22-MB Festplatte 628.—
Barcodeleser ? n 2
0 liest. EAN, le "Codabar (NW), 2.085 Inter. Statt Color-, eine EGA-Karte + 180, Mit Controller u. Kabel für XT
lave, Code 3.0f9, Anschluß an Tastaturschnitistelle, Extra serielle + parallele 22-MB Festplatteohne Controler 498. —
dadurch keine Anpassungsprobleme Schnittstelle + 99— 40-MB Festpl. (40 misek.) 999, —
488 DOS 53
Hardware
Bild 1. Das Inboard 386/PC von Intel verwandelt einen gewöhnlichen PC in einen acht-
mal so schnellen 386er-Computer
Ein Nachbrenner für den PC:
Intels Inboard 386/PC
Mit dem Inboard 386/PC ist Intel der große Wurf geglückt. Diese PC-Er-
weiterung in Form einer langen Steckkarte macht aus einem gewöhnli-
chen PC einen echten 386er-Computer, der mit 16 MHz getaktet ist und
ein volles MByte schnellen 32-Bit-Arbeitsspeicher besitzt - bei einem
Preis von unter 2000 Mark!
Viele PC-Besitzer geben es heimlich,
wenige geben es offen zu: ihr Compu-
ter ist zu langsam. Die einzige Alter-
native (neben unbefriedigenden Auf-
rüstungen durch sogenannte Turbo-
oder Speed-Karten) war bislang der
Umstieg auf einen AT, aber das be-
dingte eben den Kauf eines komplett
neuen Computersystems.
Das Inboard 386/PC von Intel stellt
nun eine zweite Alternative, die aus
drei Gründen sehr attraktiv ist. Zum
einen muß der PC-Besitzer beim Kauf
des Inboard 386/PC seinen alten, aber
liebgewonnenen PC nicht ausrangie-
ren, zum zweiten kostet das Inboard
386/PC mit 1995 Mark deutlich weni-
ger als ein kompletter AT, und zum
dritten ist ein PC mit dem Inboard
fast doppelt so schnell wie ein
10-MHz-AT.
Die technischen Daten des Inboard
386/PC sind dementsprechend beein-
druckend:
54
- ein 32-Bit-Prozessor vom Typ
80386, der mit 16 MHz und null War-
tezyklen (zero waitstates) getaktet ist,
- ein Sockel für die 16-MHz-Version
des Arithmetikprozessors 80387,
- 1 MByte echter 32-Bit-Arbeitsspei-
cher, der sich über Huckepackmodu-
le »Piggybacks«) auf 3 MByte aus-
bauen läßt,
— Betriebssoftware, die das System-
und EGA- beziehungsweise VGA-
BIOS in den schnellen 32-Bit-Spei-
cher des Inboard kopiert, einen Disk-
Cache anlegt und Speicher für den
EMS-Standard reserviert. Hinzu
kommt noch eine fünfjährige Garan-
tie, die Intel auf das Inboard 386/PC
gewährt.
Für den Preis des Inboard 386/PC
können Sie sich auch noch die
16-MHz-Version des Arithmetikpro-
zessors 80387 kaufen, der in den frei-
en Sockel des Inboard 386/PC ge-
steckt wird und rechenintensiven
Programmen wie Autocad zu einer
Beschleunigung um den Faktor 25
verhilft. Bild 1 zeigt das Inboard
386/PC mit Arithmetikprozessor. Für
den 80387 gilt ebenfalls eine Garantie
von fünf Jahren.
Bei den ausgezeichneten technischen
Daten des Inboard 386/PC können Sie
natürlich eine hohe Arbeitsgeschwin-
digkeit, wie sie im Bereich der 386er-
Computer üblich ist, erwarten. Um
zu beweisen, daß diese Erwartungen
auch erfüllt werden, zeigt Bild 2 die
Ergebnisse einiger Benchmarktests
auf dem IBM-PC mit und ohne Inbo-
ard 386/PC.
Wie Sie sehen, erhöht sich durch den
Einsatz des Inboard 386/PC die reine
Rechengeschwindigkeit des IBM-PC
etwa um den Faktor 8. Die Bild-
schirmausgabe wird immerhin zwei-
einhalbmal so schnell, und wer eine
EGA- oder VGA-Karte besitzt, kann
das BIOS dieser Grafikkarte auch in
den schnellen 32-Bit-Speicher des In-
board kopieren, so daß sich die Ge-
schwindigkeit der Bildschirmaus-
gabe nochmals verdoppelt.
Die Ergebnisse der Bench-
marktests zeigen die hohe
Arbeitsgeschwindigkeit des
Inboard 386/PC
Beim Diskettenzugriff ändert sich da-
gegen nichts. Wenn man allerdings
die Fähigkeit des Inboard 386/PC
nutzt, einen Disk-Cache (schnellen
Zwischenspeicher) für Diskettenzu-
griffe einzurichten, läßt sich abhän-
gig von der Anwendung eine deut-
lich schnellere Zugriffszeit auf die
Daten der Diskette erzielen.
Der Vollständigkeit halber sind in
Bild 2 auch noch der Landmark-Wert
und der Nortonfaktor aufgeführt. Der
Landmark-Test ergibt noch einen
halbwegs realistischen Wert von 9,8,
während der Nortonfaktor mit 16,6 -
wie gewohnt - über die Stränge
schlägt.
Was in Bild 2 fehlt, ist ein Bench-
marktest der »PC Magazine Laborato-
ries«, der für das Inboard 386/PC ge-
genüber dem Compaq Deskpro 386
einen Geschwindigkeitsfaktor von
stolzen 0,8 ermittelt, so daß das Inbo-
ard nur 20 Prozent langsamer als der
Compaq Deskpro 386 ist - bei einem
Bruchteil der Kosten.
Doch bei so viel Licht gibt es auch et-
was Schatten, der bei der Installation
des Inboard 386/PC sichtbar wird. So
paßt das Inboard 386/PC grundsätz-
lich nicht in Computer, die statt des
8088-Prozessors den 8086-Prozessor
verwenden (beispielsweise der
Schneider PC). Der Grund besteht
darin, daß das Inboard nicht nur in
DOS 4'88
einen Steckplatz gesetzt, sondern
auch über ein Flachbandkabel mit
dem 40poligen Sockel des Prozessors
auf der Mutterplatine des PC verbun-
den werden muß.
Dazu ist der Prozessor zuvor mit Hilfe
eines im Lieferumfang zum Inboard
386/PC enthaltenen Werkzeugs aus
dem Sockel zu heben. Das Inboard
wird dann über das beiliegende
Flachbandkabel mit dem leeren
Sockel verbunden. Weil das Inboard
auf die Pinbelegung des 8088-Prozes-
sors ausgelegt ist, erwartet es auch
die entsprechenden Signale an den
40 Leitungen des Flachbandkabels.
Wird das Flachbandkahel aber am
Sockel eines B086-Prozessors. der
eine andere Pinbelegung als der 8088
besitzt, angeschlossen, so erhält das
Inboard die falschen Signale und
funktioniert nicht.
Das Flachbandkabel ist mit
einer Länge von nur 18 cm
die größte Hürde beim Ein-
bau des Inboard
Das Flachbandkabel selbst ist die
zweite und zugleich größte Hürde
beim Einbau des Inboard 386/PC,
Weil über die 40 dicht nebeneinan-
derliegenden Leitungen des Flach-
bandkabels die Daten zwischen dem
Prozessor-Sockel und dem Inboard
mit einer Taktfrequenz von 16 MHz
ausgetauscht werden, wirkt das Ka-
bel wie eine kleine Hochfrequenzan-
lenne. Um in den USA trotzdem die
begehrte FCC-Zulassung zu erhalten,
(entspricht in Deutschland der FTZ-
Zulassung, nur wird die Störstrah-
lung in den USA am offenen Gerät
gemessen), mußte Intel die Länge des
Flachbandkabels auf 18 cm beschrän-
ken. Andernfalls wäre die »Antenne«
zu lang und damit die Störstrahlung
für die FCC-Zulassung zu groß ge-
worden.
Weil das Flachbandkabel am oberen
Rand des Inboard 386/PC, der dem
Platinenstecker gegenüberliegt, ange-
schlossen wird, hat die Länge dieses
Kabels zur Folge, daß sich der Pro-
zessorsockel auf der Mullerplatine
des PC höchstens 18 cm von diesem
Punkt entfernt befinden darf. An-
dernfalls ist der Einbau des Inboard
386/PC in diesen PC. nicht möglich,
Sie können sich allerdings behelfen,
indem Sie die beiden Stecker vom
Flachbandkabel entfernen und an ein
neues, längeres Kabel mit einer gulen
Abschirmung anschließen. Doch
auch das neue Kabel darf nicht belie-
big lang sein, denn die Störstrahlung
des Flachbandkabels beeinträchtigt
nicht nur den Radio- und Fernseh-
empfang, sondern auch die Signal-
488 DOS
pegel der eigenen Leitungen, Hinzu
kommt, daf3 durch längere Leitungen
auch die Laufzeiten der Signale zu-
nehmen, so daß ein zu langes Kabel
fehlerhafte oder verspätete Signale
zur Folge haben kann. Leider liegen
zur Zeit noch keine Erfahrungswerte
für eine maximale Länge des Flach-
bandkabels, bei der noch eine zuver-
lässige Funktion des Inboard 386/PC
gewährleistet ist, vor, Der Einsatz ei-
nes Flachbandkabels mit einer Länge
von 20 bis 30 cm dürfte allerdings
keine Probleme bereiten.
Der dritte Punkt betrifft den Arbeits-
speicher des PC. Weil das Inboard
386/PC bereits 1 MByte Arbeitsspei-
cher besitzt, muß der Arbeitsspeicher
auf der Mutterplatine des PC ausge-
blendet werden. Bei einigen Compu-
tern reicht es aus, die Dipschalter 3
und 4 auf »on« zu schalten (zum Bei-
spiel beim IEM-PC), bei anderen PCs
mul man die oberen 128 KBvte des
Arbeitsspeichers entfernen, sc daß
512 KByte auf der Mutterplatine ver-
bleiben (beispielsweise beim Tandon
XPC), und bei dritten Geräten muß
man den Arbeitsspeicher bis auf ei-
nen Rest von 256 KByte demontieren,
Im Zweifelsfall probieren Sie die drei
Varianten der Reihe nach aus. Glück-
licherweise gibt das Inboard 386/PC
eine kleine Hilfe. Ist beim Einschal-
ten des PC nämlich zu viel Arbeits-
speicher auf der Mutterplatine vor-
handen, so piept das Gerät »SOS« im
Morsecode (kein Aprilscherz),
Unsere Versuche haben gezeigt, daß
Hardware
das Inboard 386/PC beispielsweise
nicht in den College-PC von Zenith
oder den Multitech 700 von Acer
paßt, wohl aber im Tandon XPC und
vielen Noname-Kompatiblen arbeitet.
Funktioniert ein PC trotz korrektem
Einbau des Inboard nicht, so ist even-
tuell die Hardware der Mutterplatine
inkompatibel. Weitaus wahrscheinli-
cher ist allerdings, daß man verges-
sen hat, auf der Mutterplatine den
Arlihmetikprozessor 8087 aus dem
Sockel zu entfernen oder den Dip-
schalter 2 auf »on« zu setzen. (Ist auf
dem Inboärd 386/PC ein 80387 vor-
handen, so muß der Dipschalter in
der Position »off« stehen.)
Der Einbau des Inboard 386/PC wird
im mitgelieferten Handbuch mit zahl-
reichen Abbildungen ausführlich be-
schrieben, Die Beschreibungen gel-
ten allerdings nur für die Modelle
IBM-PC, IBM-XT, Compaq Portable,
Compaq Portable Plus und Tandy
1200HD (in den LISA im Heimbereich
weit verbreitet). Intel garantiert auch
nur für diese Computer die einwand-
treie Funktion des Inboard.
Falls Ihr PC nicht zu den genannten
Modellen zählt, oder der Einbau des
Inboard 386/PC aus anderen Gründen
nicht möglich ist; lahnt sich die
Überlegung, ob nicht der Kauf eines
gebrauchten IBM-PC mit dem In-
hoard 386/PC eine gute Lösung ist,
denn gebrauchte IBM-PCs werden
teilweise sehr günstig angeboten.
Faktor
Pas EI nn le ıe en
Geschwindigkeitsvergleich
Prozessor Bildschirm
ohne Cache
BEE 1BM-Pc ohne Inboard
DOS International
Diskette
Landmark Nortonfaktor
4 1BM-PC mit Inboard
—
Bild 2. Die Benchmarktests für den IBM-PC mit und ohne Inboard 386/PC belegen die
hohe Leistungsfähigkeit des Inboard
55
Hardware
Version 1.8 11/82/87
Intel Corporation Copyright 1987,1988
Intel Corporation Copsright 187, 1988 regen Fe 17297777
conventional wesory initialized: 648%
extended memory detected: 256%
extended wesory diagnosed: 256k . r
functional extended memory: 256k initial operating speed
bad extended mesory: &k ara Rn
current wait-ztater
system wait-ztater
Floppy disk walt-stater
hard disk wait-ztates |
initial operating speed: very fast
system BIOS: 32-bit BAM
EGA BIOS: ROM
default setting
default setting
default zetting
The following people worked many long, hard hohes
developing the Inboard 386/PC:
Rob Bong, Jauhn Brasseur, Kathy Doherty, John Briscoll,
Glenn Eisenach, Bob Farrell, Ted Forgeron, Glenn Griffeth,
Marion Hansen, Mike Hudson, Noury Al-Khaledy, Al Hinney,
Matt Langer, Nancy Merchant, Larry Park, Mick Stuscklen,
Dave Taylor, David Tice
We also thank the rest of Intel’s PCEO division.
Bild 3. Nach jedem Boot-Vorgang zeigt das Inboard 386/PC die
Computer-Konfiguration in einem Bildschirmfenster an
Wie Sie sehen, ist der Einbau des In-
board 386/PC in einen PC, der nicht
ausdrücklich im Inboard-Handbuch
erwähnt wird, unter Umständen pro-
blematisch. Aus diesem Grund wür-
den wir uns freuen, wenn in der DOS
International Leser von ihren Erfah-
rungen berichten und damit anderen
Lesern weiterhelfen könnten.
Falls Ihr PC für den Einbau
des Inboard nicht geeignet
ist, ist der Kauf eines
passenden gebrauchten PC
eine Lösung
Die Software-Installation des Inboard
386/PC gestaltet sich im Gegensatz
zur Hardware-Installation sehr ein-
fach. Sie starten dazu lediglich das
mitgelieferte Setup-Programm und
beantworten die gestellten Fragen
und Vorschläge. Das Setup-Pro-
gramm ergänzt dann automatisch die
Config- und Autoexec-Datei des PC
mit den erforderlichen Treibern und
Programmen.
Sie können aber auch auf die Benut-
zerführung des Setup-Programms
verzichten und die Installation ma-
nuell vornehmen. Dazu schreiben Sie
zuerst die Zeile
device=inbrdpc.sys
in die Config-Datei. Dadurch läßt
sich die Arbeitsgeschwindigkeit des
PC auf vier Stufen (bis hinab zur Ge-
schwindigkeit des Schneider PC) ver-
ändern. Zu diesem Zweck wird aber
nicht etwa die Taktfrequenz umge-
schaltet; vielmehr veranlassen die
Tastenkombinationen [Shift-
Ctrl-Alt-1], [Shift-Ctrl-Alt-2],
[Shift-Ctrl-Alt-3] und [Shift-
56
Ctrl-Alt-4], daß das Inboard 386/PC
mit 30, 16, 8 oder O0 Wartezyklen ar-
beitet.
Diese Umschaltung ist dann sehr
wichtig, wenn man mit kopierge-
schützten Programmen arbeitet. Viele
dieser Programme lassen sich näm-
lich nur laden, wenn die Arbeitsge-
schwindigkeit des PC auf die unterste
Stufe herabgesetzt ist.
Einige kopiergeschützte Programme
laufen sogar nur bei dieser Geschwin-
digkeit. Wieder ein Minuspunkt für
den Kopierschutz!
Soll das BIOS der EGA- oder VGA-
Karte in den schnellen 32-Bit-Spei-
cher des Inboard 386/PC kopiert wer-
den, so müssen Sie statt der oben auf-
geführten Zeile die Zeile
device=inbrdpce.sys egacache
in die Config-Datei einfügen. Um ei-
nen Teil des Inboard-Speichers für
Software, die den EMS-Standard un-
terstützt, zu reservieren, wird der In-
board-Treiber für EMS 4.0 mit
device=-ilim386.sys
eingebunden. Wenn sie bereits eine
EMS-Speicherkarte besitzen, können
sie diesen Speicher nicht zusammen
mit dem als EMS-Speicher definier-
ten 32-Bit-Speicher des Inboard
386/PC benutzen. Weil der Speicher
des Inboard aufgrund seiner 32-Bit-
Organisation schneller arbeitet, emp-
fiehlt es sich, die EMS-Speicherkarte
auszubauen, beziehungsweise deren
Speicherbausteine auszublenden. Ein
Disk-Cache mit der Größe von nn
KByte läßt sich mit der Zeile
icache.com /s:nn
in der Autoexec-Datei einrichten.
Ist die hard- und softwaremäßige In-
stallation des Inboard 386/PC been-
table of wait-ztater by speed (1-4) |
default setting
default setting
system B108
Zen BIOS |BoM
extended wesory zize
extended wesory diagnostics
comwentional mewory initialization
pause on 20 and error mezzages
default zetting
default setting
default setting
Bild 4. Das Dienstprogramm »istatpc.com« ermittelt Konfiguration
und Betriebszustand des PC
det, so erscheint nach jedem neuen
Booten ein Bildschirmfenster mit den
Angaben über die Konfiguration des
PC (Bild 3). Etwas genauer läßt sich
die Konfiguration und der aktuelle
Betriebszustand des Computers mit
dem Dienstprogramm »istatpc.com«
feststellen (Bild 4), das ebenfalls im
Lieferumfang zum Inboard 386/PC
enthalten ist.
Die leistungsfähige Betriebs-
software des Inboard 386/PC
erlaubt den optimalen Ein-
satz der Karte
Eine letzte Warnung müssen wir
noch aussprechen: Das Inboard
386/PC macht süchtig! Wenn Sie erst
einmal eine halbe Stunde mit dem In
board gearbeitet haben, werden Sie
es nicht mehr missen wollen. Probie-
ren Sie es deshalb im Geschäft nie
länger als 10 Minuten aus, falls Sie
das Board nicht kaufen möchten.
ı
Legen Sie dagegen Wert auf einen
sehr schnellen Computer und möch-
ten Sie das Multitasking-Betriebssy-
stem OS/2 oder die Multitasking-
MS-DOS-Erweiterung Windows/386
auf Ihrem PC benutzen, dann gibt es
zum Inboard 386/PC sowohl lei-
stungsmäßig als auch preismäßig kei-
ne Alternative. Überprüfen Sie vor
dem Kauf jedoch, ob Ihr PC mit dem
8088-Prozessor arbeitet und das
Flachbandkabel mit seinen 18 cm für
den Computer nicht zu kurz ist.
Wenn alles paßt, ist Geschwindigkeit
für Sie keine Hexerei mehr.
(ma)
Info: Computer 2000 AG, Garmischer Str. 6,
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Lassen Sie Ihren PC reden, oder sagen Sie ihm,
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CP/M-Progr. können Sie auf d. PC laufen lassen.
0 9596 — CGA-Simulator für die Herculeskarte
Endlich können Sie Spiele und andere farbige
Graphiken ablaufen lassen.
D 9563 — 747 JETSET Flugsimulator
Nun endlich sind Sie Kapitän einer 747, fliegen
Sie Ihrs Passagiere sicher in die unterschied-
lichsten Länder, auch für Herculeskarte.
D 7310 — Norton Adv. Utilities
Disk-Editor, Disk-Testprogr., Disk-Optimiser, u.a.
DO 69104 — CHI WRITER
Eine leicht zu bedienende Textverarbeitung mit
10 unterschiedlichen Schriftarten, menügesteuert
mit Druckeranpassung.
D 61201 — MS-DOS KERMIT
Ein exzellentes Kommunikationsprogr., Über-
mittlung von ASCII- und Binär-Files zwischen
Computern aller Größen.
0 9500 -- Astrologie u. Horoskop
Ermittelt astrologische Daten u
0 9505 — LABEL MASTER
Adressenverwaltung, Sortiermöglichkeit, kornfor-
tabler Aufkleberausdruck.
2 9508 — Disk Catalog
Erstellen Sie ein Inhaltsverzeichnis von allen
Ihren Disketten
D 9521 — Assembler + Prolog
Einfacher Assembler, einfacher Prolog- Inter-
preter und 8088 Disassembler.
D 9531 — MUSIC EDUCATION
Verwaändelt Ihren PC in einen privaten Musik-
lehrer. Sie können lernen, wie man komponiert.
0 9532 — Project Management
Interaktives Programmsystem. Verwendet Critical
Path Methode.
D 9534 — PASCAL COMPILER
Ein kompletter PASCAL-Compiler.
DI) 9537 — C-Compiler und Utilities
OD 9540 — Database Publisher
Speichert bis zu 2000 Produkte oder andere Be-
schreibungen und druckt ein Katalogbüchlein aus,
oO 9541 — C-Editor
Zum schreiben und editieren von C-Programmen.
OD 9544 — Feinster Assembler
Praktisch der beste Assembler unter Public
Domain f. IBM-PC, ein Debugger ist m. enthalten.
D 9545 — LO-FONT
Zeichensatz Editor und Lader. 7 Zeichensätze für
Epson LO-Drucker!
D 9548 - FANCY PRINTING
Letter Quality NLO auf Epson MX-Drückern od
IBM-Grafik-Druckern. Banner in gothischer
Schrift, Barcodes, Bradford und Imprint.
Da 9556 — CREATE SCREENS for use in BASIC
Utility Diskette zur Ermittlung von Bildschirmen
und Abspeichern in BASIC.
DO 9557 — BOSS — C-Window Manager.
D 9558 —C Library für Lattice C-Compiler
D 9560 — Arcade Games 1
10 Action- u, Geschicklichkeitsspiele,
OD 9561 — Arcade Games 2
Action und Spaß mit 6 Spielen.
DO 9562 — Arcade Games 3
Nichts für schwache Nerven! Insgesamt ® Spiele.
D 9564 — Naval War
Erlaubt 2 Teilnehmern, einen konventionellen
Seekrieg zu führen.
0 9565 — Strategy Games
Spielen Sie klassische Brettspiele auf dem PC
(Backgammon, versch. Wirtschaftsspiele, u.a.m.).
interpretiert.
DO 9566 — 24 Levels Chess
Schach Matt dem Computer. 24 Spielstufen.
OD 9567 — Card Games
Versch. Kartenspiele (Poker, Blackjack, u. a.).
DD 9568 — Solitaire
Gewinnen Sie ein Vermögen mit dem Spiel
Solitaire. Schöne Grafikdarstellung.
OD 9569 — Nackte Mädchen (Disk 5)
Hochauflösende Grafik. Auch ohne Grafikkarte
ausdruckbar.
OD 9570 — Spielhallen-Hits
In abgeänderten Versionen wie z. B. Skirennen,
u. 3. Alle Spiele m. od. ohne Joystick spielbar.
D 9572 — Geschäftsgrafiken
Menügesteuertes Progr. f. CGA-Karte. Arbeitet
mit Plotter u. Maus. Eigene Slide-Shows erstellen.
o 9573 — Printshop Graphics
0 9574 — SUPERGRAPH 3
Neueste Ausführung des DCS-Systems. Dieser
Wordprocessor nutzt die Funktionstasten,
D 9575 — PC-Key Draw für CGA-Karte
Beinhaltet alle Dateien, um Computergraphiken
mit der Tastatur erstellen zu können.
OD 9576 — PC-DRAFT Graphics f. CGA-Karte
Man kann Zeichnungen bis zu 1280 Zeichen bei
700 Punkten (bzw, 640 x 200) erst. Benötigte
Drucker: Epson-Kompatibel od. HP-Laserjet.
0 9578 — 3D-Graphics
Unterstützt die CGA/EGA-Karte. Menügesteuerte
Abläufe. 3D-Objekte versch. od. rotieren lassen.
OD 9579 — Das Superprogr. Finger-Paint-Graphics
Desk-Top Publishing Programm unterstützt CGA,
Hercules, EGA-Karten. Einfachste Handhabung.
0 9580 — MISC Utilities
Hilfreiche u. wichtige Utilities f. Modems, Drucker
u. Diskettenlaufwerke, Bildschirm u. Festplatte,
die der Erfahrene, bzw. Neuling braucht.
DO 9581 — Diskcommando Utility
15 Utility Pakete z. selbst. Justieren d. Disk-Lauf-
werke, zurückhalen versehentl. gel. Files, und
Subdirectories auf Disk u. Fesplatte, u. v. m.
0 9582 — IMP-SHELL
Utilities f. ein schnelles u. leistungsfähiges Ex-
pertensystem rund um den IBM-PC,
0 9577 — WYSIWYG
Menügest, Designer-Progr. f, alle Drucker. Extrem
einfach um eigena Anzeigen zu setzen, u. a.
D 9584 — WORDPERFECT AIDS
Praktische Hilfsprogramme für die beliebte Text-
verarbeitung. Wordperfect wird benötigt.
0 9585 — Flight Simulator Adventures I
Zubehör für den Microsoft-Flugsimulator
D 9586 — Flight Simulator Adventures II
Flugplanerstellung f. d. ernsthaften Ablauf ver-
schiedener Flugstrecken m, reelen Bedingungen
DO 9587, 0 9588, 0 9589 DROEGE CAD
PROGRAMM -Disk 1,2,3
Für manuelle Erstellung v. Leiterplatten-Vorlagen.
Dokumentation, Einführung, Mustervorlagen sind
enthalten. Erlaubt Leiterplatten-Vorlagen mit bis
zu 20 chip-äquivalenten Bauteilen.
DI) 9590 — PC-DRAFT
Graphic-Progr. f. CGA-Karte. Hochaufl. Pixel-
Graphik u. Zeichnungen mit versch. Schriftarten,
können a. Epson-komp. Graphikdruckern u. HP-
Laserjet ausgedruckt werden (sehr gut).
0 9591 -— MODULA 2 TUTOR
Ein kompletter Modula 2 Einführungskurs.
DO 9592 — TRIGONOMETRIE TUTOR
Ein Progr. incl. Math PAD (f.wissensch. Berechn.).
DD 9593 — QUICKBASIC AIDS I (Disk 1)
Maschinensprache Routinen bilden hier eine um-
fangr. Bibliothek f. d. Quickbasic Programment-
wickler. Dokumentation, Bibliotheken können
a. m. anderen MS-DOS-Basic Comp. verw. werden.
OD 9594 — QUICKBASIC AIDS II (Disk 2)
Weitere interessante Hilfsprogramme.
Ab 10 Stück 8. — DM pro Diskette.
Ab 25 Stück 7. — DM pro Diskette.
Ab 50 Stück 6. — DM pro Diskette.
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D (2-MS-789+) — ACE (2 Disketten)
Ein Satz Astronomy Progr. f. d. Sternenbeob.
GO (2-CM-809) — BOYAN
Ein aufregendes Kommunikationsprogramm,
welches die BBS Weit in Aufregung versetzt hat.
O (2-GA-828) — DOMINO
Ein Spiel zum Verlieben. Achtung Suchtgefahr!
0 (2-GR-885+) — FLODRAW (2 Disketten)
Zum Zeichnen y. Fluß- u. Organisationsprogr.
Arbeitet nur mit Epson-kompat. Druckern.
DO (2-S$-836) — INSTACALC
Ein speicherresidentes Tabellenkalkulationsprogr,
D (2-PR-777) —MR. LABEL
Das beste, universale Aufkleber-Druckprogramm,
das Nelson Ford jemals gesehen hat.
0 (2-PB-1005) — PC-DEMO
Utility-Paket f. Programmierer zur Erstellung v.
Demoprogrammen der eigenen Software.
O (2-CM-770) — TELIX
Ausgezeichnetes, vollwertiges Kommunikaätionspr.
D (2-PR-1064) — 3x3
Druckt Listing des Directory a. einen Aufkleberf,
3,5 u. 5,25”. Besticht.d. einzigartige Eigenschaften
0 (2-MS-142) — WORLD 2
Umrisse (Landkarten) v. allen Ländern oder dem
gesamten Globus kann man damit zeichnen.
CI (2-GA-882) - TWO-BIT POKER
Progr, simuliert einen Poker-Automaten wie man
ihn in Las Vegas im Casino findet. Super-Spiel.
©) (2-MS-1059) — VEHICLE MAINTENANCE
SYSTEM
Progr. zur Verfolgung der
Reparatur an Ihrem Fahrzeug.
DI (2-BB-846+) — WILDCARD BBS (2 Disk’s)
Leistungsfähiges Mailbox-Programm, Einfach zu
installieren und einfach zu benutzen,
D (2-LO-774) — WORDPLAN
Kann Lotus 1-2-3 Dateien lesen. Gewünschte
Reports können ausgedruckt werden.
OD (2-WP-305) EZ-Forms Version D15
Leistungsfähiges Progr. zur Erstellung von indi-
viduellen Formularen. Diese können ausgefüllt
u. ausgedruckt werden (z. B. Rechnung, u. a.).
Kosten u.
DO Alle 18 Disketten aus der Hitliste 1987 von
Shareware sind zum Preis von 119,- DM
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Programmiersprachen (z. B. Lotus, Symphony,
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D 9614 — QUICKBASIC TOOLS 15. — DM
(2 Disketten) Tips und Tricks zu Quick-BASIC.
D 9615 -- DANCAD 3D (5 Disk’s) 39. - DM
Erstellen Sie Objekte Ihrer Wahl in 2D oder 3D.
Sie haben jetzt die Möglichkeit, diese Objekte zu
drehen, routieren zu lassen, zu vervielfältigen,
zu verschieben, etc. Oder reihen Sie die Bilder so
aneinander, daß ein Film entsteht.
0 9616 — WAMPUM Vers. 3.0 15. — DM
(2 Disketten) dBASE III Clone, eine voll Menüge-
steuerte, dBASE Ill kompatible, sehr leistungs-
fähige Datenbank.
D 9617 — PC-WRITE Vers. 2.7 19. -— DM
(2 Disketten) Eine der schnellsten und besten
Textverarbeitungen überhaupt. Sie enthält ein
Aussprache Wörterbuch m. vielen Einsatzmög-
lichkeiten, das alleine schon einen Wert von
200 — 300 $ hat.
0 9618 — LOTUS 1-2-3 (7 Disks) 59.—- DM
Einführungskurs in Lotus 1-2-3, Anwendungen,
Tips und Tricks, vollständige Arbeitsprogramme
wie z, B. Buchhaltung, Biorhythmus, Golf, etc.
OD 9619 — Q-MODEM Vers. 2.3 15. — DM
(2 Disketten) Eines der bekanntesten und besten
Telekommunikationsprogr. die es gibt. Einfach
zu bedienen und für Festplatte geeignet.
OD 9620 — FONTASTIC (2Disk’s) - 15. — DM
Ein Progr. m. Druckeranpassung und 16 versch.
Schriftarten. Für die direkte Ausgabe auf einem
kompatiblen Drucker geeignet.
DD 9621 — MATH PAK (4 Disk’s) 29. -—DM
Ideales Mathematik Paket für Schulen. Mit Ein-
teilung f. die versch. Klassen. Berechnen der vier
Grundrechenarten, sowie Statistik, Kalkulation,
Logarithmus, Trigonometrie,
DI 9622 — ENGLISH VOCABULARY +
SPELLING (4 Disketten) 35. — DM
Lernen Sie Englisch, m. einem Wortschatz von
über 7500 Wörtern, Sie können die Vokabeln
selbst ändern oder auch erweitern. (Auch andere
Sprachen erhältlich.)
DO 9623 — PICTURES (5 Disk’s) 39. — DM
Eine riesige Menge d. unterschiedlichsten Bilder
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field bis Elvis u. Supermann). Gut geeignet als
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REDYSOFT Software GmbH — Postfach 12 61 — D-8150 Holzkirchen
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Hardware
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Daten- und
Medienverlag
informiert
Star LC-1O
- das i-Tüpfelchen einer Druckerlegende!
Mehr als 650000 Star NL-10-Drucker fanden bisher weltweit ihre Ab-
nehmer. Allein die Hälfte davon ging in Europa über den Ladentisch.
Das Nachfolgemodell LC-10 überbietet nicht nur die Leistungen seines
Vorgängers, es behält auch den Preis im Griff.
Als 9-Nadel-Drucker hat man es nicht
leicht. Zumal die 24-Nadel-Konkur-
renten wie Pilze aus dem Boden
schießen und 9-Nadel-Drucker in die
Mauerblümchen-Ecke drängen wol-
len. Was für eine Überraschung also,
als der Verkaufserfolg des Star NL-10
bekannt wurde: Mehr als 650000
Drucker wurden weltweit an den
Mann gebracht.
Mit dem Star LC-10 wird der
Druckerwelt nun ein Nachfolger prä-
sentiert, der für 695 Mark ausge-
zeichnete Leistungen erbringt. Für ei-
nen Aufschlag von 100 Mark kann
dieser Drucker mit Hilfe eines Vier-
farbbandes sogar bis zu sieben ver-
schiedene Farben zu Papier bringen.
Im Gegensatz zum Vorgänger NL-10
hat sich der Druckkopf etwas verän-
dert: Er ist kleiner geworden. Aus
diesem Grund haben sich nicht nur
die mechanischen Teile verringert,
auch die Lärmbelästigung ist aufein
angenehmes Maß zurückgegangen.
Das Druckgeräusch ist selbst bei zu-
rückgeklappter Abdeckhaube erträg-
lich und liegt laut Herstellerangaben
bei einem Geräuschpegel von 53 dB.
Nicht verändert hat sich die Anzahl
der Nadeln, es sind nach wie vor
neun Stück. Parallel untereinander
angeordnet hämmern sie die ver-
schiedenen Schriftarten in einer Auf-
58
lösung von 9x9 (Draft) bis 18x23
(Courier) auf das Papier. Druckzei-
chen-Auflösungen, die einem
24-Nadel-Drucker zur Ehre gereichen
würden!
Die Farbbandkassette wird beim
LC-10 auf den Druckkopf aufgesetzt
und mit dem Kopf zusammen über
das Papier bewegt. Diese Technik ist
vor allem beim Farbmodell LC-10C
wichtig, da hier je nach auszu-
druckender Farbe das Farbband in
exakter Höhe vor dem Druckkopf po-
sitioniert wird.
Die Schriftqualität verdient minde-
stens die Bezeichnung NLQ und
überrascht durch die für 9-Nadel-
Drucker beachtliche Zeichenmatrix
von bis zu 18x23 Zeichen. Im
Drucker befindet sich ein Puffer-Spei-
cher von 4 KByte, der auch als Down-
load-Speicher für eigenprogrammier-
te Zeichensätze schaltbar ist. Im letz-
teren Fall steht zwar nur noch ein
Puffer von 80 Zeichen zur Verfü-
gung, dafür kann man aber 192 eige-
ne Draft-Zeichen oder 78 NLQ-Zei-
chen im Speicher ablegen und wie
die internen Zeichensätze benutzen.
Apropos interne Zeichensätze: Als
internationaler Drucker kennt der
LC-10 14 natürlich auch verschiede-
ne nationale Zeichensätze.
Wie bei Star gewohnt, läßt sich die
Papierführung auch als Einzelblatt-
einzug benutzen. Ganz neu ist der
Komfort im Umgang mit randgeloch-
tem Papier und Einzelblättern gleich-
zeitig. Der LC-10 besitzt - nach dem
Vorbild des Epson LQ-850 oder Man-
nesmann Tally MT87 - eine Papier-
Park-Einrichtung zur gleichzeitigen
Verwendung von Endlos- und Einzel-
blattpapieren. Bei dieser Technik
wird wie gewohnt mit randgelochtem
Papier gearbeitet. Sobald man ein
oder mehrere Einzelblätter bedrucken
möchte, schaltet man den Drucker
auf Offline, drückt die Tastenkombi-
nation für »Paper Park« und schon
dreht sich die Walze rückwärts, bis
das Papier in einer sicheren Stellung
außerhalb der Transportwalze im
Schubtraktor »parkt«. Jetzt steht der
Arbeit mit Einzelblättern nichts mehr
im Wege, selbst der halbautomati-
sche Blatteinzug darf benutzt wer-
den. Er bringt das eingespannte Pa-
pier automatisch an die richtige
Startposition zum Bedrucken. Soll
wieder mit dem randgelochten End-
lospapier gearbeitet werden, schiebt
nach einer Umstellung des Hebels für
Traktor- oder Friktionsantrieb der
halbautomatische Papiereinzug auch
das randgelochte Papier wieder auto-
matisch an seine richtige Druckposi-
tion. Eine tolle Sache, die sicherlich
bald für jeden Drucker zur Standard-
Ausstattung gehört!
Das Bedienungsfeld des LC-10 bietet
dem Anwender jedoch noch mehr
Funktionen. Auf Tastendruck stellt
man mit den unter der Folie ge-
schützten Schaltern beispielsweise
die Schriftart ein: Courier, Sans Serif
oder Orator, oder wechselt zu
Proportional- oder Schmalschrift. Der
dem Handbuch beiliegende Aufkle-
ber sollte unbedingt in der Nähe der
Bedienungskonsole befestigt werden.
Er zeigt, mit welchen Schaltern man
die »versteckten« Sonderfunktionen
des Druckers auslöst. Dazu gehört
beispielsweise der Papiertransport in
Mikroschritten vorwärts und rück-
wärts oder die Einstellung des linken
oder rechten Rands.
Der Centronics-Anschluß befindet
sich nicht wie üblicherweise an der
Rückseite des Druckers, sondern an
der rechten Seite. Auf diese Weise
geht das Ein- und Ausstecken pro-
blemlos vor sich, vor allem aber wird
eine Behinderung des Papiertrans-
ports ausgeschlossen. Außerdem sitzt
auf dieser Seite auch das Handrad für
den manuellen Papiertransport, so
daß der rechten Seite etwas »Bewe-
gungsfreiheit« nur zugute kommt.
Anschließen läßt sich jedes Kabel mit
einem Centronics-Stecker. Star bietet
als Zubehör aber auch ein spezielles,
nach hinten abgewinkeltes Kabel an,
das besonders platzsparend konstru-
iert ist.
DOS 4'88
(ÜGBIT 88
Welt-Centrum Büro- Information -Telekommunikation
16. - 23. MÄRZ 1988
Halle 6 - Stand A 56
Star LC-10
Fropartiormal &
NLQ Courier
NLQ Sanserif
NLQ ORATOR 1 ITALIC
NLQ Orator 2 Italic
aan elvyac\y zz 1
Fica Elite Fettdruck
Schnall Burer o neerıpe POR non
AulAdu! BELKSOURDU! SH
KLntane
Italic
Italik
Im LC-10 findet sich der ESC/P-Zei-
chensatz. Sowohl alle ASCII-Zeichen
als auch die besonderen Zeichen der
IBM und Kompatiblen (Grafikzeichen
im Zeichensatz 1 und 2) sind vorhan-
den. Sie lassen sich entweder über
die Dipschalter oder - wie alle Fä-
higkeiten des Drucker - softwaremä-
Big bestimmen. Eine weitere Sonder-
funktion ist beispielsweise der Befehl
für »große« Buchstaben. Jedes Zei-
chen aus dem Zeichensatz wird auf
Wunsch in doppelter oder vierfacher
488 DOS
Höhe und Breite sowohl in Draft als
auch in NLQ ausgedruckt. Eine tolle
Funktion, um in einem Ausdruck ei-
nen besonderen Blickfang zu setzen.
Mit dem LC-10 zum Preis von 695
Mark landet Star wieder einen echten
Knüller. Da erfahrungsgemäß die
Preise im Fachhandel und in den
Kaufhäusern unter dem Listenpreis
liegen werden, sollte man als Käufer
die Augen offen halten. Aber Vor-
sicht vor Grauimporten: Nur Drucker
mit der FTZ-Prüfnummer unterliegen
auch den Garantiebestimmungen von
Star Deutschland.
(zu)
DOS-Drucker-Blitzlicht
Hersteller: Star
Typ: LC-10
Preis: 695 Mark
Druckkopf: 9 Nadeln
Druckprinzip: Nadel-Matrixdruck
Geschwindigkeit: Draft 144 Zei-
chen/Sekunde
(in Elite) NLQ 36 Zeichen/Sekunde
Schrifttypen: Pica, Elite, Courier, Sans
Serif, Orator
Grafikauflösung: 60 bis 240 Punk-
te/Zoll
Papiersorten: DIN A4-Endlospapier,
-Einzelblätter
Farbdruck: Ja (LC-10 C für 795 Mark)
Druckpuffer: 4 KByte
Programmierung: 192 Draft Zeichen 78
LQ-Zeichen
Schnittstelle: Centronics parallel oder
C64-seriell
Maße (H/B/T): 108 x 384 x 287 mm
Gewicht: 4,7 Kilogramm
Wahlweise: Einzelblatteinzug für 245
Mark
Bemerkung: Nachfolgemodell des bei-
nah legendären Star NL-10, druckt auch
doppelt oder vierfach breit/hoch 2
59
Hardware
informiert
Toshiba P321SL
Luxusdrucker der Mittelklasse
Scharfe Schrift, Desktop-Publishing-fähige Grafikauflösung und an-
genehm niedrige Geräuschentwicklung sind das Kennzeichen des
Toshiba P321SL. Ein Drucker mit modernster Technik und einem sehr
gefälligen Design für weniger als 2000 Mark.
Der Genuß beginnt beim P321SL be-
reits mit dem Auspacken. Nach dem
Abnehmen der Schutzkappe für den
Druckkopf und dem Entfernen der
Schutzfolie ist der Drucker schon fast
einsatzbereit. Nun ist nur noch das
Farbband einzulegen, das sich ex-
trem einfach auf den Druckkopf auf-
setzen läßt, und das randgelochte
Endlospapier in den Schubtraktor
einzuspannen, was ebensowenig
Schwierigkeiten bereitet. Zwei wich-
tige Voraussetzungen für die pro-
blemlose Bedienung im täglichen Ge-
brauch.
Auf der Rückseite wartet sowohl die
serielle als auch die parallele Schnitt-
stelle auf den Anschluß an den Com-
puter. Per Interface läßt sich der Tos-
hiba P321 SL sowohl mit IBM- als
auch mit Apple- und Toshiba-Com-
putern betreiben.
Gedruckt wird mit einem 24-Nadel-
Druckkopf, der mit seinen wuchtigen
Dimensionen Eindruck macht. Noch
beeindruckernder ist dabei die gerin-
ge Geräuschentwicklung beim Druck-
vorgang. Der Pegel der Druckgeräu-
sche wird an allen Enden und Ecken
von Schaumstoffpolstern nerven-
schonend gedämmt. Und wer sich an
dem mechanischen Säuseln trotzdem
noch stört, für den gibt es den Quiet-
60
Modus. Ist er eingeschaltet, wird jede
Zeile in einem zweifachen Durch-
gang gedruckt. Die Qualität bleibt da-
bei die gleiche, das Druckgeräusch
jedoch verringert sich nochmals um
ein gutes Drittel.
Die Temperatur des Druckkopfes
wird automatisch auf Überhitzung
überwacht und bei thermischen Spit-
zenwerten auf einen langsameren
Druckmodus heruntergeschaltet.
Eine Überhitzung kommt aber prak-
tisch kaum vor, höchstens bei sehr
umfangreichen Grafikausdrucken.
Aus diesem Grund - und um die
Gleichmäßigkeit eines Grafikaus-
drucks zu erhalten - kann man den
Drucker softwaremäßig vor dem Aus-
druck einer komplizierten Grafik auf
den 3-Pass-Grafikdruckmodus schal-
ten. Der Ausdruck dauert dann zwar
länger, bleibt dafür aber garantiert
gleichmäßig.
Im Druckkopf versehen 24 Nadeln ih-
ren Dienst. Der gesamte Druckkopf
wurde für mehr als 200 Millionen
Anschläge ausgelegt und gehört da-
mit zu den langlebigsten Druckköp-
fen seiner Preisklasse.
Ein ganz dickes Lob verdient das Be-
dienungsfeld mit der 16-stelligen
LCD-Anzeige. Statt der umständli-
chen Dipschalter kommt im Toshiba
P321SL ein gepufferter Speicherbau-
stein zum Einsatz. Vier verschiedene
Menüs sind mit der Select/Online-Ta-
ste zu erreichen: das Configure-, Ex-
tended-, Modify- und das Print-
Menü. Das Configure-Menü ist bei-
spielsweise für die Schriftqualitäten
Courier, Prestige Elite oder Draft zu-
ständig, oder man wählt den Emula-
tionsmodus aus und stellt die Papier-
länge ein. Das Extended-Menü ver-
birgt Einstellungen wie beispielswei-
se den Hex-Dump-Modus oder den
oben genannten 3-Pass-Grafikdruck.
Sind Veränderungen der bestehen-
den Menü-Daten erwünscht, ruft man
einfach das Modify-Menü auf. Im
Print-Menü schließlich kann man
entweder einen Demo-Ausdruck star-
ten oder sich die eingestellten Para-
meter des Druckers ausgeben lassen.
Eine gewaltige Menge an Funktionen
und Informationen, die sich über ei-
nen einfachen Tastendruck erreichen
lassen.
Ein bitterer Wermutstropfen und da-
mit ein herber Kritikpunkt ist die
Emulation des Toshiba P321SL. Er
emuliert nämlich nur IBM- und
Qume-Drucker. Die gerade so wichti-
ge Epson-Emulation, die auch in vie-
len Low-Cost-Programmen angeboten
wird, fehlt. Und der Umgang mit der
IBM-Proprinter-Einstellung ist lange
nicht so einfach wie die gewohnten
Epson-Befehle. Zudem sind einige
Druckoptionen nur in der Qume-
Emulation verfügbar, beispielsweise
der Schattendruck.
Serienmäßig sind die Schriftarten
Courier und Prestige Elite im
Druckerbetriebssystem vorhanden.
Ein gewaltiger Druckpuffer von 32
KByte kann entweder als Daten- oder
als Zeichensatz-Speicher genutzt
werden. Bereits vom Betriebssystem
ist die Möglichkeit vorgesehen, zwei
verschiedene Zeichensätze gleichzei-
tig vom Computer aus in den Drucker
zu laden. Entsprechende Disketten
(statt der Zeichensatz-Module) mit
zwei bis vier Zeichensätzen pro Dis-
kette sind als Zubehör zum Preis von
148 Mark erhältlich.
Wer lieber auf ein Hardware-Modul
zurückgreift, findet eine Auswahl
von mehr als zehn zusätzlichen Zei-
chensätzen. Und wem das nicht ge-
nügt, der kann sich selbst jede Menge
eigener Zeichen programmieren und
in den Drucker einspeisen. Verarbei-
tet werden entweder Einzelblätter
oder randgelochtes Endlospapier im
DIN A4-Format. So komfortabel wie
bei einigen anderen vorgestellten
Druckern ist das Papierhandling
beim P321SL jedoch noch nicht.
Ein besonderes Bonbon sind die Gra-
fikfähigkeiten des Druckers. Sie rei-
chen von den gebräuchlichen 60
Punkten pro Zoll bis zu einer Druck-
DOS 4'88
>>DOS<<: Druck-Probe
Toshiba P321SL
LQ Courier
LQ Prestige
ABC: dwxYZ |!
Pica Elite Fettdruck
Schma 1 karl Sr Ar ERBEN =
SSUAÄGU!SKHEFESUAÄOU! SH
.DOS
dichte von 360 Punkte pro Zoll. Mit
dieser Auflösung arbeiten gewöhn-
lich Laserdrucker, die im Bereich
Desktop Publishing zur Grafik- und
Textausgabe eingesetzt werden. Im
Klartext bedeutet dies, daß der Toshi-
ba P321SL als Ersatz für einen Laser-
drucker fungieren könnte, wenn-
gleich das Druckbild natürlich nicht
ganz an das eines Laserdruckers her-
anreicht.
Das englische Handbuch ist sehr aus-
führlich geraten. Viele Fotografien
zeigen deutlich, wo bei eventuellen
Veränderungen der Drucker einzu-
stellen ist - vorausgesetzt man hat
die entsprechende Stelle im Hand-
buch gefunden. Denn die Übersicht-
lichkeit läßt einiges zu wünschen
übrig. Mit dem P321SL hat Toshiba
einen technisch hervorragenden
Drucker vorgestellt, der leider in der
Emulation nicht das Gelbe vom Ei
bietet. Dafür lassen Schriftarten und
Schriftbild kaum einen Wunsch of-
fen. Ein Drucker, der sehr viel Druck-
spaß bringt.
(zu)
Hardware
elolsin]dstei <=] [1A ltelai:
Hersteller: Toshiba
Typ: P321SL
Preis: 1880 Mark
Druckkopf: 24 Nadeln
Druckprinzip: Nadel-Matrixdruck
Geschwindigkeit: Draft 216 Zei-
chen/Sekunde
(in Elite) LQ 72 Zeichen/Sekunde
Schrifttypen: Pica, Elite, Courier, Pre-
stige
Grafikauflösung: 60 bis 360 Punk-
te/Zoll
Papiersorten:
- DIN A4-Endlospapier,
- Einzelblätter
Druckpuffer: 32 KByte
Programmierung: 256 Draft Zeichen,
256 LQ-Zeichen
Schnittstelle: Centronics parallel und
RS-232C seriell
Maße (H/B/T): 98 x 380 x 417 mm
Gewicht: 8 Kilogramm
Wahlweise: zusätzliche Schriftarten-
module; Einzelblatteinzug;
Bemerkung: IBM- und Qume-Emula-
tion, zwei Download-Schriftarten
gleichzeitig ladbar, Schriftartenmodul
Bold Face II, Letter Gothic II, Gothic 15
I, Greek-Math. I, Scientific-Pi I, Orator
I und II, Outline I, Script, Theme,
Light Italic, OCR-B zu je
165 Mark
fi. ueet
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Superstar Ice Hockey Databyte 59,90
Tai Pan Ocean 54,90
Test Drive Accolate 84,90
Tetris Mirrorsoft 54,90
The fourth Protocoll 53,90
The Guild of Thieves Rainbird 69,90
The Newsroom Pro Springboard 279.00
The Pawn Rainbird 69,90
Thexder Sierra 64,90
Thunder Chopper Sublogic 64,90
Top Gun Ocean 49,90
Tomahawk Digital Integration 69,90
Tracker Rainbird 54,90
Trivial Pursuit deutsch Domark 54,90
UMS Simulator Rainbird 72.90
Wizball Ocean 49,90
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2870 Delmenhorst
Bestelltelefon
04221/16464
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4. CGA - Graphikmöglichkeit
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O per Nachnahme
O Scheck anbei
O baranbei
Pb>bbbbb>>bbb>>
Bastelei
Einbau eines zweiten
Diskettenlaufwerks
Wenn Sie Besitzer eines PC mit nur einem Diskettenlaufwerk sind -
gleichgültig ob mit oder ohne Festplatte - , dann haben Sie sich beim
Kopieren von Dateien und ganzen Disketten sicher schon des öfteren
ein zweites Laufwerk gewünscht. Das muß kein Wunschtraum bleiben,
denn gute Diskettenlaufwerke sind schon für unter 300 Mark zu haben,
und den Einbau können Sie selbst vornehmen.
Auch wenn eine RAM-Disk eine Art Er-
satz für ein zweites Diskettenlaufwerk
ist, so benötigt man zum sinnvollen Ar-
beiten mit dem PC einfach zwei Disket-
tenlaufwerke. Informationen, welches
Laufwerk Sie kaufen sollten und die
Anleitung, es selbst einzubauen, finden
Sie im folgenden beschrieben.
Bevor Sie sich allerdings für den Selb-
steinbau entscheiden, beachten Sie bit-
te, daß Sie dadurch einen eventuell
vorhandenen Garantieanspruch verlie-
ren können. Zwar gehört nach neuester
Rechtssprechung der Einbau von Er-
weiterungen zur normalen Nutzung ei-
nes Personalcomputers und darf des-
halb nicht den Verlust der Garantie zur
Folge haben; trotzdem kann der Händ-
ler den Garantieanspruch verweigern,
wenn ein Schaden am PC offensichtlich
durch den unsachgemäßen Einbau ver-
ursacht worden ist.
Wer sich den Einbau eines Disketten-
laufwerks nicht zutraut, und auch in
seinem Bekanntenkreis niemand kennt,
der (eventuell gegen eine kleine Gefäl-
ligkeit) sich der Angelegenheit an-
nimmt, sollte sich dann an seinen Fach-
händler wenden und diesen mit dem
Einbau beauftragen.
Haben Sie sich dazu entschieden, ihren
PC mit einem zweiten Diskettenlauf-
werk auszurüsten, dann müssen Sie
‚sich zuerst einmal das passende Lauf-
werk kaufen. Für einen PC ist ein dop-
pelseitiges 5 1/4-Zoll-Diskettenlauf-
werk mit 40 Spuren erforderlich, das
auch oft als »0.5-MB-Laufwerk«,
»360-KB-Laufwerk« oder »40 Track/
double sided« bezeichnet wird. Fragen
Sie gegebenfalls einfach nach einem 5
1/4-Zoll-Laufwerk für einen IBM PC.
Obwohl sich ein Preisvergleich lohnt
und es teilweise recht große Preisunter-
schiede gibt, nehmen Sie nicht das bil-
ligste Laufwerk, das Ihnen angeboten
wird. Denken Sie daran, daß die Si-
cherheit ihrer Daten von dieser Kompo-
nente des PC entscheidend abhängt
und daß eine hohe Datensicherheit die
50 Mark leicht wert ist.
Entscheiden Sie sich deshalb für ein
Diskettenlaufwerk von einem Marken-
hersteller, wie beispielsweise Matsushi-
ta, NEC, Panasonic, Tandon oder Teac.
Eine weite Verbreitung hat das Lauf- .
werk JA-551 von Matsushita oder Pana-
sonic erlangt, das auch viele PC-Her-
stellern in ihre Computer einbauen.
Wichtig ist, beim Kauf darauf zu ach-
ten, daß Sie die zum Einbau des Lauf-
werks notwendigen Schrauben mitge-
liefert bekommen. In der Regel können
Sie zwar gewöhnliche M3x5 mm-
Schrauben benutzen, aber es gibt auch
Laufwerke mit zöllischen Gewinden;
die dazu passenden Schrauben erhalten
Sie meist nur in Einheiten zu 100 oder
gar 1000 Stück, so daß Sie am Ende 96,
beziehungsweise 996 Schrauben übrig
haben.
Für den Einbau des Laufwerks benöti-
gen Sie nur einen Kreuzschlitz-Schrau-
bendreher mittlerer Größe und einen
Schraubendreher mit Flachklinge.
Überprüfen Sie zuerst, ob auf der Bo-
denplatine des Laufwerks eine Ab-
schluß-Widerstandsdekade eingesetzt
ist. Eine solche Widerstandsdekade
sieht wie ein Speicher-Baustein aus
und steckt, falls vorhanden, in einem
IC-Sockel nahe des 34poligen Platinen-
steckers für den Anschluß an den Dis-
ketten-Controller. Wenn eine Wider-
standsdekade vorhanden ist, hebeln Sie
sie vorsichtig mit dem flachen Schrau-
bendreher aus dem Sockel.
Geben Sie acht, daß Sie bei dieser Pro-
zedur nicht versehentlich Jumper
(Steckbrücken) von der Bodenplatine
entfernen, weil diese bereits vom Her-
steller auf den Betrieb an einem PC ein-
gestellt sind. Ist das nicht der Fall, so
ist dieser Umstand in dem Begleitbrief,
beziehungsweise dem Datenblatt geson-
dert vermerkt.
Nachdem Sie die eventuell vorhandene
Widerstandsdekade entfernt haben,
schrauben Sie den PC auf und lösen
den Fronthalter (ein Metallplättchen,
das ein Herausrutschen des Laufwerks
aus dem Einschubschacht verhindert)
sowie die Blende für das zweite Lauf-
werk. In den dadurch offenstehenden
Einschubschacht schieben Sie das Lauf-
werk. Wenn zum Laufwerk auch Befe-
Kerbe N E ;
Bild 1. So finden Sie das Pin 1 an dem 34poligen Direktstecker des Diskettenlaufwerks
62
ee in Form von zwei Schie-
nen geliefert wurden, müssen Sie diese
zuerst an den beiden schmalen langen
Seiten des Laufwerks montieren.
Befindet sich das Laufwerk vollständig
im Schacht, stecken Sie die freie Steck-
verbindung des Flachbandkabels, das
vom Diskettencontroller (Steckkarte) an
das erste Diskettenlaufwerk führt, auf
den Platinenstecker am hinteren Ende
des zweiten Laufwerks. Dabei muß die
farbig (meist rot) markierte Leitung des
Flachbandkabels an Pin 1 des Platinen-
steckers am zweiten Laufwerk führen.
Pin 1 ist von oben gesehen der äußere
Kontakt, der am nächsten zu der Kerbe
im Platinenstecker liegt (Bild 1).
Stecken Sie abschließend noch einen
freien Versorgungsspannungsstecker
vom Netzteil in die dazu passende
Buchse am Laufwerk. Ein Verpolungs-
schutz verhindet, den Stecker falsch
herum anzuschließen.
Im Nu ist Ihr PC wieder zu
und das Laufwerk drin
Zuletzt fixieren Sie das Diskettenlauf-
werk seitlich mit je zwei Schrauben (bei
manchen Laufwerksmodellen nicht vor-
gesehen) und bringen den Fronthalter
wieder an. Wegen der beengten Ver-
hältnisse leistet ein Vergaser-Schrau-
bendreher, der besonders kurz ist, beim
Eindrehen der Schrauben gute Dienste.
Um dem PC mitzuteilen, daß er ab jetzt
über ein zweites Diskettenlaufwerk ver-
fügt, stellen Sie auf der Mutterplatine
den Dip-Schalter mit der
Nummer 7 in die Position »off« (Bild 2).
Besitzt Ihr PC keine Dipschalter, lesen
Sie eben im Handbuch nach, wie bei Ih-
rem Computer die Anzahl der Disket-
tenlaufwerke eingestellt wird. Beim AT
gibt es für diesen Vorgang keine Dip-
schalter, sondern stattdessen wird mit
dem Setup-Programm die Konfigura-
tion im batteriegepufferten Systemspei-
nn auf zwei Diskettenlaufwerke geän-
ert.
Damit ist die Installation des Disketten-
laufwerks beendet. Schalten Sie Ihren
PC ein und prüfen Sie mit den MS-
DOS-Befehlen »dir« und »format«, ob
das neue Laufwerk korrekt angespro-
chen wird und einwandfrei funktio-
niert.
(Martin Hepp/ma)
Oo
z
Fun AAul
Bild 2. Den Dipschalter Nummer 7 müssen
Sie auf der Position »off« stellen
DOS 4'88
Bild. Sie müssen
lediglich die obere
Hälfte des Quar-
zes absägen, um
die Taktfrequenz
Ihres PC zu ver-
doppeln
Doppelte Taktfrequenz
fast zum Nulltarif
Wenn Sie der Meinung sind, daß
Ihr PC ruhig ein wenig schneller
arbeiten könnte, haben wir ge-
nau die richtige Bastelei für Sie.
Nur ein wenig Werkzeug, das
sich in jedem Haushalt findet, ist
nötig, um die Rechengeschwind-
keit des Computers zu verdop-
peln.
Eine physikalische Gesetzmäßigkeit
macht es möglich, die Taktfrequenz
und damit auch die Rechengeschwin-
digkeit Ihres PC ohne großen Auf-
wand zu erhöhen. Sie benötigen dazu
nur ein wenig handwerkliches Ge-
schick, einen Lötkolben (maximal 30
Watt), einen kleinen Schraubstock
und eine Metallsäge mit scharfem Sä-
geblatt.
Der Trick der Bastelei besteht darin,
daß der Quarz im PC, der direkt die
Taktfrequenz des Computers be-
stimmt, gekürzt wird. So wie die Sai-
te eines Musikinstruments um so
schneller schwingt, je kürzer sie ist,
so schwingt auch der Quarz schnel-
ler, wenn man ihn verkürzt. In der
Praxis läßt sich am einfachsten eine
Halbierung des Quarzes verwirkli-
chen, was einer Verdopplung der
Taktfrequenz entspricht.
Besorgen Sie sich dazu zuerst einen
Quarz mit einer Taktfrequenz von
14,31818 MHz. Darauf markieren Sie
mit einem Filzschreiber oder ähnli-
chem die Trennungslinie zwischen
der oberen und unteren Hälfte des
Quarzes. Spannen Sie den Quarz mit
seinen beiden flachen Seiten so in
den Schraubstock ein, daß die einge-.
zeichnete Markierung etwas aus den
Backen des Schraubstocks heraus-
schaut.
Die Markierung kennzeichnet die Li-
nie, an der Sie entlang sägen müssen.
Gehen Sie beim Sägen nicht zu
schnell vor, und kontrollieren Sie im-
mer wieder den Verlauf der Sägelinie
mit der vorgezeichneten Linie, um
eine gerade und saubere Sägekante
zu erhalten. Haben Sie die obere
Hälfte des Quarzes komplett abge-
sägt, dann öffnen Sie das Gehäuse Ih-
res PC und tauschen den alten Quarz
gegen den abgesägten neuen Quarz
aus,
Profis können natürlich auch versu-
chen, zwei Drittel des Quarzes abzu-
sägen, um die Taktfrequenz des PC
zu verdreifachen. In der nächsten
April-Ausgabe der DOS International
verraten wir Ihnen dann, wie sich die
Taktfrequenz Ihres PC vervierfachen
läßt.
(ma)
Digital-Joystick am Druckerport
Leider funktioniert die Joystick-
Bastelei auf Seite 50 in der Aus-
gabe 2/88 der DOS International
nicht so ganz, wie wir uns das
vorgestellt haben. Nun wissen
wir es besser.
Damit Sie auch in den Genuß eines
funktionsfähigen Digital-Joysticks am
Druckerport kommen, müssen Sie
Pin 8 der 9poligen SUB-D-Joystick-
buchse nicht mit Pin 7, sondern mit
Pin 18 des 25poligen SUB-D-Drucker-
steckers verbinden. Dadurch ändert
sich auch das Testprogramm für die
Abfrage des Joysticks, so daß wir das
modifizierte Basic-Listing nochmals
abgedruckt haben.
Möchten Sie den Joystick in anderen
Programmiersprachen abfragen, dann
müssen Sie zuerst den dezimalen
Wert 31 auf die Portadresse 378hex
(beziehungsweise 3BChex oder
488 DOS
278hex) ausgeben, über die gleiche
Portadresse den anliegenden Wert
einlesen und mit dem Wert 31 über
die Exklusiv-Oder-Funktion ver-
knüpfen.
Das Ergebnis bestimmt den Zustand
der Joystick-Schalter. Jeder Schalter
besitzt einen bestimmten Wert, der
im Ergebnis enthalten ist, falls der
Schalter betätigt wird. Die Richtungs-
und der Feuerschalter haben folgen-
de Werte:
Rechts =8
Links = 4
Aufwärts=1
Abwärts =2
Feuer = 16
Wird der Joystick beispielsweise
nach links aufwärts gedrückt und
gleichzeitig der Feuerknopf betätigt,
so lesen Sie über die Portadresse den
Wert 21 (4+1+16) ein.
Für die beschriebene Bauanleitung
eignen sich nur einfache Joysticks
—
[1N5] 5 WIDTH 80:CLS:DEFINT A-Z
[AW5] 10 X=9: Y=9: FEUER=0 :ADR=&H78
[WE2] 20 OUT ADR,31
[PV7] 30 WERT=INP (ADR) :LET W2=WERT XOR 31
UN6] 40 IF (W2 AND 1)=1 THEN LET Y=Y-1
[4P6] 50 IF (W2 AND 2)=2 THEN LET Y=Y+1
[BP6] 60 IF (W2 AND 4)=4 THEN LET X=X-1
[2H6] 65 IF (W2 AND 8)=8 THEN LET X=X+2
[T27] 70 IF (W2 AND 16)=16 THEN LET FEUER=1
[VE3] 80 IFX<1 THEN=1
[D24] 90 IFX>80 THEN X=80
[EL3] 100 IFY<1 THEN Y=1
[YX3] 110 IF Y>20 THEN Y=20
[WMF] 120 LOCATE Y,X: PRINT "m" :LOCATE 1,1:
PRINT " Feuerknopf ="; FEUER
[UN7] 145 LET FEUER=0:LOCATE Y,X: PRINT ı "
A22] 150 GOTO 30
ohne Dauerfeuer-Funktion oder ähn-
liche Zusatzelektronik.
(Martin Hepp/ma)
63
um Verändern der
w-Konf iguration den
or mit den Pfeiltasten
auf die entsprechende Option
und drücken Sie <do>
Bitte beachten Sie, daß wir <do)
nicht länger wit FiO bezeichnen.
Der all -
Toste W
Composite
Sie kon
Nonochrome ?
Monachrome 3
Black A White
Mit <do> bestätigen Sie diese Bild
schirm-ID. Mit <undo> können Sie eine
andere Konfiguration auswählen.
EN]
Bild 1. Das Installationsprogramm von Access Word ist sehr über-
sichtlich aufgebaut
|
wirkungsvoll
Textverarbeitung
Anwendungen
Hilfsprogramme
Betriebssystem
&
n
if Typ_änder
Bild 2. Die Benutzeroberfläche von Access Word ist schlicht aber
Viel Textverarbeitung für wenig Geld
Preiswerte Textverarbeitungen
bieten meist wenig Komfort,
komfortable Programme sind
meist teuer. Eine Ausnahme ist
Access Word.
Die Programmlawine in der Kategorie
Textverarbeitung rollt weiter. Auch
Access Word gehört diesem Genre
an. Doch in der allgemeinen Pro-
grammflut bildet es eine positive
Ausnahme. Hier wird tatsächlich viel
Leistung für wenig Geld geboten,
was sich schon bei dem ausgezeich-
neten Installationsprogramm zeigt
(Bild 1).
Grundvoraussetzung für Access
Word ist eine minimale Speicherka-
pazität von 256 KByte und zwei Dis-
kettenlaufwerke beziehungsweise ein
Laufwerk und eine Festplatte unter
MS-DOS 2.11 oder höher. Die maxi-
male Textkapazität beträgt 32 KByte.
Bild 2 zeigt die Benutzeroberfläche
von Access Word.
Die Grundfunktionen einer Textver-
arbeitung wie Verschieben, Kopie-
ren, Suchen, Austauschen etc. sind
wie bei fast allen Textverarbeitungen
auch in Access Word enthalten.
Auch eine Serienbrieffunktion ist in-
tegriert. Während des gesamten Pro-
grammbetriebes kann der Anwender
Hilfetexte mit der Funktionstaste [F1]
aufrufen (Bild 3).
Abkürzungen ersparen Tipp-
arbeit und vermeiden Fehler
Doch ein gutes Textsystem zeichnet
sich durch das »Drumherum« aus.
Und hier zeigt Access Word seine
Stärken. Neben Funktionen, die nur
in teuren Textverarbeitungssystemen
zu finden sind, beinhaltet das Pro-
gramm einige »Bonbons«. Zu diesen
64
Bonbons gehört das Arbeiten mit Ab-
kürzungen.
Komplizierte und lange Worte bezie-
hungsweise Standardeingaben kön-
nen über Abkürzungen eingegeben
werden. So kann man zum Beispiel
für »Mit freundlichen Grüßen« das
Kürzel »mfg« definieren. Wird jetzt
im Text das Kürzel eingegeben, wird
es automatisch durch »Mit freundli-
chen Grüßen« ersetzt. Bis zu zehn
Abkürzungsdefinitionen sind für ein
Dokument zulässig. Die Definitionen
können gespeichert und jederzeit
wieder aufgerufen werden.
Acht Absatzformate lassen sich in
Formatvorlagen definieren. Als Para-
meter werden linker und rechter
Rand, Einrückung am Absatzanfang,
Wortumbruch, automatische Ein-
rückung und Justierung eingestellt
(Bild 4). Die Justierung kann nach
linken und rechten Rand, nach bei-
den Seiten oder zentriert definiert
werden. Der Seitenumbruch wird op-
tional am Bildschirm dargestellt. Ver-
schiedene Möglichkeiten zur Hervor-
hebung von Texten stehen zur Verfü-
gung und zwar normale, kursive und
fette Schrift sowie Unterstreichungen
und die Kombination aus allen die-
sen Varianten.
Für jedes Dokument sind zwei Kopf-
und eine Fußzeile zulässig (nicht zu
verwechseln mit Fußnoten). Kopf-
und Fußzeilen werden beim Drucken
auf jeder Seite mit ausgegeben. Für
doppelseitig bedruckte Seiten steuert
der Parameter »wechselnd« die Aus-
gabe der Kopfzeile einmal auf der lin-
ken, einmal auf der rechten Seite des
Blatts.
Nicht gerade alltäglich ist die Makro-
programmierung für Textprogramme.
Tastenkombinationen, die häufig bei
der Arbeit auftauchen, können in so-
genannten Makros zusammengefaßt
werden. Die einzelnen Makros wer-
den dann mit wenigen Tasten-
drucken aufgerufen. Eine sinnvolle
Anwendung für ein Makro wäre die
Zusammenfassung folgender Einzel-
schritte:
- Laden eines Standardtextes
- Laden einer dazugehörigen For-
matvorlage mit Abkürzungsver-
zeichnis
- Aufruf einer bestimmten Text-
stelle.
Access Word erlaubt das Einbinden
von Grafiken in den Text. Die Grafik
wird über den Befehl »Text« und den
jeweiligen Zugriffspfad aufgerufen.
Sie erscheint nicht am Bildschirm,
wird aber von dem Drucker entspre-
chend eingefügt. Grafiken, die in den
Text integriert werden sollen, müs-
sen als Image-Dateien ».ima« vor-
liegen.
Kompatibilität zu anderen
Programmen ist gewährlei-
stet
Neben Dateien von anderen Open Ac-
cess-Modulen werden auch Datenfor-
mate anderer Programme unterstützt.
Zum Lieferumfang von Access Word
gehört eine Diskette mit Hilfspro-
grammen. Damit werden Daten aus
anderen Programmen in das Format
von Access Word umgewandelt. Ne-
ben ASCII-Dateien können Sie auch
mit Daten von Lotus 1-2-3, dBase II
und III sowie Wordstar arbeiten. Die
Umwandlung ist auch in umgekehr-
ter Richtung möglich.
Sicherheit beim Arbeiten mit Access
Word bieten die Funktionen Reparie-
DOS 4'88
4
Ctrl-Ireak
fspr_rei ri-E <halt)
.Yy
D0S-Biitzlicht
Name: Access Word
Preis: 199 Nark
ERSTER EA TE 256 KByte, zwei Diskettenlaufßerke beziehungsweise eilt
Info: Software Products International Inc, Rosenkavalierplatz 14, 8006 Minet
jPositiv
niedriger Preis
großer Leistungsumfang
nützliche Hilfsprogramae
Kompatibllität zu anderen Programmen
Negativ:
zu knappe und unübersichtliche Beschreibung der Funktionen
= unübersichtliche Handbücher
keine Fußnoten zulässig
<spr_links) Ctri-Home
<hume?) Iiome IXabsatz_vor> 135
<end) End <satz_wor) 7?
“zeil_einf) Ctri-Ret <absatz_rück)= alt-P5
<zeil_lö> Ctri-Rück |<satz rück) alt-F?
(wort _vor) Ctrl-Rechts |<format) alt-F6
<waort_rlick) HNEATT
<s.auf) Palp
<s.,ab> Pgdn
<benut#) Shift-Fa
Textverarbeitungs-Nen
Laden eines bestehenden Textes, um diesen zu bearbeiten
| Laden
| finlegen
ndard_ändern
ändern
Ricksprung in das Optionen-Menü
Funktionstaste [F1] aufgerufen
ren und Prüfen, Es kommt vor, daß
eine Datei beispielsweise bei Strom-
ausfall beschädigt wird. »Prüfen«
kontrolliert die Struktur einer Datei
und gibt bei einer Beschädigung eine
entsprechende Fehlermeldung aus.
»Reparieren« versucht bei einem auf-
getretenen Fehler, die Struktur einer
Datei wiederherzustellen.
Ein »Desk-Manager« rundet das An-
gebot an Hilfsprogrammen ab. Darin
finden sich verschiedene Utility-Pro-
gramme wie ein Taschenrechner mit
wissenschaftlichen und statistischen
Funktionen, Stoppuhr, Wecker, Ter-
minkalender und so weiter. Beson-
ders erwähnenswert sind hierbei
noch eine kleine Adreßverwaltung,
auf die Sie bei der Serienbrieffunk-
tion zurückgreifen können, sowie ein
»Notizblock«, mit dem sich auch Ma-
kros editieren lassen.
Wo viel Licht ist, ist auch
Schatten
Neben so viel positiven Aspekten bei
Access Word gibt es einige schwer-
wiegende Mängel. Einer der augen-
Anlegen eines neuen Toxtes mit Übernahme des Standards
Angabe einer Standarddatei, die alle Parameter enthält
Wechseln zuischen Text und Dokument Modus C.TXT 111170)
Bild 2. Hilfetexte zur aktuellen Programmfunktion werden mit der
zum Teil fehlende Druckoptionen
|»»udiel Textverarbeitung für wenig Geld
ID: DAWORD
fälligsten Mängel betrifft die Doku-
mentation. Die drei dünnen Heftchen
im A5-Format mit insgesamt 242 Sei-
ten für Textverarbeitung und die um-
fangreichen Hilfsprogramme sind fast
schon eine Zumutung. Die einzelnen
Funktionen werden jeweils nur äu-
ßerst knapp und oberflächlich be-
schrieben. Sinnvolle Beispiele, unter
denen man sich etwas vorstellen
kann, fehlen völlig. Kreuzverweise
zwischen den drei Handbuchteilen
sind nicht zu finden. Sucht man zum
Beispiel im Stichwortverzeichnis des
»Tutorial Referenz«-Teil nach dem
Begriff »Makro«, wird man ent-
täuscht. Erst im Handbuchteil »Hilfs-
programme« wird man fündig.
Ein zweiter, genauso schwerwiegen-
der Mangel betrifft die Druckoptio-
nen. Selbst Optionen wie Kopf- und
Fußzeilen täuschen nicht darüber
hinweg, daß andere wichtige Punkte
fehlen. So bietet Access Word zum
Beispiel keine Möglichkeit, Fußnoten
einzugeben, die zum Beispiel jeder
Student für Studienarbeiten dringend
benötigt. Zeilenabstände können nur
ganzzahlig bestimmt werden. So ist
Mi Tabulator Wortumbruch Autoeinrück
2 Aus Ein
Bild 4. Bis zu acht Formatvorlagen für Absätze können für jedes
Dokument definiert werden.
zum Beispiel ein anderthalbzeiliger
Ausdruck nicht zulässig.
Insgesamt hinterläßt Access Word ei-
nen gemischten Eindruck. Zu emp-
fehlen ist das Programm allen, die
auf Funktionen wie Fußnoten und
bestimmte Druckoptionen verzichten
können. Für sie sucht dieses Textsy-
stem im Preis-/Leistungsverhältnis
seinesgleichen. (rg)
eleici=jliedlteiai:
Name: Access Word
Preis: 199 Mark
Voraussetzungen: 256 KByte, zwei Disket-
tenlaufwerke beziehungsweise ein Lauf-
werk und eine Festplatte, MS-DOS 2.11
oder höher
Info: Software Products International Inc,
Rosenkavalierplatz 14, 8000 München 81,
Tel. 089/921006-0
Positiv:
- niedriger Preis
- großer Leistungsumfang
- nützliche Hilfsprogramme
- Kompatibilität zu anderen Programmen
Negativ:
- zu knappe und unübersichtliche Be-
schreibung der Funktionen
- unübersichtliche Handbücher
- keine Fußnoten zulässig
- zum Teil fehlende Druckoptionen
RAMfrei
entfernt selektiv residente
Programme (per Tasten-
druck) und liefert freien
Speicher (auch EMS) für
hungrige Software.
488 DOS
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Tastendruck, und Sie kön-
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erweitert Wordstars
Horizont. Bearbeiten Sie
Ihre Texte ab jetzt in allen
angeschlossenen Lauf-
werken und Verzeichnissen!
Andreas Vehrenberg
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4156 Willich 1
Treiber
Universeller Druckertreiber.
Einfache und flexible
Zeichenkonvertierung für
parallele und serielle
Druckerausgabe.
65
Software
Star Writer 3.0 -
ein Textsystem
der Superlative
Bereits in den ersten Versionen war der Star Writer
ein Textverarbeitungsprogramm der Spitzenklasse
und enthielt Funktionen, die selbst weitaus teurere
Produkte nicht zu bieten hatten. Mit der Version 3.0
ist der bewährte Star Writer nun vollends erwach-
sen geworden. Star Writer 3.0 setzt einen neuen
Textverarbeitungsstandard, an dem sich auch
teurere Produkte in Zukunft messen lassen müssen.
Die wichtigste Neuerung in der Ver-
sion 3.0 des Star Writer PC ist die
Umstellung von zeilenorientierter
Textverarbeitung auf Layout-Vorla-
gen, die den Druckformat-Vorlagen
von Microsoft Word ähneln. Textsei-
ten oder auch einzelne Absätze sind
mit bestimmten Merkmalen wie
Randbreiten, Einrückungen, Spalten-
zahl oder Grundschriftart versehen
(Seiten- und Absatz-Layouts). Wäh-
rend der Arbeit an einem Text paßt
sich die Darstellung am Bildschirm
bereits so weit wie möglich an die im
Layout vorgesehene Gestaltung an.
Da der Star Writer PC aus Geschwin-
digkeitsgründen im Textmodus arbei-
tet, werden verschiedene Schriftarten
nicht direkt am Bildschirm darge-
stellt, sondern durch Steuerzeichen
markiert. Das Gesamtlayout des Tex-
tes jedoch wird exakt genug wieder-
gegeben, um die Gestaltung einer
Textseite am Bildschirm bis ins klein-
ste Detail vorauszuplanen.
Eine weitere wesentliche Neuerung:
Star Writer 3.0 enthält nun eine inte-
grierte deutsche Rechtschreibkorrek-
tur mit einem Grundwortschatz von
120000 Wörtern. Selbstverständlich
ist der Wortschatz beliebig erweiter-
bar. Weitere Neuheiten: Mehrspalti-
ger Druck ist problemlos möglich,
auch in Verbindung mit Blocksatz
und Proportionalschrift. Die gesamte
Menüführung der Vorgänger-Version
wurde komplett überarbeitet und
deutlich vereinfacht (Bild 1). Laser-
drucker-Unterstützung, Tastaturma-
kros, eine deutlich verbesserte Fuß-
notenverwaltung und eine Unmenge
kleiner Verbesserungen an praktisch
allen Ecken und Enden machen aus
der Version 3.0 ein Produkt, das
deutlich über die bereits sehr lei-
stungsstarke Vorgängerversion hin-
ausragt.
Der Lieferumfang des Star Writer PC
umfaßt fünf Disketten sowie einen
Ordner, der eine ausführliche Doku-
66
A:NSUB. TAT
‚‚nBei einen Textprogr
Der Star Writer kennt
Im Gegensatz zu den Wo
Die Layout-Angaben ent
Ebenso wie der Star Ur
Die ASCII-Tabelle und
mentation beinhaltet. Das mit dem
Star Writer PC verfaßte und gestalte-
te, ausgezeichnete Handbuch ist die
wohl beste Referenz für dieses Text-
system. Doch der Star Writer ist nicht
nur ein komfortables Textsystem,
sondern er verfügt ebenso über ein
leistungsfähiges Grafikprogramm, ei-
nen Datenfernübertragungsteil, eine
Adreßdatenbank und eine Menge
nützlicher Zusatzprogramme.
Angesichts dieses Leistungsumfangs
ist der unveränderte Preis von 398
Mark schlichtweg eine Sensation,
und die Frage drängt sich unweiger-
lich auf, wofür denn eigentlich ande-
re Anbieter Preise verlangen, die
1000 Mark und mehr über diesem Ni-
veau liegen.
Die Installation des Star
Writer 3.0 erfolgt menüge-
steuert und ohne Umwege
Der Menüpunkt »Installation« gibt
bereits ein erstes Anzeichen, das dar-
auf hinweist, wie sehr die Autoren
des Star Writer PC ins Detail gegan-
gen sind. Wenn der Anwender keine
Spezialwünsche hat, begnügt er sich
damit, den passenden Druckertreiber
anzugeben. Der Star Writer stellt
übrigens 100 verschiedene Drucker-
treiber zur Wahl, wobei auch ver-
schiedene Laserdrucker berücksich-
tigt sind.
Darüber hinaus bietet das Installa-
tionsmenü viele Untermenüs an, in
denen man an Einstellungen vorneh-
men kann, was das Herz begehrt. Das
geht von der Anzahl der Mausknöpfe
bis hin zum Zustand des Tastaturpuf-
fers beim Programmstart (Bild 2).
Sofern der Star Writer seine Installa-
tionsdatei korrekt angelegt hat, bleibt
dem Anwender die Wahl, ob er sich
lieber dem Texteditor, dem Grafik-
programm, der Adreßverwaltung
oder der Datenfernübertragung wid-
men möchte.
tig, daß der Benutzer bei Bedarf
sarten der Textverarbeitung. Im P
Layout nämlich nicht immer für d
darüber, in weiviele Spalten der
r Layoutdatei rechnet, erwartet e
chenrechner (über eine Funktionst
Die Anzeige des Directories läßt sich In fast jeder Situation in ein Biläschirmf
Eine weitere Besonderheit, die es In dieser Form nur beim Star Writer gibt, ist
‚‚zSchlaguort- und Inhaltsverzeichnisse schaffen Übersicht
‚.ndie Funktionen »Stichwortverzeichnise und »Inhaltsverzeichnise wenden sich an
Ebenfalls ähnlich wie einen normalen Textblock bindet der Star Writer Grafiken I
Die integrierte Rechtschreibungskorrektur überprüft Ihre Texte auf Rechtschreibf
‚‚2Star Writer PC 3.0: Die voll grafikfähige Textverarbeitung
‚‚n Nun aber zu einem weiteren Schmuckstück des Star Writers: dem integrierten 6
Bild 1. Star Writer 3.0 bietet viel Textverarbeitung für’s Geld
Beginnen wir mit der Textverarbei-
tung. Spätestens dann, wenn der er-
ste Text im Speicher ist, fällt zum ei-
nen die hohe Geschwindigkeit des
Star Writer und zum anderen seine
Flexibilität in Sachen Befehlseingabe
auf. Wordstar-Enthusiasten dürfen
mit ihren bekannten Control-Codes
arbeiten und auch auf Punktkomman-
dos zurückgreifen, Word-Fans dage-
gen machen sich die Menüleiste zu-
nutze, die auch auf die Eingabe der
jeweiligen Kennbuchstaben der
Funktionen reagiert. Das ist aber
noch längst nicht alles: Zusätzlich
sind nämlich die Funktionstasten be-
legt und die Cursortasten leisten zur
Optionsauswahl in den Pulldown-
Menüs hervorragende Dienste. Die
Mausbesitzer unter den Star Writer-
Anwendern dürfen sich auf einen ho-
hen Eingabekomfort unter Zuhilfe-
nahme der »grauen Tierchen« freuen.
In Sachen Geschwindigkeit ist es für
andere Programme so gut wie un-
möglich, dem Star Writer gleichzu-
kommen. Das Rollen des Bildschirms
ist extrem schnell. Die Funktion »Su-
chen/Ersetzen« tauscht in einem 30
KByte-Text sämtliche »s« gegen »m«
innerhalb von nur 19 Sekunden aus.
Der Vergleichstest mit Word 4.0 war
leider ein Schlag ins Wasser. Word
brach den »Suchen/Ersetzen«-Ver-
such nach 12 Sekunden mit der Bitte
ab, den Text zu speichern, da Words
Kapazität mit diesem Versuch deut-
lich überfordert war.
Im Texteditor des Star Writer PC 3.0
sind sämtliche Standard-Funktionen
der Textverarbeitung integriert. Dazu
gehört unter anderem ein perfekter
Umgang mit Textblöcken, Funktio-
nen des Dateimanagements und eine
komfortable »Suchen/Ersetzen«-
Funktion.
Weiterhin findet man Optionen, die
Textpassagen verstecken, umfangrei-
che Hilfefunktionen, Layoutverwal-
tung, Textverarbeitung in mehreren
DOS 4'88
EASY - PC - TURBO 899,-- DM
- 640K Turbo-Board, 4.77/8 MHz umschaltbar, 256K RAM bestückt
\ - 150 Watt Netzteil, Metallgehäuse
—— u - Herkules kompatible Grafikkarte, 1 Laufwerk 360K
\ - Diskkontroller mit Kabelsatz für 2 Laufwerke
- Parallele Schnittstelle .
- Deutsche Tastatur
EASY-AT-TURBO 1.998,.-DM EASY-XT-TURBO 1.348,-- DM
- Mini-AT Motherboard, 1 MB, 512k bestückt, 8 Slots - wie EASY - PC - TURBO, jedoch mit 10 MB Festplatte
- 200 Watt Netzteil, Konfigurierbar auf 640K/384K RAM
- 80286 CPU (6/10 MHz, 0 Waitstates), Batteriegepufferte Uhr Herkules kompatible Grafikkarte 99.-- DM
- Herkules kompatible Grafikkarte Multi 1/O mit Software 199,-- DM
-12 MB Diskkontroller, 1 Laufwerk 1.2MB/360K Floppy Diskkontroller mit Kabelsatz 39,-- DM
- Parallele Schnittstelle 640K Turbo-Board 4.77/8 MHz, (256K be) 299,-- DM
- AT Tastatur (Deutsch) Speichererweiterung auf 40K_ _ 249,-- DM
HDD/FDD Kombikontroller 399,.. nm SPeichererweitsrung auf 512K Fa
Diskkontroller mit Kabelsatz, 12MB 2%, DM |0 MB Festplatte mit WD-Kontroller 449,.- DM
ee Nie 159,- DM Tastatur XT 99... DM
peichererweiterung a 299,- DM @
Tastatur AT 99... pm Super XT/AT Tastatur 198,-- DM
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Software
Fenstern, End-, Kopf- und Fußnoten-
verwaltung, verschiedene Schriftar-
ten, Optionen zum halbautomati-
schen Generieren von Stichwort- und
Inhaltsverzeichnissen, zur Floskel-
verwaltung, zur Einbindung von Gra-
fiken, eine Trennhilfe-Routine, eine
residente ASCII-Tabelle, einen
Druckerspooler sowie einen residen-
ten Taschenrechner und eine Recht-
schreibkorrektur. Alle diese Funktio-
nen ausführlich zu beschreiben, wür-
de den Rahmen eines Artikels spren-
gen. Im folgenden sind einige
Optionen gesondert herausgegriffen.
Besonders angenehm sind die situa-
tionsbezogenen Hilfefenster, die
dann am Bildschirm erscheinen,
wenn der Benutzer bei der Eingabe
zögert (Bild 3). Welche Zeit der Star
Writer als »Zögern« definiert, gibt die
Installationsdatei vor.
Der Star Writer kennt zwei verschie-
dene Betriebsarten der Textverarbei-
tung. Im Programmtext-Modus arbei-
tet er wie ein komfortabler Pro-
grammtexteditor, etwa wie der Turbo
Pascal-Editor. Auch in diesem Modus
steht aber die volle Leistung der Text-
verarbeitung zur Verfügung. Im nor-
malerweise verwendeten Dokumen-
ten-Modus wird der Text immer mit
einer Layout-Datei in Verbindung ge-
bracht. In einer Layout-Datei sind
sämtliche Angaben über die Textge-
staltung abgelegt. Dazu gehören un-
ter anderem Angaben wie linker
Rand, rechter Rand, Schriftart, -größe
und ähnliches (Bild 4). Auch die
Ausgabe mehrspaltiger Dokumente
bereitet keine Probleme. Überhaupt
sind die Layout-Optionen ein weite-
rer Beweis dafür, wie genau man sich
bei der Entwicklung des Star Writer
bemüht hat, jede Funktion perfekt
auszuarbeiten.
Im Gegensatz zu den Vorgängerver-
sionen muß ein Layout nämlich nicht
immer für den ganzen Text gelten. So
sind Absatz-Layouts und Seiten-Lay-
outs vorgesehen. Der Gültigkeitsbe-
‚‚bBild 1. Star Writer
‚‚bBild 2. Die Install 05
‚‚bBild 3. Das automat
reich von Ganzseiten-Layouts kann
auch auf Seiten mit gerader oder un-
gerader Seitenzahl begrenzt sein. Das
ist beispielsweise dann von Bedeu-
tung, wenn man einen Text später ab-
heften muß, wobei dann sinnvoller-
weise der linke Druckrand eines Do-
kumentes bei geraden und bei unge-
raden Seitenzahlen verschieden sein
sollte.
Die Layout-Angaben enthalten auch
Informationen darüber, in wieviele
Spalten der Text unterteilt sein soll.
Die Spaltenzahl ist übrigens im Ab-
satz-Layout definiert. Auf einer einzi-
gen Seite kann daher problemlos zwi-
schen verschiedenen Spaltenforma-
ten gewechselt werden. Mittels einer
Voranzeige-Funktion läßt sich das
spätere Erscheinungsbild einer Text-
seite bereits bei der Layout-Definition
am Bildschirm überprüfen (Bild 5).
Ebenso wie der Star Writer PC pro
Text mit einer Layoutdatei rechnet,
erwartet er zu jedem Text eine Flos-
keldatei. Eine Floskeldatei enthält -
wie der Name schon sagt - Floskeln,
das heißt, vielbenötigte Wendungen
oder Worte. Mit diesen Ausdrücken
belegt man einfach einen der 26
rbeitung für’s Geld
tert die Arbeit
‚‚bBild 4. Das Layout- Textbearbeitung
schirm dargestellt
nen 2.0 und 3.8
ztern)
ionalschrift
-- Endnotenverwaltung (verbesserte Fußnotenverwaltung)
-- Aufforderung zur Datensicherung in vorgegebenen Zeitabschnitten
-- Dateiverwaltung integriert
68
Bild 3. Das automa-
tische Hilfssystem
erleichtert die Arbeit
Bild 2.
Die Installation ist
völlig problemlos
Buchstaben des Alphabetes. Im Text
ruft man eine Floskel durch die Ta-
stenkombination aus dem entspre-
chenden Buchstaben mit der »Alt«-
Taste ab. Die Phrase »Mit freundli-
chen Grüßen, Ihr ... « läßt sich bei-
spielsweise auf »Alt-M« legen. Eine
Floskeltaste zu drücken, ist auf jeden
Fall einfacher als das manuelle
Schreiben der Phrase. Floskeltasten
sind auch zur Makroprogrammierung
einsetzbar, das heißt, beliebige Be-
fehlsfolgen sind in Form von Control-
Codes auf den Floskeltasten ablegbar.
So lassen sich Funktionsmakros für
häufig wiederkehrende Arbeitsabläu-
fe schnell und bequem definieren
und wieder abrufen.
Die Anzeige des Directories läßt sich
in fast jeder Situation in ein Bild-
schirmfenster bringen. Im Gegensatz
zu den Vorgängerversionen bleibt es
beim Star Writer 3.0, aber nicht bei
der reinen Anzeige. Per Cursortasten
oder Maus fährt man im Inhaltsver-
zeichnis herum, wechselt Directories
und wählt schließlich eine ge-
wünschte Datei aus. Eine Texteinga-
be des Dateinamens ist nicht mehr
notwendig.
Eine weitere Besonderheit, die es in
dieser Form nur beim Star Writer
gibt, ist das Menü mit den Druck-
funktionen. Dieses Pulldown-Menü
ist variabel und enthält stets genau
die Optionen, die mit dem gewählten
Drucker möglich sind (Bild 6). Gene-
rell paßt sich der Star Writer so weit
wie nur irgend möglich an den zur
Verfügung stehenden Drucker an.
Ähnlich wie einen normalen Text-
block bindet der Star Writer Grafiken
in Texte ein. Das Star Writer-eigene
Grafikprogramm stellt hierfür die
Grafiken her, doch dazu später mehr.
Alternativ befindet sich zur Textver-
schönerung die Zusatzfunktion
»Snapshot« unter dem Dateinamen
»snap« auf einer der Star Writer-Dis-
ketten. »Snapshot« ist ein speicherre-
sidentes Programm, das bis zur Akti-
DOS 4'88
Seitenlayout ändern
Annerkung:&rund — Seitemlagont
Linker Rand >9 Spalten
Rechter Band’5 Spalten
Oberer Rand 9 Zeilen
| Unterer Rand‘9 Zeilen
Röpfehstand '& Zeilen
I Fußubstand Ih Zeilen
Tastenschlusser:Gs
Layout gulkig Tur:alle Seiten
Layout anzeigen
Spa ltesaiandl
Spa Ienabstand
Kopltext eingeben: 4
Fußtext eingeben Cd
=
= Spalten
7
Steuern Sie nun mit den Gusortasten den zu anderaden Nenupunklranz sie]
Konnen daun nach der Bestätigung mit A 1rtaJ|1T den Henupimkt andern. |
Zahlenangahen für Vertikalgraßen konnen durch Anfugen des entsprechen
nem Zereheis inch zu (lnehrZoll, Zeilen, (Plunkten oder (On Angege-
„werden. Zahlenangaben Für llorszantatgrößen in CI}inch, (8)palten
(Ein:
IEselrillisi für Seitenlagont-Bingahe beenden
Bild 4. Das Layout-System für professionelle Textbearbeitung
im Hintergrund verweilt. Es dient
dazu, den aktuellen Bildschirminhalt
in eine ».pic«-Datei zu kopieren und
leitet praktisch eine Hardcopy des
Bildschirms statt an den Drucker in
eine Datei. Die von »Snapshot« ange-
legten Dateien verwendet der Star
Writer mit dem Menüpunkt »Grafik
einbinden« wie eine normale Grafik
weiter.
Die integrierte Rechtschreibungskor-
rektur überprüft Ihre Texte auf Recht-
schreibfehler und wird selbst profes-
sionellen Ansprüchen gerecht. Das
Korrekturprogramm (Bild 7) kennt
die Eigenheiten der deutschen Spra-
che und bietet Ihnen, sobald es einen
Fehler aufgespürt hat, eine Liste von
Austauschwörtern an. Das Programm
verfügt über einen Wortschatz von
120000 Wörtern. Dieser Wortschatz
ist während der Korrektur praktisch
beliebig erweiterbar. Hat der Star
Writer ein unbekanntes oder fehler-
haftes Wort gefunden, stellt er Sie vor
die Wahl zwischen Korrektur oder
Neuaufnahme des Wortes in eines
der Wörterbücher. Zum einen exi-
stiert das bereits oben erwähnte
Hauptwörterbuch mit 120000 Eintra-
gungen, zum anderen greift der Star
Writer bei Bedarf auch auf zwei indi-
viduelle Benutzerwörterbücher zu-
rück. Es handelt sich dabei um das
Benutzerwörterbuch zur Aufnahme
von Wörtern, die in Ihren Texten
häufig auftreten und um das Text-
wörterbuch, das der Star Writer spe-
ziell für einen bestimmten Text an-
legt.
Star Writer PC 3.0: Die voll
grafikfähige Textverarbei-
tung
Nun aber zu einem weiteren Schmuck-
stück des Star Writers: dem integrier-
ten Grafikprogramm (Bild 8). Nach
der Anwahl des Menüpunktes »Gra-
phikeditor« verzweigt der Star Writer
in sein Grafikprogramm. Dieser Pro-
grammteil ist dazu gedacht, Grafiken
zur Einbindung in Star Writer-Texte
zu produzieren. Außerdem ist erin
der Lage, Bildschirmkopien, die
»snapshot« erzeugt hat, zu bear-
beiten.
Der Grafikeditor gestattet in der neu-
en Version auch die Verwendung von
Farbe. Natürlich kommt dieser
Aspekt nur im Zusammenhang mit
einem Farbdrucker voll zum Tragen,
A Anfangsfont
Nie Apt
Dre ie
U Eıca Der
B Fila Apr
E lic föpt
ae let
N Uran Add
rin Hapı
J Piz Sayıl
Klon Alıpl
U Bon. löpr
A Tıgalis zul
LENZ ENTE
I nun uk
I Ameleskl or
d Conrieri Bot
4'88 DOS
Bild 6. Das Drucker-
Menü erscheint stets
optimal an den
Drucker angepaßt
Software
Bild 5. Das Seitenlayout wird direkt am Bildschirm dargestellt
da das Endziel in diesem Falle ja kei-
ne schöne Bildschirmgrafik, sondern
eine druckreife Grafik in einem Text-
zusammenhang ist. Der Grafikeditor
kennt sämtliche Standardfunktionen
eines handelsüblichen Grafikpro-
grammes wie das Zeichnen von Li-
nien, Punkten, Rechtecken und Krei-
sen und deren Invertierung. Der Gra-
fikeditor zeichnet ebenso Strahlen
(Linien mit einem gemeinsamen Aus-
gangspunkt) oder Rundecke (»abge-
stumpfte« Rechtecke). Natürlich ist
auch ein Raster zur Feineditierung
vorhanden. Als Ergänzung zu den 30
Standard-Pinselformen und den 30
Standard-Mustern (für Fill-Funktio-
nen) beinhaltet der Grafikeditor so-
wohl einen Pinsel- als auch einen
Mustereditor.
Unter der Überschrift »Objekte« sind
verschiedene grafische Operationen
zusammengefaßt, wie beispielsweise
das Drehen, Verschieben, Spiegeln
oder Kopieren von Grafikausschnit-
ten. Ein weiteres Zusatzprogramm -
»snapshot« wurde oben bereits er-
wähnt - ist ein Zeichensatzeditor für
das Grafikprogramm, nämlich »cha-
red«. Es ermöglicht die komfortable
Anderung und Definition von Zei-
chensätzen.
Wie die Einbindung eines Grafikedi-
tors schon zeigt, folgt der Star Writer
dem Konzept der »integrierten Text-
verarbeitung«. Dadurch erst sind vie-
le Funktionen für den Endanwender,
der mit möglichst wenig verschiede-
nen Programmen arbeiten möchte,
überhaupt sinnvoll. Zum Beispiel die
Option »Grafikeinbindung« - was
wäre sie ohne das nötige Grafikpro-
gramm wert?
Die Autoren des Star Writer haben ihr
Programm mit einer Serienbrief-
Funktion versehen, die beispielswei-
se Adressen aus einer Datei in einen
Werbebrief einsetzt. Dazu muß der
Anwender eine Datenstruktur als
Grundlage der Datenbank definieren,
so wie es von anderen Datenbanksy-
69
Software
A:NTEST.TAT .
Absatzlayouts (bis 32 pro Text) und Seitenlayouts
Rechtschreibkorrektur (Wörterbuch mit 128.080 Wörtern)
schrspaltiyer Satz
wehrspaltiger Satz auch in Blocksatz und Proportionalschrift
wchrspaltiger Satz auch mit Grafikeinbindung
Endnotenverwaltung (verbesserte Fußnotenverwaltung)
Aufforderung zur Datensicherung in vorgegebenen Zeitabschnitten
Dateiverwaltung integriert
deutsche Trennhilfe
Auto-Dial-Modems werden vom DFU-Teil unterstützt
neue Nenustruktur bringt mehr Übersicht
bestmögliche Druckerunterstützung, bis zu 58 verschiedene
Schriftarten pro Drucker, die mit allen Schriftattributen kombiniert
werden können
Laserdrucker-Unterstützung
Bild 7. Die Rechtschreibkorrektur arbeitet zuverlässig und
schnell
stemen, wie beispielsweise dBase, be-
kannt ist. Diese Struktur legt für eine
Datenbank die Namen der Datenfelder
fest, in die der Benutzer Daten einträgt.
Sobald die Felder definiert sind, fordert
der Star Writer Sie dazu auf, eine Ein-
gabereihenfolge festzulegen, nach der
er bei der Datenabfrage verfährt.
Diese Dateien muß man vor der Bear-
beitung öffnen und danach wieder
schließen. Außerdem läßt der Star Wri-
ter die Verwendung von Indexschlüs-
seln zu, nach denen er eine Datei sor-
tiert. Sie behandeln dabei eine Star
Writer-Datenbank wie eine vollkommen
normale Datei: Sie dürfen darin Daten
löschen und änderen, Informationen
ansehen und einfügen. Die Star Writer-
Dateiverwaltung läßt eine schnelle Re-
cherche zu; das Auffinden selektierter
Datensätze bereitet keine Probleme.
Eine weitere Option des Adreßverwal-
tungs-Menüs sorgt für die Datenkonver-
tierung zwischen den Star Writer-Ver-
sionen 2.0 und 3.0. Auch hier hält das
Programm dieselben nützlichen Hilfen
für Sie bereit, die schon vom Texteditor
her bekannt sind. Dazu zählt der resi-
dente Taschenrechner genauso wie die
Floskel-/Makroverwaltung.
Sämtliche Daten werden durch Punkt-
und Kreuzbefehle in Ihre Texte einge-
bunden. Darüber hinaus existieren
auch Punktbefehle, die beispielsweise
einen Seitenvorschub erzwingen oder
sogar das Rechnen mit Variablen zu-
lassen.
Als vierter Programmteil sei schließlich
noch die Datenfernverarbeitungs-Funk-
tion erwähnt. Mit dem DFÜ-Programm-
teil hat der Benutzer ein hochwertiges
Terminalprogramm für die serielle Da-
tenübertragung von Computer zu Com-
puter und für die Kommunikation mit
Mailboxen und Datenbanken zur Verfü-
gung.
Star Writer PC 3.0 zeigt, was heutzuta-
ge in Sachen Textverarbeitung machbar
ist.
Das Programm überzeugt durch hohe
Flexibilität und eine ungewöhnliche
Menge nützlicher Funktionen. Die
Möglichkeiten zur Textgestaltung lie-
gen deutlich über dem Durchschnitt an-
derer, selbst wesentlich teurere Pro-
gramme, und das zu einem Preis, zu
dem man andernorts höchstens Junior-
versionen bekommt.
Star Writer ist dabei in der Lage, so-
wohl Umsteiger von anderen Program-
men als auch völlige Neulinge ebenso
wie den fortgeschrittenen Textverarbei-
tungsprofi zufriedenzustellen.
Star Writer 3.0 hat durch konsequente
Weiterentwicklung ein Leistungsnive-
au erreicht, das Vergleiche allenfalls
noch mit Word 4.0 erlaubt. Diesem
Textprogramm steht eine große Zu-
kunft bevor.
(Ulrich Spranger/ev)
I
mehrspaltiger Satz
— Dateiverwaltung integriert
— deutsche Trennhilfe
— Laserdrucker-Unterstützung
Absatzlayouts (bis 32 pro Text) und Seitenlayouts
Rechtschreibkorrektur (Wörterbuch mit 120.000 Wörtern)
mehrspaltiger Satz auch in Blocksatz und Proportionalschrift
— mehrspaltiger Satz auch mit Grafikeinbindung
— Endnotenverwaltung (verbesserte Fußnotenverwaltung)
— Aufforderung zur Datensicherung in vorgegebenen Zeitabschnitten
— Auto-Dial-Modems werden vom DFÜU-Teil unterstützt
—- neue Menüstruktur bringt mehr Übersicht
— bestmögliche Druckerunterstützung, bis zu 50 verschiedene Schriftarten pro Drucker,
die mit allen Schriftattributen kombiniert werden können
Tabelle der wesentlichen Unterschiede der Versionen 2.0 und 3.0
70
Bild 8. Der integrierte Grafikeditor unterstützt auch EGA-Karten
[elei=2=jlirAlfelai:
Name: Star Writer PC 3.0
Preis: 398,- Mark
Voraussetzungen: 256 KByte RAM,
PC-DOS/MS-DOS ab Version 2.11,
beliebige Grafikkarte, mindestens
ein Diskettenlaufwerk
Info:
Star-Division, Zum Elfenbruch 5-7,
2120 Lüneburg, Tel.: 04131/70090
Positiv:
- detailliert ausgefeilte Funktionen
- sehr hohe Geschwindigkeit
- Textbearbeitung in mehreren Fen-
stern
- deutsches Korrekturprogramm
(120.000 Wörter) und Trennhilfe
- Seiten- und Absatzlayouts für pro-
fessionelle Textgestaltung
- durchdachtes automatisches Hil-
fesystem
- Stichwort- und Inhaltsverzeich-
nis-Anlage
- Programm-Modus schreibt reine
ASCII-Dateien
- umfangreiche Makro-/Floskelver-
waltung
- komfortable und flexible Bedie-
nung
- Grafikprogramm, Adreßverwal-
tung und DFU-Teil integriert
- viele Hilfsprogramme im Liefer-
umfang
- »snapshot« macht »Fotos« in an-
deren Programmen
— komfortable und umfangreiche In-
stallationsroutine
- vollständige Ausnutzung jedes
Druckers ohne Einschränkungen
- ausgezeichnetes deutsches Hand-
buch
- kein Kopierschutz
- ungewöhnlich gutes Preis-/Lei-
stungsverhältnis
Negativ
- Umwandlung der Dokumente in
reine ASCII-Datei nur über
Umweg
- In der Dateiverwaltung keine pho-
netische Suche möglich
DOS 4'88
Einsteiger
So kaufen Sie einen Low-Cost-PC
In jedem Computermagazin finden
Sie Anzeigen für PCs, die unter
klangvollen Phantasienamen zu
Dumping-Preisen angeboten werden.
Diese preiswerten PCs müssen nicht
unbedingt »billig« sein, aber schwar-
ze Schafe gibt es auch hier. Worauf
müssen Sie nun beim Kauf achten?
An jeder Ecke, in jedem Schreibwa-
ren-, Bastel- oder Rundfunkgeschäft
stehen sie im Schaufenster: die typi-
schen »Clones«, auch IBM-Kompsati-
ble genannt, die fast hundertprozen-
tig mit dem Vorbild identisch sind
und von kleinen asiatischen, meist
taiwanesischen Firmen mit Niedrig-
löhnen, bei geringen Bauteilekosten
hergestellt werden.
Viele Fachhändler wittern (manch-
mal etwas blauäugig) beim Verkauf
dieser Computer ein Bombenge-
schäft, fordern Komplettgeräte oder
Komponenten zu fantastisch niedri-
gen Preisen (300 bis 500 Mark für ei-
nen kompletten PC) an, bauen die
PCs in Deutschland zusammen, ver-
sehen alle Computer mit einem eige-
488 DOS
nen Logo und bieten sie dann zu den
bekannt günstigen Preisen an.
Eigentlich für den potentiellen Käu-
fer ein erfreuliches Angebot, denn
die PC-Baugruppen aus Taiwan sind
in der Qualität meistens mit den ent-
sprechenden PCs der Markenherstel-
ler vergleichbar, zumal ein Großteil
der Komponenten für Marken-PCs
(IBM, Commodore, Schneider, Multi-
tech etc.) ebenfalls aus taiwanesi-
scher Fertigung, — wenn auch von
größeren Firmen -,, stammt.
Doch der Händler an der Ecke birgt
gegenüber den Markennamen zwei
große Risiken: Zum einen kann er bei
fehlendem Sachverstand seine PCs
falsch, nicht vorschriftsmäßig oder
schlampig zusammenbauen, und
zum zweiten ist von ihm nach dem
Kauf in der Regel keine Beratung
(Support) zu erwarten. Auch eine Re-
paratur bei einem eventuellen Defekt
am PC kann zum reinsten Glücks-
spiel ausarten.
Noch mehr Risiken bieten obskure
Versandhändler, die schon vor Ab-
lauf der halbjährigen Garantiefrist
pleite gehen, oder die Geräte im Re-
paraturfall oft erst nach Monaten
(zum Teil unrepariert) zurück-
schicken.
Zugegeben, die schwarzen Schafe der
Computerbranche sind gegenüber
den engagierten, fachkundigen
Kleinhändlern und den schnellen,
kulanten Versandhändlern in der
Minderheit, doch es gibt sie. Um sich
vor ihnen schützen zu können, verra-
ten wir Ihnen, wie Sie die Qualität ei-
nes Computers und Fachhändlers
auch ohne große PC-Kenntnisse fest-
stellen können.
Bevor Sie sich für einen bestimmten
PC entscheiden, überlegen Sie sich
jedoch generell gut, wozu Sie den
Computer benutzen möchten. Etwa
für
Textverarbeitung,
- Dateiverwaltung,
— Kalkulation,
- Geschäftsgrafiken,
71
Einsteiger
- Konstruieren und Zeichnen,
- Programmieren oder Program-
mieren lernen oder
- den allgemeinen Einstieg in
die Computerei.
Bedenken Sie, daß beispielsweise für
Textverarbeitung ein hochwertiger
Monochrom-Monitor, für Dateiver-
waltung eine Festplatte, für Kalkula-
tion eine hohe Rechengeschwindig-
keit (hohe Taktfrequenz), für alle Ar-
ten von Grafiken eine monochrome
Hercules-Grafikkarte oder eine EGA-
Farbgrafikkarte und für das Program-
mieren sowie den Einstieg in die
Computerei ein hohes Maß an Bedie-
nungsfreundlichkeit sinnvoll ist.
Die Qual der Wahl aus dem
Angebot der unüberschauba-
ren Zahl von PC-Anbietern
Wenn Sie sich über die ungefähre
Ausstattung Ihres Wunsch-PC im
Klaren sind, müssen Sie sorgfältig
auswählen. Weil eine fast unüber-
schaubare Zahl von Anbietern mit
breiten Modellpaletten vorhanden
ist, und es beachtliche Unterschiede
in Leistung, Ausstattung und Preis
gibt, nehmen Sie sich dafür ruhig ei-
nige Wochenenden Zeit und verglei-
chen Sie die verschiedenen Ange-
bote.
Dazu suchen Sie sich aus den Anzei-
gen der Computerzeitschriften inter-
essante Anbieter aus und schreiben
diese mit der Bitte um Zusendung
weiterer Informationen und Preisli-
sten an. Nach einigen Wochen (bis zu
drei Wochen sind üblich) müßten Sie
dann über die gewünschten Unterla-
gen verfügen.
Für den Fall, daß Ihnen der eine oder
andere Anbieter nichts zugesandt hat
- was auf den ersten Blick natürlich
einen sehr negativen Eindruck hin-
terläßt - fragen Sie bei der entspre-
chenden Firma am besten nochmals
telefonisch um das Informationsmate-
rial an. Bei einer großen Anzahl von
Posteingängen kann es schon einmal
vorkommen, daß eine Anfrage verlo-
ren geht.
Bei dem lokalen Computerangebot
hilft Ihnen das Branchen-Fernsprech-
buch (»Gelbe Seiten«) weiter. Hier
können Sie sich bei den Fachhänd-
lern vor Ort über deren Angebot in-
formieren.
Jetzt geht es an die konkrete Entschei-
dung in punkto Ausstattung Ihres
Wunsch-PC. Soll er mit einer mo-
nochromen Hercules-Grafikkarte, ei-
ner CGA-Farbgrafikkarte (nur für
Spiele geeignet, erfordert teureren
Farbmonitor) oder gar einer EGA-Kar-
te (hochauflösende Farbgrafik, erfor-
72
MANCHE SIND GANZ
SCHON UBERSPOILERT.
DOS 4'88
ECHT SCHNELL DAGEGEN:
MICROSOFT QUICKBASIC 4.0.
Eine Schnecke bleibt eine Schnecke - auch
wenn sie sich durch allerlei Mimikry - Spoi-
ler, wohlklingende Namen und ähnliches -
ein rasantes Outfit schneidert.
Werfen Sie dagegen bei der neuen deutschen
Ein Compiler, so
schnell, daß Sie
wie mit einem
Interpreter arbei-
ten. Integrierte
Entwicklungsum-
gebung: Compi-
ler, Editor und
Debugger in
einem. Syntax-
überprüfung hei
der Eingabe und
kontextsensitive
Hilfe.
couPoN
Bitte senden Sie mir Informationsmaterial zu:
ZUKUNFT DER SOFTWARE
Version von Microsoft QuickBASIC 4.0
mal einen Blick unter die Haube: Da
gibt es statt Show-Tuning einen völlig
neu überarbeiteten Compiler. So sensa-
tionell schnell, daß Sie damit wie mit
einem Interpreter arbeiten können:
Programm ausführen, anhalten zum
Debuggen und Verändern, einfach wei-
terlaufen lassen — ohne lästige Warte-
zeit. Programmaänderungen baut Micro-
soft QuickBASIC 4.0 um die 150.000
Zeilen pro Minute ein - eine echte
Revolution! Revolutionär auch die
automatische Syntaxüberprüfung direkt
beim Eintippen des Programmcodes. Fehler
werden sofort angezeigt — die integrierte
Hilfefunktion liefert dazu schnellstens
Antworten.
Und hier das absolut neue Fahrgefühl: Aul-
rufe der Microsoft Sprachen C 5.0, Quick,
FORTRAN 4.0, Makroassembler und
PASCAL 4.0 werden ebenso unterstützt wie
die Herkules Graphikkarte und die Intel
8087/80287 Koprozessoren.
Also umsteigen, bei uns einsteigen und ab
geht die Post. Eine Probefahrt wird Sie rest-
los überzeugen.
ms/nos] (me 320/um) 31754
[] Microsoft QuickBASIC 4.0
U System Journal, die spezialisierte PC Fachzenschrift für Software- Entwicklung
Ich nutze Software: TO privat DI beruflieh/ Branche
Mein Rechner: IMS D0OS DIMS0S/2 TI Macintosh
Bitte senden Sie den Coupon an: Miciosolt GmbH + Erdinger Landstraße 2 - BOT Aschheim-Dnrnach
Absender nicht vergessen.
D0S 4/88
Einsteiger
dert aber teuren EGA- oder Multi-
scan-Monitor) ausgerüstet sein?
Passend zur Grafikkarte müssen Sie
den Monitor wählen. Den preisgün-
stigsten Einstieg (ab 250 Mark) bietet
ein Monochrom-Monitor, der unbe-
dingt einen TTL-Eingang und eine
Bandbreite von mindestens 18 MHz
besitzen muß, jedoch nicht mit einer
CGA- oder EGA-Farbgrafikkarte ar-
beitet. Ob Sie einen grünen, bern-
steinfarbenen (amber) oder papier-
weißen Monitor wählen, bleibt Ihnen
überlassen, Die beste Bildqualität bie-
ten aber immer noch die Grün-Moni-
tore, dicht gefolgt von den Amber-
Monitoren. Eine absolut ruhige Text-
oder Grafikdarstellung auf einem pa-
pierweißen Monitor läßt sich dage-
gen kaum erreichen.
Oft steht Ihnen auch noch die Ent-
scheidung bevor, ob Ihnen eine Dis-
ketten-Controllerkarte, eine Kombi-
Controllerkarte oder eine sogenannte
Multi-l/O-Karte, beziehungsweise
Multi-Disk-V/O-Karte lieber ist. Eine
Disketten-Controllerkarte ist in der
Lage, zwei bis vier Diskettenlaufwer-
ke zu verwalten, während die Kombi-
Controllerkarte gleichzeitig die Kon-
trolle über je zwei Disketten- und
Festplattenlaufwerke übernehmen
kann.
Die Multi-1/O-Karte besitzt
die Funktionseinheiten von
mehreren konventionellen
Steckkarten
Auf einer Multi-/O-, beziehungswei-
se Multi-Disk-V/O-Karte, sind dage-
gen mehrere Funktionseinheiten von
PC-Steckkarten zusammengefaßt, in
der Regel
- ein Disketten-Controller,
— eine parallele Drucker-Schnitt-
stelle,
— eine serielle Schnittstelle,
- ein Gameportadapter zum An-
schluß eines Analog-Joysticks,
— eine Echtzeituhr mit Kalender,
sowie
- ein Sockel zum Nachrüsten einer
zweiten seriellen Schnittstelle.
Weil diese Karte gewöhnlich schon
für einen Aufpreis von etwa 150
Mark zu haben ist, der Gesamtpreis
der vergleichbaren Einzel-Steckkar-
ten jedoch mehrmals so hoch liegt,
lohnt sich der Kauf einer Multi-
V/O-Karte immer, solange deren Kom-
ponenten nicht schon größtenteils se-
rienmäßig im PC vorhanden sind.
Auch wenn in den Katalogen und
Anzeigen die Supersonderangebote
unter den PCs immer nur mit einem
73
Einsteiger
Diskettenlaufwerk angeboten wer-
den, erordert ein sinnvolles Arbeiten
mit dem Computer entweder zwei
Diskettenlaufwerke oder ein Disket-
tenlaufwerk und eine Festplatte.
Bevorzugen Sie beim Kauf einen PC,
der mit Laufwerken eines Markenher-
stellers (beispielsweise von Matsushi-
ta/Panasonic), NEC, Tandon oder
Teac) ausgestattet ist. Von irgendwel-
chen taiwanesischen Noname-
Glückskauf-Laufwerken können wir
Ihnen nur abraten, denn Ausfälle
sind hier nicht selten. Außerdem hat
ein solches Laufwerk nach einem De-
fekt nur noch Schrottwert, weil nie-
mand Ihnen für diese exotischen Ty-
pen den nötigen Reparaturservice
bieten kann.
Eine Festplatte rentiert sich dann,
wenn Sie Wert auf große Datenmen-
gen und schnellen Zugriff legen.
Eine 20-MByte-Festplatte mit Con-
troller kostet jedoch immer noch zwi-
schen 700 und 1000 Mark, so daß un-
ter Umständen eine nachträgliche
Aufrüstung die bessere Alternative
ist. Bevorzugen Sie auch hier Mar-
kenfabrikate wie Microscience, NEC,
Seagate oder Tandon.
Daß ein ordentlicher PC mit 640
KByte, mindestens jedoch mit 512
KByte Arbeitsspeicher ausgestattet
sein sollte, hat sich mittlerweile her-
umgesprochen. Die Zugriffszeit des
Speichers darf bei PCs nicht über 150
ns (Nanosekunden), bei ATs mit
Taktfrequenzen ab 10 MHz nicht über
120 ns und bei 386er-PCs nicht über
100 ns liegen.
Durch einen Telefonanruf
erhalten Sie einen ersten
Eindruck von den Händlern
Haben Sie einige Anbieter gefunden,
die die von Ihnen gewünschte PC-
Konfiguration zu einem vernünftigen
Preis anbieten, ist der nächste Schritt
eine telefonische Kontaktaufnahme.
Erkundigen Sie sich dabei,
- ob es möglich ist, den PC zu be-
sichtigen und zu testen,
- ob Selbstabholung durchführbar
ist,
welche Reparaturmöglichkeiten
Sie bei Defekten vor und nach Ab-
lauf der Garantiezeit haben,
- in welchem Umfang Unterlagen
‚ (Handbücher etc.) mitgeliefert
werden, und
- ob Sie mit dem Computer ein li-
zensiertes Betriebssystem (MS-
DOS und GW-Basic) bekommen
beziehungsweise kaufen können.
Bei dieser Gelegenheit können Sie
gleich die Bereitschaft des Händlers,
Auskünfte zu erteilen, testen. Wenn
Sie auf Ihre Fragen nur Antworten,
74
wie »Das kann ich Ihnen leider nicht
(so genau) sagen«, »Da müssen Sie
unseren Techniker fragen, aber der
ist zur Zeit nicht da«, »Das wissen
wir selbst nicht so genau«, oder »Das
müssen Sie in Ihren Handbüchern
nachlesen«, erhalten, ist ein gesun-
des Mißtrauen angebracht. Im Zwei-
felsfall wird Ihnen dieser Händler bei
späteren Fragen und Problemen -
nachdem Sie seinen PC gekauft ha-
ben - auch nur unzureichend behilf-
lich sein.
Weil Sie vorhaben, ein Gerät von
nicht unbeträchtlichem Wert zu er-
werben, sollten Sie den Kauf per Ver-
sand mit Nachnahme von vornherein
ausschließen. Allenfalls bei Periphe-
riegeräten wie Druckern, Monitoren
oder ähnlichem mag dieses Verfahren
noch akzeptabel sein. Das Grundgerät
holen Sie sich jedoch in jedem Fall
selbst ab.
Lassen Sie sich Ihren PC
nicht zusenden, sondern
holen Sie ihn selbst ab
Auch wenn dies für Sie einige Hun-
dert Kilometer Fahrt bedeuten kann,
ist es der mit Abstand sicherste Weg,
einen auf Anhieb voll funktionsfähi-
gen Computer zu erhalten, denn ge-
wisse Anfangsdefekte sind für Ver-
sand-PCs geradezu symptomatisch
und meist mit einem nicht unerhebli-
chen Papierkrieg und hohen Portoko-
sten verbunden.
Vereinbaren Sie also mit den Firmen
Ihrer engeren Wahl einen Termin zur
Besichtigung der Computer. Teilen
Sie möglichst schon vorher mit, wo-
für Sie sich interessieren. Wenn Sie
vorhaben, ganz bestimmte Program-
me auf Ihrem PC zu benutzen, sollten
Sie sich diese entweder schon vor
dem Erwerb des Computers kaufen
oder von Bekannten ausleihen.
Bemühen Sie sich außerdem um das
Programm »IBM Erweiterte Diagnose
PC/XT«, beziehungsweise »IBM Ad-
vanced Diagnostics for PC/XT«, weil
dieses Programm Ihnen einen recht
eingehenden Test der Computerhard-
ware erlaubt. Einen »Mainboard«-
Fehler mit der Nummer 101 (BasicA
im ROM fehlt) dürfen Sie allerdings
getrost ignorieren.
Bringen Sie zum vereinbarten
Besichtigungs- beziehungsweise
Testtermin neben der angesprochene-
nen Software auch ausreichend Zeit
mit, um die Tauglichkeit des Compu-
ters wirklich in Ruhe auszuloten.
Schreiben Sie sich noch offene Fra-
gen auf, und gehen Sie diese mit dem
Verkäufer Punkt für Punkt durch. Te-
sten Sie die mitgebrachte Software
auf einem PC, der Ihrer gewünschten
Konfiguration so nah wie möglich
kommt.
Unterziehen Sie auf diese Weise je-
den Ihrer Favoriten einer Prüfung
und machen Sie sich bei den Gesprä-
chen und Tests ausreichend Notizen,
um diese später in aller Ruhe mitein-
ander vergleichen zu können.
Haben Sie dann Ihren optimalen PC
gefunden, so vereinbaren Sie einen
zweiten Termin mit dem entspre-
chenden Händler. Erkundigen Sie
sich, ob der Computer in der von Ih-
nen gewünschten Konfiguration tat-
sächlich zu diesem Termin lieferbar
ist, damit Sie nicht etwa umsonst
eine lange Anfahrt machen. Fragen
Sie bei dieser Gelegenheit auch
gleich nach der gewünschten Zah-
lungsart. Die meisten Händler wer-
den Ihnen anbieten, die Ware entwe-
der bar oder in Euroschecks zu je 400
Mark zu bezahlen. Besorgen Sie sich
also entweder ausreichend Bargeld
oder die entsprechende Anzahl von
Euroschecks.
Wenn Sie dann Ihren PC in die Hand
gedrückt bekommen, prüfen Sie
gleich, ob alles funktioniert. Lassen
Sie sich nicht von der vermutlich
recht spärlichen Dokumentation ab-
schrecken. In der Regel erhalten Sie
nämlich nur einige englischsprachi-
ge Heftchen. Doch Informationen
rund um Ihren PC erhalten Sie auch
aus anderen Quellen - zum Beispiel
in der DOS International!
Zum Betreiben Ihres PC benötigen
Sie das Betriebssystem MS-DOS oder
PC-DOS. Der Unterschied zwischen
MS-DOS und PC-DOS liegt darin,
daß PC-DOS eine von Microsoft spe-
ziell an den IBM-PC angepaßte Ver-
sion von MS-DOS ist, die einige klei-
ne Änderungen gegenüber dem nor-
malen MS-DOS enthält. PC-DOS ist
für den Besitzer eines kompatiblen
PC nicht zu empfehlen, weil der mit-
gelieferte Basic-Interpreter nur auf
IBM-PCs läuft.
Versuchen Sie, MS-DOS gleich beim
Kauf in einer aktuellen Version (3.2
oder 3.3) zu erwerben, weil es später
unter Umständen schwierig sein
kann, MS-DOS einzeln, also ohne
PC, zu bekommen.
Abschließend nochmals zusammen-
fassend die Vor- und Nachteile, die
der Kauf eines Low-Cost-PCs mit sich
bringt:
Vorteile:
- günstiger Preis
- vielseitig erweiterbar
- hohe Kompatibilität
Nachteile:
- knappe, englische Anleitung
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Nachdem Sie in der ersten Folge dieses Kurses die
Grundlagen der Programmierung in Maschinenspra-
che kennengelernt haben, steigt dieser Teil nun tiefer
in die Geheimnisse der Assembler-Programmierung
ein und verrät Ihnen die Tricks, die auch die Profis
beim Schreiben ihrer Assemblerprogramme ver-
wenden.
Wenn Sie die erste Folge die-
ses Kurses aufmerksam gele-
sen haben, dann wissen Sie
bereits, was der Unterschied
zwischen Maschinen- und
Assemblersprache ist, wie
die verschiedenen Zahlensy-
steme funktionieren und wie
ein typisches Assemblerpro-
gramm aufgebaut ist.
Sicher erinnern Sie sich auch
noch daran, daß der
8086/8088-Prozessor seinen
Speicher über Segmentregi-
ster verwaltet. Dies ist nötig,
weil sich mit den 16-Bit-Regi-
stern des 8086/8088 nur
2"6 - 65536 Speicherzellen
(64 KByte) adressieren las-
sen, während der maximale
Speicherbereich des Prozes-
sors 1 MByte beträgt. Deshalb
geben die Segmentregister
des 8086/8088 jeweils die
Startadresse (Basis) für ein
Speichersegment an, und die
Adresse in einem der norma-
len 16-Bit-Register (Offset)
zeigt auf eine einzelne Spei-
cherzelle innerhalb dieses
Segments. Weil ein 16-Bit-Re-
gister höchstens 64 KByte
Speicherbereich adressieren
kann, ist auch die Länge ei-
nes Speichersegments auf
maximal 64 KByte begrenzt.
Ganz konkret wird die effekti-
ve Adresse einer Speicherzel-
le berechnet, indem die Seg-
mentadresse in einem Seg-
mentregister mit 16 multipli-
ziert und zum Wert der
Adresse eines normalen
16-Bit-Registers addiert wird.
Enthält beispielsweise das
Segmentregister DS die
76
Adresse A000hex und das Re-
gister DX die Adresse
4000hex, so beträgt die effek-
tive Adresse dieser beiden Re-
gister A000hex x 10hex
+4000hex = A4000hex. Mit
dem DX-Register läßt sich da-
mit der Speicherbereich von
A0000hex (DX =0000hex) bis
AFFFFhex (DX=FFFFhex)
adressieren.
Jedes Segmentregister des
8086/8088 hat seinen eigenen
Zuständigkeitsbereich. Das
Segmentregister CS (code
segment) ist für den Befehls-
zeiger IP zuständig, SS (stack
segment) gibt die Segment-
adresse für den Stapelzeiger
SP und den Basiszeiger BP
an, und ES (extra segment)
bestimmt das Speicherseg-
ment für das Zielregister DI
bei Zeichenkettenoperatio-
nen. In allen anderen Fällen
ist DS (data segment) ange-
sprochen, so daß dieses Seg-
mentregister für die Daten in
den Registern AX, BX, CX,
DX, SIund DI gilt.
In Assemblerprogrammen
müssen Sie sich um diese
Feinheiten nicht kümmern,
wenn Ihre Programme nicht
länger als 64 KByte sind -
und welches Assemblerpro-
gramm ist das schon! Dann
können Sie nämlich das
Speichermodell für Dateien
mit der Endung »com« ver-
wenden, das mit einem einzi-
gen Speichersegment arbei-
tet. In diesem Speicherseg-
ment sind Programmcode
und Daten gemeinsam ent-
halten. Der Programmcode
Pack den Tiger
in das RAM
- Maschinensprache auf dem PC
beginnt ab der Adresse
0100hex mit einem Sprungbe-
fehl auf den logischen Pro-
grammstart, unmittelbar von
den Daten des Programms ge-
folgt. Daran schließt sich der
eigentliche Programmcode
an, und für den Stapel
(Stack) reserviert MS-DOS
automatisch 100hex Byte am
oberen Ende des Speicher-
segments.
Wenn nun die Daten und der
Programmcode zusammen
weniger als
64 KByte - 100hex Byte
belegen und die Stapelgröße
den Betrag von 100hex Byte
tatsächlich nicht überschrei-
tet, funktioniert das Verfah-
ren einwandfrei. Überschnei-
den sich dagegen die Bytes
von Programm, Daten und
Stapel, so führt dies in der
Regel zum Absturz des Pro-
gramms.
Com-Dateien arbeiten
mit einem 256 Byte
langen Programm-
vorspann, der als
PSP bezeichnet wird
Der Speicherbereich von
Adresse 0000hex bis
00FFhex innerhalb des Spei-
chersegments einer Datei mit
der Endung »com« wird für
das Kennzeichen dieses Da-
teityps benötigt: das PSP
(Program Segment Prefix).
Das PSP enthält Daten, die
für die Verwaltung der Com-
Datei durch das Betriebssy-
stem erforderlich sind. Die-
ser Programmvorspann wird
beim Aufruf einer Com-Datei
aus der MS-DOS-Komman-
doebene von MS-DOS selbst-
tätig angelegt, so daß sich
der Programmierer darum
nicht weiter kümmern muß.
Teil 1 - Einführung in Assembler
Teil2 - Dateitypen und MS-DOS-Funktionen
Teil3 - SAM Il, der DOS-Assembler
Teil 4 - Die Pseudobefehle des MASM
Teil 5 - Arithmetik leicht gemacht
Teil6 - Grafik und Musik
Das Speichermodell für Com-
Dateien wurde bereits in den
beiden Assemblerprogram-
men im ersten Teil dieses
Kurses verwendet.
Das Programmgerüst für Da-
teien, die mit dem Speicher-
modell der Com-Dateien ar-
beiten, sieht immer gleich
aus. Zuerst wird mit dem
Pseudobefehl »assume« den
Segmentregistern CS und DS
ein gemeinsames Speicher-
segment zugewiesen.
Wenn das Programm keine
Zeichenketten-Operationen
enthält, muß das Segmentre-
gister ES nicht initialisiert
werden. Eine Zuweisung für
das Stapel-Segmentregister
SS ist sogar überflüssig, weil
es automatisch initialisiert
wird. Zu diesem Zweck re-
serviert das Betriebssystem
MS-DOS am oberen Ende des
Speichersegments 100hex
Byte und legt als Kennzei-
chen für die Stapelspitze (top
of stack) in den Speicherzel-
len FFFEhex und FFFFhex
die 16-Bit-Adresse 0000hex
ab. Diese Adresse weist auf
die erste Adresse im PSP, die
wiederum die Rücksprung-
adresse zum Beenden des
Programms enthält.
Weil das Speichermodell für
Com-Dateien mit nur einem
Speichersegment arbeitet,
muß allen zwei oder drei
Segmenttregistern das gleiche
Segment zugewiesen wer-
den. Das Segment trägt in der
Regel die Bezeichnung
»code«, so daß der komplette
Assume-Befehl
assume cs:code,ds:code
oder
assume cs:code,ds:code,
es:code
lautet.
Der Linker »link« des MASM
(Makro-Assembler) warnt in
diesem Fall zwar mit
Warning: no stack segment
DOS 4'88
daß kein Segment für den
Stapel definiert wurde, doch
diese Fehlermeldung können
Sie getrost ignorieren, wenn
Sie vorhaben, die vom Linker
erzeugte Exe-Datei mit dem
MS-DOS-Befehl »exe2bin« in
eine Com-Datei umzuwan-
deln.
Der nächste Befehl im Pro-
gramm muß mit
code segment
den Start des Speicherseg-
ments definieren. In diesem
Beispiel weist er gleichzeitig
dem Segment den Namen
»code« zu.
Der sich anschließende Pseu-
dobetehl
org 0100h
gibt dem Assembler die An-
weisung, das Programm ab
der Adresse 0100hex im
Speichersegment abzulegen,
so daß die ersten 100hex
Byte für das PSP reserviert
bleiben,
Nun muf\ der unbedingte
Sprungbefchl »jmp« folgen,
der mit der Marke, die im Be-
fehl »end« steht, versehen ist
und den eigentlichen Pro-
grammslart aufruft. Rin Pro-
gramm, das mit dem Spei-
cherinodell der Com-Dateien
arbeitet, darf nämlich nicht
gleich »loslegen«, weil zu
Programmbeginn der Daten-
bereich stehen muß, das
heißt der Speicherbereich, in
dem Variablen, Konstanten
und Datenpuffer definiert
sind. Dieser Datenbereich
muß sich an den Sprungbe-
fohl unmittelbar anschließen.
Danach erst beginnt das Pro-
gramm, das mit dem Sprung-
befehl gestartet wird.
Der Aufbau eines As-
semblerprogramms
für Com-Dateien er-
folgt nach einem fe-
sten Schema
Um das Programm elegant zu
beenden, empfiehlt sich die
Funktion dChex des MS-
DOS-Interrupt 21hex, die
eine Rückkehr in die MS-
DOS-Kammandoebene be-
wirkt. Zwar schlielit auch der
MS-DOS-Interrupt 20hex ein
Programm ab, doch ist dieser
Interrupt veraltet, sa daß er
bei Dateien mit der Endung
»exe« nicht korrekt arbeitet
und aus Gründen der Auf-
wärtskompatibilität nicht be-
nutzt werden sollte.
mov ah,4Ch
int 21h
488 DOS
lautet die korrekte Befehlsfol-
ge zum Beenden des Pro-
gramms.
Zu guter Letzt wird mit den
beiden Pseudobefehlen
code ends
und
end start
das Segmentende von »code«
sowie das Programmende
festgelegt. Die Angabe von
»start« im Befehl »end« mar-
kiert die Zeile, in der die
Sprungmarke »start« steht,
als Einstiegspunkt beim Pro-
grammstart. Listing 1 zeigt
zusammenfassend den be-
schriebenen Aufbau eines
Assemblerprogramms nach
dem Speichermodell der
Com-Dateien.
Wenn Sie Ihre Assemblerpro-
gramme mit diesem Grund-
gerüsl aufbauen, das heißt,
anstelle der Kommentare und
Punkte Daten und Befehle
einfügen, können Sie am
Ende die erzeugte Com-Datei
problemlos aus der MS-
DOS-Kommandoebene her-
aus aufrufen.
Natürlich existiert für Datei-
en mit der Endung »exex ein
eigenes Speichermodell.
Beim Speichermodell der
Exe-Nateien können Sie im
Unterschied zum Speicher-
müdell für Com-Dateien bo-
liebig viele Speichersegmen-
te delinieren. Listing 2 zeigt
ein Beispiel, das mil einem
Programınsegment, zwei Da-
tensegmenten sowie einem
Extrasegment und einem Sta-
pelsegment arbeitet. Der
Wechsel zwischen den Da-
tensegmenten und die Initia-
lisierung von zwei Stäpelzei-
gern (System- und Pro-
gramm-Stapelzeiger) geht
aus diesem Beispiel ebenfalls
deutlich hervor.
Interessant ist, daß bei die-
sem Speichermodell die Sag-
mentregister DS, ES und SS
einzeln initialisiert werden
müssen. Während dies für
das Segmentregister CS beim
Programmstart automatisch
geschieht (CS gibt schließt-
lich mit dem Befehlszeiger IP
die Startadresse des Pro-
gramms an), muß die Initiali-
sierung der übrigen Segmen-
tregister durch den Program-
mierer erfolgen.
Zuerst wird jeweils das. AX-
Register mit der Segment-
adresse des entsprechenden
Speichersegments geladen
und anschließend dieser
Wert in DS geschrieben. Ein,
direkter Befehl in der Art
mov ds,segment
Kurs
ist beim 8086/8088-Prozessor
leider nicht möglich, so daß
der Umweg über das AX-Re-
gister notwendig ist.
Wie Sie sehen, ist beim Spei-
chermodell für Exe-Dateien
der Umgang mit den Seg-
menten und Segmentregi-
stern schon etwas kompli-
zierter, so daß sich zumin-
dest für den Anfang das Spei-
chermodell der Com-Dateien
empfiehlt.
Der MS-DOS-Befehl
»exe2bin«wandelt
unter bestimmten
Voraussetzungen
Exe-Dateien in Com-
Dateien um
Wenn Sie mit dem MASM-
Assembler arbeiten, verges-
sen Sie nicht, die vom Linker
erzeugten Exe-Dateien mit
dem MS-DOS-Bafehl
»exe2bin« in Com-Dateien
umzuwandeln. Exe-Dateien,
die nach dem Speichermo-
dell der Com-Dateien aufge-
baut sind, funktionieren
nämlich nicht korrekt, Um-
gekehrt lassen sich Exe-Da-
teien, die mit mehreren Spei-
chersegmenten arbeiten, von
vornherein nicht in Com-Da-
teien konvertieren.
Listing 2 zeigt neben dem
Aufbau des Speichermodells
für Exe-Dateien auch den
Pseudobetehl »dw« (define
word). Dieser Befehl ähnell
dem Befehl sdb+, nur defi-
niert er nicht ein oder mehre-
re Bytes, sondern ein Word
beziehungsweise mehrere
Words. Während ein Byte als
8-Bit-Wert nur eine Speicher-
zelle belegt, ist das Word ein
16-Bit-Wert und nimmt dem-
zufolge zwei unmittelbar auf-
einanderfolgende Speicher-
zellen ein. Dabei wird das
niederwertige vor dem hö-
herwertigen Byte im Spei-
cher abgelegt, Dieses Verfah-
ren ist als Intel-Format be-
kannt.
Listing 2 enthält auch eine
neue Variante der Befehle
»db« und »dw«. Hier bekum-
men die vor den Befehlen
stehenden Variablen keine
absoluten Werte zugewiesen,
sondern es werden nur Spei-
cherbereiche initialisiert.
Diese Inibialisierung ge-
schieht über don Befehl
»dupe. Sc inilialisiert bei-
spielsweise der Befehl
puffer db 100n dup(?)
einen Speicherbereich von
100hex Speicherzellen für
die Variable »puffer«, Das
Von
Microsoft Word
zum Fotosatz
mit ECOMUCO
und ECOTRANS
ECOMUCO konvertiert alle
Formatierungsanweisungen in einem
WORD-Dokument in die gewünschte
Fotosalz-Codierung. Das konvertierte
Dokument kann anschließend
unmittelbar durch die Folosatzanlage
weiterverarbeitet werden, Sofern kein
direkter Disketten-Austausch zwischen
den Microcompufern und der
Fotosatzanlage möglich ist, wird mit
dem UÜbertragungsprogramm
ECOTRANS eine Übertragung des
Dokurnents über die RS-232-
Schnittstelle ermöglicht.
ECOTRANS erlaubt eine Übertragung
von Microcomputern zum Fotosatz
und umgekehrt.
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77
Kurs
Fragezeichen gibt in diesem
Fall an, daß der Inhalt von
»puffer« bei der Initialisie-
rung gleichgültig ist. Soll da-
gegen nach der Initialisie-
rung ein bestimmter Wert in
»puffer« stehen, so muß die-
ser Wert anstelle des Frage-
zeichens in die Klammern
gesetzt werden. So setzt bei-
spielsweise der Befehl
puffer db 100h dup(0)
die 100hex Speicherzellen
für »puffer« auf den Wert 0.
Nun ist es an der Zeit, Ihnen
die Bedeutung der MS-
DOS-Funktionen zu erklären.
Zuvor müssen Sie allerdings
die wichtigsten Assemblerbe-
fehle etwas genauer kennen-
lernen, weil Ihnen sonst die
Bedeutung unserer Pro-
grammbeispiele verschlossen
bleibt.
Die Tabelle zeigt den gesam-
ten Befehlssatz des 8086/
8088-Prozessors in alpha-
Bezeichnung Funktion
betischer Reihenfolge. Von
diesen Befehlen ist der Be-
fehl »mov« zweifellos der
wichtigste. Mit »mov« (für
englisch »move«, bewegen)
"lassen sich Register und
Speicherzellen auslesen und
laden. Kein Programm
kommt ohne den Mov-Befehl
aus. Der Befehl
mov bx,1
setzt beispielsweise das BX-
Register auf 1. Der Befehl
flag,cl
schreibt in die durch den
Wert der Marke »flag« be-
stimmte Speicherzelle den
Wert des CL-Registers. Der
Befehl
mov
mov
dx,offset text
lädt schließlich die Adresse
der Variablen »text« in das
DX-Register. Ohne die Anga-
be »offset« würde der Prozes-
sor den Inhalt der Variablen
Die Befehle des 8086/8088-Prozessors und ihre Bedeutung
Passe Ergebnis nach ASCIl-Addition an
Passe Ergebnis nach ASCIl-Division an
»text« in das DX-Register
schreiben.
Selten kommt es vor, daß ein
Programm ausschließlich li-
near verläuft. Immer wieder
sind im Programmfluß Ver-
zweigungen notwendig.
Hierfür existieren beim
8086/8088 die Sprungbefeh-
le. Der Befehl »jmp« (für eng-
lisch »jump«, springen), den
Sie bereits aus den Pro-
grammbeispielen kennen, ist
ein unbedingter Sprungbe-
fehl und entspricht dem
Goto-Befehl in Basic-Pro-
grammen. Dem Befehl »jmp«
muß eine Sprungmarke (ein
Label) folgen, damit der As-
sembler weiß, auf welche
Adresse sich dieser Befehl
bezieht. Die Zieladresse des
Sprungbefehls im Assembler-
programm muß in der ersten
Spalte mit dieser Sprungmar-
ke und einem angehängten
Doppelpunkt versehen sein.
Bezeichnung Funktion
Mit
Jmp weiter
text db "Dummy-Text"
weiter: mov ax,offset text
überspringt das Programm
die Definition der Variablen
»text« und fährt mit dem
Mov-Befehl fort.
Die zweite Sorte der Sprung-
befehle sind die bedingten
Sprungbefehle. Diese Befehle
verzweigen nur unter be-
stimmten Bedingungen und
sind mit dem Basic-Befehl
»if« vergleichbar. Die Angabe
des Sprungziels erfolgt bei
den bedingten Sprungbefeh-
len wie beim Befehl »jmp«
über Sprungmarken.
Damit die Sprungbefehle
auch einen Grund zum Ver-
zweigen haben, muß zuvor
ein Vergleich stattfinden, der
die Statusbits (Flags), die ei-
nen bestimmten Zustand des
Prozessors anzeigen, entspre-
chend setzt. Mögliche Zu-
Verzweige, wenn 0 (entspricht JE)
Lade untere 8 Statusbits in AH-Register
Lade DS-Register und weiteres Register
Berechne und lade effektive Adresse
Lade ES-Register und weiteres Register
Aktiviere Lock-Signal für nachfolgenden Befehl
Lade Zeichenkette
Lade Zeichenkette byteweise
Lade Zeichenkette wortweise
Wiederhole Schleife bis Zähler CX gleich O
Wiederhole Schleife bis ungleich oder Zähler CX gleich 0
Wiederhole Schleife bis gleich oder Zähler CX gleich 0
Wiederhole Schleife bis gleich 0 oder Zähler CX gleich O
Wiederhole Schleife bis ungleich 0 oder Zähler CX gleich 0
Übertrage Zeichen
Übertrage Zeichenkette
Übertrage Zeichenkette byteweise
Übertrage Zeichenkette wortweise
Führe vorzeichenlose Multiplikation aus
Negiere (2er-Komplement bilden)
Keine Operation ausführen
Invertiere (1er-Komplement bilden)
Führe logische OR-Verknüpfung aus
Gib über Port aus
Lies Wort vom Stack
Lies Statusbits vom Stack
Lege Zeichen auf Stack
Lege Statusbits auf Stack
Durch Übertrag-Statusbit nach links rotieren
Durch Übertrag-Statusbit nach rechts rotieren
Wiederhole Zeichenketten-Operation bis Zähler CX gleich 0
Wiederhole Zeichenketten-Operation bis ungleich oder Zähler CX gleich 0
Wiederhole Zeichenketten-Operation bis gleich oder Zähler CX gleich O
Wiederhole Zeichenketten-Operation bis gleich 0 oder Zähler CX gleich 0
Wiederhole Zeichenketten-Operation bis ungleich 0 oder Zähler CX gleich 0
Von Unterprogramm zurückkehren
Rotiere nach links
Rotiere nach rechts
Lade AH-Register in untere 8 Statusbits
Schiebe arithmetisch nach links (entspricht SHL)
Schiebe arithmetisch nach rechts
Subtrahiere mit Übertrag
Durchsuche Zeichenkette
Durchsuche Zeichenkette byteweise
Durchsuche Zeichenkette wortweise
Definiere gültiges Segmentregister für nachfolgenden Befehl
Schiebe logisch nach links (entspricht SAL)
Schiebe logisch nach rechts
Setze Übertrag-Statusbit
Setze Richtung-Statusbit
Setze Unterbrechung-Statusbit
Speichere Zeichenkette
Speichere Zeichenkette byteweise
Speichere Zeichenkette wortweise
Subtrahiere ohne Übertrag
Vergleiche über AND-Verknüpfung
Warte auf Test-Signal
Tausche Registerwerte (und Speicherinhalt) aus
Adressiere Tabelle und lade Zeichen
Führe logische XOR-Verknüpfung aus
Tabelle. Die Befehle des 8086/8088-Prozessors geben Aufschluß über dessen Leistungsfähigkeit
Passe Ergebnis nach ASCII-Multiplikation an
Passe Ergebnis nach ASCII-Subtraktion an
Addiere mit Übertrag
Addiere ohne Übertrag
Führe logische AND-Verknüpfung aus
Rufe Unterprogramm auf
Wandle Byte in Wort um
Lösche Übertrag-Statusbit
Lösche Richtung-Statusbit
Lösche Unterbrechung-Statusbit
Invertiere Übertrag-Statusbit
Führe Vergleich aus
Vergleiche Zeichenketten
Vergleiche Zeichenketten byteweise
Vergleiche Zeichenketten wortweise
Wandle Wort in Doppelwort um
Passe Ergebnis nach dezimaler Addition an
Passe Ergebnis nach dezimaler Subtraktion an
Um 1 vermindern
Führe vorzeichenlose Division aus
Übergib an externe Einheit
Halte Prozessor an
Führe vorzeichenbehaftete Division aus
Führe vorzeichenbehaftete Multiplikation aus
Lies über Port ein
Erhöhe um 1
Unterbreche "
Unterbreche bei Überlauf
Kehre von Unterbrechungsroutine zurück
Verzweige, wenn darüber (entspricht JNBE)
Verzweige, wenn darüber oder gleich (entspricht JNB)
Verzweige, wenn darunter (entspricht JNAE)
Verzweige, wenn darunter oder gleich (entspricht JNA)
Verzweige, wenn Inhalt von CX gleich 0
Verzweige, wenn gleich (entspricht JZ)
Verzweige, wenn größer (entspricht JNLE)
Verzweige, wenn größer oder gleich richt JNL)
Verzweige, wenn kleiner (entspricht JNG|
Verzweige, wenn kleiner oder gleich (entspricht JNG)
Verzweige
Verzweige, wenn nicht darüber (entspricht JBE)
Verzweige, wenn nicht darüber und nicht gleich (entspricht JB)
Verzweige, wenn nicht darunter (entspricht J
Verzweige, wenn nicht darunter und nicht ee (entspricht JA)
Verzweige, wenn nicht gleich (entspricht J
Verzweige, wenn nicht größer (entspricht JLI
Verzweige, wenn nicht ef und nicht gleich (entspricht JL)
Verzweige, wenn nicht kleiner (entspricht JGE)
Verzweige, wenn nicht kleiner und nicht gleich (entspricht JG)
Verzweige, wenn kein Überlauf
Verzweige, wenn keine Parität (entspricht JPO)
Verzweige, wenn positiv
Verzweige, wenn nicht 0 (entspricht JNE)
Verzweige, wenn Überlauf
Verzweige, wenn Parität (entspricht JPE)
Verzweige, wenn Parität gerade (entspricht JP)
Verzweige, wenn Parität ungerade (entspricht JNP)
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78 DOS 4'88
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Kurs
stände, die durch ein Status-
bit gemeldet werden, sind:
- Übertrag ist aufgetre-
ten/nicht aufgetreten (Car-
ry Flag und Auxiliary Car-
ry Flag)
- Parität ist gerade/ungerade
(Parity Flag)
- Ergebnis lautet Null/nicht
Null (Zero Flag)
- Vorzeichen ist negativ/po-
sitiv (Sign Flag)
- Einzelschrittmodus ist ak-
tiv/nicht aktiv (Trace Flag)
- Unterbrechung ist aufge-
treten/nicht aufgetreten
(Interrupt Flag)
- Richtung ist vor-
wärts/rückwärts (Direction
Flag)
- Überlauf ist aufgetre-
ten/nicht aufgetreten
(Overflow Flag)
Für Vergleiche, die die Sta-
tusbits beeinflussen, ist der
Befehl »cmp« (für englisch
»compare«, vergleichen) vor-
gesehen, der zwei Register
oder ein Register und einen
Operanden miteinander ver-
gleicht. Die Befehlsfolge
cmp b1,0
jz fehler
iv bl
vergleicht beispielsweise den
Inhalt des BL-Registers mit 0.
Ist der Inhalt 0, so wird die.
Routine »fehler« aufgerufen,
im anderen Fall erfolgt die
Division von AX durch BL.
Für Unterprogrammaufrufe
stehen die Befehle »call« und
»ret« zur Verfügung. »call«
(für englisch »call subrouti-
ne«), ruft ein Unterprogramm
über eine Sprungmarke auf,
und mit »ret« (für englisch
»return from subroutine«)
kehren Sie aus dem Unter-
programm in das Hauptpro-
gramm zurück. Der Befehl
»call« legt beim Aufruf eines
Unterprogramms eine Rück-
sprungadresse auf dem Sta-
pel ab, damit der Befehl »ret«
im Unterprogramm diese
Adresse als Zieladresse für
die Rückkehr in das Haupt-
programm verwenden kann.
Beispiel:
call sub
end
sub: xor
ret
Jetzt besitzen Sie das Rüst-
zeug, das Sie zum Verständ-
nis der Arbeitsweise von MS-
DOS-Funktionen benötigen.
Alle MS-DOS-Funktionen
(und auch die BIOS-Funktio-
nen) lassen sich über pro-
grammierbare Unterbrechun-
ax,ax
80
gen, die als Software-Inter-
rupts bezeichnet werden,
aufrufen. Der 8086/8088-
Prozessor kann maximal 256
verschiedene Software-Inter-
rupts mit den Nummern
00hex bis FFhex erzeugen.
Für die MS-DOS-Funktionen
ist der Software-Interrupt _
21hex zuständig. Der Assem-
blerbefehl zum Aufruf dieses
Interrupts lautet
int 2ih
Wie Sie noch sehen werden,
spielt der Int-Befehl beim PC
eine äußerst wichtige Rolle,
denn der Programmierer
kann sich durch den Aufruf
von MS-DOS- und BIOS-
Funktionen über einen Soft-
ware-Interrupt viel Arbeit er-
sparen, weil diese Funktio-
nen direkt auf die Routinen
des Betriebssystems und des
BIOS (Basic Input Output Sy-
stem) zugreifen und deren
Fähigkeiten nutzen.
Durch das Konzept der Soft-
ware-Interrupts müssen diese
Routinen nicht über absolute
Adressen angesprochen wer-
den (die sich dann von MS-
DOS- zu MS-DOS-Version
und von BIOS- zu BIOS-Ver-
sion ändern würden), son-
dern lassen sich über Softwa-
re-Interrupts mit festen Num-
mern aufrufen.
Mit dem Befehl »int« wird
ein Wert im Bereich von
00hex bis FFhex übergeben,
der die Nummer des ge-
wünschten Software-Inter-
rupts bezeichnet. Zu jedem
dieser Interrupts befindet
sich im ersten KByte des PC-
Speichers eine vier Byte lan-
ge Adresse. Der Prozessor
sucht sich selbständig die zu
dem Interrupt passende
Adresse (auch Interruptvek-
tor genannt) und ruft diese
Adresse, und damit die zu
dem Interrupt gehörende Ser-
viceroutine, auf. Wenn der
Software-Interrupt beendet
ist, kehrt er automatisch zu
dem Befehl im aufrufenden
Programm zurück, der dem
Int-Befehl folgt.
Ein Großteil der Soft-
ware-Interrupts ist in
Funktionen und Un-
terfunktionen aufge-
teilt
Die meisten Software-Inter-
rupts sind für einen bestimm-
ten Bereich (Bildschirm, Da-
tenträger, Tastatur und so
weiter) zuständig. Weil nun
zu jedem dieser Bereiche
mehrere Betriebssystem- und
BIOS-Routinen existieren,
der Anwender jedoch immer
nur eine bestimmte Routine
oder Routinengruppe aufru-
fen möchte, sind diese ein-
fach von Null beginnend
durchnumeriert. Jede Routi-
ne oder Routinengruppe, der
eine eigene Nummer zuge-
wiesen ist, wird als Funktion
bezeichnet. Um nun eine be-
stimmte Funktion aufzuru-
fen, muß vor dem Int-Befehl
die Nummer der gewünsch-
ten Funktion in das AH-Regi-
ster geschrieben werden.
Damit es auch möglich ist,
die einzelnen Routinen einer
Routinengruppe anzuspre-
chen, sind diese oft ebenfalls
von Null beginnend durch-
numeriert. Um die Routine
einer Routinengruppe, auch
Unterfunktion genannt, auf-
zurufen, müssen Sie vor dem °
Int-Befehl die Nummer der
Funktion in das AH-Register,
und zusätzlich die Nummer
der Unterfunktion in das AL-
Register schreiben.
Benötigt eine Funktion oder
Unterfunktion die Eingabe
von Parametern oder gibt sie
Parameter zurück (eines von
beiden ist fast immer der
Fall), so sind für diese Para-
meter bestimmte Register
speziell reserviert. In der
DOS Extra, Ausgabe 1, sind
die Software-Interrupts des
PC mit allen Funktionen und
Unterfunktionen sowie den
für die Parameter reservier-
ten Registern aufgeführt.
Auch die Aufgabe und Be-
deutung der Parameter wird
erklärt.
Ein typisches Beispiel für die
Anwendung der Betriebs-
system- und BIOS-Routinen
ist der Aufruf der Funktion
00hex des Video-Interrupts
10hex. Diese Funktion stellt
den Videomodus (Text- oder
Grafikmodus) des verwende-
ten Bildschirmadapters ein.
So ruft beispielsweise die Be-
fehlsfolge
mov al,07h
mov ah,00h
int 10h
den Videomodus 7 des
Monochromadapters (MDA)
auf. In diesem Beispiel ist
der Videomodus ein Eingabe-
parameter und wird im AL-
Register übergeben.
Ganz fixe Leser werden be-
reits bemerkt haben, daß man
das Beispiel auch kürzer
schreiben kann, weil sich die
Register AL und AH zum
AX-Register zusammenfassen
lassen:
mov ax,0007h
int 10h
Ein weiteres Beispiel für die
Nutzung einer Betriebssy-
stemroutine ist der Aufruf
der MS-DOS-Funktion 02hex
über den Software-Interrupt
21hex. Die MS-DOS-Funk-
tion 02hex gibt ein einzelnes
ASCII-Zeichen auf den Bild-
schirm (oder das aktuelle
Ausgabegerät) aus. Der Code
des ASCIH-Zeichens muß sich
als Eingabeparameter im DL-
Register befinden. Diese Be-
fehlsfolge gibt den Buchsta-
ben »A« auf den Bildschirm
aus:
mov qal,41h
mov ah,02h
int 21h
Die Verwendung von
Betriebssystem- und
BIOS-Funktionen
statt eigener Routi-
nen spart Entwick-
lungszeit
Die Funktionen der Software-
Interrupts des PC reichen ei-
gentlich zum Programmieren
aller gängigen Routinen völ-
lig aus. So stellen die Softwa-
re-Interrupts Funktionen zur
Dateneingabe und -ausgabe
über Tastatur, Bildschirm
und Drucker, Funktionen zur
Datenträger- und Dateiver-
waltung sowie Funktionen
zur Programmverwaltung
und -steuerung zur Verfü-
gung.
Nur wenn Ihre Programme
besonders schnell arbeiten
sollen (beispielsweise bei der
Bildschirmausgabe), ist es
sinnvoll, sich für die MS-
DOS- und BIOS-Funktionen
eigene Routinen zu schrei-
ben, die direkt auf Bild-
schirmspeicher, Tastatur
oder Schnittstellen zugrei-
fen. Das kostet dann aller-
dings Entwicklungszeit und
setzt fundierte Kenntnisse
der Computer-Hardware und
der Arbeitsweise von Be-
triebssystem und BIOS
voraus.
Nachdem Sie im ersten Teil
dieses Kurses bereits erfah-
ren haben, wie sich in As-
semblersprache Text auf den
Bildschirm ausgeben läßt,
lernen Sie nun das Gegenteil
kennen, wie Sie nämlich
Text über die Tastatur einle-
sen können. Ganz konkret
soll Ihr nächstes Assembler-
programm dem Basic-Befehl
input "Bitte geben Sie Ihren Na-
men ein: ";name$
entsprechen, also zuerst den
Text »Bitte geben Sie Ihren
Namen ein: « ausgeben und
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- Kontrast
- Helligkeit
hinten - Schalter für
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T-1428 - 15.75 / 18.432 KHZ
Takt-Netzteil:
115V, 60 HZ /
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D-6831 Plankstadt Telex 4 67 O11 geos d
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Kurs
darauf einen Text von der Ta-
statur lesen, der unter einer
Variablen gespeichert wird.
Wie sich die Textausgabe auf
den Bildschirm in Assem-
blersprache lösen läßt, haben
Sie bereits im letzten Kursteil
erfahren. Sie benutzen wie-
der den Software-Interrupt
21hex mit der MS-DOS-
Funktion 09hex. Im DX-Regi-
ster übergeben Sie die Start-
adresse der auszugebenden
Zeichenkette, und das Ende
der Zeichenkette markieren
Sie mit einem Dollarzeichen.
Im Programmbereich muß
also
mov dx,offset text
mov ah,09h
int 21h
und im Datenbereich
text db "Bitte geben
Sie Ihren Namen
ein: $*
stehen.
[3VK]
[000]
[TIF)
[RWE]
°
assume
ungen für CS und DS
code segment
ichersegments
org 0100hex
ab Adresse O1l00hex
[000]
[43E] start:
8 aufrufen
[000]
[OM4]
[000]
[7B6]
[000]
[cıD)
[M8O]
[XXA]
[000]
[u69]
[4K1]
[000]
[8PD]
[290]
[NFS5]
m-OVONN U W De
anfang: ...
im Programm
ı im Programm
mov
den
int 21h
: code ends
chersegments
5 end
und Definition
ktes
es:code,ds:code
jmp anfang
ah,4Ch
start
Für die Eingabe von Text eig-
net sich die Funktion OAhex
des Interrupt 21hex. Diese
Funktion läßt sich wie die
Funktion 09hex aufrufen,
nur enthält das DX-Register
diesmal die Adresse eines
Puffers, in den der eingelese-
ne Text abgelegt wird. Die
Funktion 0Ahex speichert
alle über die Tastatur einge-
ebenen Zeichen ab der
urch das DX-Register defi-
nierten Adresse. Das Einle-
sen von der Tastatur wird
durch die Enter-Taste been-
det und läßt sich mit [Ctrl-C]
abbrechen.
Ein großer Vorteil der Funk-
tion OAhex ist, daß alle ein-
gegebenen Zeichen auch auf
dem Bildschirm angezeigt
werden und die Zeichenkette
bis zum Drücken von [Enter]
oder [Ctrl-C] frei editiert wer-
den kann. Dies entlastet den
Programmierer beim Schrei-
ben einer Eingaberoutine
deutlich.
;Segmentzuweis
:Start des Spe
;Programmstart
:Programmanfan
; Datenbereich:
n Programmbereich:
;Erster Befehl
‚Letzter Befeh
;Programm been
‚Ende des Spei
;Programmende
; des Startpun
Listing 1. Der grundlegende Aufbau von Assemblerprogram-
men, die mit dem Speichermodell der Com-Dateien arbeiten
title
assume
uweisungen
dataO
segment
a db
b db
c db
dataO ends
segment
vosauı 2W N-O
: datal
segment
segment
ve
Ba:
: datal
ı extra
ment für
: stringl db
ximal
ı string2 db
es lange
segment
82
exedatei
es:code,ds:data0,es:extra,ss:stack
;Segmentz
;1. Daten
;a=10
;b=11
;c=12
;2. Daten
:d=13
se=14
;f=15
;Extraseg
100h dup(?) ;
100h dup(?) ı 256 Byt
drei ma
Der Eingabepuffer für die
Funktion 0Ahex muß folgen-
dermaßen aufgebaut sein:
1. Byte: Anzahl der maximal
folgenden Zeichen (legt die
maximale Länge der Zei-
chenkette -1 fest)
2. Byte: Anzahl der tatsäch-
lich eingegebenen Zeichen
3. Byte: Erstes eingegebenes
Zeichen
4. Byte: Zweites eingegebe-
nes Zeichen
und so weiter.
Beginnt der Puffer beispiels-
weise mit dem Wert 21, so
lassen sich maximal 20 Zei-
chen eingeben, weil das
zweite Byte bereits für die
Anzahl der tatsächlich einge-
gebenen Zeichen reserviert
ist.
Listing 3 zeigt das komplette
Assemblerprogramm
»name«. Das Programm ar-
beitet wieder mit dem (einfa-
cheren) Speichermodell für
Com-Dateien.
[P6C]
[163]
[000] :
[LFD] : stack
gment
[SE9] 3 dw
für System-
[C7E] : tos label
reservieren
[SNA] : dw
für Programm-
[TSE] : tob label
[4E3]
reservieren
ı stack ends
[000]
[CDE]
[7RD]
: string3 db
ketten
: extra ends
segment
: code segment
segmentanfang
ı start: mov
atensegment
: mov
nitialisieren
mov
alisieren
mov
mov
[KVC]
[CNA]
[KT3]
[LSA]
[wu3]
[6BC]
[94C]
[000]
[SH5]
[5L5]
[SK5]
[000]
[ocB]
[KVc)
[ASF]
alisieren
mov
H mov
alisieren
‘ mov
alisieren
mov
mov
mov
H mov
atensegment
: mov
nitialisieren
: assume ds:datal
mentzuweisung
[742]
[5M5]
[SL5]
[5N5]
[cvi]
[288]
[cvi]
[DAB]
[F59]
[NSC)
[MV9]
mov
mov
mov
"Befehle
B mov
über MS-DOS-
B int
n beenden
: code ends
segmentende
B end
ende
Den aufmerksamen Lesern ist
sicherlich nicht entgangen,
daß die Befehlsfolge
dx,offset adresse
mov ah,nummer
int 21h
zum Aufruf einer Funktion
des Interrupt 21hex zweimal
im Programm »name« auf-
taucht (wenn auch mit unter-
schiedlichen Werten für die
Zeichenkettenadresse »adres-
se« und die Funktionsnum-
mer »nummer«).
In längeren Programmen
kommt diese Befehlsfolge
noch weitaus öfter zum Ein-
satz, doch muß sie deshalb
nicht jedesmal neu eingege-
ben werden. Der MASM ist
nämlich, wie schon sein voll
ausgeschriebener Name »Mi-
crosoft Makro-Assembler«
verrät, in der Lage, soge-
nannte Makros zu verwalten.
Makros sind immer wieder-
kehrende Befehlsfolgen, die
der Programmierer bei der
mov
100h dup(?) ; Zeichen
stack :Stapelse
400h dup(?) ;1 KByte
word ; stapel
400h dup(?) :1 KByte
word ; stapel
;Programm
ax,dataO ;DS für D
ds,ax ; dataO i
ax,extra ;ES initi
es,ar
ax,stack ;SS initi
ss,ax
sp,offset tos ;SP initi
bp,offset tob ;BP initi
bh,a
bl.,b
ch,c
:BH=10
:BL=1l
:CH=12
ax,datal ;DS für D
ds,ax ; datal i
;Neue Seg
; für DS
;CL=13
;DH=14
;DL=15
el,d
dh,e
dl,f
Mn ;Weitere
ah ‚4Ch ;Programm
21h ; Funktio
;Programm
start ;Programm
Listing 2. Assemblerprogramme, die mit dem Speichermodell
für Exe-Dateien arbeiten, sind im Aufbau komplexer als Com-
Dateien
DOS 4'88
Arbeit mit einem Makro-As-
sembler als Makro definieren
kann und dadurch nur ein
einziges Mal schreiben muß.
Wenn er die in einem Makro
enthaltenen Befehle an einer
bestimmten Stelle in seinem
Programm benötigt, setzt er
lediglich den Namen des Ma-
kros ein. Der Makro-Assem-
bler fügt dann beim Überset-
zen des Programms in Ma-
schinencode den Inhalt des
Makros automatisch an den
entsprechenden Stellen ein.
Anstelle eines Makros könnte
man auch mit einem Unter-
programm arbeiten. Doch im
Gegensatz zum Makro muß
das Unterprogramm jedesmal
zeitraubend über den Befehl
»call« aufgerufen und mit
dem Befehl »ret« beendet
werden, während das Makro
direkt an der gewünschten
Stelle im Programm vorhan-
den ist und den Programm-
lauf nicht bremst.
Dafür hat ein Unterpro-
gramm aber auch einen Vor-
teil: Es ist nämlich nur ein
einziges Mal im Programm
vorhanden, während der As-
sembler das Makro an jeder
Stelle, an der es benötigt
488 DOS
[SW3) 0 title name
-[v10] 1 ;
[BUC] 2 ; Dieses Programm gibt auf den Bildschirm
[WAC] 3 ; eine Zeichenkette aus und liest eine
[YAS] 4 ; Zeichenkette ein
[vıo] 5: ;
[ERF] 6: assume cs:code,ds:code ;Seg
mentzuweisungen
[000] T:
[AFB] 8: code segment ;Seg
mentanfang
[YHC] 9: org 100h ;Pro
erammstart bei 100hex
[000] 10:
[WXF] ll: start: jmp anfang ;Spr
ung zum Programmanfang
[000] 12:
[OM4] 13: ; Datenbereich:
[000] 14:
[HDD] 15: text db 13,10,"Bitte geben Sie Ihre
n Namen ein: $”
[T2C] 16: max db 21 ‚Erstes B
yte des Eingabe-
[MN7] 17: ; puffers
(Pufferlänge)
[0A9] 18: db 21 dup (?) ;Eingabep
uffer
[000] 19:
[7B6) 20: d Programmbereich:
[000] 21:
[A6K] 22: anfang: mov dx,offset text ;Adr
esse der Zeichenkette
[5LB] 23: mov ah,O09h ;Zei
chenkette ausgeben
[7E2] 24: int 21h
IMFC) 25: mov da,offset max ;Adr
esse des Puffers
[8KB] 26: mov ah,OAh ;Zei
chenkette einlesen
[7E2] 27: int 21h
[000] 28:
[GVA] 29: mov ah,4Ch ;Pro
gramm beenden
[DT1] 30: int 21h
[000] 31:
[8M9]) 32: code ends ;Seg
mentende
[6D8] 33: end start ;Pro
grammende
Listing 3. Das Assemblerprogramm »name« gibt eine Zeichen-
kette aus und liest eine Zeichenkette ein
wird, neu einsetzt. Bei lan-
gen Makros, die oft verwen-
det werden, kann dadurch
ein Programm um ein ganzes
Stück anwachsen.
Legen Sie also Wert auf Ge-
schwindigkeit, sind Makros
geeignet, wenn Sie dagegen
Speicherplatz sparen wollen
(oder müssen), greifen Sie
besser auf Unterprogramme
zurück.
Das Makro für den oben an-
gegebenen Aufruf einer
Funktion des Interrupt 21hex
lautet beim MASM nun:
funktion macro
mov
nummer,adresse
dx,offset
adresse
ah,nummer
21h
mov
int
endm
Das Makro trägt damit den
Namen »funktion« und er-
wartet die Übergabe der Para-
meter »nummer« und »adres-
se«. Der erste Parameter dient
als Funktionsnummer für das
AH-Register und der zweite
Parameter als Speicheradres-
se für das DX-Register. Die
beiden Pseudobefehle »mac-
ro« und »endm« kennzeich-
nen Anfang und Ende des
Makros. Wenn Sie dieses Ma-
kro zum Beginn von Pro-
gramm »name« definieren,
können Sie für den Aufruf
der Funktion 09hex in Li-
sting 3
funktion O09h,text
und für den Aufruf der Funk-
tion 0Ahex
funktion OAh,max
schreiben.
Der Assembler fügt dadurch
beim Übersetzen des Pro-
gramms in Maschinencode
anstelle der beiden aufge-
führten Zeilen jeweils das
Makro »funktion« ein, und
ordnet im ersten Fall dem Pa-
rameter »nummer« den Wert
09hex und dem Parameter
»adresse« die Variable »text«
zu. Im zweiten Fall wird
»nummer« auf OAhex und
»adresse« auf »nax« gesetzt.
Das bedeutet, daß die Anga-
ben, die in einem Makroauf-
ruf hinter dem Makronamen
stehen, an die symbolischen
Parameter in der Makrodefi-
nition (in der gleichen Rei-
henfolge) übergeben werden.
Listing 4 zeigt, wie Sie das
Programm »name« für den
Einsatz des beschriebenen
Makros abändern müssen.
Ein Programm, das mit Ma-
kros arbeitet, ist übersichtli-
[NL4]
[v10]
[uzc]
[8LC]
[7H9]
[v10]
[3PH]
title
e
funktion macro
rodefinition
mov
mov
int
endm
[NO7]
[LBS]
[392]
[111]
[000]
[ERF]
vos nu2w N-O
: assume
mentzuweisungen
[000] H
[AFB]
[YHC]
[000]
[WXF]
ı code
mentanfang
segment
: start: jmp
[000]
[OM4] : ;
[000] 5
[HDD] : text db
n Namen ein: $"
: max db
yte des Eingabe-
[T2C]
. IMN7]
[0A9]
[000] B
[7B6] : ;
[000]
[41H]
[IFD]
[000]
[VA]
[DT1]
[000]
[8M9]
[6D8]
(Pufferlänge)
db
"uffer
: anfang: funktion
chenkette ausgeben
B funktion
chenkette. einlesen
H mov
gramm beenden
: int
: code ends
mentende
: end
grammende
org
erammstart bei 1lO0Ohe
21
21 dup (?)
ah,4Ch
21h
start
Kurs
cher und benötigt bei häufi-
gen Makroaufrufen erheblich
weniger Tippaufwand, als
ein Programm ohne Makros.
Zudem lassen sich mit Ma-
kros komplette Routinen-Bi-
bliotheken aufbauen, die spä-
ter bei der Entwicklung von
neuen Programmen viel Zeit
sparen helfen. Wenn Sie um-
fangreiche Makro-Bibliothe-
ken benutzen, wird das Pro-
grammieren in Assembler so-
gar fast so komfortabel, wie
das Schreiben von Program-
men in Hochsprachen.
In der nächsten Folge dieses
Kurses erwartet Sie ein be-
sonderer Leckerbissen:
SAMII, der DOS-Assembler.
SAM IL ist die stark erweiter-
te Version des leistungsfähi-
gen Assemblers SAM, den ei-
nige Leser vielleicht schon
von der Leserservice-Diskette
zur DOS-Extra Ausgabe 1
kennen.
In der kommenden Ausgabe
der DOS International ist
SAM II als GW-Basic-Listing
im Quellcode abgedruckt
und läßt sich mit Quick Basic
oder Turbo Basic compi-
u (Martin Althaus/
Markus Zietlow/ma)
m_name
; Dieses Programm gibt über ein Makro ein
: Zeichenkette auf den Bildschirm aus und
5 liest eine Zeichenkette ein
funktion,adresse :Mak
dx,offset adresse
ah, funktion
21h
es:code,ds:code
100h
x
anfang
ung zum Programmanfang
; Datenbereich:
13,10,"Bitte geben Sie Ihre
;Erstes B
: puffers
;Eingabep
Programmbereich:
09h ,text ;Zei
OAh ‚max ‚Zei
;Pro
;Seg
;Pro
Listing 4. Das Assemblerprogramm »m_name« ist die Makro-
Version von »name«
83
Kurs
Speicherresidente
Programme
selbstgemacht
Teil 1 - Grundlagen und Beispiele
Teil2 - Pop-Up-Utilities selbstgemacht
Teil 3 — Betriebssystem und TSR-Prozesse
Teil 4 -— TSR-Prozesse für Fortgeschrittene
Viele speicherresidente Programme tun alles, was
solch einem Programm verboten ist: Sie holen Ein-
gabe von der Tastatur, durchsuchen Verzeichnisse
auf der Platte und lesen oder schreiben Dateien;
kurz gesagt, sie benehmen sich, als ob sie die einzi-
gen Programme im PC wären. In der dritten Folge
dieses Kurses sehen Sie, wie so ein Programm aufge-
baut ist und wie Probleme zwischen dem TSR-Pro-
zeß und anderen Programmen vermieden werden.
Fast nebenbei lernen Sie noch eine Reihe undoku-
mentierter MS-DOS-Funktionen kennen.
In den ersten beiden Folgen
dieser Reihe wurde beschrie-
ben, wie ein TSR-Prozeß
grundsätzlich funktioniert.
Bisher war es möglich, einfa-
che speicherresidente Pro-
gramme zu entwickeln, die
mit der Tastatur und dem
Bildschirm umgehen
konnten.
Auf diesen Grundkenntnis-
sen aufbauend, lernen Sie
jetzt einiges mehr. Die The-
men in dieser Folge heißen
BIOS und MS-DOS, genauer
gesagt »wie kann man BIOS-
Funktionen erweitern oder
ersetzen« und »wie kann ein
TSR-Prozeß MS-DOS-Funk-
tionen (zum Beispiel, um Da-
teien zu lesen oder zu schrei-
ben) verwenden«. Dies sind
komplexe, gefährliche The-
men, weil ein Fehler in solch
einem TSR-Prozeß nicht nur
zu einem Absturz führen,
sondern eine ganze Diskette
beziehungsweise Festplatte
zerstören kann. Deshalb er-
fahren Sie einführend eine
Menge über die notwendigen
Vorsichtsmaßnahmen.
In der Tat besteht der größte
Teil unseres Beispielpro-
gramms aus Routinen, die ge-
wisse Fehler ausschließen.
Der Aufwand lohnt sich aber:
Wer ein speicherresidentes
84
Programm nach diesem Mu-
ster entwickelt, kann sicher
sein, daß der TSR-Prozeß
»wasserdicht« ist!
Das BIOS ist eine Sammlung
von Routinen, die mit der
Hardware des PCs umgehen
können. Mit diesen Routinen
kann man zum Beispiel Ta-
statureingabe holen, Zeichen
drucken, die seriellen
Schnittstellen bedienen und
so weiter. Wenn man das
BIOS anstelle der Hardware
selbst anspricht, ist die Be-
dienung der Hardware we-
sentlich einfacher.
BIOS Routinen
können von TSR-
Prozessen aufgerufen
werden
Glücklicherweise können Sie
die BIOS-Routinen fast ohne
Bedenken in einem speicher-
residenten Programm ver-
wenden. Die Ausnahme bil-
det der Interrupt 13hex, über
den die BIOS-Routinen für
Diskette oder Festplatte aufge-
rufen werden. Diese Routinen
sollten Sie zunächst vermei-
den. Später in diesem Artikel
lernen Sie eine Methode ken-
nen, mit der Sie auch den In-
terrupt 13hex von einem TSR-
Prozeß aus anwenden
können.
Die BIOS-Routinen werden
über verschiedene Interrupts
aufgerufen. Wie Sie bereits in
den früheren Folgen dieser
Reihe wissen, ist es ohne
weiteres möglich, einen Inter-
rupt umzuleiten, so daß eine
eigene Routine aufgerufen
wird. Da die BIOS-Routinen
die Basis der Software im PC
bilden, stellt die Umleitung
der BIOS-Interrupts einen
einfachen Weg dar, um diese
Basis zu erweitern. In Tabelle 1
sind die BIOS-Interrupts auf-
geführt. Sie sehen, daß prak-
tisch die komplette Hardware
des PCs über das BIOS ge-
steuert wird. Da man beliebi-
ge BIOS-Routinen ersetzen
kann, läßt sich die Hardware-
Steuerung des PC beliebig er-
weitern.
Ein Beispiel einer solchen Er-
weiterung sind sogenannte
Tastatur-Makros. Das Konzept
des Tastatur-Makros ist ver-
blüffend einfach: Sie drücken
eine Taste (zum Beispiel [Alt-
F1]) und anstatt des üblichen
Zeichens erscheint eine gan-
ze Zeichenkette (zum Bei-
spiel »dir/w«). Am schönsten
ist es natürlich, wenn es viele
solche Makro-Tasten gibt, die
Sie jederzeit beliebig pro-
Interrupt Funktion
grammieren können. Im fol-
genden wird ein TSR-Prozeß
entwickelt, der genau diese
Funktionalität verwirklicht.
Bevor Sie mit der Entwick-
lung des Programms anfan-
gen, müssen einige Anforde-
rungen an das Programm fest-
gelegt werden. Erstens sollen
die Tastatur-Makros realisiert
werden. Die Tasten sollen be-
liebig umprogrammierbar
sein.
Die Arbeit mit
Tastatur-Makros ist
eine verblüffend ein-
fache Angelegenheit
Zweitens sollen die Tastatur-
Makros nicht nur auf der MS-
DOS Kommando-Ebene funk-
tionieren, sondern auch in
möglichst vielen anderen
Programmen zur Verfügung
steken. Drittens soll der TSR-
Prozeß alle Vorschriften be-
achten, um ein »bequemes
Zusammenleben« mit ande-
ren Programmen zu gewähr-
leisten. Viertens soll es eine
Möglichkeit geben, die Tasta-
tur-Makros auf Diskette oder
Festplatte zu speichern und
gespeicherte Makros von der
Diskette oder Festplatte ein-
zulesen. Die Anforderungen
an dieses Programm sind
10H Bildschirm-Ausgabe
11H Gerätetest
12H Speichertest
13H Diskette/Festplatte Ein- und Ausgabe
14H Serielle (RS232C) Schnittstelle
15H Kassetten Ein- und Ausgabe
16H Tastatur-Eingabe
17H Drucker-Ausgabe
Tabelle 1. Die BIOS-Interrupts
DOS 4'88
—_ _ —_ ._ Kurs
zahlreich, aber bestimmt er-
forderlich, um einen hohen
Grad an Komfort und Funk-
tionalität zu gewährleisten.
Dieser TSR-Prozeß wird in
vier Schritten entwickelt, wo-
bei jeder Schritt wichtige
Prinzipien der Arbeitsweise
eines speicherresidenten Pro-
gramms darstellt. Zunächst
bauen Sie eine erste Version,
die die Tastatur-Makros im-
plementiert. In der zweiten
Version übernehmen Sie die
Methoden aus den vorgehen-
den Folgen dieses Kurses, um
die Umprogrammierung der
Tasten zu realisieren. Die bei-
den nachfolgenden Versionen
werden dieses Grundpro-
gramm erweitern, bis alle An-
forderungen verwirklicht
sind.
Nun stellt sich die Frage, wie
man ein Tastatur-Makro reali-
sieren kann. In Bild 1 sehen
Sie den Ablauf der Tastatur-
eingabe im PC. Wie das Bild
zeigt, ist das BIOS dafür zu-
ständig, Eingaben von der Ta-
statur zu holen. Es gibt drei
BIOS-Routinen, die über In-
terrupt 16hex aufgerufen wer-
den. Fast alle Programme ru-
fen diese BIOS-Funktionen
auf, um Eingabe von der Ta-
statur zu holen, das heißt,
wenn wir diese Routinen er-
setzen oder erweitern, wer-
den die neuen Funktionen
nahezu aller Programme zur
Verfügung stehen, was der
zweiten Anforderung oben
entspricht. Im farbigen Teil
des Bildes sehen Sie, wie ein
TSR-Prozeß BIOS-Funktionen
abfangen kann. Dies ist dann
der Weg, den Sie gehen
werden.
Listing 1 zeigt die erste Ver-
sion des Programms. Im
Hauptprogramm sehen Sie
die gewohnte Initialisierung;
hier wird der Interrupt 16hex
umgeleitet, um in die neue
Routine zu münden. »Get-
Char«, die einzige andere
Routine in dieser Version, ist
der Ersatz für die BIOS-Tasta-
tur-Routinen. Die drei Routi-
nen, die über Interrupt 16hex
aufgerufen werden, sind un-
ter dem Titel »Die BIOS-Tasta-
tur-Routinen« seperat be-
schrieben. Hier erfahren Sie
zunächst etwas über die tech-
nischen Neuigkeiten in der
Routine »GetChar«.
Das erste Problem, wenn man
eine BIOS-Routine durch
eine Pascal-Routine ersetzen
will, ist die Rückgabe der Re-
sultate, BIOS-Routinen geben
alle Resultate in Registern zu-
rück, was von einer Hoch-
sprache aus nicht ohne weite-
res funktioniert. Jedoch muß
diese Art der Rückgabe reali-
siert werden, weil unser Pro-
gramm genau wie das BIOS
funktionieren muß.
BIOS Routinen
verwenden Register
für die Rückgabe
von Resultaten
Die Rückgabe wird mit Hilfe
der Struktur »UserRegs« erle-
digt. Um zu verstehen, wie
dies funktioniert, betrachten
Sie zuerst genau, wie der
Stack nach einem Interrupt
aussieht. Wie Sie bereits wis-
sen, werden von einer Int-An-
weisung, wie von einem
Hardware-Interrupt, die drei
Register »Flags«, »CS« und
»IP« in dieser Reihenfolge auf
den Stack gerettet. Am An-
fang der Routine »GetChar«
werden zwei weitere Register,
»BP« und »SP«, ebenfalls auf
den Stack gerettet. Dies sehen
Sie jedoch nicht, weil der
Turbo Pascal-Compiler die
entsprechenden Anweisun-
gen automatisch eingefügt.
Die Inline-Anweisung in
»GetChar« rettet acht weitere
Register, damit sind es insge-
samt dreizehn gerettete Regi-
ster, wie der linke Teil vom
Bild 2 zeigt.
Wenn Variablen in einer Pro-
zedur angelegt werden, wie
beispielsweise das Array
»Dummy« in der Routine
»GetChar«, reserviert Turbo
Pascal im Stack Platz für die-
se Variablen. Dies geschieht
auch unmittelbar am Anfang
der Prozedur. Für »Dummy«,
das aus acht Integer-Variablen
besteht, werden 16 Byte reser-
viert. Der Stack nach diesen
Aktionen ist im mittleren Teil
von Bild 2 zu sehen.
In der Inline-Anweisung wird
die Stack-Adresse in SP mit
dem Befehl
add sp,16
zurück zum Anfang dieses
reservierten Bereichs gesetzt
und anschließend »Dummy«
durch die acht Push-Anwei-
sungen mit den Werten in
den acht Registern aufgefüllt.
Die Struktur »UserRegs« wird
als »Absolute« deklariert und
steht damit an derselben
Adresse wie »Dummy«, je-
doch ist »UserRegs« um fünf
Integer länger als »Dummy«.
Die Lage von »UserRegs« auf
dem Stack sehen Sie im rech-
ten Teil von Bild 2, wo deut-
lich wird, wozu der ganze
Aufwand gut ist. Sie haben
es nämlich geschafft, die Re-
gister, die zur aufrufenden
Prozedur zurückgegeben
werden, als Turbo Pascal Va-
riablen zu deklarieren, und
damit ist das Problem der
Rückgabe gelöst: Sie brau-
chen nur die entsprechenden
Variablen zu beschreiben,
und schon bekommt die auf-
Interrupt und Tastatur-Interrupt- Zeichen
Zeichen von Handler ——— 4 Puller
der Tastatur Zeichen
(nterrupt 9)
Ei
Anwenderprogramm
oder DOS
Zeichen TSR-Prozess
BIOS-Routinen
(Interrupt 16H)
et]
Bild 1. Der Ablauf der Tastaturabfrage beim PC
488 BOS
durch den cs
INT- Befehl
geraltel
von Turbo -—
Pascal gerattet SP
rufende Prozedur beim Ver-
lassen der Routine »GetChar«
die veränderten Register wie
erwartet zurück.
Falls das Ganze noch unklar
ist, machen Sie sich keine
Sorgen. Sie können die De-
klarationen der Variablen
und die Inline-Anweisung
einfach übernehmen und be-
nutzen. Diese Methode funk-
tioniert in allen Fällen.
Noch ein Trick, der in »Get-
Char« verwendet wird, ist
der Aufruf der ursprüngli-
chen BIOS-Routine. Dies ge-
schieht mit der Anweisung
Intr (Neulnt,Regs)
Im Hauptprogramm sehen
Sie, daß die Adresse der
BIOS-Routine in einen neuen
Interrupt-Vektor kopiert
wird. Dies ist ohne weiteres
zulässig, weil die Interrupt-
Vektoren 61hex bis ein-
schließlich 67hex für An-
wender-Software reserviert
sind. Das heißt, diese Vekto-
ren braucht MS-DOS gar
nicht. Über einen Interrupt-
Vektor zu gehen, vereinfacht
den Aufruf der BIOS-Routi-
ne, weil die eingebaute Tur-
bo Pascal Funktion »Intr« das
Laden von Registern erledigt.
Die einzige andere Möglich-
keit, solch eine Routine auf-
zurufen, wäre eine Inline-
Anweisung mit einigen As-
sembler-Befehlen.
Damit steht die erste Version
des Programms. Diese Ver-
sion wird unserer ersten An-
forderung völlig gerecht: Die
Tastatur-Makros stehen fast
immer zur Verfügung, weil
beinahe alle Programme
BIOS-Aufrufe verwenden,
um Tastatureingaben zu ho-
len. Wie sieht es mit den an-
deren drei Anforderungen
aus?
Flags
cs
Ip
VaerRogs
durch die
Inline - Anwelsung- Dummy
gerettet
Ds Anfangradresse
von Dumm)
Register im Stack
BP
FF
Re]
BR
en
on
E=
I |
[27
y von UserRegs
Wie Turbo -Pascal
eine Variable anlegt
Anfangsadrasse
Die Lage der Variable
UserRegs
Bild 2. Register und Variablen unter Turbo Pascal
85
IMS ee ee on u nn HF m ir nee
Bild 3. So werden Tastaturmakros mit »tasmak« programmiert
Bisher wurde die Kompatibi-
lität zu anderen Programmen
sorgfältig berücksichtigt und
damit ist der dritte Anforde-
rung Genüge getan. Die Ta-
statur-Makros sollen beliebig
umprogrammierbar sein; in
einem gewissen Sinn sind sie
das. Jedoch ist es erforder-
lich, das Programm zu än-
dern und neu zu übersetzen,
um die Makros neu zu defi-
nieren. Dies entspricht nicht
dem gewünschten Grad an
Komfort. Hier müssen Sie
das Programm erweitern. Mit
dieser Erweiterung erhalten
Sie dann die zweite Pro-
grammversion.
Frei programmierba-
re Tastatur-Makros
lassen sich durch
einfache Anderungen
des Programms
erreichen
Für diejenigen, die die ersten
beiden Folgen dieser Reihe
mitverfolgt haben, liegt der
Gedanke nahe, daß die Um-
programmierung der Tasten
im klassischen TSR-Stil über
eine »heiße Taste« erfolgen
soll, und genau diese Metho-
de wird jetzt implementiert.
Der Mechanismus kam in der
zweiten Folge ausführlich
zur Sprache, deshalb werden
hier nur ein paar Besonder-
heiten erwähnt, die in die-
sem Programm neu sind.
In Listing 2 finden Sie die
neuen Teile unseres Pro-
gramms und Hinweise, wie
die neuen Teil in das Pro-
gramm von Listing 1 einge-
fügt werden. Das Menü wird
durch Drücken der beiden
Umschalt-Tasten (Shift-Ta-
sten) aufgerufen. Wie das
Menü aussieht, sehen Sie in
Bild 3. Wenn das Menü er-
scheint, drücken Sie eine der
30 programmierbaren Tasten,
um das alte Makro für diese
Taste zu löschen.
Der leere Platz für ein neues
Makro ist mit roten Linien
unterstrichen. Ein Makro
kann bis zu 16 Zeichen ent-
halten. Die Eingabe des Ma-
kros endet automatisch mit
dem 16. Zeichen oder durch
die Taste [F7]. Um das Menü
zu verlassen, drücken Sie die
Taste [F10]. Alle Tasten au-
Rer [F7] und [F10] sind in
Makros zugelassen, wobei
Control-Zeichen in grafischer
Form angezeigt werden. Sie
können zum Beispiel die Ta-
ste »Shift-F1« programmie-
AKTION
TASTEN
BILDSCHIRM
=
1) Tatmak aufrufen
2) zuprogrammleronde Makro - Taste <Shifl-Fl>
salektleron
3) neue Makro - Dafiniion singaben
4) Makro Definition baendon <Fl>
wahlwelse:
5) weltere Makros dofinleren
6) Eingabe beonden <FId>
7) Makro verwenden
glinke Shifl-Tasts> und
<rechle Shift -Taste> gleichzeilig
turbo <Relurn> etasmak<Relurn>
Schrilte 2, 3 und 4 belleblg wiederholen
beim DOS-Prompt. <Shill-FI>
Tasmak Menue erscheint
Makro bai «Shifl -FI> wird leer,
das Eingabafald wird rofl unleratrichen
Eingabs wird Im Eingabefeld aufgosnommen
Eingabefeld wird blau; neus Makro-
Dofinillon slahl Im Eingabateld
siehe 2, 3 und 4 oben
Tasmak Menue verschwindet
Turbo-Pascal wird gaslarlel, das Programm
"Tasmak‘ wird In den Editor geladen
Bild 4. Ein Anwendungsbeispiel für die Tastaturmakro-Program-
mierung
86
ren, um Turbo Pascal zu star-
ten, das Programm »Tasmak«
zu laden und anschließend
in den Editor zu gelangen;
die Tastenfolge dafür ist in
Bild 4 erklärt.
Mit der heißen Taste und
dem Menü haben Sie die er-
ste Anforderung, die beliebi-
ge Umprogrammierung der
Tasten, völlig verwirklicht.
Da Sie auch die Regeln aus
der zweiten Folge dieser Rei-
he beachtet haben, ist die
dritte Anforderung, das »be-
queme Zusammenleben«,
auch noch vollständig er-
füllt.
Jetzt widmen Sie sich der
vierten und schwierigste An-
forderung: Wie können Sie
die Makros auf Diskette oder
Festplatte speichern, bezie-
hungsweise vom Massen-
speicher einlesen, ohne das
laufende Programm zu
stören?
Um komplexe TSR-
Prozesse schreiben zu
können, muß man
wissen, wie MS-DOS
intern funktioniert
Eigentlich stellt sich zuerst
eine einfachere Frage: Wie
kann man überhaupt Dateien
schreiben und lesen? Es sol-
len ja keine eigenen Routinen
zu diesem Zweck geschaffen
werden, weil die Struktur der
Dateien unter MS-DOS viel
zu komplex ist. Die Routinen
wären wesentlich größer als
das restliche Programm! Am
einfachsten wäre es, beim
Umgang mit Daten ganz nor-
male Betriebssystemfunktio-
nen zu verwenden. Diese
Routinen stehen in jeder
Hochsprache, auch in Turbo
Pascal, zur Verfügung und
ermöglichen einen sehr kom-
fortablen Umgang mit Datei-
en, Verzeichnissen und ähn-
lichem. Um diesen Weg zu
gehen, müssen Sie sich aber
bewußt sein, wie MS-DOS
intern funktioniert. Genau
dieses Thema wird nun er-
klärt — bitte haben Sie etwas
Geduld, wenn die Diskussion
gelegentlich sehr theoretisch
wird. Das Thema ist für TSR-
Prozesse das wichtigste und
komplizierteste, das hier zu
bewältigen ist.
MS-DOS stellt eine ganze
Reihe von Funktionen zur
Verfügung. Die meisten, ein-
schließlich der Funktionen
der Dateiverwaltung, werden
über den Interrupt 21hex auf-
gerufen. Wer eine dieser
Funktionen unter die Lupe
nimmt, sieht einige Vor-
sichtsmaßnahmen, die von
den Entwicklern des Be-
triebssystems eingebaut wur-
den. Erstens rettet die Funk-
tion alle Register, die nicht
für die Rückgabe von Resul-
taten gebraucht werden.
Zweitens ist eine MS-DOS-
Funktion selten eine einfache
Routine, sondern viel eher
eine Hauptroutine, die wie-
derum eine Menge Unterrou-
tinen aufruft. In der Regel
sind die Unterroutinen ge-
nauso »höflich« wie die ei-
gentliche MS-DOS-Routine:
Auch sie retten viele Regi-
ster, die nicht für Rückgabe
gebraucht werden. Das alles
bedeutet in erster Linie, daß
ein MS-DOS-Aufruf einen
sehr großen Stack braucht.
Offensichtlich befürchteten
nun die MS-DOS-Entwickler,
daß Programme nicht immer
genug Stack einrichten wür-
den. Deshalb haben sie drei
interne Stack-Bereiche in
MS-DOS selbst eingebaut.
Als allererstes rettet eine spe-
zielle Routine die Stack-
Adresse des aufrufenden Pro-
gramms und schaltet auf ei-
nen eigenen Stack um. Wel-
cher interne Stack verwendet
wird, hängt von der spezifi-
schen MS-DOS-Funktion ab:
Die Funktionen 00hex bis
OChex benutzen einen von
zwei Stacks, während Funk-
tionen 0Dhex und größer den
dritten benutzen. Die Konse-
quenz hieraus ist einfach:
Die Grundregel für
TSR-Programmierer:
MS-DOS-Funktionen
dürfen nicht unter-
brochen werden
Eine MS-DOS-Funktion darf
nie in der Ausführung durch
eine zweite MS-DOS-Funk-
tion unterbrochen werden,
denn dann würde die zweite
Funktion den gleichen Stack-
bereich wie die erste benut-
zen - mit tragischen Folgen
für die erste Funktion, die
dann nicht mehr zum Haupt-
programm zurückkehren
würde. In Normalfall kann so
etwas auch nicht passieren,
weil eine MS-DOS-Routine
nur dann zurückkehrt, wenn
DOS 4'88
sie ihre Aufgabe fertig bear-
beitet hat. Benutzt aber ein
TSR-Prozeß MS-DOS-Funk-
tionen, liegt die Sache ganz
anders. Wenn der TSR-Pro-
zeß abgerufen wird, kann es
sein, dal} das Vordergrund-
programım gerade eine Be-
triebssystem-Funktion aufge-
rufen hat. In diesem Falle
wird dann die MS-
DOS-Funktion durch den
TSR-Prozeß unterbrochen.
Ruft aber der TSR-Prozeß
selbst eine MS-DOS-Funk-
tion auf, wird der Stack, wie
eben beschrieben, zerstört.
Der Aufruf des TSR-Prozes-
ses selbst klappt mit hoher
Währscheinlichkeit, und
auch mit den folgenden Auf-
rufen gibt es keine Schwie-
rigkeiten, Dies passiert aber
auf Kosten des unterbroche-
nen MS-DOS-Aufrufs, zu
dem ja irgendwann wieder
zurückgekehrt wird, und der
dann weiterärbeiten will.
Dann findet er aber erıtweder
falsche Parameter oder die
falsche Rückkehr-Adresse im
Stack. Das letzie führt zu ei-
nem Absturz, das erste ist
unter [miständen viel
schlimmer, weil die MS-
DOS-Funktion die falschen
Parameter liest und etwas
ganz anderes tut, als das, was
sie hätte tun sollen. Es kann
sein, daß der Aufruf einfach
eine Fehlermeldung zurück-
gibt - esist aber auch mög-
lich, daß eine Datei oder eine
ganze Diskette oder Festplat-
te zerstört wird.
Aus diesen Überlegungen er-
gibt sich die Tatsache, daß
der TSR-Prozeß seinen
Dienst am besten verweigern
sollte, wenn eine MS-DOS-
Funktion aktiv ist. Das Pro-
blem ist; Wie kann der TSR-
Prozel wissen, ob eine sol-
che Funktion aktiv ist? Zu
dieser Frage giht es drei Ant-
worten,
Die erste Methode um festzu-
stellen, ob eine MS-DOS-
Funktion aktiv ist, ist eine
Variable im MS-DOS selber,
das sogenatinte »In-DOS-
Byte«. Dieses Byte ist ein ein-
facher Zähler, der die Anzahl
aktiver MS-DOS-Funktionen
enibält, das heißt, wenn das
»In-DOS-Byte« Null ist, ist
keine MS-DOS-Funktion
aktiv.
Die Adresse des »In-Dos-
Byte« erhält man über eine
undokumentierte MS-DOS-
Funktion, die Funktion
488 DOS
34hex. Der Segment-Teil der
Adresse wird im ES-Register
zurückgeliefert, der Offset-
Teil kommt im BX-Register
zurück.
In einem TSR-Prozeß wird
die Funktion 34hex norma-
lerweise im Initialisierungs-
teil aufgerufen (siehe den
entsprechenden Teil von Li-
sting 3) und die Adresse des
»In-DOS-Byte« gespeichert.
Nun aber muß der Tastatur-
Interrupt-Handler anders
. funktionieren. Wenn die hei-
ße Taste gedrückt wird, darf
der Tastatur-Handler nicht
wie bisher den TSR-Prozeß
eintach starten. Statt dessen
setzt der Tastatur-Handler
die Variable »Request« auf
»wahr«;, um den Aktivie-
rungswunsch zu speichern.
Die Aktivierung findet nun
im einem anderen Interrupt-
Handler statt, nämlich im Ti-
mer-Interrupt-Handler. Die-
ser fragt »Request« ab; falls
»Request« gleich »wahr« ist,
wird überprüft, ob der TSR-
Prozeß schon aktiv ist. Falls
der TSR-Prozeß nicht aktiv
ist, besteht der unerfüllte
Wunsch, den Prozef zu akti-
vieren. Jetzt wird das »In-
Dos-Byte« abgefragt. Wenn
dieses Byte auf Null steht,
wird der TSR-Prozeß} akti-
viert. Falls natürlich eine der
eleei Bedingungen nicht
stimmt, unterbleibt der Start
des TSR-Prozesses,
Jetzt fragen Sie vielleicht:
»Warum findet das alles im
Timer-Interrupt-Handler
statt? Hätte nicht der Tasta-
tur-Handler die ganzen Ab-
fragen genauso erledigen
können?« Diese Fragen sind
berechtigt, weil es tafsäch-
lich möglich wäre, das Ganze
im Tastätur-Interrupt-Hand-
ler zu bewerkstelligen. Dies
hätteaber gegenüber dem Ti-
rner-Handler einen Nachteil:
Der Tastatur-Handler wird
nur gestartel, wenn eine Ta-
ste gedrückt wird, der Timer-
Handler dagegen wird durch
die Hardware 18mal pro Se-
Kunde gestartet. Wenn wir
rlie Abfragen im Tastatur-
Handler angesiedelt hätten,
müßte der Anwenderimmer
wieder eine Taste drücken,
wenn er den TSR-Prozeß ak-
tivieren wollte. Mit den Ab-
fragen im Timer-Handler
muß der Anwender dagegen
nur einmal die »heiße Taste«
drücken, und der TSR-Pro-
Kurs
zeß wird möglichst schnell
und völlig automatisch akti-
viert.
Die zweite Methode um fest-
zustellen, ob eine MS-DOS-
Funktion aktiv ist, ist der
Weg über eine weitere undo-
kumentierte MS-DOS-Funk-
tion. Oben wurde bereits fest-
gestellt, daß die Betriebssy-
stem-Funktionen in zwei
Gruppen aufgeteilt sind: Die
Funktion 00hex bis OChex
sind eine Gruppe, die haupt-
sächlich mit Tastatureingabe
und Bildschirmausgabe zu
tun hat; alle anderen Funk-
tionen bilden eine zweite
Gruppe. Diese Aufteilung ist
natürlich nicht zufällig. Weil
ein Programm (und auch MS-
DOS selbst) in den meisten
Fällen auf Tastatureingaben
warten muß, ist es möglich,
andere Aufgaben während
der Wartezeit zu erledigen.
Undokumentierte
MS-DOS-Funktionen
lösen viele Probleme
der TSR-Program-
mierung
Allerdings muß man genau
wissen, daß auf eine
Tastatureingabe gewartet
wird. MS-DOS gibt genau
diese Information dadurch,
daß es wiederhalt eine »Int
28H«-Anweisung ausführt,
während es auf eine Tastatu-
reingabe wartet. Während
die Routine, die hinter dem
Interrupt 28hex steckt, aufge-
rufen wird, gewährleistet
MS-DOS, daß alle Betriebssy-
stem-Funktionen von ODhex
aufwärts, ohne Bedenken
verwendet werden dürfen. In
diesem Fall sollte man das
»In-Dos-Bytes unberücksich-
tigt lassen; es ist in diesem
Falle nämlich stets größer als
Null. Jedoch sind die er-
wähnten Funktionen »frei«,
das heißt, ein anderes Pro-
gramm kann diese Funktio-
nen verwenden.
Für unseren TSR-Prozeß be-
deutet dies, daß nun ein In-
terrupt-Handler für den Inter-
rupt 28hex eingerichtet wer-
den soll. Der Handler funk-
lioniert ähnlich wie der
Timer-Handler, aber ohne
Abfrage des »In-Dos-Byte«:
Wenn die Variable »Request«
auf »wahr« steht, wird über-
prüft, ob der TSR-Prozeß be-
reits aktiv ist und im negati-
Kompatibet:1898,-
— 80286-10, 6/12 MHz
— 512 KB Ram
— 1,2 MB TEAC-Drive
- Große Tastatur
— Herc. komp. Grafik
— Printerport
obige Aus- 289 8 =
stattung plus y
— 30 MB Harddisk (Seagate)
— 14" Monitor
— serielle Schnittstelle
30 MB
Seagate WD
Festplattenkit
40 MB
ST 251
v98,-
798,-
Above-Boards 2 MB:
Hauptspeicher auf 640 KB aufrüstbar
— EMS kompatibel — in 256 KB
Schritten bestückbar — 0 KB Ram
XT. 248,- AT: 298,-
EGA-Wonder (800x560) 498,-
3,5" 720 KB für PC’s 298,-
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7 678,-
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87
I ee m > um ee nn u En na m a a m
ven Falle aktiviert. Falls eine
der beiden Bedingungen
nicht stimmt, geschieht gar
nichts. Am Ende des Hand-
lers wird zum alten Handler
für den Interrupt 28hex ge-
sprungen. Dies ist für die
Funktion dieses Programms
nicht notwendig; doch es be-
steht ja der Wunsch nach
und Komfort. Der Sprung
zum alten Handler gewähr-
Methode zum Laufen ge-
bracht werden können, was
mit Interrupt 28hex eine be-
sondere Bedeutung hat: Das
MS-DOS-Dienstprogramm
weitgehender Kompatibilität
leistet nämlich, daß auch an-
dere TSR-Prozesse mit dieser
»print.com« (Druckerspooler)
verwendet diese Methode,
um im Hintergrund zu
drucken. Wenn Sie den Inter-
rupt 28hex unterschlagen
würden, hätte »print.com«
keine Chance mehr!
Die dritte Methode um fest-
zustellen, ob eine Funktion,
die nicht unterbrochen wer-
den darf, aktiv ist, bezieht
sich auf das BIOS. Dies ist
notwendig, weil manche Pro-
gramme eine Mischung aus
MS-DOS- und BIOS-Funktio-
nen verwenden. Zum Bei-
spiel wird eine Datei mit der
entsprechenden MS-DOS-
Funktion erzeugt, danach
aber mit BIOS-Funktionen
Interrupt 9:
Hardware - Tastatur
Die Deaktiverungs - Logik
Ist nicht abgebildet
Warnton ausgeben
TSR-PROZESS AKTIVIEREN TSR- Prozess aktivieren
GetMakros aufrufen
Aktiv <- falsch
Request < - falsch
Interrupt 13H:
INTERRUPT 13H BIOS Disk - Routinen
BlosDiskAktv <- wahr
BIOS Disk - Routine aufrufen
BlosDiskAktiv <- falsch
Bra
CE:
Welt:
INTERRUPT 28H )
ei NEIN
rer = wahr ? > —
BlosDiskAktiv = wahr?
JA
TSR - Prozess aktivieren
ENDE
Interrupt 28H:
Dos - Frei - Interrupt
Interrupt 8:
Hardware - Timer
Bild 5. So ist die Aktivierungslogik eines komfortablen TSR-Prozesses aufgebaut
88
DOS 4'88
Mit SHAMROCK SOFTWARE können Sie zum Beispiel ...
.„..schaltbilder zeichnen,
SHAMROCK-CAD ist dafür prädestiniert: Eine große Bibliothek an Standard-
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mitgeliefert. Bibliotheken können nach Bedarf erstellt, erweitert oder modifi-
ziert werden. Ganze Zeichnungsbereiche können verschoben, gelöscht oder
kopiert werden. Die Zeichnung kann auf Plotter oder Drucker ausgegeben
werden. Die Bedienung erfolgt über Tastatur und/oder (Microsoft-kompatible)
Maus. Ein Signal-Analyse-Programm stellt die Verbindung zum AUTOROU-
FE TERN A TE ern LEER A, 5 AR je 495 DM
3 en 1901
9 Enz sam
Platinen-Layouts erstellen,
a m = 4 En N /% AUTOROUTER 3 ermöglicht die interaktive Plazierung der Bauelemente auf
me ne u I a einer ein- oder zweiseitigen Platine bis zur Größe einer Doppel-Europakarte.
De N P —
— 7 a Fr: ge:
ee u hervorragend optimierten Routing-Algorithmus erstellt werden, der beispiels-
I Tas weise Busstrukturen bevorzugt behandelt. Eine von SHAMROCK-CAD aus
dem Schaltplan erstellte Signal-Verbindungsliste kann direkt verarbeitet wer-
GEN, una s aha we LAN ERS R RA Sa
j Verbindungen können manuell vorverlegt oder automatisch mit Hilfe eines
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Kurs
Bild 6. Der Umschalt-Status der Unterfunktion 2
6 5 4 3 2 1
Caps Num | Scroll Chi Linke
Lock Lock | Lock Shift
Taste |Taste
Rechte
Shift
FUNKTION 0
NEIN
InMakro > =
JA
Zeichen < - Makro[Next]
Ende des Makros ? NEIN
I
JA
. BIOS Funktion O aufrufen
NEIN
Makro Taste ?
JA
InMakro < - MakroNummer
+
Next <- 1
InMakro <- -1 |
Next < - Next+1
] L
m
|
um
m Vu |
Bild 7. Die Logik der erweiterten Unterfunktion 0
geschrieben oder gelesen,
weil die BIOS-Funktionen
schneller sind. Wenn ein
TSR-Prozeß auch eine Datei
beschreiben oder lesen will,
muß der TSR-Prozeß aufpas-
sen, ob nicht ein anderes Pro-
gramm zur gleichen Zeit über
BIOS-Funktionen irgendwel-
che Aktionen auf der Diskette
oder Festplatte ausführt.
Diese Sicherheit schaffen Sie
direkt und einfach: Der
BIOS-Interrupt für Platten-
Funktionen wird in unserem
Programm abgefangen. Der
neue Interrupt-Handler setzt
eine Variable auf »wahr«, um
zu zeigen, daß das BIOS ge-
rade mit der Platte arbeitet,
und ruft das BIOS auf. Wenn
die BIOS-Routine zurück-
kehrt, wird die Variable auf
»falsch« gesetzt, weil das
BIOS nicht mehr mit der
Platte beschäftigt ist.
Den Handler für Interrupt
13hex sehen Sie in Listing 3.
Die Techniken, die hier ver-
wendet werden, sind Ihnen
von anderen Routinen bereits
bekannt. Weiter werden in
dem Handler für den Inter-
rupt 28hex und im Timer-In-
terrupt-Handler neue Abfra-
gen eingefügt, nämlich, ob
die Variable »BiosDiskAktiv«
wahr ist. Wenn dies der Fall
ist, wird der TSR-Prozeß
nicht aktiviert. Da die Akti-
vierungs-Logik in unserem
TSR-Prozeß etwas kompli-
ziert geworden ist, sind die
vier Teile (Tastatur, Timer,
Interrupt 13hex und Inter-
rupt 28hex) nochmals in Bild
5 zusammengefaßt. Mit die-
sen aufwendigen Methoden
haben Sie nun einen »bom-
benfesten« TSR-Prozeß geba-
stelt: Der TSR-Prozeß darf
jede Menge MS-DOS- und
BIOS-Funktionen verwen-
den, ohne das Vordergrund-
progamm zu stören. Probie-
ren Sie es ruhig einmal aus.
Wenn Sie die Teile von Li-
sting 3 in den TSR-Prozeß
eingefügt haben (und nur
dann!), starten Sie einmal
Nummer Funktion Eingabe Ausgabe |
0 Taste einlesen =0 AX: Taste
Tastatur-Status =1 Zero-Flag =
1: keine Eingabe
Zero-Flag =
0: Eingabe in AX
2 Umschalt-Tasten AH=2 AL: Umschalt-Status
(Bild 6)
—
Tabelle 2. Die Unterfunktionen des BIOS-Interrupts 16hex
90
rn
Das BIOS steuert die Hard-
ware im PC und bietet eine
Schnittstelle für Program-
me, die die Details der
Hardware-Steuerung ver-
steckt. In dieser Art ist es
möglich, die Hardware zu
benutzen, ohne genau zu
wissen, wie sie aufgebaut
ist. Mit Vorsicht können
BIOS-Routinen erweitert
oder ersetzt werden, um
die Leistung des PCs zu
verbessern.
Natürlich ist es erforder-
lich, Kompatibilität zu den
alten BIOS-Routinen zu ge-
währleisten, wenn man die
Routinen erweitert. Um
dies zu schaffen, muß man
genau wissen, wie die
Schnittstelle zu den BIOS-
Routinen funktioniert, und
welche Ein- und Ausgabe-
Parameter die Routinen
brauchen und liefern.
In dieser Folge unseres
Kurses ändern wir die
BIOS-Routinen, die die
Eingabe von der Tastatur
steuern. In der Tabelle 2
sehen Sie die drei Routinen
mit Parametern aufgeführt.
Wie üblich bei solchen
Routinen, werden Parame-
ter in den Prozessor-Regi-
stern übergeben. Im Haupt-
teil dieser Kusfolge wird
beschrieben, wie diese
Übergabe in Turbo Pascal
realisiert wird. Hier ist
hauptsächlich die interne
Funktionalität der Routi-
nen interessant.
Die wichtigste Routine der
Tastatureingabe ist die
Routine 0, »Tastendruck
einlesen«. Im TSR-Prozeß
in dieser Folge geht es dar-
um, eine Makrotaste in
mehrere Tastenbetätigun-
gen umzuwandeln. Das
heißt, wir müssen die Rou-
tine 0 wesentlich erwei-
tern. Wenn diese Routine
zum ersten Mal aufgerufen
wird, wurde noch keine
Taste gedrückt. Die erwei-
terte Routine ruft dann das
BIOS auf, um eine Taste
einzulesen. Das BIOS war-
tet, bis eine Taste gedrückt
wurde, und gibt das ent-
sprechende Zeichen zu-
rück. Wir überprüfen das
Zeichen, um festzustellen,
ob eine Makrotaste ge-
Interrupt 16hex - die BIOS-Tastatur-Routinen
drückt wurde. Wenn dies
nicht der Fall ist, wird das
Zeichen ans aufrufende Pro-
gramm zurückgeliefert. Die
Erweiterung bewirkt in die-
sem Fall nichts.
Erst wenn eine Makrotaste
gedrückt wird, erweitert die
neue Routine die BIOS-
Funktion. In diesem Fall
wird die Variable »InMa-
kro« auf die Nummer des
Makros gesetzt und die
Routine gibt das erste Zei-
chen im Makro anstelle des
eingegebenen Zeichens zu-
rück. Weitere Aufrufe lie-
fern nachfolgende Zeichen
aus dem Makro, bis alle Zei-
chen zurückgegeben sind.
Nach dem letzten Zeichen
wird die Variable »InMa-
kro« auf den Wert »-1« ge-
setzt; dieser Wert hat die
Bedeutung »nicht im Ma-
kro«. Die Logik dieser Rou-
tine ist im Bild 7 als Fluß-
diagramm zu sehen.
Die Routine 1 ist prinzipiell
ähnlich zur Routine 0, je-
doch wird das Zeichen nur
abgefragt und nicht eingele-
sen. Der Unterschied ist,
daß bei der Routine 1 das
Zeichen im Puffer bleibt.
Sie brauchen deshalb nicht
zu überprüfen, ob das Zei-
chen irgendeine Auswir-
kung (ein Makro starten
oder beenden) hat, weil ein
Zeichen erst dann wirkt,
wenn es gelesen wird.
Die BIOS Routine 2 gibt den
Wert in dem Byte an der
Adresse »$40:$17« zurück.
Um Zeit und Aufwand zu
sparen, ersetzen wir diese
Routine durch die gleiche
Zuweisung in unserem Pro-
gramm.
Ein Trick, der BIOS-Erwei-
terungen sehr vereinfacht,
ist in diesen Beispielen
deutlich zu sehen: Nur die
Erweiterungen werden neu
geschrieben, an allen ande-
ren Stellen wird das BIOS
aufgerufen, um komplizier-
te Hardware-nahe Aufgaben
zu erledigen. Mit dieser
Methode ist es sicher, daß
neue Routinen mit den al-
ten kompatibel bleiben,
weil die alten Routinen die
Basis für die neuen dar-
stellen.
DOS 4'88
»Chkdsk« oder »Dir« und
gleich danach drücken Sie
die heiße Taste. Sie werden
staunen: Der TSR-Prozeß
wartet, bis DOS ihm mitteilt,
daß nichts im Wege steht,
und dann taucht er auf.
Wenn Sie den TSR-Prozeß
verlassen, geht »Chkdsk«
oder »Dir« einfach weiter -
die beiden wissen nämlich
nicht, daß sie unterbrochen
wurden!
So werden Tastatur-
Makros direkt vom
TSR-Prozeß aus auf
Diskette geschrieben
Nun ist es soweit: Die Tasta-
tur-Makros werden auf der
Platte gespeichert und später
eingelesen. Aber zuerst müs-
sen Sie noch ein paar Sicher-
heitsmaßnahmen implemen-
tieren. Diese Maßnahmen
sind nur erforderlich, wenn
der TSR-Prozeß Dateien
schreibt und liest, dann aber
sind sie sogar unentbehrlich.
Wenn ein Programm mit Da-
teien umgeht, verlangt MS-
DOS, daß das Programm ei-
nen Bereich anlegt, worin
Daten für Dateien zwischen-
gespeichert werden. Dieser
Bereich heißt DTA, »Disk-
Transfer-Area« (deutsch:
Plattenübertragungsbereich).
Das Vordergrundprogramm
hat einen eigenen Übertra-
gungsbereich angelegt, den
der TSR-Prozeß nicht benut-
zen darf. Sie wollen die Da-
ten des Vordergrundpro-
gramms schließlich nicht mit
anderen Daten überschrei-
ben! Deshalb müssen Sie zu-
erst die aktuelle Adresse der
DTA retten und eine eigene
Adresse (und damit einen ei-
genen Übertragungsbereich)
einrichten, bevor eine Datei
gelesen oder geschrieben
wird. Wenn der TSR-Prozeß
abgeschlossen ist, muß er die
gerettete Adresse wieder ein-
richten, um den Übertra-
gungsbereich des Vorder-
grundprogramms wieder ver-
fügbar zu machen.
Die aktuelle DTA-Adresse
wird von der MS-DOS-Funk-
tion 2Fhex »Get Disk Trans-
fer Address« in den Registern
ES (Segment-Teil) und BX
(Offset-Teil) zurückgeliefert.
Bevor Sie in Ihrem TSR-Pro-
zeß nun eine Datei anspre-
chen, rufen Sie diese Funk-
tion auf und speichern die
4'88 DOS
zurückgelieferte Adresse in
den Variablen »AltDta« und
»AltDtaS«.
Die MS-DOS-Funktion
1Ahex, »Set Disk Transfer
Address« dient dazu, die
Adresse des Übertragungsbe-
reichs festzulegen. Diese
Funktion wird mit der Adres-
se des Bereichs in den Regi-
stern DS (Segment-Teil) und
DX (Offset-Teil) aufgerufen,
gleich nachdem die alte
Adresse gerettet wurde. Um
die gerettete Adresse vom
Übertragungsbereich des
Vordergrundprogramms zu
restaurieren, rufen Sie diese
Funktion noch einmal auf,
und zwar wenn Sie den TSR-
Prozeß verlassen.
Den Übertragungsbereich zu
wechseln, reicht leider nicht
aus, um den TSR-Prozeß vom
Vordergrundprogramm zu
isolieren. Es gibt noch einen
Bereich, den PSP »Program-
Segment-Prefix«, der häufig
verwendet wird, um Dateina-
men, Größe, Lage auf der
Platte und ähnliche Angaben
zu speichern. Dieser Bereich
muß auch in genau der glei-
chen Art gerettet, geändert
und restauriert werden. Hier-
für gibt es ebenfalls zwei spe-
zielle MS-DOS-Funktionen,
nämlich »Get PSP Address«
beziehungsweise »Set PSP
Address«. Wenn Sie von die-
sen Funktionen bisher noch
nie etwas gehört haben, dann
hat das seinen guten Grund:
Beide MS-DOS-Funktionen
sind leider nicht dokumen-
tiert. Doch für Sie als Leser
der DOS International ist das
natürlich kein Hindernis.
Zwei weitere
undokumentierte
MS-DOS-Funktionen
werden entschleiert
»Get PSP Address«, MS-DOS-
Funktion 51hex, liefert die
aktuelle Adresse des PSP im
Register BX zurück. Diese
Adresse ist eine Segment-
Adresse; der Offset-Teil ist
stets 0. Sie retten die PSP-
Adresse des Vordergrundpro-
gramms in der Variablen
»AltPsp«. »Set PSP Address«,
MS-DOS-Funktion 50hex,
setzt die aktuelle PSP-Adres-
se auf den Wert im BX-Regi-
ster. Diese beiden Aufrufe
müssen, wie die beiden DTA-
Aufrufe, stets vor irgendwel-
chen Datei-Zugriffen erfol-
Kurs
gen. Ebenso wie bei der
DTA-Adresse rufen Sie »Set
PSP Address« noch einmal
am Ende des TSR-Prozesses
auf, um die Adresse für das
Vordergrundprogramm zu re-
staurieren.
Nachdem Sie die DTA- und
PSP-Adressen geändert ha-
ben, dürfen Sie beliebige
Operationen auf Dateien aus-
führen. Erfreulicherweise
kann man die bekannten Tur-
bo Pascal-Prozeduren wie
»Assign«, »Read«, »Write«
etc. bedenkenlos benutzen:
Die getroffenen Sicherheits-
vorkehrungen haben eine
völlig normale Umgebung
aufgebaut, worin diese Auf-
rufe problemlos funktio-
nieren.
Die verschiedenen Teile von
Listing 4 beinhalten die Än-
derungen zu Ihrem TSR-Pro-
zeß. Das Menü wird vergrö-
Bert, um den Namen der ak-
tuellen Makro-Datei zu zei-
gen, und das Programm
erkennt nun zwei neue Ta-
sten, [F8] und [F9]. Über [F8]
werden die angezeigten Ta-
statur-Makros in eine Datei
gespeichert; das Programm
verlangt hierzu die Eingabe
eines Dateinamens. Am Ende
des Namens tippen Sie einen
Punkt; die Erweiterung
»mac« wird automatisch hin-
zugefügt. Mit [F9] werden
die Tastatur-Makros aus ei-
ner Datei geladen. Die Einga-
be des Dateinamens erfolgt
wie beim Speichern.
In diesem Kursteil haben Sie
eine Menge neuer Vorsichts-
maßnahmen kennengelernt,
jedoch bleiben immer noch
genügend Themen für die
nächste und letzte Folge die-
ser Reihe. Da liegt zum Bei-
spiel noch das Thema »Feh-
ler bei Dateienzugriffen« an,
das noch gar nie angespro-
chen wurde, obwohl solche
Fehler durchaus möglich
sind. Diese Themen werden
Sie das nächste Mal beschäf-
tigen. In der Zwischenzeit
können Sie mit den Metho-
den und Routinen aus dieser
Folge professionelle TSR-
Prozesse entwickeln, die sich
nicht wesentlich von bekann-
ten Produkten wie »Side-
kick« unterscheiden.
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66,60 : Enchanter
43,30 Epix Compilation
33,60. EpyxanPU
11.50 Fahrenhetdst
33,60 Fivea Side Soccer
67.20 Flirt Simulauor2
62.30 ° Fuolballmanagsr
76,60. ForthProtongl
76.60 Gamma Oames
62,30 Ganıma Gamns?
73.30 : Gato
6230 Geifysburd
47,90 Grnmmns Ranger
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29.30 Greeting Cärd Maker
- GurldofTiieves
61.0 Cunship
29.30 . Hauler
76,60 Häcksr?
88.30. KiallTarAca
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29.30 ° Hollywood Hin
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99,10 Lordotite Ring
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62.80° Lurkıng Horror
76.60 MacAdam Bumpar
71.20 Mech Brigade
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1.30 ° MindForever
79.40° Voyagına
62,30. Mind Shadow
76,60° Mind Wheel
Missile Attack
-:Montezumas
= Revange
: NordandBert
_. Ogre
_ Orbiter
Passengers
= onthe Wind
° Passendgers
onthe Wiha2
66.30° Paul Wiitehead
52.30. TeachesChess
62,30 Porry Mason
30,90. Pıtstop?
123,90: Planeifall
3,30 Paker
62.30 Fortal
43.30 ProGol!
40.20. Psi 5 Trading Co
82.10 Psion Chess
91.00 FubPoole
43,30 Handewwöus
32,50 wit kame
33.60 . Rıngsol2illin
58,80 Roarwar 2000
100,70 RockandWrestie
62.30 ° Sabotauı?
58.80 Seastälker
52.50 Shanıhai
88.30 Shoaun
88.30 SideWalk
66.60 Silicon Dreams
08.30. Skyrunner
66.60 Sal Mliglir
57,20 Sorenrer
77.4 Space Max
62,30 SpaueQuast
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27.80 Spiire Ace
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88.30 - Starulider
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57.20 ° Storm
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62.30
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30.30
29,30
71.20
30.90
52.60
66,60
33.60
Thexdar 62,30
. TopGun 52.60
‚TracerSanction 62.30
Tracker 58.80
Trinity 99.10
: Twoon Two
. Basketball 76.60
. Ultima3 57.20
Ultima 4 74.30
Vegas Casino 33.60
. Wheelof Fortune 29.30
Whereinthe Worl 77.40
Wilderness 91.00
Wishbringer 88.30
Witllnes 38,30
Wizzard Crown 66,60
World Glass
Leadarboard 66.60
Worltt Games 71,20
Worldöeries
Baseball 52.50
„Zorkt 91.00
Zark2 91.00
Zorki 91.00
SOFTWARE JUNIOR
Junlor-WordStar mit
: MaılMergs DM 399, —
62,30
76.60
66.40
58.80
43,30
25.30
57,20
52.50
62.30
58.80 :
58,80
61.20:
88,30
119,70
62.30
38,30
52.60
88.30
5720
26.30 _
83.30
27.80
66.60
27.80
52.60
66,60
66.60
47.90
66.60
88.30
88.30
52.60
62.30
74,30
Junior dBase II DM 399, —
- Misrosoft Muluplan-
Junior DM 299, -
“ Microsoft Wortl
Junior DM 399, —
Junior Ftame-
work DM 399, —
Gem Write DM 299, —
Gem Word
Chaıt DM 299,—
Gam Graph DM 239, —
Gem Draw DM 299, -
Gem Programmers
Toolkit DM 450,—
Gem Draw Business
Lıhrary DM 99,—
Gem Fonts an Driver
Paolt DM 399, —
Gam Diary DM 99,—
Gen Font
Editor DM 299, -
Gem Desktop
Publisher DM 1395, —
ist Word Plus
Textverarbeitung 299,—
AutoSketch
Zeichenprogramm 279,-
Delta 4
Datenbank 299, —
Office V
Komplettpaket 299,—
Programmiersprachen
Gobol 189,—
Fortran 189,—
ed SONPUTER OWISIoN
Vertragshandler
Tarndon
Computer
Vertragshändler
or
ar IL
a ri Vertrags-
Stall händler
CormputerDrunker
gast IN ATARI
ge
System-Fachhändler
re [e
Pr}
zii
ae Commodore
P Vertiags Werkstatt
NR
N
® ee
a nen‘
RT; eriget N
en se ge
on
e ea n BEST NLA At
a} u
Va re RE & Dee BR
e 1
ve un BL BAR N LUJR EN
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- al }
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Vorname, Name
Straße, Hausnummer
A ———— ten dsedie EEns TERRA
PLZ, Ort
Telefonnummer
Datum, Unterschrift
IR oo 00 0 fr 0 120 5 urban Ze Fe m ne
[BW4]
94
[843]
[000]
[DHC]
[000]
LoKC]
[000]
[28L]
[9U4]
[8XA]
[TMO]
[000]
[BKR]
[000]
[2R4]
[FAC]
[A7C]
[TMO]
[000]
[7P5]
[000]
[RBY]
[000]
[v51]
[v3G]
[MTE]
[ABH]
[000]
[NZ3]
[000]
[0D8]
[UE7]
[417]
[717]
[AL7]
[DL7]
[GL7]
[LL7]
[PL7]
[TL7]
[AG7]
[K27]
[M27]
[P27]
[527]
[U27]
[W27]
[Y27]
[037]
[237]
LVE7]
[5F6]
[EF6]
[RF6]
[066]
[966]
[KG6]
[vG6]
[4H6]
[DH6]
[HU6]
[000]
[HZM]
[000]
[MN3]
[000]
[000]
[EEO]
[WUK]
[N78]
[Z1L]
[U98]
[LGG]
[000]
[000]
[N3C]
[000]
[NN4]
[EEO]
[GP7]
[S99]
[4L4]
[B21]
[HG1]
[ZF4]
[665]
[yv4]
[CW4]
..
"O0 OS VUPWN-O
{$0-,K-,I-,R-,V-)
PROGRAM TastaturMakro; ( Datei tasmak.pas }
Ü (c) Thomas Little und DOS International )}
TYPE ( siehe Turbo-Pascal Manual, Funktion
en "Intr" und "Msdos" }
Register = RECORD
ax,bx,cx,dx,bp,si,di,ds,es,f
l: INTEGER;
END;
{ besondere Deklaration, um Register vom Au
frufer zu ändern - siehe Text )
RetRegs = RECORD
RetDS, RetES, RetSI, RetDI,
RetDX, RetCX, RetBX,
RetAX, RetSP, RetBP, RetIP,
RetCS, RetFL: INTEGER;
END;
KbdStr = STRING[16];
{ alle Variablen, die im Interrupt-Handler
verwendet werden, müssen als CONST angelegt
werden )}
CONST
NextChar INTEGER = 0; ( nächstes Zeic
hen im Makro )
InMakro INTEGER = -1; ( Makronummer w
enn >= 0 Y
Rebe REGISTER = (ax:0;bx:0;cx:0;dx:
0:bp:0;5i1:0:di:0;ds:0;es:0;fl:0);
{ Die Makros )
MakroStr : ARRAY [0..29] OF KBDSTR =
('Shift-Fl-Taste', ne:
'"Shift-F2-Taste’, { F2
'Shift-F3-Taste', WESER}
'Shift-F4-Taste', {F4 )
"Shift-F5-Taste', RES)
"Shift-F6-Taste', ee)
"Shift-F7-Taste', GER
"Shift-F8-Taste', CIFezE}
'Shift-F9-Taste', QUEIEN
"Shift-Fi0-Taste', KELON}
"Ctrl-Fil-Taste', GEL
'Ctrl-F2-Taste’, KARZEE)
’Ctrl-F3-Taste', IS ES)
"Ctrl-F4-Taste', {F4 )
'Ctrl-F5-Taste', ESSEN
'Ctrl-F6-Taste', kSEG 5}
"Ctr1i-F7-Taste', ee!
"Ctrl-F8-Taste', {FB >}
"Ctrl-F9-Taste' IRSEH)
"Ctrl-F10-Taste' t FIO }
"Alt-Fi-Taste', GER)
'"Alt-F2-Taste', KaEZEE
"Alt-F3-Taste', SEES)
"Alt-F4-Taste', {F4 )
"Alt-F5- Taste‘, GHESEn)
"Alt-F6-Taste', G&E6* 2}
"Alt-F7-Taste', WETTEN)
"Alt-F8B-Taste', SEES}
"Alt-F9-Taste', 0F9 )
"Alt-FlO-Taste'); { FIO )
{ Neuer Interrupt für die BIOS Tastatur Ro
utinen - siehe Text )}
Neulnt = $61;
: VAR
BiosKbd INTEGER ABSOLUTE $0:$58; { Ve
ktor für Tastatur-Routinen )}
BiosKbdS : INTEGER ABSOLUTE $0:$5A;
NeuKbd INTEGER ABSOLUTE $0:$184; { Ne
uer Vektor für BIOS Routinen }
NeuKbdS INTEGER ABSOLUTE $0:$186;
KbdStat BYTE ABSOLUTE $40:$17; { Ta
statur Statusbyte )
{ Schale um die BIOS Tastatur-Routinen }
PROCEDURE GetChar;
VAR
Dummy ARRAY [0..15] OF BYTE;
UserRegs: RETREGS ABSOLUTE Dummy;
LABEL MakroProc;
BEGIN
INLINE
($FB/ { sti }
$83/$C4/$10/ { add sp,16 }
$50/ { push ax }
$53/ { push bx }
$51/ { push cx }
[LW4]
[8U4]
[GW4]
[wva]
[NO5]
[so3]
[W07]
[000]
[5A8]
[000]
[ON7]
[LEF]
[8LC]
[TG3]
[ARO]
[5U6]
[DDO]
[yYil
[cc3]
[ANA]
[D77]
[0Y6]
[KA7]
[8RA]
[PB3]
[ARO]
[vv3]
[MK4]
[TMO]
[TMO]
[000]
[MDB]
[000]
[1N7]
[LEF]
[2D5]
[DDO]
[yYi]
[UW3]
[AN4]
[D77]
[K57]
[TMO]
[000]
[MWA]
[000]
[P68]
[TMO]
[000]
[HG1]
[2M4]
[xG4]
[FK4]
[MH4]
[KKA4]
[SH4]
[HK4]
[HH4]
[ZH4]
[NV5]
[ZH4]
[vc4]
[TMO]
[000]
[000]
[B21]
[000]
[ENG]
[000]
[FH2]
[000]
[LAK]
[000]
[845]
[1T5]
[000]
[7UG]
[000]
[BN7]
[PN4]
[000]
[8S7]
[000]
[KH2]
[000]
[RYA]
[000]
[523]
[y58]
[913]
[5LO]
178:
$52/ { push dx }
$57/ { push di }
$56/ { push si }
$06/ { push es }
SIE) { push ds }
MakroProc:
CASE Hi(UserRegs.RetAX) OF
{ Funktion O: Zeichen lesen )
0: IF (InMakro>=0) THEN BEGIN
UserRegs.RetAX := Ord(MakroStr[I
nMakrollNextChan] )®
R IF (NextChar=Length(MakroStr[InM
"akro])) THEN
InMakro := -1
ELSE ;
NextChar := NextChartl
END
ELSE BEGIN
Regs.ax := 0;
Intr (Neulnt, Regs);
UserRegs.RetAX := Regs.ax;
IF (Lo(Regs.ax)=0) THEN BEGIN
InMakro := Hi(Regs.ax) - $54;
IF (Length(MakroStr[InMakro])<
>0) THEN
NextChar := I
ELSE
InMakro := -1;
GOTO MakroProc;
END;
END;
{ Funktion I: Puffer-Status abfragen }
ih IF (InMakro>=0) THEN BEGIN
UserRegs.RetAX := Ord(MakroStr[I
"nMakrol[NextChar]);
UserRegs.RetFL := $0;
END
ELSE BEGIN
Regs.ax := $100;
Intr (Neulnt,
UserRegs.RetAX
Regs);
:= Regs.ax;
UserRegs.RetFL := Regs.fl;
END;
{ Funktion 2: Umschalttasten lesen }
2: UserRegs.RetAX := KbdStat;
END;
INLINE
($1F/ { pop ds }
$07/ { pop es }
$5E/ { pop si }
$5F/ { pop di }
$5A/ { pop dx }
$59/ { pop cx }
$5B/ { pop bx }
$58/ { pop ax }
$5D/ { pop bp }
$89/ $EC/ { mov sp,bp }
$5D/ { pop bp }
$CF); { iret }
END;
BEGIN
{ Interrupts sperren während Vektoren man
ipuliert )
INLINE ($FA);
{ Adresse der BIOS-Tastatur-Routine für A
ufruf kopieren }
NeuKbd
NeukbdS :
BiosKbd;
BiosKbdS;
{ Adresse der neue Routine in die Tabelle
eintragen }
BiosKbd
BiosKbdS :
Ofs(GetChar);
CSeg;
{ Interrupts freigeben )
INLINE ($FB);
{ Terminate and Stay Resident })
Regs.ax := $3100;
Regs.dx := MemW[Cseg-1:0003] + 1;
MsDos (Regs);
END.
Listing 1. »tasmak.pas« - ein erstes Tastaturmakro-Programm
DOS 4'88
Kurs
[RFD] 0: ( Dieses Listing enthält Ergänzungen }
[51B] 1: ( zu Listing | »tasmak.pas« und ist )
[ESC] 2: { alleine nicht lauffähig! Fügen Sie )
[17B] 3: ( die einzelnen Teile nach den mit )
[PSD] 4: { »***& gekennzeichneten Anweisungen }
[GR7] 5: ( ins Listing I ein. }
[000] 6:
[000] 75
[oP9] 8: { *** (A) Fügen Sie die folgenden }
[PR8] 9: { *** Zeilen in den CONST-Teil }
[v18] 10: { *** von Listing I ein }
[000] 11%:
[000] 12:
[826] 183: DosHdlr : INTEGER = 0:
[93H] 14: DosHdlrS : INTEGER = 0; { Tastatur
-Interrupt-Handler }
LANG] 158 TsrDSeg : INTEGER = 0; { Datenseg
ment für "GetMakros" }
[AYG] 16: Aktiv : BOOLEAN = FALSE; Ü "TRUE" w
enn TSR-Prozeß läuft }
[000] 107%
[5A8] 18: { Attribute für das Menü }
[000] 19:
[5V5] 20: SerAttr : BYTE = $79;
[BU5] 2% EditAttr : BYTE = $7C;
[000] 22:
[922] 23% { Das Menü }
[000] 24:
[5R8] 25: Menue : ARRAY [5..20,11..70] OF CHAR =
[727] 26: [e3
[TE] 27: : Shift ' Ctrı
Alt Sn
[547] 28:
[ANH] 29: SE ö
[9NH] 30: IRE2 En
[ENH] 31: "F3
[LNH] 32: "F4 er RE
[SNH] 33: TREE re ae
[XNH] 34: Een SUSE III ER
[2PH] 35: Bun, :
[7PH] 36: EEE
[CPH] 37: ”F3
[SRH] 38: ”FIO 3
[547] 39%
[547] 40: F
[GC37] 41:
a
[000] 42:
[000] 43:
[000] 44:
[oP9] 45: { *** (B) Fügen Sie die folgenden }
[079] 46: { *** Zeilen in den VAR-Teil von }
[746] 47: { *** Listing I ein }
[000] 48:
[000] 49:
[UNK] 50: Kbdoff : INTEGER ABSOLUTE $0:$24; ({ Ve
ktor für Tastatur-Hardware }
[UR7] Sl: KbdSeg : INTEGER ABSOLUTE $0:$26;
[000] 2%
[uZ7] 53% { Der Bildschirmspeicher }
[000] 54:
[NNC] 99% Screen : ARRAY [0..24,0..79,0..1] OF CH
AR ABSOLUTE $B800:0;
[000] 56:
[RNK] 57: { Monochrom-Adapter (Hercules): wie oben,
aber $B000:0 statt $B800:0 }
[000] 58:
[40C] >9: { Puffer für alten Bildschirminhalt }
[000] 60:
[YOA] 61: SerBuff : ARRAY [5..20,11..70,0..1] OF B
YTE;
[000] 62:
[000] 63:
[000] 64:
[T99] 65: { *** (C) Die folgenden Routinen }
[E69] 66: ( *** sind neu in Listing | ein- }
[PV7] 67: { *** zufügen. Die Routine }
[oDA] 68: { *** »GetMakros« soll die erste }
[SA9] 69: { *** Routine im Programm sein. )
[000] 70:
[000] el
[DB5] 72: PROCEDURE GetMakros; At ED TE TER ar
[EEO] 73: VAR EEE ER ESTER MICROMON
[P64] 74: i,j.k,m: INTEGER; RE EEE DR oD
[B21] 75: BEGIN TR ROH FOREN
[WY4] 76: FOR i := 5 TO 20 DO BEGIN ya 1er N RER
[DLA] TER Move (Screenli,11,0], SerBuff[i,11,0], RI i‘
120);
488 DOS 95
IST An en Sun m Ze Ze Fe
96
[73A]
[TMO]
[NH3]
[DT3]
[ou7]
[BH3]
[21A]
[PL3]
[zc4]
[GCA]
[LP9]
[RP1]
UTMO]
[TMO]
[xG1]
[cc3]
[ANA]
[6K4]
[R43]
[KAC]
[AZ1]
[PL3]
[2c4]
[PM5]
[c65]
[TT8]
[TMO]
[KH4]
[cD1]
[xG1]
[cc3]
[ANA]
[8H9]
[oAC]
[5R1]
[F&K]
[733]
[A4Lc]
[5K4]
[L88]
[R43]
[TMO]
[5W2]
[NH3]
[CTA]
[TMO]
[000]
[TLF]
[000]
[7L4]
[B21]
[HG1]
[MT6]
[RTA]
[000]
[HG1]
[1K4]
[K35]
[135]
[v35]
[145]
[M25]
[35]
[K35]
[D85]
[000]
[D47]
[L55]
[FG2]
[EG2]
[LG2]
[762]
[KS2]
[LG2]
[uv2]
[DDO]
[yYı]
[8M3]
[HG1]
[9V4]
[82B]
[FO3]
[CA4]
[M14]
[DDO]
[TA9]
[4LA]
[N85]
[XKK]
[9B5]
112:
113:
114:
115:
116:
117:
118:
119:
120:
121:
122:
123:
124:
125:
126:
127:
128:
167:
"rDSeg] }
FillChar (Screenli,11,0],120,ScrAttr); ‚|
END;
FOR i := 5 TO 20 DO
FOR j := 11 TO 70 DO
Sereenli,j,0] := Menueli,jl;
FOR i := 0 TO 29 DO
TE (Length(MakroStr[i])>0) THEN BEGIN
:= 8 + (i MOD 10);
k := 17 + 18*(i DIV 10);
FOR m := 1 TO Length(MakroStr[i]) DO
BEGIN
Screen[j,k,0] := MakroStrli][m];
krz=aktl,;
END;
END;
REPEAT
Regs.ax := 0;
Intr (Neulnt, Regs);
:= Hi(Regs.ax);
:= Regs.ax;
IF (Lo(Regs.ax)=0) AND (i>=$54) AND (i<
=$71) HEN BEGIN
i i-$54;
j 8 + (i MOD 10);
k 17 + 18*(i DIV 10);
FOR m := k TO k+15 DO BEGIN
Scereen[j,m,O] re
Screenlj,m,1]
END;
MakroStrli] 2 Wir
m := 0;
REPEAT
Regs.ax := 0;
Intr (Neulnt, Regs);
Screen[j,k+m,0] := Chr(Lo(Regs.ax))
Chr(Editättr);
nu
MakroStrli] := MakroStr[li]+Chr(Lo(R
egs.ax));
:= mtl;
UNTIL ((Lo(Regs.ax)=0) AND ((Hi(Reg
s.ax)>=$41) AND (Hi(Regs.ax)<=$44))) OR (m>1
5%
IF (m<16) THEN
MakroStr[i][O]
iJlo])-1);
FOR m := k TO k+15 DO
= Chr(Ord(MakroStr[
Screenlj.m,1] := Chr(SerAttr);
m := Regs.ax;
END;
UNTIL (m=$4400);
FOR i := 5 TO 20 DO
Move (ScerBuffl[li,11,0], Screenli,11,0],
120):
END;
{ Handler für den Tastatur-Hardware-Interru
pt )
PROCEDURE KbdHdlr;
BEGIN
INLINE
($9C/ . € pushf }
$2E/$FF/$1E/DosHdlr); { call DosHdlr }
INLINE
($FA/ t cli }
$50/ { push ax }
$53/ { push bx }
$51/ { push cx )
$52/ { push d«k }
$57/ { push di }
$56/ { push si }
$06/ { push es }
$1E): { push ds )
IF ((KbdStat AND $FOOF)=3) THEN
IF (Aktiv) THEN BEGIN:
Sound (440);
Delay (125):
Sound (880);
Delay (150);
Sound (1760);
Delay (175);
NoSound;
END
ELSE BEGIN
Aktiv := TRUE;
INLINE
($FB/
$2E/$8E/$1E/TsrDSeg);
( sti )
{ mov ds, [Ts
GetMakros;
INLINE($FA);
Aktiv
END
ELSE IF ((KbdStat AND $FOOF)=$E) THEN BEG
IN
Geliy
:= FALSE:
{ TSR-Prozeß komplett entfernen )
Kbdoff := DosHdlr;
KbdSeg := DosHdlrS:; { alle Interrupt-
Vektoren rücksetzen )}
BiosKbd := Neukbd;
[XM5]
[PY4]
[U04]
[ECH]
[913]
[104]
[G2F]
[913]
[TMO]
[000]
[wY3]
[000]
[000]
[SE8]
[XH7]
[K78]
[8V7]
[000]
[000]
[GHG]
[000]
[oV4]
[000]
[000]
[SE8]
[608]
[KD7]
[6A7]
[Y48]
[000]
[000]
[XSK]
[000]
[2B5]
[355]
[000]
[GEK]
[000]
[MC6]
[WA4]
Listing 2. Zusatz zu »tasmak.pas«, um Tasten beliebig umdefi-
168:
169:
170:
171:
1722
173:
174:
175:
176:
177:
178:
179:
180:
181:
182:
183:
184:
185:
186:
187:
188:
189:
190:
297;
192:
193:
194:
195:
196:
197%
198:
199:
200:
201:
202:
203:
204:
205:
206:
207:
BiosKbdS := NeuKbdS;
INLINE ($FB); { sti )
Regs.ax := $4900;
Regs.es := MemW[Cseg:$2C]; { Umgebungss
peicher freigeben }
MsDos (Regs);
Regs.ax := $4900;
Regs.es := Cseg; { Programmspeicher fre
igeben }
MsDos (Regs);
END;
{$I intend.p)
*x** (D) Die folgenden Zeilen }
*** müssen am Anfang des }
*x** Hauptgramms in Listing | )
*»** eingefügt werden
mmmm
{ Datensegment für die Interrupt-Routine
aufheben )
TsrDSeg := DSeg;
*** (E) Die folgenden Zeilen }
*** müssen in Listing | }
**%* zwischen »INLINE($FA)« }
*** und »INLINE($FB)« im 3
*** Hauptprogramm stehen }
mmmnmm
{ Adresse des DOS-Interrupt-Handlers für
Aufruf kopieren )
DosHdlr
DosHdlrS :
Kbd0off;
KbdSeg;
{ Adresse der Interrupt-Routine in die Ta
belle eintragen }
Kbdoff := Ofs(KbdHdlr);
KbdSeg := CSeg;
nieren zu können
[RFD]
[51B]
[ESC]
[17B]
[P5D]
[GR7]
[000]
[000]
[SEB]
[WD8]
[sSs8]
[No5]
[000]
[000]
[P16]
[M2F]
[RO6]
[HMD]
[F16)
[GEF]
[3x5]
[8MD]
[4SK]
[T4K]
[000]
[000]
[SE8]
[TV7]
[ss8]
[No5]
[000]
[000]
[4EH]
[6B7]
23:
24:
25:
26:
27:
28:
29:
30:
spla
328
33:
VOSNUPWN-O
{ Dieses Listing enthält Ergänzungen )
{ zu Listing | »tasmak.pas« und ist )
( alleine nicht lauffähig! Fügen Sie )
{ die einzelnen Teile nach den mit )
{ »***& gekennzeichneten Anweisungen )
t ins Listing | ein. )
{ *** (A) Die folgenden Zeilen }
{ *** müssen in den CONST-Teil )
{ *** von Listing 1 eingefügt }
{ *** werden )
AltTimer INTEGER = 0;
AltTimerS: INTEGER = O0: { Timer-Interrupt
-Handler )
AltFrei INTEGER = 0;
AltFreiS : INTEGER = O; ( Interrupt 28H H
andler }
BiosDisk INTEGER = 0
BiosDiskS: INTEGER = O0; { Interrupt 13H -
BIOS Routinen }
InDosoff INTEGER = O
InDosSeg INTEGER = O0; { Adresse des In-
Dos-Byte )
Request BOOLEAN = FALSE; { TRUE, wenn
heiße Taste gedrückt )
BiosDiskAktiv: BOOLEAN = FALSE; { TRUE, w
enn Int 13H Routine aktiv )
”** (B) Die folgenden Zeilen }
*** müssen in den VAR-Teil }
”“* von Listing | eingefügt )}
**%* werden }
mmmm
Int13 INTEGER ABSOLUTE $0:$4C; { Ve
ktor für BIOS Disk-Routinen )}
Int13S INTEGER ABSOLUTE $0:$4E;
Dos 4'88
<
re [e} ce _ © c
© SIE S ® c 6
c e ie ee FAMOS, TOM, °%, 9
< o a v
oc ” c c % o
e © BE N nr o ENG ag 6
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c 7” +1.
o Po; o ce — IN > NS No
2 FAN < <
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ECHTES nt ee WR ee a m te en
r
[x4L] 34: TimerOff : INTEGER ABSOLUTE $0:$20; ( Ve [Fo3] 125: GetMakros;
ktor für Timer-Hardware } [SA2] 126: INLINE($FA);
[S88]l 35: TimerSeg : INTEGER ABSOLUTE $0:$22; [M14] 127: Aktiv := FALSE;
[TFKl 36: DosFrei INTEGER ABSOLUTE $0:$A0; { Ve [LY4] 128: Request := FALSE;
ktor für "Dos-Frei" Routine } [TMO] 129: END;
[ıa8l 37: DosFreiS : INTEGER ABSOLUTE $0:$A2; [RG1] 130: INLINE
[000] 38: [WM4] 131 ($1F/ { pop ds }
[000] 39: t6A5] 132: $07/ { pop es }
[T99] 40: ( *** (C) Die folgenden Routinen } [MB5] 133: $5E/ { pop si )
[269] 41: { *** sind neu. Sie sollen nach )} [8B5] 134: $5F/ { pop di }
[NM9] 42: { *** der Routine »GetMakros« } [RB5S] 135: $5A/ { pop dx )
[478] 43: { *** eingefügt werden. } [yA5] 136: $59/ { pop ck }
[000] 44: [sB5] 137: $5B/ { pop bx }
[000] 45: [TA5S] 138: $58/ { pop ax }
[GWAl 46: { Schale um die BIOS Disk-Routinen ) [vE6] 139: $8B/$E5/ ( mov sp,bp )
[000] 47: [EB5]) 140: $5D/ { pop bp }
[LL6] 48: PROCEDURE Int13Handler; [NK1]) 141: $2E/$FF/
[B21] 49: BEGIN [LZ8]) 142: $2E/AltFrei); ( jmp cs:AltFrei )
[000] 50: [TMO]J) 143: END;
[RL4) 51: ({$I intbegin.p ) [000] 144:
[000] 52; [000] 145:
[4D6] 53: BiosDiskAktiv := TRUE; [HK9] 146: ( *** (C) Folgende Zeile ersetzt }
[HG1] 54: INLINE [NL9] 147: { *** die Aktivierungs-Zeilen in }
(2M4] 55, ($1F/ { pop ds } [069] 148: { *** der Routine »KbdHdir« in }
[XGA] 56: $07/ { pop es ) [965] 149: { *** Listing | )
[FK4] 57: $5E/ { pop si ) [000] 150:
[MH4] 58: $5F/ { pop di } [TZ24] 151: Request := TRUE
[KK4] 59: $5A/ Ü pop dx ) [000] 152:
[SH4] 60: $59/ { pop ck } [000] 153: sr a, Ma
[HK4] 61: $5B/ { pop bx } [5P9] 154: ( *** (D) Löschen Sie in Listing 2)
[ON4] 62: $58); { pop ax } [5SL8] 155: ( *** die folgenden Zeilen: }
[000] 63: [000] 156:
[HG1] 64: INLINE [8M3] 157: Aktiv := TRUE;
[N64] 65: ($9C/ { pushf ) [HG1] 158: INLINE i
[21A] 66: $2E/$FF/$1E/BiosDisk); ( call BiosDisk [333] 159: ($FB/ € sti )
) [82B] 160: $2E/$8E/$1E/TsrDSeg); { mov ds, [TsrDSe
[000 67: gl }
[RLAl 68: {$I intbegin.p ) [F03] 161: GetMakros;
[000] 69: [SA2] 162: INLINE($FA);
[GU6] 70: BiosDiskAktiv := FALSE; [M14] 163: Aktiv := FALSE;
[000] IE [000] 164:
[174] 72: ($I intend.p ) [000] 165:
[000] 13% [BF9] 166: { *** (E) Folgende Zeilen müssen }
[TMO] 74: END; [FZ9] 167: { *** in Listing 1 zwischen den }
[000] 15% [B35]) 168: ( *** Zeilen }
[000] 76: DEKTIL E89: 0% BioskbdS := NeukbdS; )}
[BBB] 77: { Handler für den Timer-Interrupt ) [4M4] 170: { *** und }
[LU75] 78: PROCEDURE TimerInt; EMGSır Et INLINE($FB); }
[B21] 79: BEGIN [9P9] 172: ( *** in der Routine »KbdHdlr« )
[HG1] 80: INLINE [248] 173: { *** eingefügt werden }
[N64] 8: ($9C/ { pushf ) [000] 174:
[M4A] 82: $2E/$FF/$1E/AltTimer); { call AltTimer [000] 175:
} [486] 176: TimerOff := AltTimer;
[000] 83: [FR6] 177: TimerSeg := AltTimerS;
[RLA4] 84: {$I intbegin.p ) [HTS] 178: DosFrei = AltFrei:
[000] 85: [S56] 179: DosFreiS := AltFreiS;
[2M4] 86: IF Request THEN [YB4] 180: Int13 := BiosDisk;
[RFN] 87: IF ((NOT Aktiv) AND (NOT BiosDiskAktiv) [424] 181: Int13S := BiosDiskS;
AND (Mem[InDosSeg: InDosOff]=0)) THEN BEGIN [000] 182:
[8M3] 88 Aktiv := TRUE; [000] 183:
[818] 89 INLINE ($FB/ { sti [BF9] 184: { *** (F) Folgende Zeilen müssen }
} [vX8] 185: { *** in Listing | am Anfang des )
[UZA] 90 $2E/$8E/$1E/TsrDSeg); { mov d [LF8] 186: { *** Hauptprgramms stehen }
s,[TsrDSeg] } [000] 187:
[FO3] 91: GetMakros; [000] 188:
[SA2] 92: INLINE($FA); EZTET 189: { Adresse des In-Dos-Flags holen und spei
[M14] 93: Aktiv := FALSE; chern }
[LY4] 94: Request := FALSE; [000] 190:
[TMO] 95: END; [R23]. „191: Regs.ax := $3400;
[HG1] 96: INLINE [913] 192: MsDos (Regs);
[6E5] 97 ($ıF/ { pop ds } EKLSI 193% InDosSeg := Regs.es;
[7H4] 98: $07/ { pop es } [ALS] 194: InDosOff := Regs.bk;
[HK4] 99: $5E/ { pop si } [000] 195:
[MK4] 100: $5F/ { pop di } [000] 196:
[MK4]J 101: $5A/ { pop dx } [BF9] 197: { *** (F) Folgende Zeilen müssen )
[WH4] 102: $59/ { pop ck } [vP8]) 198: { *** in Listing 1 zwischen )
[RK4] 103: $5B/ { pop bx } [KASIE 21 SITE INLINE($FA) }
[TH4] 104: $58/ { pop ax ) [aM4] 200: ( *"* und }
[665] 105: $8B/$E5/ ( mov sp.,bp ) [RAS] 201: ( *** INLINE($FB) )
[NK4] 106: $5D/ { pop bp } [149] 202: { *** im Hauptprogramm stehen }
[L45] 107: $CF); { iret ) [000] 203:
[TMO] 108: END; [000] 204:
[000] 109: [SEK] 205: { Adresse der Anwender-Timer-Routine für
[000] 110: Aufruf kopieren }
[PDC] 111: ( Handler für den "Dos frei" Interrupt 28H [000] 206:
} [AE6] 207: AltTimer = TimeroOff;
[000). 112: [AG6]) 208: AltTimerS := TimerSeg;
[VB6] 113: PROCEDURE DosFreeCall; [000] 209:
[B21] 114: BEGIN [7UG] 210: { Adresse der neue Routine in die Tabelle
[000] 115: eintragen )}
[RL4] 116: ($I intbegin.p ) [ooo] 211:
[000] 117: [GU7] 212: TimerOff := Ofs(TimerInt):
[CA4] 118: INLINE($FA); ( cli ) [UR4] 213: TimerSeg := CSeg:
[2M4] 119: IF Request THEN [000] 214:
[SECIF 120: IF (NOT Aktiv) AND (NOT BiosDiskAktiv) [9RF] 215: { Adresse der DOS-Frei-Routine für Aufruf
THEN BEGIN kopieren }
[8M3] 121: Aktiv := TRUE; [000] 216:
[HG1] 122: INLINE ISUSIE32177: AltFrei := DosFrei;
[933) 123: ($FB/ ( sti ) [c66]1 218: AltFreiS := DosFreiS;
[uzA]) 124 $2E/$8E/$1E/TsrDSeg); (mov ds,[ [000] 219:
TsrDSeg] ) [7UG]) 220: { Adresse der neue Routine in die Tabelle
eintragen }
98 Dos 4'88
eh u pain Ye. mE Deren " end Ben rn Zee Akne
[000]
[zs8]
[MS4]
[000]
[Z2MH]
[000]
[yYX4]
[595]
[000]
[3WG]
[000]
[846]
[8x3]
221:
222
223:
224:
225:
226:
227:
228:
229:
230:
231:
232:
233%
DosFrei
DosFreiS
Ofs(DosFreeCall);
CSeg;
{ Adresse des BIOS-Disk-Interrupts für Au
fruf kopieren }
BiosDisk
BiosDiskS :
Int13;
Int13S;
nn
{ Adresse der neuen Routine in die Tabell
e eintragen }
Int13
Int13S
Ofs(Int13Handler);
CSeg;
nl
Listing 3. Ein Interrupt-Handler für den Interrupt 13hex als
Erweiterung zu »tasmak.pas«
[RFD]
[51B]
[ESC]
[17B]
[P5D]
[GR7]
[000]
[000]
[BF9]
[K97]
[CG9]
[000]
[000]
[3A2]
[MK2]
[7M4]
[PXB]
[546]
[B6M]
[000]
[000]
[8N9]
[809]
[VRA]
[nc9]
[CF5]
[000]
[000]
[x06]
[R44]
[ıyY8]
[FES]
[3D5]
[FD5]
[000]
[000]
[8N9]
[8U9]
[W2A]
[HX5]
[298]
[000]
[000]
[517]
[yY24]
[913]
[P65]
[MH5]
[FZ3]
[913]
[vA5]
[v14]
[KVA]
[2T7]
[913]
[923]
[5W4]
[913]
[D44]
Luc5]
[244]
[KV8]
[WT5]
[4s5]
[KS5]
[UB1]
[0x3]
[xG1]
[cc3]
[xS4]
[944]
VOSNAUNPRWN-O
Dieses Listing enthält Ergänzungen
zu Listing 1 »tasmak.pas« und ist
alleine nicht lauffähig! Fügen Sie
die einzelnen Teile nach den mit
»***& gekennzeichneten Anweisungen
ins Listing | ein.
mnmnnnam
vun
{ *** (A) Folgende Zeilen müssen )}
{ *** in den VAR-Teil von }
{ *** Listing l eingefügt werden }
AltDta,
AltDtaS,
AltPsp : INTEGER;
MakroName: KBDSTR; { Name der Makrodatei
MakroFile: FILE OF KBDSTR;
DiskBuffer: ARRAY [0..63] OF INTEGER;{ Pu
ffer für Daten von der Datei }
*** (B) Folgende Zeilen müssen
*** in Listing I in die Routine
*%% »GetChars« von der ersten
*** REPEAT-Anweisung eingefügt
**% werden
anann
i := Pos(',',MakroName);
FOR j := 1 TO i-1.DO
Screen[19, j+40,0]
Sereen[19,50,0]:= 'M';
Scereen[19,51,0]:= 'A';
Scereen[19,52,0]:= 'C';
MakroNamelj];
*** (C) Folgende Zeilen müssen )}
*** in Listing I in die Routine }
**# »GetChars« vor der Zeile )
wa UNTIL (m=$4400); }
*** eingefügt werden }
IF (m=$4200) OR (m=$4300) THEN BEGIN
Regs.ax := $2F00;
MsDos (Regs);
AltDta Regs.bx;
AltDtaS := Regs.es;
Regs.ax $5100;
MsDos (Regs):
AltPsp Regs.bx;
Regs.ax $1A0O;
Regs.ds DSeg:
Regs.dx Ofs(DiskBuffer);
MsDos (Regs);
Regs.ax := $5000;
Regs.bx CSeg;
MsDos (Regs);
FOR i := 41 TO 48 DO
Screen[19,i,0] := '_'‘;
FOR i := 41 TO 52 DO
Scereen[19,i,1] := Chr(EditAttr)
[}
Sereen[19,50,0] „Ma:
Screen[19,51,0] BAT:
Screen[19,52,0] Aurer
i := 41;
MakroName := '';
REPEAT
Regs.ax := 0;
Intr. (Neulnt ‚Regs);
j3 := Lo(Regs.ax);
[909] 7 IF (Chr(j)>' ') AND (Chr(j)<>'’.') THE
N BEGIN
[SN6] 72: Screen[19,i,0] := Chr(j);
[Z88] 73: MakroName := MakroName+Chr(j);
L9P1] 74: = ir;
[TMO] 715% END;
[325] 76: UNTIL (i>48) OR (Chr(j)=’.');
[244] Tale: FOR i := 41 TO 52 DO
[EP8] 78: Sereen[19,i,1] := Chr(SerAttr);
[oB8] 79: MakroName := MakroName+’ .mac’;
[T25] 80: IF (m=$4200) THEN BEGIN
[AW8] 81: Assign (MakroFile,MakroName);
[X56] 82: Rewrite (MakroFile);
[BH3] 83: FOR i := 0 TO 29 DO
[WY8] 84:. Write (MakroFile,MakroStr[i]);
[NX4] 85% Close (MakroFile);
[DDO] 886: END
[HL5] Bil: ELSE IF (m=$4300) THEN BEGIN
[AW8] 88: Assign (MakroFile,MakroName);
[NY4] 89: Reset (MakroFile);
[BH3] 90: FOR i := 0 TO 29 DO
[PF8] 91: Read (MakroFile,MakroStrli]);
[NX4] 92: Close (MakroFile);
[TMO] 93% END;
[v14] 94: Regs.ax := $1A00;
[085] 95: Regs.ds := AltDtaS;
[225] 96: Regs.dx := AltDta;
[913] SE MsDos (Regs):
[923] 98: Regs.ax := $5000;
[T45] 99: Regs.bx := AltPsp;
[913] 100: MsDos (Regs);
[TMO] 101: END;
[000] 102:
[000] 103:
[ZCA] 104: { *** (D) Folgende Zeilen müssen }
[B2B] 105: { *** im Hauptprogramm von Listing 1 )
[TG9] 106: { *** vor der Kommentarzeile }
[1P9] 107: (* Terminate and Stay Resident *)
[P19] 108: { *** eingefügt werden }
[000] 109:
[000] 110:
EBEBI NT" { Makrodateiname initialisieren }
[000] 112:
[LESE PLN MakroName := 'TASMAC.MAC';
[000] 114:
[v3C] 115: { Makros von der Default-Datei lesen )}
[000] 116:
[AW8] 117: Assign (MakroFile,MakroName);
[NY4] 118: Reset (MakroFile);
[575] 119: FOR AltDta := 0 TO 29 DO
[A9A]) 120: Read (MakroFile,MakroStr[AltDta]);
[NX4] 121: Close (MakroFile);
Listing 4. Die letzten Bausteine zur Vervollkommnung von
»tasmak.pas«
[85H] O0: { INTBEGIN.P - der Vorspann für einen Inter
rupt-Handler }
[000] 1:
[3V6] 2: INLINE ($50/ { push ax )
[Y35] 3: $53/ { push bx )
[v35] 4: $51/ { push cx }
[145] 5: $52/ { push dx )
[M25] 6: $57/ Ü push di )
[135] T: $56/ Ü push si )}
[K35] Br $06/ { push es )
[Y45] 9: $1E/ { push ds }
[TP4] 10: $FB); t sti }
Listing 5. Include-Datei »intbegin.p« zu Listing 1
[8GG] 0: { INTEND.P - der Nachspann für einen Interr
upt Handler,
[HBD] I: der den Interrupt nicht weiter
gibt und
[ZLC] 2: nichts mit der Hardware tun mu
B } .
[000] 32
[v96] 4: INLINE ($1F/ { pop ds }
[xG4] 5% $07/ { pop es }
[FK4] 6: $5E/ { pop si }
[MH4] 7: $5F/ { pop di }
[KK4] 8: $5A/ { pop dx }
[SH4] 9: $59/ { pop ck }
[HK4] 10: $5B/ { pop bx }
[HH4] 11: $58/ { pop ax }
[ET5] 12: $8B/$E5/ { mov sp,bp }
[ZH4] 13: $5D/ Ü pop bp }
[vc4] 14: $CF); { iret }
Listing 6. Include-Datei »intend.p« zu Listing 1
488 DOS
99
Rätsel
Dr.Disk brauchte bei seinem letzten
Hausbesuch wie erwartet nicht lange,
um auf den Grund der Beschwerden
seines Patienten zu kommen. Ganz
richtig vermuteten auch einige Leser,
daß der Pfeil »- - >« der Übeltäter
ist, der für die Schwierigkeiten ver-
antwortlich ist. Das Zeichen »>« be-
deutet die Umleitung der Ausgabe.
Wenn das nun zutrifft, dann muß mit
dem Echo-Befehl
echo Bitte Diskette ...> A: legen!
eine Datei namens »A« erzeugt wor-
den sein. Ein Blick in das Inhaltsver-
zeichnis bestätigt die Hypothese. Die
Anzeige des Dateiinhaltes ergibt:
C>typea
Bitte Diskette — legen!
Der restliche Text (ohne die Zeichen
»A:«) ist also in die Datei »A« umge-
leitet worden und daher am Bild-
schirm nicht erschienen. Damit ist
die Therapie einfach: Die Zeile wird
in
echo Bitte Diskette in A: legen!
abgeändert.
Sie können sich vorstellen, wie gück-
lich der Besitzer des »maladen« PC
war, als sich alles wieder im Lot be-
fand, und er sich mit neuem Eifer auf
seine Arbeit stürzen konnte.
Doch kaum ist Dr.Disk von seinem
letzten Hausbesuch zurück, da emp-
fängt ihn schon seine Sprechstunden-
hilfe ganz aufgeregt an der Haustür.
»Herr Doktor, Herr Doktor, im
Sprechzimmer sitzt ein gänzlich auf-
gelöster Herr mit seinem Computer.
Er hat schon dreimal angerufen und
dann konnte er es wohl nicht mehr
abwarten und ist selbst hergekom-
men. Ich habe zumindest dem Besit-
zer schon einmal eine Beruhigungsta-
blette verabreicht.«
»Das war sehr klug, Fräulein Mega«
lobt Dr.Disk seine Assistentin.
»Nichts ist schlimmer als ein entnerv-
ter PC-Besitzer, der nicht einmal die
auftretenden Symptome exakt be-
schreiben kann«, und sodann begibt
sich der Doktor - die Ruhe selbst -
ins Sprechzimmer.
Kaum sieht der gestreßte Computer-
besitzer den Doktor, sprudelt es auch
schon aus ihm heraus: »Ich weiß
nicht mehr, was ich machen soll. Ei-
gentlich ist alles o.k., bloß nicht an
einer bestimmten Stelle. Ich hab’
schon probiert und probiert.«
»Was soll das heißen? Jetzt zeigen Sie
mir mal, was nicht stimmt!«, erwi-
dert Dr.Disk beruhigend.
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und Therapie) schicken. Jeweils im darauffolgenden Monat finden Sie auf dieser Sei-
te die Lösung, die ein Leser oder aber Dr.Disk vorschlägt. Aber auch später einge-
hende interessante Lösungen werden auf dieser Seite veröffentlicht.
Nicht nur Lösungen sind willkommen. Kennen Sie eine kleine Rätselaufgabe, so
freuen wir uns auch auf deren Zusendung. Denn wir suchen immer neue Aufgaben,
um sie den Tüftlern unter unseren Lesern zu präsentieren.
Und noch ein Punkt interessiert uns natürlich brennend, nämlich wie Ihnen unsere
neue Rätsel-Rubrik gefällt. Schreiben Sie also Ihre Kritiken, Wünsche und Anregun-
gen, damit in der DOS International nur das steht, was Sie auch lesen wollen. (hg)
Praxis
Dr.Disk
Hier finden Sie Dr.Disks Diagnose zu dem letzten
Fall aus seiner Praxis, den Sie im ersten Teil
unserer Kniffelseite miterlebt haben. Hätten Sie
dieselbe Diagnose gestellt oder warten Sie schon
gespannt auf die Lösung?
»Hier, sehen Sie doch, eine Stapel-
prozedur, die mich aus jedem Unter-
verzeichnis immer wieder in das
Hauptverzeichnis zurückbefördert,
ohne daß ich umständlich nach dem
umgedrehten Schrägstrich suchen
muß! Passen Sie auf!«, und Dr. Disk
konnte diese Eingaben auf dem Bild-
schirm verfolgen.
C: NBAT>type home.bat
els
ed N
»Aha, Sie tippen also einfach »home«
ein und nachdem der Bildschirm ge-
löscht ist, befinden Sie sich wieder
im obersten Verzeichnis! Wird denn
die Prozedur immer gefunden? Sie ist
doch selbst in einem Unterver-
zeichnis?«
»Klar, sehen Sie doch selbst - »bat«
ist nämlich im Suchpfad enthalten!«,
bestätigte der Benutzer und demon-
strierte es auch sofort:
C: NBAT>home
C: NBAT>cd N
C: \ >path PATH=\ ;C: NBAT;D: N
In der Tat, »BAT« war also im Such-
pfad enthalten. Wahllos ging Dr.Disk
in ein anderes Unterverzeichnis und
probierte »home« dort und - es
klappte! »Und wo ist nun das Pro-
blem?«, fragte der Doktor schon fast
etwas ungeduldig.
»Das Problem ist, daß es im Unterver-
zeichnis »UTIL« eben nicht funktio-
niert. Sehen Sie doch selbst: Es wird
nur der Bildschirm gelöscht, das Ver-
zeichnis aber bleibt das gleiche!«
Und tatsächlich verschwand beim
Aufruf mit
C:; NUTIL>home
der Inhalt des gesamten Bildschirms,
doch oben links in der Ecke war wei-
terhin die Meldung
C: NUTIL>
zu lesen.
»Merkwürdig, merkwürdig!« brum-
melte der Doktor und setzte sich nun
endgültig vor den PC , um dem Pro-
blem auf die Spur zu kommen...
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Welcher Programmierer kennt das nicht: Das Pro-
gramm ist fertig, und nach dem letzten Test möchte
man endlich ins Bett gehen. Leider macht das der
Computer nicht mit. An einer Stelle tritt ein völlig un-
erwarteter Fehler auf und schon ist die Nacht dahin.
Doch dBase kennt jede Menge von Hilfsmitteln, so daß
Sie doch noch zu Ihrer wohlverdienten Nachtruhe
Fehler gehören zu neuen Pro-
grammen wie Wasser zum
Meer. An dieser Regel kommt
auch ein noch so perfekter
Programmierer nicht vorbei.
Entweder stimmt der Algo-
rithmus nicht, oder es hat
sich beim Eintippen ein Feh-
ler eingeschlichen.
Dieser Tatsache haben sich
die Entwickler von dBase in-
tensiv gewidmet. Es gibt jede
Menge nützlicher Hilfsmittel,
die die Suche nach der
schwachen Stelle im Pro-
gramm erleichtern. Der Kom-
fort bei der Unterstützung
steigt übrigens ständig mit
der Versionsnummer der be-
nutzten dBase-Version.
Arbeiten Sie mit dem dBase-
CLI (Command Line Interpre-
ter), geben Sie also in der
dBase-Befehlszeile Befehl für
Befehl hintereinander ein
und lassen ihn ausführen,
dann werden viele Fehler al-
lein dadurch vermieden,
wenn Sie auf die dBase-Be-
nutzeroberfläche »assist« zu-
rückgreifen - allerdings nur
bei dBase III und IN Plus. An-
sonsten hat dBase aber auch
über die F1-Taste oder den Be-
fehl »help« eine umfangrei-
che Hilfsfunktion parat.
In Programmen hilft dieses
Hilfsangebot natürlich nicht
weiter. Schreiben Sie eine
Routine, so sollten Sie sich
die Anweisungen »set« — be-
ziehungsweise »set to« -
noch einmal vor Augen hal-
ten. Sie helfen Ihnen näm-
lich, Programmpfehler zu fin-
den und Abhilfe zu schaffen.
»alternate« hilft einen Fehler
festzustellen, den ein Anwen-
der verursacht.
Angenommen, Sie haben ein
Programm bei einem Freund
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oder Angestellten installiert,
und dieser beschwert sich
darüber, daß das Programm
hin und wieder abbricht und
einfach einen Punkt auf dem
Bildschirm ausgibt. Wann
und unter welchen Umstän-
den das Problem auftritt,
kann Ihnen nicht gesagt wer-
den. In solch einem Fall hilft
eine Protokolldatei weiter.
Als erstes müssen Sie die Da-
tei definieren.
set alternate to < Name>
richtet unter dem angegebe-
nen Namen eine Textdatei
ein. Sofern der Name keine
Erweiterung besitzt, versieht
dBase den Dateinamen auto-
matisch mit der Erweiterung
»,txte.
set alternate to prot
richtet folglich eine Textda-
tei mit dem Namen »prot.txt«
ein.
»set alternate on/off« beein-
flußt die Protokollierung.
Steht der Schalter auf »on«,
so nimmt dBase die Protokol-
lierung auf. Dementspre-
chend wird durch
set alternate off
die Protokollfunktion abge-
schlossen. Nach dem Befehl
set alternate on
nimmt die oben geöffnete Da-
tei alle Tastatur-Eingaben des
Benutzers auf. Eingaben, die
maskenorientierte Befehle
(zum Beispiel »...,... say«)
hervorgerufen haben, bleiben
unberücksichtigt.
Mit dieser Protokolldatei
können Sie die Eingaben des
Anwenders nachvollziehen.
Dazu rufen Sie unter einem
Textverarbeitungssystem die
Datei auf den Bildschirm.
Auch mit »type« unter MS-
DOS oder mit dem dBase III-
kommen.
Teil 1 - Aufbau einer Datenbank
Teil2 - Dateien und Datentransfer
Teil 3 - Einstieg in die Programmierung
Teil 4 - Programmstruktur und Funktionen
Teil5 - Dem Fehler auf der Spur
Befehl »type« können Sie die
Datei lesen.
Set-Schalter sind
auch zum Suchen
von Programm-
fehlern geeignet
Aber auch Programmfehler
sind mit Set-Anweisungen
schneller zu finden. »set
echo« hilft dabei. Auch die-
ser Befehl kann nämlich mit
anderen Anweisungen ge-
koppelt werden.
set echo on/off
set step on/off
set debug on/off
»set echo arbeitet ähnlich
»trace«, das Sie von Basic her
kennen. dBase zeigt beim Be-
arbeiten des Programms die
jeweils aktuelle Programm-
zeile an.
»set step« versieht »set echo«
mit etwas mehr Komfort:
dBase stoppt nun die Pro-
grammausführung nach je-
dem Befehl und fordert den
Benutzer auf, eine Taste zu
drücken. »set debug« leitet
sämtliche Ausgaben, die »set
echo« hervorruft, an den
Drucker. Die Wirkungen be-
kommen Sie, indem Sie den
entsprechenden Schalter auf
»on« setzen. Die Standard-
einstellung ist nämlich »off«.
Häufige Fehlerquellen in
dBase-Applikationen sind
falsche Stellungen aller oder
einiger Set-Schalter, die
nicht überprüft wurden. So
verursachen die Schalter »set
exact« oder »set safety« (nicht
bei dBase II) oft ungewollte
Fehler, die in bestimmten
Kombinationen nur schwer
zu orten sind. Wie Sie wis-
sen, unterbricht der dBase-
Interpreter jedes Programm,
wenn er einen Fehler findet.
Die Kontrolle wird an den
CLI abgegeben. dBase II mel-
det die Fehlerursache und
fordert Sie auf, den Fehler zu
korrigieren. dBase III bietet
an, die Bearbeitung der Be-
fehlsdatei zu unterbrechen
oder damit fortzufahren.
dBase III Plus stellt die Wahl
zwischen Abbruch, Ignorie-
ren oder Unterbrechen zur
Verfügung.
Wenn Sie nun Ihr Programm
in fremde Hände geben, sieht
ein in Sachen Computer un-
erfahrener Anwender
schwarz, wenn eine derartige
Meldung seinen Bildschirm
schmückt. Ab der Version
II Plus kommt dBase in der
Fehlerbehandlung allerdings
dem Komfort vieler Basic-
Versionen ziemlich gleich.
Mit »on error« wird Ihnen
eine nützliche Hilfe zur Seite
gestellt.
Die Eingabe von »on error«
sagt dem Interpreter, wie er
sich im Falle eines Fehlers
verhalten soll.
on error ? "Das Programm hat
einen Fehler gefunden!"
gibt mit »?« die entsrechende
Meldung auf dem Bildschirm
aus, sobald ein Fehler gefun-
den wird. Danach wird das
Programm ohne eine weitere
Fehlerbehandlung fortge-
führt. Diese müßte extra be-
rücksichtig werden.
Die Funktionen »error()« und
»message()« analysieren den
Fehler.
?error()
gibt die Nummer des aufge-
tretenen Fehlers aus und
? message()
die dazugehörige Fehlermel-
dung.
DOS 4'88
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108
Kurs
Eine Kombinationen mit dem
On error-Befehl
on error ? error(),message()
bringt die Nummer und die
Beschreibung des Fehlers auf
den Bildschirm, bevor das
Programm weiter bearbeitet
wird.
Interessant ist die Kombina-
tion mit »do«. »on error« ruft
dann ein eigens für den
Zweck der Fehlerbehandlung
geschriebenes Programm auf.
on error do fehler
aktiviert das Programm »feh-
ler.prg«. Listing 1 und 2 zei-
gen entsprechende Routinen.
Performance und
Freiheit durch Com-
piler - auch dBase
kann schnell sein
Haben Sie ein fehlerfreies
Programm, so stellen Sie si-
cher die Forderung nach ei-
ner höheren Ablaufge-
schwindigkeit ünd eventuell
einem Weg der kommerziel-
len Vermarktung. Dazu sollte
das Programm ja ohne dBase-
Interpreter arbeiten.
Um das letztere Problem zu
lösen, gibt es zwei Zusalz-
programme. Ashton Tate bie-
tet dBcode an. Damit werden
dBase-Programme verschlüs-
selt. Unabhängig von dBase
laufen diese Programıne
dann mit dBrun. In der Datei
steht die notwendigen Runti-
me-Bibliothek. Jede Runtime-
Lizenz müssen Sie allerdings
einzeln erwerben. dBrun gibt
es deshalb in Paketen zu fünf
oder zehn Stück.
Besser ist aber der Kauf eines
Zusatzprogramms für dBase
- der Nantucket Clipper, mil
dem sich beide Probleme lö-
sen lassen. Der Compiler bin-
det Ihr Programm und alle
dazugehörigen Unterpro-
gramme zu einer Objekt-Da-
tei zusammen und konstru-
iert daraus eine Exe-Dätei,
die dann ohne ein weiteres
Programm lauffähig ist. Sie
ist deshalb auch wesentlich
größer als der von dBase ge-
nerierte Quellcode. Und da
es sich bei dem generierten
Code um Maschinensprache-
Anweisungen handelt, ist
das Programm natürlich be-
deutend schneller als die in-
terpretierte Version unter
dem originalen dBase.
Bisher haben Sie sich. allein
auf das Einbinden van nume-
rischen Feldern und Zei-
chenfeldern in die Program-
me beschränkt. Insgesamt
stellt dBase ab Version III
aber fünf verschiedene Fel-
darten zur Verfügung:
Zeichen, Numerisch, Datum,
Logisch, Memo
Noch nicht besprochen sind
die sogenannten logischen
Felder. Sie sind genau ein
Zeichen lang und drücken ei-
nen logischen Zustand aus —
entweder »wahr« oder
»falsch« (auf Englisch »true«
oder »falser).
Datumsfelder beinhalten ge-
nau acht Zeichen, ausrei-
chend, um ein Datum nach
dem Format TT.MM.]] aufzu-
nehmen. Ein Memo-Feld
wird mit einer Länge von
zehn Zeichen definiert.
Schreiben Sie eine beliebige
Struktur mit einem Memo-
Feld. Mit
append
aktivieren Sie die Datenbank,
Geben Sie die Daten wie ge-
wohnt ein. Das Memo-Feld
wird bei der Dateneingabe
durch Drücken der Return-
Taste übergangen,
Gehen Sie nun in ein Memo-
Feld. [Cirl-Home] ruft nun
den van »modify command«
her bekannten Texteditor
auf. Sie dürfen einen beliebi-
gen Text eingeben, der jedes-
mal wieder zur Verfügung
steht, sobald Sie den entspre-
chenden Datensatz veräu-
dern. Memo-Jelder sind also
für die Aufnahme von ergän-
zenden Informationen ge-
dacht, die in der strengen Da-
tenbankstruktur keinen Platz
finden, [Ctirl-End] beendet
die Texteingabe.
Memo-Felder sind sehr flexi-
bel, da sie nicht an das vor-
gegebene Raster einer Naten-
bankstruktur gebunden sind.
Memo-Texte lassen sich mit
dem dBase II-Texteditar
nach bestimmten Informatio-
nen durchsuchen. Die zu ej-
ner Datei gehörigen Memo-
Felder können Sie hingegen
nieht gemeinsam nach einer
Information durchsuchen.
Beim Programmieren einer
Applikation fallen ständig
Routinearbeiten an, für die
gleiche Anweisungen ofl
mehrfach zu schreiben sind.
Leichter fällt dies mit den
Prozedurdateien von dBase
II und II Plus, Eine solche
Datei sieht aus wie ein nor-
males dBase-Programm. Sie
wird mit „modify cammand«
geschrieben und modifiziert.
Listing 3 zeigt ein derartiges
Programm.
Die Prozedurendatei umfaßt
zwei Routinen. Die erste ist
für das Bildschirmlayaut zu-
ständig. Ein Programmkopf
mit unterstrichenem Pro-
grammnamen wird auf dem
Bildschirm ausgegeben. Da-
vor löscht der Befehl »clear«
das Bild. Damit nach »clear«
der Kopf erneut in den ersten
Bildschirmzeilen steht, muß
das Programm die Befehlsfol-
ge zum Ausgeben dieser Zei-
len ständig wieder enthalten,
wenn die Routine nicht ein-
gebunden wird.
Die zweite Routine des Bei-
spiels sendet den Kopf einer
Liste an den Drucker. Dieser
soll auf jedem Ausdruck er-
scheinen. Wiederum erleich-
tert die Prozedur die Pro-
grammierarbeit.
Jede Prozedur trägt einen Na-
men. Das Befehlswort »pro-
cedure« gefolgt von dem Pro-
zedurnamen führt die Pro-
grammzeilen an, die zu der
Routine gehören. Dieser Aus-
druck leitet den Programm-
block ein, den die Anwei-
sung »return« abschließt.
prosedüure >nafe<s
* Programmzeilen
return
lautet das Schema jeder Pro-
zedur;, Im Hauptprogramm
ruft »do« (gefolgt von dem
Namen) die Routine auf. Die
Prozedur selbst, auf die das
Programm zurückgreifen
soll, definiert vorher die Pro-
grammzeile
Set procedure t0o >name<
Damit ist die Prozedurenda-
lei geöffnet. Zum Abschluß
müssen Sie sie mit
close procedure
oder mil
set proceflüre to
ohne Angabe eines Dateina-
mens schließen. Nun kann
die Prozedur wieder bearbei-
tet werden, was bei einem
Zugriff auf diegeöffnete Da-
tei nicht müglich gewesen
wäre,
Folgende Besonderheiten
sind fioch zu beachten. Wie
bei Programmen erwartet
dBase auch bei Prozeduren
die Namenserweiterung
»,prg«, Es dar! gleichzeitig
immer nur eine entsprechen-
de Datei geöffnet sein. Au-
Berdem sind in einer Proze-
dürendaätei nur maximal 32
Prozeduren zulässig.
Das Einsatzgebiet für Proze-
Jurendateien ist groß, da die
Routinen äußerst flexibel
sind. Es ist sogar erlaubt, daß
sich Routinen aus Prozedu-
rendateien untereinander
aufrufen, Variablen enthalten
und mit Makros arbeiten.
Somit ist os denkbar, sich
eine eigene Programmier-
sprache aufzubauen. Ein Be-
fehl setzt sich aus »do« und
dem Namen der Routine zu-
sammen und führt die Arbei-
ten aus, die sonst mehrere
dBase-Anweisungen erfor-
dern. Listing 4 zeigt ein Bei-
spiel.
DOS 4'88
Aus dem Beispiel wird klar,
welche Erleichterungen Ih-
nen mit den Prozedurenda-
teien geboten werden. Eine
Prozedurenbibliothek läßt
*fehler.prg
*
clear
? "Fehler !!!"
? error(),message()
do case
case error() = 16
? "Unbekannter Befehl.
endcase
wait
sich in jedes Programm ein-
binden und ist auch im Di-
rektmodus aktiv.
Zum Abschluß des dBase-
Kurses wollen wir noch auf
Bitte prüf' doch mal die Syntax.”
Listing 1. Eine Fehlermeldung für den Freund ...
*fehler.prg
*
? "Leider hat das System einen Fehler gefunden.Bitte rufen"
? "Bitte rufen Sie unseren Kundendienst an und geben Sie"
? "folgende Zeile durch:
? error().message()
wait
Listing 2. ... und für professionelle Programme
488 DOS
TEXTERKENNUNG + GRAFIKEINGABE
ist nun mit dem bekannten HANDY-SCANNER möglich !
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Kurs
das DOSsier dieser Ausgabe Kurses der Befehl bespro-
hinweisen. Hier finden Sie chen wird, stehen auch in
eine Befehlsliste der dBase- der Tabelle.
Anweisungen. Informatio-
nen, in welcher Folge des (Ulrich Spranger/hg)
*Prozedurdatei
”*
* läuft erst ab dBase III
”*
procedure bild
clear
? "Das Test-System"
7?” “
return
procedure druck
clear
? "Druckroutine ...
?
Bitte warten”
eject
set print on
? datum
? "Kopf für Ausdruck”
?
set print off
return
Listing 3. Eine Prozedurdatei
*Prozedurendatei
*
procedure datei
dir
input "Welche Datei möchten Sie benutzen ?" to name
? "(a)ppend, (c)reate, (d)elete, (i)nsert”
wait to auswahl
do case
case auswahl = "a"
use &name
append
case auswahl = "c"
return
Listing 4. Arbeitserleichterung mit Prozedurdateien
109
Werkstatt
Die Open Access II-Werkstatt
Open Access ist ein leistungsstarkes integriertes Programmpaket, in
dem sich die Daten eines Teilprogramms problemlos in einem ande-
ren weiterbearbeiten lassen. Ein wichtiger Teil von Open Access sind
seine Hilfsprogramme, mit denen sich dieser Werkstattbericht näher
befaßt.
Die Fähigkeiten, die das Programm-
paket »Hilfsprogramme« bietet, ma-
chen Open Acces II zu einer sehr lei-
stungsstarken Software. Beim Arbei-
ten mit unterschiedlichen Program-
men stößt man oftmals an Grenzen,
die das Programm selbst nicht mehr
lösen kann. Zum Teil liegt das an der
Konfiguration des PC, zum anderen
an falschen Datenformaten. In Open
Access II löst das Programmpaket
»Hilfsprogramme« einen Großteil die-
ser Probleme. Es bietet komfortabel
ein großes Feld an Möglichkeiten,
Open Access an seine persönlichen
Wünsche und Gegebenheiten anzu-
passen.
Das erste Hilfsprogramm ist der soge-
nannte »Desk-Manager«, der quasi
ein kleines Komplettbüro darstellt
und Ihnen aus jedem Open Access-
Programm heraus zur Verfügung
steht. Um damit zu arbeiten, betäti-
gen Sie einfach die Funktionstaste
[F8] und auf Ihrem Bildschirm er-
scheint das »Desk-Manager-Menüc«,
das Sie in Bild 1 sehen.
Es enthält die aktuelle Uhrzeit (je-
weils die Ortszeit MEZ sowie nach
Wahl zwei Zeitangaben aus dem Aus-
land, hier Las Palmas und San Diego)
und das Datum mit Kalenderfunk-
tion. Im eigentlichen Menüfenster
können Sie weitere nützliche Hilfs-
funktionen aufrufen. Eine davon ist
der »Rechner«, ein zehn Register um-
fassender, wissenschaftlicher Ta-
schenrechner mit Statistikfunktio-
nen. Außerdem bietet Ihnen der
Desk-Manager über die Funktion
»Adressen« die Möglichkeit, Namen,
Adressen, Telefonnummern und ähn-
liche Daten etc. zu speichern und bei
Bedarf wieder aufzurufen. Daneben
sind noch die Funktionen »Notiz-
Ortszeit: Januar
23:11:48 Wo Mo
. 1
=-=------- -----7----- = 2
Las Palmas
San Diego|3 ı1
block«(Editorfunktion), »Stoppuhr«,
»Terminkalender«(Terminplaner),
»Umrechnung«(Währungsumrech-
nung), »Wecker«(Erzeugt akustisches
Signal), »Zeit«(Systemuhr) und »Da-
tum«(Systemuhr) verfügbar.
Probieren Sie doch alle Funktionen
einmal durch, Sie werden feststellen,
daß Sie eine Menge Nutzen daraus
ziehen können. Mit [Esc] verlassen
Sie den Deskmanager wieder.
Hilfsprogramme - menüge-
steuert geht alles einfacher
Ein ganze Reihe von menügesteuer-
ten Hilfsprogrammen erreichen Sie
über das Hauptmenü von Open Ac-
ces, indem Sie den Menüpunkt
»Hilfsprogramme« anwählen und mit
[F10] bestätigen, worauf ein kleines
Untermenü mit folgenden Angaben
erscheint:
Konfigurieren
Makro-Editor
Anwender-Editor
übernehme_Daten
Installieren
Graphik-Treiber
Repariere Datei
DB3==>DF/IF.
Wählen Sie einfach den ersten Menü-
punkt an, nämlich »Konfigurieren«.
Mit diesem Hilfsprogramm leisten
Sie ganz am Anfang, noch bevor Sie
mit Open Access zu arbeiten begin-
nen, die eigentliche »Pionierarbeit«.
Es gibt Ihnen nämlich die Gelegen-
heit, Programme an Ihr Computer-Sy-
stem optimal anzupassen. Wenn Sie
also mit [F10] »Konfigurieren« ge-
wählt haben, sehen Sie das Konfigu-
1988
Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3
Datum Umrechnung
22:11:48 8:11:48 |4 18
5 25
6
Desk - Manager - Menü
Rechner Zeit ändern Wecker
Stoppuhr Terminkalender Adressen Notizblock
<suchen> <s.auf> <desk/alles> <s.ab>
Bild 1. Das vollständige Menü des Deskmanagers von Open Access
110
rationsmenü. Die Funktionen, die Ih-
nen das Konfigurationsprogramm zur
Verfügung stellt, sind:
Parameter
Zeitparameter
Funktionstasten
Suchtabelle
Standarddateien
Drucker
Ganz am Anfang Ihrer Arbeit mit
Open Access sind hauptsächlich die
Funktionen »Parameter« und »Such-
tabelle« von Interesse. Nach Bestäti-
gen von »Parameter« mit [F10] er-
scheint eine Vorauswahl von:
Standardausgabe (zum Beispiel Epson FX
85)
Format des Tagesdatums: (zum Beispiel
TT.MM.JJIT)
Dezimalzeichen: (zum Beispiel ‚)
Bildschirm Identifikation: (zum Beispiel
Color 1)
Zwischendatei auf Laufwerk: (zum Bei-
speil »B:«)
Standardsuffix für Kalkulation und Text-
verarbeitung.
Achten Sie darauf, die Zwischendatei
auf das richtige Laufwerk zu dirigie-
ren. Alle Eingaben bestätigen Sie
wiederum mit [F10].
Wählen Sie darauf »Suchtabelle« an,
so wird hier abgefragt, in welchem
Laufwerk sich das Programm befin-
det und in welchem die Daten abge-
legt werden sollen. Sie erhalten, je
nach Konfiguration Ihres PC, eine
Anzeige, wie in Bild 2 ersichtlich.
Besonders wichtig ist hierbei, daß die
Angaben, die Sie in den Menüpunk-
ten »Parameter« und »Suchtabelle«
eintragen, auch übereinstimmen, da
es sonst zu Schwierigkeiten beim
Programmablauf kommen kann. Ver-
gessen Sie auch keinesfalls, alle An-
gaben mit [F10] zu bestätigen, da die-
se sonst nicht gespeichert werden.
Bis jetzt haben Sie die Such-Reihen-
folge von Verzeichnissen und Unter-
verzeichnissen festgelegt, jetzt zu
den anderen Funktionen des Konfi-
gurationsmenüs.
»Hilfsprogramme« bietet
eine ganze Menge kleiner
Utilities, die das Arbeiten mit
Open Access erleichern
»Zeitparameter« bietet Ihnen die
Möglichkeit, zusätzlich zur System-
uhrzeit zwei Zeitzonenangaben zu
definieren. Diese können Sie dann
über den Desk-Manager abfragen. De-
finieren Sie sich doch einmal Ihre
Zeitzonen, vielleicht mit den aktuel-
len Zeiten Ihrer Lieblingsurlaubszie-
le, oder mit den aktuellen Zeiten der
Zeitzone Ihrer Geschäftspartner. Viel-
leicht können Sie damit vermeiden,
Ihren Geschäftsfreund aus San Diego
nachts aus dem Bett zu holen. Mit
DOS 4'88
[F10] speichern Sie Ihre Angaben je-
weils.
Mit »Funktionstasten« ordnen Sie
den benutzerdefinierbaren Funk-
tionstasten eine bestimmte Zeichen-
folge zu. So lassen sich zum Beispiel
Sonderzeichen per Funktionstaste
definieren oder aber auch Makros,
die dann einfach über eine deklarier-
te Funktionstaste aufgerufen werden.
Es steht Ihnen frei, bis zu acht Benut-
zerfunktionstasten festzulegen, und
zwar über die Tastenkombination
[Shift-F1] bis [Shift-F8].
Der Menüpunkt »Standarddateien«
gibt die Standarddateien der einzel-
nen Programmmodule vor. So kön-
nen Sie für Textverarbeitung, Stan-
dardmodem, Notizblock, Terminka-
lender, Umrechnung und Adressen
Standarddateien vorgeben, die auto-
matisch beim ersten Programmaufruf
ausgewählt werden.
»Drucker« bietet die Möglichkeit,
eine Druckerkonfiguration nach Ih-
ren speziellen Bedürfnissen festzule-
gen. Hier wird auch eine bereits be-
stehende Druckerkonfiguration geän-
dert oder gelöscht. Sämtliche Drucke-
rinformationen befinden sich in der
Datei »infoe.prt«. Um die Zusammen-
arbeit von Open Access und Ihrem
persönlichen Drucker bestmöglich zu
gestalten, wählen Sie den Drucker
aus dem Druckermenü, der dem Ihri-
gen in den meisten Punkten ent-
spricht und ändern nur die abwei-
chenden Parameter. Finden sie in Ih-
rem Menü keinen solchen Drucker,
bleibt Ihnen nichs anderes übrig, als
wohl oder übel alle Werte selbst ein-
zugeben. Gespeichert wird Ihre Kon-
figuration wieder mit [F10]. Für neue
Druckerkonfigurationen bietet das
Open Access II-Handbuch unter dem
Punkt »Hilfsprogramme« wertvolle
Hilfestellungen, die Sie bei Bedarf
Werkstatt
unbedingt in Anspruch nehmen soll-
ten. Statt eines Druckers können Sie
natürlich ebenso einen Plotter defi-
nieren. Ihren Ansprüchen setzt Open
Access hier kaum Grenzen.
Sie haben nun die Möglichkeiten der
»Konfiguration« im Griff und können
sich dem nächsten Kapitel, dem Ma-
kro-Editor und dem Anwender-Editor
zuwenden. Makros »merkt« sich qua-
si mehrere Einzelkommandos und
fügt sie aneinander, so daß gleichsam
ein Befehl eine Vielzahl von Aktio-
nen auslöst. Wichtig ist es hierzu zu
wissen, daß ein Makro immer von
den gleichen Grundvoraussetzungen
ausgeht, das heißt, immer vom glei-
chen Punkt aus gestartet werden
muß.
Sie können im folgenden ein Makro
Schritt für Schritt nachvollziehen,
das Sie vom Anfang des Programms
direkt zu einer vorher definierten
Funktion führt, - vom Programm-
start direkt zum Modul.
Mit Makros steht Ihnen eine
elegante Programmbedie-
nung zur Verfügung
Das Makro, das wir hier gemeinsam
anlegen, ist wandelbar und mit klei-
nen Änderungen für jedes Modul zu
verwenden, in das man gerne gelan-
gen möchte.
- Starten Sie Open Access II mit
»SPl«
- Drücken Sie im Fenster »Datums-
abfrage [Alt-F8]
- Wählen Sie »Protokollieren« und
geben Sie als Makroname »DIA«
ein
- Bestätigen Sie mit [F10]
- Drücken Sie [Return] und wählen
Sie »Kalkulation«
- Drücken Sie [F10] und nach Wahl
von »Laden« nochmals [F10]
Laufwerk Suchtabelle
Abkürzung
#1: DATEN | C: \OA2\DATEN\
#2: PROG C: \0A2\
#3: B B:\
#4: A A:\
Laufwerk: \Verzeichnis\Unterverzeichnisse\
; Konfigurieren
-] Parameter Zeitparameter Funktionstatsten Suchtabelle[-
Standarddateien Drucker Optionen
<do> <undo> <pfeile>
Bild 2. Über die Suchtabelle wird angegeben, in welchem Laufwerk sich jeweils Pro-
gramm und Daten befinden
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TEXT (TXT)
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2 DBII
3 DBIII
WORDSTAR
SPI_DOC
WKS (LOTUS)
FMD
DIF
DIF
DIF
DIF.
DIF
SPI_DOC
TXT
‚FMD
WKS (LOTUS)
VVYVVVVVWVWV
Bild 3. Die Funktion »Übernehme__Daten« ermöglicht Open Access-Anwendern die
Übernahme von Dateien aus anderen Programmen
- Beantworten Sie die Frage nach
»ZIZINS« mit [F10] und ebenso die
Frage nach »Sichern«
- Wählen Sie im Kalkulationsmodell
[F7]
— Ist die Grafik dargestellt, drücken
Sie [Esc] und [Alt-F8]
- Wählen Sie Speichern
Wenn Sie alle diese Schritte korrekt
nachvollzogen haben, besitzen Sie
jetzt ein Makro, das Sie vom Grund-
menü des Programms in eine direkte
Anwendung bringt. Probieren Sie es
einfach aus. Verlassen Sie die Kalku-
lation, so daß Sie sich wieder im Be-
triebssystem befinden. Wählen Sie
»SPl« und es erscheint die Datumsab-
frage. Jetzt bestätigen Sie,aber nicht,
sondern drücken die Tastenkombina-
tion [Alt-F8] und wählen dann »Aus-
führen«. Als Makronamen geben Sie
»DIA« ein, was Sie mit [F10] bestäti-
gen. Jetzt brauchen Sie nichts mehr
zu tun, sondern nur abzuwarten, bis
das Kalkulationsfenster und der Hin-
weis »Makro beendet« erscheinen.
Nun können Sie ganz normal weite-
rarbeiten. Wie Sie sehen, können Ma-
kros die Arbeit mit Open Access
deutlich erleichtern.
Die Funktion
»Übernehme__Daten« macht
Open Access II zu einem sehr
kompatiblen Programm
Doch jetzt zu unserem »Makro-Edi-
tor«. Über den »Makro-Editor« kön-
nen Sie Ihre bereits geschriebenen
Makros in Textdateien umwandeln
und dort weiterbearbeiten, um sie da-
nach zurückzuwandeln und ausfüh-
ren zu lassen. Die Umwandlung ei-
nes Makros in eine Textdatei ge-
schieht durch »MON = = >TXT«, das
Umsetzen eines Textfiles in ein Ma-
kro durch »TXT = = >MON».
Die Funktion »Übernehme__Daten«
bietet die Möglichkeit, Daten aus an-
deren Programmen (mit anderer Pro-
112
grammstruktur) in Open Access II zu
transferieren oder umgekehrt, Open
Access-Dateien in andere Programme
zu übertragen. Beispielsweise lassen
sich mit dieser Funktion Daten aus
der Kalkulationsgrafik zum Präsenta-
tionsprogramm Chart hin transferie-
ren, dort umwandeln und als hoch-
auflösende Grafik darstellen. Dies ist
besonders für professionelle Grafiken
von Interesse, bei denen oftmals zu-
sätzliche Beschriftungen für Eindeu-
tigkeit sorgen sollen.
Auch auf dem Grafiksektor
beweist Open Access seine
Flexibilität
Hier bietet die Open Access Il-Grafik
leider noch keine optimale Lösung,
so daß es sich empfiehlt, auf ein an-
deres Programm auszuweichen. Um-
gekehrt arbeitet Open Access auch
mit Daten aus den Programmen Lo-
tus, Wordstar oder Word. Das ge-
bräuchlichste Format zum Datenaus-
tausch zwischen Programmen ver-
schiedener Software ist das »Data In-
terchange Format« mit der Endung
»DIF«. Das Daten-Übernahme-Menü
sieht verschiedene Umwandlungen
vor, die Sie in Bild 3 sehen.
Somit bleiben beim Anwender kaum
Wünsche offen. Durch die Fähigkeit
von Open Access, fremde Dateien in
DIF-Dateien umzuwandeln, ist man
nicht an Open Access II gefesselt,
sondern kann sich ungebunden in
der großen weiten Welt der Software
tummeln. Open Access II ist im Ge-
gensatz zu Open Access als offenes
Programm zu bezeichnen. Es wäre
wünschenswert, wenn auch andere
Programmanbieter mehr Offenheit in
ihren Programmen zeigten.
Der Punkt »Installieren« fügt zu den
bereits installierten Open Access II-
Modulen neue Module hinzu.
»Graphik-Treiber« installiert je nach
System spezielle Grafiktreiber, wo-
durch unterschiedliche Grafikkarten
unterstützt werden. Die Wahl des
Grafiktreibers richtet sich natürlich
nach der jeweils benutzten Grafikkar-
te. Nur dann können Sie auch hoch-
auflösende Grafiken erzeugen.
»Datenbank-Übernahme« übernimmt
Daten aus dem alten Open Access in
Open Access II-Datenbanken. Dieses
Programm konvertiert sämtliche
Open Access-Datenbanken, was fol-
gendermaßen vor sich geht.
- Dateien aus dem Kalkulationspro-
gramm, also »fmd«-Dateien, brau-
chen Sie lediglich unter Open Ac-
cess II aufzurufen und können sie
sofort weiterverarbeiten. Für das
alte Open Access sind sie danach
aber »unverständlich«.
- »txte- und »doc«-Dateien der Text-
verarbeitung können problemlos
in Open Access I übernommen
werden.
- Bei der Datenbank wird die Sache
komplizierter. Hier muß die
DB3-Datei aus dem bisherigen
Open Access in das neue Open Ac-
cess-Datenbankformat konvertiert
werden. Dazu rufen Sie in »Hilfs-
programmen« die Option
»DB3 = = >DF/IF« auf und geben
den alten Dateiname ein. Für nu-
merische Felder wird die Zahl der
Nachkommastellen abgefragt. Um
die dazugehörigen Druck- und
Eingabemasken zu konvertieren,
wählen Sie folgenden Weg:
Sie rufen die Datenbank auf und la-
den die zur Maske gehörende Datei
(beziehungsweise Dateien bei Druck-
masken), die sich auf die Verknüp-
fung verschiedener Dateien bezieht.
Dann rufen Sie im Kommando-Menü
unter dem Befehl »Maske« die zu
konvertierende Maske auf und spei-
chern sie wieder ab. Dabei können je-
doch Probleme auftreten: Ist nämlich
ein Feld als Zähler definiert, muß
diese Bedingung über »Aufbau« und
»Datei ändern« neu gesetzt werden.
Auch ist die Feldlänge von Datums-
feldern in Open Access II von 8 Zei-
chen auf 10 Zeichen zu vergrößern
und die automatische Seitennumerie-
rung in Druckmasken muß von »Sei-
tenr» in »Seitennr« umbenannt
werden.
Alle weiteren Dateien, auch Grafiken,
lassen sich nicht ins neue Open Ac-
cess II übernehmen.
Soweit zum Thema »Hilfsprogram-
me«. Sie sehen, dieses Teilpaket bie-
tet universelle Möglichkeiten zum
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II auf Ihrem PC.
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Programmaufrufe
aus Turbo Pascal
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chen wie Textverarbeitung, Dateiverwaltung, Statistik oder Grafik
gibt es spezielle Programme, für andere Problemstellungen muß man
jedoch selbst Programmierer spielen. In diesem Werkstattbericht ler-
nen Sie einige Tricks professioneller Software-Entwickler mit Turbo
Pascal kennen.
Hat man seinen Programmtext voll-
ständig eingegeben, den Editor ver-
lassen und den Text gesichert, so
weist man Turbo Pascal durch
Drücken auf die Taste [C] an, daß es
jetzt mit dem Compilieren loslegen
kann. Dabei wird der Programmtext
(Source) auf Fehler überprüft und in
Maschinensprache umgewandelt.
Wichtig für den Programmierer ist es
zu wissen, daß es drei unterschiedli-
che Einstellungen des Compile-Kom-
mandos gibt. Im Turbo-Menü (Bild 1)
drückt man die Taste [O] (Compiler
Options), worauf ein neues Menü er-
scheint, mit dem man die Auswahl
der Compiler-Einstellung vornimmt
(Bild 2). [Q] (Quit) bringt einen wie-
der ins Hauptmenü zurück.
Die Voreinstellung ist »M« (Memory).
Hierbei wird der beim Compilieren
erzeugte Code im Hauptspeicher des
Computers abgelegt und dessen Ab-
lauf durch das »R«(Run)-Kommando
gestartet. Schaltet man den Computer
aus oder lädt ein anderes Programm,
so ist zwar der Programmtext noch
auf der Diskette vorhanden, doch
muß das Programm erneut übersetzt
(compiliert) werden.
Wesentlich ist, daß beim Übersetzen
ein ausführbares Programm auf die
Diskette geschrieben wird, das den
Namen der aktuellen Arbeitsdatei
(Workfile) trägt und an der Namens-
Logged drive: C
Active directory: NIXT
I -
Main file!
Edit Conpile Run Save
Dir
Quit compiler Options
Text: 8 bytes
Free! 62824 bytes
>
Bild 1. Das Turbo Pascal-Hauptmenü
114
erweiterung ».com« im Verzeichnis
der Diskette zu erkennen ist. Ein sol-
ches Programm läßt sich direkt vom
Betriebssystem aus starten.
Die dritte mögliche Einstellung ist
[H] (für »Chain«). Sie bewirkt eben-
falls, daß beim Übersetzen auf die
Diskette geschrieben wird, jedoch
enthält diese Datei nur den Maschi-
nencode des Programms, nicht die
Laufzeit-Bibliothek. Es wird ein soge-.,
nanntes Chain-Programm erzeugt,
das im Unterschied zu Com-Program-
men keine Pascal-Bibliothek enthält,
das aber andere Turbo Pascal-Pro-
gramme mittels der Chain-Prozedur
aufrufen können. Im Verzeichnis der
Diskette ist diese Datei an der Erwei-
terung »chn« zu erkennen und merk-
lich kleiner, als es die Com-
Datei des gleichen Programmtextes
wäre.
Ärgerlicherweise stößt man bei Tur-
bo Pascal schnell an die Speicher-
grenzen. Der Turbo-Editor kann
höchstens 64 KByte an Programmtext
auf einmal im Speicher halten und
ein Com-Programm ist normalerweise
an die maximale Größe von 64 KByte
gebunden. Integriert man einige ferti-
ge Anwenderprozeduren, zum Bei-
spiel aus der Turbo-Toolbox, in sein
Programm, so kann es rasch zu einem
Speicherüberlauf (Memory Overflow)
kommen.
>
minimum cOde segment size!
mininun Data segment size:
Prinzipiell gibt es zwei Varianten,
um die 64 KByte-Hürde zu über-
winden:
- Sogenannte Overlay-Prozeduren
teilen sich den verfügbaren Haupt-
speicher so ein, daß Programmteile,
die nicht gleichzeitig benötigt wer-
den, an die gleiche Stelle im Spei-
cher plaziert werden. Wird eine Pro-
zedur benötigt, so wird sie vom Mas-
senspeicher nachgeladen und die
nicht benötigte Prozedur im Haupt-
speicher gelöscht. Wird die Overlay-
Technik konsequent eingehalten,
kann man praktisch beliebig große
Programme schreiben. Nachteile sind
jedoch der Zwang zum exakten
Handhaben der Overlay-Technik, die
erschwerte Fehlersuche sowie ein auf
Dauer unübersichtliches, weil zu gro-
Res Programm.
Der Aufruf von Turbo Pascal-Pro-
grammen mit »Chain« oder »Execute«
aus einem Turbo Pascal-Programm
heraus ist zwar einfach, schnell und
übersichtlich. Das Verfahren hat al-
lerdings den Nachteil, daß keine Un-
terprogrammtechnik möglich ist. Wie
Sie im folgenden sehen werden, läßt
sich diese Einschränkung aber leicht
umgehen.
Beim Programmaufruf mit der Chain-
Prozedur wird ein Programm, das mit
der H-Compilereinstellung übersetzt
und auf Diskette geschrieben wurde,
von einem ausführbaren Turbo Pas-
cal-Programm im Com-Format aus
aufgerufen. Dies ist notwendig, da
das ausführbare Programm die not-
wendige Laufzeit-Bibliothek enthält,
die das aufgerufene Programm be-
nutzt. Da es sich beim Chain-Aufruf
um ein Verketten von Programmen
handelt, wird das Chain-Programm
einfach angehängt und nicht mehr
zum aufrufenden Teil zurückge-
sprungen. Man muß dabei auf zwei
Dinge achten:
1) Variablen, die in beiden Program-
men verwendet werden, müssen ent-
weder in jedem Programm als erste
Menoru
conpile -> Com-file
cHn-file
BBB8 (max ADZB paragraphs)
8888 (max BFDB paragraphs)
nIninun free dunanic memory! @488 paragraphs
nAximum free dynamic memory: ABBB paragraphs
Find run-tine error Quit
Bild 2. Das Optionen-Menü von Turbo Pascal
DOS 4'88
Variable nach dem Var-Bezeichner
deklariert werden und in der glei-
chen Reihenfolge stehen oder mit
»Absolute« einer festen Adresse im
Speicher zugeordnet werden.
2) Zuerst sollte das aufzurufende
Chain-Programm übersetzt werden.
Am Ende des Übersatzens notiert
man sich die Werte, die für Code und
Datensegment auf dem Bildschirm er-
scheinen. Diese hexadezimalen Zah-
len geben die Anzahl der jeweils an
ei benötigten Paragra-
phen an (1 Paragraph entspricht 16
Byte). Danach lädt man das aufrufen-
de Programm als Workfile und ruft
die Compiler-Einstellung auf, wählt
[C] für »com« an und anschließend
[O], um den vorher erhaltenen Wert
für den minimalen »cOde« festzule-
gen. Nun ist noch der Wert für die
minimale Datengröße vorzugeben;
Durch Drücken von [D] erscheint die
Zeile, in die man die Werte aus der
Lbersetzung des Chain-Programms in
derselben Weise wie für den minima-
len Code eingibt. Diese Prozedur ist
wichtig, denn beim Nachladen von
Chain-Programmen werden die Pro-
zessor-Register für Code- und Daten-
segment nicht verändert. Bei unter-
schiedlichen Größen der Segmente
könnte dann beispielsweise der Fall
auftreten, daß der Anfang des Daten-
segments des nachzuladenden Pro-
sramms mitten im Programmcode zu
liegen kommt — mit allen fatalen
Folgen, die daraus resultieren, Bild 3
veranschaulicht schematisch die Ver-
hältnisse.
Den ganzen Vorgang erläutert nun
nochmals ein Beispiel, Führen Sie
die folgenden Schritte nacheinander
aus, um die viele Theorie in der Pra-
xis nachzuvollziehen:
1) Programmtext für Chain-Programm
erstellen, Geben Sie dazu einfach das
Programm nach Listing 1 ein.
2) Chain-Programm übersetzen
- Compiler Einstellungsmenü an-
wählen: [O]
— Compiler auf Chain-Datei umstel-
len; [H
— Einstellungsmenü verlassen: [Q]
— Programm übersetzen: [C]
— Anzahl der Paragraphen von Code
und Data notieren
- Programmtext des Chain-Pro-
gramms sichern [S]
3) Programmtext für ausführbares
Programm schreiben. Geben Sie dazu
den Text nach Listing 2 ein.
4) Ausführbares Programm erzeugen
— Compiler Einstellungsmenü an-
wählen: [O]
— Compiler-Einstellung ändern:
[C]
— [O] drücken und dann den in
Schritt 2 notierten Wert für die mi-
nimale Codegröße eingeben
- [D] drücken und dann den in
Schritt 2 notierten Wert für die
minimale Datengröße eingeben
488 DOS
Werkstatt
DATEN -
BEREICH
START DATENSEGMENT
PROGRAMM -
CODE
START CHAIN-DATEI
A mn mm mus
START CODESEGMENT
Tamm m.
Bild 3. Schematischer Speicherplan eines
Turbo Pascal-Programms
- Programm übersetzen; [C]
— Programmtext speichern; [S]
5) Turbo Pascal verlassen und vom
Betriebssystem aus das eben erzeugie
Programm »kelte0.com« aufrufen.
Sie werden feststellen, daß zwar das
Programm »kette0« aufgerufen und
das Ketle1-Programm ausgeführt
wird, aber der zweite Writeln-Befehl
des Kette0-Programms nichts be-
wirkt. Das liegt daran, daß mit dem
Aufruf »Chain(NeuesProgramm)« die
Ausführung von »Kette0« beendet ist.
Es existiert also kein Unterpro-
gramm-Mechanismus.
Wichtig ist noch zu wissen, daß jedes
der beiden Programme so groß sein
kann, daß sie zusammen größer als
die magischen 64 KByte sind,
Wenn Sie versuchen, mehrere Pro-
gramme zu verketten, um sich mit
dem Chain-Aufruf vertraut zu ma-
chen, berücksichtigen Sie folgende
Punkte. Im Beispiel 2 werden diese
Punkte in die Praxis umgesetzt.
1) Die gemeinsamen Variablen wer-
den in einer speziellen Datei gehalten
und mit einer Include-Anweisung
unmittelbar nach dem Var-Symbol je-
des Programms eingelesen. Sie ent-
halten mindestens die Variablen für
»ProgrammName« und die Dateiva-
riable, wie im Beispiel 1 angegeben.
Ein Beispiel:
VAR
[SI VAR.INGC]
Dieses Vorgehen stellt sicher, daß
wirklich die gleichen Variablen in
der gleichen Reihenfolge in allen ver-
ketteten Programmteilen vorhanden
sind. Nicht gemeinsame Variablen
gehen beim Aufruf des nächsten Pro-
gramms verloren, lassen sich aber
zwischenzeitlich in einer Datei spei-
chern.
In ähnlicher Form bieten sich auch
spezielle Include-Dateien für gemein-
same Konstanten- und Typvereinba-
rungen sowie ganze Programmteile
mit gemeinsam zu nutzenden Proze-
duren und Funktionen an.
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UniComal-System, interaktivem UniCo-
mal-System für Coprozes5or 8087/80287,
den Softwarepaketen »system«, »sound«
und »graphics« (Unterstützung der EGA-
und CGA-Grafik, aul Wunsch Hercules-
Grafik, bei PS/2 auch VGA-Grafik), dem
UniComal-Compiler-System (compilierte
UniComal-Programme laufen auf allen
PC/MS-DOS-Rechnern), dem Software-
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Werkstatt
START
Bild 4. Schematische Darstellung der Pro-
grammkette
2) Sehr empfehlenswert ist eine Pro-
zedur, die vor dem Aufruf eines
Chain-Programms prüft, ob das ge-
suchte Programm existiert, ansonsten
eine Meldung ausgibt und das Pro-
gramm abbricht.
3) Sinnvoll ist auch ein Verteilerpro-
gramm als Hauptprogramm, von dem
andere Programme aufgerufen wer-
den, und in das nach Beendigung des
jeweiligen Teilprogramms zurückge-
sprungen wird. Der Name des Vertei-
lerprogramms wird in allen beteilig-
ten Kettenprogrammen als Konstante
deklariert und ebenfalls mit der In-
clude-Anweisung eingelesen, damit
sich eine Änderung des Namens
(zum Beispiel bei verschiedenen Ver-
sionen) leicht durchführen läßt.
4) Alle Initialisierungsaufgaben, also
alle Routinen, die nur ein einziges
Mal, nämlich beim Programmstart
ausgeführt werden, sollten Sie in ei-
nem einzelnen Com-Programm zu-
sammenfassen. Im einfachsten Fall
enthält ein solches Initialisierungs-
programm nur den Aufruf des Vertei-
ler-Programms. Beim Übersetzen ist
jeweils der größte Code- und Daten-
segmentwert einzusetzen, der bei den
mit Chain-Einstellung compilierten
Programmen ermittelt wurde.
5) Und ein letzter Tip: Werden die
Chain-Programme vor dem Start des
Hauptprogramms mit einer Batch-Da-
tei in eine RAM-Disk geladen, geht
der Aufruf deutlich schneller als von
Diskette oder Platte.
Die Beachtung dieser Hinweise ge-
währleistet ein fast endloses Verket-
ten von Chain-Programmen, wobei
jedes Programm für sich entwickelt,
ausgetestet und übersetzt werden
kann. Nur der Rücksprung mit »Chain«
in das Verteilerprogramm (der mit
der unter Punkt 2) beschriebenen
Prozedur ausgeführt werden sollte)
unterscheidet das Chain-Programm
von einem normalen Programm.
Spielen Sie an einem einfachen Bei-
spiel die eben angesprochenen Punk-
te zum Aufbau großer Programmsy-
steme nun nochmals mit durch:
Die Listings 3 bis 6 zeigen die Inclu-
de-Dateien für Konstanten
(»const.inc«), Typvereinbarungen
(»type.inc«), Variablen (»var.inc«)
116
und Funktionen (»func.ince«).
Die Datei »const.inc« (Listing 3) ent-
hält auf jeden Fall mindestens den
Namen des Verteilerprogramms. Dar-
über hinaus empfichit es sich, hier
alle häufig benötigten Konstanten un-
terzubringen. Echte Konstanten bele-
gen keinen Speicherplatz; es bedarf
hier also keiner sonderlichen Zurück-
haltung.
Ähnlich verhält es sich bei »type.inc«
(Listing 4), der Datei, die alle ge-
meinsamen Typen enthält. Sinnvoll
. ist hier insbesondere die Definition
eines einheitlichen Stringtyps, der in
allen Modulen Verwendung finden
kann.
Die Datei »var.inc« (Listing 5), die ge-
meinsame Variablen enthält, die von
Programm zu Programm übergeben
. werden, wird ebenfalls mit der Inclu-
de-Anweisung eingelesen und muß
unmittelbar nach dem Var-Bezeich-
ner in jedem Teilprogramm aufgeru-
fen werden. Variable belegen Spei-
cherplatz, und daher kommt es hier
auf die identische Reihenfolge aller
gemeinsamen Variablen in allen Teil-
programmen an.
Die Datei »func.inc« (Listing 6)
schließlich enthält gemeinsam ge-
nutzte Funktionen und Prozeduren.
Sie sollte mindestens die Prozedur
zum Aufruf von Chain-Dateien ent-
halten. Da Funktionen und Prozedu-
ren unter Umständen erhebliche
Mengen an Speicherplatz benötigen,
packt man besser in diese Include-
Datei nicht zuviel hinein. Benötigt
man aber eine bestimmte Funktion
oder Prozedur in jedem Chain-Pro-
gramm, dann ergibt es in jedem Falle
Sinn, sie hier unterzubringen.
Die Include-Dateien für Kon-
stanten, Typvereinbarungen,
Variablen und Funktionen
Nach diesen ersten Vorarbeiten kön-
nen Sie nun an die Konstruktion des
Gesamtsystems gehen. Rein logisch
würde man wohl am ehesten mit dem
Initialisierungs- und Startprogramm
beginnen, dann das Verteilerpro-
ramm entwerfen und schließlich zu-
etzt die einzelnen Chain-Module.
Und tatsächlich werden auch die
meisten Programme in dieser Reihen-
folge entworfen. Für die Übersetzung
allerdings geht man genau anders-
herum vor. Das Initialisierungs- und
Startprogramm ist in diesem Schema
die einzige Com-Datei, die erzeugt
wird. Um dieses Programm zu über-
setzen, müssen aber die Code- und
Datensegmentgrößen der einzelnen
Chain-Programme bekannt sein.
Denn das Com-Programm ist unbe-
dingt auf die maximale Code- und
Datensegmentgröße der umfangreich-
sten Chain-Datei einzustellen (siehe
oben), sonst ist ein Absturz des ge-
samten Systems im wahrsten Sinne
des Wortes vorprogrammiert.
Es beginnt also mit den verschiede-
nen Kettenprogrammen, die das Ver-
teilerprogramm aufruft. Hier wird
nur der wesentliche Aufbau dieser
Chain-Programme gezeigt. Die Li-
stings 7 bis 9 zeigen drei solcher Ket-
tenprogramme mit den Namen
»chain1« bis »chain3«. Das Verteiler-
programm (Listing 10) hat eine ähnli-
che Form, besitzt jedoch die Beson-
derheit, daß es nur dazu dient, den
Gesamtablauf zu steuern. Der physi-
kalische Name, also der Dateiname
des fertigen Chain-Programms muß
der Konstanten »VerteilerProgramm«
entsprechen (hier: main.chn).
Zum Schluß folgt noch das ausführ-
bare Com-Programm (Listing 11), das
als Initialisierungs- und Startpro-
gramm die Laufzeit-Bibliothek ent-
hält und in diesem Beispiel zusätz-
lich zum Initialisieren des Feldes
»Aufruf« dient. Der physikalische
Name, hier wurde »start.com« ge-
wählt, muß sich natürlich von den
anderen unterscheiden. Bild 4 zeigt
schematisch den Ablauf der einzel-
nen Teilprogramme.
Beachten Sie bei der Konstruktion
des Gesamtsystems folgendes: Tip-
pen Sie die Listings 3 bis 11 nachein-
ander ab, wobei Sie als Dateinamen
die jeweils angegebenen Namen ver-
wenden. Für die Listings 3 bis 6 wäh-
len Sie als Namenserweiterung
».inc«, um diese Dateien als Include-
Dateien zu kennzeichnen. Bei den
anderen Listings geben Sie keine Na-
menserweiterung an; Turbo Pascal
vergibt dann automatisch die Erwei-
terung ».pas«. Die Listings 7 bis 10
compilieren Sie dann nacheinander
als Chain-Dateien. Notieren Sie sich
nach jeder Übersetzung die von Tur-
bo Pascal ausgegebenen Werte für die
Größe des Code- und des Datenseg-
mentes. Als letztes übersetzen Sie
dann Listing 11, dieses jedoch in ein
direkt lauffähiges Com-Programm,
wobei Sie vorher die jeweils ermittel-
ten Maximalwerte für die Größe des
Code- und des Datensegmentes im
Optionen-Menü einstellen.
Der wichtigste Unterschied zwischen
»execute« und »chain« ist der, daß
hier ein ausführbares Programm, also
eine Com-Datei anstelle einer speziel-
len Chain-Datei aufgerufen wird. Das
beim Aufruf im Speicher stehende
ursprüngliche Programm wird dabei
vollständig, einschließlich Laufzeit-
bibliothek, durch das aufgerufene
Programm ersetzt. Dazu müssen alle
im Execute-Prozeß aufgerufenen Pro-
gramme auf die minimale Größe von
Code- und Datensegment des größten
beteiligten Programms compiliert
werden. Für den gegenseitigen Auf-
ruf und die gemeinsamen Variablen
ee die gleichen Bedingungen wie
ei »chain«.
Da jedes ausführbare Programm die
gesamte Laufzeit-Bibliothek von
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flächen überflüssig.
2 = CTRL P
Hier sehen Sie,t Na
R ‚ {Index
was Sie kriegen !{ Rursiv
ae
e
Nb fett, unterstrichen, doppelt breit al f
Jorna
oder Text nit Exponenten und Indizes, Context PC x
ne I Block in akt.
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Turbo Pascal enthält (immerhin run- schwindigkeit vorzuziehen. che Fälle sind allerdings recht selten,
de 11 KByte) und diese beim Aufruf Sinnvoll wird der Aufruf mittels so daß »execute« in der Praxis nicht
durch »execute« jedesmal mit gela- »execute« jedoch dann, wenn einoh- allzu häufig Einsatz findet.
den wird, ist die Verwendung von nehin vorhandenes, auch eigenstän-
Chain-Programmen im Hinblick auf dig verwendetes Turbo Pascal-Pro-
Disketten-Speicherplatz und Ge- gramm aufgerufen werden soll. Sol- (Michael Drauz/rg/ev)
PROGRAM Kettel;
BEGIN
0: : PROGRAM Chain2; { Chain2.PAS }
l:
2: WRITELN('Das Kettenprogramm wurde geladen und ausgeführt’
3:
: CONST {$I CONST. INC)
: TYPE ({$I TYPE. INC)
I:
END.
Listing 1. Programmtext für das Chain-Programm »kette1« ans ı SH WARSINEN
{$1 FUNC. INC}
PROGRAM Kette; : BEGIN
AAN RSRES : VRITELN('CHAIN 2: Dies ist Aufruf Nr. ’, Aufruf[Nummer])
TYPE ,
Zeile = STRING[255]; 5 RETURN; { Rückkehr zum Verteiler }
VAR : END.
PrögrammName : Zeile; Listing 8. »chain2« ist die zweite Chain-Datei
NeuesProgramm: FILE;
BE
VOSMUNPUN-O
GIN
WRITELN('Dies ist das COM-Programm'):
10: ASSIGN(NeuesProgramm, 'Kettel.CHN');
11: CHAIN (NeuesProgramn): ü
12: WRITELN( 'Wieder im COM-Programm ?’);
13: END.
Listing 2. »ketteO« ruft die Chain-Datei »kette1« auf
PROGRAM Chain3; { Chain3.PAS )
CONST {$I CONST.INC)I
TYPE {$1 TYPE.INC)
VAR {$1 VAR. INC)
{ CONST.INC -- globale Konstanten-Vereinbarungen } {$1 FUNC. INC)
=-OVONNAUNPWUN-O
o
1:
2: Verteiler = 'main.chn’;
3: BEL = #7;
Listing 3. »const.inc« enthält die gemeinsamen Konstanten
-_
BEGIN
WRITELNÜ'CHAIN 3: Dies ist Aufruf Nr. ', Aufruf[Nummer])
B ‚ RETURN; { Rückkehr zum Verteiler }
: END.
Listing 9. »chain3« ist die dritte Chain-Datei
0: { TYPE.INC -- globale Typ-Vereinbarungen }
1:
2: Str = STRING[255]:
: Zeile = STRING[80]:
Listing 4. »type.inc« enthält die gemeinsamen Typvereinba-
rungen
w
PROGRAM Main; { Main.PAS, Verteiler }
CONST {$I CONST.INC)}
: TYPE {$1 TYPE. INC}
{U VAR.INC -- globale Variablen-Vereinbarungen }
VAR {$I VAR.INC)
{$1 FUNC. INC)
: BEGIN
WRITELN('*** ', Verteiler, '***');
ProgrammName : Zeile:
NeuesProgramm: FILE;
Nummer : INTEGER:
Aufruf : ARRAY [1..4] OF INTEGER:
isting 5. »var.inc« enthält die gemeinsamen Variablen
0:
1:
2:
3:
4:
5:
6:
T:
8:
9:
TTUBUN-O
{ Es wird per Zufallszahl ein Aufruf ausgewählt )
Nummer := RANDOM(10);
Nummer := (Nummer MOD 4) + 1:
Aufruf [Nummer] := Aufruf[Nummer] + 1;
CASE Nummer OF
1 : ProgrammAufruf(’CHAINI.CHN’);
2 : ProgrammAufruf('CHAIN2.CHN');
3 : ProgrammAufruf('CHAIN3.CHN');
ELSE
BEGIN { Wenn 3 als Zufallszahl ermittelt wurde )
WRITELN:
FOR Nummer := 1 TO 3 DO
WRITELN( 'Kette' ‚Nummer, ' wurde ',Aufruf [Nummer], '
{ FUNC.INC -- globale Funktionen und Prozeduren }
o
1
2:
3: PROCEDURE ProgrammAufruf(ProgrammName : Zeile);
4: BEGIN
5: ASSIGN(NeuesProgramm, ProgrammName);
6: {$I-) CHAIN(NeuesProgramm) ($I+}:
7 IF IORESULT <> O THEN
8 BEGIN
9: CLRSCR; GOTOXY(10,10);
10: WRITELN(BEL, "Das Programm ', ProgrammName, ' habe ic
h nicht gefunden’); mal aufgerufen’);
11: HALT: ( Rückkehr ins Betriebssystem } END
12: END: END; (case)
: END: 29: END.
Listing 10. »main« ist das Hauptprogramm, von dem aus die
drei Chain-Dateien aufgerufen werden
: PROCEDURE RETURN; { Rückkehr zum Verteiler-Programm }
16: BEGIN
17: ProgrammAufruf (Verteiler);
18: END:
Listing 6. »func.inc« enthält die gemeinsamen Funktionen
PROGRAN Start: { Start.PAS )
PROGRAM Chain: { Chainl.PAS ) CONST 1$I CONST. INC)
: CONST {$I CONST. INC) TYPE {$1 TYPE. ING)
: TYPE ($I TYPE.INC)
: VAR {$I VAR. INC)
: VAR {$I VAR. INC)
{$I FUNC. INC)
BEGIN
WRITELN( "+++ StartProgramm +++');
FOR Nummer := 1 TO 4 DO Aufruf[Nummer] := 0;
ProgrammAufruf (Verteiler);
: END.
($1 FUNC. INC)
BEGIN
WRITELNÜ'CHAIN 1:
-OVONNUPWN-O
mom
BSWUN-OVONANBWUN-O
._
Dies ist Aufruf Nr. ', Aufruf [Nummer))
12: RETURN: ( Rückkehr zum Verteiler )
13: END.
7. »chain1« ist die erste Chain-Datei Listing 11. »start« ist das Initialisierungs- und Startprogramm
118 DOS 4'88
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Tips & Tricks
Oft sind es gar nicht große Programme, die ein Problem lösen helfen, sondern jene klei-
nen Hinweise, kurzen Routinen und Hintergrundinformationen, die in dieser Rubrik
von Lesern für Leser vorgestellt werden. DOS International ist schließlich das Magazin
für alle aktiven PC-Anwender. Wenn Sie also einen Tip für andere Programmierer haben
oder einen kleinen Trick für das Arbeiten in einer höheren Programmiersprache kennen,
dann sollten Sie ihn nicht für sich behalten, sondern allen DOS-Lesern zugänglich ma-
chen. Natürlich gibt es für jeden abgedruckten Beitrag ein angemessenes Honorar. Sen-
den Sie Ihren Tip oder Ihre kurze Routine an:
Redaktion DOS International, Stichwort Tips & Tricks, Elfenstr. 40, 8000 München 83.
Tips & Tricks für Programmierer
In dieser Rubrik finden Sie alles, was Sie über das Arbeiten mit den verschiedenen Programmiersprachen
wissen müssen, um Ihren PC optimal einsetzen zu können. Ob Pascal, C, Basic,
Prolog oder Assembler - zu jeder Sprache gibt es viele interessante Hinweise und Tips.
Erste Hilfe für Codeview
Der Codeview-Debugger von Microsoft ist ein leistungsfä-
higes Werkzeug für Programmentwicklung und Fehlersu-
che. Je nach verwendeter Grafikkarte kann es aber zu klei-
nen Problemen bei der Bildschirmdarstellung kommen.
Bei Verwendung von Codeview mit EGA-kompatiblen
Grafikkarten ergeben sich ungewöhnliche Farben und ein
mangelnder Kontrast bei der Bildschirmwiedergabe. Um
dieses Phänomen abzuschalten, bietet sich für die Version
1.10 des Codeviews der nachfolgende Patch an:
ren ev,exe cev.dat
debug av.dat < egain
rename dV,dat cv.exe
Der Inhalt der Datei »egain« ist dabei:
e 2137
{9}
e 2f6h
90 90 90
W
q
In Einzelfällen kann sogar eine Darstellung schwarz auf
schwarz auftreten, was natürlich besonders unangenehm
ist. In diesem Fall verwenden Sie am besten diesen Patch:
ren cv.exe cv.dat
debug ev.dat <. egain
rename cv.dat cv.exe
Der Inhalt der Datei »egain« muß nun lauten:
e 3385
0
e 3426
90 90 90
w
q
Es versteht sich bestimmt von selbst, daß Sie keinen der
beiden angegebenen Patches an einem Codeview-Original
ausprobiern. Stellen Sie sich also als erstes unbedingt eine
Sicherheitskopie her und bewahren Sie die unveränderte
Originalversion des Codeview für den Fall auf, daß Sie
Computersystem oder Grafikkarte doch einmal wechseln
sollten.
(Michael Kleinweych/ev)
Screensaver-Tips
Das Programm »Screensaver« aus der DOS International,
Ausgabe 1/88, Seite 104 (Kurs »Der PC - glasklar«) ist ein
wirklich nützliches Utility. Jedoch schaltet mein Schnei-
der PC nach erneutem Tastendrücken stets in den 40x25
Zeichen-Textmodus. Dies verhindert eine Änderung der
120
Zeile 23:
Port[$348] := VideoMode or 509
Das erste Attribut-Bit des Modus-Auswahlregisters
3D8hex muß nämlich zusätzlich auf 1 gesetzt werden.
Hier half das Bild 1 im gleichen Kurs auf der Seite 99.
Übrigens können Besitzer von Computern mit Hercules-
Grafikkarte alle Listings des Kurses ebenfalls benutzen,
wenn sie konsequent alle vorkommenden Portadressen
»$3d8« durch »$3b8« und alle Bildschirmadressen
»$b800« durch »$b000« ersetzen,
Im übrigen läßt sich das Screensaver-Programm noch wei-
ter verbessern. Das Programım löscht zwar den eigentli-
chen Bildschirmbereich, jedoch nicht den Bildschirmrah-
men. Wer nicht mit den Standard-Farbeinstellungen arbei-
tet, sondern vielleicht auf einem hellen Hintergrund
schreibt, der wird nämlich feststellen, daß bei aktiviertem
Screensaver ein heller Bildschirmrahmen bestehen bleibt.
Dem läßt sich aber in zwei Schritten leicht abhelfen:
(1) In der Prozedur »tmrint« müssen die Zeilen 37 bis 38
lauten:
if (count=0) then begin
port[$3d8] := videomode and $F7;
graphbackground(0) end
(2) In der Prozedur »kbdint« wird einfach vor die Zeile
Port[$3d8] := videomode or 609;
noch der Befehl »graphbackground(0)« eingefügt. Dieser
Befehl ist eigentlich für den Grafikmodus vorgesehen, be-
wirkt im Textmodus aber eine Änderung der Rahmen-
farbe.
(Andreas Morawietz/ev)
Deutsche Umlaute mit Turbo Basic
Jeder Anwender von Turbo Basic 1.0 hat sich bestimmt
schon darüber geärgert, daß selbst in der deutschen Ver-
sion beim Input-Befehl keine deutschen Umlaute ange-
nommen werden. Dieser unhaltbare Zustand läßt sich je-
doch mit der kleinen Patch-Routine nach Listing 1 behe-
ben. Nach dem einmaligen Ablauf dieser Routine liest der
Input-Befehl auch deutsche Umlaute einwandfrei ein, und
zwar sowohl von der Tastatur als auch aus Textdateien.
Dies gilt natürlich sowohl für den Direktstart eines Pro-
gramms von Turbo Basic aus als auch für alle compilierten
Programme, die als Exe-Dateien übersetzt werden. Übri-
gens wird durch diesen Patch auch »line input« analog
korrigiert.
BOS 4'883
Das Patch-Programm verändert die Datei »tb.exe«, also
den Turbo Basic-Compiler selbst. Wenden Sie dieses Pro-
gramm daher niemals mit Ihrer Originaldiskette an, son-
dern nur mit einer Sicherheitskopie.
(Peter Mandrella/ev)
{[71A] ' TB.EXE-Patch für deutsche Umlaute
" und Sonderzeichen bei INPUT
* Achtung, nur bei Kopie von TB.EXE anwenden |!
nop%=&h90:n$="TB.EXE”
open "B”,1,n$
for i=1 to 6
get$ 1.&h4000,a$
next
close 1
mid$(a$,&h24c)=chr$(nop%)+chr${nop%)+chr$(nop%)
open "B",1,n$
for i=s1 to 3
get$ 1,&h4000,x$
next
put$ 1 ‚a$
close I
Listing 1. Turbo Basic-Patch für deutsche Umlaute
Grafik mit Hercules-Karte
verbessert
In der DOS International 2/88 wurde auf der Seite 43 ein
Basic-Programım für Grafik mit der Hercules-Karte veröf-
fentlicht. Das Problem bei diesem Programm ist offen-
sichtlich die unzureichende Geschwindigkeit, die in er-
Tips & Tricks
ster Linie auf die Programmschleifen der Zeilen 190 bis
210 beziehungsweise 2110 bis 2140 zurückzuführen ist.
Diese Schleifen dienen zum Löschen des Grafikbild-
schirms und werden zusammen rund 48000 mal durchlau-
fen. Beide Schleifen lassen sich aber umgehen.
Dazu benötigt man eine binär gespeicherte Datei von 32
KByte namens »erase.pic«, die nur Nullen (Ohex) enthält.
Ist eine solche Datei vorhanden, dann können die Zeilen
190 bis 210 des Originalprogramms einfach durch eine
einzige Anweisung ersetzt werden:
bload "erase.pic!
Die Datei »erase.pic« erzeugen Sie am einfachsten, wenn
Sie im unveränderten Original-Programm nach der Zeile
210 eine neue Zeile
215 bsave "erase.pic",O,&h8000
einfügen. Lassen Sie das Programm in dieser Form einmal
laufen, und Sie haben die Erase-Datei zur Verfügung. An-
schließend löschen Sie die Zeile 215 wieder und nehmen
die beschriebenen Änderungen am Programm vor.
“ Die zweite Programmschleife in den Zeilen 2110 bis 2140
hingegen löscht lediglich den Bildschirm vor der Rück-
kehr in den Textmodus. Diese Schleife dürfen Sie getrost
gegen den Basic-Befehl »cls« austauschen. Mit diesen Än-
derungen schaltet das Programm sehr schnell in den Gra-
fikmodus und wieder zurück. Noch schneller geht es na-
türlich, wenn »erase.pic« von einer RAM-Disk geladen
wird.
(Volkhart Vincentz/ev)
alatziic@ete7E-JeT-T-1g-Telsit-1et-Tet-1sWDF-1r=1oYo).d-YaW= 18 --WploicHiatt-Teaerhıfeiaert
Databox 8/87
—- Turbo Lister — Breakout - Grafikkurs (unter Turbo
Pascal) -— PC glasklar - ANSI Unterstützung für Turbo
Pascal — Arithmetik mit Strings — Star-Writer PC
(Demo)
Databox 9/87
— Bunte Daten - SForth — Terminplaner - Grafikkurs
(unter Turbo Pascal) -— PC-Write (deutsche Version,
Demo)
Databox 10/87
— Grafik unter Turbo Pascal — dBase Il Werkstatt —
RTC-Utility in GW-Basic — MS-DOS.INC (Iniude-Datei
zum Aufruf von DOS Funktionen) — SForth
(Teil 2) — Grafiken — (unter Turbo Pascal) — Bewegte
3D-Vektorgrafik in Turbo Pascal — Tips & Tricks für Pro-
grammierer — Demo-Version des Compilers BCi-
Pascal
Databox 11/87
- Grafik unter Turbo Pascal -— PC glasklar (Teil 4) —
Cheddy, der Zeichensatzeditor — eine universelle Text-
verarbeitung in Turbo Pascal -— Adressenverwaltung in
Basic — Stapel-Dateien (Menüführung, Prompt, MS-
DOS-Hilfe, Versteckspiel mit Dateien, Adressverwal-
tung) — Tips & Tricks für Programmierer - Demo-
Programm zu CGX
Databox 12/87
- Listings zu den Kursen: GW-Basic, Assembler, Co-
mal, Pascal -— Batchdateien - Tips & Tricks - Demo-
version der Sprache Comal
488 DOS
Databox 1/88
— Utilities (Kopieren mit Komfort, Dateien direkt verän-
dert, Menüabfrage für Stapeldateien) - Tips & Tricks
für Programmierer (16-Farben-Grafik für PC 1512, Son-
dertasten erkennen, Integerzahlen kontrolliert einge-
ben, Zählerroutinen als Basic-Funktion, ROM-
Zeichensatz auslesen, Druckerstatus feststellen, »tur-
bo.msg« automatisch laden) — Sämtliche Beispiele
aus unseren Kursen — SForth 30 (erweiterte Version)
— Demo-Version Quick C von Microsoft
Databox 2/88
- Listings zu den Kursen: GW-Basic, dBase, TSR-
Prozesse - Basic Werkstatt (Drucker-Installation, Cur-
sor Gestaltung) -— MS-DOS-Hilfe auf Tastendruck —
Hercules-Grafik mit GW-Basic — Backup-Dateien direkt
lesen - Turbo Lister II -Batchdateien - Tips & Tricks
Databox 3/88
- Listings zu den Kursen: Assemblerkurs, Speicherre-
sidente Programme selbstgemacht - Realisation ei-
nes Druckerspoolers — Hilfe aus dem Computer - Li-
stings aus den Rubriken: Tips & Tricks, Leserforum
Die Databox zur DOS International ist erhältlich als 3 1/2°- und 5 114" -
Diskette. Geben Sie bitte bei jeder Bestellung den Computertyp an.
DMV Daten & Medien Verlagsgesellschaft mbH
Postfach 250 - Fuldaer Straße 6 - 3440 Eschwege
121
Tips & Tricks
Geschachtelte Kommentare
in Turbo Pascal
Bei der Entwicklung von Programmen ist es manchmal
hilfreich, bestimmte Programmteile beim Probelauf auszu-
blenden. Dies geschieht sehr einfach, indem der entspre-
chende Programmteil in Kommentarklammern gesetzt
wird. Allerdings kann es Schwierigkeiten geben, wenn
der auszublendende Programmteil selbst Kommentare ent-
hält. Nach einer schließenden Kommentarklammer wird
nämlich die Übersetzung wieder fortgesetzt, unabhängig
davon, wieviele öffnende Kommentarklammern voraus-
gingen.
Allerdings unterscheidet Turbo Pascal zwischen Kom-
mentaren, die durch »(*« und solchen, die durch »(« ein-
geleitet werden. Somit gibt es ein einfaches Rezept, um
Programmteile sicher auszublenden: Verwenden Sie für
Ihre normalen Kommentare grundsätzlich nur eines der
beiden Zeichen. Das jeweils andere Zeichen benutzen Sie
dann zum Ausklammern ganzer Programmteile. Listing 2
zeigt ein Beispiel für diese Technik.
(Manfred Weis/ev)
program test;
(*
procedure dummy;
begin
{ erste Kommentarzeile in Dummy )}
writeln(’ DOS International ');
0:
1:
2:
3:
4:
5:
6:
T:
8:
9:
{ letzte Kommentarzeile in Dummy }
3 end: { Dummy }
9)
: { Hauptprogramm )
: begin
writeln(’Prozedur Dummy ist ausgeblendet
);
: end.
Listing 2. Geschachtelte Kommentare mit Turbo Pascal
Setup-Utility für AT-kompatible PCs
Viele AT-kompatible Computer sind, serienmäßig bereits
mit 1 MByte Speicher ausgestattet. Über das mitgelieferte
Setup-Programm läßt sich die Aufteilung des Speichers in
Hauptspeicher und Erweiterungsspeicher (»Extended Me-
mory«) festlegen. Da unter MS-DOS die maximale Haupt-
speichergröße auf 640 KByte begrenzt ist, stehen dann
noch 384 KByte für den Erweiterungsspeicher zur Verfü-
gung. In der Regel wird der Erweiterungsspeicher als
RAM-Disk benutzt. Einen Haken hat die Sache allerdings:
Bei vielen ATs erlaubt das Setup-Programm lediglich die
Wahl zwischen 512/512 oder 640/0 KByte für Haupt- und
Erweiterungsspeicher. Mit anderen Worten: Wer gerne
den Maximalausbau des Hauptspeichers hätte, der muß
bei diesen ATs auf die RAM-Disk verzichten, obwohl 384
KByte Speicher noch ungenutzt zur Verfügung stehen.
Aus dieser Problematik heraus entstand das Programm
»setup.bas« (Listing 3). Dieses Programm schreibt die
Konfigurationsdaten für 640/384 Kbyte Speicherauftei-
lung direkt ins RTC-RAM. Dazu muß natürlich der Com-
puter von der Hardware her auf diesen Wert einzustellen
sein. Im Zweifelsfall schlagen Sie bitte in Ihrem Hand-
buch nach.
Die RTC-internen Prüfsummen stimmen nach Ausführung
des Programms nicht mehr. Daher ist es unbedingt not-
. wendig, direkt im Anschluß das Original-Setup-Pro-
gramm zu fahren und zum Schein einige Änderungen vor-
zunehmen. Beispielsweise können Sie das Diskettenlauf-
werk erst deinstallieren und dann wieder installieren. Da-
durch setzt das Setup-Programm die korrekten
122
Prüfsummen. Sie können Ihren AT anschließend neu star-
ten und mit der neuen Speicheraufteilung betreiben.
Die Idee und die notwendigen Informationen zu diesem
nützlichen Hilfsprogramm stammen aus der DOS Extra 1,
und zwar aus dem Beitrag »Real-Time-Clock im AT mani-
pulieren« von Michael Bormann. (Boris Halter/ev)
RTC-Setup
' Programm, um AT-kompatible Rechner,
’ deren Setup-Programm eine Speicher-
aufteilung von 640/384 KByte nicht
* zuläßt, auf diesen Wert einzustellen
* Achtung, anschließend sofort das
* Original Setup fahren, um die Prüf-
summen anzupassen |!
120 CLS
130 '
140 OUT &H70,&H17
Zugriff vorbereiten
150 OUT &H71.,&H80
160 OUT &H70,&H18
Zugriff vorbereiten
170 OUT &H71,&H1
* Byte 23 im RTC-Baustein auf
’ Byte 23 schreiben
' Byte 24 im RTC-Baustein auf
' Byte 24 schreiben
180 ’
D
1
200 PRINT "Sie müssen jetzt zum Schein ein paar V
eränderungen im ’SETUP’ machen,"
210 PRINT "damit die Prüfsummen im RTC-RAM wieder
richtig gesetzt werden.”
220.PRINT "Bitte drücken Sie die Leertaste, um in
das Setup-Programm zu kommen”
230 A$=INKEY$
240 IF A$<>" " THEN 230
250 SHELL "setup"
260 CLS -
270. END
Listing 3. »setup.bas« für AT-kompatible Computer
Schneller Primzahlen-Generator
Angeregt durch den Primzahlengenerator in SForth aus
der DOS International 11/87 entstand ein optimierter, sehr
schneller Primzahlengenerator in Turbo Pascal 3.0 (Li-
sting 4). Der Generator berechnet Primzahlen im Integer-
Bereich und benötigt für die Primzahlen bis 5000 auf ei-
nem 10 MHz-AT nur 2,8 Sekunden einschließlich Bild-
schirmausgabe. Die reine Rechenzeit ohne Bildschirmaus-
gabe beträgt 0,3 Sekunden. Wer ist schneller?
(Vojtech Terber/ev)
: program PrimzahlGenerator;
{ Berechnung von Primzahlen )
: ( im Integer-Bereich
{ Turbo Pascal 3.0
{ Benutzer-Unterbrechung abschalten
: 1$0-)
}
: const
OberGrenze = 5000;
max: integer =. 2;
: var
z, 8, t: integer;
: begin
A elrser;
prim{1] := 2;
prim[2] := 3; -
write(prim[1],' ',prim[2]);
for s := 2 to OberGrenze div 2 - 1 do
begin
z := succ(s shl |);
t :=1;
repeat
t := succ(t);
: until (sqr(prim[t]) >= z) or (z mod p
rimlt) = 0);
13 if sqrt(prim{t]) > z then
begin
max := succ(max);
prim[max] := z;
write’ ',2);
end;
Listing 4. Ein schneller Primzahlen-Generator in Turbo Pascal
DOS 4'88
Tips & Tricks
Verbesserter A>debug kbgr.sys
Tastaturtreiber OST 1, TB
für Toshiba T2100 | 2, 1. »
Der Toshiba T2100 ist ein ed
PC-kompatibler Portabler. us,”
Wie bei den meisten Stan- Schreiben von 0679 Bytes
dard-PCs wurde auch beim
Toshiba die Anpassung an
die deutsche Tastatur nur
unvollkommen vorge-
nommen. Zwar stehen alle deutschen Sonderzeichen zur
Verfügung, aber als Programmierer ärgert man sich doch,
wenn sich häufig benötigte Sonderzeichen wie beispiels-
weise die geschweiften Klammern nur über umständliche
Alt-Tastenkombinationen eingeben lassen. Mit einem klei-
nen Patch in der Datei »kbgr.sys« läßt sich dem aber ab-
helfen. Bild 1 zeigt das Protokoll einer entsprechenden
Sitzung mit »debug.exe«. Wenn Sie nach diesem Patch Ihr
System neu booten, erreichen Sie den senkrechten Strich
mit [Ctrl-A] und die geschweiften Klammern mit (Ctrl-Ü]
und [Eirl- +].
Bild 1. Eine Debug-Sitzung
zum Patchen von »kbgr.sys«
(Hartmut Obermann/ev)
Eingabe-Editor in Turbo Pascal
Bei der Gestaltung anwenderfreundlicher Programme ist
es oft wünschenswert, Benutzereingaben mit Vorgaben zu
versehen und sie editierbar zu gestalten. Die im Demo-
Programm in Listing 5 enthaltene Prozedur »lesen« stellt
diese Funktionen zur Verfügung. Die Prozedur erhält als
Parameter einen Vorgabestring, die Bildschirmkoordina-
ten, an denen die Eingabe erfolgen soll, und eine maxima-
le Feldlänge der Eingabe. Der Vorgabestring wird an der
angegebenen Position am Bildschirm ausgegeben und
kann nun vom Anwender noch editiert werden, Mit den
Cursortasten läßt sich jede beliebige Stelle im Vorgabe-
string anfahren und editieren, Durch Drücken der Return-
Taste wird die Eingabe beendet. Es handelt sich bei der
vorliegenden Version um eins recht einfache Editiermög-
lichkeit, Ohne großen Aufwand läßt sich dieser Ansatz
aber bis zu fast jedem gewünschten Grad an Komfort ver-
feinern.
(Bernd Zimmermann/ev)
[1H6] 0; program EingabeDemo; |
[000] 1:
[A21] 2: type
[297] 3: zeichenkette = stringl20]:
[000] 4:
[EMO] 5: var
[FM8] 6: demostring: zeichenkette;
[000] SH
IX6M] 8: procedure lesen{var kette: zeichenkette; x,
y‚laenge: integer);
[EMO] 9: var
[SR3] 10: pos: integer;
[HN4] 11: zeichen: char;
[BHt] 12: begin
[KPi] 13: pos := |;
[893] 14: gotoxyix,y):
[KM3] 15: write(kette):
[893] 16: gotoxyix,y):
[X52] 17: repeat
[XF5] 18 read(kbd, zeichen);
[26B] 19: if (zeichen=#27) and (keypressed) then
[BH1] 20: begin
[XF5] 21: read(kbd, zeichen);
[GEB] 22: if (zeichen=#75) and (pos>1) then
[E17] 23: begin ( Cursor links
[out] 24: x ı= x-l;
LYK2] 25: pos := pos-I:
[TUO] 26: end:
[0GB] 27: if (zeichen=#77) and (pos<=laenge)
then
{BR7] 28: begin { Cursor rechts )
[KTL] 29: x ı= atlı
[SK2]) 30: pos := pos#l;
[TUO] 31: end;
[893] 32: gotory(x,.y);
[DLO] 33: end
Listing 5. Ein einfacher Eingabe-Editor in Turbo Pascal
, Fortsetzung auf der nächsten Seite
488 DOS
pas Softwarestuebchen
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120 ZEICHEN
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123
Tips & Ticks =, —
else
if (pos<=laenge) and (zeichen<>#13) t
begin
gotoxy(x,y);
write(zeichen);
kettelpos) := zeichen;
x := atl;
:= postl;
end
B else if (pos=laenge+1) and (zeichen<>#1
3) then
begin
write(zeichen);
kettelpos] := zeichen;
gotoxyIx,y);
end:
until zeichen = #13;
: end;
: begin { Hauptprogramm }
elrser;
demostring := "'DOS International’;
lesen(demostring,10,10,16);
writeln;
writeln(demostring);
59: end.
Listing 5. Ein einfacher Eingabe-Editor in Turbo Pascal
Funktionstasten-Tip
In der DOS International 12/87 wurde im Rahmen der Tur-
bo Pascal-Werkstatt eine Funktionstastenbelegung für Tur-
bo Pascal 3.0 empfohlen. Dazu einige grundsätzliche An-
merkungen. Falls Sie viel zwischen einzelnen PC-Pro-
grammen hin und her wechseln, insbesondere also, wenn
Sie viel mit speicherresidenten Programmen arbeiten,
dann ist es von großer Wichtigkeit, die Belegung der
Funktionstasten so konstant wie möglich zu halten, sonst
kommt es ständig zu Fehlern bei der Bedienung. Stellen
Sie sich nur einmal vor, was alles passieren kann, wenn
ungleich liegende Löschbefehle auf den Funktionstasten
vorhanden sind.
Leider gibt es keinen Standard für die Belegung der Funk-
tionstasten durch Anwenderprogramme. Einige wenige
Regelmäßigkeiten sind aber in den meisten Fällen vorhan-
den. Beispielsweise löst [F1] bei den meisten Programmen
eine Hilfsfunktion aus, [F10] bedeutet meistens den Wech-
sel der Betriebsart beispielsweise den Aufruf eines Menüs
oder das Verlassen eines Programmteils. Bei vielen Pro-
grammen (Star Writer, Sidekick, Turbo Pascal 4.0) wird
mit [F7] der Anfang und mit [F8] das Ende eines Text-
blocks markiert.
Grundsätzlich ist es sinnvoll, sich einerseits an diese Vor-
gaben ungefähr zu halten, andererseits auf jeden Fall die
Tastenbelegungen aller Programme, mit denen man häu-
fig arbeitet, ungefähr gleich zu gestalten. Aus Sicherheits-
gründen sollten Löschoperationen und ähnliches niemals
auf Funktionstasten gelegt werden. Ein einziger falscher
Tastendruck führt sonst möglicherweise zur Katastrophe.
(Klaus Heydkamp/ev)
»edlin« ohne Bak-Dateien
Wer häufiger Dateien wie »autoexec.bat« oder »config.sys«
verändert und sich dabei des guten alten »edlin« als Zeile-
neditor bedient, der hat sich vielleicht auch schon darüber
geärgert, daß »edlin« die geänderten Dateien neu anlegt
und die alten Dateien mit der Endung »bak« kennzeichnet.
Hier läßt sich allerdings leicht Abhilfe schaffen: Durchsu-
chen Sie ganz einfach mit einem entsprechenden Werk-
zeug wie den PC Tools oder »debug.exe« die Edlin-Datei
nach der Zeichenfolge ».BAK«. Diese Zeichenfolge kommt
nur einmal vor und ist daher eindeutig. Ersetzen Sie diese
Zeichenfolge durch ».$$$«. Die Folge dieses Eingriffs: Es
124
werden keine Bak-Dateien mehr erzeugt, sondern alle neu-
en Dateien besitzen die Original-Endung.
(Bernd Köhler/ev)
16 Farben beim Schneider PC 1512
In der DOS International 1/88 wurden auf der Seite 114 ei-
nige Routinen zum Ansprechen der 16-Farben-Grafik für
diesen PC in GW-Basic angegeben. In Listing 6 finden Sie
die grundlegenden Routinen hierzu in Turbo Pascal 3.0 in
ein kleines Demoprogramm eingebunden. Die Kernrouti-
ne ist die Prozedur »hiplot«, die einen Grafikpunkt in ei-
ner beliebig wählbaren von 16 Farben setzt. Darauf auf-
bauend ist es möglich, alle Grafikroutinen von Turbo Pas-
cal für den 16-Farben-Modus neu zu programmieren. Ge-
genüber der normalen Hires-Grafik von Turbo Pascal
werden die entsprechenden Routinen aber deutlich lang-
samer ausfallen, da die vier unterschiedlichen Bit-Planes
der 16-Farben-Grafik berücksichtigt werden müssen.
(Jochen Drexel/ev)
program ColorDemo;
ype
register = record
i case integer of
1: (ax,bx,cx,dx,bp.,di,si,d
integer);
2: (al,ah,bl,bh,cl,ch,dl,d
"s,es,flags:
h: byte);
} end;
farbe = 0..15;
page = 0..3;
0:
1:
2:
3:
4:
5
6
7:
8:
9:
0:
: var
plane: page:
reg: register;
color: farbe;
xl,yl,i: integer;
: procedure hiresl1512;
: begin
hires;
reg.ah := 3;
intr(15,reg);
: end;
: procedure farbwahl(color: farbe);
: begin
reg.ah := 3;
reg.al := color;
intr(21,reg);
: end;
: procedure lesen(plane: page);
: begin
reg.ah := 4;
reg.al := plane;
intr(21,reg);
: end;
: procedure hiplot(xl,yl: integer; color: far
be);
: begin
plane := 0;
while plane < 4 do
begin
lesen(plane);
farbwahl(1 shl plane);
if (color and (1 shl plane) > O) then
plot(xi,yl,1) else plot(xl,yl,0);
plane := succ(plane);
end:
: end;
: begin
elrser;
hiresi512;
for i := 1 to 1000 do
H hiplot(random(640), random(200), random
(15));
: end.
Listing 6. 16-Farben-Grafik für den Schneider PC 1512
DOS 4'88
Vortex-Supercards
für
PC-XT-AT und alle IBM-Kompatiblen.
* unverbindliche Preisempfehlung
Die Power:
20, 30, 40, 60 oder 80 MegaByte.
Bei einer mittleren Zugriffszeit zwischen
80 ms (20 MB) und 28 ms (80 MB).
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Zu jeder vortex-Supercard gehört ein Soft-
ware-Paket mit 4 Programmen:
@ MULTIPART, der Festplatten-Manager
zum Betrieb von bis zu 4 Partitionen pro
Platte und bis zu 32 MB pro Partition.
Mit MULTIPART wird die Platte auch for-
matiert (DEBUG, FDISK und FORMAT
sind überflüssig).
MULTIPART ist voll menügesteuert.
@ VHDT.SYS, der MULTIPARTition-Treiber
wird über CONFIG.SYS ins DOS einge-
bunden.
% vortex
cOMP UUTERSYSTEME
Kapazität
Kapazität
Kapazität
Kapazität
@ BACKDISK, das vortex Disketten-Backup-
Programm. Auf einfachste Weise werden
Daten parametergesteuert gesichert und
rekonstruiert.
® PARK, das Programm, um die vortex-
Supercard zu parken. Die Schreib- und
Leseköpfe werden dabei in einen Bereich
gefahren, wo sie auch im Falle hoher
Schockbelastungkeinen Schaden anrichten
können.
... UND PLÖTZLICH LEISTET IHR COMPUTER MEHR
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DOS 4/88
r-- re ee En; >
I-N-F-O-S-C-H-E-C-K
Senden Sie mir umgehend weitere Informationen über
Ihre Supercards:
Wir arbeiten mit:
vortex Computersysteme GmbH
Falterstraße 51-53 - 7101 Flein - Telefon (07131) 52061
Public Domain
Wo ist
die Datei?
Haben Sie auch schon einmal verzweifelt nach
einer Datei gesucht, die ganz bestimmt irgendwo
auf der Festplatte stehen muß? Wenn ja, dann ist
die Diskette PC-Sig 478 für Sie die Lösung sol-
cher Probleme.
Mit zunehmender Größe des Mas-
senspeichers beginnen die Proble-
me. Vernünftigerweise wird eine
Festplatte in Directories und Subdi-
rectories (Unterverzeichnisse) ein-
geteilt. Zusammengehörige Dateien
stehen in einem Subdirectory Zu-
sammengefaßt und so findet man
entlang einer Baumstruktur jedes
gesuchte Programm — oder auch
nicht!
Haben Sie nämlich einmal eine Da-
tei an eine falsche Stelle geschrie-
ben, dann ist es schwierig, diese
wiederzufinden. Besonders, wenn
die Datei in kein Dirctory so richtig
passen will, sind die Informationen
nie dort zu finden, wo man sie
sucht.
Mit »whereis« von der PC-Sig-Dis-
kette Nummer 478 läßt sich das Pro-
blem lösen. Rufen Sie mit
whereis Name
die Suchroutine mit Übergabe des
Namens der gesuchten Datei und
Sie erhalten mit
“ Directory “Subdireetorys... “ Datei-
name
den Pfad ausgegeben. Bei dem Na-
men dürfen Sie die Joker »?« und
»*« einsetzen. Falls Sie aber den
Namen der Datei nicht mehr sicher
wissen, dann müssen Sie sich mit
search Text
behelfen. Die Festplatte wird jetzt
nach dem Text durchsucht. Anders
als bei »whereis« durchsucht dieses
Hilfsprogramm jetzt aber nur die in
„path.dat« angegebenen Pfade. Ein
solcher Pfad darf maximal 300 Zei-
chen enthalten - beispielsweise
= word
“ word = texte
“word = texte \privat
alter verändert Dateiattribute
blackstat zeigt Dateien an, für die kein Backup existiert
catalog erzeugt sortiertes Directory
cdsecret zeigt »unsichtbares« Subdirectory an
diskpark bringt Lesekopf der Festplatte in Parkposition
disrtn restauriert gelöschte erste Sektoren
free zeigt den freien Speicherplatz auf der Diskette
gcopy menügesteuertes Kopierprogramm
gdel menügesteuerte Löschroutine
mdsecret erzeugt »unsichtbares« Subdirectory
ndoseldlit Editor für MS-DOS-Kommandos
rdsecret löscht »unsichtbare« Subdirectories
readonly setzt eine Datei auf »nurlesbar«
readwrit setzt Datei auf »les-/schreibbar«
sdir5 sortiert Dateien in einem Directory nach Type und Format
treed gibt einen Directorybaum aus
undel restauriert gelöschte Dateien
vdi Löschutility
viewdisk erlaubt direktes Anschauen einzelner Sektoren
whereis sucht Datei
Diese Stapeldateien sind alle auf der Festplatte
126
“word N texte * geschaef
\db3
.db3 daten
N8y8
Mit einer zusätzlichen Laufwerks-
angabe lassen sich auch andere Da-
tenträger durchsuchen.
Die gesuchte Zeichenkette darf ma-
ximal 20 Zeichen lang sein. Als Er-
gebnis werden 40 Zeichen aus der
Datei angezeigt:
Die Daten werden normalerweise
hintereinander ohne Stop am Ende
des Bildschirms ausgegeben. Mit
dem Filter
more
verhindern Sie diese unangenehme
Eigenschaft.
(hg)
jelei-J=-]jir4lfeig:
Name: Whereis und Search
Preis: 18 Mark
Voraussetzungen: 128 KByte RAM,
PC-DOS/MS-DOS ab Version 2.11, Fest-
platte
Info: Kirschbaum Software,
Kronau 15, 8091 Emmering,
Tel.: 08067/1220, PC-Sig # 478
Positiv
—- Public Domain-Software
— verschiedene Utilities auf einer
Diskette
- sinnvolle Routinen für verschie-
denste Anwendungen
Negativ
- englische Anleitung
- Aufruf von Search etwas um-
ständlich
DOS 4'88
DOSsier
dBase II, III und III Plus im Überblick
Diesen Monat befaßt sich das
DOSsier mit dem bekanntesten
aller Datenbanksysteme: dBase.
Eine Tabelle listet den gesamten
Befehlssatz von dBase auf. Dabei
werden die dBase-Versionen II,
II und III Plus berücksichtigt.
In dieser Ausgabe des DOSsiers sind
sämtliche Befehle des Datenbanksy-
stems dBase übersichtlich mit Bedeu-
geben, in welchen dBase-Versionen
der jeweilige Befehl existiert. Die Be-
fehlstabelle enthält in der letzten
Spalte zu jedem Befehl die Angabe,
welche Folge des dBase-Kurses in der
DOS International ausführlicher über
diesen Befehl berichtet.
Achten Sie darauf, daß Sie zur Ver-
einfachung Ihrer Eingaben sowohl im
Direkt- als auch im Programmodus
auf die Befehlsabkürzungen zurück-
tung aufgelistet. Zusätzlich ist ange-
greifen können, die sich jeweils aus
den ersten vier Buchstaben eines Be-
fehlswortes zusammensetzen. Bei-
spielsweise hat
disp
die gleiche Wirkung wie
display
In der nächsten Ausgabe des DOS-
siers folgen drei Tabellen, die sämtli-
che Funktionen von dBase, sowie
alle »set« und »set to«-Schalter mit
Voreinstellungen und Bedeutung
aufführen.
(Ulrich Spranger/ma)
! Führt MS-DOS-Befehl aus und kehrt anschließend zu dBase zurück - x x
h Beginn einer Kommentarzeile x x x 3
7 Ausgabe von Ausdrücken x x x 3
?? Ausgabe von Ausdrücken ohne Zeilenvorschub x x x
@ .,.say koordinatengesteuerte Ausgabe eines Ausdrucks oder einer Variablen x x x 4
@ .,. get koordinatengesteuerte Benutzerabfrage einer Variablen x x x 4
accept schreibt Informationen vom Benutzer in eine Zeichenkette x x x 4
append Anhängen von Datensätzen an bestehende Datei x x x 1
append blank Anhängen eines leeren Datensatzes an eine Datenbank x x x 1
append from Anhängen ausgewählter Daten aus einer anderen Datei an aktive Datei x x X 2
assist ruft bildschirmorientierte »assist«-Benutzeroberfläche auf - x x 1
average berechnet bei einer Datei Durchschnitte von Ausdrücken - x x
browse einfaches Editieren und Erweitern einer Datenbank x x x 1
cancel schaltet von Programm- in Dialogmodus um x x x 3
change einfaches Editieren bestimmter Felder x x x 1
clear löscht Bildschirm - x x 1
clear schließt alle Dateien, löscht alle Variablen und wählt Bereich 1 aus x - - 1
clear all schließt alle Dateien, löscht alle Variablen und wählt Bereich 1 aus - x x
clear gets alle vorstehenden »@ .,. get«-Anweisungen werden desaktiviert x x x 4
close + alternate schließt aktive Protokolldateien - x x 5
close + databases schließt aktive Datenbankdateien - x x 1
close + format schließt aktive Formatdateien - x x
close + index schließt aktive Indexdateien - x x 2
close + procedure schließt aktive Prozedurendateien - x x 5
continue setzt »locate«-Suche nach Erfolg fort X x x 2
copy kopiert Dateien oder Datensätze unter festlegbaren Bedingungen in eine andere
Datei x x x 2
copy sdf kopiert Dateifteile) in SDF-Format x x x 2
copy file kopiert komplette Dateien - x x 2
copy structure überträgt Datenstruktur x x x 2
count gibt Anzahl von Datensätzen einer Datei aus x x X
create Neuanlegen einer Datenbank x x x \
create from wie create, doch wird Struktur von bestehender Datei übernommen x x x 1
create label Neuanlegen einer Labeldatei - x x
create screen Neuanlegen einer Screendatei - - x
create query Neuanlegen einer Querydatei - - x
create report Neuanlegen einer Reportdatei - x x
create view Neuanlegen einer Viewdatei - - x
delete Löschmarkierung von Datensätzen einschalten x x x 1
delete file löscht Datei x - - 1
dir listet Disketteninhalt auf - x x 1
directory listet Disketteninhalt auf - x x
display zeigt Inhalt von Dateien an x x x 1
display memory listet den aktuellen Variablenspeicher auf x x x =
display status listet Arbeitsstatus auf x x x
[Releplay structure zeigt Datenbankstruktur an x x x 1
488 DOS 127
|
O
un
un
oO
do startet Befehlsdatei x x x 3
do case startet Fallunterscheidungsprozedur x x x 3
do while startet Befehlsblockausführung, bis Bedingung falsch wird x x x 3
edit Editieren eines Datensatzes x x x 1
eject Drucker führt Seitenvorschub aus x x x 4
endcase beendet Fallunterscheidungsprozedur x x x 3
enddo schließt Befehlsblock nach »do while« ab x x 3
endif schließt »if«-Operation ab x x x 3
endtext beendet Ausgabe eines Textblocks x x x 4
erase löscht den Bildschirm x - - 1
erase löscht Datei - x x 1
exit verläßt »do while«-Schleife - x x 3
find durchsucht Indexdatei nach angegebenen Kriterium x x x 2
go verschiebt Datensatzzeiger an bestimmte Position x x x 1
goto wie »g0« x x x |
help Aufruf der dBase-Hilfsbildschirme x x x a)
if vergleicht Terme und führt bei bestimmten Ergebnissen bestimmte Befehlsblöcke
aus x x x 3
index legt eine Indexdatei an, die eine geordnete Form der Satznummern einer Datei
enthält x x x 2
input liest Informationen vom Benutzer in numerische Variable ein x x x 4
insert fügt Datensatz/-sätze in Datenbank ein x x x 1
insert blank fügt leeren Datensatz in Datenbank ein x x x 1
insert before fügt Datensatz/-sätze vor einer angegebenen Position in Datenbank ein x x x
join legt neue Datei an und übernimmt bestimmte Datensätze aus existierender Datei x K x
label druckt Etiketten aus - x x
list zeigt Inhalt von Dateien an x x x 1
list files listet Disketteninhaltsverzeichnis auf x x x 1
list memory listet Variablenspeicher auf x x x 2
list status listet Arbeitsstatus auf x x x
list structure zeigt Datenbankstruktur an x x x 1
locate durchsucht Datei nach angegebenem Kriterium x x x 2
loop verschiebt Befehlszeilenzeiger an den Beginn einer »do while«-Schleife x x x 3
modify command Editieren einer Befehlsdatei x x x 3
modify label Editieren einer Labeldatei x x
modify query Editieren einer Querydatei x
modify report Editieren einer Reportdatei x
modify screen Editieren einer Screendatei X
modify structure Editieren einer Datenbankstruktur x 1
modify view Editieren einer Viewdatei x
note Beginn einer Kommentarzeile x x 3
pack eliminiert zum Löschen markierte Datensätze x x 1
parameters legt bei Programmaufruf die Belegung von Variablen fest x x
private definiert Variablen in Unterprogrammen als lokal x x
procedure Beginn einer Prozedur x x 5
public definiert Variablen als global x x
quit verläßt dBase und kehrt in die Betriebssystemebene zurück x x x 1
read »@ .,. get«-Informationen werden in Variablen eingelesen x x x 4
recall Hebt Löschmarkierungen auf x x x 1
reindex Neuindizierung einer Indexdatei x x x 2
release löscht lokale Speichervariablen x x x 2
remark gibt unbegrenzte Zeichenkette aus x - -
rename ändert Dateinamen x x x
replace ändert Inhalt von Feldern x x x 1
report Datenausgabe anhand von Reportdatei-Informationen x x x
restore liest Speichervariablen aus einer »mem«-Datei ein x x x 2
return beendet Unterprogramm x X x 3
return beendet Prozedur - x x 5
run führt Programm aus und kehrt anschließend zu dBase zurück - x x 3
save erzeugt »mem«-Datei und speichert bestimmte Variablen x x x 2
seek durchsucht Indexdatei nach angegebenem Kriterium - x x 2
set setzt dBase-Schalter x x x 1
set to definiert Parameter x x x 1
select Wahl zwischen Arbeitsbereichen x x x 2
skip verschiebt Datensatzzeiger um die angegebene Anzahl von Datensätzen x x x 1
sort legt aktuelle Datei in sortierter Form neu an x x x 2
store belegt Speichervariablen x x x 2
sum errechnet Summe eines Ausdrucks mit dem Inhalt von numerischern Feldern x x x
text Textblockausgabe auf Bildschirm x x x 4
total Summe der Felder einer Datei wird in Zieldatei gespeichert x x x
update Aktualisierung der aktiven Datei anhand einer anderen Datei x x x
use nimmt Datenbank in Gebrauch x x x 1
wait wartet auf Tastendruck und speichert diesen nach Wahl in einer Variable ab - x x x 3
zap eliminiert alle Datensätze einer Datei - x x
Inrabelle: Der Befehlssatz der Datenbanksysteme dBase II, dBase Ill und dBase III Plus a
128
DOS 4'88
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nale Daten(wergabe, Schnelle Such-und Sanlortunktionen Faßwor-
schutz Tastalur-Mahros Suchen Sie gleichzalilg ın allen 70 Feldern,
als zu 65533 Datensätze möglich, Im- kind Export von Daları in ID
untersabierllichen Formaten möalleh, Ideal für dia Vorwallung von
Kundendaten, Arıkeldaleien, Vereinstiaten usw
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Speicherresidenter Dasktap-Orgarizer Har Spitzahklasse von Brown-
BagSoftware, Als schtea Universalgenia bietet HOMEBASE viele Funk-
onen, welche jederzeit aus anderen Programmen heraus aufgerufen
werden können: Fesiplatten»Mänager, Online Datenbank, Kommunl-
kallonspragramım. mehrere Kalender, Tasohenrachner, 008 Servloh,
Adressbuch, Reporl Generator, Qut@Paste, Bildschirmuhr und noch
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grammiersprache, WAMPUM kann als Eniwicklungszystam und als
Anwenderdatenbank genutzt werden. Trotz sehr einfacher Hancha-
bung extrem leislungsstark, schnell und vorallem kompatibel zum
dBaselll-Standard 80 Selle Dokumentation aut Diskelle vorhanden,
320K freier Arbeitsspeicher erlorderlich.
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tionsprogramm in der PG-SIG Library. Geeignet für zwei- und drel-
dimensionale Recheriblätter mit bis zu 250000 Zellen. Aut Knopl
druck werden die Werte eines Arbeilsblalles als Balkengrafik darge»
stellt. Der Datenwürlel kann in verschiedene Lagen gndreht werden,
dadurch ist eine ausgezeichnete Darstellungallervorhandenen Daten
gewährleistet. Alle wünschenswerten Funktionen aus Mathamatik,
Trigonometrie, Statistik usw. sind vorhanden, daher aselanet füralle
Anwendungen.
a
PC-SIG 836 DISK COMMANDO DM 16,—
Das ist die lange erwartete Sharswars-Antwort auf die NORTON UTI-
LITIES. Enthält 17 unentbehrliche Utlllties für «le Arbeit mil Datsien
auf Diskette und Festplalte. Z,B, Optimieren. des Diskspeicherplalzes
und dadurch mehr Platz und kürzere Zugriftszeiten, Wlederherstel-
lung von versehentlich gelöschlen Datelen, Zurockliölen von Daten
nach ungewollter Formatierung der Disk, Disktsster usw. In derShare-
ware-Version sind die Auswahlınenüs mit bllnkeniden Dollarzeichen
eingerahmt.
EEE En dr Me
PC-SIG 873 WINDOW BÜOSS DM 16,,.—
POP-UP WINDOWS und PULLDOWN MENDS tür den ernsthalten G-Pro-
grammierer (alle wichtigen C-Compller werdan berücksichtigt),
PC-SIG 885 MISCELLANEOUS UTILITIES
Unentbehrliches Hilfsmittel furallo Pragrammerer
—C Window Toolbox
— 52 Utillty-Routinen iur TUHBO'PASCAL
— Konvertierung von TURBO PASCAL Sourae In G- Source
— 200 Funktionen In G und Assembief
DM 16,—
PC-SIG 893 WEAK LINK DM iti,--
‚Nach Verbindung von zwei IBM-Jrompatiblen Realinern über die se-
rielle Schnittstelle lassen sinn (fe Diekeltenlaufwarke (auch Faal-
platte) des anderen Rechners genauso benutzen, wie die am Mas-
ter installierten Laufwerke On, einfache Übertragung von Datelen
und Dateigruppen von,PG zu PC millals COPY-Bafenl, besonders
nützlich bei Rechner mit unterschledlichem Diskätlenlormat
(5 174" nach 3 1/2") Elvenfalls ideal für Systemhäuser zum Instal-
lieren von vielen und großen Datelen direkt von Fastolafte zu Fest:
platte, Natürlich auch lur Sackup-Zwecke bastens geslanel.Sahr
hohe Übertragungsgeschwindigkeit Ibis zu 115200 vaud) Einfache
Handhabung, da guta und auslünrliche Doklimentatlon aul Diskette
mitgeliefert wird. Sourseoode In der registrierten Version verlugbar,
TE HEN SETS BOLNETIUN DEF:
PC-SIG INFORMATIONSPAKET
enthält folgende Bestanttdtelle:
1. Wissenswertes zu Sraraware und PUBLIC DOMAIN
2. TOP 100+ (engl. Kurzbuschreiblng der Besiseller, 30 Sellen)
3. Ein Ansichtsexemplar PC-31G MAGNZINE
4. Unkosten für Verpaukung und Versand
Da die PC-SIG Library Inzwischen auf mehr als 1000 Biskelten mil
Software aus allen Aerauchen (Tesiverarbeitung, Dalanbanken, Kom-
munikationsprogranıma, Progrämmiarsprachen, Glafkpiogramme.
Utilities, Benutzernberllaohen, Spiele, Lernsoftware Lsw.) amte-
wachsen ist, können wir leider eine umtassande Inlormatior nichl
mehr kostenlos abgeben, Eine Kurzinformation auf einigen Blällern
Papier nützt bei dieser Fulle an Soflware nur sehr wanıg
Wirtdich umlassende und. Iomlaufende Intonnation ist ohnehin nur im
Form einer PC-SIG Mitglladsonall-manlich, Wenn Sie blandr var PG-
SIG oder Shareware noch mehL viel gehort haben, 8a glbt Innen die
ses INFORMATIONSPAKET Auskunlt üherälle wichtigen Fräen In Ver-
bindung mit Freier Software, Shareware und PURLIC DOMAIN Sall-
ware. Sie erhalten sullardem eing Übersioht über die besten Pın-
gramme in der PO-SIG Lihrary
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PC-SIG Mifglledsafaft ikein Kaufzwang)
- aktuelle Beschrelhung der gusamtem PG-SIG |.lhrary
)-705 genruckt auf.430 Seiten, Hast auf Diskölle
-zweimonalliche Zusendung des PG-SIG MAGAZINES
zweimanullkche Zusendung ne= PG-SIS AQT SHEETS
—ab 5 Diskallen Mitglledarabart von DM 2,-— pro Diäk
— Sonderverkaufsaktlanem nur für PO-SIG Miiglieder
Sahlohen Sie noch heute den Sopenk über DM 68,— Ir Ihr&
elalahrıge PG-SIG Milalledachaft oder wanlen Sie‘
PC-316 Milgliedacheft + 4 PC-SIG Diskallen Ihrer Wall DM 98,—
Milgliedschall wie oben beachrieben und vier hellabiae
Programinglskeiton aus der PO-8IG Library.
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1200 7 BONA0D 7 Anl 7 6 Bond‘
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kelt Ihres PGs, Unbedingt notwendig, wenn man für XT geschriebene
Pragramme (28, Spiele) aul AT oder E MHz XTs laufen lassen will.
Ideal für Splele wie Deienger ol Ihe Crown, Auch eine lange Winter-
nacht geht einmal zu Ende Überlisien Sle den Computer durch dieses
nicht ganz laire Hilfsmittel, Bremsen Sie mil ZEITLUPE die Arbeits-
guschwinedigkelt Ihres Aechners nur danrl, wenn es langsamer gehen
soll, DlnLadan von der Diskente nel andere zoltintensive Operationen
werden nichl gebremst.
m Se nn
PC-WARITE V2.71, engl. DM 48,—
WMchkung: PG-Wrile istnur bis zu Version V2'4 Shareware Alle
höheren Verstoner und die Überselzungen dorlen nicht
kopiert und wellurgegsben werden!)
Dieses Angehot enthalt & Izenslafte Disketten, aln Quick Guide (40
Sellen) und (es sehr norzitche PG-Write Tutorial (16 Seiten), Alles
ariginal vom Programmaulor IE Das Original-Harcdenver-
Manual mit ca J60 Selten eınsohl, dem Läser Printer Gulde können
"wir zum Preis vor nur OM 78,-- liofern,
FO-WRITE gahän zu den wellwalt aın mutelem eingesatzten Textver-
erbeitungsprogrämmen, Kein anderes Proyramm bietet ein besseres
Freis-4Lelstungs-Vernallalo PC-Wnilelslltırden Anfänger genausoge-
eianat wir Jar den Protl. IdeAl eihselzbar zum Schreiben von eln-
lachen Biteten und Handzattoin, hesonders empfehlenswert sberzum
Erztallen von Lumtangreiahan Oökumenlalionen, wissenschaftlichen
Arbaltenund Büchern: Automallsäles Erstellen von Inhalts- und Stich-
wonverzeiehmis, Mitomatische Indexverwaltung. Serienbriefe eratel-
en, andern und dmeken, Gleichzallige Bearbeitung von mehreren
Toalen. Kinserleionte Bedienung, Umrangr. Hitsmenüs durch Tas-
tandugk zu akliyleren Blileschnelles Sorollen und Blättern am Blld-
z0htm, daher ausgezeichnet geeignet für Mausbedienung. Komiar-
tahle Maktofunktiom Biltzschnelles suchen undersötzen von Wörtern
und Zeisiten. Siromanslalleicherung duren automatische Speiche-
tung =wischendurch, Freis Bnlagung fast aller Tasten mit beliebig
langen Strings, PO-Wrile erstallt ASON-Datelen, daher keine Probleme
mit fremden Dalelen. P=Wrile unterstützt alle Drucker It
Lassen ach Sıa elch von PO-Write bagaısiärn. Wegen der wesent-
ich schnelleren Arbalt mt Malsunteratützung Ist das Programm be-
sonders geeiune| für den Einsatz all SCHNEIDER PCs
PO-Wilte Ist auali dautschsprachig verlüubar Einzelheiten und Preise
hitte anfragan.
————m Ten
Bitte beachten Sie, daß auf allen Disketten aus der PC-SIG Library sowohl Pro-
gramme. wı@ auch Textdateien nur englischsprachig sind. Dautschsprachige
Anleitungen sind für einige Programme verjügbar, Auslieferung ın der Regel
Im 5 1/4” MS(PC)-DOS Disketienformat, Aufpreis DM 4,—- je Diskette lür 3 1/2"-
Format, wobel dann Zweiersets aufeiner Disketteausgelielart werden. Günstige
Staffelpreise für Mitglieder und bel Abnahme von größeren Stückzahlen. Bitte
nur Kleinbeträge bis maximal DM 20,— als Schein oder in Brielmarken ein-
senden, Lieferung nur gegen Nachnahme oder Vorauskasse, außer bei Bahör-
und nach vorheriger Absprache. Bestellu
scoheck werden vorrangig behandelt. Bitte Versandkostena
den, Großfirmen
bei Bestellungen bis DM 150,—- berucksichligen,
ngen mit Voraus-
nteil von DM d,-—
PCSIG
AUTHORIZ
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Kronau 15, 0-8091 Emmering
Tel. 08067/1220 oder 1051, Fax. 08067/1053
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DSE Datasystems-Engineering AG, Badener Str. 262, CH 8004 Zürich
Tel, 01/2418882, Telex 813950
Distributor in Österreich:
Überreuter Media Handels- u. Verlagsges. mbH, Laudongasse 29, A-1082 Wien
Tel. 0222/481543, Fax. 433313
= ———— je ÖAIII ee
Tips & Tricks
Die DOS-Trickkiste ist eine Rubrik zum Mitmachen. Hier beschreiben DOS-Leser für
DOS-Leser die kleinen (und auch die großen) Tips und Tricks, die den Umgang mit Be-
triebssytem und Anwendersoftware erleichtern. Wenn Sie also Fragen, Anregungen
oder Ergänzungen zu den hier abgedruckten Beiträgen haben oder selbst einen Hin-
weis oder einen Trick für diese Rubrik parat haben, dann schreiben Sie uns doch ein-
fach einmal ganz zwang- und formlos. Unsere Adresse:
Redaktion DOS International, Stichwort DOS-Trickkiste, Elfenstr. 40, 8000 München 83
Die DOS-Trickkiste
Ab und zu hilft ein kleiner Trick viel weiter als stundenlanges Wälzen umfangreicher Handbücher. Auch
diesmal bringen wir daher wieder eine Menge nützlicher Hinweise, Tips und Tricks rund um das MS-
DOS-Betriebssystem und aus verschiedenen Bereichen der Anwendersoftware.
Leise Laufwerke
für Schneider PC 1640
Beim PC 1640 mit Festplatten-Laufwerken erzeugt das
Diskettenlaufwerk relativ laute Geräusche beim Disketten-
zugriff. Dies rührt vom Festplattencontroller her und kann
durch ein kleines Programm abgestellt werden. Da dieses
Programm nur sechs Byte lang ist, läßt es sich ohne Pro-
bleme selbst schreiben. Alles, was Sie dazu brauchen, ist
die Datei »debug.exe« auf Ihrer MS-DOS-Diskette. Geben
Sie auf der MS-DOS-Ebene folgenden Befehl ein:
copy con e:fdstill.com
123456
Beenden Sie die Eingabe der zweiten Zeile durch Drücken
der Tastenkombination [Ctrl-Z]. Nach Drücken der Return-
Taste meldet der Rechner dann »1 Datei(en) kopiert«.
Jetzt geben Sie ein:
debug fdstill.com
Nachdem der Debugger sich mit einem Strich gemeldet
hat, geben Sie ein:
e DS:0100
Auf dem Bildschirm erscheint jetzt die Zeile »11CG:0100
31.«. Die ersten Ziffern können auch unterschiedlich sein,
das spielt keine Rolle. Drücken Sie jetzt einfach die Leer-
taste und geben Sie folgende Werte, jeweils durch ein
Leerzeichen getrennt, nacheinander ein:
C0CD13CD20
Beenden Sie die Eingabe durch Drücken der Return-Taste.
Nun geben Sie noch den Befehl »W« ein, um die Datei zu
sichern und schließlich »Q«, um den Debugger wieder zu
verlassen.
Nun können Sie das erzeugte Programm durch Eingabe
von »fdstill« starten. Beachten Sie bitte, daß dieses Pro-
gramm bei jedem Neustart des Computers aufgerufen wer-
den muß. Zweckmäßigerweise sollten Sie es daher in die
Autostart-Datei »autoexec.bat« einbinden.
(Schneider Rundfunkwerke/ev)
Externes Diskettenlaufwerk am
Toshiba T2100
Die portablen PC-kompatiblen Computer von Toshiba sind
intern mit 3,5 Zoll-Laufwerken ausgerüstet. Da Software
aber immer noch meistens auf den guten alten 5 1/4 Zoll-
Disketten angeboten wird, wünscht sich der Anwender
bald ein solches externes 5 1/4 Zoll-Laufwerk. Der Toshiba
T2100 ist für einen solchen Anschluß auch ausgerüstet.
130
T2100 Laufwerk Signal
Drive Ready
Index Pulse
Track O
Write-Protect
Read Data
Drive Select
Motor On
Write Data
Write-Gate
Side Select
Step-Direction
Step-Pulse
Ground
Nicht anschließen!
Tabelle 1. Anschlußbelegung des Ports »PRT/FDD« beim Toshiba
T2100
Im Handbuch allerdings findet sich leider nur der Hin-
weis, wie man ein von Toshiba angebotenes 5 1/4 Zoll-
Laufwerk anschließt. Die Anschlußbelegung des Steckers
verrät aber das Handbuch nicht, damit niemand verse-
hentlich ein anderes Laufwerk anschließen kann.
Wenn jedoch vielleicht aus CP/M-Zeiten oder vom Tisch-
PC noch ein 5 1/4 Zoll-Laufwerk vorhanden ist, dann kann
man dieses aber doch nutzen, indem man ein »selbstge-
stricktes« Anschlußkabel verwendet, das an den dafür vor-
gesehenen Anschluß »PRT/FDD« am T2100 angesteckt
werden kann. Die Anschlußbelegung dieses Ports finden
Sie in der Tabelle 1.
Für den Anschluß am PC brauchen Sie einen 25-poligen
Sub-D-Stecker; am Laufwerk wird normalerweise ein
34-poliger Kartenstecker verwendet. Nachdem Sie das Ka-
bel fertiggestellt haben, können Sie das Laufwerk an-
schließen. Bitte vergessen Sie dabei aber nicht, den Schal-
ter »PTR/A/B« an der linken Seite des T2100 richtig einzu-
stellen. Wenn der Schalter in Stellung »A« steht, dann
wird das externe Laufwerk als Laufwerk A angesprochen,
andernfalls als Laufwerk B. Die Stellung »PTR« darf nicht
verwendet werden; das Betriebssystem geht sonst davon
aus, daß an der Schnittstelle ein Drucker hängt. In Schal-
terstellung »A« kann übrigens vom externen Laufwerk
auch gebootet werden. (Hartmut Obermann/ev)
Formulare bedrucken mit dBase
Die leistungsfähige Datenbank-Software dBase III Plus ge-
stattet zusammen mit einem Drucker prinzipiell den Aus-
druck ausgewählter Daten an einstellbaren Stellen eines
DOS 4'88
vorgedruckten Formulars. Dies kann beispielsweise ein
Überweisungsformular oder ein Abrechnungsbogen sein.
Dabei treten jedoch zwei Probleme auf. Zum einen ist die
Festlegung der einzelnen Druckkoordinaten mit dem Say-
Befehl mittels DV-Lineal und mehrfachem Probedrucken
sehr zeitraubend und mühsam, zum anderen erlauben die
meisten Drucker nicht ohne weiteres das Bedrucken der
obersten Randzeilen eines Formulars bei Einzelblatt-
einzug.
Das zu dBase III Plus gehörende Hilfsprogramm »dra-
ster.prg« löst das erste Problem recht elegant: Es erzeugt
eine Matrix von 80 Spalten mal 64 Zeilen, wobei bestimm-
te Zeilen und Spalten laufende Koordinatenmarkierungen
(Zehner- und Fünferteilung) erhalten. Wird diese Koordi-
natenmatrix auf einen Formularvordruck gedruckt, dann
lassen sich die Positionsangaben für die Say-Befehle di-
rekt ablesen.
Das Programm ist für eine volle DIN A4-Seite ausgelegt.
Beim Bedrucken kleinerer Formulare empfiehlt es sich,
ein zusätzliche Leerblatt unterzulegen, um ein Bedrucken
der Druckwalze zu verhindern. Sie können sich das stän-
dige Ausdrucken der Koordinatenmatrix ersparen, wenn
Sie sie einmal auf ein weißes Blatt Papier drucken und im
Copy-Shop daraus eine Transparentfolie für Overhead-
Projektion herstellen. Diese Folie läßt sich dann für jedes
beliebige Formular verwenden.
Zur Lösung des zweiten angesprochenen Problems gibt es
zumindest beim NEC P7 und bei vergleichbaren Druckern
ebenfalls einen kleinen Trick. Normalerweise werden Ein-
zelblätter erst ab der fünften Zeile bedruckt. Sie können
aber folgendermaßen bereits ab der ersten Zeile drucken:
Entgegen den Aussagen im Druckerhandbuch bringen Sie
den Papierlösehebel nicht in die hintere, sondern in die
mittlere Stellung. Es wird dann kein automatischer Ein-
zug vorgenommen und die Rollen des Papierbügels liegen
nicht an. Das Formular führen Sie dann entsprechend seit-
lich positioniert hinter der Druckwalze ein. Dadurch wird
das Papierendesignal gelöscht, und der Drucker kann auf
Online geschaltet werden. Vor Druckbeginn wird durch
' eine entsprechende Programmfolge für Vorschub ein Pa-
piervorschub bis genau zur ersten Druckzeilenposition
vorgenommen und dann in der entsprechenden Position
gedruckt. (Gerhard Silbermann/ev)
Star Writer mit NEC P6/P7
Für alle Anwender der neuen Textverarbeitung Star Wri-
ter PC 3.0, die mit einem Drucker NEC P6 oder P7 arbei-
ten, hier ein interessanter Tip: Wenn Sie Wert auf beson-
ders viele Schriftarten im NLQ-Modus legen, sollten Sie
Ihren Drucker nicht als NEC-Drucker, sondern als Epson
LQ 1500 installieren. Der Epson-Drucker ist mit den NEC-
Druckern P6 und P7 voll kompatibel, auch im Grafikmo-
dus. Die NEC-Drucker werden beim Star Writer 3.0 aber
im Gegensatz zum Epson LQ 1500 nicht mit NLQ-Fonts
installiert - unverständlicherweise, wie man hinzufügen
muß. (Michael Boost/ev)
Größe des MS-DOS Environments
ändern
Die Größe des von MS-DOS verwalteten Umgebungsberei-
ches (Environment) wird beim Laden des Betriebssystems
standardmäßig auf 160 Byte eingestellt. Bei intensiver
Nutzung des Environments ist diese Kapazität aber
schnell erschöpft. Durch einen entsprechenden Shell-Be-
fehl in der Konfigurationsdatei »config.sys« läßt sich die
Größe des Umgebungsbereiches aber in jeder Größe zwi-
schen 160 und 32768 Byte frei wählen. Wenn der Kom-
mandoprozessor »command.com« sich beispielsweise im
488 DOS
Tips & Tricks
Hauptverzeichnis der Festplatte C befindet und ein Umge-
bungsbereich von 4000 Byte gewünscht wird, dann muß
die Datei »config.sys« die folgende Zeile enthalten:
shell=c: \ command.com /e:4000 /p
Die Größe des Umgebungsbereiches wird also durch die E-
Option bei »command.com« übergeben. Der Parameter
»/p« bewirkt die Ausführung von »autoexec.bat« beim
Starten des Computers. Die Systemvariable »comspec«
wird durch diesen Befehl allerdings nicht beeinflußt.
Wenn »command.com« also in einem Unterverzeichnis
steht, beispielsweise im Verzeichnis »c: \dos«, dann muß
in die Autoexec-Datei noch die Zeile
set comspec=c: \ dos \ command.com
eingefügt werden. (Klaus Mank/ev)
Programm-Menü mit dBase
Wer viel mit dBase arbeitet, ist es bald leid, nach jedem
Start des Datenbanksystems Befehlsfolgen wie
set default toc
setpathto...
do...
einzugeben, um eine bestimmte Applikation aufzurufen.
Erheblich einfacher und komfortabler geht das Ganze mit
einem kleinen Programm-Menü, das selbst natürlich in
dBase geschrieben ist (Listing 1). Das Programm mit dem
Namen »p.prg« besticht nicht durch tolle Aufmachung
und vielfältige Funktionen. Bei falschen Eingaben steigt
[eo]
: *% p.prg für dBase III
“*
er
2: do while t
set carry on
set talk off
clear
use
list name
?
Mx Modify Command x’
Lx - Lösche Programm x’
N Neue Programme anfügen’
E Ende’
Va 2W
accept 'Wahl ' to wahl
count to z
do case
case substr(upper(wahl),1,1)='M'
store val(substr(wahl,2,len(wahl)-1))
to nr i
ifnr <=z
go nr
store laufwerk to |
set default to &l
store pfad to p
set path to &p
store name to n
modify command &n
endif
case substr(upper(wahl),1,1)='L’
store vallsubstr(wahl,2,len(wahl)-1))
to nr
ifnr <=z
delete record nr
pack
endif
case upper(wahl)='N'
append
case upper(wahl)='E'
return
case val(wahl) <= z
go vall(wahl)
store laufwerk to 1
set default to &1
store pfad to p
set path to &p
store name to n
do &n
E ** Laufwerk, auf dem dBase und p.prg
sich befindet
R set default to c
** Pfad. unter dem dBase und p.prg zu
erreichen ist
set path to c:dbase
endcase
: enddo
Listing 1. »p.prg« ist ein Menüprogramm für dBase
131
Tips & Tricks
.create
BITTE DATEINAMEN EINGEBEN: p
SATZSTRUKTUR FOLGENDERMASSEN EINGEBEN:
FELD
NAME, TYP ,LANGE ,DEZIMALSTELLEN
Name,c,8
Laufwerk,c,1
Pfad,c,40
001
002
003
004
DATEN JETZT EINGEBEN? n
Bild 1. Struktur der dBase-Datei »p.dbf«
.use p
.list
00001 ADRESSEN A A:DBASE,ADRESSEN
00002 TEST
00003 TELEFON
C C:DBASE,PROG,TESTDIR
C C:DBASE,PROG, TELEFON
Bild 2. Ein Beispiel für einen Datensatz in »p.dbf«
es in der Regel einfach aus. Aber es erfüllt seinen Zweck
mit einem Minimum an Aufwand. Die Feinheiten, die den
optischen Eindruck angehen, kann sich jeder dBase-An-
wender selbst dazuschreiben.
Das Programm benötigt zum korrekten Arbeiten eine dBa-
se-Datei mit dem Namen »p.dbf« und einer Struktur wie in
Bild 1. Sie erzeugen eine solche Datei mit dem dBase-Be-
fehl »create«. In dieser Datei erfassen Sie alle dBase-Pro-
gramme, die per Menü aufzurufen sein sollen. Einzugeben
ist jeweils der Name des Programms, das Laufwerk, auf
dem es zu finden ist, und der Zugriffspfad, wobei anstelle
des »Backslash« einfach Kommata verwendet werden.
Bild 2 zeigt ein Beispiel für einen solchen Datensatz.
Nach dem Starten des Menüprogramms »p.prg« werden
alle gespeicherten dBase-Programme, versehen mit einer
Auswahlziffer, angezeigt. Außerdem sind einige weitere
Optionen vorhanden. Die Eingabe des Buchstabens »M«
ruft den Befehl »modify command« auf, »L« löscht Pro-
gramme aus der Menüdatei und mit »N« werden neue Pro-
gramme aufgenommen. Der Menüpunkt »E« beendet das
Programm. (Joachim Weber/ev)
Backup-Bug ohne Konsequenzen
Ein interessanter, aber zum Glück folgenloser Bug ist im
Sicherungsprogramm »backup.com« des IBM PC-DOS
3.21 enthalten. Bekanntlich müssen für »backup« benutzte
Disketten formatiert, aber nicht zwingendermaßen leer
sein, da »backup« bestehende Daten beim Kopieren über-
schreibt. Außerdem arbeitet »backup« Disketten über-
greifend; das bedeutet zum Beispiel, daß eine Datei unter
Umständen auf der Backup-Diskette Nummer 1 angefan-
gen und dann auf der Backup-Diskette 2 fortgesetzt wird.
Befindet sich nun auf einer der für »backup« benutzten
Disketten ein »Hidden-File«, also eine Datei mit dem Attri-
but »versteckt« oder »System«, die bei der Auflistung des
Directories nicht angezeigt wird, dann geschieht beim
Backup-Programm des PC-DOS 3.21 etwas Seltsames:
Eine etwaige Datei-Fortsetzung von der Diskette mit dem
Hidden-File zur nächsten Backup-Diskette erscheint im
Inhaltsverzeichnis nicht unter ihrem eigenem Namen,
sondern unter dem Namen des Hidden-Files der vorherge-
henden Diskette.
Ein Beispiel verdeutlicht diesen Sachverhalt: Sie benutzen
zwei mit System formatierte 360 KByte-Disketten für den
Backup-Vorgang, und eine zu sichernde Datei von 400
KByte Umfang heißt »beispiel.txt«. Nach dem Backup ent-
132
hält die Backup-Diskette 1 korrekt den Dateinamen »bei-
spiel.txt«. Backup-Diskette 2 dagegen enthält anschlie-
ßend den (falschen) Dateinamen »ibmdos.com« für den
Rest der Beispiel-Datei, also den Namen der letzten Sy-
stem-Datei der Ursprungs-Diskette 1.
So interessant dieser kleine Fehler auch ist, er bleibt
glücklicherweise völlig folgenlos. Mit »backup« gesicher-
te Dateien sind nämlich keine einfachen Kopien, sondern
enthalten in den ersten Bytes jeder Datei zusätzliche Infor-
mationen wie ursprüngliches Laufwerk, Verzeichnis und
Dateinamen. Beim Zurückladen mit »restore« werden die-
se Angaben verwendet; der auf der Backup-Diskette im In-
haltsverzeichnis erscheinende Name spielt dabei keine
Rolle. Mit anderen Worten: PC-DOS 3.21 enthält einen
kleinen Bug im Backup-Befehl, aber durch die interne Or-
ganisation des Backup-Verfahrens ist automatisch sicher-
gestellt, das dieser und ähnliche Fehler keine Folgen ha-
ben. Trotz intensiver Tests war ein entsprechender Bug
bei den aktuellen MS-DOS-Versionen und bei PC-DOS 3.3
übrigens nicht festzustellen.
Bleibt zu bemerken, daß das ob seiner Geschwindigkeit oft
gescholtene Backup-Verfahren im PC-DOS und im MS-
DOS extrem sicher ist und im Gegensatz zu vielen ande-
ren, schnelleren Backup-Methoden insbesondere Dinge
wie Datei-Attribute oder Namen stets korrekt wieder zu-
zuckspeichert (Peter Graetsch/ev)
Batch-Tricks
Mit dem Shift-Kommando zur Stapelverarbeitung lassen
sich viele Batch-Routinen eleganter, universeller und
raumsparender schreiben. Dies wird deutlich an den bei-
den im folgenden beschriebenen Batch-Dateien »ed« (Era-
se Directory) und »save« (Sichern von Dateien von der
RAM-Disk).
Mit »ed« (Listing 2) lassen sich beliebig viele Unterver-
zeichnisse (Directories) mit einem einzigen Aufruf voll-
ständig löschen. Die Löschprozedur ist allerdings nur ein
einziges Mal vorhanden, nämlich für den ersten Parame-
ter. Mit »shift« wird nach dem Bearbeiten des ersten Para-
meters der zweite Parameter zum ersten gemacht und an-
schließend zum Anfang der Prozedur zurückgesprungen.
Diese Schleife wird nur unterbrochen, wenn kein weiterer
Parameter mehr vorhanden ist, wenn also nach einem
Shift-Kommando der erste Parameter wegfällt und kein
weiterer mehr an seine Stelle rückt. In das DOS-Verzeich-
nis Ihrer Festplatte oder auf Ihre Systemdiskette aufge-
nommen, ist »ed.bat« eine oft nützliche, aber natürlich
nur mit sehr viel Vorsicht anzuwendende Utility.
Auch »save.bat« (Listing 6) arbeitet mit dem Shift-Befehl,
der hier sogar zweimal verwendet wird. Zusätzlich zur
Hauptroutine zur Datensicherung gibt es nämlich noch
: echo off
: rem ed.bat
if "%l==" goto memo
if %1==7? goto memo
echo j >ja.dat
:start
if "%l==" goto end
: del %1\*.* <ja.dat >nul
ı rd %l
: shift
: goto start
: :memo
: echo Löschen Sie ganze Verzeichnisse in bel
iebiger
: echo Zahl mit ED.BAT (Erase Directory) !
: echo SYNTAX: ED <dirl> <dir2> <dir3> ... <d
irn>
: echo Festplatten-Utility von C.A.Welling, n
eue Version, Dez 87
o
1
2:
3:
4:
5:
6:
Te:
8
9
: :end
: del ja.dat
Listing 2. »ed.bat« löscht mehrere Directories auf einmal
DOS 4'88
u
KOMPATIBEL ...24-STUNDEN-TEST ... LEISTUNG
1S... QUALITÄT... 1 JAHR GARANTIE
XT 16PC
Floppyversion 4,77/10 MHz
2x360 KB 1999,-
Harddiskversion 4,77/10 MHz
om 2049,-
@ voll IBM®XT kompatibel
= Personal Computer
Ess Graphics Printer Plus
@ voll kompatibel zum
IBM
@ 8088 CPU + 8087 Sockel ne Compüten
@8XT Slots raphics Printer 399
@ 120 Zeichen/sec.
® 640 KB freier Speicher SIcnenaee L}
@ 2x 360 KB Floppy-Drive
@ Monochr. Grafikkarte
@ (Hercules Il komp. 720 x 348 P)
@ Deutsche Tastatur MK 5060
@ 150 W Schaltnetzteil
@ 2 Parallele Schnittstellen
@ Serielle Schnittstelle
@ akkugep. Uhr
© Gameport
@ MS-DOS
@ 14“ Monitor
OKI MICROLINE
ML 192 Elite
@ 9 Nadel Matrixdrucker
@ Druckgeschwindigkeit 200 Z./sec.
@ 40 Zeichen/sec. NLQ
® Druckpuffer 8KB
@ IBM Kompatibel 899,-
Floppyversion
J Erweiterungen:
2 r Austauschpreis für EGA-Set 1099,-
Harddiskversion 2. Laufwerk 360 KB 299,-
2. Laufwerk 1,2 MB 349,-
1x 1,2 MB Coprozessor 80287 899,-
(u RAM Karte leer 2,5 MB 249,-
1x20 MB RAM Erweiterung pro 512KB 299,-
@ voll IBM®AT kompatibel Netzwerkkarten incl. Softw. 899,-
@ 80286 CPU + 80287 Sockel : 30MB statt 20MB + 199,-
® Speed nach Landmark 16 60 MB statt 20 MB + 1099,-
® Norton SI 15
@6AT+2XTSIots sis]: 2) f
@ 640 KB freier Speicher &-
@ 1x 1,2 MB/360 KB Laufwerk ) ‚)) Im un ) u N \ I Pr = To NE DD EIsE
@ Monochr. Grafikkarte eielonansage sec.
@ (Hercules Il komp. 720 x 348 P) (022.02)
@ 2 Parallele Schnittstellen Festplatten & Controller 108140
@ Serielle Schnittstelle Grafikkarten 108141
[} Batteriegep. Echtzeituhr Monitore 108142
: Are f / Schnittstellenkarten 108143
es etup-Software Ze 5 .. Er Drucker En. 108144
® 14“ Monitor Se Aktuelle Neuigkeiten 108145
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Tel n- N r. = © 22 02/ 1 oO so Pe en SER NETRUMENTS GMBH eingetragen AG
Bergisch Gladbach - HRB2575. Herstellung und Vertrieb von Mikrocomputern,
Fax: 02202/31009 - Telex: 83873518 5060 Bergisch Gladbach 2 Bansberger Simahe 287
w
V
Tips & Tricks
: echo off
: rem save.bat
: if "%l==" goto memo
: if %1==7? goto memo
: els
: goto start
: rem RAM-Disk-Utility von C.A.Welling. neue
Version, Dez 87
Sicherungsbefehlsdatei SAVE.BA
: echo Sichern Sie beliebig viele Dateien von
RAM-Disk
: echo auf die Festplatte Laufwerk C:\
: echo SYNTAX: SAVE <dateil> <datei2> ... <da
tei n>
: echo Dateien dürfen keine Extension haben !
: goto endneu
: check
: echo DATEI "%1” NICHT VORHANDEN !
: if not exist error.err echo x >error.err
: shift
ı :start
: if *%l==* goto endws
: if not exist %1 goto check
: if exist c:\%l.bak del c:\%l.bak
: if exist c:\%l ren c:\%1.bak
: copy %l c:\ >nul
: if exist %l.bak del %1.bak
: echo DATEI %1 GESICHERT !
: shift
: goto start
: zendws
: if not exist error.err goto wstar
: echo KERRRHURRKURERKUHUUHUUUUHUUUUEEE
--...nnn.n
: echo Fehler beim Ablauf von SAVE: Bitte Neu
eingabe !
B echo WERNER
.........
: del error.err
: goto endneu
: ıwstar
: rem Statt WS beliebiges Programm eintragen
ı Ws
: :endneu
Listing 3. »save.bat« sichert Dateien von der RAM-Disk
eine weitere Routine zur Fehlerbehandlung. Durch diese
Fehlerbehandlung wird erreicht, daß »save« bei einem fal-
schen oder unmöglichen Parameter nicht einfach abbricht,
sondern ihn im Rahmen einer Fehlerroutine gesondert be-
handelt. Dabei wird der Fehler angezeigt und durch Anla-
ge einer speziellen Datei für spätere Auswertungen festge-
halten. Durch das besondere Verfahren der Fehlerbehand-
lung ist sichergestellt, daß alle korrekten Parameter, egal
an welcher Stelle sie auch stehen, in jedem Falle bearbei-
tet werden. »save« wurde für die Sicherung von Wordstar-
Texten von der RAM-Disk auf Festplatte entwickelt, kann
aber natürlich auch für andere Dateien verwendet werden.
Die zu sichernden Dateien auf der RAM-Disk dürfen aller-
dings keine Namenserweiterung (Extension) haben.
»save« befreit die RAM-Disk in einem Arbeitsgang von al-
len Bak-Dateien und sichert gleichzeitig die aktuellen Ver-
sionen der entsprechenden Dateien auf Festplatte. Sollte
Ihre Festplatte eine andere Bezeichnung als C haben, oder
wollen Sie anstelle der Festplatte auf ein Diskettenlauf-
werk sichern, dann ersetzen Sie einfach im Listing 3 alle
Zugriffe auf C durch Zugriffe auf das gewünschte Lauf-
werk. Zum Schluß ruft das Save-Programm Wordstar auf.
Diesen Aufruf können Sie entweder ganz entfernen oder je
nach Belieben durch den Aufruf eines anderen Programms
ersetzen. (C. A. Welling/ev)
Deutschland-Flagge als Prompt
Wie wäre es, wenn anstelle der langweiligen MS-
DOS-Meldung »A > « einmal ein außergewöhnlicher
Prompt zu sehen wäre? Mit wenig Aufwand können Sie
beispielsweise die Deutschlandflagge als Prompt program-
mieren (einen Farbmonitor natürlich vorausgesetzt). Dies
ist kein Aprilscherz, es geht tatsächlich. Tippen Sie dazu
einfach die Prompt-Zeile aus Listing 4 ein. Da diese Zeile
134
[CG4] O0: rem flagge.bat
[105] an EEE :
e[31m ERBE 24 ;3H$el 33m
B$el30:31m $p$g
Listing 4. Die Deutschland-Flagge als Prompt
länger als 80 Zeichen ist und das Listing nur funktioniert,
wenn alles komplett in eine Zeile geschrieben wird, ver-
wenden Sie zum Eintippen am besten einen Texteditor
(beispielsweise »edlin.com« oder den Turbo Pascal-Edi-
tor). Die dunklen Balken im Listing geben Sie über die Ta-
stenkombination [Alt-219] (bei gedrückter Alt-Taste auf
dem Ziffernblock 219 tippen) als Sonderzeichen ein.
Speichern Sie die so erzeugte Zeile dann einfach unter
dem Namen »flagge.bat« auf Diskette oder Festplatte.
Wenn Sie diese Stapeldatei anschließend mit »flagge« auf-
rufen, dann erscheint die Deutschlandflagge tatsächlich
als Prompt. Voraussetzung ist allerdings, daß Sie den
Ansi-Treiber installiert haben. Dazu muß Ihre Datei »con-
fig.sys« auf der Festplatte oder auf der Start-Diskette die
Zeile »device = ansi.sys« enthalten, eventuell mit zusätzli-
cher Pfadangabe. Nähere Einzelheiten zu »ansi.sys« fin-
den Sie in Ihrem MS-DOS-Handbuch. Natürlich gibt es
auch einen Weg, den normalen Prompt wieder einzu-
schalten. Geben Sie dazu einfach den Prompt-Befehl ohne
weitere Parameter ein. (Andreas Morawietz/ev)
Bildschirmfarben ändern
Mit der nützlichen Batch-Datei aus Listing 5 ändern Sie
ganz nach Lust und Laune die Farben Ihres CGA- oder
EGA-Bildschirms, und das ohne großartig programmieren
zu müssen. Einige einfache MS-DOS-Befehle reichen völ-
lig aus. Tippen Sie dazu einfach die Zeilen nach Listing 5
mit einem Texteditor ab und speichern Sie sie unter dem
Namen »farbe.bat«. Das Programm benutzt die Variablen-
übergabe in Batch-Dateien, um die entsprechenden Farb-
codes zu erhalten. Sie rufen das fertige Programm zum
Beispiel so auf:
farbe 30 47
Der erste angegebene Farbcode bestimmt die Zeichenfar-
be, der zweite die Hintergrundfarbe. Wenn Sie das Pro-
gramm ohne weitere Parameter aufrufen, erhalten Sie eine
Liste aller gültigen Farbparameter. Das Programm verwen-
det den Prompt-Befehl, um die Farben umzuschalten. Als
Nebeneffekt wird auch gleich noch die aktuelle Uhrzeit,
das Datum sowie das gewählte Laufwerk und Directory
angezeigt. Damit der Prompt-Befehl funktioniert, muß der
Ansi-Treiber (Datei »ansi.sys«) installiert sein. Beachten
Sie die Hinweise zu »ansi.sys« in Ihrem MS-DOS-Hand-
buch. (Andreas Morawietz/ev)
rem farbe.bat
echo off
if "%l==" goto fehler
if "%2==" goto fehler
prompt $e[lOm$e[l%1;%2m $t$h$h$h$h Uhr, Datum
:$d $p$g
goto ok
:fehler
echo Aufruf mit farbe farbel farbe2
echo .
echo z.B. farbe 33 46
: echo .
: echo farbel ist der Vordergrund (Schrift)
: echo 30=schwarz, 31=rot, 32=grün, 33=gelb,
34=blau,
: echo 35=violett,
: echo .
: echo farbe2 ist der Hintergrund
: echo 40=schwarz, 4l=rot, 42=grün, 43=gelb,
44=blau,
: echo 45=violett, 46=hellblau, 47=weiß
: :ok
0:
1:
2:
3:
4:
5:
6:
T:
8:
9:
36=hellblau, 37=weiß
Listing 5. Bildschirmfarben einfach geändert
DOS 4'88
Passwort-Schutz unwirksam machen
In diversen Computer-Zeitschriften wurden in letzter Zeit
eine Vielzahl von Passwort-Programmen veröffentlicht,
die den Zugang zum Computer nur autorisierten Personen
gestatten sollen. Die meisten dieser Programme sind schlicht-
weg unbrauchbar. Soll nämlich mit einer Passwort-Abfrage
der Zugang zum Computer kontolliert werden, so reicht mei-
stens schon das Abbrechen des Computer-Startvorgangs mit
[Ctrl-C], um wieder auf die MS-DOS-Ebene zu gelangen. Ganz
schlaue Passwort-Programmierer bauen daher als ersten Be-
fehl der Autostart-Datei »autoexec.bat« das MS-DOS-Kom-
mando »break off« ein, um die Möglichkeit des Abbruchs aus-
zuschalten. Als DOS-Leser können Sie aber auch darüber nur
müde lächeln. Sie brauchen nur während des Startvorgangs
des PCs kontinuierlich die Tastenkombination [Ctrl-C] oder
[Ctrl-Break] festzuhalten. Damit wird die Ausführung der Da-
tei »autoexec.bat« bereits ganz zu Anfang, noch vor der Aus-
führung des Kommandos »break off« angehalten. Sie können
nun ganz normal weitere Befehle eingeben, beispielsweise
die Datei »autoexec.bat« mit dem Type-Befehl auflisten
und sich ansehen, wie der Passwortschutz arbeitet. Am
einfachsten vollziehen Sie den Startvorgang nach, indem
Sie alle in der Autoexec-Datei enthaltenen Befehle eintip-
pen, mit Ausnahme von »break off« und der Befehle, die
wahrscheinlich die Passwort-Abfrage auslösen. Beachten
Sie aber: Wenn Sie die Autoexec-Datei nach der beschrie-
benen Methode ganz zu Anfang abbrechen, dann ist nor-
malerweise die US-Tastaturbelegung Ihres PCs aktiv. Eini-
ge Tasten sind dann anders belegt, als es ihrer Beschrif-
tung entspricht. Unter anderem sind die Buchstaben »z«
und »y« vertauscht. Rufen Sie daher den deutschen Tasta-
turtreiber »keybgr« so bald wie möglich manuell auf, um
mit Ihrem PC normal arbeiten zu können.
(Norbert A. Przesang/ev)
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Gönnen Sie sich ein bißchen Entspannung:
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Die kleine Spielesammlung
5 Disketten mit Superspielen nur DM 45,-
Tips & Tricks
Schneider-Trick
Der Schneider PC mit CGA- oder EGA-Grafikkarte bietet
die Möglichkeit, beliebige Bildschirmfarben einzustellen
und dauerhaft zu speichern. Wer nun mit dunkler Schrift
auf hellem Hintergrund arbeitet, der stellt bei vielen Pro-
grammen fest, das bei der Rückkehr zum Betriebssystem
die Bildschirmfarben verändert sind. Der helle Bild-
schirmrahmen aber bleibt in den meisten Fällen bestehen.
Das ist oft ärgerlich und beansprucht darüber hinaus die
Augen. Anstatt nun aber über die RTC-Utility des Schnei-
der PC alle Farben neu einzustellen, reicht es auch aus,
einfach den Texteditor »rped« von der Schneider System-
diskette aufzurufen und ihn sofort mit der F4-Taste wieder
zu verlassen. Dadurch werden die im batteriegepufferten
NVR-RAM gespeicherten Bildschirmfarben wiederherge-
stellt. (Andreas Morawietz/ev)
Unterprogramme in Stapeldateien
Auch bei MS-DOS-Versionen kleiner als 3.3 ist es mög-
lich, Stapeldateien als Unterprogramme aufzurufen. Dazu
wird einfach der Kommandoprozessor »command.com«
als Programm aufgerufen und bekommt als Parameter ne-
ben der Option »/C« den Namen und alle Parameter der
aufzurufenden Stapeldatei übergeben. Ein Beispiel für ei-
nen solchen Aufruf ist
command /c name parameteri1 parameter2
So wird die Datei »name.bat« als Unterprogramm mit den
Parametern »parameter1« und »parameter2« aufgerufen.
Danach wird der Ablauf der ursprünglichen Stapeldatei
mit der nächsten Zeile normal fortgesetzt.
(Klaus Mank/ev)
r
u
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4'88 DOS
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135
Tips & Tricks
Der Prompt-Befehl und »ansi.sys«
Die meisten PC-Anwender benutzen den Prompt-Befehl
von MS-DOS wenn überhaupt, dann nur zum Setzen einer
neuen Systemanfrage. Wie im MS-DOS-Handbuch ange-
geben, kann der Prompt-Befehl jedoch auch dazu benutzt
werden, um Escape-Sequenzen für den Ansi-Treiber zu er-
zeugen. Der Ansi-Treiber, repräsentiert durch die Datei
»ansi.sys« auf Ihrer Systemdiskette, stellt erweiterte Bild-
schirmsteuerfunktionen zur Verfügung. Unter anderem
lassen sich damit beispielsweise Cursorposition oder die
Bildschirmfarben einstellen. Eine weitere wichtige An-
wendung des Ansi-Treibers ist die Belegung von Funk-
tionstasten. »Ansi« ist übrigens die Abkürzung für »Ame-
rican National Standard Institute«. Die Steuersequenzen
des Ansi-Treibers entsprechen also der US-Norm für Bild-
schirmgeräte.
Damit der Ansi-Treiber wirksam werden kann, muß er in
der Konfigurationsdatei »config.sys« als Gerätetreiber ver-
merkt sein. Die Config-Datei muß dann eine Zeile wie
device=ansi.sys
enthalten. Wenn die Datei »ansi.sys« sich in einem Unter-
verzeichnis befindet, muß der entsprechende Zugriffspfad
ebenfalls angegeben sein, also beispielsweise
devicesc: \sys \ansi.sys
Tabelle 2 zeigt die wesentlichen Funktionen des Ansi-
Treibers. Jede Ansi-Sequenz beginnt mit dem Escape-Zei-
chen (ASCII-Wert 27), unmittelbar gefolgt von einer ecki-
gen Klammer. Nähere Informationen über den Ansi-Trei-
ber finden Sie auch in Ihrem MS-DOS-Handbuch. Hier fol-
gen nun einige Beispiele, wie man mit Hilfe des Prompt-
Befehls Ansi-Steuerbefehle in Form von Escape-Sequen-
zen eingeben kann. Der Prompt-Befehl ist dazu besonders
geeignet, da er eine einfache Möglichkeit bietet, das Esca-
pe-Zeichen einzutippen. Dieses Zeichen läßt sich norma-
lerweise unter MS-DOS nicht direkt über die Tastatur ein-
geben. Der Prompt-Befehl stellt dafür aber die Zeichenfol-
ge »$e« zur Verfügung. Diese Zeichenfolge wird während
der Ausführung des Prompt-Befehls in das Escape-Zei-
chen umgewandelt.
Eine der wesentlichen Eigenschaften des Ansi-Treibers ist
seine Fähigkeit, Funktions- und Sondertasten mit beliebi-
gen Zeichenfolgen zu belegen. In der entsprechenden
Ansi-Sequenz wird dazu zuerst der Tastencode der zu be-
legenden Taste angegeben, gefolgt von einem Semikolon
und der in Anführungszeichen eingeschlossenen Zeichen-
folge, mit der die Taste belegt werden soll. Anstelle der
Zeichenfolge können auch die ASCII-Werte der einzelnen
Zeichen, jeweils durch ein Semikolon voneinander ge-
trennt, verwendet werden. Der Tastencode entspricht für
die normalen Zeichentasten dem ASCII-Wert der Taste,
wie er in Ihrem MS-DOS-Handbuch beschrieben ist. Die
Sequenz zum Umdefinieren einer Taste schließt immer
mit einem kleinen »p«. Um zum Beispiel auf Ihrer PC-Ta-
Steuerzeichen Funktion
ESC [xA Cursur um x Zeilen nach oben bewegen
ESC [xB Cursor um x Zeilen nach unten bewegen
ESC [xC Cursor um x Spalten nach rechts bewegen
ESC [xD Cursor um x Spalten nach links bewegen
ESC [x;yH Cursor in Zeile x, Spalte y setzen
ESC [=xh Bildschirmmodus x festlegen
ESC [2J Bildschirm löschen und Cursor-Home
ESC IK Löschen bis zum Zeilenende
ESC [=xI Bildschirmmodus auf x ändern
ESC [x;...;ym Grafikparameter x bis y setzen
ESC [6n Aktuelle Cursorposition abfragen
ESC [x;y;...p Taste mit Code x mit Zeichenfolge y etc. belegen
ESC [x;yR Aktuelle Cursorposition x,y anzeigen
ESC [s Aktuelle Cursorposition intern speichern
ESC [u Cursor auf intern gespeicherte Position setzen
Tabelle 2. Die wichtigsten Funktionen des Ansi-Treibers
136
Scan-Code Sondertaste Scan-Code Sondertaste
3 Gıri-2 86 Shift-F3
15 Shift-Tab 87 Shift-F4
16 AIt-Q 88 Shift-F5
H A 89 Shift-F6
- 90 Shift-F7
19 AI-R 91 Shift-F8
20 A 92 Shift-F9
a Au 93 Shift-F10
23 All 94 Gri-F1
24 Alt-O 95 Gtrl-F2
25 Alt-P 96 Gtri-F3
30 Alt-A 97 Otri-F4
31 Alt-S 98 Gtri-F5
32 Alt-D 99 Ctri-F6
33 Alt-F 100 Cri-F7
34 Alt-G 101 Ciri-F8
35 At-H 102 Gtri-F9
36 Alt-J 103 Cri-F10
97 Alt-K 104 Alt-F1
. A 105 Alt-F2
- 106 Alt-F3
45 Alt-X 107 Alt-F4
= N, 108 Alt-F5
% AB 109 Alt-F6
” AIN 110 Alt-F7
59 Fi 112 Alt-F9
60 F2 113 Alt-F10
61 F3 114 Ctrl-PrtSc
Gtri-Cursor-links
Otrl-Cursor-rechts
62 F4 115
63 F5 116
64 F6. 117 Ctri-End
65 F7 118 Ctrl-PgDn
66 F8 119 Ctrl-Home
87 F9 120 Alt-1
En Fio 121 Alt-2
71 Home 2
122 Alt-3
72 Cursor oben
123 Alt-4
2 Eaup 124 Alt-5
75 Cursor links 125 ae
77 Cursor rechts
79 End 126 Alt-7
80 Cursor unten 127 AIt-8
81 PgDn 128 Alt-9
82 Ins 129 Alt-O
83 Del 130 Alt-e1-
84 Shift-F1 131 Alt-’
Shift-F2
Tabelle 3. Die Scan-Codes beim IBM-PC und kompatiblen Compu-
tern
statur aus einem »A« ein »X« zu machen, verwenden Sie
einfach den folgenden Prompt-Befehl:
prompt $e[65;88p
Dabei ist 65 der ASCII-Wert für »A«, 88 derjenige für »X«.
Eine etwas sinnvollere Anwendung ist die Belegung der
Doppelkreuztaste » #« (ASCI-Wert 35) mit dem unter MS-
DOS häufig gebrauchten »Backslash« (» \«, ASCH-Wert
92):
prompt $e[35;92p
Wenn Sie diese Befehle direkt über die Tastatur eingeben,
werden Sie feststellen, daß die normale Bereitschaftsan-
zeige des Betriebssystems (»A >«) verschwunden ist. Der
Prompt-Befehl dient nämlich in erster Linie dazu, die Art
und Weise dieser Bereitschaftsanzeige zu verändern. Sie
erhalten die normale Anzeige wieder, wenn Sie den
Prompt-Befehl ohne jegliche Parameter eingeben. Durch
Eingabe von
prompt $p$g
erhalten Sie eine etwas ausführlichere Bereitschaftsmel-
dung, bei der auch das gerade aktuelle Unterverzeichnis
angezeigt wird.
Doch zurück zur Tastenbelegung mittels Prompt-Befehl.
Wichtiger als die Möglichkeit, normale Zeichentasten um-
zudefinieren, ist die Tatsache, daß Sie auf ähnliche Art
und Weise auch die Funktions- und Sondertasten Ihres PC
belegen können. Diese Tasten werden im Gegensatz zu
den normalen Tasten mit einem aus zwei Zeichen beste-
DOS 4'88
henden Code angesprochen. Das erste Zeichen dieses Co-
des ist bei allen Sondertasten stets eine Null. Das zweite
Zeichen entnehmen Sie bitte der Tabelle 3.
Wie Sie sehen können, ist der Code der Funktionstaste
[F1] beispielsweise 59. Um die F1-Taste mit dem String
»dir« zu belegen, dient daher die folgende Sequenz:
prompt $e[0;59;"DIR";p
Wenn Sie eine Taste mit einem MS-DOS-Befehl belegt ha-
ben und die sofortige Ausführung dieses Befehls auf den
entsprechenden Tastendruck hin wünschen, dann fügen
Sie an den String einfach noch den Code der Return-Taste
(13) an. Mit
prompt $e[0;59;"DIR";13p
wird beispielsweise das Dir-Kommando nach Drücken der
F1-Taste sofort ausgeführt. Auf diese Art und Weise kön-
nen Sie sich selbst nach Belieben eine ideale Funktionsta-
stenbelegung zusammenstellen. Dabei sollten Sie es aber
nicht übertreiben. Die Zeichenfolgen, mit denen Sie die
Tasten belegen, werden in einem speziellen reservierte
Datenpuffer abgelegt. Je nach Version des Ansi-Treibers
kann die Größe dieses Puffers differieren. Normalerweise
beträgt die Kapazität etwa zwei KByte, was im Schnitt für
etwa 30 bis 40 Tastenbelegungen ausreicht. Ist die Puffer-
kapazität überschritten, dann erfolgt keine Fehlermel-
dung, aber weitere Definitionen haben ganz einfach keine
Wirkung mehr.
Ein weiterer Hinweis: So gut wie alle Anwenderprogram-
me arbeiten mit eigenen Routinen zur Zeichenein- und
Ausgabe und umgehen dadurch die mittels Ansi-Treiber
gesetzten Tastaturumbelegungen. Ihre Tastenbelegungen
sind also in der Regel nur auf der Betriebssystem-Ebene
wirksam. Dennoch ist der Einsatz von Funktionstasten
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488 DOS
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:\dos;c:\dos\tools
$e[0:63; "Lotus" ; 13p
$e[l0:65; "Word": 13p
$e[0;67;"dBase" ; 13p
0:
1:
2:
3:
4:
5:
6:
T:
8:
9:
: echo F5: Lotus
ı echo F7: Word
: echo F9: dBase
Listing 6. Ein Beispiel für Tastenbelegungen in der Autoexec-Datei
durchaus sinnvoll, zum Beispiel im Rahmen eines einfa-
chen Menüsystems. Arbeiten Sie zum Beispiel mit mehre-
ren Programmen, die auf der Festplatte gespeichert sind,
dann belegen Sie doch einfach die Funktionstasten mit
den Namen dieser Programme. Das jeweils gewünschte
Programm ist dann buchstäblich auf einen einzigen Ta-
stendruck hin bereit.
Damit Sie sich das ständig neue Eingeben der entspre-
chenden Prompt-Befehle nach jedem Neustart Ihres PCs
sparen, ist es sinnvoll, alle Befehle zur Tastendefinition in
die Datei »autoexec.bat« zu übernehmen, wo Sie beim
Starten des Computers automatisch ausgeführt werden.
Listing 6 zeigt ein typisches Beispiel einer so erweiterten
Autoexec-Datei. Die dort angegebenen Tastaturbelegun-
gen und Pfadangaben sind natürlich nur Beispiele aus ei-
ner ganzen Reihe von sinnvollen Möglichkeiten. Sie kön-
nen die entsprechenden Tasten natürlich auch mit ganz
anderen Befehlen belegen.
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137
Utilities
Geprüfte
Eingabe
Mit SCheck, dem Checksummenprüfprogramm der
DOS International, werden alle Listings auf korrek-
te Eingabe überprüft. Der eingebaute Editor erlaubt
sofortige Fehlerkorrektur. Sie sparen damit jede
Menge Zeit beim Abtippen von Listings.
Immer mehr Leser der DOS International kaufen sich kei-
ne fertige Software, sondern finden in der Zeitschrift Pro-
gramme abgedruckt, die Ihren Wünschen voll entspre-
chen. Nicht zuletzt Ihre Wünsche, doch einmal ein ganzes
Heft voller Programme für den PC zu veröffentlichen, ha-
ben zu der zweiten DOS Extra geführt.
Damit nun aber die Eingabe möglichst schnell und fehler-
frei erfolgen kann, finden Sie ab sofort in der DOS sämtli-
che Listings mit Prüfsumme versehen. Mit Hilfe der Routi-
ne SCheck (Listing 1) können Sie Ihre Zeilen mit dem ab-
gedruckten Programm auf Fehler überprüfen. SCheck
stellt Ihnen dazu zwei verschiedene Eingabevarianten zur
Verfügung.
Beim ersten Weg geben Sie mit dem Editor der entspre-
chenden Programmiersprache - oder auch mit einem be-
liebigen Texteditor, der ASCII-Dateien erzeugt - nur den
Quellcode ein. Dieser steht hinter der Prüfsumme (in ecki-
gen Klammern) und der Zeilennummer (Zahl mit Doppel-
punkt). Listing 2 zeigt eine Pascal-Routine, wie sie im
Heft abgedruckt ist, Listing 3 die gleichen Programmzei-
len, so wie Sie sie in den Computer eingeben müssen.
Eine Programmzeile wird immer durch die Zeilennummer
angezeigt und kann dabei im Druck über mehrere Zeilen
gehen. In solch einem Fall müssen Sie die Anweisungen
durchgängig in einer Zeile in den Editor eintippen.
Als nächstes starten Sie SCheck mit dem Dateinamen
scheck <Name.Ext>
Legen Sie sich bitte von der eingegebenen Datei eine Ko-
pie an. Zwar arbeitet SCheck nicht mit dem Original, son-
dern mit einer Kopie, die erst ganz zum Schluß als aktuel-
le Datei verändert wird, doch wenn ein Fehler beim Spei-
chern auftritt, so ist es nicht ausgeschlossen, daß die müh-
sam eingetippten Daten verloren gehen. Also immer als
erstes eine Kopie der Daten anlegen.
Das Bild zeigt die aktuelle Zeile in dem oberen Fenster.
Die Checksumme wird darunter links angezeigt. Diese
vergleichen Sie mit der abgedruckten Zahl in den eckigen
Klammern. Rechts daneben steht die Zeilennummer und
der Name der aktuellen Datei. Im unteren Fenster werden
Fehlermeldungen und Hinweise auf die weitere Bearbei-
tung ausgegeben. Im hier abgebildeten Fall können Sie
mit [Return] die Zeile unverändert übernehmen oder mit
[E] den Editor aufrufen.
Der Editor dient der Korrektur fehlerhafter Zeilen. Er ar-
beitet immer im Einfügemodus, so daß fehlerhafte Einga-
ben extra gelöscht werden müssen. Sie können also nichts
versehentlich überschreiben. Mit den Cursortasten steuern
Sie den Cursor im Editierfenster. [Home] bringt den Cur-
sor an den Anfang der aktuellen Programmzeile und [End]
ans Ende. Löschen können Sie das Zeichen links vom Cur-
sor mit der Taste oberhalb der Enter-Taste (auf der
Schreibtastatur). [Del] löscht das Zeichen genau an der
Cursorposition. Mit [Return] übernehmen Sie die geänder-
te Programmzeile. Die Leerzeichen vor der ersten gültigen
Anweisung einer Programmzeile werden übrigens bei der
Prüfsummenberechnung nicht berücksichtigt. Strukturen
können Sie somit nach eigener Wahl einbauen. Weiter
138
Bild. Mit SCheck können Sie auch falsche Zeilen korrigieren
hinten stehende Leerzeichen sind für die Prüfsummenbe-
rechnung allerdings relevant. Die Tabulatorfunktion dür-
fen Sie nicht verwenden, wenn Sie mit der Prüfsumme
korrekt arbeiten wollen.
Haben Sie so das gesamte Programm durchgearbeitet, so
speichert ein letzter Druck auf [Enter] das korrigierte Li-
sting. Das Programm wird beendet und das fehlerfreie
Programm steht für die weitere Bearbeitung mit einem
Compiler, Assembler oder Interpreter zur Verfügung.
Listing 4 zeigt ein Basic-Programm, wie es in der DOS In-
ternational abgedruckt wird. Die Eingabe erfolgt wieder-
um ohne Prüfsumme, aber in diesem Fall mit Zeilennum-
mer. Listing 5 zeigt, wie die Routine eingegeben werden
muß.
SCheck erlaubt aber noch einen zweiten Weg, das Listing
korrekt einzugeben. Diesmal geben Sie die Prüfsumme mit
ein. Starten Sie den Programmeditor (wieder gilt, daß die
Dateien nur aus ASCIH-Werten bestehen dürfen) und geben
Sie das Programm mit der Prüfsumme ein. Die eckigen
Klammern lassen Sie weg und auch die Zeilennummer.
Listing 6 zeigt, wie die Datei mit dem Programm aus Li-
sting 2 aussehen muß. Listing 7 demonstriert das Ganze
für das Basic-Programm aus Listing 4.
SCheck starten Sie jetzt mit
scheck <Name.Ext> /a
Den Schrägstrich »/« können Sie auch durch » - « ersetzen.
Desgleichen darf die Option auch als Großbuchstabe ange-
geben werden. Der Checksummer verwandelt das Pro-
gramm nun in eine Quelldatei für den entsprechenden
Compiler. Dazu werden die ersten vier Zeichen abge-
schnitten, die Prüfsumme berechnet und bei einem Fehler
die entsprechende Zeile ausgegeben. Der Editor steht
dann wieder zur Verfügung. An der Art, wie die Datei ver-
ändert wird, sehen Sie, daß hinter der Prüfsumme (ohne
Klammern eingegeben) immer ein Leerzeichen stehen
muß. Danach folgt der Programmtext (nur in Basic mit
Zeilennummer).
Nach dem Durchlauf von SCheck steht wieder das fehler-
freie Programm ohne Prüfsumme auf der Diskette. Und
wieder gilt, daß Sie nicht mit dem Original Ihrer stunden-
langen Eintipparbeit arbeiten sollten, sondern nur mit ei-
ner Kopie derselben.
SCheck verfügt aber noch über eine weitere Option. Die
Hexdump-Listings können Sie jetzt nämlich auch ohne
den Debugger eingeben. Sie tippen ein Hexdum-Listing
wieder mit dem Editor ein und starten dann SCheck ohne
Option. Nach
scheck <Name.Ext>
wird der Text wie im ersten Fall zeilenweise mit Prüfsum-
me ausgegeben. Der Editor steht wiederum zur Korrektur
zur Verfügung.
DOS 4'88
Utilities
Befindet sich das Programm korrekt auf der Diskette, so
wird SCheck mit
scheck <Name.Ext> /b
erneut gestartet. Für die Option gilt das schon oben Gesag-
te. Auf der Diskette wird nun eine Binärdatei mit der Er-
weiterung ».bin« erzeugt. Für direkt ausführbare Com-Da-
teien müssen Sie das Programm nur noch mit
ren <Name>.bin <Name>.com
umbenennen.
Doch auch bei dieser Eingabe werden Sie durch Prüfsum-
men direkt unterstützt. Geben Sie den Programmtext mit
Prüfsumme ein und starten Sie den Checksummer mit
scheck <Name.Ext> /a
so werden die eingegebenen Daten zeilenweise überprüft.
Die so erzeugte Datei entspricht dem Hexdump ohne Prüf-
summe.
scheck <Name.Ext> /b
erzeugt die entsprechende Binärdatei.
Mit SCheck wird das Eingeben der Programme aus der
DOS International bedeutend komfortabler und weniger
fehlerträchtig. Wer allerdings kein Turbo Pascal besitzt,
um das Programm zu starten, der findet auf der Databox
zu der DOS Extra 2 und auf den Databoxen der DOS Inter-
national ab der Ausgabe 3’88 das Programm als lauffähige
Com-Datei. Ihren Listingeingaben steht nichts mehr im
Wege.
(ev/hg)
O: program check;
r:
2: { Ultra-Check-Utility von DOS International }
3:
4: { Volker Everts, 10.1.88 }
5: { Version 1.31 }
6: { Letzte Änderung: 20.1.88 }
Hr®
8:
9: const
10: ZEICHEN : string[32] = ’0123456789ABCDEFGHKLMNP
RSTUVWXYZ’;
11: SPACE = #32;
12: BS = #8;
13: TAB = #9;
14: BEL = #7;
153 CR = #13;
16: EMPTY = '';
12: ESC = #27;
18:
19: type
20: ZeilenTyp = string[255]:
21:
22: var
23; Zeile: ZeilenTyp;
24: ps, check: string[5]:;
25: Name, TempName, Option: string[40];
26: Ext: stringl4];
21: t, temp: text;
28: f: file of byte;
29: Nummer, b, code: integer
30: by: byte;
31; ch: char;
32: weiter, Auto, bin: boolean;
33:
34:
35: procedure init;
36:
37; var
38: i: integer:;
39:
40: begin
41: Auto := false;
42: bin := false;
43: window(1,1,80,25);
44: ClrSer; writeln:
45: writeln('r
S»:
46: writeln(' vw..." SCheck
1.31 ich 1;
47: writeln('
(ce) 1988 DOS International ||');
48: writeln('|-
1
49: writeln('
I)
50: writeln('||
=)
51: writeln(' l
4'88 DOS
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ste und Kommunikationswege in einem System.
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ge wie Telex, Mailbox, Datenbanken und vieles andere
zu nutzen.«
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Box: IFX2
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Infex
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und
Information
139
Utilities
133:
134:
135:
writeln(’||
I:
I:
writeln(' rm
1;
writeln(’|| CHECK:
DATEI: I:
writeln (m
m 3;
GotoXY(1,20);
writeln('r
writeln('||
if ParamCount <> O then
for i := I to ParamCount do
begin
Option := ParamStr(i);
if (Option '-a’)
or (Option '"-A')
or (Option 'Ja')
or (Option ’/Ak’) then Auto := true
else
if (Option
or (Option
or (Option
or (Option
else Name :
end
else Name := EMPTY;
repeat
if Name = EMPTY then
begin
GotoXY(3,21);
write(’Geben Sie einen Dateinamen ein’);
GotoXY(54,12);
BufLen := 24;
read(Name);
GotoXY(3,21);
write(’
end;
assign(t, Name);
{$I-} reset(t); {$I+)
if IOresult > O then
begin
for i := 1 to 3 do
begin
GotoXY(10,21);
write('’+++++ DATEIFEHLER
'-b')
'-B')
'/b’)
"/B’) then bin := true
Option;
+++44", BEL):
delay(200);
GotoXY(10,21);
write(’
delay(200);
end;
Name := EMPTY;
GotoXY(54,12);
write(’ Tr
end;
until Name <> EMPTY:
for i := 1 to length(Name) do Nameli) := UpCase
(Nameli]); 5
i := pos('.',Name);
if i = 0 then
begin
Name := Name + '.';
i := length(Name);
end;
Ext := copy(Name, i. 4):
Name := copy(Name, 1, i-1);
GotoXY(54,12);
write(Name, Ext);
TempName := Name + '.$$$';
assign(temp, TempName);
rewrite(temp);
if bin then
begin
assign(f, Name + '.BIN');
rewrite(f);
auto := false;
end;
Nummer := 0;
: end;
: procedure Pruefe(var z: ZeilenTyp);
{ Prüfsumme berechnen. Führende Leerzeichen und T
abulatoren }
{ werden nicht berücksichtigt. Bei Steuerzeichen
im Text }
{ erfolgt eine Warnung
136:
137:
var a, p., i, j: integer;
138:
139
140
: begin
:= 0;
1;
hile (zlal = SPACE) or (zlal = TAB) doa:
+ 1
for i := a to length(z) do
if zli] < #32 then
for j := 1 to 3 do
begin
GotoXY(3,21);
write(’ +++++ WARNUNG: Steuerzeichen in
Zeile ! ", BEL);
delay(200);
GotoXY(3,21);
write’
)
delay(200);
end
else p := ((i-a+l) and 7) * ord(zli]) + p:
ps :=
psli] := 'l';
for i := 2 to 4 do
begin
psli] := ZEICHEN[(p and 31) + 1];
p :=p shr 5;
end;
ps[5] := ')';
: end;
: procedure edit(var z: ZeilenTyp);
: const s = #32;
var
x: integer;
ch: char;
: procedure schreibe(c: char);
: begi
n
ir length(z) = 255 then write(BEL)
else
begin
insert(c, z, x);
xı=x + |;
GotoXY(1,1):;
write(z);
end;
: end;
: procedure rechts;
: begin
if x > length(z) then write(BEL)
elsex :=x + |
: end:
: procedure links;
: begin
if x = 1 then write(BEL)
else x :=x- |];
: end;
: procedure hoch;
: begin
if x < 78 then write(BEL)
else x := x - 77;
: end;
: procedure runter;
: begin
if x + 77 > length(z) then write(BEL)
else x := x + 77;
: end;
: procedure entf;
: begin
if x <= length(z) then
begin
delete(z, x. 1);
GotoXY(1,1);
write(z.,s);
end
else write(BEL);
: end:
: procedure del;
: begin
if x = 1 then write(BEL)
else
begin
delete(z, x-1, 1);
x ı:ı=ex - 1:
GotoXY(1,1);
write(z,s);
end;
: end;
: procedure posl;
: begin
x := 1;
: end;
procedure ende;
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Utilities
239
240:
241:
: begin
x := length(z) + 1;
end;
242:
243:
244:
245:
246:
247:
248:
249:
250:
251:
252:
253:
254:
255:
256:
257:
258:
259:
260:
261:
262:
263:
264:
265:
266:
267:
268:
269:
270:
271:
272:
273:
begin
GotoXY(3,21);
write('’ Editieren Sie die Programmzeile
[RETURN] Ende’);
window(2,6,78,10);
ClrSer;
write(z);
GotoXY(1,1);
x.tel:
repeat
read(kbd, ch);
case ch of
ESC:
begin
read(kbd, ch);
case ch of
*M’: rechts;
"K': links;
"H’: hoch;
"P’: runter;
'G': posl;
’0’: ende;
'S’: entf;
end;
end;
BS: del;
CR: ;
else schreibe(ch);
end; -
GotoXY(x mod 77, x div 77 + 1);
until ch = CR;
end;
274:
275:
276:
277:
278:
279:
280:
281:
282:
283:
284:
285:
286:
287:
288:
289:
290:
291:
292:
293:
294:
295:
296:
142
procedure ZeigeZeile;
begin
if Auto then
begin
check := '[’ + copy(Zeile, I, 3) + ’]';
Zeile := copy(Zeile, 4, 255);
end;
window(2,6,78,10);
ClrSer;
write(Zeile);
window(1,1,80,25);
GotoXY(29,12);
write(Nummer):;
pruefe(Zeile);
GotoXY(10,12);
write(ps);
if bin then exit;
if Auto then
if ps = check then
begin
GotoXY(3,21);
write(’ Prüfsumme OK für Zeile ’, Nummer
weiter := true;
end
else
begin
GotoXY(3,21);
B write(BEL, ' Prüfsummenfehler ! [E) E
ditieren [RETURN] Weiter [Ctrl-C] Abbrechen’);
E GotoXY(15,12);
end
else
begin
GotoXY(3,21);
write(' [E] Editieren [RETURN] Weiter
[Q) Quitt [Ctri-C] Abbrechen’);
GotoXY(15,12);
end;
: end;
: procedure Beenden;
: var fi: file:
: begin
while not eof(t) do
begin
readIn(t, Zeile):
writeln(temp, Zeile);
end;
close(t); closeltemp);
if bin then close(f);
assign(fi, Name + '.BAK');
($1-) reset(fi); ($I+)
if IOresult = O then erase(fi):
rename(t, Name + '.BAK');
rename(temp, Name + Ext):
GotoXY1(3.21):
if bin then Ext := '.BIN':
write(’ Die Datei ', Name, Ext, ' wurde gespeic
hert ');
while WhereX < 78 do write(' ');
GotoXY(1,25);
halt;
: end:
: procedure Quitt;
: begin
GotoXY(3,21);
write(’ Drücken Sie [J], um die Arbeit zu beend
GotoXY(48,21);
read(kbd,ch);
write(ch):;
if (ch = 'j') or (ch = 'J') then
begin
writeln(temp, Zeile);
Beenden;
end:
: end;
: begin
init;
if bin then
begin
GotoXY(3,21):;
write(’ >>> Binärdatei wird erzeugt <<<
;
: end;
361: while not eof(t) do
362: begin
363: readIn(t, Zeile):
364: repeat
365: weiter := false;
366: ZeigeZeile;
367: if bin then weiter := true;
368: if not weiter then
369: begin
370: read(kbd, ch);
371: case ch of
372: CR : weiter := true;
373: 'e’,'E': Edit(Zeile);
374: ’q’,'Q': if not Auto then Quitt;
375: end;
376: end;
377: until weiter;
378: writeln(temp, Zeile);
379: if bin then
380: begin
381: while copy(Zeile, 1, 1) = SPACE do dele
te(lZeile, 1, 1);
382: repeat
383: vall’$' + copy(Zeile, 1, 2), b, code)
384: if (code > 0) or (b < 0) or (b > 255)
then
385: begin
386: GotoXY(3,21);
387: write(’ +++++ ABBRUCH WEGEN DATEN
FEHLER +++++ );
388: GotoXY(1,25);
389: halt;
390: end;
391: by := b;
392: write(f, by):
393: Zeile := copy(Zeile, 3, 255);
394: while copy(Zeile, 1, 1) = SPACE do de
lete(Zeile, 1, 1);
395: until Zeile = EMPTY;
396: end;
397: Nummer := Nummer + 1;
398: end;
399: Beenden;
400: end.
Listing 1. SCheck prüft jede Zeile auf Fehler
VERSION = 'Version 2.3’;
SPACE = #32;
SPACES = ' 2
i ZEICHEN : string[32] = '0123456789ABCDEFG
HKLMNPRSTUVWXYZ';
var
Nummern, Drucker, Elite, Schmal, Fett, Ta
t, Pruef, HexDump: boolean;
Summe, Breite, Hoehe, ZeilenNummer, Druck
Zeile, Zaehler: integer;
p. t: text;
Ss. u2 WN-O
DOS 4'88
Utilities
[MN2] 8: f: BinFile;
[FB2] 95 LZ: char;
[PM2] 10: b: byte;
[YB5] ll: procedure info;
[BH1] 12: begin
[922] 13: writeln;
[EVD] 14: writeln(BEL, '+++++ Fehler bei Parametera
ngabe !');
Listing 2. So werden Pascal-Programme ab sofort gedruckt
VERSION = 'Version 2.3’;
SPACE = #32;
SPACES = ' :
ZEICHEN : string[32] = '0123456789ABCDEFGHKLMNPRSTUVWUXYZ'
var
Nummern, Drucker, Elite, Schmal, Fett, Txt, Pruef, HexDump: boolean;
Summe, Breite, Hoehe, ZeilenNummer, DruckZeile, Zaehler: integer;
p, t: text;
f: BinFile;
LZ: char;
b: byte;
procedure info;
begin
writeln;
writeln(BEL, "+++++ Fehler bei Parameterangabe !');
Listing 3. So müssen Sie das Pascal-Listing eingeben
V16 VERSION = 'Version 2.3';
H42 SPACE = #32;
262 SPACES = ' Br:
Y3E ZEICHEN : string[32] = '0123456789ABCDEFGHKLMNPRSTUVWXYZ'
EMO var
FIN Nummern, Drucker, Elite, Schmal, Fett, Txt, Pruef, HexDump: bool
FEL Summe, Breite, Hoehe, ZeilenNummer, DruckZeile, Zaehler: integer
RG2 p. t: text;
MN2 f: BinFile;
FB2 LZ: char;
PM2 b: byte;
YB5S procedure info;
BHI begin
922 writeln:
EVD writeln(BEL, '+++++ Fehler bei Parameterangabe !');
Listing 4. Pascal-Programme mit Prüfsumme eingegeben
[PRC] 1010 SCREEN 9:KEY OFF:CLS:COLOR 1,0:PALETTE 1,7:P
ALETTE 7,1
[6U4] 1020 COLORSW=1:GOTO 1100
[213] 1025 RESUME 1030
[H3B] 1030 ON ERROR GOTO 0:SCREEN 2:KEY OFF:CLS:COLORSW
=0
[164] 1040 VY1=199:VY2=150
[CDK] 1100 LOCATE 10,1:PRINT "Please type the longitude
of your country"
Listing 5. Bei der Eingabe müssen Sie auf die Zeilennum-
mer in eckigen Klammern verzichten
1010 SCREEN 9:KEY OFF:CLS:COLOR 1,0:PALETTE 1,7:PALETTE 7,1
1020 COLORSW=1:GOTO 1100
1025 RESUME 1030
1030 ON ERROR GOTO O:SCREEN 2:KEY OFF:CLS:COLORSW=O
1040 VY1=199:VY2=150
1100 LOCATE 10,1:PRINT "Please type the longitude of your country“
Listing 6. Basic-Programme sehen ab sofort in der DOS so
aus
PRC 1010 SCREEN 9:KEY OFF:CLS:COLOR 1,0:PALETTE 1,7:PALETTE 7,1
6U4 1020 COLORSW=1:GOTO 1100
213 1025 RESUME 1030
H3B 1030 ON ERROR GOTO O:SCREEN 2:KEY OFF:CLS:COLORSW=O
164 1040 VY1=199:VY2=150
CDK 1100 LOCATE 10.1:PRINT "Please type the longitude of your country"
Listing 7. Auch Basic-Programme können mit Prüfsumme
eingegeben werden
4'88 DOS
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kommazahlen
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Fehlerverfolgung mittels Trace möglich
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für MS-DOS/CP/M 86: 4 Speichermodelle + 8087 Unterstützung
AMD 9511 Unterstützung erhältlich
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Deutsche oder englische Version lieferbar
8"-/5,25”-/3,5"-/3"-Disk + deutsches Handbuch
MI-C für CP/M (Z80/8080) .......:2ccccneenen 445,— DM
MI-C für CP/M 86, MS-DOS ..........2.2222... 575,— DM
MI-C Crosscompiler (Ziel Z80/8080) ........... 745,— DM
MI-C Crossassembler + Linker (Ziel Z80/8080) .. 645,— DM
MI-C Crosscompiler/Assembler (Ziel 8051) ....... 1495,— DM
MI-C Crosscompiler/Assembler (Ziel 8096) ...... 1495,— DM
MI-C Crossassembler (Ziel 68000/68010/68020).. 795,— DM
MI-C Crossassembler (Ziel Z280).............. 795,— DM
Schnelle binäre 4 Byte Z80 Gleitkommabibliothek 798,— DM
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- Verschieben, Invertieren der Bildschirmfenster etc.
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gen, GEM-Format 2 Schattierungen, DTP-kompatibel
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(+Versandk. DM 5.-). Auslandslieferungen gegen Scheck (+ Versandkosten DM 10.-)
143
Utilities
Programmierung des Tastatur-
puffers unter Turbo Pascal
Der direkte Zugriff auf den Tastaturpuffer ist für be-
stimmte Programmierprobleme die eleganteste Lö-
sung. Dieser externe MS-DOS-Befehl hilft Ihnen beim
Programmieren des Puffers.
Was bei früheren Computer-Generationen (zum Beispiel
CBM) ein häufig benutzter Hilfsgriff war, scheint bei der An-
wendung auf Personalcomputern einen Bene Stellen-
wert zu besitzen: der direkte Zugriff auf den Tastaturpuffer.
Dennoch kann auch hier diese Option von ganz beträchtli-
chem Nutzen sein.
Der Tastaturpuffer hat die Funktion, gedrückte Tasten zu
speichern und für den Abruf aufzubewahren. Dies ist nötig,
um Fehler zu vermeiden, wenn die Tastatur schneller bedient
wird, als das momentan aktive Programm die Tastatureinga-
ben verarbeiten kann. Der Puffer ist als sogenannter
»fifo«-Speicher (first-in-first-out) organisiert, däs heißt, die
Tastencodes werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens an
das betreffende Programm weitergegeben.
MS-DOS besitzt einen Tastaturpuffer mit einer Speicherkapa-
zität von 15 Tasten. Der Puffer wird im RAM-Bereich von
0040:001E bis 002Dhex angelegt. Er besitzt also eine Länge
von genau 32 Byte oder 16 Worten. Jeder Tastendruck wird in
einem Wort abgespeichert. Im ersten Byte steht der ASCII-
Wert der Taste Svähre nd das zweite Byte die hardwarespezifi-
sche Positionsnummer enthält. Das letzte Wort des ers
bleibt immer frei. Die Stelle mit der ersten zu verwertenden
Taste steht an der Adresse 001A, die letzte in 001Chex.
Mit diesen Angaben können Sie direkt auf den Tastaturpuffer
zugreifen, um entweder bestimmte Tastensequenzen darin
abzulegen, oder aber, um bisher betätigte Tastendrücke zu
stornieren. Besonders wichtig ist hier der direkte Zugriff auf
den Puffer von Batch-Dateien.
Die Turbo Pascal-Prozedur »keybuffer« (siehe Listing) spei-
chert eine beliebige Zeichenkette im Tastaturpuffer, wobei
der bisherige erinhalt gelöscht wird. Das übergeordnete
Programm dient dazu, die Angaben zum ae ten Puffer-
inhalt als Parameter in einem Aufruf von MS-DOS aus zu
übernehmen. Es wird als lauffähiges Programm mit der Op-
tion »C« (für Com-Dateien) übersetzt.
Gute Dienste leistet die Routine bei jedem Programm, das
nach dem Aufruf immer die gleiche Tastenfolge zum Einstel-
len bestimmter erwünschter Optionen erfordert. Es bietet sich
BD le an, beim Starten von Turbo Pascal die Frage,
ob die Fehlermeldungen geladen werden sollen, automatisch
mit Ja (MD beantworten zu lassen. Der Aufruf von Turbo Pas-
cal erfo Igt dann über die Batch-Datei »pascal.bat«, die aus den
beiden Zeilen »key y« und »turbo« besteht.
Das gleiche ale erreicht Sie natürlich auch mit einem
»Patch« in der Datei »turbo.com«. Allerdings ist die Manipu-
lation des Tastaturpuffers sowohl einfacher als auch elegan-
ter, da Sie das Turbo Pascal-Programm dabei nicht zu verän-
dern brauchen.
PROGRAM key;
: VAR p:
STRING [255];
i: integer;
CONST segm=$40;
offs=$1E;
VAR anfang: integer ABSOLUTE segm: $1A;
ende : integer ABSOLUTE segm:$1C;
STRING [255] ABSOLUTE keys;
0:
1
2
3
4:
5: PROCEDURE keybuffer (VAR keys);
6:
7
8
9
10: s:
B BEGIN
IF length(s)>15 THEN write(#7);
s:=copy(s,1,15);
anfang:=offs; ende:=offs;
WHILE length(s)>O DO
BEGIN
mem[segm:ende+0]:=ord(sl1]);
mem[segm:ende+1]:=0;
ende:=endet2;
s:=copy(s,2,length(s)-1);
END:
Wollen Sie zum Beispiel bei dBase II Plus immer im Assi-
stent-Modus arbeiten, so ist in eine entsprechende Batch-Da-
tei, vor der Stelle des Aufrufs, die Zeile
key assist!m
einzufügen. Die Zeichen »!m« stehen dabei für die Tasten-
‚kombination [Ctrl-M] ([Enter]).
Einen Haken hat die Routine allerdings: Sie funktioniert nicht
bei allen Programmen. Wenn Sie beispielsweise bei dem
Ten verarbeifungspragt um Word zur Voreinstellung im Be-
fehlsmodus einen Esc-Code in den Tastaturpuffer schreiben,
so wird das Zeichen lediglich mit dem Code 27 im Textfen-
ster angezeigt. Dies resultiert daraus, daß Word (wie auch ei-
nige weitere Programme) nicht nur den Zeichen-Code, son-
dern auch die Positionsnummer der gedrückten Taste auswer-
tet. Die Key-Routine setzt die Positionsnummer jedoch immer
auf Null zurück. Manche Programme wandeln auch das Esc-
Zeichen in den Code »NUL« um (t@). Wann sich die Methode
anwenden läßt, müssen Sie deshalb für jedes Programm ein-
zeln testen.
Die Prozedur »keybuffer« startet von einem Turbo Pascal-Pro-
Ban aus jede beliebige Com-, Exe- oder Bat-Datei. Soll eine
atei namens »datei.com« ausgeführt werden, so lautet der
Prozeduraufruf:
s:='"datei'+#13; keybuffer(s)
»s« ist dabei als nn deklariert. Beachten Sie hier-
bei, daß solche umgelenkten Aufrufe erst dann erfolgen,
wenn die Kontrolle normalerweise wieder an den Benutzer
übergeben wird. Wurde das besagte Turbo Pascal-Programm
innerhalb einer Batch-Datei gestartet, so hat zunächst diese
Batch-Datei nach der nn die Kontrolle.
»datei.com« wird erst nach dem Ende der Batch-Datei akti-
viert.
Arbeiten Sie mit Turbo Pascal, beherzigen Sie noch folgenden
Tip: Mit Hilfe des externen MS-DOS-Kommandos »subst« läßt
sich der Aufruf von Include-Dateien in strukturierten Directo-
ries vereinfachen. Steht Turbo Pascal etwa in einem Unterver-
zeichnis mit dem Namen »pascal« und stehen alle Biblio-
theks-Module in dem dazu angemeldeten Verzeichnis »pas-
cal \include«, so kann der Compiler über die folgende Datei
»turbo.bat« aufgerufen werden:
e:
chdir \pascal
subst e:/d
subst e: include
keyy
turbo
ci
subst e:/d
chdir \ ‚
Der Befehl »subst e: include« bewirkt, daß während der Aus-
führung von »turbo.com« alle Dateien des Unterverzeichnis-
ses »include« über die logische Laufwerksangabe E angespro-
chen werden können. Es ist also nicht mehr notwendig, bei
allen Include-Anweisungen den en Pfad (zum Bei-
spiel »{$i c: \ pascal \ include \ hercules.bib}«) anzugeben.
tattdessen genügt der Befehl »f$i e:hercules.bib}«. Es ist nun
erheblich einfacher, die Struktur eines Festplatten-Directories
zu verändern oder Include-Dateien von einem anderen Lauf-
werk zu laden. (Götz Leibrock/sp)
2» pı='';
: FOR i:=1 TO paramcount DO
BEGIN
p:=p+paramstr(i);
IF i<paramcount THEN p:=pt' ';
END;
: i:=l;
: WHILE i<length(p) DO
BEGIN ,
IF plil='’*’ THEN
BEGIN _
delete(p,i,1);
IF pli] IN [#64..#95,’a’..’z’] THEN
plil:=chr(ord(upcase(plil))-64);
END;
i:=itl;
s END;
: keybuffer(p);
: END.
Listing. Der Quellcode des Turbo Pascal-Programms. Mit der Compiler-Option »C« wird daraus die Datei »key.com«, die wie ein externer
DOS-Befehl zu verwenden ist.
144
DOS 4'88
File Edit Block Format Attribute Korrektur Hilfe WÖORDPLUS File Edit Block Format Attribute Korrektur Graphik ADRDELIS
H A:\DOCSNBEISPIEL y | A RO SFEATIRES, ARD ı
ee a | Tsschrrachannshennehern Bershın, Heel
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.
ı
Schneider =
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I
(
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les, oder aus einem Textfenster in ein anderes
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Graphik
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Tiefstellen, Sonderzeichen, usw.
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schen von Wörtern
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rucken) von Text und Graphik
ST WORD PLUS
1oX at
Ya Punkte
Schreiben
* Aeicheeitige Darstellung und
earbeitung (verschieben, drucken)
von Text und Graphik;
* Aleiohzeitige Darstellung von bis
u_4 Textfenstern;
FE SUPER|FE SUB ÜAalers 2
STRICHEN Kürs HELL SCRIPT [SCRIPT AlÄAÄ TE LOESCHEN FUECKEN
Text und Graphik gleichzeitig darstellen und ausdrucken
* alle Druckarten genau am Bildschirm * Rechtschreibhilfe durch einge, |DRUCKARTPROBE Rare glehen
dargestellt, z. y FREtEOhEIER, ü Wörtern; $erollen
Pe: und tterstellen, Hellschrift; Breitschrift anachen.
* Mail Merge für Serienbriefe;
* Ausschneiden und Einfügen von edruckE, auf 39
Zoll)
Dokunentes oder aus einen Te 6,5 Drucken
v
* mehrspaltige Druckmöglichkeit| | feet
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a
1st WORD PLUS
die Textverarbeitung, die keine Wünsche offen läßt
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DM 299 -
Utilities
Komprimierte Daten
Ein sensationeller Algorithmus komprimiert Dateien auf
einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Länge. Eine Utility
der DOS International wird die Softwarewelt revolutio-
nieren.
Vierzehn Disketten bekommen Sie von Micropro, wenn
Sie den neuen Wordstar kaufen. Word 4.0 umfaßt sieben
Disketten. Auch die Databox des letzten DOS Extra muß-
ten wir auf mehrere Disketten verteilen, da die Programme
einfach zu umfangreich ausfielen.
Mit SPack gehören diese Probleme der Vergangenheit an.
Selbst das Softwarepaket Wordstar paßt nun ohne Tricks
auf eine einzige Diskette. Der restliche Platz auf der Dis-
kette steht für weitere Utilities zur Verfügung, so daß die
Produkte der Softwareindustrie unäfangreicher werden
können - und dabei auch billiger, da die Kosten für Da-
tenträger und Verpackung deutlich geringer werden.
Der Hintergrund für diese nahezu sensationell anmutende
Entwicklung liegt in einem Algorithmus mit dem Namen
»alternativ-progessiv regressiv-iteratives Linkmodul«
(APRIL). Hinter diesem zugegeben etwas kompliziert klin-
genden Wort steckt die Entwicklung des schweizer Mathe-
matikers Anton Heydenreich. Ihm ist es nämlich gelun-
gen, binäre Daten über Primzahlen so zu verknüpfen, daß
aus dem entstehenden Wert problemlos die ursprüngli-
chen Informationen zurückgewonnen werden können.
Ein analoges Modell werden alle, die sich etwas mit der
Mathematik beschäftigt haben, kennen. Wenn Sie den
Wert »15« in seine Primfaktoren zerlegen, dann sind die
Ausgangszahlen immer »3« und »5«. Die Zahl »105« ist
immer aus den Primzahlen »3«, »5« und »7« zusammenge-
setzt. Aus der Zahl »105« lassen sich also immer die ur-
sprünglichen Daten problemlos und eindeutig generieren.
Der Algorithmus von Herrn Heydenreich nutzt nun diese
Informationen aus und verschlüsselt die Daten iterativ mit
regressiver Datenkontrolle. Für Daten, die so nicht ein-
deutig bestimmt werden können, wird eine progessive Al-
ternative zur Verfügung gestellt. Die so berechneten Daten
werden gelinkt und als Modul auf den Datenträger ge-
schrieben.
SPack aus dem Listing nutzt den Algorithmus mehrfach
aus, so daß einem KByte genau ein Byte zugeordnet wird.
Die Daten am Anfang und am Ende der Hauptroutine ent-
halten die notwendigen Informationen für den Packer.
Wie die einzelnen Programmzeilen zusammenarbeiten, ist
im Listing dokumentiert, so daß für das Verständnis hier
keine weiteren Informationen nötig sind. Allein die bei-
den Variablen »factor3« und »factor4« müssen gegebenen-
falls an Ihren Computer angepaßt werden. Doch als erstes
sollten Sie das Programm so abtippen, wie es abgedruckt
ist - die Kommentare dürfen Sie natürlich weglassen.
Bild 2. Auch Word läßt sich auf wenige Bytes komprimieren
F4 20 69 AD 26 2A FD EE 38 E4 92 Fi 30 34 20 CO CF 7A 91 70 92 DC
EF DC 3B 20 69 45 9C AA 4D 9E E3 20 92 E8 BE CA 3B EA AC E7 60 E3
D8 20 3E 5A 88 DB 73 CA
Bild 3. Selbst integrierte Pakete belegen nur noch wenig Speicher-
platz (mehrfach gepackt)
146
Bild 1. Auf dem Bildschirm wird der Fortschritt der Pack-Routine
ständig angezeigt
Eventuelle Anpassungen werden nämlich automatisch auf
dem Bildschirm angefordert. Das Programm rufen Sie mit
spack [Laufwerk] [Pfad] <Name.Endung>
auf. Die gepackte Datei bekommt die Endung ».pac« und
wird auf die gleiche Datei geschrieben. Aus diesem Grund
dürfen nur gepackte Dateien aufgerufen werden, die vor-
her umbenannt wurden - die also eine neue Endung tra-
gen. Das Verfahren arbeitet somit quasi rekursiv und er-
laubt es, eine Datei nahezu beliebig oft zu packen und zu
verkürzen.
Bild 1 zeigt Ihnen das Bild, daß während der Bearbeitung
ausgegeben wird. Bild 2 zeigt Word 4.0 als gepackte
Datei.
Gepackte Dateien bringen Sie mit
type <Name> .pac
auf den Bildschirm. Bild 3 zeigt, wie kurz ein integriertes
Paket gespeichert werden kann.
In diesem Rahmen ruft die DOS International nun zu ei-
nem Programmierwettbewerb auf. Drehen Sie den Algo-
rithmus einfach um und schreiben Sie die zugehörige
Routine zum Entpacken. Wer das schnellste Programm
schreibt, gewinnt Originalsoftware im Wert von mehreren
tausend Mark - aufeiner Diskette gepackt. Damit wird
Ihr Programm gleich richtig eingesetzt, denn ohne es kön-
nen Sie die Programme natürlich nicht benutzen.
Schicken Sie Ihre Programme an
Redaktionsbüro Everts & Hagedorn, Redaktion DOS In-
ternational, Elfenstr. 40, 8000 München 83 (hg)
[LN4] 0: Program SPack
[000] Ir
[VM1] 2: const
[4ScC] 3: copyright = '(c) 01.04.1988 DOS Internati
onal';
[000] 4:
[A21] 5: type
[L77] 6: NamensTyp = string[80];
[000] TE
[EMO] 8: var
[997] 9: ein, aus : File of Byte;
[5W4] 10: wert, factor : Byte;
[632] DI: fac : Byte;
[PSC] t2: factorl, factor2, factor3, factor4 : Byte
[D84] 13% kopf, check : Byte;
[PZ3]) 14: endl, end2 : Byte;
[A16] 15: pruefl, pruef2 : Byte;
[WE4] 16: dal, da2 : Byte:
[804] 17: i. j : Integer;
[FZ3] 18: datl, dat2 : Real;
[ZR9] 19: DateiEin, DateiAus : NamensTyp;
[000] 20:
LUUF] 21: procedure Info; (* fängt fehlenden Dateinam
en ab *)
[BH1] 22: begin
[NF2] 23% ClrSer;
[952] 24: WriteLn;
DOS 4'88
Utilities
WritelLn(#7,'***** Dateiname fehlt !!ı *r« [XA6] ! assign(aus, DateiAus);
a [034] p rewritel(aus):;
WriteLn: [168) 82: end; (* Ende Prozedur Dateien *)
WriteLn; [000] 83:
Halt; [4LR] 84: procedure Steuerzeichen; (* rechnet die nic
» end: (* Ende Prozedur Info *) htlesbaren Steuerzeichen in *)
: [30A] 85: const priml = $30; (* ASCII-Werte um
: procedure Fehler; (* fängt falschen Dateina *)
men ab *) [3E2] 86: prim2 = $37;
: begin [BH1] 87: begin
ClirSer; [cv5] 88: dat! := int(factor/16);
WriteLn; [434] i dal := trunc (datl);
WriteLn(#7,'***** Datei kann nicht gelese [7P6] 5 dat2 := 16*(factor/16 - dat!);
n werden !!! ***u='), [934] H da2 := trunc (dat2);
WriteLn: [CFE) a if dal<10 then dal := dal + priml else da
WriteLn; := dal + prim2;
Halt; . = i
: end; (* Ende Prozedur Fehler *) rl ; ee a
A geh f [6D6] ; write(aus, dal, da2, fac);
BERRESNER Init; (* Initialisierungsroutine [UDA] 95: end; (* Ende Prozedur Steuerzeichen *)
[000] :
: begin ö R * "
a factorl := $70; (* Berechnungsfaktoren fü Be i er ne
r die Umrechnungs- *) Y F D ien:
factor2 := $72; (* tabelle *) re ; ee
factor3 := 969; (* Diese Werte müssen geg [1K8) : for i := I to length (DateiEin) do
ebenfalls an den *) ri [9B9] 102: DateiEinli] := UpCase(DateiEinlil)
: _ factor4 := $6c: (* Computertyp angepaßt w [38F] Write('--- Die Datei »', DateiEin,'« wird
erden *) u gepackt ---');
kopf := $41: (* Infowert für Kopf *) [952] WriteLn;
end! := $20; (* Endkontrolle I *) [952] : Writeln:
end2 := $0a: (* Endkontrolle 2 *) [8D1] : i := 0;
pruefl := $2c; (* Kennziffern für den Prü [G9C] 107: while i < 2 do (* gibt Prüfalgorithmus an
falgorithmus *) ”)
pruef2 := $0d; [BH1) 108: begin
fac := $20: (* Datenfaktor *) [H87] 109: Write(laus, pruef2, end2);
check := $21: (* Packcheckfaktor *) [9Pı] 110: i := i#l;
3 := 0: (* Hilfvariable *) [TVo] 111: end;
: end; (* Ende Initialisierung *) [A6B]l 112: while not eoflein) do (* liest Datei *)
B [BH1] 113: begin
: procedure Start; (* baut den Bildschirm auf [HY2) 114: factor := 0;
“ [8D1] 115: i :=0;
: begin [21M] 116: while not eoflein) and (i<$400) do (* B
CirSer; . eschränkung auf 1 KByte - WICHTIG !!ı *)
WriteLn('SPack 1.4 - eine Utility von DOS [BH1] 117: begin
International’); [AV4] 118: read(ein, wert);
Writeln(copyright); [DBD] 119: factor:=factor xor wert; (* Logikprüf
WriteLn:; ung *)
WriteLn('Mit diesem Programm können Sie P [2DA] 120: if factor < endl then factor := endl;
rogramme nahezu beliebig komprimieren’); [9Pı] 121: i :=itl;
WriteLn('- und damit sehr viel Speicherpl [TUO]) 122: end;
atz sparen !!!'); [wy4] 123: Steuerzeichen;
WriteLn: i [GP1) 124: J := jtl;
: end; (* Ende Bildaufbau *) [KXH) 125: GotoXY(1,9);Write (j:4,' KByte gepackt’
E r . ); (* Bildschirmmeldung *)
: procedure Dateien; (* öffnet die zu lesende [TVUO] 126: end:
und zu schreibende Datei *) [MFN] 127: Write(aus, pruef2, end2); (* schreibt die
: var p : Integer: (* Hilfsvariable *) Informationen zum Erkennen *)
: begin ı [D9D) 128: Write(aus, pruef2, end2); (* der Pack-Rou
DateiEin := ParamStr(1); (* Übergabe des tine *)
Parameters als Dateiname *) [H87]) 129: Writelaus, pruef2, end2);
if DateiEin = then Info; (* Abbruch be [AOM] 130: Writelaus, kopf, factorl, factor2, factor
i fehlendem Parameter *) \ 3, factor4, pruefl, endl);
assignlein, DateiEin); (* öffnet die zu | [vGsS) 131: Write(aus, kopf, factorl, factor2, factor
esende Datei *) 3, factor4, endl, check, pruef2, end2);
{$I-) resetlein) ($I+); (* Abbruch bei fa [9S2] 132: WriteLln;
lschem Dateinamen *) [952] 133: WriteLn;
if IOResult > O then Fehler; [aya] 134: Write( '--- Ende der Pack-Routine ---');
DateiAus := DateiEin; (* öffnet die zu sc [952] 135: Writeln;
hreibende Datei mit Endung .pac *) [952] 136: Writeln:;
pP := post'.', DateiAus); [KF7]) 137: end. (* Ende Hauptprogramm *)
if p > O then DateiAus := copy(DateiAus,
1, p-D);
DateiAus := DateiAus + '.pac’; Listing. »SPack« komprimiert jede Datei
Wer — wo — wann?
Bei Zuschriften bitten wir Folgendes zu beachten: Haben Sie Fragen, Anregungen oder Pro-
gramme, die Sie der DOS-Redaktion zukommen lassen möchten, adressieren Sie wie folgt:
Redaktion - DOS International - Elfenstr. 40 - 8000 München 83 - Tel. (089) 602066
Haben Sie Fragen, die zum Beispiel Abonnements, Kleinanzeigen oder Databox-
Bestellungen betreffen, wenden Sie sich bitte an den Verlag:
DMV Verlag GmbH - DOS International - Fuldaer Straße 6 - 3440 Eschwege
Tel. (05651) 8702 - Telex 993210 dmvd - Telefax 0565 12 07 18
4'88 DOS 147
Grafik
CGA statt EGA:
16 Farben
mit der CGA-Karte
Nur den wenigsten PC-Besitzern ist bekannt, daß
die CGA-Farbgrafikkarte insgesamt drei verschie-
dene Grafikauflösungen darstellen kann. Neben
den Auflösungen von 640x200 und 320x200 Bild-
punkten existiert nämlich noch eine dritte Auflö-
sung mit 160x100 Punkten, bei der gleichzeitig 16
verschiedene Farben zulässig sind.
Immer wieder hört man gerüchtewei-
se von einem dritten Modus der CGA-
Farbgrafikkarte, in dem die Darstel-
lung von 16 Farben gleichzeitig mög-
lich sein soll. Diesen Modus gibt es
tatsächlich in Form einer Grafikauflö-
sung von 160x100 Bildpunkten. Der
16-Farben-Modus der CGA-Karte ist
nur deshalb so wenig bekannt, weil
er weder von IBM dokumentiert,
noch vom BIOS des PC oder einer
Programmiersprache unterstützt
wird. Doch mit ein paar Basic-Unter-
programmen können Sie die Farb-
vielfalt dieses Modus in Ihren eige-
nen Programmen nutzen.
Angeblich existieren sogar noch eini-
ge sehr alte Spiele für den PC, die
den 16-Farben-Modus der CGA-Karte
verwenden, allerdings unterstützt
keine moderne Software mehr diesen
Modus. Dafür gibt es zwei Gründe:
Zum einen legen die Hersteller von
PC-Software heutzutage großen Wert
darauf, daß ihre Produkte mit jeder
beliebigen, einigermaßen IBM-kom-
patiblen Hardware funktionieren,
und den 160x100-Bildpunkt-Modus
gibt es nun einmal nur bei vollständi-
gen Nachbauten der IBM-CGA-Farb-
grafikkarte. Zum anderen ist eine
Auflösung von 160x100 Bildpunkten
(wie Sie später sehen werden, sind es
sogar noch weniger) gemessen an
den hochauflösenden EGA- und
VGA-Karten mit bis zu 640x480 Bild-
punkten doch sehr grob. Dieser Um-
stand wird auch IBM dazu bewogen
haben, nur den mittel- und hochauf-
lösenden Modus der CGA-Karte soft-
waremäßig zu unterstützen.
Das Herz der CGA-Farbgrafikkarte
bildet der Videocontroller 6845 von
Motorola. Dieser integrierte Baustein
enthält zwei Ein-/Ausgaberegister,
über die sich 18 interne Register an-
sprechen lassen. Die beiden Ein-/
-Ausgaberegister werden mit Index-
register (Portadresse 03D4hex) und
148
Datenregister (Portadresse 03D5hex)
bezeichnet.
Um einen Schreib- oder Lesezugriff
auf eines der internen 6845-Register
durchzuführen, müssen Sie zuerst
das gewünschte Register adressieren.
Dazu schreiben Sie die Nummer die-
ses Registers in das Indexregister.
Von Basic aus benutzen Sie dafür den
Befehl
out &H3D4 ‚nummer
Danach laden Sie das Datenregister
mit dem Wert, den Sie in das ausge-
wählte Register schreiben möchten.
Dies geschieht unter GW-Basic mit
dem Befehl
out &H3D5, wert
»wert« bezeichnet dabei den Daten-
wert, der in das durch »nummer«
adressierte Register geschrieben wer-
den soll.
Der 16-Farben-Modus der CGA-Farb-
grafikkarte erfordert eine spezielle
Programmierung der ersten zehn Re-
gister des Videocontrollers. Tabelle 1
zeigt die Werte für diese Register. Zu-
sätzlich muß ein Ersatz für den Basic-
Befehl »pset« (Setzen eines Bildpunk-
tes) geschaffen werden, der den Bild-
schirmspeicher der CGA-Karte direkt
beschreibt, denn die Grafikbefehle
von GW-Basic funktionieren in dem
16-Farben-Modus natürlich nicht.
—
Register Wert
113
80
90
10
127
6
100
112
0
1
oOoONDUIP@Om—O
Tabelle 1. Diese Werte müssen Sie in die
ersten zehn Register des Videocontrollers
6845 schreiben, um den 16-Farben-Modus
zu initialisieren
Bild. Das Ergebnis des Basic-Programms auf einem Farbmonitor,
der das Intensitätssignal nicht auswertet
Übrigens beträgt die Auflösung des
16-Farben-Modus in Wirklichkeit
nicht 160x100, sondern nur 80x100
Bildpunkte. Dies kommt daher, daß
ein Punkt im 16-Farben-Modus im-
mer 2x1 Bildpunkte groß ist. Sie kön-
nen demnach effektiv immer nur
zwei waagerecht nebeneinanderlie-
gende Bildpunkte ansprechen. (Falls
Sie dennoch eine Lösung gefunden
haben, wie man diese Punkte auch
einzeln adressieren kann, bitte die
Lösung sofort an DOS International
schicken!)
Die reale Grafikauflösung be-
trägt im 16-Farben-Modus
sogar nur 80x100 Bildpunkte
Der 16 KByte große Bildschirmspei-
cher der CGA-Farbgrafikkarte, der ab
der Adresse B8000hex beginnt, wird
im 16-Farben-Modus vollständig ge-
nutzt. Die Adresse eines Punktpaares
errechnen Sie mit der Formel
160*y+2*x+1
Jedes zweite Byte enthält also die Far-
be eines Bildpunktpaares. Die einzel-
nen Bits eines Farbbytes sind wie
folgt belegt:
Bit O: nicht benutzt
Bit 1: nicht benutzt
Bit 2: nicht benutzt
Bit 3: nicht benutzt
Bit 4: B(lau)
Bit 5: G(rün)
Bit 6: R(ot)
Bit 7: I(ntensität)
Wie Sie sehen, bestimmen die vier
höchsten Bits mit den Farbanteilen
für Blau, Grün und Rot sowie dem
Wert für die Intensität die dargestell-
te Farbe, während der Inhalt der übri-
gen Bits ignoriert wird. Diese Farbin-
formationen gelangen über das Moni-
torkabel von der CGA-Karte zum Mo-
nitor.
Die Farben werden auf einem RGB-
Monitor, genauso wie bei dem Fern-
sehgerät, mit Hilfe von drei Elektro-
Dos 4'88
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karte mit paralleler Schnittstelle, MF - Karte mit Uhr,
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stelle, 1 Diskettenlaufwerk 1.2 MB, MF -Tastatur,
MS-DOS und PBasis sowie umfangreiche
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Grafik a En m nn ran rise rn Per a eu nei
nenkanonen für die Grundfarben Rot,
Grün und Blau erzeugt. Für jede
Elektronenkanone ist eine eigene Lei-
tung zur Ansteuerung vorgesehen.
Weil jede dieser drei Leitungen zwei
logische Pegel (0 und 1) annehmen
kann, lassen sich damit folglich 2? =
8 verschiedene Farben darstellen.
Zusätzlich verfügt die CGA-Farbgra-
fikkarte über ein viertes Signal, das
die Intensität anzeigt und ebenfalls
dem Monitor zugeführt wird. Dieses
Intensitätssignal bestimmt die Stärke
der drei Elektronenkanonen und da-
mit die Helligkeit der Farben. Insge-
samt kann die CGA-Karte also 2x8 =
16 verschiedene Farben erzeugen.
Der 16-Farben-Modus der
CGA-Karte läßt sich mit we-
nig Aufwand initialisieren
Tabelle 2 zeigt die Farben, die sich
aus der Kombination der vier Signale
ergeben. Allerdings werten nicht alle
Farbmonitöre das Intensitätssignal
aus, so daß auf manchen Farbmonito-
ren beispielsweise die Farben Hell-
blau (Intensitätsbit auf 1 gesetzt) und
Blau (Intensitätsbit auf O gesetzt)
nicht zu unterscheiden sind. Ein
Farbmonitor, der das Intensitätssig-
nal verarbeitet, wird daher auch als
RGBI-Monitor bezeichnet, während
ein als RGB-Monitor angebotener
Farbmonitor das Intensitätssignal oft
nicht berücksichtigt.
Um den 16-Far-
ben-Modus der CGA-Farbgrafikkarte
in Ihren eigenen Programmen ver-
wenden zu können, gehen Sie folgen-
dermaßen vor:
- Löschen Sie den Bildschirm.
- Basic: Schalten Sie die Funktions-
tastenanzeige mit »key off« aus.
- Schalten Sie die Farbdarstellung
(color burst) ein (Basic: »screen,1«).
- Laden Sie die ersten zehn Register
des Videocontrollers 6845 mit den
in Tabelle 1 angegebenen Werten.
- Sorgen Sie für einen Ersatz der im
16-Farben-Modus unbrauchbaren
Grafikbefehle.
Karte
drücken”
[T65] 40 IF INKEY$="" THEN GOTO 40
möchten.
10 REM Demonstration des 16-Farben-Modus der CGA-
[LS8] 20 REM (C) 1988 by DOS International
[7BH)J 30 CLS:PRINT "Zum Programmstart bitte eine Taste
— Initialisieren
Sie den Videocon-
troller mit den al-
ten Werten, wenn
Sie den 16-Farben-
Modus beenden
Für Basic-Pro-
grammierer ent-
hält das abge-
druckte Listing
vier Unterpro-
gramme, die sich
einfach in eigene
Programme ein-
binden lassen und
das Benutzen des
16-Far-
ben-Modus erlau-
ben. Die vier Un-
terprogramme beginnen ab Zeile
1000, 2000, 3000 und 4000 und ha-
ben folgende Funktionen:
--4-2-2--2-2-00000000
0
0
0
0
1
1
1
1
0
0
0
0
1
1
1
1
ab Zeile 1000: Initialisierung des
16-Farben-Modus
Setzen der Randfarbe
über die Variable
»rf«
ab Zeile 2000:
Setzen eines Bild-
punktes mit der
Koordinate (x,y) in
der Farbe »f«; der
Wertebereich für die
X-Ordinate beträgt 0
bis 78, und der Wer-
tebereich für die Y-
Ordinate 0 bis 99
ab Zeile 3000:
Beenden des
16-Farben-Modus
ab Zeile 4000:
Das Beispielprogramm demonstriert
die Verwendung der vier Unterpro-
gramme, indem es 16 ineinander ge-
schachtelte Rechtecke mit unter-
schiedlichen Farben zeichnet (Bild).
Beim Einsatz des 16-Farben-Modus
gilt es allerdings auch einige Ein-
schränkungen zu beachten:
[EF3] 1040
[222] 1050 RETURN
[xvo] 1060
DEF SEG=&HB800
[W57] 2000 REM Randfarbe setzen
[vo7] 2010 IF RF<O OR RF>15 THEN RETURN
[973] 2020 OUT &H3D9,RF
Intensitäts-Bit Rot-Bit Grün-Bit Blau-Bit Farbe
Schwarz
Blau
Grün
Kobaltblau
Rot
Violett
Braun
Weiß
Grau
Hellblau
Hellgrün
Hellkobaltblau
Hellrot
Hellviolett
Gelb
Hellweiß
-14200-2.-.200--00--00
-=0-0-0-0-0-0-0-0
Tabelle 2. Mit den drei Farbsignalen und dem Intensitätssignal
der CGA-Karte lassen sich 16 verschiedene Farben erzeugen
1) Der 16-Farben-Modus funktioniert
nur bei EGA-Karten, die bis auf die
Registerebene hinab CGA-kompatibel
sind (die Mehrheit der EGA-Karten
ist das nicht). Auch auf dem Schnei-
der PC funktioniert der 16-Farben-
Modus nicht, weil dieser PC nicht
mit dem Videocontroller 6845 ar-
beitet.
2) Während des Zugriffs auf den Bild-
schirmspeicher, also beim Setzen ei-
nes Bildpunktes, ist im 16-Farben-
Modus gelegentlich »Schnee« auf
dem Bildschirm sichtbar. Der versier-
te Assemblerprogrammierer umgeht
dieses Manko, indem er eine Assem-
blerroutine schreibt, die nur dann auf
den Bildschirmspeicher zugreift,
wenn der Strahlrücklauf der Elektro-
nenkanonen aktiv ist.
3) Eine Darstellung von Zeichen aus
dem ASCII-Zeichensatz ist im
16-Farben-Modus nicht möglich.
Trotz dieser drei Nachteile werden
Sie mit Sicherheit interessante An-
wendungsmöglichkeiten für den
16-Farben-Modus der CGA-Farbgra-
fikkarte finden.
(Martin Hepp/ma)
[SCE] 50 GOSUB 1000 'Initialisierungsroutine aufrufen
[YG6] 60 LET RF=2 'Randfarbe=blau
[7N2] 70 GOSUB 2000
{P23]) 80 FOR D=0 TO 15
[0oD2] 90 LET F=15-D
[XAA] 100 LET Y=D:FOR X=D+1 TO 78-D:GOSUB 3000:NEXT X
[9CA]J 110 FOR Y=D TO 98-D+1:G0OSUB 3000:NEXT Y:LET Y=Y-1
[KUB] en X=78-D TO D STEP -1:G0SUB 3000:NEXT X:LET
=X+1
[FA9) 130 FOR Y=98-D TO D STEP -1:G0SUB 3000:NEXT Y
[xyYı] 140 NEXT D
[DRS] 150 IF INKEY$="" THEN GOTO 150
[XS2] 160 GOSUB 4000
[FV1] 170 STOP
[YMC] 1000 REM Initialisierung des 16-Farben-Modus
[zD5] 1010 KEY OFF: SCREEN 0,1:CLS
[8RB] 1020 FOR A=0 TO 9: READ B:0UT &H3D4,A:0UT &H3D5,B
:NEXT A
1030_DATA
[X12] 2030 RETURN
[SVO] 2040 ’
[DK5] 3000 REM Punkt setzen
[WE9] 3010 REM x enthält x-Koordinate
[5F9] 3020 REM y enthält y-Koordinate
[1D7] 3030 REM f enthält Farbwert
[DOL] 3040 IF X<O OR X>80 OR Y<O OR Y>100 OR F<O OR F>1
5 THEN RETURN ’ungültige Werte
[8U6] 3050 LET ADRESSE=&HAO*Y+&H2*X+1
[AC3) 3060 LET FARBE=F
[KF5] 3070 POKE ADRESSE, FARBE
[D22]) 3080 RETURN
[8Wo] 3090 '
[FZ9] 4000 REM Rückkehr in den Textmodus
[zZ2] 4010 SCREEN 0,0,0
Listing. Dieses Basic-Programm demonstriert die Initialisie-
sort. ai rung und Anwendung des 16-Farben-Modus der CGA-Karte
DOS 4'88
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( (> X DAS GRAFIKWUNDER
FÜR DEN PC
CGX (Color Graphik Extension) ist eine Turbo Pascal-Toolbox der Superlative: Eine Sammlung von 100 lei-
stungsfähigen Prozeduren, mit denen sowohl der Heimprogrammierer als auch der Profi grafisch beein-
druckende und benutzerfreundliche Turbo Pascal-Programme schreiben können, ohne auf Spezialkenntnisse
oder zeitraubende Assemblerprogrammierung angewiesen zu sein.
Mit CGX können aus ein und dem gleichen Quelltext lauffähige Programme für 3 hochauflösende PC-Grafikmodi
erzeugt werden:
— Schneider PC 1512 Farbgrafik (640x200 bei 16 Farben) — EGA Farbgrafik (z.B. Schneider PC 1640, Atari)
(640x200 bei 16 Farben) - CGA Hires-Grafik (640x200 bei 2 Farben)
Damit ist es ohne weiteres möglich, auf dem Schneider PC 1512 Software für EGA-Rechner zu entwickeln — und
umgekehrt!
Die CGX-Prozeduren arbeiten sehr schnell und effektiv, da sie unter Verwendung modernster Grafikalgorithmen
zu einem großen Teil in kompakten 80886 Inline-Assemblercode realisiert wurden. Sie sind in mehreren Bibliothe-
ken zusammengefaßt, die als Include-Files problemlos in eigenen Programmen verwendet werden können:
Die KERNEL - Bibliothek stellt den CGX-Betriebssystem-Kern dar und enthält u. a. einen neuen Bildschirmtrei-
ber, der verschiedene Schrifttypen und -größen zur Verfügung stellt, weiterhin Unterstreichen, Fettschrift, Expo-
nenten und Indizes sowie die Textausgabe auf Grafikkoordinaten, Transparent- und XOR-Modus und vieles mehr.
Die GRAPHIK-Bibliothek enthält zahlreiche Grafikprozeduren, angefangen bei »Plot« und »Draw« bis hin zu Ellip-
senbögen und Rechtecken mit runden Ecken, Weiterhin finden Sie hier eine Datz Palette von Füllprozeduren für
Muster und Farben sowie Prozeduren zum Verzerren bzw. Biegen von Bildschirmbereichen.
Die MOUSE-Bibliothek stellt. die Schnittstelle zum Maustreibe: dar und erlaubt neben der ‚Abfrage und Kontrolle
der Mausposition 'ind -tasten auf komfortable Weise die Gestaltung eigener Mauszeiger. Zusätzlich gibt sie Hilfen
zur »Event«-Verarbeitung: »Mausereignisse« können definiert und abgefragt werden.
Die HARDCOPY-Bibliothek ermöglicht den Ausdruck beliebiger Bildschirmausschrnitte in frei wählbarem Format,
wobei die 16 Farben durch verschiedene Muster dargestellt werden.
Die SCREEN-Bibliothek enthält Prozeduren, mit denen Bildschirmbereiche im Speicher oder auf Diskette abge-
legt und bei Bedarf wieder geladen werden.
Die WINDOW-Bibliothek stellt ein System zur Verwaltung von Text- und Grafikfenstern zur Verfügung — die
Grundlage für eine moderne Menuetechnik.
Weiterhin umfaßt CGX neben Anwendungsbeispielen und einem ausführlichen Handbuch kommentierte Quellpro-
gramme für einen Füllmuster- und Zeichensatzeditor — eine komfortable Programmierhilfe mit »Pull-Down«-
Menues und Mausbedienung.
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Autor: Matthias Uphoff
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SForth
System-Vocabulary
für SForth
In der Ausgabe 11’87 der DOS International war ein
erster Vorschlag für ein System-Vocabulary für
SForth abgedruckt. Hier ist nun eine völlig neue
Version eines solchen Vokabulars, das Betriebssy-
stemaufrufe und maschinennahe Programmierung
ermöglicht.
Um mit SForth auch größere und komplexe Programme
angehen zu können, ist unbedingt ein einfacher Zugriff
auf das MS-DOS-Betriebssystem und auf das BIOS erfor-
derlich. Die wichtigsten Routinen zum Anlegen und Bear-
beiten von Dateien sollten dabei als bequem zu handha-
bende SForth-Worte vorhanden sein. Wünschenswert ist
schließlich auch die Directory-Manipulation, also das An-
legen, Löschen, Wechseln und Auflisten von Unterver-
zeichnissen. Darüber hinaus ist eine Erweiterung der in
SForth 3.1 nur innerhalb des 64 KByte-Programmseg-
ments funktionierenden Speicherzugriffsbefehle (»@«, »!«,
»cmove« und so weiter) auf den gesamten Speicher sinn-
voll. Alle diese Funktionen und eine Menge mehr stellt
das neue, komplett überarbeitete System-Vocabulary zu
SForth (Listing 1) zur Verfügung. Die Funktionen der ein-
zelnen Worte entnehmen Sie bitte Tabelle 1.
Das System-Vocabulary 2.0 besteht aus fünf grundlegen-
den Modulen. Im ersten Modul werden direkte Register-
zugriffe auf die Prozessorregister als Makros definiert. Ta-
belle 2 zeigt, wie die einzelnen Register unter SForth be-
nutzt werden. Wann immer Sie maschinennah program-
mieren, müssen Sie die Verwendung der Register durch
SForth genau beachten. Um die Programmierung zu ver-
einfachen, stehen vordefinierte Makros zur Verfügung,
um die wichtigsten Register auf dem Return-Stack zu ret-
ten und sie später wieder zu restaurieren.
Das zweite Modul des System-Vokabularies erweitert die
Speicherzugriffsworte von SForth auf den gesamten Spei-
cher des PCs. Dazu wird jede Adresse in zweigeteilter
Form als Segment- und Offset-Adresse angegeben. Die
Speicherzugriffsworte für segmentierte Adressen haben
den gleichen Namen wie die entsprechenden Worte für
den einfachen Zugriff, jedoch mit einem nachgestellten
Prozentzeichen. Das Wort »!%« beispielsweise erwartet
auf dem Stack an erster Stelle (im TOS) eine Segment-
Adresse, an zweiter Stelle den Offset und an dritter Stelle
einen Zahlenwert. Der Zahlenwert wird dann in die Spei-
cherzelle geschrieben, deren absolute Adresse sich aus der
Kombination von Segment- und Offset-Adresse ergibt.
Das dritte Modul enthält verschiedene Erweiterungen zu
SForth, speziell Schiebebefehle und das Lesen und
Schreiben von I/O-Ports. Modul vier bildet die Grundlage
für das Interrupt-Handling beim Aufruf von MS-DOS- und
BIOS-Routinen. Auf dieser Grundlage baut das fünfte Mo-
dul auf, das ein komplettes Dateisystem darstellt. Hiermit
lassen sich Dateien anlegen, bearbeiten und löschen, Un-
terverzeichnisse neu schaffen, wechseln oder wieder lö-
schen. Natürlich fehlen auch Funktionen zum Lesen des
Directories und zur Analyse einzelner Directory-Einträge
nicht.
Um einzelne Directory-Einträge zu analysieren, beginnt
man mit der Funktion »firstfile«. Diese Funktion erwartet
auf dem TOS ein Attribut-Wort, dessen Bestandteile Sie
Tabelle 3 entnehmen. An zweiter Stelle auf dem Stack
muß eine Stringadresse stehen. Der String muß im Stan-
dard-Forth-Format mit einem führenden Längenbyte vor-
liegen und ein Namensmuster enthalten, wobei »Wild-
152
!%
c!%
@%
c@a%
fillYo
fillw%
call
port!
port@
shr
shl
doserr
intr
?carry
?err
??err
-dos
-video
a: (->0) Laufwerk A:
b: (->1) Laufwerk B:
c: (->2) Laufwerk C:
d: (->3) Laufwerk D:
dta ( - > $80) Disk Transfer Area
halt (n->) Programm mit Return-Code beenden
reset (->) Diskettensystem zurücksetzen
drive (n->) Default-Laufwerk wählen
?dive (->n) Default-Laufwerk holen
asciz$ (stri — > str2) MS-DOS-Stringformat herstellen
mkdir (str->) Unterverzeichnis anlegen
rmdir (str->) Unterverzeichnis löschen
chdir (str->) Unterverzeichnis wechseln
create (str -— > handle) neue Datei anlegen
open (str -—>n) Datei öffnen
read (adr count handle »count« Daten-Bytes aus Datei
->n fer »adr« lesen
write (adr count handle »count« Daten-Bytes aus Puffer »adr« in Datei
->n) »handle« schreiben
delete (str->) Datei löschen
seek (nhandle ->) Datenzeiger positionieren
seek+ (nhandle ->) Datenzeiger relativ positionieren
seekeof (handle ->) Datensatzzeiger auf Dateiende setzen
>attr (strattr ->) Dateiattribute setzen
attr> (str — > attr) Dateiattribute lesen
firstfile 1 attr->) Directorysuche beginnen
nextfile ->) Directorysuche fortsetzen
fattr (->n Dateiattribut holen
ftime (->n Dateizeit holen
fdate (->n) Dateidatum holen
flen (->d) Dateilänge holen
fname (->str) Dateiname holen
scrpage (->adr) Varfiable für aktuelle Bildschirmseite
(page) (->n) Bildschirmseite nach BH
(build (nin2->n3) zwei 8-Bit-Werte in 16 Bit packen
scrmode (n ->) Bildschirmmodus setzen
ceursizee (nin2->) Cursorgröße setzen
locate xy->) Cursorposition setzen
?cursor (->Xy) Cursorposition holen
tab (n->) Tabulatorposition setzen
page (n->) Bildschirmseite setzen
(nofsseg ->)
(cofsseg ->)
(ofsseg - > n)
(ofsseg -> c)
cmove% (ofsi segi ofs2 seg2
n->)
(ofssegnc ->)
(ofssegnw->)
(adr - > n)
(nadr ->)
(adr -> n)
(nin ->n2)
(nin->n2)
BX mit TOS laden
CX mit TOS laden
DX mit TOS laden
DI mit TOS laden
ES mit TOS laden
BX nach TOS
DX nach TOS
DI nach TOS
ES nach TOS
CX auf Return-Stack retten
SI auf Return-Stack retten
DI auf Return-Stack retten
DS auf Return-Stack retten
CX von Return-Stack holen
SI von Return-Stack holen
DI von Return-Stack holen
DS von Return-Stack holen
Wort an Adresse seg:ofs ableg
Zeichen an Adresse seg:ofs ablegen
Wort aus Adresse seqg:ofs holen
Zeichen aus Adresse seg:ofs holen
Intersegment-Cmove
Intersegment-Fill
Intersegment-Fill wortweise
Routine TOS aufrufen
/O-Port schreiben
/O-Port lesen
n1 n-mal rechts schieben
ni n-mal links schieben
Variable, MS-DOS-Fehlernummer
Interrupt-Byte
CPU-Carry-Flag testen
MS-DOS-Fehler merken
MS-DOS-Fehlercode holen
MS-DOS-Funktion aufrufen
Video-Interrupt aufrufen
Interrupt-Vektor setzen
Interrupt-Vektor holen
Return from Interrupt
Clear Interrupt Flag
en
»handle« in Puf-
Tabelle 1. Das System-Vocabulary 2.0
DOS 4'88
—— 22200 000000000 —_ Sforth
cards« erlaubt sind. Um alle Dateien im Verzeichnis zu be-
kommen, nehmen Sie das Namensmuster »*.*«. Das Wort
»firstfile« sucht dann nach dem ersten Directory-Eintrag,
der dem Namensmuster entspricht, und der die angegebe-
nen Attribute besitzt. Dieser Eintrag wird im von MS-DOS
verwalteten DTA-Bereich (»Disk Transfer Area«) abgelegt.
Mit den Worten »fattr«, »ftime«, »fdate«, »flen« und »fna-
me« wird dieser Eintag weiter ausgewertet. Der Aufruf
von »nextfile« liefert dann den nächsten passenden Direc-
tory-Eintrag. Listing 2 zeigt als Demonstration die Anwen-
dung dieser Technik.
Das sechste und letzte Modul des System-Vocabularies
enthält die grundlegenden Worte zur Video-Steuerung im
Textmodus. Hier lassen sich Bildschirmseiten auswählen
und Position sowie Form des Cursors einstellen. Die Wor-
te dieses Moduls basieren auf dem Video-Interrupt des
BIOS. Mit einigen Kenntnissen über Betriebssystem und
BIOS Ihres PCs sind Sie sicher in der Lage, auf der Grund-
lage dieses System-Vocabularies neue, interessante Appli-
kationen zu entwickeln.
Nähere Informationen über das Betriebssystem und das
BIOS Ihres PCs finden Sie in dem DOS Extra 1.
(ev)
AX TOS (Top of Stack)
BX nur temporär verwendet für Speicherzugriffe
cx enthält Schleifenzähler für Do-Loops
DX nur temporär verwendet bei Multiplikation und Division
SI Daten-Stackpointer
DI enthält Schleifenendwert bei DO-Loops
SP Return-Stackpointer
IP Programmzähler
cs Codesegment des SForth-Programms
DS normalerweise wie CS, temporär verändert
SS normalerweise wie CS
ES temporär verändert für segmentierte Speicherzugriffe
Tabelle 2. Belegung der Prozessorregister unter SForth
00 0 Normal, Lesen und Schreiben
01 1 Read Only, Datei kann nur gelesen werden
02 2 Hidden, Datei wird nicht angezeigt
04 4 System, Datei wird nicht angezeigt
08 8 Volume, Kennsatz einer Diskette
10 16 Subdirectory, Unterverzeichnisname
20 32 Archive, Archiv-Modus gesetzt
Tabelle 3. Dateiattribute unter MS-DOS
[HUE] 0: ( System-Vocabulary für S-Forth, Version 2. [via]! Ar:
0x) [000] 48:
[000] 1: [000] 49:
[MF4] 2: include forth [7YE] 50: : @% ( ofs seg --> n ) ( Wort aus Adresse s
[oo0] 3: Kenaı = SB:373 holen )
R D R es!
N a a [TS] 52: 1 $89 $c3 ] { mov bx,ax )
[000] 5: [AP7] 53: L[ $26 $8B $07 ] ( mov ax,les:bx] )
[689] 7: ( ** Direkte Registerzugriffe ** ) [vıo] 54:
[000] 8: [000] 55:
[000] 9; [000] 56:
[RX9] 10: macro bx! [ $89 $C3 ] ( mov bx,ax ) drop ; [MWF] ST: : c@% ( ofs seg --> c ) ( Zeichen aus Adres
[XxX9] 11: macro cx! [ $89 $C1 ] ( mov cx,ax ) drop ; se seg:ofs holen )
[cY9] 12: macro dx! [ $89 $C2 ] ( mov dx,ax ) drop ; [EDO] 58: es!
[1W9] 13; macro di! [ $89 $C7 ] ( mov di,ax ) drop ; [TX5] 59: [ $89 $Cc3 ] ( mov bx,ax )
[80A] 14: macro es! [ $8E $CO ] ( mov es,ax ) drop ; [9P7] 60: [ $26 $8A $07 ] ( mov al,les:bx] )
[000] 15; [6Y4] 61: [ $B4 $00 ] ( mov ah,0 )
[xV7] 16: : bx@ dup [ $89 $D8 ] ( mov ax,bx ) ; [vıo] 62: ;
[YV7] 17: : cx® dup [ $89 $C8 ] ( mov ax,ck ) ; [000] 63:
[BV7] 18: : dx@ dup [ $89 $DO ] ( mov ax,dx ) ; [000] 64: j 4
[WT7] 19: : di@ dup [ $89 $F8 ] ( mov ax,di ) ; [YED] 65: cmove% ( ofs.von seg.von ofs.bis seg.bis
[TW7] 20: : es@ dup [ $8C $CO ] ( mov ax,es ) ; n --> ) }
[000] 21: [PN6] 66: ex> cx! ( Länge nach cx )
[SN7] 22: macro cx> [ $51 ] ( push ex ) ; [TS7] 67: es! ( Zielsegment nach es )
[XT7] 23: macro si> [ $56 ] ( push si ) ; [NH8] 68: di> di! ( Zieloffset nach di ) x
[YN7] 24: macro di> [ $57 ] ( push di ) ; [PHC] 69: bx! ( Quellsegment zwischenspeich
[6T7] 25: macro ds> [ $IE ] ( push ds ) ; ern )
[000] 26: [608] 70: si> ds> ( Register retten )
[F27] 27: macro >cx [ $59 ] ( pop cx ) ; [PC5] TE: [ $89 $C6 ] ( mov si,ax )
[647] 28: macro >si [ $5E ] ( pop si ) ; [ZES] 72: [ $8E $DB ] ( mov ds,bx )
[Y37] 29: macro >di [ $5F ] ( pop di ) ; [NS5] 73: [ $F3 $A4 ] ( rep movsb ) "
[447] 30: macro >ds [ $IF ] ( pop ds ) ; [GP9] 74: >ds >si ( Register zurückholen )
[000] 31: [HC2] I: >di >cx
[000] 32: [N21] 76: drop
[BKB] 33: ( ** Segmentierter Speicherzugriff ** ) [vıo] Tr:
[000] 34: [000] 78:
[000] 35: [000] 79:
[W7F] 36: : !% ( n ofs seg --> ) ( Wort an Adresse se [WD6] 80: : fillS ( ofs seg ne --> ) f
8:ofs ablegen ) [6WA] Bl: dx! ( Zeichen zwischenspeichern )
[FY1] 37: es! bx! [8G6] 82: cx> cx! ( Länge setzen )
[HB7] 38: [ $26 $89 $07 ] ( mov les:bx],ax ) [HD6] 83: es! ( Segment setzen )
[N21] 39: drop [DR6] 84: di> di! ( Offset setzen )
[v10] 40: ; [SW5] 85: dxe® ( Zeichen holen )
[000] 41: [5T5] 86: [ $F3 $AA ] ( rep stosb )
[000] 42: [W68] 87: >di >cx ( Register zurück )
[EXF] 43: e!% ( c ofs seg --> ) ( Zeichen an Adress [N21] 88: drop
e seg:ofs ablegen ) [vıo] 89:
[FYi]l 44: es! bx! [000] 90:
[GB7] 45: [ $26 $88 $07 ] ( mov les:bx] ,al ) [000] 91:
[N21] 46: drop [L47] 92: fillw% ( ofs segnw --> )
488 DOS 153
[VN9] 93: dx! { Wort zwischenspeichern )
[866] 94: cx> ca! ( Länge setzen )
[HD6] 95: es! ( Segment setzen )
[DR6] 96: di> di! ( Offset setzen )
[Z95] 97: dx@ ( Wort holen )
[TX5] 98: [ $F3 $AB ] ( rep stosw )
[W68] 99: >di >cx { Register zurück )
drop
{ ** verschiedene Funktionen ** )
: macro call ( adr --> n )
U $FF $DO ] ( call ax )
: port! ( n adr --> )
dx! I $EF ] ( out dx,ax )
drop
[vN5]
[x45] )
in ax,dx )
: porte@ ( adr --> n
dx! dup [ $ED ] (
shr (nin--> n2)
[L12]) 124: ex> cx!
[EC5] 125: [ $D3 $E8 ] ( shr ax,cl )
>cK
shl (nin--> n2)
[L12) 131: ex> ca!
[0oc5]) 132: [ $D3 $EO ] ( shl ax,cl )
>cK
( ** Interrupt-Handhabung ** )
: variable doserr O { MS-DOS-Fehlernummer )
: macro intr [ $cd ]J ( Interrupt-Byte ) ;
: ?earry ( --> flag ) ( CPU-Carry-Flag test
false
[ $73 1] ( jne +1)
1-
{uv3] 149:
: ?err ( n --> ) ( DOS-Fehler merken )
?carry not
if drop O endi
doserr | e
155:
156:
[RT2]
[MCS]
: ??err ( n -- code ) ( Fehlercode holen )
dup ?err
doserr ®
if drop O endif
162:
163:
[NE2]
[NF2]
[000) 167:
[1zB]l 168: macro -dos ( --> ) ( MS-DOS-Funktion aufruf
en )
[D95] 169: intr [ $21 ] ( int 21h )
: macro -video ( --> )
ufen )
intr [ $10 ]
( Video-Interrupt aufr
[285] 174:
175: ;
( int 10h )
: >int ( n adr --> )
tzen )
dx! $FF and $2500 or -dos drop
( Interrupt-Vektor se
154
[oKB]) 183: int> ( n --> d ) ( Interrupt-Vektor hole
n )
[UB5] 184: $FF and $3500 or -dos
[cE3J) 185: drop bx@ es®
189:
190:
[87A]
[SxX3]
macro ;intr ( Return from Interrupt )
U $CF ] ( iret )
: macro (cli)
[WE3] 195: [$FA) ( eli)
( ** Datei-System "* )
[000) 201: .
[9X7) 202: constant a: O ( Laufwerk A: )
[LX7] 203: constant b: 1 ( Laufwerk B: )
[XX7) 204: constant c: 2 ( Laufwerk C: )
[7Y7] 205: constant d: 3 ( Laufwerk D: )
: constant dta $80 ( Disk Transfer Area )
208:
209:
[000]
[50F] : halt(n-->)
e beenden )
$FF and $4C00 or -dos
( Programm mit Return-Cod
213:
214:
[000]
[CHF]
:ı reset ( --> )
tzen )
$0DOO -dos
( Diskettensystem zurückse
: drive ( n --> ) ( Default-Laufwerk wähle
)
dx! $0EOO -dos
[RAB] 224: : ?drive ( --> n ) ( Default-Laufwerk hole
)
$1900 -dos
[ $B4 $00 ]
n
225:
226:
[HH1]
[6Y4] ( mov ah,0 )
[6TH] : asciiz$ ( strl --> str2 ) ( MS-DOS-Strin
eformat herstellen )
[c77) 231: count over + ( Stringende )
( Nullbyte eintragen )
O swap |!
236:
[XGE] : mkdir ( str --> ) ( Unterverzeichnis anl
egen )
[Y96) 237: asciiz$ dx! ( Pfadname )
[RR7) 238: $3900 -dos ( Funktionsaufruf )
?err
243:
[XME] rmdir ( str --> ) ( Unterverzeichnis lös
chen )
[Y96] 244: asciiz$ dx! ( Pfadname )
[FS7) 245: $3A00 -dos ( Funktionsaufruf )
?err
[000) 249:
[ZKE] 250: : chdir ( str --> ) ( Unterverzeichnis wec
hseln )
[Y96) 251: asciiz$ dx! ( Pfadname )
[KS7] 252: $3B00 -dos ( Funktionsaufruf )
?err
[000] 256:
[UTC] 257: : create ( str --> n ) ( neue Datei anlege
n) ö
[zu5]) 258: ex> O cr! ( Attribut R/W )
[Y96] 259: asciiz$ dx! ( Pfadname )
[NS7] 260: $3C00 -dos ( Funktionsaufruf )
??err
264:
265:
266:
[000]
[D89] : open ( str --> n ) ( Datei öffnen )
asciiz$ dx! ( Pfadname )
DOS 4'88
Fa al
[2T7] 267: $3D02 -dos ( Funktionsaufruf )
[EF1] 268: ??err
[v10] 269: ;
[000] 270:
[000] 271:
[E9SD] 272: read ( adr count handle --> n ) ( Daten
lesen )
[744] 273: bx! cx> cx! dx!
[L33] 274: $3F00 -dos >cx
[EF1] 275: ??err
[v10] 276: ;
[000] 277:
[000] 278:
[KSE] 279: : write ( adr count handle --> n ) ( Daten
schreiben )
[744] 280: bx! cx> cx! dx!
[L13] 281: $4000 -dos >cx
[EF1] 282: ??err
[vi0] 283: ;
[000] 284:
[000] 285:
[K9A] 286: : delete ( str --> ) ( Datei löschen )
[CX2] 287: asciiz$ dx!
[zG1] 288: $4100 -dos
[711] 289: ?err
[v10] 290: ;
[000] 291:
[000] 292:
[R4F] 293: seek ( n handle --> ) ( Datenzeiger posi
tionieren )
[WK2] 294: bx! cx> cx!
[2H1] 295: $4200 -dos
[3D2] 296: >cx ?err
ia]. 2975 ;
[000] 298:
[000] 299:
[AOL] 300: seek+ ( n handle --> ) ( Datenzeiger rel
ativ positionieren )
SForth
[WK2] 301: bx! cx> cx!
[7H1] 302: $4201 -dos
[3D2]) 303: >ck ?err
[v10] 304: ;
[000] 305:
[000] 306:
[PTL] 307: seekeof ( handle --> ) ( Datensatzzeiger
auf Dateiende setzen )
[463] 308: bx! cx> O cx!
[CH] 309: $4202 -dos
[3D2]) 310: >ck ?err
[Y10J) 314: ;
[000] 312:
[000] 313:
[KGE] 314: >attr ( str attr --> ) ( Dateiattribute
setzen )
[L12] 315: ex> cx!
[CX2) 316: asciiz$ dx!
[AH1] 317: $4301 -dos
[3D2] 318: >cx ?err
[vio]) 319: ;
[000] 320:
[000] 321:
[RGE] 322: attr> ( str --> attr ) ( Dateiattribute
lesen )
[DE4] 323: ex> asciiz$ dx!
[SH1] 324: $4300 -dos
[6G3] 325: ?err cx@® >ck
[v10] 326:
[000] 327:
[000] 328:
[MDG] 329: : firstfile ( str attr --> ) ( Directorysu
che beginnen )
[L12] 330: cx> cx!
[GX2] 331: asciiz$ dx!
[VK1] 332: $4E00 -dos
[3D2] 333: >cx ?err
[v10] 334: ;
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davon 16 Bit-Slots: 6 und 8 Bit-Slots:
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Schnittstellen:
1 RS 232 (seriell) - 1 Centronix
(parallel)
Floppy Disk(FDU)- und Hard
Disk(HDU)-Controller:
Western Digital WD-1003, kombinier-
ter Controller für 2 FDU und 2 HDU
Floppy Disk:
1x1,2 MB NEC 1157 C slimline 5 1/4"
(optional 360 kB NEC 1055 slimline
5 1/4" oder 720 kBTEAC FD35FN
slimline 3,5")
Harddisk:
21.MB Seagate ST 125, mittlere
Zugriffszeit <40 ms
XTET-T-I:T2
COMPUTER
Bildschirmadapter:
monochrom, Herkules kompatibel
“(optional EGA Wonder)
Monitor: -
14" Original ADI DM 14 + bernstein,
entspiegelt, mit Dreh- und Schwenk-
fuß (optional zur EGAWonder-Karte
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(Hercules, CGA, EGA)
[000] 335:
[000) 336:
[UXD] 337: : nextfile ( --> ) ( Directorysuche fortse
tzen ) .
[YK1] 338: $4F00 -dos
[711] ?err
339:
342:
343:
[000]
[BVB] : fattr ( -> n)
dta 21 + c@
( Dateiattribut holen )
[000]
[zug] 348: : ftime ( --> n ) ( Dateizeit holen )
dta 22 + @
[6WA] 353: : fdate ( --> n ) ( Dateidatum holen )
dta 24 + @
[2K9] 358: : flen ( --> d ) ( Dateilänge holen )
B dta 26 + de
[000] 362:
[KKA) 363: : fname ( --> str ) ( Dateiname holen )
[637] 364: dta 29 + ( Adresse Name )
[D52) 365: O pad c!
[vDo] 366: 13 1
[2A0O] 367: do
[WL6] 368: dup i + c@ ( Zeichen holen )
[YMOJ 369: dup
[N9O] 370: if
[RL6] 371: pad ++ { Count erhöhen )
[1H8) 372: pad i + c! ( Zeichen speichern )
[Alı) 373: else
[N21]) 374: drop
[AH] 375: leave
[FG1] 376: endif
[R21]) 377: loop
drop pad
( ** Video-Steuerung ** )
: variable scrpage O0 ( Bildschirmseite )
[000]
387:
[wual :
$ (page) ( Bildschirmseite nach bh )
:. serpage @ 8 shl bx!
[SRA] 393: : (build)
B ( zwei 8-Bit-Werte --> 16 Bit )
8 shl or
[000]
LıNnc] 398: : sermode ( n --> ) ( Bildschirmmodus setz
en )
[E95] 399: $FF and -video drop
[v10]) 400: ;
: cursize ( ni n2 --> ) ('Cursorgröße setz
)
ex> (build) cx!
$0100 -video
>cx drop
{Y62] 405:
locate ( x y --> ) ( Cursorposition setz
)
; (page)
[TT2] 412: (build) dx!
172) 413: $0200 -video
drop
: ?eursor ( --> x y ) ( Cursorposition hol
)
[A42] (page) ca>
[DD3] 420: $0300 -video >cx
[NM2] 421: drop dxe
B dup $FF and
158
[032] 423: swap 8 shr
[vio] 424: ;
[000] 425:
[000] 426:
[6iC]) 427: : tab ( n --> ) ( Tabulatorposition setzen
[EC8]
[vıo]
[000]
[000]
[GRB]
[C86]
[vıo]
[000]
[000]
[5S2]
[000]
[000]
[621]
[vıo]
428:
429: ;
430:
431:
432:
?cursor swap drop locate
: page ( n --> ) ( Bildschirmseite setzen
433:
434: ;
435:
436:
437:
438:
439:
440: : main
441: ;
(page) $0500 -video drop
(save.voc)
Listing 1. Das Vocabulary System 2.0 zu SForth 3.1
[3LD] 0: : Demo zum System-Vocabulary von SForth 3.1
[000] 1:
[MF4] 2: include forth
{R45] 3: include system
[000] 4:
[000] 5: R
[N13] 6: : anzeigen
LıiWc] 7: Ne leading ! ( führende Leerzeichen wähle
n
[xv9] 8: doserr @€ ( Fehlerstatus holen )
[N90] 9: if
[MUB] 10: ." Keine (weiteren) Dateien vorhanden"
[B21] 11: true
[A11] 12: else
[AMB] 13: fname count type ( Dateinamen zeigen )
[PR1] 14: 12 tab
[25A] 15: flen 8 d.r ( Dateilänge ausgeben
[4B2] 16: ." Byte "
[399] 17: fdate dup { Dateidatum holen )
[Yc8] 18: $1F and ( Tag isolieren )
[729] 19: 2u.r ’.’' emit ( und drucken )
[YW9] 20: 5 shr dup $0F and ( Monat isolieren )
[uA9] 21: 2u.r °.’ emit ( und drucken )
[628] 22: 4 shr ( Jahr isolieren )
[H67] 23: 1980 + . ( und drucken )
[KS9] 24: false ( Flag hinterlassen )
[FG1] 25: endif
[7A0) 26: er
[vıo] 27: ;
[000] 28:
[000] 29:
[621] 30: : main
[258] 31: ." Directory von Laufwerk "
[ESA]) 32: ?drive { Laufwerksnummer holen )
[NZ8] 33: 65 + ( in Buchstaben wandeln )
[BU6] 34: emit 0. ...und ausgeben )
[D4A] 35: ':’ emit ( Doppelpunkt anhängen )
[DB1] 36: er er
[ED4] 37: " Volume ist "
1669] 38: "a," 8 firstfile ( Volume suchen )
[xv9] 39: doserr @ ( Fehlerstatus holen )
[N9O] 40: if
[HY9] Al: ." nicht vorhanden” ( kein Volume )
[Ai] 42: else
[NZC] fname count type ( sonst Namen ausgeben
[FG1] : endif
[DB1]) 45: er er
[KC9] 46: "*,* " O0 firstfile ( Dateien suchen )
[TV2] 47: anzeigen \
[zP4] 48: if 1 halt endif
[BHI]) 49: begin
tsY2] 50: nextfile
[TV2]) 51: anzeigen
[DL1) 52: until
[vı1o] 53: ;
Listing 2. Directory-Auflistung ganz einfach
DOS 4'88
DATABOX
Die Software zum DOS-Magazin
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Databox
ist der Softwareservice von
DOS International, der Ihnen das
langwierige Eintippen der im Heft
enthaltenen Superprogramme
erspart!
Databox
enthält sämtliche Listings der jeweili-
gen DOS International sowohl im Quell-
code wie als direkt aufrufbares Pro-
gramm.
Databox
gibt es für MS-DOS auf
5 1/4 Diskette für IBM PCs bzw.
kompatible Computer.
Databox
wird prompt - in der Regel am Tage
des Bestelleingangs geliefert.
Inhalt Databox zu Heft 4/88:
O begleitende Listings zu den Kursen
TSR-Prozesse, dBase, Assembler
O GW-Basic-Programm für 16 Farben
auf der CGA-Karte
O Super-Eingabehilfe für Listings
O System-Vocabulary für SForth
oO Tastaturpuffer in Turbo Pascal
programmieren
O Alle Listings aus den Tips & Tricks-
Rubriken
Sowie alle Listings aus der Turbo Pascal- ®
und Open Acces-Werkstatt z
J
Einzelbezugspreise Einzelbezugspreise Zahlungshinweise:
Databox Inland: Databox Ausland: Am einfachsten per Vorkasse (Verrechnungsscheck)
Diskette 24,—- DM Diskette 24,- DM oder als Nachnahme zuzüglich der Nachnahmegebühr
zzgl. Versandkosten 3,- DM zzgl. Versandkosten 5,—- DM (in das Ausland ist Nachnahme nicht möglich).
Endpreis 27,— DM Endpreis 29,- DM
Bitte benutzen Sie die Bestellkarte
DMV Verlag - DOS International - Postfach 250 - 3440 Eschwege
Spiele-Corner _———— ———— 1
Ja, ja, vielen dauert es immer zu lange, bis auf eine Frage
geantwortet wird. Es ist eben nun mal ein langer Weg, bis
eine Zeitschrift erscheint. Wenn ich Eure Tips erhalte,
werden Sie meist sofort für die aktuelle Ausgabe benutzt!
Der über allen Redakteuren drohende Redaktionsschluß ist
der Termin, an dem man als letztes einen Artikel abgeben
kann. Er liegt meist 6 bis 8 Wochen vor dem Erscheinen
der jeweiligen Ausgabe der DOS International. Schließlich
müssen die Artikel korrigiert, Bilder fotografiert und die
einzelnen Seiten im Layout entworfen werden, und das al-
les kostet Zeit. Bis die Artikel in Form einer Zeitschrift zur
Druckerei gehen und endlich am Kiosk ausliegen, ist es
ein langer Weg.
Während Ihr diese Zeilen lest, sitze ich bereits wieder über
den Tips der DOS-International 6/88. Nur die allerschnell-
sten Schreiber haben eine Chance, sofort in der übernäch-
sten Ausgabe erhört zu werden. Also nicht zu lange gezö-
gert und nichts wie ab mit Euren Tips und Tricks zur Spie-
le-Corner. Ich freue mich schon darauf.
Viel Spaß wünscht
Euer Jürgen
... und wenn Sie nicht mehr weiter wissen ...
Portal
Neben Hartmut Mozer sucht
auch Adrian Iten aus der
Schweiz nach Hilfe beim
Spielen von Portal. Beide ha-
ben Schwierigkeiten mit den
Kommunikations-Knoten, die
jede Eingabe verweigern.
Portal besitzt praktisch kei-
nerlei Anleitung. Trotzdem
ist es eigentlich recht ein-
fach.
Wenn man den Knotenpunkt
»Homer« anwählt, erscheint
eine Mini-Anleitung. Sie er-
wartet, daß man nach dem
Lesen dieser Anleitung im
Homer-Menü einen ganz be-
stimmten Menü-Punkt an-
wählt. Also genau lesen!
Nach der Wahl dieses Menü-
Punkts passiert immer noch
nichts, bis man alle übrigen
Knoten einmal aufgesucht
hat und die wenigen dürfti-
gen Meldungen gelesen hat.
Jetzt plötzlich erwacht »Ho-
mer« zum Leben und am un-
teren Bildschirmrand fängt
es an zu blinken. Nichts wie
hin zum Homer-Knotenpunkt
und alle Meldungen lesen.
Der Rest bei Portal läuft prak-
tisch von alleine ab. Ständig
werden neue Knotenpunkte
aktiv. Selbst die Kommuni-
kationseinheiten, die einen
DNA-Code erwarten, werden
von Homer einfach über-
brückt. So nach und nach er-
fährt man die Geschichte der
verschwundenen Mensch-
heit. Man kann praktisch kei-
nen Fehler machen. Falls
einmal nichts mehr passiert,
alle Knotenpunkte der Reihe
nach durchgehen und dann
Homer besuchen. Auf diese
Weise kommen immer wie-
der neue Nachrichten auf den
Bildschirm.
160
Macadam Bumper
Wie kopiere ich den Maca-
dam Bumper auf die Fest-
platte? Wie kann man das
Spiel beenden, ohne den PC
ausschalten zu müssen?
Udo Sauer
Leider kann man Macadam
Bumper nur beenden, wenn
man ein interruptgesteuertes
Programm vor dem Laden
von Macadam Bumper instal-
liert.
Adventure in
Serenia
Wie kommt man an dem
Frosch vorbei, der im oberen
Stockwerk des Schlosses den
»east/west hallway« ver-
sperrt?
Heiko Bendrich
Reisende im Wind II
Ich besitze einen Schneider
PC 1640 HD20 mit PC-CD
Bildschirm. Vor kurzem habe
ich das Spiel Reisende im
Wind II von Ariola Soft in
deutscher Sprache gekauft.
Auf dem Spiel steht:»IBM PC
und Kompatible mit
EGA/CGA/PC1512/Tandy
1000 und Hercules-Karte«.
Jetzt mein Problem: Bei der
zunächst notwendigen Konfi-
guration funktioniert einiges
nicht. Bei der Angabe der
EGA- und Hercules-Konfigu-
ration hat mein Bildschirm
zwar einmal kurz gezuckt,
blieb dann aber völlig
schwarz. In der CGA-Konfi-
guration konnte ich einige
Bilder in schwarz/weiß se-
hen, kam aber bald zu dem
Fehler »schreigeschätzter
Fehler ...« (das »ü« kennt die-
se Fehlermeldung nicht).
Denselben Fehler bringt nach
wenigen Bildern auch die PC
1512-Konfiguration.
Wer hat ähnliche Probleme
mit diesem Spiel, mit seinem
Schneider PC, oder wer kann
die Probleme lösen?
T. Frauteuf
Hitchhiker’s Guide
to the Galaxy
Patrick Scholz hat auf die
Fragen von Karl-Heinz Kre-
mer eine Antwort:
1.Um der Screening Door zu
beweisen, daß man intelli-
gent ist, muß man »take tea
and no tea« eingeben. Selbst-
verständlich geschieht das in
dem Raum, in dem man den
»improbability drive« instal-
liert hat.
2. Wenn man aus dem Boot
klettert und dann nach Nor-
den geht, findet man - wie
altbekannt - die »Heart of
Gold«. Nun wartet man, bis
Trillian kommt, dann gibt
man nur noch »Guards, drop
the rifles« und dann »trillian,
shoot the rifles« und dann
endlich »e« ein, um das
Schiff betreten zu können.
Asterix auf
Festplatte
Ulrich Krautwald hat einen
Tip zum Installieren von
Asterix auf der Festplatte.
1. Kopiert alle Dateien beider
Disketten einzeln auf die
Festplatte und zwar jeweils
mit
copy a:*.*c:(path)-
2. Mit dem Debug-Programm
wird nun die Datei »loa-
der.com« geändert:
Startet die Datei »debug.exe«
von der Systemdiskette (oder
Festplatte) und zwar mit fol-
genden Eingaben:
debug
-1 loader.com
-1
-a BAD5
xxxx:BAD5 NOP
BAD6 NOP
BAD7 NOP
BAD8 NOP
BADIY NOP
BADA NOP
BADB NOP
a- BA4O
xxxx:BA40 NOP
BA41 NOP
-W
-q
Der Bindestrich » -« ist -
wie viele wohl bereits wissen
- das Bereitschaftszeichen
des Debuggers. »NOP« ist
nach der erscheinenden
Adresse einzugeben (xxxx
hat keine Bedeutung). Ihr
müßt nur noch beachten,
jede Zeile mit »return« abzu-
schließen. Viel Erfolg!
Dark Castle
auf Festplatte
Thomas Schindler stellte ent-
täuscht fest, daß Dark Castle
mit »Keydisk« geschützt ist.
Eine sehr lästige Art des Ko-
pierschutzes, da man jedes
Mal seine Originaldiskette
hervorkramen muß, um dem
Programm zu beweisen, daß
man auch wirklich der recht-
mäßige Besitzer ist. Doch
Thomas fand eine Möglich-
keit, das Spiel ohne den Ko-
pierschutz auf seiner Fest-
platte zu installieren, auch
wenn es nicht ganz einfach
ist:
Als erstes muß man wohl
oder übel den Schreibschutz
der Originaldiskette entfer-
nen. Dann benötigt man ein
bos 4'88
——__Spiele-Corner
Utility, das die Undelete-
Funktion unterstützt, wie
beispielsweise PC Tools oder
die Norton Utilities - ich
habe PC Tools verwendet.
Nach Einlegen der Original-
diskette in Laufwerk A wird
eine Datei namens
»?nstallh.com« angezeigt.Für
das Fragezeichen ist nun ein
»I« einzugeben, danach wird
zuerst mit der Enter-Taste,
dann mit der F1-Taste bestä-
tigt. Nun kann man PC Tools
verlassen und zur Kontrolle
»dir a:« eingeben. Danach er-
scheint unter anderem eine
Datei namens »install.com«.
Um nun die Eingabesyntax
zu erfahren, geben Sie ein-
fach ein »installh«. Sie haben
nun die zwei Möglichkeiten,
das Programm entweder mit
der Eingabesyntax
installh a:de.exec:
auf Festplatte zu installieren
oder aber mit
installh c:de.exe a:
auf einer Diskette. In beiden
Fällen muß sich die Original-
diskette in Laufwerk A be-
finden.
Dazu ist zu sagen, daß die
zweite Möglichkeit eine Art
Uninstall-Funktion darstellt
und nicht etwa dazu dient,
das Programm auf eine ande-
re Diskette zu übertragen. Es
ist also zur Zeit nur eine In-
stallation auf eine einzige
Festplatte möglich, die Sie
allerdings nach einer Dein-
stallierung beliebig wieder-
holen können.
Nach abgeschlossener Instal-
lation muß man nun noch
alle andern Dateien des Pro-
grammpakets auf die Fest-
platte kopieren. Aber hier ist
Vorsicht geboten, die Datei
»dc.exe«, die auf der Origi-
naldiskette verbleibt, darf auf
keinen Fall über die instal-
lierte Datei »de.exe« kopiert
werden. Das ist auch norma-
lerweise nicht möglich, da
sie entsprechend geschützt
ist. Ebenso soll man sich da-
vor hüten, die Datei gewalt-
sam zu löschen, und vor ei-
nem eventuellen Formatieren
der Platte installiert man sie
selbstverständlich zurück.
Ab sofort könnt ihr Dark
Castle direkt - wenn das
Laufwerk C angemeldet ist -
von der Festplatte starten,
ohne daß ein Zugriff auf ein
Diskettenlaufwerk erfolgt.
4'88 DOS
Starglider-
Passwörter
Ein echter Starglider-Fan ist
Frank Krause. Er hat sich bei
jedem Spielen die Passwörter
aufgeschrieben und dadurch
eine Menge Zeit gespart. Hier
ist seine Liste (s = Seite,
a= Absatz, W = Wort):
sa w Passwort
215 nastiness
239 swashbuckling
247 bristling
33 2 ingenuity
351 hermann
415 hologram
5110 combined
5 10 6 fermented
512 12 sober
74 2 sentinels
814 enormity
95 4 fittest
10 3 3 ornithologists
10 6 8 grunted
11 2 4 exuberance
12 4 4 globular
14 3 8 environmental
16 1 4 buffering
17 4.4 sacrileg
20 1 9 unaccountably
2148 ingloriously
2251 vectored
25 47 contempt
26 110 capitulated
312 9 underside
32 9 9 bloodymindedness
33 5 3 thruster
33 12 4 muffled
3418 cupped
3522 handling
35 34 the
36 56 pod
37 3 2 brooded
38 3 8 wrong
39 4 1 roger
39 10 4 neutron
40 3 2 manoeuvring
4052 peered
43 3 1 please
44 3 6 jerked
45 3 2 walker
45 6 5 unlucky
46 2 5 frantically
46 10 18 outcrop
47 13 oblivion
47410 dust
48 4 6 museum
49 1 6 beneath
49 9 4 perambulating
52591
53 17 theory
53 6 6 vengence
55 15throwing
55 18 sideways
55 3 4 ghastly
56 2 1 starglider
57 7 6 android
5913 insane
61 3 8 powerline
62 11 bullseye
63 6 4 unexpected
64 4 2 strange
Soweit die Liste. Für Schreib-
fehler oder deren Richtigkeit
kann die Redaktion aller-
dings nicht garantieren, bei
diesem Umfang haben wir
nur stichprobenweise gete-
stet.
Aber hier hat Frank zu Star-
glider selbst noch zwei
Fragen:
- Wie komme ich an die
Treibstoff-Säule heran?
- Was hat es mit der Platt-
form auf sich, und wie kann
man auf ihr landen?
Starglider - so
kommt man in
jeden Level
Michael Konz hat wichtige
Tips für Starglider anzu-
bieten:
1. Die Hopper sind durch ge-
zielten Raketenbeschuß zu
zerstören und bringen 1200
Punkte. Sie sind aber sehr
schwer zu treffen.
2. Die Stalker und Walker
brauchen im höheren Level
auch mehr Treffer, bis sie
ausgeschaltet sind.
3. Der Übertip: Alle Stargli-
der-Besitzer sollten das Pro-
gramm mal mit dem Zusatz
»and make ist snappy« aufru-
fen. Unterbricht man das
Spiel mit der Esc-Taste, dann
bewirken die Tasten 1 bis 5
wahre Wunder:
1 - einen Level höher
2 - Shield wieder volle
Energie
3 - Fuel wieder volle
Energie
4 - Alle Raketen wieder da
5 - Überraschung
Außerdem stehen noch die
Funktionen »F9« und »F10«
zur Verfügung. Was sie be-
wirken, konnte ich noch
nicht herausbekommen.
4. Es gibt 99 Level bei Star-
glider:
Im übrigen sollte man einmal
mit den verschiedenen Farb-
Paletten spielen. Manche Pa-
letten machen das Spiel er-
heblich schneller.
Eden Blues
Gabriele Simon hat Schwie-
rigkeiten mit Eden Blues.
Kann ihr jemand helfen?
Seit Weihnachten sitze ich
vor Eden Blues. Meinen Ge-
fängnis-Insassen habe ich der
Einfachheit halber Patrick ge-
nannt. Da Patrick unter mei-
ner Steuerung mehr tot als le-
bendig war, widmete sich
ihm die ganze Familie. Und
das läuft zur Zeit so ab:
Mit einer Mark in der Tasche
legt sich Patrick einstweilen
schlafen, um dann gegen 17
Uhr seine Zelle zu verlassen.
Eintragungen
im DOS
Einkaufsführer,
nach Städten
geordnet,
kosten je mm
Höhe 6,— DM bei
einer Spaltenbrei-
te von 58mm.
mindestens
6 x innerhalb
eines
Nähere
Informationen:
Wolfgang Brill
für die
Ausgabe 6/88
von
Einträge möglich
Insertionsjahres.
Tel. (05651) 8702
Anzeigenschluß
DOS International
ist der
13.04.88
Erscheinungstermin
ist der
16.05.88
161
Spiele-Coner _————— ——————
Er wandelt durch die Flure
zum Hauptausgang und
überquert bei Mondenschein
den Gefängnishof, sucht die
Räume mit den gedeckten
Tischen auf und leert bei Be-
darf ein paar Weinflaschen.
Streng unter Kontrolle der
Familie, versteht sich. Dann
macht er sich wieder auf zu
den Kerkern, um Unter-
schlupf zu suchen. Sende-
pause: Da liegt er nun mit
zwei Mark in der Tasche zu
ewigem Schlaf verurteilt,
denn seine Kräfte sind spär-
lich, und seine Gesundheit
erlaubt keine weiteren Wan-
derungen. Zudem kann Pa-
trick kein Risiko wagen, weil
er nicht in der Lage ist, Robo-
ter mit einem durchbohren-
den Blick zu töten: Es man-
gelt am hierzu notwendigen
Kaffee. Wo, bitte, kann Pa-
trick seinen Kaffee bekom-
men? Für eine Lösung wäre
ich sehr dankbar.
Kings Quest II
Bernd P. Stadler hat eine Lö-
sung für Patricia Mautz
1. Die Nixe findet man natür-
lich am Meer. Allerdings
nur, wenn man die erforder-
lichen Gegenstände bei sich
hat. Und kennt man nicht die
Inschrift der ersten Tür, dann
wird sich die Nixe nicht
zeigen.
2. Auch das Boot findet sich
erst dann, wenn man sich
entsprechend ausgerüstet
hat. Wo das Boot ist, ist auch
der zugehörige Fährmann
(Ghoul)
3. Im Antiquitätenladen kann
man kaufen oder tauschen(!).
Der Laden öffnet, wenn man
das geeignete Objekt besitzt.
4. Die Flasche bekommt man
mit einem anderen Gegen-
stand sozusagen als Zugabe.
5. Das Fischnetz befindet
sich in einer »anderen Welt«,
man braucht es nur aufzu-
heben.
Kings Quest III
Und weiter geht’s mit Kings
Quest III. Bernd Stadler hat
auch Antworten auf die Fra-
gen von Daniel Schoch aus
der Ausgabe 2/88:
1. In der Taverne trifft man
in einem Hafen die wichtig-
sten Leute, wenn man bei-
spielsweise eine Schiffspas-
sage braucht.
2. Zum Herstellen der Zau-
bertränke braucht man alle
erforderlichen Zutaten, die
in der Anleitung beschrieben
sind. Außerdem ist die Her-
stellung nicht so einfach, da
man die Reihenfolge und die
Verarbeitung der Zutaten ge-
nau einhalten muß. Schließ-
lich sind auch noch Zauber-
sprüche erforderlich, die
man buchstabengenau zitie-
ren muß, sonst kann es unan- .
genehme Überraschungen
geben!
3. Alle Versuche, dem bösen
Zauberer zu entfliehen sind
zum Scheitern verurteilt,
wenn man ihn nicht aus-
schaltet (wozu Magie not-
wendig ist). Ein Schiff ist
dann schon rechtzeitig zur
Stelle.
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512 KB RAM (UP to 1MB)
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Setup im CMOS-Bereich
Deutsche Tastatur 101 Tasten
1200 Watt Netzteil
ATI EGA Wounder Karte (Autoswitch)
Iı Lf.1.2 MB ;3.2 MS-DOS; 3.2 GW-Basic;
Deutsche Handbücher 6.Monate Garantie
Peise inklusive Mwst;
Kontionen:Bestellung nur schriftlich ;Vorkasse oder Nachnahme
serial & 1 Parallel Port
Hilfe, ich komme
nicht weiter!!!
Geht es Ihnen auch so? Sit-
zen Sie auch oft vor einem
Spiel und trotz quälender
Gehirnakrobatik kommen
Sie nicht auf »die« Lösung?
Oder haben Sie in einer
kniffligen Spielsituation
eine Lösung gefunden?
Egal, ob Lösung oder Fra-
ge! Beides ist für andere
Leser oft von großem Inter-
esse.
Oder kennen Sie einen
Trick, wie man Spiele auf
die Festplatte bringen
kann, wo die Speicherstel-
le für unendliche Leben
sitzt, wie man die Maus-
steuerung einbaut?
Spielen Sie mit, helfen Sie
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Spiele
Name: Jagd auf Roter
Oktober
Typ: U-Boot-Simula-
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Preis: 74,95 Mark
Hersteller: Argus Press Soft-
ware
System: PC/XT/AT
RAM: 256 KByte
Grafik: CGA
Bedienung: Tastatur, Joy-
stick, Maus
Bemerkung: Spielstand ab-
speicherbar, Fest-
platten-Installa-
tion
Spielspaß: seoeeeee0Pe00
Grafik: ses eee_0n
Bedienung: so —.....,.,., N
Jagd auf Roter
Oktober
Alarmstufe 1! Ein russi-
scher Kapitän will mit
dem modernsten russi-
schen Atom-U-Boot in
die USA überlaufen. Eine
gnadenlose Hetzjagd be-
ginnt, bei der die Super-
mächte alle Register ih-
rer Technik ziehen.
Daß eine U-Boot-Simulation
keineswegs kriegerischen In-
halt haben muß, zeigt die
Jagd auf Roter Oktober. Diese
Simulation wurde nach dem
Vorbild des Weltbestseller
»Jagd auf Roter Oktober«
(Scherz-Verlag, Buch-Nr.
005975) programmiert. Ein
aufregender Thriller aus der
U-Bootszenerie, der meister-
haft die Unterwasserjagd be-
schreibt.
Nicht weniger aufregend ver-
spricht das Programm zu
sein: eine fantastische Um-
setzung des Romans in den
Computer. Die Geschichte
hört sich recht einfach an.
Der sowjetische Kapitän Mar-
ko Ramius, erfahrenster U-
Boot-Kommandant der gan-
zen Sowjetunion, erhält die
Aufgabe, das neueste Erzeug-
nis russischer Marinetechno-
logie zu testen. Ein Atom-
Unterseeboot, mit einem
neuen, revolutionären An-
triebssystem, so leise, daß es
fast nicht aufzuspüren ist.
Sie agieren als Marko und
haben beschlossen, mit die-
sem U-Boot in die Vereinig-
ten Staaten überzulaufen. Die
Offiziere des U-Boots sind
168
sorgfältig ausgewählt und
auf Sie eingeschworen. Die
Mannschaft weiß aber nichts
und wird mit gefälschten Be-
fehlen über die Testfahrt in-
formiert, um Ihre wahren Ab-
sichten zu verschleiern. Ha-
ben Sie diese Befehle erst
einmal der Besatzung verle-
sen, dürfen Sie kein unnöti-
ges Mißtrauen heraufbe-
schwören. Fahren Sie bei-
spielsweise in die falsche
Richtung, müssen Sie Ihrem
Navigations-Offizier auch
eine plausible Erklärung da-
für liefern.
Da Sie als Kapitän Marko die
Sowjetunion aus persönli-
chen Motiven verlassen, ha-
ben Sie als bester U-Boot-Ka-
pitän großkotzig das sowjeti-
sche Oberkommando mit ei-
nem Brief über Ihre wahren
Absichten informiert. Der
Postweg gibt Ihnen den erfor-
derlichen Vorsprung. Sobald
der Brief eingetroffen ist,
können Sie sicher sein, daß
die Sowjetunion alle Hebel in
Bewegung setzt, um das Su-
per-U-Boot wieder in Ihre
Hände zu bekommen. Und
auf die Amerikaner können
Sie sich gleich gar nicht ver-
lassen: Die sind sich nämlich
noch nicht sicher, ob Sie hier
nicht ein doppeltes Spiel
spielen.
Sie spielen die Rolle
des U-Boot-Kapitäns
Soweit zur Geschichte. Das
Programm hat eine fast ein-
malig gelungene Bildschirm-
darstellung. Sämtliche Funk-
tionen des U-Boots »Roter
Oktober« werden über Sym-
bole aktiviert und erlauben
sofortige Anweisungen. Er-
teilt der Kapitän einen Be-
fehl, so wird er vom zustän-
digen Offizier sofort bestätigt
und ausgeführt.
Wichtigste Faktoren für Le-
ben und Tod der Mannschaft
und des U-Boots sind Ge-
schwindigkeit, Tauchtiefe
und Richtung. Diese techni-
schen Angaben sind perma-
nent auf dem linken Kon-
trollpult zu sehen.
Im Hauptfenster (Bildschirm-
mitte) wird entweder die nä-
here Umgebung in Kontur-
darstellung oder eine umfas-
sende Nordatlantik-Projek-
tion gezeigt. In der
Projektion sieht man auch
die Position der »Roter Okto-
ber« und aller bekannten
Flottenverbände.
Die gefahrvolle Reise nach
USA beginnt in der Reykja-
nes-Kette. In dieser zerklüfte-
ten Unterwasserlandschaft
arbeiten Sie sich im Schutz
der Felsformationen in den
Atlantik vor. Dazu leistet Ih-
nen die Kontur-Darstellung
mehr als gute Dienste.
Schließlich agieren in die-
sem Gebiet hauptsächlich so-
wjetische Schiffe, sowohl
über als auch unter Wasser!
Im Spielverlauf ist auch ein
Ausfall des Atom-Reaktors
vorgesehen, der Sie zum Auf-
tauchen und zur Benutzung
des Dieselantriebs zwingt.
Wer zu Anfang nicht eine ge-
nügend weite Strecke zu-
rücklegt, muß mit einer
schnellen Entdeckung rech-
nen. Im aufgetauchten Zu-
stand können Sie die Umge-
bung mit einem Periskop ob-
servieren. Ein spezielles An-
griffsperiskop fixiert Daten
für den Feuerleitcomputer
und gewährleistet damit eine
größere Treffsicherheit.
»Roter Oktober« wird mit der
Maus, einem Joystick
und/oder per Tastatur ge-
spielt. Ein Pulldown-Menü
erlaubt nicht nur das Spiel zu
jedem Zeitpunkt zu spei-
chern oder neu zu beginnen.
Hier findet man auch strate-
gische Hinweise, Kennkarten
von Schiffen oder detaillierte
Informationen, wie »Roter
Oktober« zu steuern ist!
Da die sowjetische Taktik
von Spiel zu Spiel variiert,
ist jeder neue Spielbeginn
eine Reise mit Überraschun-
gen. Jagd auf Roter Oktober
ist ein packendes Computer-
spiel, das fesselnde Stunden
vor dem Bildschirm ver-
spricht. Mit der hervorragen-
den grafischen Darstellungen
und der tollen Simulation hat
dieses Spiel fast die Note 1
verdient.
(zu)
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Spiele
PRESENTS
SUPERSTAR
ICE HOCKEY
Name: Superstar Ice
Hockey
Typ: Sport-Simulation
Preis: 79 Mark
Hersteller: Databyte
System: PC/XT/AT,
MS-DOS
RAM: 256 KByte
Grafik: CGA, EGA
Bedienung: Tastatur, Joystick
Bemer-
kung: Festplatten-In-
stallation
Spielspaß: .......,”:0—00
Grafik: .s.....o000
Bedienung: sosse.unoooo
Superstar
Ice Hockey
Die Kufen frisch ge-
schliffen, den Schläger
sicher in der Hand: Das
Spiel kann beginnen.
Superstar Ice Hockey ist
eiskaltes Vergnügen, bei
dem man leicht ins
Schwitzen kommt.
Für eine Sport-Simulationen
ist es das A und O, die spe-
ziellen Bewegungs- und
Spielabläufe auch lebendig
und realistisch auf dem Bild-
schirm nachzuvollziehen.
Ohne Zweifel ist das bei Su-
perstar Ice Hockey gelungen.
Gespielt wird entweder in
CGA- oder in hochauflösen-
der EGA-Farbgrafik. Der Ab-
lauf des Eishockey-Spiels ist
flott, die Spielfiguren bewe-
gen sich lebensecht und auch
an Animation wurde nicht
gespart.
3'’88 DOS
Das Spielfeld ist immer nur
teilweise zu sehen. Statt sanft
den Bildschirm zu scrollen,
wird blitzschnell der ganze
Bildausschnitt gewechselt,
was aber dem Spielcharakter
von Eishockey nahekommt.
Die taktischen Einstellungen
sind im unteren Bildschirm-
bereich eingeblendet.
Zur Bedienung sollte man
unbedingt einen Joystick be-
nutzen, da mit der Tastatur
das Spielvergnügen zur
Schwerarbeit ausartet und
auch recht schwierig ist.
Der Spieler vor dem Compu-
ter steuert den Mittelstürmer
eines Teams, ein weiterer
Mitspieler übernimmt den
Gegenpart bei der anderen
Mannschaft. Ungemein hilf-
reich, um einige Tricks ken-
nenzulernen, sind ein paar
Matches gegen den Compu-
ter-Gegner.
Auf Wunsch steht es auch
frei, die Rolle des Torwarts
und des Trainers zu überneh
men. Das beinhaltet, daß
man auch in punkto Spiel-
taktik mitmischt und für die
Aufstellung der eingesetzten
Spieler verantwortlich ist.
Gespielt wird in einer Liga
von fünf Mannschaften. Nur
die ersten beiden Teams er-
reichen die Endrunde um
den Super-Cup und damit
die Chance, die höchsten Eis-
hockey-Lorbeeren zu errin-
gen. Der Spielstand wird
nach jedem Eishockey-Spiel
auf Diskette gespeichert.
Ein Sport-Spiel, das gerade
zu zweit einen Mordsspaß
macht.
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Grafik: CGA
Bedienung: Tastatur, Joy-
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Bemerkung:
Spielspaß: .voeo...——o.0000
Grafik: vo....00000
Bedienung: ......—. .OO
Kobayashi
Naru
Auf der Suche nach der
Unsterblichkeit sind
gleich drei verschiedene
Abenteuer in einem Pro-
gramm zu lösen. Hinter
der goldenen Straße der
Götter wartet das unend-
liche Leben - oder der
Tod.
Auf einem fernen Planeten in
einer unbekannten Galaxie:
Drei verschlossene Pforten
warten auf den mutigen Ein-
dringling, die Pforte der
Weisheit, des Wissens und
die Pforte des Verstehens.
Wer alle drei Pforten mit Er-
folg durchschritten hat, auf
den wartet das unendliche
Leben.
Es ist gleich, durch welches
der Tore man als Computer-
spieler zunächst tritt. Hat
man sich erst einmal für ei-
nen Weg entschieden,
kommt man nur zurück,
wenn man das dahinter lie-
gende Abenteuer bestanden
hat. Ziel von Kobayashi Naru
ist es in allen drei Fällen, ei-
nen Gegenstand zu finden
und zum Ausgangspunkt zu-
rückzukehren.
Billig, aber noch
lange nicht
schlecht
Kobayashi Naru gehört mit
29,90 Mark in die Klasse der
Billigspiele. Billig heißt in
diesem Fall keineswegs
schlecht! Die Benutzerfüh-
rung ist ausgezeichnet, für
bestimmte Aktionen braucht
man keine Texteingabe, son-
dern nur das entsprechende
Sinnbild (Icon) anzuwählen.
Bei der anschließenden Text-
ausgabe in einem Textfenster
gibt man nur die gewünsch-
ten Worte an und erhält dar-
aufhin eine genauere Be-
schreibung. Lästiges Herum-
raten, welches Wort nun
gleich wieder das richtige ist,
entfällt. Auf diese Weise las-
sen sich alle Eingaben allein
mit dem Joystick erledigen.
Die grafische Darstellung ist
sehr einfach, und das Pro-
gramm arbeitet auch nur mit
der CGA-Grafikkarte.
Die drei Abenteuer sind nicht
allzu komplex und auch für
Anfänger geeignet. Der
Spielstand läßt sich jederzeit
speichern, damit man nicht
wieder von vorn beginnen
muß. Leider gibt es keine
deutsche Übersetzung: Wer
Kobayashi Naru spielen will,
muß die englische Sprache
verstehen.
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h4 =100 u :so & Er: } ): =15
et =ıo ® * 03 + 1 “ =8
„u =3 A =5 & =9 10 =198
Farben best innen 3
Denonstrat lo
Construot on Bet k
Spielstart
Ende des Spiels
FE von Harkaut Pfarr, Nov, 87
vanpyı
u SCORE :01370 LEVEL:00025 BALLS:{T]
.. SPIEL STARTEN
N EN | FARBEN BESTIMMEN
+ PUNKTETAFEL ZEIGEN
1 AR > SPIEL VERLASSEN
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DFU
Thomas Van-derbild
oder Big Mailbox Business
»Die Konkurrenz schläft nicht!« »Das
Geschäft ist hart«; das sind Zitate aus
einem Artikel mit Tips für zukünftige
Mailboxanbieter, den Ihr auf diesen
Seiten findet. (Siehe »Einmal Sysop
und zurück oder von der Idee, mehr
als nur ein User zu sein«)
Wenn man sich das so anhört, dann
sollte man meinen, es gäbe jede Men-
ge Kohle zu verdienen mit dem Be-
treiben einer Mailbox. Daß dem
(noch) nicht so ist, müssen aber sogar
diejenigen Anbieter erfahren, die das
tatsächlich vorhaben - oder, genau-
er gesagt, vorgehabt haben.
Den vielen hundert Hobby-Sysops —
und auch dem Autor des besagten Ar-
tikels - stellt sich die Frage aber so-
wieso nicht. Sie wollen ja gar kein
Geld haben für Ihren Einsatz an Ar-
beitszeit und Material. Es ist erstaun-
lich: Die Beglücker scheinen sich in
der DFÜ um die zu Beglückenden zu
schlagen. Es scheint ähnlich zuzuge-
hen wie der harte Konkurrenzkampf
zwischen dem Roten Kreuz und dem
Arbeiter Samariterbund: Nach einer
halsbrecherischen Jagd zum Unfallort
prügeln sich die Fahrer der verschie-
denen Rettungswagen um die drei
oder vier ungläubig staunenden Ver-
letzten im Straßengraben - ein
wahrhaft hartes Geschäft.
Liebe zu einer einzigen
Mailbox ist Usus
Umgekehrt verlieben sich die DFÜ-
Kunden oft so heftig in einen be-
stimmten Anbieter, daß Sie gar keine
Augen mehr für eine andere Mailbox
haben, höchstens um die Telefon-
nummer der Lieblingsschachtel der
noch unwissenden Öffentlichkeit be-
kannt zu machen. Diese Verletzten
bestehen auf dem Liebesdienst des,
sagen wir, Malteserhilfsdienstes und
verbluten lieber, als sich von irgend-
jemand anderem helfen zu lassen.
Aber wo wir gerade beim Geschäft
sind: Warum ist es eigentlich nicht
möglich, daß ich von jemandem eine
private Mail in eine Mailbox bekom-
men kann, der dort kein eingetrage-
ner User ist? Das Thema »Gastfreund-
schaft« hatten wir ja schon des öfte-
ren, ich will es nicht vertiefen, aber
es nervt doch. Nehmen wir einmal
172
an, ich bin privilegierter User in der
UHU-Box (Unheimlich Heimliche
Usergemeinde) Kattenvenne. Mein
Kollege aus Osnabrück möchte mir
mal einen Text so mitten in der Nacht
ans private Postbrett nageln. Ich will
diesem immerhin schon fast Ostfrie-
sen aber mein ultrageheimes Pass-
wort nicht verraten, da ich dasselbe
zusammen mit meinem berühmten
Usernamen ja überall benutze. Was
tun? Als Gast darf mein Freund in
den meisten Boxen nichts schreiben,
und schon gar nichts Persönliches.
Auf der anderen Seite sollen die Post-
bretter ja auch nicht von jedem Idio-
ten zugemüllt werden dürfen, freier
Schreibzugriff für alle Gäste ist also
aus diesem und vielen anderen Grün-
den wohl kaum die Lösung. Für den
programmierenden Sysop müßte es
jedoch eine Kleinigkeit sein, ein
»Post-Passwort« einzubauen, das ich
als User selbst bestimme, und das ei-
nem Gast meiner Wahl erlaubt, mir
einen Brief zu schreiben.
Ich stelle mir das so vor, daß ich je-
mandem ein persönliches Passwort
gebe und dieser dann auch als Gast in
mein Postbrett schreiben kann. Denkt
mal drüber nach!
Auch uns passieren hin und
wieder Fehler -
und hier die Korrektur
In eine ähnliche Richtung geht auch
mein nächster Vorschlag, den ich
gleich mit einer Korrektur verbinden
möchte. Beim Datex-Netz der Post
gibt es die Möglichkeit des »Reverse
Charging«, das heißt, die Gebühren
werden von der angerufenen NUA
bezahlt.
Der Anrufer muß keine eigene NUI
haben und kann trotzdem die Kosten-
vorteile von Datex-P (gilt nur für wei-
te Strecken) nutzen. Das funktioniert
natürlich nur mit eingetragenen
Usern, denen man dann später die
Rechnung präsentieren kann. Eine
kleine und feine kommerzielle Mail-
box, die diesen Service bereits anbie-
tet, ist das PC-Billboard in Diez an
der Lahn.
Und damit wäre ich auch schon bei
der Berichtigung. In der Ausgabe
12’1987 wurde ein falsche Nummer
abgedruckt und nicht einmal ein hal-
bes Jahr später wird sie schon korri-
giert: PC Billboard, das ich der wer-
ten Leserschaft noch einmal wärm-
stens ans Herz legen möchte, hat die
Telefonnummern:
06432 - 7384 (300/1200 Baud)
oder 7132 (1200 Baud).
Nachdem in der Januar-Ausgabe ein
Aussteiger zu Wort gekommen ist,
bleibt diese Ausgabe den Einsteigern
vorbehalten.
Ein Sysop berichtet aus seiner Per-
spektive vom Aufbau und Betrieb ei-
ner Mailbox. Vielleicht regt das ja
den einen oder anderen Leser an,
sich ebenfalls bei den Anbietern ein-
zureihen.
Und zum Schluß noch ein Gastkom-
mentar von Lisa van Tastisch: In der
nächsten oder übernächsten Nummer
geht es Euch an den Kragen! Wem?
Den DFU-Machos, Monitor-Span-
nern, Modem-Rüpeln.
Frauen sind gefordert, auch
in der DFÜ
Wir planen nämlich einen echten
Kampfartikel! Die genervten Reaktio-
nen der wenigen Frauen, die an der
DFÜ-Szene teilhaben, kennt ja nun
fast jeder, aber welche Erfahrungen
dahinterstecken, welchen Schwach-
sinn sie sich oft anschauen müssen,
das wissen die wenigsten. Es ist zum
Weinen! Wir möchten hiermit alle
DFÜ-interessierten Frauen einladen,
an einer möglichst offenen Diskus-
sion teilzunehmen und uns ihre Mei-
nung zu sagen.
Wie in vielen anderen Bereichen ist
es wohl mit der Forderung »Neue
Männer braucht das Land« nicht ge-
tan, wir brauchen auch neue (und vor
allem viel mehr) Frauen.
Dieser Aufforderung schließt sich an
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Einmal Sysop und zurück
oder
Von der Idee, mehr als »nur« ein User zu sein
Wieder besetzt. Nächster Versuch.
Gleiches Ergebnis! Man müßte es so
ut haben wie die Leute, die 24 Stun-
en in einer Mailbox zubringen kön-
nen. Das auch noch kostenlos und
außerdem mit der besten Priorität -
die Sysops. Dann bräuchte man sich
nicht mehr die Finger wund zu wäh-
len und mit den Eltern über die Tele-
fonrechnung zu streiten ... aber wie
werde ich Sysop?
Ganz einfach, werden viele sagen,
man braucht nur
- einen Computer
- ein Mailboxprogramm
- einModem
- ein Telefon?
Theoretisch stimmt das schon, aber
Be Nein, da fängt es schon
eim Computer an: Für fast alle gän-
gigen Heimcomputer bekommt man
heutzutage Mailboxsoftware, vom
Commodore 64 bis zum MS-DOS-
Rechner. Nur ruft heute keiner mehr
64er-Boxen an, wenn eine MS-DOS-
Box am Ort residiert. Speicherplatz,
Geschwindigkeit, Bedienungsfreund-
lichkeit und sicherlich auch »Image«
sind die Gründe für diese Bevorzu-
gung. Wer also bei der Einrichtung
seiner Box auf das falsche System
setzt, riskiert, daß seine Mühen von
vornherein nicht richtig gewürdigt
werden.
Um dies zu verhindern, ist es sinn-
voll, sich mal in die Lage eines künf-
tigen Sysops hineinzuversetzen:
- Habe ich Konkurrenz?
- Wie sieht sie aus?
- Was bietet sie?
Weil es in Deutschland nichts
Passendes gibt, greift man
halt wieder auf ein Modem
aus den Staaten zurück
Schon bei ehrlicher Beantwortung
dieser Fragen weißt Du, was Du lei-
sten mußt, damit Deine zukünftige
Box Erfolg hat. Es ist aber nicht allein
damit en sich einen großen,
schnellen Computer mit viel Spei-
cher hinzustellen und ein Modem
und Mailboxsoftware zu kaufen.
Die wichtigste Eigenschaft eines
Mailboxanbieters ist seine Fantasie.
Er muß in der Lage sein, »seine« Leu-
te zu unterhalten. Fällt Dir heute
schon das Schreiben in anderen Mail-
boxen schwer oder wärst Du nicht in
der Lage, ein Thema anzuschneiden,
über das andere Leute dann diskutie-
ren können, so wird Dir auch das Be-
treiben der eigenen Mailbox eher zur
Qual als zur Freude gereichen. Siehst
Du hier keine Probleme, dann kannst
174
Du loslegen. Du hast also einen Com-
puter, den Du Deiner Userschaft 24
Stunden am Tag zur Verfügung stel-
len willst. Nun fangen die nächsten
Probleme mit dem Modem an.
Wer 300 und 1200 Baud fahren
möchte, kommt nicht um ein illega-
les Modem herum, denn die Post bie-
tet leider immer noch nichts an (und
hat daher auch noch nichts anderes
zugelassen), was so leistungsfähig
wie ein »Hayesmodem« ist.
»Hayes« ist ein amerikanischer Mo-
demhersteller, der (wie IBM für ihre
PCs) einen Standard für Modems ge-
setzt hat. Diese Modems lassen sich
‚spielend durch Klartextbefehle (soge-
nannte »AT-Kommandos«) steuern
und können im Gegensatz zu den er-
hältlichen Postmodems mehrere Ge-
schwindigkeiten fahren. Zudem sind
sie sehr günstig in der Anschaffung
- aber eben nicht postzugelassen,
aber das ist ein Thema, das uns auf
diesen Seiten immer wieder beschäf-
nen wird. Wem hier die Skrupel
fehlen, dem fehlt dann eigentlich nur
noch das geeignete Mailbox-Pro-
gramm.
Auch hier gibt es einen Standard,
nämlich den »Geonet«-Standard des
Geonet-Mailboxverbundes. Viele pri-
vate Mailboxautoren orientieren sich
mit ihrer Software an dieser Benut-
zeroberfläche. Das hat den Vorteil,
daß auch neue User nach einer sehr
kurzen »Inspektionsphase« der Mail-
box schon klarkommen, ohne sich
30mal den Hilfstext rauszuziehen
und anschließend wegen Zeitlimit
rauszufliegen.
Eine gute MS-DOS-Mailbox (und
nicht nur die) bietet daher diesen
»Geonet«-Standard an. Er ist leicht
erlernbar und sehr leistungsfähig.
Manche Mailboxautoren verbessern
ihn sogar noch nach eigenen Bedürf-
nissen, um den Usern die Benutzung
der Box so »angenehm« wie möglich
zu gestalten (man ist ja verwöhnt und
die Konkurrenz schläft auch nicht).
Ein gutes Beispiel für diese Benutzer-
oberfläche ist das Programm derin
dieser Nummer vorgestellten Snoo-
py-Box in Essen. Es bietet über den
normalen Mailboxbetrieb hinaus
noch die Möglichkeit des Zusammen-
schlusses mit anderen Boxen dessel-
ben Systems - also eine regelrechte
Mailboxvernetzung.
In der Abteilung »LOCALmail« kann
jede Box ihr eigenes Gesicht aufbau-
en - in der »NETmail« dagegen ist
der Inhalt aller Boxen gleich. Die dort
hineingeschriebenen Nachrichten er-
reichen automatisch auch die ent-
sprechenden Bretter im NETmail-Teil
der angeschlossenen Systeme (wun-
derbare Technik!).
Wie geht’s nun weiter ? Die Grund-
ausstattung steht bereit, der feste
Wille zum ausdauernden Betrieb ei-
ner Mailbox ist auch vorhanden. Du
hast Dir bereits Gedanken über Bret-
ter Besen sie eingerichtet, erste
Mails in die Bretter geschrieben und
dann ... ja dann steht sie an, die
Mailboxwerbung!
In der Mailbox-Szene ist es
wie überall: Ohne Werbung
geht gar nichts
Hier zählst Du alle Vorteile der Box
fein säuberlich auf: Was für ein Com-
puter, was für Parameter, wieviele
Bretter und was für tolle Themen Du
Dir ausgedacht hast. Diese Werbung
sollte sich nicht über 50 und mehr
Zeilen erstrecken und schon gar
nicht mit Sternchen umrahmt sein,
sondern knapp und informativ sein.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß sich
nur die wenigsten User eine 50 Zei-
len-Werbung durchlesen. Kurze Sa-
chen, wie:
SNOOPY Essen - 0201/763508 - 24h - 300 &
1200 8N1 - IBM/40 MB - 10 MB Freeware
sind vielen Leuten lieber als viel Ge-
schwafel - und die eigentliche Ruf-
nummer kommt dann endlich nach
78 Zeilen.
So weit, so gut. Die Box ist online,
die Werbungen sind verteilt und Du
sitzt vor der Kiste und wartest sehn-
süchtig darauf, daß nun das Telefon
klingelt und auf dem Bildschirm
Dein gerade mühevoll gemaltes Box-
Logo erscheint. Aber es tut sich
nichts. Schließlich müssen in den an-
deren Boxen auch erst Leute anrufen,
und Deine Mailboxwerbung lesen
(und registrieren). Nach einiger Zeit
(zwischen einer Stunde und einem
Tag) wird sich ein User in Deine Box
verirren. Wenn Du Pech hast, schaut
er sich den Inhalt an, geht in dieses
oder jenes Brett und haut dann gefru-
stet wieder ab: »Iss ja nix drin inner
Box !«. Aber Du bist geduldig und
wartest ab. Jetzt läutet das Telefon
schon öfter, manche User schreiben
sogar. Je mehr geschrieben wird,
umso mehr antworten auch andere
Leute auf vorhergehende Messages.
Geht irgendwann mal ein Thema aus,
bist »Du« derjenige, der für ein neues
zu sorgen hat. Läßt die Beteiligung
trotzdem nach, dann fehlt es ein we-
nig an der Zusammenarbeit zwischen
Dir und Deinen Usern. Läßt Du den
Usern dagegen völlig freie Hand, ist
Deine Box in sehr kurzer Zeit »zuge-
müllt«. Es sind viele Dinge, die man
als User überhaupt nicht mitbekommt.
Manche jungen Sysops halten es
durch, und manche geben den Löffel
nach relativ kurzer Zeit wieder ab
und en sich mehr denn je an
der Mailbox in der Nachbarschaft...
(Ingo Richardt/rm)
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HART 2000
UNIVERSELL EINSETZBARE PRÄSENTATIONSGRAFIK
BACKCHART 2000 macht PC-Software präsentationsgraphikfähig
So perfekt viele Programme Zahlen berechnen und am Bild-
schirm anzeigen, so schwierig ist es oft, diesen „Zahlen-
salat“ zu deuten, oder außenstehanden Parsanen verständ-
lieh zu machen.
Zumal oft die Grafik in Softwarepaketen nicht das hält, was
sie auf den ersten Blick verspricht oder das Arbeits-
Programm besitzt überhaupt keine grafischen Fähigkeiten
Per Knopfdruck kann BACKCHART 2000 während laufender
Apalikallanan aktiviert Und genutzt werden (ähnlich dem
bekannten SIDEKICK'* von Borland),
BACKCHART 2000 ist ständig im Hintergrund des PC's
Verfügbar, und kann jederzelt „normale" MS-DOS Software
grafisch „aufrüsten“.
BACKCHART 2000 macht nahezu jede MS-DOS Software,
egal ob Tabellenkalkulation oder Branchensoftware etc.,
voll präsentationsgrafikfähig!
Das Besondere an BACKCHART 2000:
Die in hochwertige Diagramme umzusetzenden Zahlen
werden DIREKT vom Bildschirm eingelesen.
So ist endlich der einfache und problemlose DATENIMPORT
von nahezu jedem MS-DOS Programm möglich.
Ab sofort
übersetzt der
Grafiksoftwars, die nur bestimmte Dstenlormate (z.B. ASCII)
verarbesten kann, gehört jatzt dar Vergangenheit an.
BACKCHART 2000 erschließt handelsüblicher DOS-Soft-
ware die hervorragenden grafischen Möglichkeiten der
GEM-Benutzeroberfläche, ohne unter GEM entwickelt zu
sein
(Die DTP-Software des Jahres 1987, der Ventura Publisher!",
nutzt ebanfalis die GEM-Benutzeroberlläche.)
Hard- und Software Voraussatzung;
Hardware: |BM PC-XT/AT oder kompätible Festplatte
mit beliebiger Kapazität
GEM-Desktop
(Alle Schneider und Atari PC sind serienmäßig
mit GEM-Desktop ausgerüstet)
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und Kamera
Software:
Speicher-
bedarf:
Drucker:
Technische Daten;
® BACKCHART 2000 ist komplett snaicherrssident und
stallönär im Lieferumfang enthalten
@ BACKCHART 2000 stellt 10 hochwertige Gralikarlan bereit
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- 3-D Säulengrafik addiert - Tortendiagramm
- Balkendiagramm mit ausgerückten
- Balkendiagrarnm addiert Sektoren
- Linienprogramm -Flächendiagramm
@ 37 verschiedene Füllmuster frei wählbar
® 5 verschiedene Textarten für Textausgabe im Diagramm
® Farbdarstellung je nach verwendeter Grafikkarte
Nutzt voll EGA, Hercules und CGA-Grafikkarten
@ Hochwertige Ausgabe aul Matrix-, Farb-, Laserdrucker,
Plotter oder Kamera - Stapeldruck möglich
®@ Eingabe von Daten ohne Auslesen vom Bildschirm
® Freie Wahl von Dlagramm-Hinteratunglartie und Muster
Fraie Farb- und Musistwenl im Diagramm
@ Individuelle Gestaliungsenäglichkailen
© Sahı einfache Bedienung
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Schach via Mailbox & was es dazu zu sagen gibt
Software - Tips & Tricks die funktionieren
Wichtige Hinweise zum Mailbox-Betrieb
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Turbobox aus Hamburg
»Hamburg - Home of the
Chaos Computer Club«. Kei-
ne Hamburger Mailbox, die
nicht vom Ruhm - und dem
Material - des CCC profitie-
ren würde. Das gilt auch für
die Turbo-Box, die aber an-
sonsten zu den eher unge-
wöhnlichen Boxen zählt.
Es gibt hier zum Beispiel kei-
ne »Schwarzen« Bretter mit
»Suche-Biete-Kontakte« und
ähnlichem. Es fehlen auch
die beliebten Download-Me-
gabytes mit den immer glei-
chen Public Domain Pro-
grammen. Stattdessen findet
man wirklich eine gewisser-
maßen reinrassige Themen-
box vor, in der mehr oder
weniger sorgfältig betreute
Themenbereiche vorherr-
schen. Das Logo der Box
wird nur mit der Verwen-
dung eines VT100-Terminals
oder einer entsprechenden
Emulation sichtbar. Im Ka-
sten oben sehen Sie das
Hauptmenü der Turbo-Box.
Die Gastfreundschaft der
Turbo-Box hat ein akzepta-
bles Niveau, man bekommt
nur leider recht wenig zu se-
hen. Die in runden Klam-
mern eingeschlossenen Bret-
ter (siehe oben) sind für Gä-
ste nicht zugänglich.
Die Themenauswahl der
Bretter ist ungewöhnlich und
sicherlich anregend: Koch-
kunst, Geschichte und Gar-
tenarbeit findet man sonst
wohl eher selten in einer
Mailbox so friedlich vereint.
Das verwundert um so mehr,
wenn man bedenkt, daß wir
hier ja keine der bekannten
Großboxen mit 80 Themen-
brettern vor uns haben. Dort
findet man schon einmal
eher exotische Bretter, die
dann aber meist leer sind.
Die Bedienung der Box ent-
176
spricht weitgehend dem Geo-
net-Standard. Es werden al-
lerdings keine Hilfstexte oder
Menüoptionen angezeigt.
Wer solche Boxen kennt, der
wird sich aber sofort zurecht-
finden. Für unerfahrene Gä-
ste gibt es wirklich gute
Hilfstexte und eine kurze
Einführung am Anfang. Be-
merkenswert auch die vielen
verschiedenen Optionen für
den verwendeten Zeichen-
satz:
DIN-ASCII,
IBM-ASCI,
»Transparent« und »Simula-
tion«. Der Sinn der beiden
letzten blieb uns bei unseren
Kurzbesuchen allerdings
schleierhaft, was aber eher
unserer Testmethode als der
Box zuzur uveiben ist.
Ein weiterer Pluspunkt der
Benutzeroberfläche: Der User
kann einmal vorgegebene
Abläufe, zum Beispiel das
Auslesen der neuesten priva-
ten Post und dann Rückkehr
in das »Garten«-Brett sozusa-
gen als Makro abspeichern
und bei Bedarf vollautoma-
tisch ablaufen lassen.
Zum Schluß noch die tradi-
tionelle Bewertung der Witz-
ecke: Gar nicht mal so
schlecht, das heißt also weit
über dem Durchschnitt, denn
der ist schlecht. Unser Tip,
eine Datei, die als »Insider-
witz« (engl.) bezeichnet ist.
Sie enthält eine ganz speziel-
le englische Wordstar-Rezen-
sion. (rm)
Name: Turbo-Box
Nummer: 040/8704094
Standort: Hamburg
Öffnungs-
zeiten:
Parameter: 3008N 1
24 Stunden
sNDOP
EEE 0231-763588 308 & 1288 Baud 8-N-1 ... 24h. am Y
Snoopy aus Essen
ANSI-Animation ist ange-
sagt! Selten sahen wir in ei-
ner Mailbox so ein originel-
les Titelbild. Es ist hier oben
im Kasten zu bewundern und
erscheint wie von Geister-
hand auf dem Bildschirm, ...
wenn der Anrufer über einen
ANSI-Terminal verfügt. Wer
es nicht weiß, das ist kein
sündhaft teurer Monitor, son-
dern ein Bildschirmtreiber.
Wer ihn noch nicht installiert
hat, kann das nachholen.
Man fügt einfach die Zeile
Device=ANSI.SYS
in die Datei »config.sys« ein.
Um ein Chaos zu vermeiden,
wird der Anrufer nach dem
Login zunächst gefragt, ob
sein Terminal ANSI-Steuer-
zeichen versteht. Wer die
Frage bejahen kann, kommt
in den Genuß des Titelbildes
und einiger anderer »Spielfil-
me« in einem besonderen
Brett.
Snoopy ist so etwas wie eine
Zentralbox der Essener Sze-
ne. Das liegt wohl nicht zu-
letzt an dem eigenen »NET-
Mail«-Konzept, das einige
Boxen aus der Umgegend
miteinander verbindet, und
das zu den Highlights dieser
Box gehört, doch dazu
später.
Die Box ist übersichtlich und
kinderleicht zu bedienen.
Gleich zu Anfang kann der
User auswählen, ob er eine
Befehlsstruktur nach dem
mittlerweile etablierten Geo-
net-Standard oder eine
schlichtere Nummernrevue
möchte. Der Rest erklärt sich
dann wirklich fast von selbst,
denn die Box ist menüge-
führt.
Als Gast (Username »Gast«)
hat man nach dem Login für
zehn Minuten zehn Bretter
(von derzeit etwa 40) zur
Auswahl. Richtet man sich
jetzt ein Postfach ein (Befehl:
»Postfach«), sind es schon 20
Bretter. Spätestens jetzt ist
aber für den Gast die Zeit in
der Regel schon um. Einen
Eintrag als vollwertiger User
erhält man auch ohne ma-
schinenlesbaren Personalaus-
weis und normalerweise in-
nerhalb von 24 Stunden.
In den Brettern, oft als Dis-
kussionsforen angelegt, fin-
det man das, was man von ei-
ner »anständigen« Box erwar-
tet: Tips, Tricks, Programme
und der Sysop Cliff scheut
sich auch nicht, kontroverse
Themen anzubieten. Schwer-
punkte bei der angebotenen
Software sind Utilities, Spie-
le und Kommunikation, aber
das ist eigentlich auch nahe-
liegend.
Ein Knüller ist die sehr be-
nutzerfreundliche Vernet-
zung mehrer Boxen. Zum ei-
nen bedeutet das, daß alle
angeschlossenen Boxen ge-
meinsame Bretter haben, die
allen zur Verfügung stehen,
zum anderen kann man Brie-
fe in alle Boxen verteilen.
Gibt man zum Beispiel nach
der Eingabe eines Briefes an,
daß man damit »ins Netz«
möchte, muß man nur noch
die Boxen »ankreuzen«, an
die der Text gehen soll.
Das ganze Programm kann
man im übrigen vom Sysop
für lumpige 250 Mark erwer-
ben, wem die Box ohne Netz-
modul genügt, der zahlt nur
200 Mark. Uns hat Snoop
schon als Comic gut gefallen,
als Mailbox ist er ebenfalls
keine Enttäuschung. (cm) .
Name: SNOOPY
Nummer: 0201/763508
Standort: Essen
Öffnungs-
zeiten:
Parameter: 1200/2400 8N 1
24 Stunden
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weiteren machen wir dar-
auf aufmerksam, daß indi-
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nicht in Form von Anzei-
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dürfen.
179
Impressum
Impressum
Herausgeber
Christian Widuch
Chefredaktion
Andreas Hagedorn (hg), Volker Everts (ev)
Redaktion
Martin Aschoff (ma), Eva-Maria Hierlmeier (hi),
Ralph Möllers (rm), Christian Rogge (rg),
Andrea Scheding (as), Christian Spitzner (sp),
Jürgen Zumbach (zu)
Schlußredaktion
Eva-Maria Hierlmeier, Andrea Scheding
Koordination
Stefan Ritter
Produktionsleitung
Gerd Köberich
Satz r
Claudia Küllmer, Silvia Führer,
Martina Siebert, Gabriela Joseph
Lektorat
Susanne Mias
Gestaltung
Manuela Eska, Yvonne Hendricks, Mohamed Hawa
Reprografie
Helmut Skoupy. Margarete Schenk
Illustration
Heinrich Stiller
Fotografie
Christian Heckmann
Anzeigenverkaufsleitung
Wolfgang Schnell
Anzeigenverkauf
Wolfgang Brill
Anzeigenverwaltung und Disposition
Andrea Giese, Karina Ehrlich
Anzeigenpreise
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1 vom 22.09.1987
Anzeigengrundpreise 5
1/1 Seite s/w DM 4.800, -.. Farbzuschlag: erste und
zweite Zusatzfarbe aus Europaskala je DM 700, -.
Vierfarbzuschlag DM 2.100, -.
Anschrift Redaktion:
Redaktion DOS International,
Elfenstr. 40, 8000 München 83
Tel. (089) 60 20 66
Anschrift Verlag:
DMV - Daten & Medien Verlagsges. mbH
Postfach 250, Fuldaer Straße 6
3440 Eschwege
Telefon: (0 56 51) 87 02
Telex 993 210 dmv d
Telefax 0 56 51 / 207 18
Vertrieb
Verlagsunion
Friedrich-Bergius-Straße 20
6200 Wiesbaden
Druck
Druckerei Jungfer, 3420 Herzberg
Bezugspreise
DOS International erscheint monatlich.
Einzelpreis DM 6,50/sfr. 6,50/ÖS 52, -
Abonnementpreise
Die Preise verstehen sich grundsätzlich einschließ-
lich Porto und Verpackung
Inland:
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Halbjahresbezugspreis: DM 32, -
Europäisches Ausland:
Jahresbezugspreis: DM 90, -
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Außereuropäisches Ausland:
Jahresbezugspreis: DM 120, -—
Halbjahresbezugspreis: DM 60, -
Bankverbindungen:
Postscheck Frankfurt/M: Kto.-Nr.: 23043-608
Raiffeisenbank Eschwege:
BLZ: 522 603 85, Kto.-Nr.: 245 7008
Die Abonnementbestellung kann innerhalb einer
Woche nach Auftrag beim Verlag schriftlich wider-
rufen werden. Zur Wahrung der Frist reicht der
Poststempel. Das Abonnement verlängert sich auto-
matisch um 6 bzw. 12 Monate, wenn es nicht min-
destens 6 Wochen vor Ablauf beim Verlag schrift-
lich gekündigt wird.
Manuskripte, Programme:
bitte an die Redakion DOS International,
Elfenstr. 40, 8000 München 83 senden.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Da-
tenträger sowie Fotos übernimmt der Verlag und die
Redaktion keine Haftung. Die Zustimmung zum
Abdruck wird vorausgesetzt.
Das Urheberrecht für veröffentlichte Manuskripte
liegt ausschließlich beim Verlag. Nachdruck sowie
Vervielfältigung oder sonstige Verwertung von Tex-
ten nur mit schriftlicher Genehmigung des Ver-
lages.
Namentlich gekennzeichnete Fremdbeiträge geben
nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion
wieder.
Mitglied der Informationsgemeinschaft
zur Feststellung der Verbreitung von
Werbeträgern e.V. (IVW),
Bad Godesberg.
ISSN 0933-1557
Die Gesamtausgabe enthält eine Beilage der Fa. Ecosoft
Economy Software AG. Teile dieser Ausgabe enthalten
Beilagen des Vogel Verlags, des Lehrinstituts Onken und
der Fa. Softshop.
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GEP/TIM «u... 11
CID Hamburg..................- BEINE 139
Comal-Vertrieb......................... 115
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Hashagen......... re re ned 77
Hermann-Elektronik............... ...101
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Imperial Software Systems.........109
Imtec GmbH...............- TR 103
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Interest-Verlag ...... heuer 167
Interlög: ..:=...2.:.. er
Kirschbaum-Software.... i
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Ing.- Büro Maier......... BESTENLFRINREN 102
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MLS Computer-Systeme............ 102
MPI Computer GmbH...............-
Müller + Stühmeyer................-
NC-Team.......... aelneret BENFERTELEN 102
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Ueding...............eeneeneenen 104
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Lange Zeit paßten Spiele auf dem PC einfach nicht zum professionellen PC-
Image. Inzwischen hat das Bild sich grundlegend gewandelt. Die Spiele wur-
den grafisch und inhaltlich um Größenordnungen interessanter. Intelligente
Abenteuer, lebensechte Simulationen und reizvolle Geschicklichkeitsspiele
bestimmen das Bild der heutigen PC-Spiele. Viele Anbieter verkaufen inzwi-
schen mehr MS-DOS-Versionen ihrer Spiele als für alle anderen Computer-
klassen. Der Spieleschwerpunkt in der neuen DOS International glänzt mit
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Programmier-
sprachen
Die Programmierer unter den DOS-Le-
sern dürfen sich jetzt schon freuen. Im
großen Programmiersprachen-Schwer-
punkt der nächsten DOS International
finden Sie Werkstattberichte und na-
türlich jede Menge Tips und Tricks zu
Quick Basic, Turbo Pascal und Turbo
Basic. Einen besonderen Service be-
kommen Sie mit der Vorstellung der
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der Public Domain geboten. Ganz gleich ob Sie sich für Pascal, Modula 2, Forth, Lisp
oder Prolog interessieren - Sie finden hier interessante Sprachen für wenig Geld.
182
DOS International
Ausgabe 5/88
erscheint am
18. April 1988
Ein Assembler zum
Abtippen
Endlich ist er da - der SAM II Ma-
kro-Assembler von DOS Internatio-
nal. SAM II assembliert den gesam-
ten Befehlssatz des 8086-Prozessors,
versteht Makros und erzeugt echte
Exe-Dateien. Der Assembler unter-
stützt eine Teilmenge der MASM-Di-
rektiven, so daß der Großteil aller
veröffentlichten Assembler-Listings
mit keiner oder wenig Nacharbeitung
assembliert werden kann. Und das
Beste: Diesen Assembler finden Sie
komplett im Basic-Quellcode abge-
druckt.
Werkstatt-Berichte
Mit Werkstatt-Berichten über Pro-
grammiersprachen und Drucker ist
das Thema »Werkstatt« noch lange
nicht am Ende. In der nächsten DOS
International kommen auch die
Freunde der Anwendersoftware auf
ihre Kosten. In neuen Werkstattbe-
richten zu den Themen Textverarbei-
tung und Datenbanken finden Sie
jede Menge Informationen sowie Tips
& Tricks, die nicht im Handbuch
stehen.
Tips und Tricks
DOS International ist bekannt für die
vielen Tips und Tricks aus allen Be-
reichen der Anwendersoftware und
der Programmiersprachen. Hier fin-
den Sie Tips und Tricks nicht in ho-
möopatischer Dosierung, sondern
gleich seitenweise. Auch in der näch-
sten Ausgabe haben wir für Sie wie-
der ein ganzes Füllhorn an interes-
santen Hinweisen, kurzen Utilities
und hilfreichen Tips ausgeschüttet.
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Mit Star-Planer PC können Sie auch
zuhause und unterwegs problemlos auf
die Daten vieler anderer Programme.
zugreifen und sie weiterverarbeiten ;
denn Star-Planer PC ist Files- und Makro-
kompatibel zu Lotus 1-2-3, Vers. 1.1A - dem
Standard in Sachen Tabellenkalkulation.
Damit gehen Sie auf Nummer Sicher !
Und kompatibel heißt für STAR-DIVISION
- die Macher von Star-Planer PC und
anderen Software-Delikatessen - auf deutsch
„zusammenpassend/ vereinbar’.
Das deutsche,
professionelle
Kombiprogramm
für Tabellen-
kalkulation /Daten-
„ bank/Grafik zum
Überraschungspreis!
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Ber DM AT 2ER
Star-Planer PC besitzt den Standard inter-
nationaler Spitzenprodukte — einfach top.
Star-Planer PC ist die deutsche Tabellen-
kalkulation mit rechnender Grafik-Simultan-
Anzeige und Datenbank.
Alles*), was Sie über und mit
professioneller Tabellenkalkulation gelernt
haben, können Sie bei Star-Planer PC
anwenden: Das Arbeitsblatt eröffnen,
einfügen, löschen, radieren, benennen,
fensterin, formatieren, justieren, neu-
berechnen, kopieren, versetzen,
transferieren, grafisch aufbereiten,
verwalten, suchen, finden, analysieren,
zurücksetzen. .. Alles, was Ihnen fremd
geblieben ist, wird mit der deutschen
Benutzerführung und einem phantastisch
guten Handbuch in deutscher Sprache zur
schnellen Routine.
*) Fast alles! Die Faxen mit Kopierschutz
und Original-Startdiskette dürfen Sie getrost
vergessen. Sie starten ab Floppy oder Fest-
platte — schwupp-di-wupp!
Hinweis: Lotus 1-2-3 ist eingetragenes Warenzeichen der Lotus-Development Corp., USA;
MS-DOS der Microsoft Corporation, USA; PC-DOS der IBM Corp., USA.
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Star-Planer PC ist das Tabellen-
kalkulationsprogramm für Leute, die auch
dann rechnen können, wenn's um den
Anschaffungspreis für Spitzensoftware geht.
Und für die Preisdifferenz zwischen
Star-Planer PC und in der Leistung ver-
gleichbarer Software erwerben sie eine
Festplatte zum superschnellen Arbeiten —
oder fliegen in den fälligen Urlaub. Aber
verraten Sie Ihrem Chef nicht, für
welchen Preis Sie Star-Planer PC erworben
haben, falls er Ihnen die Heimarbeit-
stunden vergütet. ..
Raubkopieren lohnt nicht — denn
Star-Planer PC kostet Sie lediglich ein
Lächeln und nur
om 298,-:
* Unverbindliche Preisempfehlung
IN B0= Ca]
Star- Logo — ich will
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Planer über Star-Planer PC
und die weiteren
PC-Software- x
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